Archiv

Archiv für September 2009

Blogemenia (2)

Ich hatte zu Beginn meiner Bloggerei bereits auf einige Blogs hingewiesen und meine „Blogroll“ gepflegt. Nun möchte ich Ihnen in den nächsten Wochen einige weitere interessante Blogs vorstellen.

Blogs, die sich mit den Themen

  • Malerei
  • Kunst im Allgemeinen ???
  • Kunstmanagement
  • Ausstellungshinweisen
  • Fotografie
  • meiner Heimat – Mecklenburg Vorpommern

beschäftigen. Schauen Sie doch ruhig mal rein, denn eine Empfehlung ist immer etwas wert. Oder?

Beginnen möchte ich mit einem relativ neuen Blog von Martin Mißfeldt. Er hat den Blog

Künstlerbedarf für Hobby-Malerei – Kreativ mit Farben

ins Leben gerufen. Thematisch will Martin den „Künstlerbedarf für kreative Hobby-Maler – über Farben, Pinsel, Papier, Leinwand, Techniken etc.“ behandeln.

So wie ich den Autor kenne, wird es sicher interessant. Wenn Sie jetzt sagen, Sie persönlich sind in der Hobbyecke nicht zu hause, dann werfen Sie einen Blick in die Vita oder die künstlerische Homepage von Herrn Martin Mißfeldt und Sie werden feststellen, dass Sie einen richtigen Profi vor sich haben,

  • einen Meisterschüler bei Georg Baselitz
  • der seit 25 Jahren einige Erfahrung mit verschiedensten Maltechniken und Bildkonzepten gesammelt hat und
  • der heute mit seiner Firma DUPLICON für etliche Museen, Galerien, Stiftungen erfolgreich arbeitet.

Mich reizen immer die Themen mit den ich auch schon in Berührung gekommen bin:

  • Einkauf von Materialien
  • Eignung von Farben
  • Wer hat welche Erfahrungen gemacht, z.B. mit Keilrahmen
  • und und…

Also schauen Sie mal ab und zu in den Blog für „Hobbykünstler“ ;-) – so profan es auch klingen mag, man kann nur dazu lernen oder diese und jene Erfahrung wieder auffrischen. Ich habe mich dort schon mit einigen Kommentaren verewigt. Machen Sie es doch auch, damit kann der Blog von Martin nur interessanter werden.

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne

Laternenbilder in Aquarell

.

Es ist Zeit zum Laterne gehen. Erinnern Sie sich? Wer kennt die Lieder aus seiner Kinderzeit nicht…

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
Brenne auf, mein Licht, brenne auf, mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht!

Falls Sie es nicht mehr wissen, wie es klingt, hier finden Sie ein Video mit Kinderstimmen.
Es war immer eine besondere Zeit im Herbst, in der ich als Knirps mit meiner Laterne mit den Eltern und Freunden gemeinsam um die Blocks gezogen bin. Es hatte was anheimelndes, es war aufregend…

Später als ich „groß“ war sah ich die Bilder von Rudolf Bartels im Kunstunterricht oder in einer Ausstellung in Ahrenshoop und war wieder angetan von der Stimmung. Nun vor einigen Tagen bei der Licht Klang Nacht in Rostock sind mir die Kleinen mit ihren Laternen wieder begegnet. Die Fotos als Foto taugen nichts aber als Gedächtnisstütze und Ideengeber zu Malen reichte es. Hier das erste Ergebnis.

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne ...

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne ...

Bilder rahmen (1) – Feuchtigkeit

28. September 2009 4 Kommentare

Ich hatte in den vergangenen Tage über sich wellende Papiere in Rahmen berichtet. Wie kann man so in normalem Raumklima verhindern?

Nun ganz einfach, zwischen der Rückwand und dem Glas eines Rahmens muss, das richtige Material verwendet werden. Aber auch in „renommierten“ Ausstellungen sieht man immer wieder, dass die Fotos, Aquarelle, Pastelle u.a. ganz einfach auf den mit gelieferten Blättern der Rahmenhersteller aufgeklebt wurden. Aber diese Blätter der Hersteller sollen eigentlich nur verhindern, dass das Glas der Rahmen direkt auf der Rückwand liegt. Das Papier ist sehr dünn, meist hat es nur 80 g/m2.

Ganz klar, selbst bei geringer Luftfeuchtigkeit wird dieses Blatt schnell wellig, denn es fällt Stabilität und Material um Feuchtigkeit aufzunehmen. Gleichzeitig kann das gerahmte Kunstwerk leiden. Wie macht man es richtig?

Zwischen der Rückwand und der Scheibe wird außer einem Passepartout im Zweifelsfall ein weiteres Blatt eingelegt, am besten ein Stück Karton o.a. Mit einem weiteren Karton hinter dem Foto, Pastell, Aquarell u.a. und einem ausreichend starken Passepartout (1,4 – 1,7 mm oder mehr) ergibt sich ein sehr guter Schutz des Bildes vor Feuchtigkeit in normalen Raumklima. Das Passepartout und das zusätzliches Blatt bieten dann ein ausreichendes Volumen um Feuchtigkeit aufzunehmen und vom Kunstwerk fernzuhalten.

Kranich Aquarell (4)

Kraniche als Motiv im Aquarell

Wenn Sie bei der Beobachtung nicht vorsichtig sind, sehen Sie die Kraniche nur noch ganz kurz in dieser Perspektive und dann …. ;-)

Abflug

Abflug

P.S. Hier geht es zu meinen anderen Kranich Aquarellen

August Macke

26. September 2009 1 Kommentar

Ich mag die Bilder von August Macke insbesondere, da er auch Aquarelle gemalt hat. Doch was fällt mir ein, wenn ich an August Macke denke

  • Blaue Reiter,
  • seine Tunesienreise und
  • dass er viel zu früh gestorben ist.

So kam wir der Artikel „Mein zweites Ich“: August Macke ganz privat im Bonner General anzeige gerade recht, um mein Wissen wieder aufzufrischen. Der Artikel erzählt die Geschichte der Beziehung von August und seiner Frau und macht Lust auf mehr. z.B. die Ausstellung im August Macke Haus. Schade, dass Bonn so weit weg ist. Also stöbere ich noch ein wenig im Netz.

Ein Artikel über Kunstfälschung in der Palette 05 / 2009

Mit Genuss und einem Lächeln habe ich der Artikel „Der falsche Christus ging nach Emmaus“ von Dr. Manfred Reitz in der Palette 05 / 2009, S. 56 ff. Es ist ein unterhaltsamer Artikel über das Thema Fälschung von Bildern Jan Vermeer durch Han van Meegeren. Nun ist Kunstfälschung eigentlich ein ernstes Thema, aber die politischen Verwicklungen der Zeit von 1940 bis 1947, die Art und Weise des Vorgehens von van Meegeren erinnern mich an zwei Dinge:
• Die Geschichte hätte ohne weiteres eine Vorlage für ein Kapitel von Mario Simmels Buch „Es muss nicht immer Kaviar sein“.
• Und wie im Buch gehören oft zu dem Betrug auch Menschen die betrogen werden wollen.
Manfred Reitz hat außer, dass sich die Überlegungen in meinem Kopf abspielten, einen gut gegliederten Artikel über das Thema Fälschung geschrieben, die Hintergründe und die Persönlichkeit des Han van Meegeren geschildert. Eine gute Arbeit, ich kann Ihnen nur empfehlen, lesen Sie den Artikel.

Auftragsmalerei (2)

25. September 2009 2 Kommentare

Auftragsmalerei von besonderen Häusern

.

Freude von uns sind in den vergangenen Jahren umgezogen und haben sich ein Traumhaus in der Nähe des Lüsewitzer Sees geschaffen. Sie haben schon ein paar Bilder von uns und so haben Sie den Wunsch geäußert, malt doch bitte unser neues Haus. Nun ich finde dieses ist immer eine ganz persönliche Sache und ich tue mich eigentlich immer schwer mit diesen Bildern. Aber was soll´s, ich habe es wieder getan und habe im Auftrag ein Haus gemalt. Ich habe versucht die Palette zu begrenzen und die Bäume gegenüber dem Haus wirklich im Hintergrund zu lassen. Hier das Ergebnis.

Bungalow am See

Bungalow am See

P.S. Zum Geburstag gab es dann das Bild, die Freude war riesig.
P.S.S.: Hier finden Sie ein weiteres Beispiel für Auftragsmalerei.

Zum Schmunzeln

24. September 2009 3 Kommentare

Gestern hatte Astrid Volquardsen auf Ihrem Blog ein nettes Video eingestellt. Ich möchte Sie ebenfalls auf das Video hinweisen, denn es zeigt eindruckvoll, was ein Künstler (engl. Artist) alles machen muss / kann, um ein Bild zu erstellen. ;-)

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag.

Bilder rahmen

Eine Rahmung muss helfen ein Bild wirkungsvoll zu präsentieren und auch das Bild vor Umwelteinflüssen wie Staub und Feuchtigkeit zu schützen. Nichts ist schlimmer als Bilder schlecht gerahmt zu erleben.

Stellen Sie sich folgendes vor. Es gibt einen bekannten Ausstellungsort in einem Schloss, mit Standesamt und Museum. Aber die Bilder ab 250 € hängen in billigsten Rahmen aus dem Baumarkt an der Wand. Das Papier wellt sich in den Rahmen. Wer wird solche Bilder wohl kaufen?

Welche Bewertung gibt es für eine solche Ausstellung?

  • Schade um die Mühe

oder

  • ein schlechtes Aushängeschild für den Ausstellungsort und den Künstler

Beides wohl, aber es muss nicht sein, wenn man die Bilder vernünftig rahmt. Doch wie? Ich werde den nächsten Tagen immer wieder ein paar Zeilen zu dem Thema schreiben.

Binzer Strand- und Badeleben – Die Saison geht zu Ende

23. September 2009 3 Kommentare

Auch für wirklich Wagemutige geht die Badesaison zu Ende, denn die Sonne verliert an Kraft und die Ostsee wird immer kühler. Wie kalt ist das Wasser…?

Wie kalt ist das Wasser ...?

Wie kalt ist das Wasser ...?

Diesen Titel trägt auch mein letztes Aquarell auch dieser Serie. ;-)

Ich hatte eines meiner Aquarelle aus dieser Serie bei dem Wettbewerb des Ostseebades eingereicht. Nun gestern kam dann auch Post von der Kurverwaltung. Leider entsprach die Antwort nicht meinen Erwartungen und Träumen. ;-) Ich zitiere aus dem Brief: „74 Bilder unterschiedlicher Art nahmen an dem Wettbewerb teil. Ihr Beitrag gehört leider nicht zu den ausgesuchten Werken. Wir danken Ihnen …..“

Nun ja, wir werden uns Anfang Oktober die Ausstellung anschauen und uns mal die Bilder der „Konkurrenten“ ansehen. Glückwunsch für die Auserwählten…

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