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Passen Kunst und Kommerz zusammen?


Passen Kunst und Kommerz zusammen?

Sechste und letzte Etappe unser Blogparade: Fragen zur Kunst #bfzkunst

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Ich habe mit Interesse die Diskussionen auf den Blogs von  Susanne HaunUte SchätzmüllerJürgen KüsterConny Niehoff und Oliver Kohls verfolgt. Bei meinen Beobachtungen ging es einmal um die inhaltliche Diskussion aber auch wie man erfolgreich eine Diskussion im Rahmen der Blogparade: Fragen zur Kunst startet. Es hatte Spaß gemacht sich an den Blogparaden zu beteiligen und die verschiedenen Standpunkte zu lesen. Aber die Beteiligungen an den Diskussionen der einzelnen Fragen fielen unterschiedlich aus, von der Anzahl der Beiträge, der Anzahl der Teilnehmern und auch der Heftigkeit der Wortgefechte.  Aus diesem Grund habe ich mir noch einmal die Auswertung unserer Blogparade  und das Erfolgsrezept für eine Blogparade aus dem vergangenen Jahr angeschaut.

Hier also meine Frage:

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Passen Kunst und Kommerz zusammen?

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Passen Kunst und Kommerz zusammen? (c) Frank Koebsch

Passen Kunst und Kommerz zusammen? (c) Frank Koebsch

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Aus den Erfahrungen der anderen Blogparade möchte ich die Frage, erst einmal so stehen lassen. Ich werde den Blogbeitrag dann Tag für Tag ergänzen, die Fragestellung untermauern, z.B.: mit den Fragen

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Bitte erwarten Sie von mir auf die Fragen keine vollständigen Antworten. Mein Wissen, meine Ideen und Vorstellungen sind geprägt durch meine Tätigkeit in der Industrie und meinen Erfahrungen als Autodidakt in der Malerei. Mit jedem Projekt, jeder Ausstellung, die ich besuche oder die ich organisiere, lerne ich immer wieder neue Facetten zu diesen Fragestellungen kennen.

Ich freue mich auf einen regen Austausch mit Ihnen und wünsche Ihnen und mir bei der Diskussion viel Spaß. Am Sonntag den 02.12.2012 verlose ich unter allen Teilnehmern der Blogparade zwei Preise.

Der erste Preis ist (wie könnte es anders sein) ein Aquarell , eine kleine Miniatur – „Faszination Ballett # 1

Der zweite Preis, ein Sternzeichen Buch wird von der Galerie Faszination Art bereitgestellt. Dieses Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt der Galerie mit vier bildenden Künstlern und der Autorin Annette Pehnt.

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Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch

Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch

Buchcover Sternzeichen - Vorderseite

Sternzeichen Buch

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Hier finden Sie noch einmal die Fragen zu Kunst von Oliver Kohls, Susanne Haun, Ute Schätzmüller, Jürgen Küster und Conny Niehoff.

Was meinen Sie: Passen Kunst und Kommerz zusammen?

  1. 26. November 2012 um 13:53

    mit der gefahr dass sich alles gleich wieder auf mich stürzt….ohne kommerz würd ich nicht in dem masse kunst machen wie ich kunst mache, dann würd mir mein küchentisch reichen und meine 4 wände zu hause zum behängen, ich stelle meine bilder ohne den hintergedanken “verkauf” nicht aus…..nur applaus hat mir nur auf der bühne was bedeutet…..der kommerz bringt mich und meine bilder in die welt hinaus…meine bilder an die wände anderer menschen und mich durch meine einnahmen nach itlaien in den sommerurlaub, evviva!!!! …..malen ist mein beruf, meine berufung ist das leben ansich (dazu gehört auch die malerei):-)
    also so seh ich das für mich……………bei den großen, ganz großen, allergrößten künstlern deren bilder für millionen verkauft werden, geht es glaub nicht mehr wirklich um das kunstwerk ansich, denn für mich ist jede malerei koste sie was es wolle doch nur farbe auf leinwand ………………………………………….mit etwas gedöns :-) :-) :-)
    grüßeli coco

    • 28. November 2012 um 00:24

      Hallo Coco,
      nun wie ich sehe, wurdest Du nicht gesteinigt ;-) Wenn man die Sache ernsthaft angeht, reicht der Küchentisch nicht aus und es muss auch mehr Geld auf eben diesen Tisch. Nicht aus Geldgier – aber die Rechnungen müssen bezahlt werden und in vielen Bereichen und mit einigen Projekten wächst auch der Aufwand. Die Menschen, die Applaus spenden und so mit dokumentieren, dass Sie Deine oder meine Bilder sehen wollen, müssen schon etwas mehr dazu tun. Dieses sehe ich ähnlich wie Du. Ich habe vor jedem Respekt, der seinen Traum, seine Berufung lebt. Hierzu muss man einiges unternehmen, egal in welchem Beruf. Kommerz ist für mich aber mehr als nur das Thema Geld zu bekommen, von den Menschen, die meine Bilder, meine Lehrgänge u.a. konsumieren. Es ist für mich auch ein Stück Anerkennung, ein Stück gebraucht zu werden ( ? )
      Schönen Abend – Frank

  2. 26. November 2012 um 14:52

    “Mit der Gefahr, dass sich alles gleich wieder auf mich stürzt: ohne Kommerz mache ich gerne Kunst wie ich Kunst mache. Mir reicht mein Küchentisch und meine vier Wände im Atelier zum Behängen und das Internet. Ich stelle meine Bilder ohne den Hintergedanken “Verkauf” aus. Das habe ich mir abgeschminkt. Applaus bedeutet mir auf der Bühne nur wenig, obwohl ich nicht frei von Eitelkeiten bin. Der Kommerz bringt mich und meine Werke nicht in die Welt hinaus. Meine Werke kommen anders an die Wände anderer Menschen und ich durch andere Einnahmen nach iItalien in den Sommerurlaub. Kunst machen ist ein Teil von mir. Meine Berufung suche ich noch immer (dazu gehört auch die Kunst).
    Also, so sehe ich das für mich. Bei den großen, ganz großen, allergrößten Künstlern, deren Bilder für Millionen verkauft werden, geht es glaube ich nicht mehr wirklich um das Kunstwerk an sich, sondern um Verkauf und Profit. Das ist Kunstmarkt mit etwas Gedöns.”
    Liebe Grüße
    Juergen
    (Zitat, s.o., bearbeitet)

    • 28. November 2012 um 00:49

      Hallo Jürgen,
      eine gute Idee, Coco in dieser Art zu zitieren. Nun ich mache auch Ausstellungen und Projekte, die nicht auf den Verkauf ausgerichtet sind. Aber ganz ehrlich, dieses muss man sich leisten können und am Ende des Jahres muss genügend Geld zum Leben übrig bleiben. Dieses bin ich meinem Selbstverständnis und meiner Familie schuldig. Ob ich es immer schaffen werde, steht in den Sternen, aber es ist mein Anspruch.
      Dieses muss nicht immer etwas mit dem “großen” Kunstmarkt zu tun haben, denn
      – entweder verstehe ich nicht genug davon und bin nicht “gut” genug dafür,
      – oder ich orientiere mich zu doll an einem meiner Lieblingsbücher zu diesem Thema „Das kann ich auch! Gebrauchsanweisung für moderne Kunst“ http://www.amazon.de/kann-auch-Gebrauchsanweisung-moderne-Kunst/dp/3832192581/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1271349508&sr=1-1
      – oder ich verstehe zuviel vom Thema Vertrieb https://www.xing.com/profile/Frank_Koebsch
      – oder ich will nicht dieses Spiel nicht spielen.
      – ???

      Aber mal sehen, wohin mich mein Weg führen wird.
      Beste Grüße
      Frank

      • 28. November 2012 um 10:41

        Hallo Frank!
        Keine Frage: wir leben in einer Welt, sie firmiert u.a. mit der Überschrift Kapitalismus, in der ohne Gelderwerb mittels Arbeit nichts geht. Vollkommen klar. Gilt auch für mich.

        Aber dies bedeutet ja nicht, dass ich mich dem in allem unterwerfen muss, sondern vielleicht auch versuche, so einen Mittelweg wie Du ihn andeutest zu gehen. Oder wie ich ihn versuche. Hinzu kommt bei mir: ich bin kein guter Verkäufer, kein guter Trommler, kein guter Außendarsteller, kein guter Selbstvermarkter. Meine bisherigen Versuche in die Richtung waren nicht sehr erfolgreich und drückten auch gewaltig auf meine Stimmung. Mir macht das einfach keine Freude. Also habe ich mich in anderer Form eingerichtet.
        Und die Bearbeitung des Zitates von Conny war dabei als eigener “Standortbstimmungsversuch” gedacht.
        Gruss Juergen

      • 2. Dezember 2012 um 00:27

        Hallo Jürgen,
        sorry es hat mit der Antwort etwas gedauert. Aber ich wollte erst einmal jedem wenigsten seinen ersten Kommentar beantworten.
        Nun ich habe gelernt, dass man viele Sachen lernen kann, dieses gilt auch für den Vertrieb und das Marketing. Zu mindestens hat es bei mir ganz gut geklappt, aber ich konnte / musste / wollte es auch Jahre lang trainieren und ohne Hilfe wäre ich auch nicht weiter gekommen.
        Ich kann verstehen, dass Du wenn es gar keinen Spaß macht, Du versuchst einen anderen Weg zu gehen. Wenn die räumliche Distanz nicht wäre … Ich wünsche Dir viel Erfolg und drücke die Daumen.
        Bei mir ist dann eher die Frage, reicht es bei mir mit der Malerei und meinem Kunstverständnis ???
        Aber probieren, geht vor studieren.

        Schönen Abend – Frank

  3. 26. November 2012 um 17:17

    na siehste…..so ist das :-) der eine so, der andere so und jeder ist zufrieden :-)

    • 28. November 2012 um 00:52

      Hallo Coco, das ist auch gut so, es wäre doch schlimmm, wenn alle den gleichen Weg gehen. Das Leben mit seiner Vielfalt ist doch toll, es kommt nur darauf an “seine” Chancen zu nutzen. Oder?
      Schönen Abend – Frank

  4. 26. November 2012 um 18:34

    Kunst und Kommerz sind wie Yin und Yang. Sie gehören zusammen. Ohne Geld keine Kunst und ohne Kunst ist Geld auch langweilig. Künstler sind keine Geldmenschen und Geldmenschen sind keine Künstler. Darum braucht es Vermittler – sogenannte “go betweens” Erfolgreiche Vermittler kennen und schätzen beide Welten. Sie bauen Brücken und bringen Extreme zueinander. Kunstvermittler müssen heute multivariabel auftreten. Persönlich im direkten Kontakt, mit social medias, im Internet und mit Showrooms. Dabei kann auch ein Webshop nützlich sein (vgl. http://www.e-sculptures.com), als Turbo und Verstärker der Vertriebsanstrengungen.

    • 27. November 2012 um 21:24

      Dem würde ich erstmal aus vollster Überzeugung widersprechen wollen: Natürlich gibt es Kunst ohne Geld. Und es gibt auch Geld ohne Kunst. Beide brauchen sich erstmal überhaupt nicht. Und das ist eine Beleidigung sowohl für Yin als auch für Yang!

      • 28. November 2012 um 13:26

        Man kann weder Yin noch Yang beleidigen. Genausowenig wie man das Universum beleidigen kann.

    • 28. November 2012 um 01:15

      Hallo Herr Fopp,
      danke für Ihre Zeilen. Es ist schon sehr oft so, wie Sie es beschreiben. Ich kenne viele Künstler, die machen für mich klasse Kunst, sind aber nicht in der Lage oder zum Teil nicht willens ihre Kunst zu verkaufen. Zum verkaufen gehört aber bereits auch, die Vorstellung und die Präsentation des Künstlers beim Galeristen, dem Vermittel, wie Sie schreiben.
      Ich habe eine Vergangenheit im Vertrieb, Business Development, Projektmanagement https://www.xing.com/profile/Frank_Koebsch und bin im Bereich der Malerei ein Autodidakt. Ich habe gelernt, dass es schwer ist zwischen Künstlern und Geldgeber zu vermitteln, leider oft bei den Künstlern noch schwerer als bei den Unternehmen oder Kommunen. So schätze ich Ihre Aktivitäten sehr ;-)
      Beste Grüße von der Ostsee in die Schweiz.
      Frank Koebsch

  5. 26. November 2012 um 20:03

    Nun ich als Geldkünstler habe eher eine extrem Position zu Kunst und Markt (Kommerz). Ich verwende die Regel und Elemente des Marktes wie andere Künstler Farbe oder Ton. Mein Material ist zB der Preis. Ich habe den Preis zu einem Teil des Kunstwerkes, des ästhetischen Genusses gemacht, denn bei meinen Kunstwerken wird der Preis vom Kunstwerk selbst und nicht vom Künstler, von den Gallerien oder vom Markt bestimmt.

    Also passt bei meiner Kunst Kommerz und Kunst zusammen, da die Kunst den Kommerz, den Markt benutzt – und nicht umgelekehrt, wie so oft beklagt wird! :-)

    • 28. November 2012 um 11:04

      Hallo Kmentemt,
      danke für Deine Zeilen. Aber was ist ein “Geldkünstler”?
      In einem kann ich Dir nur zustimmen. Kunst und Kommerz gehen Hand in Hand, denn er Künstler produziert Kunst und diese Ware wird konsumiert. Hört sich bös an, aber es ist so. Du schreibst “bei meinen Kunstwerken wird der Preis vom Kunstwerk selbst und nicht vom Künstler, von den Gallerien oder vom Markt bestimmt.” Aber am Ende des Tages ist dieses in Euro umzurechnen. Wie machst Du dieses?
      Das Thema Preis, ist ein immer wieder kehrendes ;-) http://frankkoebsch.wordpress.com/2010/06/12/preis-der-kunst/
      Beste Grüße
      Frank

      • 28. November 2012 um 15:07

        Wie gesagt, Geldkünstler verwenden die Elemente und Regeln des Marktes als ihr Material, als Elemente ihres künstlerischen Schaffungsprozesses. Für mich ist der Preis mein Material, der mithilfe einer künstlerischen Preisbildungsregel tagtäglich neu erschaffen wird.

        Kunstgeschichtlich kennt ihr es aus dem Bereich der Kunstdrucke: Ob man jetzt eine Edition von 100 oder 10.000 Stück auflegt, macht einen erheblichen Unterschied beim Preis aus. Darüber hinaus muss man noch jedes Blatt einzeln nummerieren, 1/100 , 2/100 bis 100/100. Auch hier werden Drucke mit einer niedrigeren Nummer wie 3/100 meist als wertvoller erachtet als hohe Nummer wie 98/100.

        Also hier hat der Künstler schon die Möglichkeit den Preis seiner Drucke zu beeinflussen.

        Wir haben uns halt ganz intensiv damit befasst und einen Weg gefunden, den Preis jedes einzelnen Druckes künstlerisch festzulegen.

        Mehr dazu auf unser Homepage http://www.kmentemt.com => What is? Und wie das dann praktisch geht, könnte ihr bei „Make your query“ euch anschauen bzw herum spielen!

        P.S.: Euro? Der Preis steigt pro Tag um 10 Cent

        P.S.: Unser „künstlerische“ Preis gilt nur für den Primärmarkt, am Sekundärmarkt wird dann jeder Druck wie üblich nach Angebot und Nachfrage gehandelt.

  6. 26. November 2012 um 22:10

    Hallo Frank,
    ich wünsche Dir und uns viel Spaß bei der Diskussion um Deine Frage. Meine spontane Antwort ist: Kunst und Kommerz passen zusammen, bei dem einen gut, bei dem anderen nicht so gut. Wie sieht der Kunstmarkt für einen Quereinsteiger wie mich aus (gilt aber bestimmt auch für einen Absolventen einer Kunsthochschule)? Gibt es Zugangsbeschränkungen? Wie funktioniert die Preisbestimmung? Welche Vertriebswege wähle ich?
    Das sind alles Fragen zu denen ich noch keine eindeutigen Antworten habe. Aber vielleicht trägt es ja zur weiteren Diskussion bei.
    Gruß
    Oli

    • 27. November 2012 um 11:36

      Lieber Oliver!
      Die Preisbestimmung hängt davon ab, ob der Preis als etwas der Kunst externem oder der Kunst inhärentem gesehen wird.

      Externe Preisbildung, vereinfacht: Künstler hat eine Preisidee, die auch mit den bisherigen Verkäufen zu tun hat, die Galerie verdoppelt diesen Preis und sucht sogenannte Experten, die diesen Preis mithilfe von Artikeln, Kritiken usw. unterstützen. Letztendlich ist es aber immer Angebot und Nachfrage, also der Markt, der den Preis endgültig bestimmt. Ob und wie der Preis nun die Qualität reflektiert, sei dahin gestellt.

      Inhärente Preisbildung: Schau dir bitte meine homepage => What is? an. 

    • 28. November 2012 um 11:39

      Hallo Oliver,
      Danke für Deine Zeilen. Ja Fragen nicht als Fragen. Ich habe in den vergangenen Jahren als Suchender eine Artikelserie zu dem Thema Preisfindung geschrieben http://frankkoebsch.wordpress.com/2010/06/12/preis-der-kunst/
      Die Artikel zählen zu den meist gelesen auf meinem Blog, das zeigt es gibt wohl keine so einfache Antwort. ;-)
      Ich versuche “meinen” Weg zu gehen, indem ich Angebote mache, mir Partner suche und so Stück für Stück bekannter werde. So mancher “Kollege” kommt, dann auch schon mal mit der Frage, ob ich mitmachen will. Dieses freut mich riesig. Mit jedem Projekt wachse ich, meine Reputation steigt und der Umsatz auch.
      Für mich ist die Zusammenarbeit mit anderen Menschen eine ganz wichtige Quelle für Idee, Kraft, neue Netzwerke. Wenn es mir gut geht, male ich auch gute Bilder ;-)
      Ich glaube nicht an Antworten von anderen, nur an das alleine machen und ausprobieren. Mache ein oder zwei Ausstellungen über die Pastell Vereinigungen in den USA, nehme an Wettbewerben dort teil. Mit der Anerkennung im Rücken versuche es immer wieder in Deine Heimat. Wie heißt es so schön, “Der Prophet im eigenen Land ist nichts wert”, deshalb bin ich immer dort hingegangen, wo man mich haben wollte. Bei mir funktioniert es. Stück für Stück, mit viel Arbeit. Aber das alles kennst Du ;-) Oder ?
      Beste Grüße – FRank

  7. Jürgen Schroers
    27. November 2012 um 10:22

    Kunst und Kommerz vermischen sich leider immer häufiger in unserer schnelllebigen,von Konsum geprägten Gesellschaft …Ich bleibe bei meinem Standpunkt,das Qualität nach wie vor seinen Preis und gute Kunst seine Berechtigung hat.Zum allgemeinen Trend des Kommerzes passt da wohl weniger,doch leider ist es immer noch so,das die “Geiz ist geil Mentalität in den Köpfen vieler vorherrscht …Qualität vor Quantität,das ist bei meinen vielschichtigen Produkten aus Jaspers Atelier nach wie vor oberstes Gebot …und dabei steht nicht der Kommerz,sondern die individuelle Kunst im Vordergrund,das bleibt auch im Jahr 2013 so …

    • 28. November 2012 um 12:23

      Hallo Jürgen,
      danke für Deinen Beitrag. Die Auffassungen und Antworten zu diesem Thema sind vielfältig. Dieses macht das Leben spannend und interessant. Eine solche spannende Frage ist: Wie wird Qualität von Kunst bewertet? Ich habe etliche Artikel, Abhandlungen gelesen und das Ergebnis ist, man frage fünf Spezialisten zu diesem Thema und man erhält mindestens sieben Antworten, die sich zum Teil hefig wieder sprechen. Wie gehst Du an die Fragestellung heran? Was ist für Dich gute Kunst? Was Qualität?
      Ich würde mich über eine Antwort von Dir freuen.

      Beste Grüße von der Ostsee
      Frank

  8. 27. November 2012 um 12:08

    Das JA ist bei mir auch eindeutig stärker. Wie Coco schon schrieb: ohne Kommerz würde der Küchentisch reichen!
    Aber Qualität kommt auch mit viel Erfahrung und Praxis. Die hat man nicht, wenn man am Küchentisch bleibt und nicht regelmäßig und viel arbeitet (malt). Wenn ich nicht irgendwann angefangen hätte, auszustellen, auch gleichzeitig an mehreren Orten, und zu verkaufen, dann hätte ich heute die Erfahrung nicht, und die Qualität wäre eine andere. Ich würde dann wahrscheinlich heute gar nicht mehr malen. Weiß man’s?
    Abgesehen von Lebensunterhalt und Geld für neues Material in die Kasse bekommen, ist es doch die schönste Anerkennung für einen Künstler, wenn Menschen (meist mit Freude) ihr Geld für das, was man geschaffen hat, ausgeben. Geld mit dem zu verdienen, was man am liebsten macht, ist doch wunderbar.
    Wenn man sich entscheidet, seinen Lebensunterhalt ganz oder teilweise mit der Kunst zu verdienen, kommt natürlich auch ein ordentlicher Erfolgsdruck hinzu: Man muß verkaufen, Man malt eher das, was sich gut verkaufen läßt, denn das, wozu einem gerade der Sinn steht. Ich denke, mit der Erfahrung bin ich überhaupt nicht allein. Ich versuche, mir hier eine Portion Freiraum zu bewahren, nicht nur das zu malen, mit dem ich in der Vergangenheit Erfolg hatte, sondern auch mal Neues auszuprobieren. Aber zum Glück male ich auch meine “bewährten” Themen auch heute noch immer wieder sehr gerne, was auch wichtig ist.

    In diesem Sinne wünsche ich mir und Euch allen gute Geschäfte zum Jahresende!
    Rebecca

    • 28. November 2012 um 13:40

      Hallo Rebecca,
      schön, dass Du den Weg auf meinem Blog gefunden hast. Ich habe erst einmal Deine Seite und Deinen Blog erkundet ;-)
      Danke auf für Deine Zeilen zu meiner Blogparade. Tja, den Beitrag von Coco habe ich schon beantwortet. Wenn Du magst schau mal rein http://frankkoebsch.wordpress.com/2012/11/26/passen-kunst-und-kommerz-zusammen/#comment-5526

      Du bringst noch einen weiteren interessante Aspekt in die Diskussion. Du schreibst “… Man muß verkaufen, Man malt eher das, was sich gut verkaufen läßt, denn das, wozu einem gerade der Sinn steht. …”

      Nun wenn es danach geht, müsste ich von morgens bis abends Mohnaquarelle malen. Hier einmal meine letzte Analyse, was die Menschen auf meinem Blog suchen http://frankkoebsch.wordpress.com/2012/11/09/500-000-klicks-ein-anlass-danke-zu-sagen/

      Ich male gerne Blumen, aber nicht der Kunden wegen. Es macht mir oft viel mehr Spaß Jazz Aquarelle zu malen oder Projekte zu Flughafen Tegel zu machen. Dinge die am Mainstream total vorbeigehen. Ich habe wirklich am meisten Blumen und Mohnaquarelle verkauft. Aber die größte Reputation habe ich durch Ausstellungen zum Thema Jazz oder Tegel bekommen. Ein netter Widerspruch, wenn man versucht von der Kunst zu leben ;-)

      Beste Grüße von der Ostsee und Dir viel Spaß und Erfolg mit der Malerei
      FRank

  9. Dieter Boger
    27. November 2012 um 13:06

    Grundsätzlich kann man diese Frage nur mit “Ja” beantworten. Wie wichtig der Kommerz allerdings für den Künstler ist, hängt schlicht von seinen Bedürfnissen ab. Ich kenne Künstler die in gesicherten finanziellen Verhältnissen leben, ohne darauf angewiesen zu sein,.Ihre Kunst zu Markte zu tragen. Sie arbeiten stillvergnügt vor sich hin, ohne auf die Zwänge des Zeitgeschmacks zu achten.
    Dann kenne ich andere Künstler, die versuchen von ihrer Kunst zu leben, unter Umständen sogar eine Familie zu ernähren.Und die sind dann zwangsläufig gezwungen, sich mit den Gesetzen des Marktes auseinander zu setzen. Leider ist dann häufig die Nachfrage das wichtigste Kriterium bei der Durchsetzung am Markt – mit Qualität hat das leider nur sehr wenig zu tun.
    Wenn man genau hin sieht, ist es der Kommerz, also der Handel, der den Künstlern vorgibt, was im Markt abzusetzen ist. Bei vielen Künstlern bleibt daher der Idealismus zu Gunsten der der Notwendigkeit einer Gewinnerzielung, zunehmend auf der Strecke.
    Schade aber nur sehr bedingt zu ändern.
    Gruß Dieter
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    • 28. November 2012 um 01:45

      Hallo Dieter,
      danke für Deine Zeilen. Es ist sehr interessant die verschiedenen Meinungen von Euch zu lesen. Wenn ich Deinen Kommentar lese, drängt sich bei mir ein Frage auf: Was unterscheidet einen Künstler von anderen Menschen, von anderen Freiberuflern, Selbstständigen, Unternehmern, Arbeitnehmern, …
      Ich musste und wollte immer gemeinsam mit meiner Frau unsere Familie ernähren, habe dafür hart gearbeitet, oft 50 bis 60 Stunden die Woche, bin 20 Jahre durch Deutschland gefahren, es hat Spaß gemacht, meistens ;-)
      Hierbei musste ich mich nach dem Markt richten, habe es aber auch versucht geschickt zu nutzen. Diese Erfahrungen, mein Wissen bringe ich nun auch in den Bereich Kunst ein. Und ich bin der Meinung, dass Künster durch aus mehr Unternehmer sein müssen ;-) http://frankkoebsch.wordpress.com/2010/11/05/ist-ein-kunstler-ein-unternehmer-2/ Alle anderen Freiberufler, Selbstständige, Unternehmer, Arbeitnehmer, … müssen und wollen sich auch kümmern. Bin ich mit meiner Auffassung falsch? Was meinst Du?
      Beste Grüße – Frank

      • Dieter Boger
        29. November 2012 um 19:16

        Hallo Frank,
        nein – Deine Auffassung ist nicht falsch.
        Wenn ich Dich richtig verstehe hast Du vor der Kunst in einem anderen Metier gearbeitet. Wenn man, auf welchem Gebiet auch immer, Erfolg haben will, ist es zwangsläufig notwendig sich an den Gegebenheiten, des Marktes zu orientieren. In dieser Beziehung unterscheidet sich der Künstler überhaupt nicht von anderen Berufsgruppen.
        Du hast die Frage gestellt, wie viel Marketing die Kunst verträgt. Es gibt kaum einen Begriff der in den letzten Jahrzehnten derart falsch interpretiert wurde, wie der Begriff Marketing. Es würde den Rahmen einer solchen Diskussion sprengen, darauf im Einzelnen einzugehen. Nur so viel: Verwenden wir statt “Marketing” den deutschen Begriff “Absatzwirtschaft”. Dabei wird deutlich, dass nicht die Kunst sondern die Ergebnisse der Kunst, also die Kunstwerke, im Markt platziert werden sollen. Hierbei kann ein sauber strukturiertes Marketing-Konzept durchaus hilfreich sein. Um zum Beispiel ein Bild, besser noch, viele Bilder, zu verkaufen, muss ich den Bedarf beim Kunden wecken. Es muss eine Möglichkeit gefunden werden, deutlich zu machen, das es gerade meine Bilder sein müssen, die der Kunde benötigt.
        Wie gesagt Frank, das ist ein breites Feld, das in vielen Bereichen des Kunstmarktes hervorragend beherrscht wird. Warum z.B. Baselitz besser bezahlt wird als Klapheck, das hängt ausschließlich damit zusammen, das der oder die Galeristen von Baselitz ein besseres Marketingkonzept haben.
        Es stellt sich also nicht die Frage “wie viel” Marketing die Kunst verträgt, sondern die Frage, wer hilft einem in diesem Metier unbedarften Künstler dabei, ein gutes Marketingkonzept zu entwickeln.
        Gruß Dieter

      • 2. Dezember 2012 um 01:33

        Hallo Dieter,

        danke für Deine Antwort. Ja ich komme aus eine anderen Branche. Hier mein Lebenslauf https://www.xing.com/profile/Frank_Koebsch
        Daraus ergeben sich halt auch viele meine Ansichten.

        Marketing, Kommerz und Profitstreben haben eine Inflationären Bedeutung bekommen. Ich habe eine kleine Serie von Artikel mit der Überschrift “Ein ganz normaler Tag eines Aquarellisten” http://frankkoebsch.wordpress.com/2012/11/15/ein-ganz-normaler-tag-eines-aquarellisten-2/. Bei den meisten Tätigkeiten würde keiner an Marketing denken, es sei denn es hat eine BWL Ausbildung. In dem Artikel “Wie beeinflusst das Internet die Kunstschaffenden und die kunsterlebenden Menschen?” hatte ich einmal ausgeführt “Aber auf Grund meiner Tätigkeit im Vertrieb, Business Development weiß ich das die Gesamtheit der Marketing Kosten gut und gerne 80% und mehr des Aufwandes für ein Produkt, egal ob es sich um ein Bild, eine Ausstellung, ein Konsumprodukt u.a. betragen können.” Ich hierbei folgendes als Quelle http://www.daswirtschaftslexikon.com/d/marketing-kosten/marketing-kosten.htm angegeben, weil die wenigsten in dieser Runde die Summe der Marketingkosten kennen. Den Stoff müssen die meisten auch nicht kennen ;-)
        Nun ja Kommerz und Profitstreben waren auch noch heiß diskutierte Themen. Dieses hatte Susanne Haun noch einmal mit einer Frage auf ihrem Blog aufgegriffen. http://susannehaun.wordpress.com/2012/11/29/der-finanzier-der-arena-kapelle-in-padua-bericht-und-zeichnungen-von-susanne-haun/ Die meisten Menschen vergessen, dass ohne Profit unsere ganze Gesellschaft nicht mehr funktioniert, da die Unternehmen nur dann Steuern zahlen und investieren.
        Nun Begrifflichkeiten ;-) Es kommt darauf was man daraus macht.

        Schau wir mal wohin uns unsere Weg noch führt.
        Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei.
        Beste Grüße
        Frank

  10. 27. November 2012 um 14:41

    Eine gute Frage, lieber Herr Koebsch, die nicht so einfach zu beantworten ist. Kunst als Spekulationsobjekte, eingelagert in Banktresoren, ist so zeimlich die schrecklichste Verbindung von Kunst und Kommerz, die ich mir vorstellen kann. Abgaben von bis zu 80% vom Wert eines Kunstwerks an eine Galerie stellen das Verhältnis von Kunstwerk und Vermarktung irgendwie auf den Kopf. Wirtschaftlicher Druck schränkt die künstlerische Freiheit oft erheblich ein. Es gilt einen Weg abseits der Vermarktungsmaschinen zu finden,
    der es ermöglicht, die Botschaft des Künstlers individuell zu transportieren und gleichzeitig für eine angemessene wirtschaftliche Basis zu sorgen.

    Viele Grüße
    Achim Wilde.

    • 28. November 2012 um 14:54

      Hallo Herr Wilde,
      danke für Ihre Zeilen hier. Ja es ist ein weites Feld. Ich habe mit den Banken oder auch der Deustchen Börse auch schon andere Erfahrungen gemacht. Ich durfte schon zweimal bei der Deutschen Bank ein wenig hinter die Kulissen schauen. http://frankkoebsch.wordpress.com/2012/06/13/die-app-zur-kunstsammlung-der-deutschen-bank/ Aber auch das Guggenheim Museum macht ein klasse Arbeit http://www.deutsche-guggenheim.de/

      Klar neben dem gesellschaftlichen Anliegen und der Kunstförderung ist es bei allen Banken und Versicherungen eine Wertanlage und Spekulation. Aber bei der Deutschen Bank rotieren ein großer Teil der Kunst weltweit und wird in Museen und der Bank gezeigt. Wenn es alle so machen würden, wäre es schon klasse. Ich bin aus meiner Sicht eher dankbar für diese Möglichkeiten, denn ohne die Stiftungen der “großen” Unternehmen, wäre es noch schwerer,

      Für die Künstler, die so gefördert werden, ist es auch schon klasse. Aber dieses Glück haben nur sehr … sehr wenige Künstler. Alle anderen, zu den ich auch gehöre ;-( sind ihres Glückes Schmidt, wie jeder andere Freiberufler auch, egal ob Architekt, Filmemacher, Physiotherapeut, Musiker, Maler, ….
      Da ist es gut, wenn man eigene Wege gehen kann, Idee hat und auch sich den “normalen” Mechanismen bedient. Aber hier haben wir ja die Chance, es gemeinsam auszuprobieren. Ich würde mich freuen.

      Beste Grüße von der Ostsee
      Frank Koebsch

  11. 27. November 2012 um 14:45

    Erst mal eine Frage: was ist Kunst und was ist Kommerz?

    • 27. November 2012 um 16:54

      Kunst ist ein nicht zweckgebundenes Objekt, für das jetzt oder später einmal Geld bezahlt wird. Kommerz isses, wenn mehr Geld bezahlt wird als es wert ist. Oder so ähnlich…

      • 27. November 2012 um 17:45

        Und wer entscheidet, was es wert ist?

    • 27. November 2012 um 20:47

      Eine gute Frage, was ist Kommerz?

    • 28. November 2012 um 16:28

      Hallo Juan,
      Hm… simple könnte ich auf Wikipedia verweisen ;-) Aber ich habe in meinem gestrigen Blogartikel http://frankkoebsch.wordpress.com/2012/11/27/wie-viel-marketing-vertragt-kunst/ auf zwei interessante Quellen verwiesen, einmal einen Trailer von arte und einmal auf ein interessanten Blog von Hendrik Spree – schau doch mal rein.

      Beste Grüße
      Frank

  12. 27. November 2012 um 17:47

    Kunst und Kommerz gehen hand in Hand. Wenn aber Massenproduktion und Kinderarbeit daraus entstehen hoert bei mir die Logik auf. Heute kennen kaum noch unsere Kunden den Unterschied zwischen einem Oelgemaelde und einem aus Acrylfarbe, oder gar den Unterschied zu einem Print, noch ob das eine qualitative gute Arbeit ist. Das gehoert naemlich dazu wenn mankommerzielle Kunst macht, wenigstens qualitativ gute arbeit abzuliefern.
    Ich als Kuenstlerin fahre um mein Geld zu verdienen ein bischen zweigleisig, manches ist fuer den “kunden” ohne Sachverstand, das bringt mir Geld und anderes ist meine eigne
    Kunst in der ich lebe, die bringt mir zwar oft erst viel spaeter ein bischen was ein, aber dafeur lebe ich, mich so auszudruecken wie ich es will.
    Eine art hurenleben um der Kunst willen. Verkaufe aber Verkauf nicht dich selbst.

    • 28. November 2012 um 17:24

      Hallo Karin,
      danke für Deine Zeilen. Ich habe heute schon eine ähnliche Antwort geschrieben. Wenn Du magst schau mal http://frankkoebsch.wordpress.com/2012/11/26/passen-kunst-und-kommerz-zusammen/#comment-5546
      Aber einen ist natürlich nicht aufzuhalten, die Masse der Drucke, die über Portale und den Handel zu geringsten Kosten auf den Markt gebracht werden. Ich habe immer wieder die Diskussion zu den Preisen bei Ikea ;-) Noch schlimmer ist es dann bei sogenannter Auftragskunst aus China zu 30 oder 40 €. Aber damit müssen wir leben, es sogar nutzen und das beste daraus machen, denn die Welt bleibt nicht stehen.
      Beste Grüße
      FRank

  13. 27. November 2012 um 19:17

    Ja. Künstler zu sein ist einen Arbeit/Beruf. Man verkauft eine Produkt. Alles was man will verkaufen wird automatisch zu Kommerz und man braucht auch Vermittler. Galleristen sind notwendig. Die sind Geschäftmänner.Man braucht Vermittler. Und ich denke wenn man hat den Glück auf seinen Kunst leben zu können soll man sehr zufreiden sein. Nicht jeder hat einen Arbeit was die ausüben mit Leidenschaft.. Aber man muß Geld verdienen zum leben. Und welcher Künstler können nur an den Verkauf die Bilder leben….? Kunst ist sehr viel Kommerz und Business. Sehr wenige Künstler können nur auf den Verkauf die Bilder leben.lg,Suzi

    • 28. November 2012 um 19:21

      Hallo Suzi,
      danke für Deine Zeilen. Du hast Recht Kunst muss verkauft werden, damit Künstler leben können. Aber wenn man sich umschaut ist es mindestens genauso schwer einen guten Galeristen zu finden, wie einen guten Künstler, Es ist für beide “Berufsbezeichnungen” kein Berufsabschluss notwendig ;-) Aber es würde vielleicht schon helfen, wenn auch die Künstler ein wenig mehr als Unternehmer agieren http://frankkoebsch.wordpress.com/2010/11/05/ist-ein-kunstler-ein-unternehmer-2/
      Was meinst Du dazu?
      Beste Grüße – Frank

      • 29. November 2012 um 15:30

        Also Ausbildung ist immer gut. Denke doch es gibt viele Künstler ohne Berufsabschluß die sind besser als die mit. Ich denke einen guten Gallerist ist einer was hat Nase für Geschäfte und kennt sich aus ein bißchen mit Kunst. Und hat Kontakten. Kann den Künstler gut auf den Markt bringen. Gute PR machen. Denke es gibt wenige solche Menschen. Und es gibt wahscheinlich viele die wollen Künstler sein und an das Leben. Aber ich denke die Nachfrage ist zu klein und Leute intressieren sich nicht so viel für Kunst. Und dann ihat Menschen weniger Geld. Ich denke es gibts zu viele Menschen die wollen an den Kunst leben. Man muß ein bißchen Glück auch haben…..lg

  14. 27. November 2012 um 19:53

    So sehe ich es auch. Kunst und Kommerz bilden – nicht nur wegen der Alliteration – ein nahezu perfektes Paar. Seit Jahrhunderten gehen sie Hand in Hand durch die Kunstgeschichte. Große Künstler, von Dürer bis Gerhard Richter, waren schon immer clevere Vermarkter ihrer Kunst. Wie anders soll und sollte der potentielle Käufer, Mäzen, Sammler auch sicher gehen, dass ihm große Kunst angeboten wird und nicht etwa ein Kuckucksei untergejubelt werden soll, wenn nicht eine kraftvoll geschickt agierende und sich inszenierende Künstlerpersönlichkeit das glaubhaft vermittelte? Wie er das schafft ist natürlich nicht Gegenstand der Kunst. Hier ist alles rein und schön, es geht um die großen Themen Tod, Liebe, Gewalt, alles Erbauliche usw. Und so will die bürgerlich romantische Vorstellung den Künstler auch sehen: hehren Zielen verpflichtet, nur für die Kunst lebend, allem Niederen gegenüber unfähig. Aber: der Künstler hat Bedürfnisse, er darf, soll, ja: muss gut leben, sehr gut sogar, denn er schafft ja Außerordentliches in seiner Kunst. Und er muss nach Italien! (vielleicht kaufe ich demnächst in Friedenau eines deiner herrlichen Landschaftsbilder, damit’s klappt mit Italien, Coco ;-) ) Es bleibt wohl doch in vielen Köpfen so ein Wiederspruch zwischen den Inhalten, die die Kunst transportiert , und ihrem Produktcharakter.

  15. 27. November 2012 um 20:46

    Einen Interessanten Blog hast du da zum Thema verlinkt. Die großen Buchstaben und das Grün muss ich mir für morgen aufheben. Jetzt ist es schon zu spät dafür!

    • 28. November 2012 um 19:49

      Hallo Susanne, ich habe mir Mühe gegeben ;-) Ich finde die viele Kommentare spannend und will Euch ja auch etwas bieten.
      Beste Grüße – FRank

  16. 27. November 2012 um 21:53

    Mir haben schon immer mehr solche Leute imponiert wie Marcel Duchamp oder Innoue Yu Ichi oder Giorgio Morandi, drei, die mir jetzt mal so spontan einfallen, ohne groß nachzudenken, die wie Duchamps immer wieder von anderen Tätigkeiten gelebt haben, um unabhängig den Dingen nachzugehen, die sie interessiert haben. Wenn es stimmt, was Duchamp in seinen diversen Interviews und Statements erzählt, dann war sogar noch nicht mal eine öffentliche Zurschaustellung des “Großen Glases” beabsichtigt. Innue Yu Ichi war sein Lebtag als Grundschullehrer tätig und Giorgio Morandi als Zeichenlehrer. Letzterer zog sich zurück, in der Gewissheit, dass sich nie jemand wirklich für seine Bilder interessierten würde.
    Dies zum ersten.
    Zweitens: Kunst ist Kunst und Schnaps ist Schnaps. Und der Kunstmarkt ist der Kunstmarkt und infolge ein Markt. Und Markt ist meistens relativ langweilig.
    Es sei denn, man hat Spaß am Aktienhandel und Investmentbanking.
    Was die Kunst ausmacht, und das hat nichts mit hehren Themen usw. usf. zu tun, das sind andere Dinge, wie bereits in dieser blogparade an anderer Stelle ausführlich beschrieben.
    Wie Märkte funktionieren wissen wir dagegen alle.
    Und dass es immer schon clevere Vermarktungskünstler (und Galeristen (die man übrigens mit einem “l” schreibt, wieso schreiben ständig alle Galleristen? Gallerte geht mit Doppel-“L”…) gegeben hat: geschenkt.
    Und dass dabei manchmal sogar gute Kunst war: auch geschenkt.
    Aber es gibt auch die Gegenbeispiele: wenig Geld und gute Kunst.
    Also Kunst ist nicht gleich Kommerz.
    Kunst bewegt sich davon unabhängig.
    Aber – vielleicht mit Beuys gesprochen: Kunst istgleich Kapital.
    Aber Kapital im Sinne des Potential, das uns zur Verfügung steht, die Welt zu begreifen und die Dinge zu verändern.
    Wer das Kapital nur als Kommerz versteht (auch wenn er es verstanden hat und zu seinem Vorteil nutzt), der hat nur einen geringen Teil der Welt verstanden.

    Um uns nicht falsch zu verstehen: Auch ich verkaufe meine Arbeiten. Sehe das aber eher als angenehme Bestätigung meines Tuns, wenn Menschen das Geld aufbringen und es gegen etwas tauschen, was ich hergestellt habe, sie dadurch ihre Wertschätzung ausdrücken. Aber auch hier ist ideeller Wert nicht gleich dem Geldwert.
    Auch ich muss von etwas leben, war aber nie der Idee verfallen, in der Wüste eine Bäckerei zu eröffnen und mich zu wundern, dass kaum einer was kauft. Um es daraufhin vielleicht mal mit Sandkuchen zu versuchen.
    (Und noch nicht mal Goethe hat von seinen “Texten” gelebt…noch einer, der mir grade einfällt…)

    Was mich aber immer interessiert hat, das war, Dinge herzustellen, die nicht gebastelt sind und über die sich die einen freuen und die anderen sich ärgern, wie es Ernst Jandl einmal formuliert hat.

    Und was mich bei all den kommerzbejahenden Kommentaren (Jürgen ist die rühmliche Ausnahme, sehr schöner Kommentar übrigens) irritiert: Wie leichtherzig das Kapital der Kunst verschenkt wird, wie angepasst hier gedacht wird und wie sehr man es schon verinnerlicht hat, dass der Wert am besten über den Geldwert ausgedrückt wird.

    Lang lebe der Kapitalismus!
    Fuck off.

    • 28. November 2012 um 10:47

      Toller Kommentar, Klaus. Dein Beitrag hat meine volle Zustimmung.
      LG Juergen

    • 28. November 2012 um 20:45

      Hallo Klaus,

      danke für Deine vielen Zeilen. Jeder hat seine Vorbilder, Idole, Menschen, die einen imponieren, die man achtet. Bei mir sind es eher Cristo, Dali, James Rizzi, … also die ganz andere Richtung in Bezug auf die Herangehensweise und zum Anspruch von der Kunst zu leben und dem Marktzugang. Dieses liegt vielleicht auch an meiner Vergangenheit, denn ich habe Spaß an einer Kariere in einem aktiennotierten Unternehmen gehabt https://www.xing.com/profile/Frank_Koebsch

      Aber das schöne ist ja, dass wir nicht alle den gleichen Weg gehen und Kunst lebt für mich auch durch die Vielfalt.
      In einem stimme ich Dir aber aus meinem Verständnis zu, ganz wichtig ist die Anerkennung. Ich freue mich riesig, über Anerkennung und wenn Menschen für meine Bilder Geld ausgeben, habe ich Hochachtung davor, egal ob ein Bild die Bildrechte für eine Zeitung, einen Kalender, eine Werbekampange o.a. erwirbt, eine Privatperson, ein Galerist, die öffentliche Hand Aquarell von mir kauft. Ich freue mich mehr über die Wertschätzung als das Geld, das Geld brauche ich zum Leben aber die Wertschätzung macht mich glücklich ;-).

      Ganz zum Schluss bleibt die Frage, was ist die alternative zum Kapitalismus? Der Sozialismus hat auch nicht funktioniert. Also lasse uns das Beste aus unser Leben machen und immer wieder nach einem passenden Weg suchen.
      Beste Grüße Frank

    • Armin
      30. November 2012 um 09:33

      Ganz vergessen: Ja, sehr schön, so ist das!

  17. 28. November 2012 um 00:33

    Die Frage war ja, ob Kunst und Kommerz zusammenpassen. (Dass Kunst nur Kommerz sein könnte steht hier sowieso nicht zur Debatte) Ich denke, die Kunstgeschichte kennt genügend Beispiele, wo dies zutrifft. Dafür muss man nicht erst die jüngste Preisexplosion am Kunstmarkt bemühen. Dass gute Kunst auch abseits des Marktes und jenseits durchkommerzialisierter Abläufe blüht und funktioniert, wiederspricht dem ja gar nicht. Die Bedingung für Kunst ist nicht, dass viel Geld im Spiel ist (bestes Beispiel: van Gogh). Aber: Es gibt und gab einen Kunstbetrieb, in den viele Künstler involviert waren und sind. Das mutet heutzutage vielleicht ein wenig lächerlich an (wenn ich da an die Riege unserer Staatstragenden Künstler denke), war früher aber sicher selbstverständlich. Und natürlich sind ideeller und pekuniärer Wert zwei verschiedene Dinge. Aber wenn jemand für seine Bilder Geld nimmt, dann macht es auch keinen Unterschied, ob er oder sie viel oder wenig bekommt, ob mehr oder weniger nachgeholfen wird durch clevere Vermarktungsstrategien usw. Das ist dann einfach eine Frage des persönlichen Erfolgs auf diesem Gebiet.

    • 28. November 2012 um 22:13

      Hallo Stefan, dem kann ich nichts hinzufügen. Ich bin der Meinung, dass jeder im großen Maß, seines Glückes Schmied ist, natürlich gehört Wissen, Können und ein Protion Glück dazu, Glück des Tüchtigen.
      Frank

  18. 28. November 2012 um 01:48

    So nun wünsche ich allen eine gute Nacht – morgen werde ich alle anderen Kommentare beantworten ;-) Bis dann, Frank Koebsch

  19. 28. November 2012 um 08:21

    Es viel mir schwer, einen Zugang zur Frage zur erhalten, ich habe gestern in meinem Blog darüber nachgedacht.
    http://susannehaun.wordpress.com/2012/11/27/verastelungen-am-blauen-himmel-und-die-letzte-blogparadenfrage-susanne-haun/

    • 28. November 2012 um 22:57

      Hallo Susanne, danke für Deinen Hinweis auf meine Blogparade. Für mich ein Künstler genauso ein Beruf, wie der eines anderen Selbständigen oder Freiberuflers. Es macht Spaß, bringt Selbstbestätigung und Verantwortung mit sich, ist spannend. Klar gehört immer die Suche nach dem richtigen Weg dazu, aber dieses sollte die einzige Unsicherheit sein.
      Frank

  20. 28. November 2012 um 11:44

    Hey…..die Frage Kommerz muß ihr nicht analysierien. Ist ja Handel. Kunsthandel…..klar ist Kunst Kommerz….Also wenn man will verkaufen. Will man nicht ist es kein Kommerz. Dann ist es sparen, sammeln…..Voila! Was man mit den Kunst erreichen will oder macht, das entscheidet den Künstler selber. Ganz einfach…lg

    • 29. November 2012 um 10:50

      Hallo Suzi, ich glaube auch, dass jeder ob Künstler oder nicht seines Glückes Schmied ist. Nur mit Kunst handeln darf man als Künstler nach deutscher Gesetzgebung nicht. ;-) Dann verliert man den Status eines Freiberuflers, braucht einen Gewerbeschein und und …
      Beste Grüße von der Ostsee
      Frank

      • 29. November 2012 um 15:35

        ….ach. Ich finde Kunst so einfach. Und hier wird es so kompliziert. ;-). Irgendwie schön daß ich weiß mein Ziel mit mein Kunst. So bin ich zufrieden. lg

  21. Armin
    28. November 2012 um 11:50

    Kommerz ist Handel. Kunst + Handel = Kunsthandel.

    Kunsthandel findet am Kunstmarkt statt. Der Kunstmarkt kann überall sein. In einer Galerie, in einem Kunstverein, in einem Museum, in einem Kunstverein, in meinem Atelier, im Internet, auf meinem Gästeklo.

    So ist das. Ob ich mit Kunst handele, weil ich muss, weil ich will, weil ich kann & wenn ja, wieviel Kunst kostet, ist dabei auch schnurz. Schnurz ist auch die Frage nach ideellem & tatsächlichem Wert. Wenn eine Nachfrage vorhanden ist, steigt der Wert.

    Ich muss aber nicht mit Kunst handeln. Ich kann sie auch verschenken. So gesehen müssend Kunst & Handel ja nicht zwingend zusammen gehen. Ich beobachte ja auch sehr gerne unfreiwillige Kunst. Kunst zum Beispiel, die kaum jemand im Alltag wahr nimmt:

    http://arminrohr.blogspot.de/search/label/nicht%20abwegig

    Für die meisten dieser Beobachtungen gibt es keinen Handel, keinen Markt. Sie gehören ja nicht mir, sondern anderen Menschen. Ich kann ja nicht über anderer Leute Eigentum verfügen. Trotzdem macht mir die Sache großen Spaß.

    Die Formel könnte demnach also auch lauten: Kunst – Handel = auch Kunst

    Wenn ein Galerist den Künstler & die Kunst gut vermarktet, der Künstler sehr gut davon leben kann & dafür 80 % Provision erhält, muss das ja nicht schlecht sein. Vielleicht sittenwidrig, aber nicht schlecht. Aber schnurz für die Kunst.

    Der Künstler kann auch ausstellen & auf der Preisliste steht: „Alles unverkäuflich!“ Das ist ja durchaus ein Statement.

    Macht die Kunst weder besser noch schlechter.

    Have fun!

    • 28. November 2012 um 23:34

      Ich denke, wir als Künstler haben mit dem Kunsthandel nichts zu tun, selbst wenn wir unsere Kunst verkaufen.
      Denn wir verkaufen “nur unsere” Kunst . Kunsthandel bedeutet aber mit der Kunst von mehreren Künstlern zu handeln.

      • Armin
        29. November 2012 um 09:23

        Wenn Du Deine Kunst verkaufst – ohne Galerie oder Zwischenhändler – handelst Du mit Kunst, bist also Dein eigener Kunsthändler.

        Ein Galerist kann auch nur einen Künstler vertreten. Wenn er damit für beide genügend Umsatz macht, warum nicht?

        Du kannst Deine Kunst auch auf einem Weihnachtsmarkt oder am Stand eines Stadtfestes verkaufen, das spielt keine Rolle.

        Du verkaufst ja auch Bilder über Dein Blog, also handelst Du mit Kunst. Ich sehe da nichts anrüchiges.

        Ein Künstler hier in Saarbrücken veranstaltet Abende bei Privatleuten – die ihrerseits Freunde einladen – um seine Arbeiten vorzustellen & zu verkaufen. Tupperwareparty mit Kunst. Und hat damit Erfolg!

    • 29. November 2012 um 09:29

      Nein, Armin, da hast du mich falsch verstanden, es ist die normalste Sache der Welt, die eigene Kunst zu verkaufen.
      Aber als Kunsthändler würde ich mich trotzdem nicht bezeichnen.
      Handel bedeutet für mich etwas mehr, als nur die eigenen Sachen zu vertreiben. Als Kunsthändler bezeichne ich jemand, der in die Welt herumreist, bestimmte, nach seinen Kriterien ausgewählte Kunst ankauft, und sie dann wieder verkauft.
      Das ist für mich Handel.

      • 29. November 2012 um 12:48

        Hallo Susanne, hallo Armin,
        der Begriff Handel ist durch meine Frage nach Kommerz in den Kontext gekommen. Klar verkaufen wir unsere Kunst. Der Verkauf ist ein Teil des Handels. Aber wir sind keine Händler sondern Produzenten. Wir kaufen Papier, Tuschen, Farben etc. ein. Produziere eine Zeichnung, ein Bild, ein …. und verkaufen es. Händler verkaufen, wie Susanne schreibt eine Ware ein und verkauft in der Regel die gleiche Ware an einem anderem Ort zu mehr Geld ;-). Dieses ist das eine was uns vom Ablauf herunterscheidet. Das zweite ist die deutsche Gesetzgebung. Freiberufliche Künstler dürfen nicht handeln (im Sinne von ein Ein- und Verkauf), sondern nur ihre produzierte Kunst verkaufen. Sonst laufen Sie Gefahr ihren Status als Freiberufler zu verlieren. Händler und Gewerbetreibende brauchen dann einen Gewerbeschein und zahlen Gewerbesteuer ;-(
        Die „Kunst“ besteht also hier in dem Kontext des Begriffen Kommerz / Handel.
        Beste Grüße
        Frank

    • 29. November 2012 um 11:55

      Hallo Armin,
      danke für Deine Zeilen. Klar ist Kommerz, Handel ;-)
      und Kunst gehört im Idealfall in den Alltag, incl. der „unfreiwillige Kunst“ und sollte allgegenwertig sein, als Musik, als Buch, als Film, als …. Bild. Damit wird an diesen Stellen Kunst konsumiert ohne, dass sofort ein Handel geschieht. Aber besteht die Chance, wenn Kunst in diesem Zusammenhang wahrgenommen wird und es obliegt dem Geschick des Künstlers und seiner Partner dann den Handel perfekt zu machen. Wie hast Du so schön geschrieben „Wenn eine Nachfrage vorhanden ist, steigt der Wert.“ oder man kann es anders umschreiben, der Preis der Kunst steigt, je angesagter der Künstler ist ;-) Ich bin immer der Meinung, dass Preise für Kunst gemacht werden http://frankkoebsch.wordpress.com/2010/04/16/wie-ermittelt-sich-der-preis-eines-kunstwerkes/

      Nur müssen Künstler mit dem Begriff „Handel“ bei der deutschen Gesetzgebung aufpassen. Aber dieses schreibe ich zu Susannes Kommentar.

      Beste Grüße
      Frank

      • Armin
        29. November 2012 um 22:26

        Danke für den Hinweis! ;-)

  22. 28. November 2012 um 12:04

    Ich finde, diese Frage ist eine ganz persönliche Entscheidung.
    Ich bin von berufswegen Grafikdesigner und unterrichte außerdem and einer Fachhochschule. Als Grafikdesigner bin ich kreativ, aber letztendlich habe ich nicht die letzte Entscheidung für welches Logo oder welches Layout sich mein Kunde entscheidet. Es geschieht häufig, daß sich ein Kunde für etwas entscheidet oder Änderungen verlangt, die ich nicht mit meinem Namen unterschreiben würde.
    Als Künstler, und das ist für mich persönlich die große Unterscheidung, kann ich machen was ich will. Nun bin ich in der glücklichen Lage, daß ich ein gutes Auskommen habe und mit meiner Kunst kein Geld verdienen muß. Was ich als Künstler schaffe, kann und muß vollkommen meinen Ansprüchen genügen. Wenn jemand dafür Geld ausgeben will, gut… Aber ich erwarte es nicht. Meine Kunst ist für mich uneingeschränkt Ausdruck meiner Persönlichkeit und kommt von innen.
    Ich kann jedoch Künstler verstehen, die mit ihrer Kunst Geld verdienen wollen oder müssen. Die Frage ist wie weit sie sich den Wünschen des Marktes beugen und ihre eigenen Persönlichkeiten zurückstellen um mehr Geld zu verdienen.

    • 29. November 2012 um 13:25

      Hallo @ dedepuppets,
      Danke für Deine Zeilen. Ich war erst einmal auf Deinem Blog stöbern. Respekt ;-) Die Art mit den Figuren der Puppen umzugehen hat was.
      Doch zurück zu Deinem Beitrag hier. Klar ist es eine ganz persönliche Entscheidung und ich finde die Art wie Du es beschreibst gut. Es hat jeder zu überlegen, wie er mit seiner Tätigkeit Geld verdienen kann und will, egal ob als Freiberufler, Angestellter u.a. Man sollte versuchen, sich über die Folgen seines Handels, über die Chancen und Risiken seines Weges im Klaren zu sein. Ähnlich wie Du habe ich einen Job gehabt, der mich lange voll und ganz gefordert, ausgefüllt und ernährt hat. https://www.xing.com/profile/Frank_Koebsch
      Du warst mit der Grafik der Kunst immer näher als ich als Dipl. Ing. im Vertrieb, Business Development u.a. Die Malerei war mein Hobby und so ging es mir ähnlich wie Dir. Aber nach 20 Jahren des Lebens aus dem Koffer, bekam die Malerei eine immer größere Bedeutung für mich und es stand eine Entscheidung an.
      Ich kann mir gut vorstellen, dass zwischen Deiner Tätigkeit als Grafiker und Deiner Kunst ein großer Unterschied ist. Aber ich würde darauf wetten, dass sich beide Dinge irgendwie ergänzen und Du aus beiden Seiten Deiner kreativen Tätigkeit für einen „Gewinn“ erzielst. Es sieht für mich als Außenstehender so aus, als wenn Du mit Deiner Position gut umgehen und leben kannst. ;-)
      Ich nutze immer mehr mein Wissen über Projekte, Vertrieb, Technologien, Social Network, Malerei, um in Mecklenburg Vorpommern meinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Kunst und Dienstleistungen um diese Themen herum zu verdienen. Mal sehen wohin mich mein Weg führt.
      Beste Grüße und Dir alles Gute
      Frank

      • 29. November 2012 um 21:10

        Wir reden genau vom gleichen. Ich war nicht immer Grafikdesigner, ich hatte meinen Berufseinstieg als Chemielaborant, wurde dann Verleger, anschließend habe ich das Lager gewechelt und für eine Weile Computerbücher geschrieben und so weiter und so weiter… bis ich dann beim Grafikdesign angekommen bin. Währenddessen habe ich immer irgenwelche kleineren Pinseleien oder Projekte am Laufen gehabt, nie aber mit dem Gedanken davon einmal zu leben. Für mich persönlich ist das sehr befreiend, weil ich tun und lassen kann was ich will und ich denke, daß es deiner Enwicklung als Künstler ebenfalls gut getan hat die Malerei ohne den direkten Druck gefallen zu müssen, und als Ausgleich zum täglichem Stress, zu betreiben.
        Wenn man sich entscheidet voll und ganz von seiner Kunst zu leben, dann sehe ich eigentlich nur eine Möglichkeit, die eigene Kunst als Ware zu betrachten und sie auch dementsprechend zu bewerben und vermakten (warum auch nicht? In jedem anderen selbständigen Geschäft, würde es von einem erwartet oder man geht unter). Das heißt allerdings auch, daß man sich bis zu einem gewissen Grad dem Markt beugen muß. Ich perönlich bin der Meinung, das ganze Leben basiert auf einer persönlichen Marketingstrategie die man nur mit sich selbst ausarbeiten kann. Und man muß sich entscheiden wie weit man es betreiben will.
        Ah und Danke dass du dir mein Blog angeschaut hast. In diesem Sinne ist mein Kommentar hier auch ein Teil meines Marketing Mixes, isn’t it? :)
        Ich finde deinen Schritt dich ganz der Maler zu widmen bemerkenswert und aus Erfahrung weiß ich, daß die größten Kiritker gewagter Schritte oft einfach nur zu feige sind es selbst zu tun
        Viel Glück! Dietlind

      • 2. Dezember 2012 um 01:22

        Hallo Dietlind,
        danke für Deine Antwort. Bei mir hat es ein wenig gedauert, da ich unterwegs war und sich bei über 100 Kommentaren mit dem Smartphone nicht mehr zu machen ist. Nun heute konnte, ich dann erst einmal jedem eine ersten Antwort geben und bin jetzt dabei die zweite Etappe zu realisieren.
        Es ist schon erstaunlich welche Entwicklungen Menschen nehmen. Schön, dass Du darüber schreibst. Es ist schon klasse, wenn man ohne Druck arbeiten kann. Aber dann muss der Job auch passen. Wenn nicht wird es auch zu Tortour. Also musste ich mich entscheiden. Heute kann ich von beidem partizipieren, dieses hilft mir schon als Freiberufler.

        Beste Grüße und Dir viel Erfolg – FRank

  23. Liechtenstein
    28. November 2012 um 12:16

    Der Kommerz ermöglicht erst die Vielfalt der Kunst. Erfolgreicher Kommerz setzt Werbung voraus, Werbung verbreitet Kunst. Kommerz ist für eine breitgefächerte Kunst unerlässlich.

    • 30. November 2012 um 00:31

      Hallo @Liechtenstein, danke – dieses ist auch meine Sicht der Dinge,
      Ich wünsche Dir einen schönen Abend. Beste Grüße – Frank

  24. 28. November 2012 um 14:52

    Auch wenn diese “Früher – Heute”-Vergleiche immer doof sind ;-) ich versuch’s dennoch. Früher war der Künstler ein Profi, d. h. er lebte von seiner Kunst. Der Amateur, Dilettant, Liebhaber etc. war einer, der in seiner Freizeit malte, dichtete, komponierte, ohne auf diesbezügliche Einnahmen angewiesen zu sein. Das wirkte sich durchaus nicht unbedingt auf die Qualität aus. Es gab Dilettantismus auf höchstem Niveau. Heute kann und darf jeder Künstler sein. Das liegt m. E. einerseits an unserer modernen Freizeitgesellschaft, andererseits an gestiegenen Erwartungen in Richtung Selbstverwirklichung, Individualität, Kreativität etc. Da hat sich einfach die Bedeutung von “Künstler” gewandelt. (Zudem ist der Begriff “Künstler” ja weder geschützt, noch handelt es sich um einen eingetragenen Ausbildungsberuf.) Und spätestens seit Duchamp und John Cage hat sich auch unser Verständnis dessen, was Kunst ist oder sein kann, gewandelt. Und zwar weg vom Objektcharakter hin zu einer “Haltung zum Leben”. D. h. Kunst liegt im Auge des Betrachters. Alles kann vor und durch seine Augen zur Kunst werden. Ich vermute sogar, dass dies erst der Anfang einer Entwicklung ist, die die Trennung zwischen Künstler/Rezipient allmählich einebnen wird. Neue Technologien und das Internet geben hier das Tempo vor. Ob einer dann von seiner Kunst lebt, oder sie absichtsfrei, “unkommerziell” für sich betreibt, ist dann allein eine Frage persönlicher Lebensentwürfe. Auf die “Qualität” wird das keinen Einfluss haben. Schaun wir mal…

    • 30. November 2012 um 00:57

      Hallo @derdilettant,
      mit dem „Früher – Heute“ – Vergleich hast Du 100% recht. Ich hatte in meinem Beitrag „Wie viel Marketing verträgt Kunst?“ http://frankkoebsch.wordpress.com/2012/11/27/wie-viel-marketing-vertragt-kunst/ den Blog von Hendrik Spree ausgebuddelt, der dieses noch weiter analysiert. Schau mal rein wenn Du magst. Deine weiteren Ausführungen lesen sich auch nicht schlecht. Es gibt irgendwo eine Ausstellung, wie viele bekannte uns erfolgreiche Künstler der letzten 200 Jahre Kunst studiert oder eine andere fundierte Kunstausbildung hatten und welche Autodidakten waren. Ich habe Sie nur nicht parat. Was meinst Du, wie das Ergebnis ist?
      Schönen Abend
      FRank

  25. 28. November 2012 um 15:13

    Lieber Frank!
    Du zitierst in deinem Artikel: Bence Fritzsche der in der Zeitschrift atelier „Der Kunst einen Preis geben“ will. Genau dies machen wir, wir geben aber der Kunst IHREN Preis.

    Auf Wunsch geben wir gerne unser homepage noch einmal bekannt: http://www.kmentemt.com und dann zu “What is?”, eine dt.Version findet ihr unter FAQ.

    Danke für euer Interesse und Geduld euch mit so einem schrägen Geldkunst-Konzept auseinander zu setzen.
    Christopher Temt von Kmentemt

    • 30. November 2012 um 23:05

      Hallo Christopher,
      danke für Deine Antwort. Nun ich hatte in der Vergangenheit zu dem Thema einige Diskussionen mit Hr. Fritzsche ;-), aber so etwas kann auch verbinden.
      Deine Art mit der Preissetzung umzugehen, ist schon interessant. Ich habe so etwas noch nie gesehen.
      Schönen Abend – Frank

  26. 28. November 2012 um 16:01

    ich mache kunst weil es mir spass macht.. und wenn ich dafür geld bekomme.. noch schöner :) ich male und fotografiere was mir gefällt.. und freue mich wenn ich positives feedback erhalte.. sei dies nun in worten.. oder mit dem kauf eines meiner werke.

    ganz ganz früher mal hatte ich die idee.. ne, dafür kannste kein geld nehmen.. du bist ja keine studierte künstlerin.. nur autodidaktin .. mittlerweile .. sag ich na und?

    ich bin gerne im internet, kommuniziere mit leuten aus allen ecken der welt und da ich soweiso im net bin nutze ich es auch um meine kunst bekannter zu machen. ich finde das völlig ok. dafür sind twitter und facebook, linked-in, google+ und wie sie allen heissen ja da. mal ganz nebenbei erwähnt, dank twitter habe ich auch aufträge erhalten.. für buch covers und illustrationen. ohne diese werbung wäre das vermutlich nie passiert.

    ganz einfach.. kunst und kommerz. ja. wie soll ich sonst kunst machen können? die farben, das papier und leinwand etc. fallen ja nicht vom himmel.. und wenn dann irgenwann mal eine schöne urlaubsreise wie bei coco rausspringt dabei.. ja mei.. ich sag bestimmt nicht nein! :)

    glg .. mimu ;)

    • 30. November 2012 um 23:33

      Hallo Mimu,
      ich finde es klasse, dass Du Dir die Zeit genommen hast, ein paar Zeilen zu schreiben. Du bist in einer wunderbaren Situation, die Dir dann auch alle Freiheit garantiert. Ich bin auch ein Autodidakt. Ich bin stolz darauf und ich glaube, dass es Vorteile hat. Gleichzeitig wünsche ich mir an etlichen Stellen, mehr Wissen und Erfahrungen. Ich wünsche mir, dass ich mir die von Dir beschriebene Unbefangenheit bewahren kann, denn auch ich will mir treu bleiben.
      Was ich ebenfalls unterschreiben kann, ist dass sich die kontinuierliche Arbeit im WEB auszahlt. Ich konnte für meine Frau und mich in diesem Jahr ein paar Erfolge erarbeiten, über einen hatte ich in den vergangenen Tagen schon berichtet http://frankkoebsch.wordpress.com/2012/11/21/kalenderzeit-2/ über andere werde ich in den nächsten Tagen schreiben. Auf jeden Fall wünsche ich Dir weiterhin viel Erfolg.

      Beste Grüße von der Ostsee nach Ungarn.
      Frank
      P.S. vielleicht sollten wir zusammen mit Coco und anderen auf eine „Urlaubs“ Reise sparen und gemeinsam malen

  27. 28. November 2012 um 17:56

    ohne marketing geht sicher nichts in der kunst, leider ist aber auch nur ein kleiner teil der vermarkteten “kunst” auch kunst.
    ich sehe das anbieten von bildern (z.b. in der familie, im freundeskreis oder bei saisonmärkten) schon als form des marketing. ist das ziel letztendlich doch der verkauf und meist die finanzierung des hobbys. im professionellem stil ( damit meine ich nicht kunstproduktionsbetriebe sondern freischaffende) ist das natürlich unumgänglich. die zeiten sind schon lange vorbei in denen es noch mäzen gab die dem künstler die grundlage zum leben finanzierten um sie für ihre künstlerische aktivitäten frei von alltagssorgen zu halten…..
    vieles was heute als kunst vermarktet wird ist und bleibt kommerz. die überteuerten “kunstwerke” sind reine spekulation und oft ein weg um gelder zu waschen, budget aufzubrauchen oder (mehr oder weniger) gratis in den medien seitenweise genannt zu werden. die werbewirksamkeit ist sicher gewaltig für diverse versicherungen, handybetreiber oder wie bei uns in wien staatsbetriebe, teilverstaatlichte und ministerien.

    ein interessantes thema mit bereits ebensolchen beiträgen hier….

    lg aus wien

    • 1. Dezember 2012 um 00:00

      Hallo Erwin,
      Ich habe mich gefreut, die Zeilen von Dir hier zu lesen. Danke auch für Dein Feedback zu den Beiträgen von den anderen Teilnehmern der Blogparade.
      Aus meiner Sicht hast Du Recht. Ohne Marketing geht nichts. Erste kleiner Beispiele hast beschrieben. Gleiches gilt bereits bei der Suche nach Ausstellungsmöglichkeiten, Sponsoren, Galeristen, hier muss sich jeder bereits Vermarkten und dieses ist oft die größere Herausforderung als das Hängen der Ausstellung, die Vernissage und die Pressetermine ;-)
      Je größer die Bühne, je bekannter der Ausstellungsort, erfolgreicher die Galerie, angesagter die Künstler sind, umso mehr das Marketing. Ich erinnere mich noch an die Shows als das MOMA in Berlin war oder die letzte Ausstellung von Gerhard Richter an gleicher Stelle. Das Geld für die Show und die Künstler muss eingespielt werden.
      Eine andere Facette ist, dass viele … viele mit der Kunst Geld verdienen wollen. So kommt es schon zu einigen Entwicklungen, die Du mit den Worten „ …nur ein kleiner teil der vermarkteten “kunst” auch kunst…“ Aber es wird keinen allgemeingültigen Maßstab geben. Oder?
      Solange Kunst als Spekulationsobjekt genutzt wird, neben Aktien und Gold zu Sicherung vor der nächsten Immobilienblase eingesetzt wird, wird es so bleiben. Aber was soll, es ist Marktwirtschaft und diese wollen fast alle Menschen ;-)
      Beste Grüße von der Ostsee nach Wien.
      Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende
      Frank

  28. WLOKA
    29. November 2012 um 02:14

    Kunst ist nicht Kommerz, aber Kommerz ist Kunst.

    • 29. November 2012 um 14:53

      Ja, den war gut….:-)

    • 1. Dezember 2012 um 00:27

      Hallo Thomas,
      Kurz und prägnant. Irgendwie passend zu Dir und in gewisser Hinsicht hast Du den Nagel auf dem Kopf getroffen. Ich habe mich über Deinen Kommentar gefreut ;-)
      Beste Grüße aus dem Norden nach Stuttgart
      Frank

  29. 29. November 2012 um 10:41

    Lieber Frank,

    leider habe ich nicht viel Zeit gerade, aber ich denke, dass die Kunst für jeden eine Berufung sein kann, dann ist es wichtig Kunst zu schaffen, einfach für sich. Wer aber diese Berufung zu seinem Beruf machen möchte, der muss und will seinen Lebensunterhalt damit verdienen. In wie weit sich dieser dann dem Markt unterwirft, muss er für sich selbst entscheiden. Vielleicht kann jemand der die Kunst nur Nebenberuflich zur Selbstverwirklichung nutzt, immer autentischer in seinen Werken bleiben, als jemand, der auch den Markt für seine Kunst im Auge behalten muss – Allerdings denke ich nicht, dass jener glücklicher ist. Es ist einfach eine andere Art von Glück, der eine findet sie nur in seiner Kunst, der andere in seinem Erfolg als Künstler und viele sicherlich auch in beidem.

    Beste Grüße Ute

    • 1. Dezember 2012 um 01:21

      Hallo Ute,
      danke für Deine Zeilen. Ja Du hast Recht, es ist für jeden wichtig Kunst zu schaffen, zu erleben und kreativ zu sein. In vergangenen Jahrhunderten wurde dieses wie selbstverständlich in den Dörfern, Städten und Familien realisiert. Die Überbleibsel nennen wir heute Tradition und Volkskunst. Aber irgendwie sind scheinbar viele dieser Dinge, die die Gemeinschaft betreffen, verloren gegangen. ;-)
      Also entdecken viele Menschen zur Verwirklichung in ihrer Individualität Kunst, Kunsthandwerk, …. T
      Nun gut. Zu der heutigen Situation von den Künstlern haben wir eine ähnliche Sich. Wenn aus der Kunst ein Job ohne Begeisterung wird, passieren zwei Dinge. Einmal vergeht einem der Spaß und es verliert sich die Authentizität. So würde ich es beschreiben. Passt dieses aus Deiner Sicht?
      Beste Grüße
      Frank

  30. 29. November 2012 um 11:01

    mmmmmmmmh…. die voraussetzung um kunst womöglich kommerziell zu vermarkten ist erst einmal kunst zu machen. davon gibt es ja nicht soviel. es wird wie schon an anderer stelle geschrieben, die unendliche vielfallt von in irgendeiner form kreativ sein mit kunst verwechselt, oder zumindest das ergebnis dieses kreativ sein, wird all zu oft mit kunst verwechselt. kunst machen zu wollen (klappt ja nicht immer) ist eben auch kein beruf wie jeder andere, oder auch nicht im entferntesten eine tätigkeit die mit anderer freiberuflicher tätigkeit zu vergleichen ist, weil die meiste freiberufliche tätigkeit hat eine gewinnabsicht. sofern aus meiner sicht, die tätigkeit der kunst, oder des künstlers diese hat, ist die kunst erledigt. beispiele dafür gibt es davon genung! das der künstler von seiner kunst leben möchte (sofern die qualität als voraussetzung gegeben ist) , ist ein problem, aber nicht seins, sondern eher der gesellschaft oder der gesellschaflichen wertschätzung seiner kunst gegenüber! das viele mitglieder der gesellschaft keinen unterschied mehr machen können, zwischen beliebigkeit und auseinandersetzung, liegt nicht nur an den mitgliedern, sondern auch im großen maße an den kreativ tätigen, die in der regel wie jeder andere selbständige in einer ausschleißlich gewinnabsicht tätig sind, wo dann auch die qualität und vor allem die tiefe ausseinandersetzung fehlt.und natürlich ist dann die kunst die angeblich entsteht nichts besonderes gegenüber der leistung anderer berufsgruppen. es ist einfach beliebig. sollten man das ändern wollen, muß hinterfragt, auseinandergesetzt, qualität geliefert….. werden

    • Armin
      30. November 2012 um 09:31

      Ein schöner Kommentar, Andreas. Allerdings habe ich einen kleinen Einwand: In den meisten Ausstellungen kursiert in aller Regel eine Preisliste der Exponate, das heißt, wenn auch viele Kunschaffenden keine direkte Gewinnerzielungsabsicht hegen, so doch vielleicht eine gewisse Gewinnerzielungshoffnung …

    • 1. Dezember 2012 um 08:40

      Diese Worte kann ich nur unterstreichen.

      • Armin
        1. Dezember 2012 um 10:38

        Ein radikales, aber sehr schönes Statement! Danke für den Link, Andreas.

      • 1. Dezember 2012 um 13:57

        Hallo Armin, schau bitte auf meine Antwort. Mich würde Deine Meinung interessieren.
        Beste Grüße
        Frank

      • 1. Dezember 2012 um 13:38

        Hallo @Bilderbuch, ich nicht, Ich habe dazu viele, ganz viele Fragen. Schau doch mal bitte auf meine Antwort zu den Zeilen von Andreas. – Beste Grüße Frank

    • 1. Dezember 2012 um 13:35

      Hallo Andreas,
      danke, dass Du Dich an unserer Diskussion beteiligst. O.k. Ich greife mal aus Deinen Zeilen etwas heraus, was mich am meisten an Deiner Darstellung besonders interessiert. Wenn ich Deine Zeilen richtig verstehe, schreibst Du:
      • Kunst kann nicht mit einer Gewinnabsicht einhergehen.
      O.k. Dieses wirft bei mir folgende Fragen auf:
      • Hört dann ein Bild auf Kunst zu sein, nach dem es für 26,5 Millionen € bei Sotheby’s versteigert wurde? http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sotheby-s-auktion-rekordsumme-fuer-richter-gemaelde-a-861083.html Denn mindestens zwei Beteiligte an dieser Versteigerung haben Gewinnabsichten. Der Verkäufer und Sotheby’s.
      • Oder dürfen alle anderen mit der Kunst Profit machen, nur der Künstler nicht?
      So richtig bekomme, ich dieses nicht zusammen, warum soll der Künstler immer der Gelackmeierte sein?
      Oder andersrum, wenn ich es richtig weiß, haben etliche Größen der Kunstszene Unternehmen, GmbH u.a. um Kunst zu produzieren und zu vermarkten. Zwei der bekanntesten sind z.B. Cristo und James Rizzi. Rizzi hat die ganzen 3D Bilder in einer Manufaktur fertigen lassen, dass Ausschneiden und Aufkleben seine Bilder haben andere für ihn als Lohnleistung erbracht. Cristo hat mit seiner Frau, die Entwürfe geliefert, die Sponsoren gewonnen, die Ideen ständig verfeinert. Die Realisierung kann dann kein einzelner Mensch oder ein einzelnes Ehepaar machen. Hier wurden vor jeder Realisierung, eine Machbarkeitsstudie / Business Case mit Risiko Bewertung erstellt und dann Aufträge an dritte erstellt. Cristo vermarktet noch heute ganz konsequent alle Folgeprodukte aus seinen Installationen.
      Wenn ich Deinen Gedanken auf die meine Beispiele übertrage, waren oder sind Rizzi und das Ehepaar Cristo zwar kreativ aber keine Künstler???????
      Ich freue mich auf Deine Antwort.
      Beste Grüße zum WE
      Frank

      • 1. Dezember 2012 um 18:01

        hallo frank, es ging doch hier um gewinnabsicht des schaffenden (freischaffenden künstlers). wenn der markt bereit ist viel geld zu zahlen ist es doch in ordnung.

        der künstler darf profit machen, nur was manche hier antreibt ist ausschließlich der profitgedanke, der im mantel von “ich mach aber kunst ” daher kommt. es wird sich fast nur die frage gestellt was kann ich tun , damit der markt oder die vermarkter mich wahrnehmen? anpassen kann man das auch nennen.

        ich urteile nicht über marketing oder vermaktungsstrategieen, aber was von vielen heute tätigen künstlern und kreativen übrig bleibt, wird die zeit zeigen. einige bleiben einige gehen.

      • 2. Dezember 2012 um 01:38

        Hallo Andreas,
        danke für die Antwort. Nun Dialog in Blogs und Foren sind schwer ;-( besser wäre am Tisch zu reden.
        Nun aber was ich nur unterstreichen kann, ist der letzte Satz von Dir ” … aber was von vielen heute tätigen künstlern und kreativen übrig bleibt, wird die zeit zeigen. einige bleiben einige gehen…”

        In dem Sinne viel Erfolg Dir.
        Für Dich und Deiner Familie einen schönen 1. Advent.
        Frank

  31. 29. November 2012 um 11:23

    Schon auf Google+ habe ich dazu einige Zeilen geschrieben…

    Bestimmt hat Jeder der in der Kunst tätig ist den Traum,ich bin so gut…. gerade auf meine Arbeit ist gewartet worden. Die Hoffnung das die Arbeit so gut ist, das sie auch durch ihre Qaualität überzeugt. Die Nischen zwischen den Künstlern die einfach hervorragend und ungewöhnlich sind, sind mehrfach. Ich selbst wünsche mir, in eine dieser Nischen gefunden zu haben, die auch gewünscht/gesucht werden.
    Das SocialNetwork hat einen großen Anteil daran, Arbeiten besser zu vermarkten. Bekannt zu werden, durch einen Blog, Ausstellungen oder auch Links die man auf Google, Google+ oder auch Facebook findet.

    • 1. Dezember 2012 um 20:52

      Hallo Jacqueline,
      Danke, dass Du nach Deinem Kommentar auf Google+ auch noch einmal auf meinem Blog ein paar Zeilen geschrieben hast. In einem gebe ich Dir uneingeschränkt recht, jeder muss seinen Platz, seine Art finden. Nacharmungen, Modetendenzen sind auf Dauer nicht ausreichend, es sein denn man bestimmt in der Mode den Trend
      Ich kann Dir hierzu nur die Daumen drücken. Gleichzeitig kann ich jedem nur seine Arbeiten in SocialWeb vorzustellen oder durch Galerien und Partner vorstellen zu lassen.
      Beste Grüße von der Ostsee – Frank

  32. 29. November 2012 um 11:34

    Also ich male aus einem inneren Antrieb heraus, das hat nicht unbedingt etwas mit Spaß zu tun, auch nicht mit Kunst. Ich würde auch auf einer einsamen Insel malen. Ich bewundere Leute, die sich gut vermarkten können. In Wien sieht man in jedem Schaufenster Klimt. Zuviel Kommerz kann auch nach hinten losgehen. Es nervt einfach wenn sich jemand zu sehr anpreist oder angepriesen wird.

    • 1. Dezember 2012 um 16:08

      Hallo Maike,
      ich würde sagen, so wie Du es beschreibst, sind es doch gute Voraussetzungen, dass wir auch in den nächsten Jahren noch Bilder von Dir sehen ;-) Ich freue mich auf die Ausstellung mit Dir.
      Mit vielen Dingen ist es so, dass man 90% Transpiration und nur 10% Inspiration oder Talent braucht. Man kann also viel lernen, dieses gilt aus meiner Sicht für das Marketing, wie im Bereich der Kunst. Ob man es immer unter die Top 100 schafft? Aber es kommt darauf an, was man auf seinen Möglichkeiten macht. Ich kenne Leute, die ich um ihr Talent beneide, aber … Ich versuche weiterhin mein bestes.
      Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.
      Frank

  33. 29. November 2012 um 15:48

    Also wenn ich lese alle diese Kommentaren wird mir schwindlig. Man vergißt die Ursprungsfrage. Und dann kommt alles um einander. Also es gibt einen alte 70:iger Lied in Schweden…eine Strofe ist. ……ach schwierig in Deutsch…Es wird Englisch….”….you can sell everything with marketing that kills….”. Aber das kann nicht den Sinn sein mit Kunst. Man meint Typ mit richtige harte Werbung kann man alles verkaufen.

  34. 29. November 2012 um 21:58

    Ich habe ín die Vergangenheit gesucht und über die Finanziers der Arenakapelle berichtet.

    http://susannehaun.wordpress.com/2012/11/29/der-finanzier-der-arena-kapelle-in-padua-bericht-und-zeichnungen-von-susanne-haun/

    • 1. Dezember 2012 um 16:22

      Hallo Susanne, danke für Deinen Beitrag und die Frage nach dem Kommerz. Ich hatte versucht aus meiner Sicht dazu zu antworten. ;-)
      Ich wünsche Dir ein schönes WE – Frank

  35. 30. November 2012 um 00:02

    Hallo lieber Frank :)

    nun folge ich also auch Deiner Einladung und schreibe, meine inzwischen ein wenig erweiterte Wahrnehmung über die Kommerzialisierung von Kunst.

    War ich früher der Meinung, man könne gar nicht genug Werbung für seine Arbeiten machen, da man ja von etwas leben muss etc., bin ich inzwischen zum Teil davon nicht mehr so überzeugt.

    Denn irgendwie will ich ja auch nicht, dass der Markt mit den Bildern überschwemmt wird, die mir in ganz besonderer Art sehr am Herzen liegen + in die ich viel Arbeitszeit investieren muss.

    Ich versuche das nun für mich zu trennen.

    Also meine rein kommerziell ausgerichteten Werke, die mir ganz gezielt Geld einbringen sollen und von mir auch ganz speziell darauf zugeschnitten werden, nur bestimmte Zielgruppen zu erreichen, SOLLEN so oft wie möglich verkauft werden, damit ich mir eines Tages viell. doch endlich mal ein eigenes Pferd leisten kann etc. :)

    Die Bilder jedoch, die ich für ernsthafte Ausstellungen in Galerien vorgesehen habe, will ich möglichst gar nicht mehr vor Ausstellungsbeteiligung großartig veröffentlichen.
    Ich will etwas ganz eigenes haben und habe deshalb keine Lust, meine Ideen evtl. vorab durch andere entliehen + abgeändert veröffentlicht zu sehen, bevor ich mich auf dem professionellen Kunstmarkt richtig etablieren konnte…
    Denn dass es unerlaubte Ideen-Entleihung in sehr krassem Ausmaß gibt, sieht man ja öfter in div. Bilddatenbanken, die eine gute Idee einfach nur ein wenig abwandeln und schon gilt es nicht mehr als “geklaut” :(

    Und einer gab sogar offen zu, dass er meine eine, ihm mal gezeigte Idee klasse findet und deshalb “leider” nicht garantieren kann, dass er sie nicht für sich selbst verwertet (ein mit mir “befreundeter” Künstler hier in meiner Stadt -> O-Ton!). Und will mir dann auch noch erzählen, dass es doch wie seit Jahrhunderten schon, natürlich sein kann, dass zwei Künstler “gleichzeitig” auf eine ähnliche Gestaltungs-Idee gekommen wären… für wie blöd hält der mich bitte? Sollte der jemals anfangen, seine Portrait-Auftragsarbeiten in meinem Tuschestil auszuarbeiten sind wir endgültig geschiedene Leute :(

    Es macht einen zwar auch stolz wenn man so dummdreist auf Ansage beklaut werden soll, aber lustig finde ich das nicht, denn es ist schließlich ALLEIN meine Idee.
    Und er würde mir damit ja evtl. potentielle Kunden klauen – wie scheisse ist denn DAS bitteschön?
    Der Betreffende wird deshalb auch meine neuesten Werke garantiert NICHT mehr zu Gesicht bekommen, bevor ich damit nicht in einer wirklich großen, etablierten Galerie ausgestellt war und somit einen unanfechtbaren Beweis habe, dass ICH die allererste Urheberin für dieser Art Gemälde bin :)

    Das ist jedenfalls MEIN Hauptgrund dafür, dass ich meine neuesten Arbeiten nun ncht mehr so naiv überall jedem präsentieren + veröffentlichen möchte.
    Ohne diese blöde Anmerkung meines “Freundes”, würde ich sicher noch immer überall in den Foren am hochladen ALL meiner Ideen sein.

    gvlG
    Yvonne

    • 30. November 2012 um 17:09

      ich denke es sollte dir jedes bild am herzen liegen!

      • 4. Dezember 2012 um 00:26

        wozu?
        Das eine ist reines Geld verdienen (WENN man überhaupt etwas verkafut, was man von mir ja leider gar nicht behaupten kann…) und das andere ist eine völlig andere Sache.

        Ich kann das trennen, denn schließlich musste ich oft genug als Tellerwäscherin, Altenpflegerin uva. arbeiten, um überhaupt mal etwas Geld zu haben.
        Das ist noch heute so, weil ich niemanden habe, der mir den Rücken stärkt und mich unterstützt.

        Hätte ich einen Mann, der voll hinter mir steht und mir jeden Wunsch von den Augen ablesen würde, wäre das GANz anders und ich könnte mich auch nur auf meine Kunst konzentrieren, satt aufs Geld verdienen… ;)

    • 1. Dezember 2012 um 18:51

      Hallo Yvonne,
      Danke, dass Du meine Einladung, wie viele andere angenommen hast. Ich habe mich über Deine Zeilen gefreut. Nunn werde ich mal eine Antwort versuchen.
      Nun da hast Du Erfahrungen gemacht, die nicht schön sind. Solche Geschichten gab es immer und wird es immer geben, leider. Künstler sind auch nur Menschen. Aber zwei Fragen bleiben bei mir offen.
      Was machst Du nach dem Du Dein mit Deinen „Galerie Bildern“ nach der Ausstellungseröffnung? Die Bilder hängen dann doch ein paar Tage und Wochen und nicht alle Bilder finden während der Vernissage Ihren Käufer. Ab diesem Zeitpunkt kann doch jeder Deine Bilder „nachvollziehen“.
      Hast Du keine, dass die Menschen und auch die Galeristen Dich nicht irgendwann auf Grund Deiner vielen „kommerziell ausgerichteten Werke“ identifizieren und Dir Deine anderen Dinge gar nicht mehr abnehmen?
      Ich hätte Angst, dass ich so nicht authentisch wirken würde. Aber jeder von uns versucht seinen eigenen Weg zu finden. Ich drücke Dir die Daumen 
      Frank

      • 4. Dezember 2012 um 01:41

        Hallo Frank :)
        darüber freue ich mich und schicke Dir viele liebe Grüße und danke Dir herzlich fürs Daumen drücken :)

        Ich BIN in jeder Sekunde meines Lebens VOLL authentisch und verbiege mich nicht, weil ich sonst noch kränker werde, als ich es verkraften kann.

        Genau deshalb habe ich ja auch immer wieder VIELE Probleme mit anderen Menschen, denn nur wer authentisch ist und sich nicht verbiegen lässt, wird gehasst + das Umfeld versucht einen daraufhin stets kaputt zu machen. So ist das, aber sowas macht einen im endeffekt dann zum Glück nur stärker zum Einzelkämpfer ;)

        Nein, ich habe keine Angst mehr, denn ich habe ja auch nichts mehr zu verlieren – denn ich habe bereits alles verloren, was man verlieren kann..

        Es ist mir also völlig egal, was man über mich denkt, denn selbst wenn man es jedem stets recht macht, verliert man dabei doch eh IMMER nur selbst.
        Und mir tun am meisten diejenigen leid, die sich aus Scham vor ihrem wahren Selbst überall verleugnen etc., nur um so zu scheinen, wie andere es von ihnen erwarten :(

        Guck Dir doch mal MEESE an – der hat sich doch auch etabliert – der gibt doch auch ganz offen zu, lauter Scheisse zu produzieren, um Geld damit zu machen ^^

        Bisher bin ich aber eh noch nie mit einem echten Galeristen zusammengetroffen und ich funktioniere auch eh nur so wie ich bin, denn etwas anderes wird nicht klappen, weil ich sonst jedesmal nur übelst krank werde.

        Und von irgendwas muss ich ja schließlich Miete + essen zahlen.

        Ja nun also wenn eine Ausstellung vorbei ist, dann habe ich i.d.R. leider eh meist NICHTS verkauft, also staple ich alle Bilder bei mir zu hause bis unter die Decke.

        Es wird im Augenblick hier deshalb immer enger… Ich habe derzeit nichtmal ein Wohnzimmer + keine Couch (ist alles mit Kisten voller Bilder + Arbeitsmaterial zugestapelt), da ich ja nun nur noch in einer 58 qm Wohnung wohne UND arbeite.
        Schlimmstensfalls muss ich mich bald NOCH mehr verkleinern (es werden vermutlich bald nur noch 45 qm sein, wenn ich Pech habe).

        Es wird deshalb auch bald keine gerahmten Leinwand-Bilder mehr von mir geben.
        Denn mit über 400 Bildern kann ich nicht in einer solchen Winz-Wohnung leben. Neue werde ich daher aus Platzmangel nur noch auf ungerahmter Leinwand oder auf Papier malen, die ich nicht mehr auf Rahmen aufziehe.

        Ich bin noch am grübeln, wie man Papierbilder einigermassen ansprechend ohne herkömliche Bilderrahmen präsentieren kann, da diese Glasrahmen nur unnötig viel Platz wegnehmen, wenn man sich leider nunmal keinen Atelierraum / Lagerraum oä. leisten kann.

        Demnächst werde ich jedenfalls damit anfangen, alte Bilder “auszumisten” und bei ebay zu verscherbeln, da sie ja eh nichts wert sind (rein künstlerisch gesehen).

        Das wird zwar dann auch etwas weh tun (da ich stets in jedes Bild immer viel Herzblut gesteckt habe!!!), aber diese Bilder kann ich wohl eh für richtige Ausstellungen nicht gebrauchen (mit denen lacht mich doch jeder Galerist nur aus).

        In diesem Sinne sage ich Dir also, lass Dich nicht verbiegen lieber Frank und lass Dir von niemandem etwas einreden (vor allem nicht von den Blödmännern aus dem KN!).
        Mach ALLES immer nur so, wie DU es für richtig hälst und scheiß drauf, was andere denken könnten.

        Denn es ist leider NIEMAND da, wenn Du wirklich Hilfe brauchst und es Dir ECHT dreckig geht… NIEMAND fängt einen wirklich auf, wenn es einem schlecht geht…

        Und ich drücke jedem die Daumen, dass niemand mal SO am Ende sein muss, wie ich es schon gewesen bin, um diese Erkenntnis zu gewinnen….
        Wegen anderen “Menschen” solte man sich deshalb NIE verbiegen, denn die sind eh stets alle weg, wenn Du in schlimmsten Qualen fast tot am Boden liegst.

        Sie sind alle nur dann da, wenn es Dir GUT geht und wenn Du SIE aufbauen + unterstützen kannst…

        Das wird JEDER feststellen müssen, wenn er mal wirklich in eine echte Krise gerät…
        Genau deshalb gibt es so viele Obdachlose, die kein Bein mehr auf den boden kriegen – ihre Krisen haben sie fertiggemacht und sie gebrochen.
        Ich vertraue nun niemandem mehr und bin daher unmanipulierbar und unbrechbar geworden…

        Und nun werde ich auch den Erfolg haben, der mir schon lange zusteht… denke ich jedenfalls.

        vlG
        Yvonne

      • 5. Dezember 2012 um 23:52

        Hallo Yvonne,
        danke für Deine vielen Zeilen. Es ist schwer in einem Blog darauf zu antworten. Es ist zu vielfätig und verästelt sich immer weiter. Dieses müsste man in einem gemeinsamen Gespräch machen. Oder ? Ich kann Dir nur die Daumen drücken und vielleicht kreuzen sich ja unsere Wege wieder, dann lasse und dieses gemeinsam besprechen. Bis dahin alles Gute – Frank

      • 6. Dezember 2012 um 17:48

        Ja gerne :)
        bald werde ich es ja mal geschafft haben, eine Mitfahrgelegenheit organisiert zu bekommen und dann bin ich auf jeden Fall mal irgendwann auf einer Deiner Ausstellungen :)

        Ich mag Blogs genau aus diesem Grund auch nicht, weil sie sich so unübersichtlich verschachteln und ich dann nix mehr sehen könnte.
        Und ich schreib ja meist eh viel zu viel *lach*.

        Ich wünsche Dir + Family jedenfalls erstmal einen schönen Nikoklaustag und eine schöne Vor-Weihnachtszeit,
        lg Yvonne

      • 7. Dezember 2012 um 07:40

        Hallo Yvonne,
        danke ;-), wie wär´s mit einer Ausstellung im März in HH?
        Danke für die Grüße. Dir einen schönen 2. Advent.
        Beste Grüße
        Frank

  36. 30. November 2012 um 21:43

    Ich war unterwegs und konnte seit gestern Mittag kaum die Kommentare beantworten, denn für mein Smartphone war es so viel ;-) Sorry. Also werde ich mich jetzt einlesen und beginnen, zu antworten. Ich habe das Gefühl es wird ein spannender Abend.

    Bis gleich – FRank

  37. 30. November 2012 um 22:43

    Ich hab mich mal bei einem (mir eigentlich hinlänglich bekannten) Musiker BÖSE in die Nesseln gesetzt, als Michael Jackson gestorben ist. Er trauerte um einen “großen Künstler”, weil der Mann schliesslich Millionen von Platten verkauft hat, und “geniales Marketing” betrieben, und mir fällt zu dem Knaben heute noch nicht mehr ein als: “Wenn so viele Leute eine einzige LP – oder eben mehr davon – kaufen, dann ist das die perfekte Definition von Massenware”. Und in keinem anderen Bereich gilt Massenware als “besondere Leistung”. Schade, daß er tot ist, aber für mich ist “Kunst” was anderes – nämlich etwas, das über den Massenverkauf und Massengeschmack hinausgeht.

    Nicht falsch verstehen: natürlich muß sich Kunst (welcher Art auch immer) verkaufen, und ist dazu da, von anderen Leuten, denen sie etwas _wert_ ist, gesehen und honoriert zu werden. Und es ist heute sicher schon eine “Kunst für sich”, den Geschmack der Masse zu treffen, und vor allem: die Masse zu erreichen. Aber das ist gekonntes Marketing, sozusagen “auch eine Kunst” – aber keine, die meinem Begriff von Kunst entspricht.

    • 1. Dezember 2012 um 19:39

      Hallo Brigitta,
      danke für Deinen Kommentar und Deine Meinung zu dem Thema. Ich kenne etliche Menschen, die ganz bewusst Musik, Literatur und Bilder außerhalb des Mainstream suchen und sich daran orientieren. Aus meiner Sicht kann dieses auch jeder machen, wie er will. Aber ich würde nicht nie deshalb sagen, dass das eine mehr wert ist als das andere. Denn dieses würde ja bedeuten, dass ein bekannter Künstler keine guten Sachen machen kann oder nur ungekannte Künstler grandiose Dinge vollbringen. Ich hatte gestern oder vorgestern auf Google+ zu dem Thema „Wie viel Marketing verträgt Kunst?“ http://frankkoebsch.wordpress.com/2012/11/27/wie-viel-marketing-vertragt-kunst/ einen Vergleich gewagt. Für mich ist das Fresko von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle Kunst, absolut Klasse. Egal wie oft das Bild oder Auszüge auf Poster, Plastetüten, Stadtführern, Schirmen, Eierbechern und und …. abgedruckt wird. Der Eierbecker ist Kitsch aber nicht die Deckenmalerei.
      O.k. ganz passt der Vergleich nicht zum Mainstream, aber ich glaube das Beispiel zeigt, sehr gut das man vom Marketing nicht auf das Werk schließen darf. Oder?
      Schönen Abend
      Frank

  38. 1. Dezember 2012 um 08:32

    Kunst und Kommerz wären ein schönes Paar, jedem Künstler gönne ich Erfolg und gute Verkäufe. Dennoch ist Kunst an sich eher brotlos. Bis der Künstler seinen Stil gefunden hat und der Kunstinteressent die Aussagen der Kunst für sich gedeutet hat, sei es auch nur das gebräuchliche; “gefällt mir – will ich haben”, ist ein langer Weg gegangen. Durch die digitalen Medien wird immer mehr “Kommerz an Kunst” möglich, aber auch die Zahl der “Künstler” steigt ins unermessliche, denn digitale Kunst wird den Verdrängungswettbewerb verstärken. Nicht jeder Kunstkunde kennt den Unterschied, mancher kauft, weil´s gefällt, mancher weil es teuer ist und demnach wertvoll und dem nächsten will nur das Schnäppchen gefallen….

    • 1. Dezember 2012 um 20:17

      Hallo @bilderbuch,
      danke für Deine Zeilen. Ja das was Du beschreibst gilt für Bilder genauso wie für Bücher, Musik und und… Es ist ein ständiger Wandel in unserer Welt, leider und Gott sein Dank ;-) Aber aus meiner Sicht betrifft der Wandel mit dem Internet alle Branchen die Waren auch im Internet anbieten, hier reihen sich Künstler „nur“ ein, mit allen Chance und Risiken. Jeder Aufsteiger wird die Chancen loben, jeder etablierte Marktteilnehmer wird evt. die Risiken beschwören.
      Ich würde Dir auch zustimmen, was Du für den Kauf von Kunst beschreibst. Ich glaube, dass bis auf einige wenige Sammler, Museen u.a., fast aller Menschen, Bilder kaufen, weil diese gefallen. Es kann reichen, dass die Farbe zur Einrichtung passt, der Stil der Käufer gefällt, das Motive dem Käufer anspricht und und … Warum auch nicht? Diese war in den vergangenen Jahrhunderten genauso und wird wohl auch so bleiben, mit oder ohne Internet. Eine Ausnahme bilden sicher die Top100 des Marktes …
      Also was soll´s. Ich versuche es weiterhin, so gut ich kann ;-).
      Schönen Abend
      Frank

  39. 1. Dezember 2012 um 08:47

    Reblogged this on bilderbuch und kommentierte:
    schon vor dem Start eine rege Beteiligung an der Diskussion

    • 1. Dezember 2012 um 13:59

      Ganz Großen Dank auch noch einmal an dieser Stelle für Deine Hilfe. Es ist eine spannende Diskussion geworden mit über 101 Kommentaren. Also schaut mal rein es lohnt sich.
      Beste Grüße zum WE – FRank

  40. Kerstin
    1. Dezember 2012 um 12:00

    jeder Künstler der keinen grossen Namen trägt,lebt doch von der Hand in den Mund, manch Einer muss noch einen Teilzeitjob annehmen, weil das Auskommen monatlich nicht reichen würde, es gibt viele Beispiele – die einen geben Unterricht, die anderen Jobben…. ein bereits etablierter Künstler der im 5stelligen Bereich verdient, wenn auch im 4stelligen hat sein Einkommen, und daher vertrete ich ganz klar die Aussage – jeder Künstler ( das betrifft aber nicht nur Künstler ) ist für seinen Lebensunterhalt selbst verantwortlich….für mich würde aber nie ein anbiedern in Frage kommen

  41. 1. Dezember 2012 um 14:20

    Viele Kommentare und fast ebenso viele Meinungen! Gerade deswegen ist diese Idee von dir Frank, eine gute Möglichkeit einen gepflegten Diskurs zu führen. Vielen Dank dafür! :)

    Für mich ist Kunst erst mal eine besondere Fertigkeit ein Produkt herzustellen. Dieses Produkt kann also auf verschiedene Art einzigartig und/oder besonders sein. Auf die bildende Kunst bezogen ist die Intention klar. Doch auch auf den Kommerz bezogen kann es sein und ist es oft eine Kunst Produkte zu vermarkten, für die erst Interessenten gesucht werden müssen. Soweit so gut.
    Nun ist es aber für eine/n bildende/n KünstlerIn nicht immer einfach beide Gebiete gleich gut zu bedienen, ebensowenig für den Marketingkünstler es möglicherweise machbar ist selbst zu produzieren. Jeder Einzelne hat seine Stärken in ganz unterschiedlichen Bereichen und möglicherweise gehört dann das Marketing/Werbung für eigene Produkte nicht dazu. Der nächste Schritt wäre dann der sogenannte Kommerz, der Handel mit Produkten und eindeutiger Gewinnerzielungsabsicht.
    Möchte ich als KünstlerIn meinen Lebensunterhalt aus den Einkünften meiner Kunst bestreiten, muss ich nach derzeitiger Systemlage Kommerz betreiben (also mit eindeutiger Gewinnerzielungsabsicht), denn leider funktioniert das Leben von Luft und Liebe nur begrenzte Zeit, physisch gesehen.
    Inwieweit ein/e KünstlerIn dann dem Allgemeingeschmack nachgibt und seine/ihre Produkte anpasst, muss Jeder für sich selbst entscheiden. Ab diesen Zeitpunkt ist ein/e KünstlerIn nicht nur Produzent, sondern auch Unternehmer mit allen Risiken. Zwei eigentlich getrennt zu sehende Tätigkeiten die hier zusammen geführt werden und dessen man sich sehr wohl bewusst sein sollte.
    Es sollte aber wirklich Niemanden daran hindern kreativ tätig zu sein! Nichts ist spannender und zugleich entspannender sich künstlerisch zu entfalten! :)
    Liebe Grüße
    Debora

    • 1. Dezember 2012 um 22:16

      Hallo Debora,
      Danke für Dein Feedback zu der Blogparade. Es ist macht Spaß die Kommentare zu lesen und sich damit auseinander zu setzen.
      In einem hast Du Recht, so lange der Künstler, nicht das Marketing, die Buchhaltung, Steuererklärungen u.a. anderes abgenommen wird, muss und darf er als Unternehmer agieren. Nicht die schlechteste Möglichkeit, wenn man selbst bestimmt arbeiten will. Die Alternative wäre als Angestellter zu arbeiten und sich dann immer nach den Wünschen seines Geldgebers zu richten ;-).
      Nur wenn der Künstler ausreichend Geld verdient, kann er Personen seines Vertrauend mit diesen störenden Tätigkeiten beauftragen. Es gibt hierfür wunderbare Literatur in der Gründerszene.
      Aber es reißt natürlich kreativ und selbstbestimmt sein Geld zu verdienen. Also werden wir wohl weiterhin unser Glück mit der Einheit der Tätigkeiten eines Freiberuflers versuchen. Es macht ja Spaß, bei allen Unzulänglichkeiten. Oder?
      Besten Dank, dass Du Dich an der Diskussion beteiligt hast. Ich wünsche Dir einen schönen Abend.
      Frank

  42. 1. Dezember 2012 um 15:54

    Zum Thema ein sehr lesenswerter Artikel von Mark Taylor, der meint, dass es eine Art Entwicklung gibt:

    First the commodification, then the corporatization and finally the financialization of art

    http://www.bloomberg.com/news/2012-01-30/is-modern-finance-ruining-modern-art-part-1-commentary-by-mark-taylor.html

    • 1. Dezember 2012 um 22:34

      Hallo Christopher,
      danke für den Artikel. Ja es wird sehr gut beschrieben, dass sich in den sich entwickelnden Ländern passiert und wie mit Kunst spekuliert wird. Ja so kann man es im Bestreben der Finanzmärkte beschreiben. Aber von dieser “Art der Kommerzes” sind wir alle, die hier diskutieren mehrere Lichtjahre entfernt.
      Aber wer weiß, vielleicht kann uns ja jemand seine persönlichen Erfahrungen in diesem Markt mitteilen ;-)
      Beste Grüße
      FRank

  43. 1. Dezember 2012 um 18:09

    oh wow, hier wird ja ganz heftig diskutiert :) Ist ja schon zu viel zum nachlesen. Aber sehr interssante Ansichten und Meinungen!

    Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis am Markt . Gesetze der Marktwirtschaft. Man kann kaum beurteilen, was ein Bild wert ist, wenn es nicht von einem Künstler stammt, der schon am Kunstmarkt etabliert ist und es eine entsprechende Nachfrage gibt.

    Vor einem Jahr war ich zu einer Vernissage von Armin Mueller-Stahl eingeladen. Er ist ein unglaublicher Mann. Beeindruckend sein Auftreten und sein Charm. Seine Bilder mögen Meisterhaft sein, Einige “nur” Gekritzel. Aber von Armin Müller-Stahl und demenstprechend teuer. Ob der Galerist ein Bild verkaufen konnte, weiß ich nicht. Mir gefielen nur sehr wenige Bilder, da die Meisten viel zu dunkel für meinen Geschmack sind. Mal abgesehen von Preis und Größe ( ich erinner mich an 200 x 200 für etwas über 24 Tausend Euro) einfach nicht in meine Wohnung gepasst hätten.

    Aber dieser Mann malt aus seiner Intuition heraus. Dahinter steht sicher kein Kommerz. Okay, hat er auch nicht mehr nötig, schlechtes Beispiel ;-)

    Wenn ein Kunstmaler (ich verwende ectra nicht den Terminus Künstler) sehr viele, gleiche oder ähnliche Bilder malt, und diese dann preiswert anbietet, ist es Kommerz, denke ich. Auch die Massen-Gemälde nach Schema F aus Mexiko, die der Baumarkt für unter 40 Euro anbietet sind Kommerz.

    Für Kommerz halte ich es nicht, wenn ein Künstler Bilder malt um der Bilder willen und des Malens willen, auch wenn er sie dann zum Verkauf anbietet. Wenn dieser Künstler sich am Markt etabliert hat, die Nachfrage gestiegen ist und er sich dazu entschließt daraufhin als freischaffender Künstler tätig zu sein und dies zu seinem Beruf zu machen, tut er das natürlich mit Gewinnerzielungsabsicht. Als Kommerz würde ich das aber nicht bezeichnen.

    • 1. Dezember 2012 um 23:31

      Hallo Denni,
      Du hast Recht es ist eine interessante Diskussion und ich habe auch nicht mit so einen großen Resonanz gerechnet. Aber es zeigt, dass ich ein interessantes Thema gewählt habe und sich doch einige Menschen für das interessieren, was auf diesem Blog passiert. ;-)
      Armin Mueller-Stahl ist schon ein sehr interessanter und charismatischer Mensch. Ich habe ihn in der letzten Jahren zwei / drei Mal an der HMT Rostock gesehen, wo er im Beirat der Hochschule ist. Auf Grund seines Wissen und Erfahrungen, dass was er erlebt hat, wie mit den einzelnen Rollen umgegangen ist, ist er für viele Menschen interessant. Dieses macht auch seine Bilder und Zeichnungen gefragt. Damit gibt es für ihn einen Markt und er nutzt diesen.
      Ich hatte zu diesem Thema schon mal einen Artikel geschrieben, der die Überschrift hatte: „Sind Aquarelle nur dann Kunst, wenn sie von berühmten Menschen stammen?“ http://frankkoebsch.wordpress.com/2011/06/22/sind-aquarelle-nur-dann-kunst-wenn-sie-von-beruhmten-menschen-stammen/
      Aber anstelle eines Malers aus Mexiko mache ich Dir den Vorschlag schaue Dir mal Andreas Schiller an. Er hat hunderte fas gleiche Äpfel, Zitronen u.a. gemalt. Dieses wurde dann auf seiner Facebook Seite wie folgt beschrieben „Schillers Serienmalerei wurde als ein radikales Bekenntnis zur Malerei bei gleichzeitiger Verweigerung gegen alle ideologischen Indienstnahmen durch Trends, Diskurs und Institutionen erlebt. Zugleich vermochte sie in extremer Weise zu polarisieren.“ Hier die Quelle https://www.facebook.com/pages/Andreas-Schiller-Archiv-im-kunstraum-u6/100523593357253 oder hier noch eine andere Quelle, seine Kunst besteht in der seriellen Malerei http://www.pnn.de/potsdam-kultur/176899/
      Ich bin immer wieder erstaunt ;-)
      Zu dem Thema Kommerz, hatte Susanne Haun noch eine interessante Frage gestellt und ich habe aus meiner Sicht versucht zu antworten. Schau mal wenn Du magst
      http://susannehaun.wordpress.com/2012/11/29/der-finanzier-der-arena-kapelle-in-padua-bericht-und-zeichnungen-von-susanne-haun/
      Beste Grüße und noch einen schönen Abend
      Frank

  44. 1. Dezember 2012 um 18:10

    Reblogged this on Denni Lehmann und kommentierte:
    Diskussionen in der Blogparade. Hier bei Frank Koebsch zum Thema Kunst und Kommerz

    • 1. Dezember 2012 um 23:32

      Hallo Denni, danke für den Hinweis auf meine Blogparade. Es sind inzwischen über 117 Kommentare. Ein interessante Diskussion, genau wie Du es beschrieben hast.
      Ich bin über die große Teilnahme überrascht und auf die morgige Verlosung gespannt.
      Ich wünsche Dir einen schönen Abend
      Frank

  45. 1. Dezember 2012 um 21:56

    Hallo Frank ,
    ich denke, Kunst bedingt auch Kommerz. jeder der malend durch die Welt geht, kommt irgendwann an den Punkt. “was mache ich mit all diesen Bildern…zuviel, es sind zuviel”
    Ergo bemüht sich der Künstler die Bilder auch zu verkaufen. womit wir beim Kommerz wären.
    Das sind aber auch Ermessensfragen, wie weit dehne ich den Kommerz aus, wann wird es Kitsch……oder ….hab ich nur einfach eine Gewinnerzielungsabsicht. Darüber kann glaube ich endlos gebloggt werden. Aber es hat echt Spaß gemacht.
    wünsch noch einen schönen Abend
    Gruß Claudia

  46. 2. Dezember 2012 um 01:40

    So jetzt schließe ich die Kommentarfunktion für heute. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück bei der Verlosung. Danach öffne ich die Kommentarfunktion wieder.
    Gute Nacht
    Frank

  47. 4. Dezember 2012 um 11:43

    Der Kunst selber ist es vollkommen egal, ob du als Künstler nun deine Kunstwerke zu einem hohen oder niedrigen Preis verkaufst, die Kunst kümmert sich nicht darum, ob du von deinen Werken leben kannst oder nicht. Die Kunst ist wie eine Hure, die dir das Paradies auf Erden verspricht, solange du zahlen kannst. Nur Geld ist nicht ihre Währung, sondern deine Kreativität, dein Schweiß, deine Seele. Kannst du nicht mehr in dieser Währung zahlen, hast du nichts mehr beizutragen, so spuckt sie dich aus, wie einen alten Kaugummi und wendet sich dem nächsten Freier zu, denn davon gibt es genug!

    Als englisches Wortspiel:

    Business is none of art`s business – und hier mein Zusatz als Geldkünstler – except art is using the rules and element of business as part of its creation process.

    • 5. Dezember 2012 um 23:43

      Hallo @Kmentemt, mit der Einschätzung oder dem Statement ;-) Mal sehen wo ich mit meinem Bestreben landen werde.
      Danke für Deinen Kommentar und Dir alles Gute – Frank

  48. 28. November 2012 um 01:16

    Hallo Jürgen, danke für Deinen Backlink. Beste Grüße – Frank

  1. 26. November 2012 um 18:34
  2. 27. November 2012 um 19:01
  3. 29. November 2012 um 19:03
  4. 30. November 2012 um 18:54

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