Wie signiert Ihr Eure Arbeiten?
Nach unserem Malwochenende habe ich beschlossen, ich signiere meine Arbeiten nicht mehr.
Sondern, ich lasse signieren.
Wie macht Ihr dieses???
- Ich lasse signieren …
- Signatur durch eine Einheimische
Nach unserem Malwochenende habe ich beschlossen, ich signiere meine Arbeiten nicht mehr.
Sondern, ich lasse signieren.
Wie macht Ihr dieses???
Gestern war der letzte Tag unseres Malwochenendes. Wir waren in der östlichen Altstadt unterwegs und haben die Nikolaikirche, das Häuser Wirrwarr an der Stadtmauer gemalt.
Für mich war es beeindruckend die total andere Malweise von Andreas Mattern und Frank Hess mal live zu erleben und Ihre Aquarelle neben meinen zu sehen. Einen ganz großen Dank an die beiden
))
Es war ein schönes aber auch anstrengendes Wochenende. Wenn alles klappt wieder holen wir diese mal in Berlin oder Venedig….
Doch nun steht als erstes an die Bilder zu Ende zu bringen, so dass wir dies und weitere in Berlin präsentieren können. Weite Informationen zu diesem Wochenende finden Sie auf dem Blog von Andreas Mattern.
Gestern waren wir (Andreas Mattern, Frank Hess und ich) in Warnemünde unterwegs. Wir haben uns als Standort für unsere Malerei den alten Strom gewählt. Für mich ist hier das Flair des alten Fischereidorfes noch am unverfälschten. Noch gibt es sie die Kutter und Boote mit denen die Fischer zum Fischfang und zu Angeltouren rausfahren. Andere Kutter agieren nur noch als Verkaufsstelle für „Fischbrötchen“. Die Silhouette der alten Kapitänshäuser und der alten Gebäude der Fischergenossenschaft runden die Motive ab.
Neben einer recht guten gemeinsamen Malerei gab es noch mehrere Highlights:
- passend zu der Farbe der Kutter leckeren Johannisbeerlikör. Aber es sind trotz dem keine Likörelle entstanden,
- extrem freche und wunderschöne Möwen und
- leckere Fischbrötchen
Heute war es so weit. Wir haben Andreas im Hotel abgeholt und sind losgezogen. Trotz steifer Briese haben wir uns auf der Terrasse des Alten Fritz nieder gelassen. Trotz Wind haben wir die Sonne genossen, geklönt und gut gegessen. Dann stand die wichtigste Entscheidung des Tages an: Wo finden wir eine Fleck zum Malen wo uns das Papier nicht wegfliegt? Denn die Speisekarten, die Servietten u.a. waren schon im Wind davon…
Wir haben uns hinter dem Gebäude der Hafenmeisterei und dem Portalkran versteckt. Damit engte sich die Motivwahl stark ein. Das Malen mit den Wasserfarben hielt aber auch hier noch eine Herausforderung bereit. Die Blätter flogen zwar nicht weg, aber die Luft war bei Sonne ständig in Bewegung und die Blätter fast sofort trocken… Aber was soll’s, es hat Spaß gemacht mit anderen zusammen zu malen…
Es ist wieder passiert…
Na ja, Scherben sollen ja Glück bringen. Aber es ist ärgerlich. Zwei kaputte Rahmen, Bei einem „nur“ das Glas bei anderen der Rahmen selbst. Schei…
O.k. In diesem Fall waren es „nur“ zwei Rahmen aus dem Baumarkt. Irgendwie bekamen wir damals nicht so schnell Rahmen von Nielsen und Co.
Und hier ist meine Frage: Wie rahmt Ihr Eure Bilder? Am liebsten nehmen wir Nielsen Wechselrahmen , Sie verfügen über die nötige Stabilität, die Paßgenauigkeit und die Federelemente sind o.k. Bei wesentlich billigeren Fabrikaten haben wird schon böse Überraschungen erlebt. Displayrahmen von Nielsen oder Halbe können wir uns leider nicht leisten
Aber muss es immer Nielsen sein? Denn bei einer Ausstellung mit 30 bis 40 Aquarellen kommt schnell eine Summe Geld für die Rahmen und Passepartouts zusammen, die nicht unerheblich ist.
Wenn dann etwas kaputt geht, ist es ärgerlich und teuer
Morgen geht es los. Ich opfere
einen Tag Urlaub, um mich mit Andreas Mattern und Frank Hess zum Aquarellieren in Rostock und Warnemünde zu treffen. Freitag sind wir in Rostock unterwegs, Sonnabend in Warnemünde und Sonntag???
Entstanden ist dieses Treffen aus Idee im artcafe – Männermalwochenende mit Fischbrötchen und mehr (oder Meer)???? vor über 14. Monaten
Ich bin gespannt, denn Andreas und Frank haben eine ganz andere Malweise und Herangehensweise. Damit wird es bestimmt interessant.
Wenn Sie Lust haben, schauen Sie uns doch über die Schulter und erleben, wie die Bilder entstehen. Sie finden uns am Freitagnachmittag sicher in der Nähe der Haedgehalbinsel, der Speicher am Stadthafen oder der östlichen Altstadt. Sonnabend in der Nähe des alten Stroms oder der Mole und Sonntag….??? Wenn Sie uns nicht finden oder suchen wollen, rufen Sie einfach an.
Hier ein paar Aquarelle aus Rostock und meine gepackten Sachen…
P.S.: Die Bilder, die an diesem Wochenende entstehen, können Sie vom 7.8. – 16.8.2009 in der Ausstellung „Short Cuts Part 3: Männer WE“ in der Galerie K-02 in Berlin bewundern.
Heute Morgen habe ich mit Schmunzeln den Blog von Astrid Volquardsen gelesen. Sie veröffentlicht unter dem Titel „Talent? Just do it!“ Gedanken, darüber wie viel Talent man zum Malen braucht.
Wenn ich mir meine Bilder anschaue, die ich fast niemanden gezeigt habe
, die älteren und die aus der letzten Zeit, muss ich Astrid recht geben. Ich habe handwerklich ganz viel gelernt, egal ob es Themen sind, wie
- Tonwerte, Farblehre,
- Perspektive,
- Materialeinsatz von Papier, Pinsel und Farbe,
- Techniken wie Nass in Nass, Lasieren, Negativtechnik im Aquarell,
- Bildaufbau und Komposition.
- und und ….und auch ein wenig mit Astrid Hilfe, wie gehe ich mit Pastell um ,-)
Dieses sind oft ganz „einfache“ handwerkliche Dinge, die man lernen kann. Durch das Malen in den vergangenen 10 Jahren, mehreren hundert Bildern, Skizzen, tausenden Fotos und und …. hat sich dann auch ein Gefühl eingestellt, wie ich meine, ein Motiv am besten umsetzen zu können. Zu mindestens habe ich zu Beginn des Malens diese Meinung. Ob und was sich daraus entwickelt …? Also ist jedes Bild ein Wagnis. Aber wichtig ist es anzufangen, sich zu trauen und los zu malen, was Neues auszuprobieren….
Dieses kann jeder alleine – Jeder kann auf seine Art kreativ sein. Andere mögen, dann die Bilder beurteilen und sagen
- der hat Talent,
- die Bilder hat ein Genie erstellt,
- die Bilder sind wahnsinnig schlecht oder gut,
- ….
Hierbei stelle ich immer wieder fest, dass vielen Betrachtern ganz andere Bilder gefallen als mir, der sie gemalt hat. Ich denke immer, dass Bild muss doch der Knüller sein. Aber Kunst entsteht nun mal im Auge des Betrachters und nicht des Malers. Klar freut es jedem Lob zu bekommen, aber zwei Dinge sollte man bedenken:
- Genie und Wahnsinn sind sehr dicht beieinander – schauen wir die Bilder und den Lebenslauf Van Gogh an
- das Ergebnis auch der besten Sportler, wie auch Maler sind „90 % Transpiration und (nur) 10 % Inspiration“.
Also werde ich wohl noch eine Weile weiter malen, zu meiner eigenen Freude und vielleicht entsteht dabei ja auch das eine oder andere Bild, was Ihnen gefällt.
Wer Greifswald besucht, sollte sich unbedingt auch die Zeit nehmen und einen Abstecher nach Wieg machen. Gehen Sie einfach über die bekannte Holzklapp-Brücke und schlendern Sie an der Sport- und Fischerbooten vorbei bis zum „utkiek“. Es lohnt sich, wenn Sie Glück haben können Sie auch das Segelschulschiff Greif bei Aus – oder Einlaufen beobachten. Nehmen Sie sich die Zeit unterwegs in die Gärten zu schauen, Sie werden so manches Kleinod entdecken. Ausspannen können Sie im „utkiek“ bei einer herrlichen Aussicht, Kaffe und Kuchen Eis oder Grog, je nach Wetter oder Vorlieben.
Als Fotograf oder Maler finden Sie bei gutem Wetter wunderbar Motive, wobei es mir immer die Fischer mit Ihren Booten angetan haben.
Ich mag das Saxophone und die Musik…. So ist eine Reihe von Bildern entstanden. Vielliecht interessieren sich ja noch mehr Menschen für die Verbindung von Malerei und Jazz. Ich glaube ganz fest daran
und habe folgende Idee: Nächstes Jahr finden die Eldena Jazz Evenings zum XXX- mal statt. In diesem Zusammenhang ist die Idee entstanden, eine Ausstellung zu diesem Anlass unter dem Motto „Jazz meets Fineart“ zu organisieren. Falls Sie
- Interesse haben im Rahmen dieser Veranstaltung auszustellen oder
- die Ausstellung unterstützen wollen oder
- ganz einfach nur Fragen zum angedachten Konzept haben,
kontaktieren Sie mich. Zur Zeit gibt es nur erste Ideen und Gespräche. Jede Hilfe ist willkommen. ![]()
Aber vielleicht sehen wir uns ja am 03. / 04. Juli bei den XXIX. Eldenaer Jazz Evenings…
P.S.: Wenn Sie wissen wollen, wie das Bild „Goldener Swing“ entstanden ist, schauen Sie auf die WEB Site „step by step“ – Viel Spaß
Bei unserem Besuch in Greifswald in der vergangenen Woche haben wir natürlich auch der Klosterruine in Edena einen Besuch abgestattet. Die Ruine gehört zur Backsteingotik und die Anlage ist ein toller Veranstaltungsort z.B. für das Eldena Jazz Evenings. Ein wirkliches Muss für Leute die Jazz mögen…
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