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Medien- und Pressearbeit für Ausstellungen


Medien- und Pressearbeit für Ausstellungen

Nicht jede erfolgreiche Ausstellung finden den Weg in die Presse

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Das Thema Presse ist für jeden der Ausstellungen oder Veranstaltungen organisiert wichtig, denn nach wie vor informieren sich viele Menschen in der Presse über das Kulturleben. Ich habe bei vielen Ausstellungen immer einen recht großen Aufwand getrieben und versucht einiges über die Online Presse Diensten zu erreichen. Das Ergebnis war und ist recht unterschiedlich. Aber Welchen Wert hat eine Presseveröffentlichung? Nun eigentlich kann man es sich hier ganz einfach machen. Über die verschiedenen Medien erreicht man, die Menschen, die nicht in seinem eigenen Brief- und Mailverteiler stehen, die nicht als Freunde auf Facebook, als Kontakte in Xing einzuladen sind. Nun ist der Erfolg der Bemühungen immer wieder trotz gleichen oder ähnlichen Vorgehens total unterschiedlich. Hier ein zwei aktuelle Bespiele.

Einladungskarte für die Ausstellung von Hanka & Frank Koebsch - Farben des Nordens

Einladungskarte für die Ausstellung von Hanka & Frank Koebsch – Farben des Nordens

Bei unserer Ausstellung Die Farben des Nordens in dem Internationalen Begegnungszentrum Rostock e.V. der Universität Rostock haben das IBZ und wir auf verschieden Wegen die Lokalpresse, Rundfunk und TV informiert, ohne auch nur das kleinste Echo zu bekommen, ob wohl wir bei anderen Ausstellungen in Rostock gleichzeitig in drei verschiedenen Lokalzeitungen und dem Kabelfernsehen waren und so in den Redaktionen bekannt sind. Das Paradoxon war, dass wir keine Presseartikel hatten, aber die Ausstellungseröffnung so gut besucht war, dass wir zwei Stuhlreihen zusätzlich aufstellen mussten und auch dieses und jenes Bild verkaufen konnten. Also nutzen Sie doch die Chance und besuchen unsere Ausstellung  Farben des Nordens bis zum 09. Juli von Montags bis Freitag in der Zeit von 08.30 bis 12.30 Uhr. Wir freuen uns über Ihr Feedback zu unserer Ausstellung.

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Starke Themen und Kommunikationsstrategie

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Die Kunst der Vernetzung

Die Kunst der Vernetzung

Nach der fehlenden Resonanz der Presse zu unserer Rostocker Ausstellung habe ich natürlich mit großem Interesse der Artikel Pressearbeit beginnt viel früher als Sie denken von  Christian Henner-Fehr auf seinem Blog Kulturmanagement gelesen. Nun in dem Artikel verweist, Christian  auf den Beitrag Starke Themen statt Streubüchse der Kommunikationsberaterin Kerstin Hoffmann. Den Ausführungen von Kerstin Hoffmann und Christian kann man nur zu stimmen. Aber nicht jede Ausstellung gibt eine solche Kommunikation her. Für unser Projekt  Faszination Sternzeichen hatte ich die Kommunikationsstrategie unter der Überschrift Kunst im Netz oder die Kunst der Vernetzung in den vergangenen Monaten mal beschrieben. In einer ähnlichen Art und Weise haben wir die Kommunikation auch für unser Ausstellungsprojekt: Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage aufgebaut. Wir haben auf Grund der Kommunikationsstrategie, der Stärke des Themas und auf Grund persönlicher Kontakte bereits im Vorfeld der Ausstellung eine sehr große Aufmerksamkeit bei den Medien. Die Ausstellung wird am 04. Juni 2012 eröffnet, wenn Sie Interesse an der Ausstellung haben, dann finden Sie hier die Einladung.

Christiane Weidner wird von Inforadio interviewt (c) Foto von Susanne Haun

Christiane Weidner wird von Inforadio interviewt (c) Foto von Susanne Haun

Die Schließung des  Flughafens Berlin – Tegels hat natürlich das Leben vieler Menschen beeinflusst und wird es weiter starkt beeinflussen.  Damit haben wir ein starkes Thema, mit sich  Christiane WeidnerSusanne Haun und ich, Frank Koebsch auf eine ganz eigene Art und Weise identifizieren, die Ausstellung vorbereiten und kommunizieren. Suanne Haun und ich kommunizieren auf unseren privaten Blogs, Twitter und Facebook Acconts und betreiben für das Ausstellungprojekt einen eigenen Blog http://berlintegel.wordpress.com und eine eigene Facebook Seite.   Die Kommunikation zu dem Projekt läuft bereit über sechs Monate. Hier ein paar Ergebnisse aus dez Kombination eines starken Themas und einer guten Kommunikationsstrategie.

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Für uns ein sehr gutes Ergebnis, dass auf eine breite Resonanz und viele Besucher in unserer Ausstellung am den 04. Juni hoffen lässt..

Der Nord-Berliner berichtet über unser Ausstellungsprojekt Flughafen Berlin Tegel

Der Nord-Berliner berichtet über unser Ausstellungsprojekt Flughafen Berlin Tegel

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Welche Erfahrungen haben Sie mit

Medien- und Pressearbeit für Ausstellungen ?

  1. 23. Mai 2012 um 21:32

    Sehr schönes Beispiel, danke für Deinen Erfahrungsbericht. Insgesamt gesehen müssen wir alle, und das gilt nicht nur für den Kunst- und Kulturbereich, die Zahl der Presseaussendungen reduzieren, wir kannibalisieren uns damit. Presstexte sind ja nur eine Form, die Menschen zu erreichen und manchmal kann man auf diesen Kanal gut verzichten.

    • 31. Mai 2012 um 21:27

      Hallo Christian, danke für Deine Antwort. Ja aber wer entscheidet, was “würdig” ist in die Presse zu kommen oder nicht. Das Buhlen um Besucher erfordert eine “maximale” Ansprache der Menschen. Für unsere Ausstellung im IBZ hatte wir auch ohne Presse mehr Besucher motivieren können, als erwartet. Hierzu haben wir unsere Kontaktlisten zusammen geführt und informiert und Werbung gemacht. Eine Tage später klingelte dann die Presse gleich zweimal ;-)))) http://frankkoebsch.wordpress.com/2012/05/26/kunstler-ehepaar-zeigt-farben-des-nordens/
      Glück des Tüchtigen. Beste Grüße von der Ostsee – Frank

  2. 3. Juni 2012 um 15:42

    Ich denke, wir müssen unterscheiden zwischen den Printmedien und den (potenziellen) BesucherInnen. Eine Zeitung bekommt z.B. an einem Tag 10 Pressetexte über verschiedene Ausstellungen zugeschickt. Die Veranstalter kannibalisieren sich damit, was nicht bedeutet, dass die Ausstellungen für das Publikum uninteressant sind. Die Printmedien sind ein Gatekeeper, deshalb ist es meiner Ansicht nach notwendig, sich nach Alternativen umzusehen.

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