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Arbeit mit Skizzen und Probebildern (Teil 1)
Zeichnen als Handwerkszeug
ich wurde in den letzten Wochen mehrmals sinngemäß gefragt, wie viele Skizzen ich vor einem Bild mache, wie mein Skizzenbuch aussieht, wie viele Probebilder ich mache.
Also habe ich mal beim Aufräumen unseres Papiers mal auf Skizzen u.a. geachtet. Nun viel habe ich aber nicht gefunden. Denn ich skizziere fast nie auf einen Block. Meist nehme ich mir nicht die Zeit vor Ort, sondern greife zur Kamera. Klar wäre die Arbeit mit Skizzen zur Form, zu Licht und Schatten, mit Angaben zu den Farbtönen eine gute Vorbereitung für ein Bild. Gleichzeitig würde es das Sehen und meine zeichnerischen Fähigkeiten schulen.
Nun ja, was soll ich sagen, entweder bin ich zu faul, nehme mir die Zeit nicht oder habe evt. auch die Zeit vor Ort nicht. So sind nur ganz wenige Skizzen auf ein paar losen Blättern entstanden und auch nur ein paar Probebilder. Meist nur bei Auftragsarbeiten oder neuen Themen an die ich mich herantasten muss. Ein Thema bei dem ich Skizzen in Aquarell erstellt hatte, war das Thema Ballett und Tanz. Ich hatte diese Skizzen schon einmal vorgestellt und unter dem Button Menschen auch die dazu gehörigen Aquarelle.
Es gibt noch eine Serie von Bildern, bei denen ich im Vorfeld ein paar Skizzen auf Blatt gebracht habe, meine Serie zum Binzer Strand- und Badeleben. Da ich nach den Skizzen befragt wurde, möchte ich diese hier auch zeigen.
Bleibt nur die Frage, ob ich in der Lage bin die Motive ganz frei auf das Blatt zu bringen.
Nein, das kann ich nicht. Wenn ich Vorort male, versuche ich meist mit einer Vorzeichnung aus einer ganz dünnen Lasur die Bildkomposition und das Motiv mit dem Pinsel zu skizzieren. Wenn ich dann zuhause male und es Motiv mehr erfordert, erstelle ich eine detaillierte Skizze auf Blatt. Diese Vorgehensweise habe ich mehrmals in meinen Step by Steps beschrieben.
Binzer Strand- und Badeleben – Die Saison geht zu Ende
Auch für wirklich Wagemutige geht die Badesaison zu Ende, denn die Sonne verliert an Kraft und die Ostsee wird immer kühler. Wie kalt ist das Wasser…?
Diesen Titel trägt auch mein letztes Aquarell auch dieser Serie.
Ich hatte eines meiner Aquarelle aus dieser Serie bei dem Wettbewerb des Ostseebades eingereicht. Nun gestern kam dann auch Post von der Kurverwaltung. Leider entsprach die Antwort nicht meinen Erwartungen und Träumen.
Ich zitiere aus dem Brief: “74 Bilder unterschiedlicher Art nahmen an dem Wettbewerb teil. Ihr Beitrag gehört leider nicht zu den ausgesuchten Werken. Wir danken Ihnen …..”
Nun ja, wir werden uns Anfang Oktober die Ausstellung anschauen und uns mal die Bilder der “Konkurrenten” ansehen. Glückwunsch für die Auserwählten…
Anregungen für das Strand & Badeleben
Ich hatte in den vergangenen Tagen Ihnen einige Aquarelle zu diesem Thema vorgestellt. Ich möchte Ihnen aber auch verraten, wo ich einen Teil der Anregungen her habe.
Wenn Sie Lust haben besuchen Sie doch mal das Stadt- und Bädermuseum in Bad Doberan. Es gibt einige Kleinigkeiten und Motive zu entdecken. Hier habe ich auch den Badekarren für mein Aquarell illustre Badegesellschaft und andere Anregungen entdeckt.
Am besten Sie kombinieren den Besuch auch mit einer Einkehr in das Torhaus gegenüber. Ein netter kleiner Laden mit lecker Kaffee und Kuchen. Der Kuchen ist selbst gebacken und die Käsetorte eine Köstlichkeit.
Binzer Strand- und Badeleben – Teil 4
Bei dem Aquarell ” illustre Badegesellschaft” ist mir die Kombination der Bäderarchitektur mit den Strandleben vor 125 Jahren am besten gelungen. Auf jeden Fall sitzt die Dame im weißen Kleid wie selbst verständlich in einem Strandkorb der Gegenwart
vor einer Silhouette, wie sie heute in Binz “fast” real ist.
Nun ja – aber auch den Badekarren können Sie heute noch bewundern, denn ich habe für diesen eine Anleihe im Doberaner Bädermuseum genommen.
Dieses Bild ist für mich wieder ein Spiel mit der Zeit, mit vergangenen, bewahrten und heutigen Bildelementen.
P.S.: mit diesem Bild habe ich mich bei dem Wettbewerb beworden, drücken Sie mir die Daumen
Binzer Strand- und Badeleben – Teil 3
Das dritte Bild in dieser Serie, zeigt wieder nur Personen und Gegenstände, wie die typischen Badekarren und Strandkörbe aus einer Zeit vor 125 Jahren. Bei Recherche bin ich tatsächlich auf eine Zeit gestoßen, wo man mit leichten Anzügen und Kleidern in den Strandkörben Platz nahm. Wenn es ins Wasser gehen sollte, dann hieß es entweder Umziehen in den Badekarren oder ab in die getrennten Schwimmbäder, die aus Holz in die Ostsee gebaut wurden. Die Karren und die Schwimmbäder waren so ausgerichtet, dass man die Badenden von der Seeseite nicht einsehen konnte. Da lobe ich mir den heutigen Badebetrieb, am besten FKK …
Aber egal, bei kalten Wasser sind zu jeder zeit die ersten Versuche zaghaft und etwas steif
Binzer Strand- und Badeleben – Teil 2
Das zweite Bild in dieser Serie ist mit dem Abstand von gut 6 Wochen entstanden. Es zeigt die alte Seebrücke von Binz, die typischen zeitlosen Fischerboote, alte und neue Strandkörbe sowie zwei Männer mit einem “Alterunterschied” von über 100 Jahren, deren Geschäft die Vermietung der Standkörbe ist…
Ein Spiel
- mit Gegenständen, Gebäuden, Menschen, die aus einer Zeit vor über einhundert Jahren stammen ,
- mit Strandkörben und Menschen aus der heutigen Zeit,
- verbunden über die zeitlosen Fischerboote und die sich scheinbar nie ändernden Ostsee….
Binzer Strand- und Badeleben – Teil 1
Wie besprochen möchte ich Ihnen die Bilder aus dieser Serie vorstellen.
Dieses Aquarell “Koketterie einer Badenixe” ist das Bild, welches ich als erstes gemalt habe. Hier bin ich mit der Architektur, der Anzahl der Personen noch vorsichtig gewesen. Aber durch Farbgebung ist es mir recht gut gelungen, das Flair der “alten guten” Badezeit um die vorletzte Jahrhundertwende einzufangen. Oder was meinen Sie?
125 Jahre Binz – Kunstwettbewerb « Binzer Strand- und Badeleben »
Nun am vergangenen Wochenende waren wir auf Rügen unterwegs. Denn es wurde Zeit das Bild für den Kunstwettbewerb « Binzer Strand- und Badeleben » abzugeben.
Nun das Ganze lief ganz unspektakulär, einfach im Haus des Gastes Binz an der Tourist Info über den Tresen gereicht und weg war es. Die Mitarbeiterin hatte nur kontrolliert, ob Name und Anschrift drauf ist. Natürlich nicht
Ich hatte die Unterlagen auf die Rückseite des Bildes geklebt und es in luftgeposterte Folie verpackt. Also noch fix eine Visitenkarten aufgeklebt. Nun bin ich gespannt, wie ein Flitzbogen, was passiert. So wie die Mitarbeiterin es gehandelt hat, nimmt sie hunderte Bilder pro Tag an und die Anzahl der Teilnehmer muss riesig sein
)))
Nun ja, dann kann ich nur auf Sympathie bei der Jury setzen:
1. Hanne Petrick, Malerin
2. Christoph Walentowski, Galerist
3. Bence Fritzsche, Chefredakteur des Kunstmagazins „Atelier“
Nun ja Hanne Petricks Bilder hatten wir zum ersten Mal in Warnemünde bewundert. Wirwaren insbesondere von den großformatigen farbenfrohen Pastellen begeistert. Danach hatten wir sie ein paar Mal in Ihrem Atelier besucht, immer wenn wir nach Arkona gefahren sind. Denn die Straße führt genau an ihrem blauen Haus vorbei. Aber wie es so ist, wir hätten uns vielleicht in bleibender Erinnerung bringen sollen
Zu Christoph Walentowski, Galerist haben gar keine Beziehungen, aber dieses kann sich ja ändern. Nur habe ich, als ich über Udo Lindenbergs Likörelle in diesem Blog berichtet habe, wohl die falsche Galerie promotet.
Bence Fritzsche, Chefredakteur des Kunstmagazins „Atelier“ kenn ich auch nicht persönlich. Aber ich habe über “seine” Zeitschrift hier im Blog berichtet. Immer positiv ???
))
Also habe ich die besten Voraussetzungen, in engere Auswahl zu kommen, Teilnehmer der Ausstellung im Oktober oder gar Preisträger zu werden. Nun, was soll’s es hat Spaß gemacht, die kleine Serie von 5 Aquarelle zu dem Thema zu malen. Mal sehen, vielleicht geht es Ihnen dann ja auch so beim Betrachten der Bilder.
Ich stelle die Bilder dann mal in den nächsten Tagen Stück für Stück ein…. Wenn die Bilder der Jury nicht gefallen, gefallen sie vielleicht Ihnen.
P.S. wenn Sie vom 2. bis 31. Oktober 2009 in Binz sind, schauen Sie sich auf jeden Fall die Ausstellung im Foyer im Haus des Gastes an. Vielleicht sehen wir uns dann ja, denn die Auswahl wollen wir ja auf jeden Fall sehen.
P.S.S.: Wenn Sie wieder erwarten mein Bild nicht unter den 20 ausgestellten finden, merken Sie sich den Zeitraum 1. Mai – 30. Juni 2011 vor, denn dann werden wir unsere Bilder in der Galerie Lichtblick sowie die Galerie im oberen Foyer zeigen






















Berlin Tegel
Farben des Nordens
Faszination Sternzeichen
Jazz meets Fine Arts
Pinsel trifft Kettensäge
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