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Mein Besuch in der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin
Mein Besuch in der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin
Entdecken, Sie das Kulturland Mecklenburg Vorpommern
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Mecklenburg Vorpommern ist als Urlaubsland beliebt. Die meisten Menschen das Bundesland an der Ostsee in dem Sommerhalbjahr, dann wird im wesentlichen Urlaub an der Ostsee gemacht. Ich bin auch im Winter von der Ostsee begeistert, denn ich brauche Wind, Wellen, Sonne, unendliche Weite bis zum Horizont und kann Mecklenburg Vorpommern für das ganze Jahr empfehlen. Die Tourismusbetriebe zählten 2012 27,9 Millionen Übernachtungen. Mecklenburg-Vorpommern lockt 2013 mit neuen Hotels und Kulturhöhepunkten, denn die Besucherzahlen sollen moderat weiter gesteigert werden. In diesem Jahr will man über 28 Millionen Übernachtungen erreichen. Hierzu sind dann Investitionen in ganzjährige Angebote weiter nötig. In etlichen Veröffentlichungen und Initiativen widmet man sich jetzt den Kulturtouristen, es werden Podiumsdiskussionen „Tourismus mit Kultur machen“ veranstaltet, Projekte wie die Kreativ Saison Mecklenburg in Leben gerufen, um die Kunst – und Kulturschaffenden mit einzubinden. Es wird in diesem Jahr auch mit vielfältiger Unterstützung das Kunstmuseum Ahrenshoop eröffnet. Ziel ist es gerade in der Vor- und Nachsaison – out of season wie es Lutz Gerlach für Ahrenshoop sagt, den Tourismus zu entwickeln.
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- Schwerin Schloß vom Alten Garten aus (c) Frank Koebsch
- Galerie Alte und Neue Meister Schwerin (c) FRank Koebsch
- Kulturtouristen von der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin (c) FRank Koebsch 1
- Besucher der Ausstellung – Hier stehe ich (c) Frank Koebsch
Ich war in den vergangen Tagen in Schwerin unterwegs und habe mich im „Binnenland“ nach Kunst, Kultur und den Kulturtouristen umgeschaut. Es war ernüchternd. Ein kalter Wind blies über den immer noch vereisten Schweriner See, vorbei an dem Schweriner Schloss zum Alten Garten. Auch wenn Besucher in Schwerin waren, an diesem Dienstagvormittag hatten sich nur die Stockenten vor das Staatliches Museum Schwerin, die Galerie Alte und Neue Meister Schwerin verirrt. Schade, die Ausstellungen waren fast menschenleer, dieses zeigt aber auch, dass MV riesige Reserven hat, wenn bestehende Angebote (noch) besser beworben werden. Aber für mich war es ein Glücksfall, so konnte ich ganz ungestört die Ausstellung genießen. Für mich ist es immer wieder interessant, wie die alten Meister an ihre Bilder heran gegangen sind, welche Lösungen sie gewählt haben. Das Spiel mit dem Licht, die Blicke in die Landschaft, die Portraits …. sind immer wieder klasse. Ja nach Anlass entdecke ich immer wieder andere Bilder. Dieses Mal fiel mir u.a. ein Gemälde von Jean-Baptiste Oudry ins Auge. Nicht das imposante Nashorn Clara, sondern ich das Motiv meines aktuellen Projektes Faszination Kraniche entdeckt. Das Bild Pfefferfresser, Jungfernkranich und Haubenkranich in einer Landschaft ist schon eine Augenweide. Aber auch die Eislandschaft von Hendrick Avercamp schaue ich mir immer wieder an. Interessant ist die Hängung der Bilder das „Schwebende Liebespaar“ von Wolfgang Mattheuer und der Windmühle bei Usedom von Lyonel Feiningers im Kontext mit den alten Meistern.
Ich habe zwar eine Fotoerlaubnis gekauft, aber das Veröffentlichen von Fotos aus Ausstellungen der Museen ist problematisch und teuer, also muss mein Bericht reichen. Wenn das Wetter wärmer wird, kommen rund 300.000 Besucher in die Sammlungen und Ausstellungen des Staatlichen Museum Schwerin.
Mein Tipp nutzen Sie die Vor- und Nachsaison und besuchen Sie die Galerie Alte und Neue Meister in Schwerin.
Kreativsaison Mecklenburg
Kreativsaison Mecklenburg
Ein kreatives Projekt, um eine Region in Mecklenburg zu entwickeln
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An den vergangenen Tagen war ich zu Veranstaltungen unterwegs, die von dem Projekt Kreativsaison Mecklenburg organisiert wurden. Am Abend des 29.01. 2013 gab es eine Einladung zu einen Ideen- und Projektwerkstatt in das Kulturhistorische Museum Rostock im Kloster zum Heiligen Kreuz. Am 30.01.2013 wurde zu einen Podiumsdiskussion „Tourismus mit Kultur machen“ in die Kunsthalle Rostock eingeladen. Bei Veranstaltungen mit solchen Aufgabenstellungen und Zielen ist erst einmal zu klären
Wer oder was ist die Kreativsaison Mecklenburg?
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Die Kreativsaison Mecklenburg ist eine Initiative von Katharina Trabert und ihrem Netzwerk smARTourism. Für mich entwickelt diese Initiative richtig Drive, fasst Dinge an und bringt Menschen zusammen, woran sich Kommunen, Tourismusverbände u.a. nicht heran getraut haben oder gescheitert sind. Aber warum gelingt einer Person mit einigen Partnern etwas zu bewegen, wo andere Menschen, Institutionen und Unternehmen seit einigen Jahren nur rumstümpern? Einmal ist es der Erfahrungshorizont. Katharina Trabert bringt aus ihrer Vergangenheit Erfahrungen mit, die sie außerhalb Mecklenburg Vorpommerns sammeln konnte. Zum anderen macht sie nicht an Stadt-, Kreis- und Vereinsgrenzen Halt und begegnet Menschen und Unternehmen ohne Vorurteile. Sie gewinnt Partner und begeistert, diese für eine Zusammenarbeit. So wurde aus einer Initiative ein Projekt. Auf der Webseite des Projektes heißt es dazu
Wer weitere Informationen sucht, dem kann ich diese Hintergründe, die Veröffentlichung in der Ostsee Zeitung mit der Zwischenüberschrift Initiative wünscht Synergien zwischen Tourismus und Kunst und den Mitschnitt vom Kulturjournal des NDR 1 Radio MV vom 10.10.2012 empfehlen.
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Ideen- und Projektwerkstatt der Kreativsaison Mecklenburg
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In der Ideen und Projektwerkstatt am Dienstagabend ging es um ganz konkrete Dinge. Wie können Informationen über die Angebote der Ateliers und Veranstaltungshinweise an die Touristen gebracht werden. Welche Medium ist, das richtige und wie kann es finanziert werden? Eines ist klar, die Hotels wollen keine tausenden Flyer und die Touristinformationen in den Städten bedienen oft nur die großen Anbieter, einen übergreifenden Veranstaltungskalender und eine Übersicht mit den vielen regionalen Angeboten gibt es nicht. Wie können Touristen in die Kröpeliner Tor Vorstadt Rostocks gelockt werden? Wie können Stadtführungen organisiert werden, die die Galerien und Ateliers mit einbeziehen? Wie kann eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Künstler entwickelt werden? Wie kann das Angebot von Künstlern für eine Kooperation mit Hotels und Gutshäusern aussehen? Und viele, viele andere Fragen mehr.
Ich habe mich sehr gefreut an dem Abend bekannte Gesichter zu treffen. Einmal Frauke Lietz - Sie ist die Projektleiterin des Projekts „Die Kunst von Kunst zu leben – Kunst & Kulturtourismus“. Frauke Lietz hat sich die Kreativsaison eingebracht und fördert die Umsetzung der ersten vier Projektwerkstätten. Aus meiner Sicht richtig klasse, denn Frau Lietz bringt einen riesigen Erfahrungshorizont und Netzwerk in das Projekt ein.
Eine weitere Bekannte war Anna Silberstein, von der Produzentengalerie artquarium. Anna Silberstein ist als Künstlerin und Macherin „ihres“ artquarium seit Jahren erfolgreich unterwegs. Sie will sich, um bessere Vermarktungsmöglichkeiten ihrer Galerie und der KTV kümmern.
Mein Fazit von dem Abend: Es war interessant und und es gibt viele Ideen. Spannend ist immer, was dann wirklich konkret umgesetzt wird. Aber es gibt die ersten guten Beispiele, wie hier die Zusammenarbeit des Hotels Upstalsboom in Kühlungsborn mit einer Goldschmiedin, einer Fotografin und dem Sternekoch Tillmann Hahn als Arrangement HerzensZeit. Ein guter Anfang – weitere Angebote sind auf der Web Seite zu finden, wie z.B. die ROSSINI: MUSIKALISCHE OSTSEEWOCHE.
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Mit diesen positiven Eindrücken von der Ideen- und Projektwerkstatt habe ich mich auf die Podiumsdiskussion in der Kunsthalle Rostock am nächsten Tag und die weitere Zusammenarbeit gefreut.
Entdecken Sie doch auch die Kreativsaison Mecklenburg mit ihren wachsenden Angeboten.
Was ist ein Kurator?
Was ist ein Kurator?
Arbeitsteilung auf dem Kunstmarkt?
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Im Idealfall ist der Kunstmarkt arbeitsteilig organisiert. Künstler produzieren ihre Arbeiten, die Galerien und Kunstvermittler kümmern sich um die Vermarktung der Kunst. Es werden durch die Galeristen Ausstellungen und die Teilnahme an den Kunstmessen organisiert. Und wenn die Künstler richtig erfolgreich sind, werden sie eingeladen in renommierten Kunstvereinen, Biennalen und Museen auszustellen. Bei den größeren Ausstellungen, Kunstvereinen, Biennalen und Museen kümmert sich ein Kurator, um … Ja um was kümmert sich ein Kurator? Wenn man sich in einigen Artikeln der wohl größten und wichtigsten Ausstellung des vergangenen Jahres der dOKUMENTA (13) umschaut, wird man auch nicht schlauer. Die Zeitschrift art schrieb hierzu am 29.10.2010 unter der Überschrift: AGENTEN, BERATER UND SEITENWEISE THEORIE zu den Kuratoren der dOKUMENTA (13). O.k. im einfachsten Fall kann man sich auf die Definition von Wikipedia zurück ziehen:
- Im Museumsbetrieb wird der Verantwortliche einer Sammlung oder Ausstellung als Kurator bezeichnet. |1|
- Als freien Kurator bezeichnet man in der zeitgenössischen Kunst einen Ausstellungsmacher, der außerhalb einer wissenschaftlichen Sammlung Ausstellungen (Kunstverein, Biennalen, documenta) organisiert. |1|
- In Stiftungen reichen die Aufgaben der Kuratoren in unterschiedlichen Ausprägungen von einer rein beratenden Tätigkeit, z. B. für den Vorstand oder die Geschäftsführung, bis hin zur Genehmigung des Stiftungshaushalts, der Kontrolle der Stiftungstätigkeit und der Wahl von Vorstand oder Geschäftsführung. |1|
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Definition eines Ausstellungsmachers. Ausstellungsmacher ist eine Berufsbezeichnung für den Kurator einer Ausstellung, der sich deutlich abhebt von der bisherigen Rollendefinition.
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Darf sich ein Künstler dann auch Kurator nennen?
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Nun wie in vielen Bereichen des Kunstmarktes sind die Begriffe und Bezeichnungen nicht geschützt, es gibt keinen notwenigen Abschluss oder keine Zulassung, um Berufsbezeichnungen Künstler, Galerist oder Kurator zu führen. Dieses führt dann aus zweifacher Sicht zu einer Inflation bei der Benutzung der Begriffe. Menschen schmücken sich nicht erst seit Münchhausen und Gutenberg gerne mit Titeln und wichtigen Geschichten. Zum anderen funktioniert die o.g. Arbeitsteilung nur für die Spitze der Pyramide. Über 90% aller Künstler werden nie auf der documenta, einer international renommierten Kunstmesse oder Museum ausstellen. Deshalb nehmen etliche Künstler die Sache selbst in die Hand und organisieren alleine, als Projekt mit anderen Künstlern und Partnern Ausstellungen. So wurde bereits im Jahr 2009 der Tod der klassischen Kuratoren vorausgesagt.Wenn Künstler ihre Ausstellungen alleine organisieren, sie dann Kuratoren? Ausstellungsmacher sind sie auf jeden Fall
Ich bin mit dieser Frage bei der Organisation meiner ersten großen Ausstellung mit neun anderen Künstlern konfrontiert worden, und hatte den Hut als „Kurator“ auf. Was meinen Sie: Darf sich ein Künstler Kurator nennen?
Ich bin beim Stöbern zu dieser Frage bin ich auf artefakt auf mehrere interessante Artikel gestoßen. Einmal heißt es: „Künstler treten auf als Kritiker, Kritiker treten auf als Kuratoren, Kuratoren treten auf als Künstler, Künstler treten auf als Kuratoren“ und einmal gibt es einen guten Artikel mit der Überschrift: Ist jeder Künstler ein Kurator? Eine interessante Diskussion, aber aus meiner Sicht keine abschließende Antwort. Gut fände ich es, wenn die Kunstverbände hier ein wenig Licht hineinbringen und Diskussionen, Workshops zur Ausstellungsorganisation u.a. anbieten. Hier eines der wenigen guten Beispiele die ich gefunden habe mit dem Titel „WARUM KÜNSTLER KURATIEREN - Ein Symposium des Kunstbüros der Kunststiftung Baden-Württemberg“. Wenn es nicht ein wenig Aufklärung gibt nimmt vielleicht jemand diese Beschreibung für die Kuratoren ernst
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Bin ich Künstler, Ausstellungsmacher und Kurator?
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Ich habe die meisten unserer Ausstellung alleine organisiert. Habe Kontakte für Ausstellungen geknüpft, Vereinbarungen mit Kommunen, Sponsoren und Galerien getroffen, Künstler für die Ausstellungen gewonnen, geprüft, ob ihre Werke in das Ausstellungskonzept passen oder mit ihnen gemeinsam das Ausstellungskonzept entwickelt. So sind Ausstellungen entstanden wie z.B.
„Jazz meets Fine Arts“
- mit 10 Künstlern aus ganz Deutschland,
- in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Greifswald,
- der Galerie im IPP,
- der Medienpartnerschaft des NDR und einer guten Resonanz in der Presse
- …
„Good bye TXL – eine Hommage an den Flugplatz im Herzen von Berlin“
- gemeinsam mit der Zeichnerin Susanne Haun und der Fotografin Christiane Weidner
- mit Frau Schultze-Berndt der Bezirksstadträtin für Schule, Bildung und Kultur des Bezirksamt Reinickendorf als Schirmherrin
- in der Humboldt Bibliothek mit einer Aktion für Kinder im Rahmen der Ausstellung,
- mit einem Presseecho z.B. in der Berliner Morgenpost und der Welt kompakt und dem INFOradio Berlin
- …
“Faszination Sternzeichen“
- in Zusammenarbeit mit der Hamburger Galerie Faszination Art, Susanne Haun, Kerstin Mempel, Petra Rau und Annette Pehnt entstand
- unser Sternzeichen Buch,
- eine Ausstellungsreihe mit Ausstellungen in Hamburg, in der Sternwarte Schwerin zum 50jährigen Jubiläum der Schweriner Sternwarte, in der Sternwarte von Hamburg zum 100jährigen Jubiläum der Hamburger Sternwarte, der Matinee Sternzeichen in der Kratzmannschen – Kate des Stapelfelder Kulturkreises e.V., im Kieler Atelierhaus Anscharpark, …
- Presseveröffentlichungenen in den Kieler Nachrichten, der Schweriner Volkszeitung, der Zeitschrift „atelier“ und …
- …
„see more jazz in fine art“
- mit Conny Stark, Martina Wald, Volker Kurz, Ulli Schwenn
- in Kooperation mit dem Jazzclub Rostock e.V. , dem jazzdiskurs und Machern des Jazzfestivals “see more jazz”
- der Galerie Rostocker Hof,
- …
Das nächsten Projekte mit mehreren Partnern und Ausstellungsorten steht vor der Tür, wieder treibe ich die Organisation, kontaktiere die Partner, Sponsoren, erstelle Ausstellungskonzepte, …. Bevor ich den Gutenberg mache, was meinen Sie:
Bin ich Künstler, Ausstellungsmacher und Kurator?
Was ist ein Kurator?
Wie viel Marketing verträgt Kunst?
Wie viel Marketing verträgt Kunst?
Ein weiterer Beitrag zu unser Blogparade: Fragen zur Kunst #bfzkunst
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Es war sehr interessant die bisherigen Kommentare und Diskussionsbeiträge zu meiner Blogparade im Rahmen der konzertierten Aktion gemeinsam mit Susanne Haun, Ute Schätzmüller, Jürgen Küster, Conny Niehoff und Oliver Kohls zu lesen. Ich hatte die Frage gestellt:
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Passen Kunst und Kommerz zusammen?
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Bereits am ersten Tagen sind auf meinen Blog 15 Beiträge eingegangen. Hierfür meinen Dank, ich werde mich heute Abend an die Antworten machen. Aber eigentlich bin ich ein wenig enttäuscht
, dass keine Meinungsäußerung dabei ist, die sich für die reine und wahre Kunst ausspricht, der allen Streben nach materiellen Erfolgen fremd ist. Nun ich begegne immer wieder Menschen, die der Meinung sind Kommerz schadet der Kunst. Aber auf die Frage, wo soll das Geld für das Material, die Miete, den Lebensunterhalt, die Weiterbildung, den Marktauftritt des Künstlers kommen, wissen diese Menschen auch wirkliche Antwort. Es macht halt nicht auf Dauer Spaß zu den armen Künstlern zu gehören, also versuche ich wie andere auch Kunst und Dienstleitungen um die Kunst herum zu verlaufen, in der Kreislauf des Konsums zu geben. Ich habe bei dem Stöbern im Vorfeld dieser Diskussion einen empfehlenswerten Artikel gefunden. Hendrik Spree hat auf seinem Blog drikkes den Artikel Kunst und Konsum geschrieben – ein interessanter Ausflug in die nahe Geschichte ausgehend von der Oktober Revolution bis zu „Gegenwartskunst westlicher Prägung“. Besonders interessant sich die Ausführungen zu den Themen:
- Wie austauschbar Museum und Supermarkt mittlerweile geworden sind ?
und
- Wer kauft heute Kunst?
Schauen Sie mal rein in den Artikel von Hendrik Spree. Er hat an der Ruhr-Universität Bochum Literatur, Philosophie, uns Geschichte studiert und vermittelt eine Sicht, die nicht immer gern gehört wird. Wenn Ihnen der Artikel zu lang oder dröge ist, schauen Sie mal auf den Trailer „Keine Kunst ohne Kommerz“ auf der Seite der von arte.tv.
Wenn es aber nun keine Kunst ohne Kommerz gibt, bleibt die Frage
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Wie viel Marketing verträgt Kunst?
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Ich freue mich auf einen regen Austausch mit Ihnen und wünsche Ihnen und mir bei der Diskussion viel Spaß. Am Sonntag den 02.12.2012 verlose ich unter allen Teilnehmern der Blogparade zwei Preise.
Der erste Preis ist (wie könnte es anders sein) ein Aquarell , eine kleine Miniatur – „Faszination Ballett # 1“
Der zweite Preis, ein Sternzeichen Buch wird von der Galerie Faszination Art bereitgestellt. Dieses Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt der Galerie mit vier bildenden Künstlern und der Autorin Annette Pehnt.
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Wenn Sie sich an der Diskussion und der Verlosung teilnehmen wollen, nutzen Sie doch bitte die Kommentarfunktion hier. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen zu den Fragen:
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Passen Kunst und Kommerz zusammen?
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Die Kunst, Geld zu verdienen
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Wer ist für den Lebensunterhalt der Künstler verantwortlich?
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Wie viel Marketing verträgt Kunst?
Blogparaden im Bereich der Kunst und Kultur
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Im April 2011 haben wir eine besondere Blogparade gestartet. Besonders war diese Blogparade in mehrfacher Hinsicht.
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Blogparade im Bereich der Kultur
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Blogparaden wurden zu dieser Zeit in vielen Bereich realisiert, aber nicht im Bereich der Kunst und Kultur. In den letzten Monaten hat sich dieses kaum geändert. Es gibt zwar immer mehr Blogs im Bereich der Kunst und Kultur, aber eine wirkliche Zusammenarbeit gibt es kaum. Doch gibt es sehr positive Entwicklungen. So gab es zum Beispiel im Februar 2012 folgenden Aufruf zur MUSEO-Blog-Parade 2012: Was ist Euer herausragendes Thema für 2012?
Aufgerufen waren Museen sowie Kulturinstitutionen. Die Museen haben ihr Arrangement in den letzten Monaten im Social Web verändert. Im Februar 2011 hatte ich für Kultureinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und das Web2.0 ein recht düsteres Bild gezeichnet. Im September 2012 lud das Staatliche Museum Schwerin zu einer ersten facebook-Party face2face with art ein. Der REPORT: Social Media für Museen hat hier die neueren Entwicklungen zusammengefasst. Diese Entwicklung ist ein Anfang, denn an der MUSEO-Blog-Parade haben sich (nur ?) 18 Kultureinrichtungen beteiligt. Der Blog von Christian Gries bietet eine Zusammenfassung der Teilnehmer und der Ergebnisse aus seiner Sicht.
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Aber wie steht es im Bereich des Social Web für bildende Künstler aus?
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Es ist erkennbar, dass sich im internet und den Diskussionen auf Kongressen kaum Beispiele über Gemeinschaftsprojekte im Bereich der Bildenden Künstler gibt. Auch der Bundesverband Bildender Künstler und die Landesverbände informieren kaum oder gar nicht über die Möglichkeiten und bieten keine oder nur unzureichende Möglichkeiten zur Weiterbildung. Viele bildende Künstler nutzen heute selbstverständlich Web Seiten, Facebook, Blogs, Twitter, Xing, Google+, Pinterest u.a. Aber es gibt nur sehr wenige bildende Künstler, die diese Medien zur Zusammenarbeit für gemeinsame Projekte und Ausstellungen nutzen. Aus meiner Sicht hat die Vernetzung einen sehr großen Wert. Vernetzung heißt für mich Austausch und Zusammenarbeit im Netz und realen Leben, arbeitsteiligen Agieren. Hier ist mir jede Idee, jeder Partner willkommen und ich freue mich immer wieder neue Dinge auszuprobieren. So hatte ich die
Blogparade: 10 Fragen zur Kunst
mit vorangetrieben. Es war besonders interessant, dass 10 total unterschiedliche Menschen im Netz zusammen arbeiteten. Es gab unter ihnen keinen einzigen, der alle Beteiligten persönlich kannten. Alle Beteiligten sind im Bereich der bildenden Kunst seit mehreren Jahren tätig – jeder auf seiner Art uns und Weise. Alle von uns waren in unterschiedlicher Weise im Bereich Social Media tätig. Klar alle von uns betrieben einen Blog, einige agierten auf Facebook aber kaum einer mit einer ausreichenden Reichweite auf Twitter schon gar nicht auf Google+ oder Pinterest. Was alle von uns auszeichnete, war die Neugier etwas Neues auszuprobieren. Hier noch einmal die Auflistung der beteiligten Künstler und die diskutierten Fragen.
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Ergebnisse der Blogparade
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Was sehr interessant war, dass für das Feedback in den Blockparade nicht mit der Bekanntheit der Künstler einherging. Viel mehr kam es darauf an, die Menschen im Netz anzusprechen, sich zu beteiligen. Die Ergebnisse dieser Blogparade konnten sich sehen lassen. Es sind nicht nur die Klicks, die Kommentare und das Ranking sondern auch die Anerkennung und die Reputation im Web und der Presse. So wurden folgende Beiträge im Web
- Blogparaden als Marketinginstrument für die Bildende Kunst
- Resümieren über die Kunst und Blogparaden
- Blogparade als Marktinginstrument? Auf das”Wie”kommt es an!
und der Artikel „Fragen zur Kunst – Diskussionen im Internet“ von Dörte Rahming in der Zeitschrift atelier – Die Fachzeitschrift für Künstlerinnen und Künstler veröffentlicht. Den vollständigen Text des Artikels können Sie als pdf unter folgenden Links lesen (atelier 2011- 4 Fragen zur Kunst – Diskussion im Internet). Eine wunderbare Change auf unsere Kunst aufmerksam zu machen.
Die Ergebnisse der Blogparade und das Feedback bestärkten mich darin konsequent die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern zu suchen und für Ausstellungsprojekte das Web zu nutzen. Hier einige Beispiele dafür
- Faszination Sternzeichen
- Flughafen Berlin Tegel, eine Hommage – Zeichnung, Fotografie und Aquarell
- see more jazz in fine art
Ich bin also Überzeugungstäter, wenn es um Themen und Projekte der Vernetzung geht. Die Ergebnisse und Aussagen des Trendbarometer Kreativwirtschaft 2012: Ausbau von Kooperationen als Schlüsselstrategie kann ich nur unterstreichen. So ist auch nicht verwunderlich, dass wir uns für die nächsten Tagen wieder an einer neuen Blogparade im Bereich der Kunst und Kultur versuchen werden ![]()
Flughafen Berlin – Tegel auf Leinwand
Flughafen Berlin – Tegel auf Leinwand
Ein Aquarell berichtet über die Eindrücke eines Reisenden auf dem Flughafen Berlin – Tegel
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Ich hatte in Vorbereitung für unsere Ausstellung Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage berichtet, dass ich Aquarelle auf verschiedenen Untergründen malen werden. Ich wollte
- auf Leinwand, der bevorzugten Bespannung der hölzernen Flugapparate von Lilienthal,
- auf Aluminium, dem in der Vergangenheit am häufigsten verwendeten Material des Flugzeugbaus und
- auf Papier malen werde.
Einige der Aquarelle auf Hahnemühle Papier können Sie hier sehen. Für die anderen Maluntergründe waren wesentlich mehr Vorarbeiten notwendig. Bei den „Leinwänden“ habe ich mich von den Flügeln eines Gleiters von Otto Lilienthal inspirieren lassen. Für die Entwicklung der Idee und die Planungen hatte ich mich im Otto Lilienthal Museum umgeschaut. Es war nicht ganz einfach einen passenden Partner für den Bau der besonderen Keilrahmen zu finden, aber die Keilrahmenwerkstatt von Klaus Wallters hat dann die Keilrahmen für unser Ausstellungsprojekt gefertigt.
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In den nächsten Tagen werde ich die einzelnen Keilrahmen Segmente vorstellen und die Geschichte des gesamten Aquarells erzählen. Es hat mir viel Spaß gemacht, die Geschichte und das Bild zu entwickeln. Lassen Sie sich überraschen

Gewinne für die Verlosung des Preisausschreibens – Hommage Berlin Tegel gesponsort vom ibis Airport Hotel Berlin
P.S. Um Ihre Wartezeit bis zum Ausstellungsbeginn haben wir noch einen Tipp: Nehmen Sie doch an dem Preisausschreiben zu unserer Ausstellung Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage teil.
P.S.S. Wenn Sie andere Menschen über unsere Ausstellung informieren wollen, nutzen Sie nicht nur Mail, Facebook oder Twitter. Wir möchten Ihnen hierzu unsere Postkarten Edition empfehlen.
Die Kunst vom Fliegen
Die Kunst vom Fliegen
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Ich habe in den letzten Wochen immer wieder sporadisch über unser Projekt Berlin – Tegel eine Hommage an den Flugplatz mitten im Herzen von Berlin berichtet. Ich hatte z.B. über unsere Motivation, den Ausstellungsort, die Humboldt Bibliothek und unseren Partner der Jaron Verlag geschrieben. Der Flughafen Berlin-Tegel hat den Namen „Otto Lilienthal“. Also habe ich mich auf den Weg nach Anklam gemacht, mehr über Otto Lilienthal zu erfahren. Ich habe dort das Otto Lilienthal Museum besucht, um mehr über Kunst vom Fliegens zu erfahren.
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Ideen zur Kunst vom Fliegen ab Tegel
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Als wir anfingen über das Projekt Berlin – Tegel eine Hommage an den Flugplatz mitten im Herzen von Berlin nachzudenken, machte ich etliche Schnappschüsse von der besonderen Stimmung auf dem Flughafen und kramte in alten Erinnerungen und Fotos. Fotos sind bei mir meist wie ein Skizzenblog, wenn es darum geht Szenen, Licht und Stimmungen einzufangen. Mein bevorzugtes künstlerisches Medium ist das Aquarell. So entwickelte sich nach und nach die Idee, genau diese besondere Stimmung auf dem Flughafen Tegel in Aquarellen festzuhalten. Aber einfach „nur“ auf Papier? Bei den Überlegungen über Motive und Techniken reifte immer mehr der Entschluss, auch auf typischen Oberflächen aus dem Flugzeugbau zu malen. Also werde ich
- auf Leinwand, der bevorzugten Bespannung der hölzernen Flugapparate von Lilienthal,
- auf Aluminium, dem in der Vergangenheit am häufigsten verwendeten Material des Flugzeugbaus und
- auf Papier malen.
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Lassen Sie sich überraschen, was in welcher Form und auf welchem Material entsteht, wie ich die Kunst vom Fliegen in Bilder fasse.
Otto Lilienthal Museum
Otto Lilienthal Museum
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Ich habe in den letzten Wochen immer wieder sporadisch über unser Projekt Berlin – Tegel eine Hommage an den Flugplatz mitten im Herzen von Berlin berichtet. Ich hatte z.B. über unsere Motivation, den Ausstellungsort, die Humboldt Bibliothek und unseren Partner der Jaron Verlag geschrieben. Der Flughafen Berlin-Tegel hat den Namen „Otto Lilienthal“. Also habe ich mich auf den Weg gemacht, mehr über Otto Lilienthal zu erfahren und bin nach Anklam gefahren.
Otto Lilienthal Museum Anklam
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Otto Lilienthal wurde in Anklam geboren und er ist der berühmteste Sohn der Stadt. So verwundert es auch nicht, dass in Anklam das Otto Lilienthal Museum zu finden ist. Es ist ein wunderbares kleines Museum in der die Lebensgeschichte des Ingenieurs, Unternehmers und Flugpioniers Otto Lilienthal gezeigt wird. Gleichzeitig sind eine Vielzahl von Studien, Überlegungen, Versuche, Entwicklungen und Flugapparate des Flugpioniers im Original oder als Nachbau zu sehen. Die Ausstellung mit der Dokumentation, den Videos und den Experimenten für Groß und Klein ermöglichen schnell in die damalige Zeit einzutauchen und die Überlegungen, die zum Erfolg der Fliegerei führten, nachzuvollziehen. Was mich immer wieder in den Bann zieht, sind die verschiedenen Modelle und Nachbauten der Flugapparate und deren Anordnung in der Halle des Museums. Ich bekomme immer wieder Lust solche Gleiter auszuprobieren, denn die Faszination der Gleitflüge kann ich spätestens nach einem Tandem Gleitschirmflug in den Alpen ein wenig nachvollziehen. Es ist ein wunderbares Gefühl wie die Vögel durch die Luft zu gleiten. Wenn Sie für den Traum vom Fliegen in der Zeitspanne von Ikarus bis Lilienthal interessieren merken Sie sich das Projekt Ikareum in der Taufkirche Otto Lilienthals der Nikolai Kirche Anklams.
Die Ansicht der mit Leinwand bespannten Flugapparate, Überlegungen zu den Flugprofilen der Tragflächen und die vielen Baueinleitungen und das Gespräch mit Herrn Dr. Lukasch als Leiter des Museums bestärkten mich, für unser Ausstellungs- und Buch Projekt für den Flugplatz Berlin – Tegel die bisherigen Ideen umzusetzen. Doch noch sind diese ein Geheimnis …
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- Flugapparate im Otto Lilienthal Museum (c) Frank Koebsch 1
- Flugapparate im Otto Lilienthal Museum (c) Frank Koebsch 2
- Flugapparate im Otto Lilienthal Museum (c) Frank Koebsch 3
- Flugapparate im Otto Lilienthal Museum (c) Frank Koebsch 4
- Flugapparate im Otto Lilienthal Museum (c) Frank Koebsch 5
- Flugapparate im Otto Lilienthal Museum (c) Frank Koebsch 6
- Flugapparate im Otto Lilienthal Museum (c) Frank Koebsch 7
- Leinwand, Holz, Draht (c) Frank Koebsch
- Otto Lilienthal Museum (c) Frank Koebsch
Aus meiner Sicht lohnt sich ein Besuch im Otto Lilienthal Museum immer wieder
Anklam
Anklam
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Ich habe in den letzten Wochen immer wieder sporadisch über unser Projekt Berlin – Tegel eine Hommage an den Flugplatz mitten im Herzen von Berlin berichtet. Ich hatte z.B. über unsere Motivation, den Ausstellungsort, die Humboldt Bibliothek und unseren Partner den Jaron Verlag geschrieben. Der Flughafen Berlin-Tegel hat den Namen „Otto Lilienthal“. Also habe ich mich auf den Weg gemacht, mehr über Otto Lilienthal zu erfahren und bin nach Anklam gefahren.
Anklam – auf den Spuren von Otto Lilienthal
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Otto Lilienthal wurde in Anklam geboren und er ist der berühmteste Sohn der Stadt. Aus diesem Grund sind eine Vielzahl von Denkmälern, Büsten u.a. von ihm in der Stadt zu finden. Hier zwei Beispiele direkt in der Nähe des Marktplatzes Anklams: In der Peene Str. an der Stelle seines Geburtshauses steht eine Büste von Otto Lilienthal. Neben dem Marktplatz wird die Nikolai Kirche Anklams nach über 70 Jahren ihrer Zerstörung im 2. Weltkrieg wieder hergerichtet. Nicht einfach als Kirche sondern im Rahmen des Projektes Ikareum. Ein interessantes Projekt, was sich hier entwickelt. In dem Exposé zum Projekt Ikareum in der Nikolaikirche Anklam finden Sie viele interessante Fakten über die Kirche, deren Wiederaufbau und die Idee das Gebäude einer neuen Nutzung zu zuführen. Im dem Exposé ist zu lesen
Der Traum fliegen zu können ist so alt wie die Menschheit. Höhlenzeichnungen künden vom Wunsch der Eroberung des Himmels ebenso wie die antike Ikaruslegende. Wie kein anderer steht der Name Otto Lilienthals für die Verwirklichung dieses Traums. Mit seinen Flügen zwischen 1891 und 1896 wurde aus der Kulturgeschichte des Ikaridentraums die Technikgeschichte des Flugzeugs.
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- Anklam – Blick auf den Marktplatz (c) Frank Koebsch
- Otto Lilienthal Büste in der Peene Str. (c) Frank Koebsch 2
- Otto Lilienthal Büste in der Peene Str. (c) Frank Koebsch 1
- Greif vor der Nikolai Kirche (c) Frank Koebsch
- Anklams Nikolai Kirche wird Ikareum (c) Frank Koebsch 1
- Anklams Nikolai Kirche wird Ikareum (c) Frank Koebsch 2
In den nächsten Tagen werde noch ein wenig über meinen Besuch im Otto Lilienthal Museum in Anklam berichten.























































Berlin Tegel
Farben des Nordens
Faszination Sternzeichen
Jazz meets Fine Arts
Pinsel trifft Kettensäge
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