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Archiv für Februar 2011

Qype: Haus des Gastes in Ostseebad Binz

Ostseebad BinzFreizeit & AusfluegeKulturzentrum

Ein guter Ort, um sich über Binz und die Umgebung zu informieren.
Es finden auch etliche Veranstaltungen direkt im Haus des Gastes statt.

Mein Beitrag zu Haus des Gastes – Ich bin FRank8233 – auf Qype

Haus des Gastes Binz (c) Frank Koebsch

Haus des Gastes Binz (c) Frank Koebsch

Suche nach dem Frühling in meinem Aquarellbildern (6)

28. Februar 2011 2 Kommentare

Magnolienbüten als Foto und Aquarell – Teil 4

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Ich hatte in den vergangenen Tagen Fotos von der zu gefrorenen Warnow am Mühlendamm und der Holzhalbinsel gezeigt. Ich hoffe, dass dieses wirklich der Abschied vom Winter in Rostock war.  Nun wenn denn die Teiche, die Seen und die überschwemmten Wiesen am Bodden bei Sonne zum Schlittschuhlaufen einluden, ließen die Schneeglöckchen bei minus 10 Grad die Köpfe hängen.  Wenn ich dieses so beschreibe, dann nur weil es in meiner kleinen Artikelserie „Suche nach dem Frühling“ nicht weiter geht. Denn das Hoch „Heike“ bringt nach wie vor kalte Luft aus dem Osten und somit wird es im Nordosten morgen einen frostigen meteorologischen Frühlingsanfang geben. Doch schauen Sie selbst, hier finden Sie die älteren Fotos der Knospenfotos der Magnolienblüten und die aktuellen Fotos von gestern. Ich habe das Gefühl, der Winter lässt sich nicht so schnell vertreiben …. Oder?

Zur Einstimmung auf den meteorologischen Frühling am 02.03.2011 zeige ich ein Aquarell mit den wunderbaren Magnolienblüten.

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Drängeln erlaubt (c) Aquarell von Frank Koebsch

Drängeln erlaubt (c) Aquarell von Frank Koebsch

Rostocker Kirchen in der östlichen Altstadt

Veränderungen an der östlichen Stadtmauer

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Rostock verändert recht schnell sein Gesicht. Nach einer Landflucht von gerade vielen jungen Leuten raus aus den Plattenbauten in den Speckgürtel von Rostock, entdecken heute viele Menschen die Vorzüge des Wohnens in der City. Es werden lukrative Bauflächen erschlossen. Zwei der neuen Wohnviertel nahe der östlichen Altstadt werden den gewohnten Ausblick auf die Stadtmauer mit den Giebeln der Häuser, der Nikolai- und der Petrikirche verändern. Die beiden Bebauungsgebiete sind die Holzhalbinsel mit dem Karavelle Quartier und das neue „Petriviertel“ im Fischerbruch zwischen der Östliche Altstadt und der Warnow. Bevor sich das Panorama, welches wir von vielen Spaziergängen, Fototouren und auch Mal Sezession kennen, total verändert, habe ich die Chance genutzt und noch einmal die „alten“ Ansichten mit Kirchen an der Stadtmauer fotografiert. Hier die aktuellen Fotos uns auch ein paar Aquarelle aus den vergangenen Jahren.

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Stadtmauer bei der Nikolaikirche (c) Aquarell von Frank Koebsch

Stadtmauer bei der Nikolaikirche (c) Aquarell von Frank Koebsch

Bei der Lohmühle (c) Aquarell von Frank Koebsch

Bei der Lohmühle (c) Aquarell von Frank Koebsch

Detail an der Stadtmauer (L) - Aquarell auf Leinwand (c) Frank Koebsch

Detail an der Stadtmauer (L) - Aquarell auf Leinwand (c) Frank Koebsch

Abschied vom Winter in Rostock (2)

26. Februar 2011 2 Kommentare

Fotos von der Warnow

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Der Winter ist im Osten Norddeutschland zurück und beschert uns wunderbares sonniges wenn auch frostiges Wetter. Ich hatte in den vergangenen Tage  schon ein paar Winter Fotos aus Rostock von der Warnow im der Nähe des Mühlendamms gezeigt. Ich bin den Fischerbruch und die Warnow Straße in Richtung Holzhalbinsel weitergelaufen. Dort konnte ich die morgendliche Lichtstimmung nutzen, um ein paar Schnappschüsse vom Stadthafen, den Speichern und ein paar alten Arbeitsschiffen, der Reparatur- und Bootswerften zu machen. Für mich malerische Motive ;-) Na mal sehen, vielleicht verbirgt sich ja hinter diesem oder jenem Schnappschuss eine Idee für ein Aquarell.

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Faszination Kinderkarkusell

25. Februar 2011 5 Kommentare

Max Beckmann war ganz fasziniert von den Kindern auf den Karussell

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Susanne Haun hat mich in den letzten Tagen in einem Kommentar zu einem meiner Aquarelle aus der Serie Faszination Karussell auf folgendes aufmerksam gemacht.

>> Ich habe heute im Buch von Max Beckmann „Die Realität der Träume in den Bildern“ sein Gespräch mit Reinhard Piper im Juni 1919 gelesen. Diesen Satz aus dem Gespräch muss ich dir einfach als Kommentar hinterlassen:

„Dann will ich spielende Kinder malen, Karussell fahrend. Das hab ich kürzlich mal gesehn, da hatte ich gleich Stoff für mindestens zehn Bilder. Kinder in Schaukeln und Kinder auf den großen Holzpferden, die erregten Kinderaugen hinter den glotzenden gläsernen Pferdeaugen!“

Soviel ich weiß, hat Beckmann das nie gemalt ….. <<

Dem Zitat von Beckmann kann ich nichts hinzu zu fügen. Es hat Spaß gemacht die Kleinen zu beobachten und zu malen. Wenn man die Miniaturen außer vorlässt, sind es bei mir nur ?? Blätter im Format 30 x 40 cm geworden. Ich möchte die Aquarellbilder noch einmal als Zusammenstellung zeigen.

Ein Knirps rockt das Karussell (c) Aquarell von Frank Koebsch

Ein Knirps rockt das Karussell (c) Aquarell von Frank Koebsch

bekommen wir noch die Kurve (c) Aquarell von FRank Koebsch

bekommen wir noch die Kurve (c) Aquarell von FRank Koebsch

schneller immer schneller (c) Aquarell von Frank Koebsch

schneller immer schneller (c) Aquarell von Frank Koebsch

Auf der Überholspur im Karussell (c) Aquarell von Frank Koebsch

Auf der Überholspur im Karussell (c) Aquarell von Frank Koebsch

Knirps auf dem Karussellpferd (c) Aquarell von Frank Koebsch

Knirps auf dem Karussellpferd (c) Aquarell von Frank Koebsch

Mädchen im Karussell (c) Aquarell von Frank Koebsch

Mädchen im Karussell (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Was ich noch zeigen möchte,  ist die Farbpalette mit der ich die Aquarelle gemalt habe. Ich habe versucht die Palette einzugrenzen, um die Stimmung zu treffen, denn die Aquarelle sollten trotz der vielen Farbtöne und Lichter nicht bunt wirken.

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Palette der Karussell Aquarelle (c) FRank Koebsch

Palette der Karussell Aquarelle (c) FRank Koebsch

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P.S. Susanne noch einmal großen Dank für den Hinweis auf Max Beckmann

Abschied vom Winter in Rostock (1)

24. Februar 2011 2 Kommentare

Fotos von der Warnow

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Der Winter ist im Osten Norddeutschland zurück. Ich war schon auf der Suche nach dem Frühling aber brr….  Minus 10 bis 15 Grad in der Nacht vom Dienstag auf dem Mittwoch und morgens wunderbarer Sonnenschein.  Ich habe auf den Weg meines Tagwerks, die unmittelbare Zeit nach dem Sonnenaufgang genutzt und habe mit der Kamera wunderschöne Winterbilder eingefangen. Hoffentlich die letzten für dieses Jahr …. Ich bin einfach unterwegs aus dem Bus ausgestiegen und habe die Chance genutzt, am Mühlendamm  und der Warnow ein wenig zu fotografieren. Das Eis hat die Warnow und die Wasservögel voll im Griff. Hier erst einmal ein paar Fotos von Reihern, Enten … Eines ist klar, denen ist kalt und mir ist der Finger an der Kamera angefroren. Aber es waren wunderbare Motive bei dem Licht und die Chancen wollte ich mir bei der Motivsuche nicht entgehen lassen.
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P.S. Weitere Winter Fotos aus Rostock und von der Warnow finden Sie hier.
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Ein Knirps rockt das Karussell – Aquarell

23. Februar 2011 1 Kommentar

Faszination Kinderkarussell (13)

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Nun heute zeige ich das letzte Bild aus der Serie Faszination Kinderkarussell. Es sind 13 Miniaturen auf Aquarellpostkarten von Hahnemühle im Format 10,5 x 15 cm  und Aquarelle im Format 30 x 40 cm entstanden. Wenn dieses man kein gutes Zeichen ist, 13 Bilder zu einem Thema ;-)

Bei der Vorstellung der Miniatur „Ein Knirps rockt das Karussell“ hatte ich geschrieben

Es sind Aquarellbilder mit Karussellpferden und verschiedenen Autos entstanden. Besonders gut hatte mir noch eine Szene eines Jungen auf einem Motorrad gefallen. Der Kleine rockt mit seiner Maschine die Szene und fordert winkend Unterstützung von der Umgebung.  Ob Jungs so etwas im Blut liegt? Er versuchte zu mindestens viel Eindruck zu machen.

Nun der Knirps fährt in der lichtdurchfluteten Glitzerwelt und rockt das Karussell.

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Ein Knirps rockt das Karussell (c) Aquarell von Frank Koebsch

Ein Knirps rockt das Karussell (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Ich habe mich ein wenig von dieser Faszination des Karussells anstecken lassen und habe begonnen eine Serie von Aquarellen zu diesem Thema zu malen. Hier finden Sie die Links zu den Aquarellbildern

Braucht es so viele Facetten von Galerien?

Braucht es so viele Facetten von Galerien?

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Ich hatte in den vergangenen Tagen die Frage gestellt: Eine Galerie, was ist das? und hatte den Versuch eine Aufzählung von möglichen Facetten der „Galerie“ im Kunstbetrieb gewagt. Die Spannbreite reicht von einer Galerie als Kunsthandwerksladen bis hin zu „ernsthaften Galerien“ |1| oder „seriösen Galerien“ |2| und Museen mit dem Namen Galerie.

Was ist eine Galerie?

Was ist eine Galerie?

Es ist klar erkennbar, dass weder der Begriff der Galerie noch die Berufsbezeichnung Galerist nicht geschützt sind. Damit kann jeder eine Galerie aufmachen und nach Gutdünken betreiben ohne ein Studium oder eine Meisterschule zu absolvieren oder eine Zulassung zu erwerben.  Und dieses, obwohl sich in der Geschichte Deutschlands jede Berufsgruppe versucht hat, sich z.B. in Gilden und Zünften zu organisieren, ihre Reinheitsgebote für Ihre Produkte zu schaffen und den Markt zu in gewissen Sinne zu gestalten. Erst in den letzten Jahren gibt es die Galeristenverbände, in denen ein Teil der Galeristen vertreten sind.

Wer sich dafür interessiert, wie die Galerie entstanden sind, den kann ich den Artikel von Jürgen Raap „Was ist überhaupt eine Galerie?“ in der Zeitschrift „atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler“ 1 / 2011 S. 13 ff empfehlen. Der Artikel bildet den Auftakt zur Serien über die Geschichte der Galerien. Jürgen Raap gibt einen guten geschichtlichen Abriss zur Entstehung der Galerien und zu den Kräften auf dem Kunstmarkt bis 1863. Ich freue mich schon auf die nächsten Artikel ;-) . Wenn man den Artikel liest, kommt man ganz schnell zur Überzeugung, dass der Kunstmarkt damals geprägt wurde durch

  • Geld,
  • Prestige, dem Streben nach Anerkennung,
  • Neid, Missgunst,
  • Wirken der Politik,
  • Persönliche Interessen

Faktoren, wie sie auch in anderen Märkten wirken. Auf jedem Markt wirken neben den o.g. Einflüssen Angebot und Nachfrage, Modetrend, technologische Entwicklungen und und…Märkte gliedern sich dann auf Grund der Nachfrage nach verschiedenen Qualitäten, verschiedenen Beratungsbedarf  und werden so über unterschiedliche Vertriebswege erschlossen. Dieses ist aus meiner Sicht auch der Grund für die verschiedenen Facetten der existierenden Galerien. Kunst lässt sich nicht reglementieren und lebt durch ihre Vielfältigkeit. So drängen die Künstler in der Arbeitsteilung mit den Galerien und anderen Möglichkeiten auf den Markt und zwar über alle der genannten Facetten der Galerien. Nur sind hier unterschiedliche Qualitäten zu erwarten, zu zwar

  • im Rahmen der Arbeitsteilung zwischen Künstler und Galerie,
  • im Rahmen der Bearbeitung des Marktes und die Betreuung der Kunden und
  • der Auswahl welche Galerie vertritt welche Künstler und welcher Künstler lässt von welcher Galerie vertreten.

Die Bandbreite der Galerien ist wohl am ehestens mit der Bandbreite im Bereich Bekleidung zu vergleichen. Von Secondhand- und Ramschläden über Discounter und Fachgeschäften bis hin zu Edel Boutiquen Luxusläden oder Maßanfertigung der Abendgarderobe für jede Geldbeutel und jeden Qualitätsanspruch gibt es das passende Angebot. Nicht anders sieht es bei den Galerien und dem Kunstmarkt aus. Jeder Galerietyp, alle Facetten haben somit ihre Berechtigung.

Berechtigung verschiedener Galerien

Berechtigung verschiedener Galerien

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|1| Den Begriff „ernsthafte Galerie“ habe ich in dem Artikel „Kaufladen für Luxusware oder kulturelle Institution“ von Dr. Roland Held in der Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ 1 / 2011 gefunden. Auf Seite 24 wird hier Erhard Witzel, Galerist in Wiesbaden und Vorsitzender des hessischen Galeristenverbandes, wie folgt zitiert >>Etwas 60.000 gemeldeten professionellen Künstlern in Deutschland stehen „rund 600 ernsthaften Galerien“ gegenüber.“

|2| Den Begriff habe „seriöse Galerie“ habe ich in dem Artikel „Künstler und Galerien“ von Bence Fritsche in der Zeitschrift „atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler“ 1 / 2011 gefunden. Auf der S. 11 schreibt dort Bence Fritsche „Der Bundesverband Deutscher Galeristen ist der offizielle Verband der seriösen Galeristen in Deutschland.“

Suche nach dem Frühling in meinem Aquarellbildern (5)

Magnolienbüten als Foto und Aquarell – Teil 3

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Der Frühling hat auch in der letzen Februar Dekade noch keine wirkliche Chance. Am Sonntag hat es auf Rügen geschneit. In der Nacht vom Sonntag zu Montag, brr….. auf wetter.com steht für Rostock -7 / -5°C gefühlt wie -12 / -10°C.

Was soll ich sagen, die Knospen der Magnolien haben sich augenscheinlich nicht weiterentwickelt. Aber ich habe mal zur Erinnerung ein „altes“ Frühlingsaquarell mit blühenden Magnolien raus gekramt. Es hilft nur hoffen und jeden Sonnenstrahl ausnutzen ;-)

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Mit mal drängeln sich alle ... (c) Aquarell von Frank Koebsch

Mit mal drängeln sich alle ... (c) Aquarell von Frank Koebsch

Eine Galerie, was ist das?

20. Februar 2011 2 Kommentare

Ist eine Galerie der ideale Ausstellungsort?

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immer auf der Suche nach Ausstellungsmöglichkeiten

immer auf der Suche nach Ausstellungsmöglichkeiten

Es ist nicht einfach die richtige Position für seine Ausstellungen zu finden. Als ausstellender Künstler muss man sich darüber im Klaren sein, welche Vorteile und Nachteile verschiedene Ausstellungsorte (Rathäuser, Verwaltungen, Unternehmen, Galerien, Kunsthallen, Museen, …) haben. Aus meiner Sicht haben alle Ausstellungsorte ihre Bedeutung. Nur geht es in Diskussionen oft mit den Begriffen und Ansprüchen an die Ausstellungsorte insbesondere bei den Galerien, die Dienstleistungen für die Künstler, den Anspruch der Galerien an die Künstler, die Vertragsbedingungen, den Vergütungen u.a. drunter und drüber und sehr heiß her. ;-)

Auf Basis meiner Erfahrungen und da in den Zeitschriften Palette und atelier Anfang des Jahres Artikel zu dem Thema Galerie erschienen sind, habe ich mal versucht, die verschiedenen Ausprägungen von Galerien gegenüber zu stellen und den Begriff für mich ein wenig zu entzerren.

Warum? Eine Galerie wird als idealer Ausstellungsort angesehen. Doch wenn man sich umschaut, gibt es Galerien in unterschiedlichsten Facetten. In der Vita eines Künstlers machen sich Ausstellungen in Galerien und am besten in angesagten Orten Paris, London, New York, Madrid, Rom, Berlin…besonders gut. Aber nur wenige Menschen vermögen zu überblicken, ob sich damit ein Qualitätsanspruch einhergeht und zwar ein Qualitätsanspruch an den Ausstellungsort und an die Künstler. Aber wenn man sich Bewertungen zum Thema Preis von Kunst z.B. in der Spannweite von TAX SIM bis artfacts anschaut, hat scheinbar genau dieses Spannungsfeld einen erheblichen Einfluss.

Also zurück zur Frage, was ist eine Galerie? Hier der Versuch einer Aufzählung verschiedener Facetten einer Galerie als Ausstellungsort.

  • Galerie als Kunst- und Kunsthandwerksladen
  • Schmuck oder / und Keramikläden mit Ausstellungsfläche
  • Rahmungsstudios mit Ausstellungsbetrieb
  • Räumlichkeiten in öffentlichen Gebäuden, in denen regelmäßig Ausstellungen stattfinden
  • Ausstellungsräume, die von Kunstvereinen betrieben werden
  • Atelierräume von Künstlern mit Ausstellungsmöglichkeiten
  • Produzentengalerien
  • bishin zu „ernsthaften Galerien“ |1| oder „seriösen Galerien“ |2| und
  • Museen mit dem Namen Galerie

Nun so manch ein Leser wird bei meiner Aufzählung aufstöhnen oder fragen, was die Spiegelfechterei mit den Begriffen „ernsthaften Galerien“ |1| oder „seriösen Galerien“ |2| soll. Aber der Begriff Galerie als Ausstellungsort im täglichen Kunstbetrieb unterliegt dieser inflationären Bandbreite. ;-)

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Was ist eine Galerie?

Was ist eine Galerie?

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Ich habe positive und negative Erfahrungen mit den unterschiedlichen Ausstellungsorten gemacht. Ein paar meiner Erfahrungen und Fragen zu dem Thema möchte ich in den nächsten Artikeln vorstellen und würde mich riesig, über Ihren Meinungen und Erfahrungen freuen.

P.S.: Eine nicht ganz ernstgemeinte Abhandlung zum Programm TAX SIM finden Sie hier in meinem Blog. Aber über einige Fragen, die ich gestellt habe, lohnt es sich nach zu denken.

P.S.S.: Wenn Sie sich für Galerien in Rostock und deren Auftritt in WEB interessieren, schauen Sie doch in den Artikel Kultureinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und das Web2.0

|1| Den Begriff „ernsthafte Galerie“ habe ich in dem Artikel „Kaufladen für Luxusware oder kulturelle Institution“ von Dr. Roland Held in der Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ 1 / 2011 gefunden. Auf Seite 24 wird hier Erhard Witzel, Galerist in Wiesbaden und Vorsitzender des hessischen Galeristenverbandes, wie folgt zitiert >>Etwas 60.000 gemeldeten professionellen Künstlern in Deutschland stehen „rund 600 ernsthaften Galerien“ gegenüber.“

|2| Den Begriff habe „seriöse Galerie“ habe ich in dem Artikel „Künstler und Galerien“ von Bence Fritsche in der Zeitschrift „atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler“ 1 / 2011 gefunden. Auf der S. 11 schreibt dort Bence Fritsche „Der Bundesverband Deutscher Galeristen ist der offizielle Verband der seriösen Galeristen in Deutschland.“

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