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Archiv für Juli 2010

Motivsuche in Rostock – Wasserspiele und Aufklärung

Brunnen der Lebensfreude

Für viele Besucher und Rostocker ist der Brunnen der Lebensfreude auf dem Universitätsplatz eine Stätte zum Ausspannen, ein Treffpunkt, ein Spielplatz und und…

Im Sommer kann man kann seit 30 Jahren immer wieder die gleichen Szenen beobachten, Eltern sitzen im Schatten und Kinder toben durch den Brunnen, probieren die Wasserspiele, Fontänen und entdecken die Figuren. Egal ob Möwen, Wildschweine oder die übergroßen menschlichen Figuren. Jo Jastram und Reinhard Dietrich sind sicher stolz darauf, dass „ihr“ Brunnen von den Menschen so angenommen wird, denn er macht seinem Name „Brunnen der Lebensfreude“ alle Ehre.

Kinder lieben diesen Brunnen. Das haben unsere Kinder genauso gemacht, wie dieser kleine Knirps. Er ist ganz vorsichtig und auf „Entdeckertour“. Doch schauen Sie selbst. Aber aufpassen: Ein Aufenthalt von Eltern mit ihren Kindern an dem Brunnen spart so manches Aufklärungsgespräch ;-) .

P.S. Auch wenn die Menschen den Brunnen lieben, so haben einige Verantwortlichen der Stadt Rostock zu ihre Probleme mit dem Brunnen der Lebensfreude und den anderen Wasserspielen. Es gibt halt Menschen, die sehen immer nur Probleme. Und es gibt Menschen die Ihren Brunnen lieben, spenden und die Grundlage legen, damit es möglich ist, dass der Brunnen weiterhin Lebensfreue vermittelt.

P.S.S. Einen ganz besonderen Dank an die Verantwortlichen von Eurawasser, die sich seit Jahren immer wieder in der Region engagieren und als Sponsor einen wesentlichen Teil der Betriebskosten, die Wasserrechnung des Brunnens übernehmen. Aber auch den Sponsoren für die andere Brunner gebührt Dank.

P.S.S.S. Noch ein Tipp besuchen Sie den Brunnen nicht nur im Sommer. Hier ein paar Fotos von der Lichtwoche im Herbst. Wie Sie sehen lohnt es sich.

Arbeit mit Skizzen und Probebildern (Teil 1)

30. Juli 2010 4 Kommentare

Zeichnen als Handwerkszeug

ich wurde in den letzten Wochen mehrmals sinngemäß gefragt, wie viele Skizzen ich vor einem Bild mache, wie mein Skizzenbuch aussieht, wie viele Probebilder ich mache.

Also habe ich mal beim Aufräumen unseres Papiers mal auf Skizzen u.a. geachtet. Nun viel habe ich aber nicht gefunden. Denn ich skizziere fast nie auf einen Block. Meist nehme ich mir nicht die Zeit vor Ort, sondern greife zur Kamera. Klar wäre die Arbeit mit Skizzen zur Form, zu Licht und Schatten, mit Angaben zu den Farbtönen eine gute Vorbereitung für ein Bild. Gleichzeitig würde es das Sehen und meine zeichnerischen Fähigkeiten schulen.

Nun ja, was soll ich sagen, entweder bin ich zu faul, nehme mir die Zeit nicht oder habe evt. auch die Zeit vor Ort nicht. So sind nur ganz wenige Skizzen auf ein paar losen Blättern entstanden und auch nur ein paar Probebilder. Meist nur bei Auftragsarbeiten oder neuen Themen an die ich mich herantasten muss. Ein Thema bei dem ich Skizzen in Aquarell erstellt hatte, war das Thema Ballett und Tanz. Ich hatte diese Skizzen schon einmal vorgestellt und unter dem Button Menschen auch die dazu gehörigen Aquarelle.

Es gibt noch eine Serie von Bildern, bei denen ich im Vorfeld ein paar Skizzen auf Blatt gebracht habe, meine Serie zum Binzer Strand- und Badeleben. Da ich nach den Skizzen befragt wurde, möchte ich diese hier auch zeigen.

Skizze Badeleben 1 (c) Frank Koebsch

Skizze Badeleben 1 (c) Frank Koebsch


Skizze Badeleben (c) Frank Koebsch

Skizze Badeleben (c) Frank Koebsch

zaghafte Versuche

Bleibt nur die Frage, ob ich in der Lage bin die Motive ganz frei auf das Blatt zu bringen. ;-) Nein, das kann ich nicht. Wenn ich Vorort male, versuche ich meist mit einer Vorzeichnung  aus einer ganz dünnen Lasur die Bildkomposition und das Motiv mit dem Pinsel zu skizzieren. Wenn ich dann zuhause male und es Motiv mehr erfordert, erstelle ich eine detaillierte Skizze auf Blatt. Diese Vorgehensweise habe ich mehrmals in meinen Step by Steps beschrieben.

Fragen eines unmusikalischen Malers an den NDR

Keine Angst vor Fragen im Bereich Kunst & Kultur

Zur Zeit haben wir eine Ausstellung im Haus der Gremien des NDR in Hamburg und der NDR hat uns als Medienpartner für unsere Ausstellung „Jazz meets Fine Arts“ unterstützt und ein Porträt über mit mich im Nordmagazin gesendet. In diesem Zuammenhang habe ich mich ein wenig mehr mit dem NDR und seiner Rolle für Kunst und Kultur beschäftigt.

Nun der letzte Beitrag zu Beiträgen des NDR beschäftigte sich mit Fragen im Bereich bildende Kunst und Malerei. Doch eine ganz wesentliche Kompetenz des NDR liegt im Bereich Musik. Das passt, denn ich bin total unmusikalisch. Aber trotzdem habe ich mich getraut, einige Aquarelle mit Motiven aus den Bereichen Ballet, Tanz sowie Jazz zu malen.

Also haben mich ganz besonders folgende Fragestellung interessiert. Schauen und hören Sie mal rein, denn es macht Spaß. ;-)

Quelle der folgenden Textpassagen ist die WEB Seite des NDR Musik: Die Antworten

NDR Fernsehen: Videos -Was ist Rhythmus?
22.02.2010 22:30 Uhr

Wieso treten wir uns gegenseitig beim Tanzen auf die Füße? Warum tun wir Deutsche uns so schwer mit dem Thema Rhythmus? Kann man Taktgefühl lernen?

NDR Fernsehen: Videos -Was ist Jazz?
01.02.2010 22:30 Uhr

Dixieland, Swing, Bebop, Free Jazz – Was ist das alles? Und woher kommt überhaupt Jazz?

11.12.2009 12:16 Uhr

Was sind Blue Notes? Und wo finde ich sie? Muss Jazz immer kompliziert sein?

23.02.2010 09:55 Uhr

Schwanensee. Nußknacker. Dornröschen. Wenn Männer diese Titel hören, stehen ihnen schon Schweißperlen auf der Stirn. Warum eigentlich?

Fragen eines unmusikalischen Malers an den NDR

Fragen eines unmusikalischen Malers an den NDR

P.S. die obige Grafik habe ich mit Unterstützung von 123gif.de erstellt.


Auf Entdeckungstour und Motivsuche in MV

Tipps für einen naturnahen Surfurlaub in Mecklenburg Vorpommern

Am Wochenende war Pause von der Hitze und der Sommer zeigte sich von der besten Seite – zu mindestens für uns. Sonne, Wind und Wasser luden uns zu einer Entdeckertour ein. Wir wählten eine Ecke in der wir noch nie waren und erkundeten das Paradies der Wassersportler längs des Saaler Bodden zwischen Langendamm und Saal, genau gegenüber Wustrow . Noch ein richtiger Geheimtipp wenn man die überlaufenen Touristen Center meiden will.

Alle paar hundert Meter gibt es kleine liebevolle Sportboothäfen und Möglichkeiten für Surfer. Wenn Sie sich die Fotos anschauen, werden Sie sehen wie Fun Sport – Badeurlaub im Strandkorb und Bio Weidewirtschaft gut zusammen passen. ;-) Wir werden sicher in der nächsten Wochen noch mal mit der Kamera unterwegs sein…

Der NDR hat einen Bildungsauftrag auch im Bereich Kunst & Kultur

Keine Angst vor Fragen im Bereich Kunst & Kultur

Zur Zeit haben wir eine Ausstellung im Haus der Gremien des NDR in Hamburg und der NDR hat uns als Medienpartner für unsere Ausstellung „Jazz meets Fine Arts“ unterstützt und ein Porträt über mit mich erstellt. In diesem Zuammenhang habe ich mich ein wenig mehr mit dem NDR und seiner Rolle für Kunst und Kultur beschäftigt. Hierbei bin ich u.a. auf eine recht interessante Web Seite des NDR gestoßen, auf der eine Beiträge des Hörfunks und des Fernsehens zu diesen Themen gesammelt wurden. Einige Beiträge waren sehr interessant. Durch andere wurden meine Klischees bedient. Aber insgesamt kann ich nur sagen, dass man nie auslernen kann. Doch schauen und hören Sie selbst, wenn Sie folgende Fragestellungen interessieren. Viel Spaß ;-)

Quelle der folgenden Textpassagen ist die WEB Seite des NDR Kunst: Die Antworten

31.03.2010 09:45 Uhr

Eine Toilette in der Mitte eines Raumes. „Und das soll Kunst sein? Das kann ich auch!“ Wer würde das nicht denken?! Aber woher kommt Kunst eigentlich? Und wann ist etwas Kunst?

NDR Fernsehen: Videos -Die Gabel-Frage
07.12.2009 22:30 Uhr

„Was mache ich, wenn ich in einer Ausstellung eine normale Gabel sehe, deren Zacken abwechselnd so gebogen sind, dass sie stehen kann, und das ‘Kunstobjekt’ heißt nun ‘Gehende Gabel’?“ Wir lösen auf.

NDR Fernsehen: Videos Kunst in Quadratmetern
16.11.2009 22:25 Uhr

Wieviel Kunst bekomme ich für 1.500 Euro? Das Kulturjournal rechnet für Sie.

02.11.2009 22:45 Uhr

In der Kunst wimmelt es nur so von -ismen: Expressionismus, Kubismus, Realismus, Impressionismus, Dadaismus. Da kann man den Überblick verlieren. Was hat es mit den -ismen auf sich? Woher kommen die Begriffe?

Hat es Ihnen gefallen? Ein / zwei solcher Beiträge habe ich noch gefunden. ;-)

Was ist Kunst?

Was ist Kunst?

P.S. die obige Grafik habe ich mit Unterstützung von 123gif.de erstellt.

Aquarell Haus am Tegernsee – Step by Step (8)

26. Juli 2010 2 Kommentare

Durch Detailarbeit entsteht ein Juwel am Tegernsee

Im nächsten Schritt habe ich begonnen das linke Haus zu gestalten. Für das helle Tannenholz des Hauses habe ich im Wesentlichen Lichten Ocker genutzt. Für die Lasuren der Schattenbereiche habe ich Sepia Braun und Paynes Grau bläulich gewählt. Die Fenster sind durch die im vergangenen Beitrag benannten blauen Lasuren aus Paynes Grau bläulich und Delft blau entstanden.

Beim Zaun habe ich Sepia Braun genutzt und versucht mit dem Farbauftrag nach vorne etwas dunkler zu werden.

Aquarell, Arbeiten an den Details Step 5

Aquarell, Arbeiten an den Details Step 5

Spätestens jetzt ist es für mich wichtig immer mal wieder einer Pause zu machen, die Leinwand senkrecht zu stellen und zu schauen ob der Gesamteindruck  des Bildes stimmt. Hierzu ist es nicht wichtig, ob alles in Bezug auf die Fotomontage als Vorlage passt, sondern das Bild auf der Leinwand, mit den verwendeten Farben und der realisierten Technik hat eine ganz eigene Ausstrahlung. Deshalb wird für mich je mehr sich die Malerei dem Ende neigt, die Vorlage immer unwichtiger.

Klar wenn es um die Details geht schaue ich schon noch mal auf die Vorlage und die Vorzeichnung, aber wenn es um die konkrete Farbe geht oder darum ob einige Flächen dunkler werden sollen, dann lasse ich mich immer mehr von meinem Gefühl leiten. Mache eine Pause, schaue und nehme die entsprechenden Veränderungen vor.

So wird immer wieder ein wenig die Wiese angepasst, denn im Kontext mit den entstehende Haus und der Hecke auf der rechten Seite ergibt sich eine andere Wirkung. Die Schatten auf dem weißen Putz sind wieder Lasuren aus Paynes Grau bläulich und Delft blau. Die Hecke und keinen Bäume auf der rechten Seite entstehen wieder durch das Tupfen der „zerdrückten“ Pinselspitze (Olivgrün gelblich, Olivgrün. Lichter Ocker und Paynesgrau bläulich). Ganz zum Schluss füge ich noch den Sonnenschirm und die Blumenkübel und -kästen ein. Aus meiner Sicht gehören die Blumen zu den Häusern im Süden dazu ;-) Wenn hier und da die Schatten angepasst wurden, ist das Bild fertig.

Ein Juwel am Tegernsee (c) Frank Koebsch

Ein Juwel am Tegernsee (c) Frank Koebsch

P.S.: Hier finden Sie die anderen Reiträge zu dem Step by Step für das Aquarell: Haus am Tegernsee
Recherche mittels Foto
Motivauswahl
Aquarell auf Papier
Aquarell auf Leinwand
Stifte & Pinsel
Skizze auf die Leinwand und der erste Farbauftrag
Arbeiten am Hintergrund

P.S.S. Diese Serie beschreibt die Entstehung eines Bildes als Auftrag.

Twitter für den Bereich Malerei & Aquarell (4)

25. Juli 2010 3 Kommentare

Entweder taugen Twitter & Co.  nichts – oder – ich habe mir das falsche Vorhaben und den falschen Ort ausgesucht?

Nun ich hatten in der Vergangenheit bereits drei Beiträge zu diesem Thema geschrieben.

Teil 1: Meine ersten Schritte mit Twitter – und Tools zum „senden“

Teil 2: Ist Twitter eín schwarzes Loch?

Teil 3: Meine ersten Twitter Erfolge und Fragen zum schwarzen Loch

Nun ich hatte im dritten Beitrag ja schon einige Zahlen und meine ersten Erfolge genannt. Ich wurde am 10. Juni von 72 „verfolgt“. Inzwischen sind es 90 Follower. Nun damit habe ich sicher nicht alles falsch gemacht. In habe mir inzwischen auch noch mal so machen Beitrag zu diesem Thema gelesen und überlegt, was ich besser machen kann. So kann ich als sehr gute Zusammenfassung z.B. den Vortrag  „Wir sind dabei … Web 2.0-Kommunikation in der Praxis“ von  Karin Janner,   anlässlich eines Workshops mit dem Deutscher Städtetag empfehlen.

Nach einigen Monaten als Twitterer möchte ich ein Fazit ziehen und am besten mit einem Bild anfangen, welches ich in dem Vortrag von Karin Janner gefunden habe. Denn Twitter und seine Folgen sind kaum nach zu vollziehen ;-) Oder?

Was ist twitter?

Was ist twitter?

Ich habe für unsere Ausstellung „Jazz meets Fine Arts versucht ein wenig Werbung über Twitter zu machen. Ich habe

  • 64 Tweets zu unserer Ausstellung in die Welt gesandt,
  • ca. 40 Veranstaltungskalender, Blogs aus Greifswald oder zum Thema Jazz haben dann noch mal mindestens ein Tweet abgesetzt und
  • es gab einige Retweets zu unserer Ausstellung.

Damit ergibt sich folgende Betrachtung:

  • Ich habe also 64 mal ca 80 Followern und Suchmaschinen in den Ohren gelegen,
  • wenn wir davon ausgehen, dass die o.g. 40 Veranstaltungskalender und Block jeweils 1 Tweets an 200 Followern und Suchmaschinen gesandt haben,
  • es vorsichtig geschätzt 20 Retweets an auch 200 Followern gab

"Jazz meets Fine Arts" auf Google

wurden also  mit ca. 17.000 Nachrichten  Followers informiert. Nicht schlecht ;-) Zur gleichen Zeit sind auf Google ca. 15.300 Einträge bei Suchbegriff „Jazz meets Fine Arts“ zu finden.

Nun trotz dieser Zahlen müssen wir uns als Veranstalter der Ausstellung auch die richtigen Fragen stellen. Haben wir die Zielgruppe erreicht?

Die Antwort ist ganz leicht zu finden. Ich hatte ja Mitte Juni über einem Tool der Webevangelisten   http://labor.webevangelisten.de/tagesverlauf/ mal nach der Relevanz von Begriffen in Twitter gesucht. Die Ergebnisse sahen nicht berauschend aus, denn die folgenden Begriffe tauchten innerhalb von 24 Stunden in Twitter nur mit einer kleinen Anzahl auf.

  • Ausstellung – 700
  • Vernissage – 548
  • Greifswald – 285
  • Malerei – 175
  • Eldena – 22
  • Aquarell – 20

Also haben wir das Web über Twitter mit einer Vielzahl von Informationen bombadiert, die aber kaum einen Interessenten gefunden haben. Ein ähnliche Aussage kann man auch für Facebbook machen.

Die Seite von Greifswald hat 689 Mitglieder, doch „trotz“ unserer sieben Einträge habe nur wenige Menschen über unsere Web Seiten zu gegriffen.

Greifswald in Facebook

Greifswald in Facebook

Also was bleibt?

  • Es macht wenig Sinn mit der Gießkanne Marketing zu machen, denn
  • von den 270.000 aktiven deutschsprachigen Twittern leben statistisch wenige Menschen im Nordosten und
  • wenn doch  interessieren sich nur wenige für Kunst
  • und noch weniger für Malerei zum Thema Jazz ;-)

Das Soical Web ist halt doch wie das richtige Leben. Man muss die richtigen Menschen finden und die Kontakte persönlich pflegen. Hierzu kann Social Networking helfen, aber leider keine Wunder vollbringen. Leider.

Oder?

Hier kann ich ja vielleicht noch Anleihen nehmen:

Nur haben alle nichts mit dem Thema Malerei zu tun ;-) Sonst wäre es auch zu einfach.

P.S.: Auf Twitter findet Ihr mich unter http://twitter.com/Frank8233

P.S.S.: Wenn Sie neugierig geworden sind, besuchen Sie doch unsere Ausstellung „Jazz meets Fine Arts“ in der Galerie im IPP

Logo der Ausstellung "Jazz meets fine Arts" (c)

Logo der Ausstellung "Jazz meets fine Arts" (c)

Verzauberte Blüten – Hortensien

24. Juli 2010 3 Kommentare

Ein weiteres Sommeraquarell

Bei Malen im Garten sind meiner Frau die Hortensien aufgefallen. Wunderbare große Blütenbälle im Schatten der Bäume. Nach dem Hanka zwei ganz tolle Aquarelle die Blätter gebracht hatte, „musste“ ich mich auch an diesem Motiv versuchen. Die Herausforderung für mich war es ein Stück weiter die konkreten Formen zu verlassen. Denn die hunderten von kleinen Blüten konnten nur als Ganzes erfasst werden. Nun ja für mich als Menschen, der klare Linien, Flächen und Formen mag, sind Hortensien schon eine „Herausforderung“….

In der Hitze des Sommertages flirten die einzelnen Farben in den Staudenbeeten im Schatten unter den Bäumen – und so habe ich später zuhause mit meinen Erinnerungen aus der groben Anlage des Blattes dieses Aquarell gemalt. Die Stimmung, die Lichtsituation mit ihren Farben, die unkonkreten Formen entwickeln für mich einen ganz eigenen Zauber…

Verzauberte Blüten - Hortensien (c) Aquarell von Frank Koebsch

Verzauberte Blüten - Hortensien (c) Aquarell von Frank Koebsch

P.S.: Hier und hier finden Sie weitere wunderbare Sommeraquarelle. Oder tauchen Sie doch in ein Blütenmeer ein.

Jazzige Klanggemälde im Institut für Plasmaphysik

Der Nordkurrier veröffentlicht ein Foto statt einem Aquarell von mir

Gesten war ich sehr erfreut, als ein Alert von Google einen Hinweis über eine weitere Veröffentlichung über unsere Ausstellung „Jazz meets Fine Arts“ in meinem Mailkasten spülte.  Gerade bei diesem idealen Strandwetter ist jede Werbung für die Kultureinrichtungen und Galerien Gold wert, damit die Besucher bei einer Pause des schönen Wetters den Weg in die Ausstellungen finden. Also liebe Urlauber und Einwohner in Vorpommern nutzen Sie die Chance und besuchen Sie unsere Ausstellung, es lohnt sich.

Aber es gab noch einen weiteren Grund zur Freude für mich, denn als Aufmacher wurde ein interessantes Foto von mir gewählt. Noch mehr von diesen Spiegelungen auf den Bildern in der Ausstellung finden Sie hier.

Nordkurier 2010 07 22

Nordkurier 2010 07 22

P.S.: Besten Dank an Frau Elke Lorenz von der Galerie im IPP für die erneute Weitergabe von Informationen an die Presse.
P.S.S.: Wenn Sie sich für das Thema Jazz in der Malerei interessieren, nutzen Sie doch die Chance und besuchen Sie in Greifswald die Ausstellung

Logo der Ausstellung "Jazz meets fine Arts" (c)

Logo der Ausstellung "Jazz meets fine Arts" (c)

Aquarell Haus am Tegernsee – Step by Step (7)

Au backe, diese Beitragsreihe habe ich total vernachlässigt. Also werde ich dann in den nächsten Tagen das begonnene zu Ende bringen.

Arbeiten am Hintergrund

in dem vergangen Beitrag: „Skizze auf die Leinwand und der erste Farbauftrag“ hatte ich den Himmel und die ersten Farbauftrag für den die Wiese im Vordergrund gestaltet. Nun beginne ich die Berge und Wälder im Hintergrund zu malen. Für die Berge sowie die Schattenbereiche rechts neben dem Haus habe ich eine Lasur aus Paynes grau bläulich und Delft blau gewählt. Die Bäume arbeite ich mit verschiedenen Nuancen von Farben heraus. Im Wesentlichen habe ich Oliv grün, Olivgrün gelblich, Lichter Ocker, sowie die genannten Blautöne benutzt. Um das Laub der Bäume an zu deuten, setze ich den Spitzen meiner Pinseln arg zu. Ich fasse sie  mit Zeigefinger und Daumen und drücke so, dass sich die Spitze in verschiedene kleine Büschel aufspaltet. Mit diesen tupfe ich dann in den Bereich der Bäume. Der Vorteil ist, dass ein ungleichmäßiger Farbauftrag von kleinen Flecken entsteht. Ich tupfe die verschiedenen Lauren so in die Baume, dass die Schatten- und die Unterseite der einzelnen Bäume dunkler wirken Für die Bereichen der Bäume auf die das Licht fällt, wähle ich hellere Lasuren. Je nachdem ob die Farben noch nass in nass ineinander verlaufen oder verschiedene Lasuren trocken übereinander gesetzt werden, ergeben sich wunderbare Effekte für das Laub.

Gleichzeitig gestalte ich die Wiese mit Lasuren aus Olivgrün gelblich und Nepalgelb.

Für die Elemente des hinteren Haus die im Licht liegen habe ich Goldbraun gewählt. Die Schattenbereiche habe ich mit Lasuren aus Paynes grau bläulich und Sepra braun gestaltet. Für das Dach  habe ich Englisch Venez – Rot gewählt.

P.S.: Hier finden Sie die anderen Reiträge zu dem Step by Step für das Aquarell: Haus am Tegernsee
Recherche mittels Foto
Motivauswahl
Aquarell auf Papier
Aquarell auf Leinwand
Stifte & Pinsel
Skizze auf die Leinwand und der erste Farbauftrag

P.S.S. Diese Serie beschreibt die Entstehung eines Bildes als Auftrag.

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