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Posts Tagged ‘Museum’

Ausstellungen in Bad Sülze

Ausstellungen in Bad Sülze

Jugenderinnerungen an die Illustrationen von Werner Schinko

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Das Salzmuseum Bad Sülze bietet nicht nur eine Ausstellung über Salzgewinnung und –verarbeitung sondern auch regelmäßige Ausstellungen von Künstlern in zwei kleinen beschaulichen Räumen. Vor einigen Tagen war im winterlichen Vorpommern unterwegs und bin nach Bad Sülze gefahren. Ich hatte gehört, dass in dortigen Salzmuseum eine Ausstellung von Christiane Lamberz und Werner Schinko zu sehen ist. Was mich besonders interessierten waren die Drucke von Werner Schinko, denn mit seinen Bilder und Drucken bin ich aufgewachsen. Seine Drucke waren in Märchenbüchern, Schulbüchern u.a.  zu sehen. Gerne erinnere ich mich noch an Schinkos Drucke in den Märchen der Gebrüder Grimm. Eine der bekanntesten Illustrationen ist vielleicht das Rotkäppchen. Auf der Web Seite der Galerie Z Art und in der Beschreibung des Buches „Bilder des Nordens“ von Werner Schinko findet man eine kleine Übersicht von Zeichnungen, Drucken und Aquarellen von ihm.  In der jüngeren Vergangenheit habe ich dann so manches Mal auf die Tier und Vogel – Grafiken von ihm geschaut – besonders natürlich auf seine Kraniche. So wollte ich mir die Chance nicht entgehen lassen und seine Drucke und Illustrationen in einer Ausstellung zu sehen. Bad Sülze liegt gleich bei uns um die Ecke und so machte ich mich trotz Schneewolken über Sanitz auf den Weg. Ich war sehr erfreut, nach kurzer Fahrt die Grafiken Schinkos und die Keramiken von Christiane Lamberz zu sehen. Hier ein paar Fotos aus der laufenden Ausstellung und vom Salz Museum.

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Bei meinem Besuch in der Ausstellung kam ich dann recht schnell mit Frau Chitralla vom Verein des Museum in Plaudern. Das Ergebnis des Gespräches war eine Bewerbung für eine Ausstellung bei  in Bad Sülze. Also habe ich unsere Bewerbungsunterlagen an Inge Jastram versandt. Sie berät das Museum in Bezug auf die Ausstellungen. Wir haben die Antwort mit Spannung erwartet, denn Inge Jastram ist für uns eine der wichtigsten Künstler der Region. Vor kurzem haben wir noch die Ausstellung von Inge und Jo Jastram mit großem Interesse in  der Kunsthalle Rostock gesehen und dann ging alles ganz schnell. Ich erhielt einen Anruf von Salzmuseum und einen wunderbaren Brief von Inge Jastrum und gemeinsam begannen wir mit der Abstimmung einer Ausstellung.

Ab dem 07. März 2014 können Sie Aquarelle und Pastelle von Hanka und mir in Bad Sülze sehen.  ;-).

Fotos aus dem Aquarellkurs: Grundlagen des Portraits

Fotos und ein kleiner Bericht aus dem

Aquarellkurs: Grundlagen des Portraits

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Vor zwei Wochen hatte ich die Chance in dem Schweriner Museum, der Galerie der Alten und Neuen Meister einen zweitätigen Kurs zum Thema Portrait zu gestalten. Es war phantastisch in der Kreativwerkstatt des Staatlichen Museums Schwerin einen Kurs zu geben und dort zu malen. Die Galerie der Alten und Neuen Meister zeigt immerhin eine der schönsten Sammlungen europäischer Kunst, die durch die Schenkung Christoph Müller  ergänzt wurde. Meine Aufgabe war es in dem Kurs den Malschüler eine Einführung in die Portraitmalerei und ihnen Hinweise zur Umsetzung mit dem Aquarell zu geben. Ich konnte hierbei auf meine Erfahrungen mit meinen Jazz Aquarellen und andere Bildern zurück greifen. Aber viel interessanter war mit den Malschülern die Bilder in der Sammlung zu entdecken und über die Gestaltungsmöglichkeiten der Portraits zu sprechen. Ich habe versucht Bilder von Jan Lievens, den „Singender Zinkspieler“ von Gerard van Honthorst, den „Lachenden Knaben mit Flöte“ von Frans Hals, das „Selbstbildnis (1926)“ von Paul Kuhfuss, „Der Vater“ von Ulrich Hachulla, das Schwebendes Liebespaar von Wolfgang Mattheuer,  u.a. mit den Aquarellkurs einzubauen. Ich denke, dass es allen Teilnehmern Spaß gemacht auch wenn die beiden Tage anstrengend waren. Doch  schauen Sie selbst, hier sind ein paar Schnappschüsse, meist von den Kursteilnehmern selbst ;-)

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Am ersten Tag haben wir uns mir den Grundlagen beschäftigt, geübt wie man Augen, Nase und Mund malt und wie sich diese zu einem Gesicht zusammen fügen lassen. Es hat Spaß gemacht mit den Teilnehmern die Unterschiede zwischen Jungen und alten Gesichtern zu erarbeiten und zu entdecken, wie man die Augen lebendig gestaltet. Am zweiten Tag haben wir dann Schritt für Schritt ein Portrait von einem Foto gemalt. Es ist spannend zu sehen, wie die Portraits entstanden und wie die Malschüler jeder mit seinen Mitteln die Bilder umgesetzt haben.  Es war für die meisten Teilnehmer ihr erster Versuch  ein Portrait zu malen. Ich denke, dass am Ende des zweiten Tages klasse Ergebnisse erreicht wurden ;-) Aber nicht meine Einschätzung ist das wichtigste. Der Workshop wurde von allen gut angenommen und so können wir in den nächsten Monaten wieder in der Kreativwerkstatt des Museums malen. Gleichzeitig wollen die Malschüler die nächsten Schritte der Portraitmalerei mit mir gehen. Ein besseres Ergebnis zum Abschluss des Aquarellkurses: Grundlagen des Portraits kann ich mir nicht wünschen. Oder?

 Besten Dank an die Teilnehmer des Kurses für ihr Interesse und die Fotos, es hat auch mir Spaß gemacht ;-).

Aquarellkurs Freiluftmalerei in Schwerin Mueß

Aquarellkurs Freiluftmalerei in Schwerin Mueß

Obstblüte im Freilichtmuseum  Schwerin-Mueß 

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Ich war Anfang der Woche noch einmal im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß am Südufer des Schweriner Sees. Es waren noch die letzten Absprachen für den Aquarellkurs am 15. Juni 2013 dort zu machen, damit sind dann fast alle Vorbereitungen für diesen Aquarellkurs in Schwerin erledigt. Der Kurs ist inzwischen seit Wochen ausgebucht. Wer noch Lust hat, kann sich nur nach auf der Warteliste anmelden. Es gibt dort eine Menge zu entdecken, was als Motiv für ein Aquarell herhalten kann. Ich habe zur Einstimmung ein paar der Motive eingefangen. Schade, dass die Obstblüte jetzt schon zu Ende geht, denn die Kirschblüten, die Apfelblüten oder der Wildwuchs auf der Streuobstwiese sind schon klasse Motive. Aber auch so wird sich einiges finden lassen, was wir malen können. Wenn wir gar nicht weiterwissen können wir uns ja mit den Stiefmütterchen oder Pusteblumen und dem Löwenzahn helfen. Aber das Museum bietet einfach wunderbare Motive, reetgedeckten Hallenhäuser mit weitläufige Garten- und Hofanlagen, Schafkoppeln, eine Büdnerei und ein Hirtenkaten, eine alte Schmiede u.v.a.m.  Besonders schön ist auch der Blick auf den Schweriner See, die Boote und die Fischerei. Ein Paradies, denn hier findet jeder sein Motiv. Ich freue mich auf den Tag dort gemeinsam mit den Malschülern.

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Mal sehen vielleicht biete ich in Zusammenarbeit mit dem Museum im nächsten Jahr einen Kurs zur Obstblüte an. Hätten Sie Interesse an einem solchen Aquarellkurs in Schwerin Mueß?

Vorbereitungen für einen Aquarellkurs in Schwerin

Vorbereitungen für einen Aquarellkurs in Schwerin

Frühlingserwachen  im Freilichtmuseum  Schwerin-Mueß 

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Seit einiger Zeit gebe ich an der VHS Schule Schwerin Aquarellkurse. Ich versuche das Angebot der wöchentlichen Kurse ein wenig durch zusätzliche Angeboten interessanter zu machen. So haben wir z.B. im Herbst in einem Aquarellkurs Chrysanthemen mit Strukturpaste auf großen Blättern gemalt. Im Sommer waren wir am Schweriner See und haben dort wunderbare Motive am Segelhafen gefunden. Dieses Mal habe ich mir überlegt, dass wir den gemeinsamen Versuch unternehmen, die Möglichkeiten des Aquarells im Freien entdecken. Das Freilichtmuseum Schwerin-Mueß am Südufer des Schweriner Sees bietet wunderbare Motive, reetgedeckten Fachwerkhäuser mit weitläufige Garten- und Hofanlagen, Schafkoppeln- und Streuobstwiesen, eine Büdnerei und ein Hirtenkaten, eine alte Schmiede u.v.a.m.  Besonders schön ist auch der Blick auf den Schweriner See, die Boote und die Fischerei. Ein Paradies, denn hier findet jeder sein Motiv. Hier eine kleine Auswahl von Fotos als Einstimmung auf die Motive. Ich freue mich schon riesig, gemeinsam mit  den Malschülern dort zu malen. Wenn Sie auch Lust haben am 15. Juni mit mir in Schwerin zu malen, melden Sie sich doch einfach an. Zögern Sie aber nicht zu lange, denn in der ersten Woche gingen bereits über 50% der Teilnehmerplätze weg. ;-)

Doch bis es soweit ist, muss erst einmal das Eis auf dem Schweriner See verschwinden. Aber die Frühlingssonne hat die erste Arbeit bereits gemacht. Es sind nach dem langen Winter die Winterlinge und Schneeglöckchen vor der alten Schmiede zu sehen. An anderen Stellen sprießen die Krokusse und die Haselblüten sind von den Fachwerkhäusern zu sehen. Aber sonst bedarf es noch viel Fantasie, wie es hier im Juni aussehen wird. Es sind noch die Disteln aus dem vergangenen Jahr zu sehen. Die Streuobstwiese ist auch nur etwas mehr als eine Ahnung für den kommenden Frühling ;-). Aber es wird schon und ich freue mich bereits heute auf die Blüten und Blumen sowie den Wildwuchs in der Obstblüte.

Auch wenn sich in diesen Tagen die Natur auf den Frühling erst einstellt und draußen noch wenig zu entdecken ist, lohnt sich ein Blick in die Häuser des Museum. Was es mir besonders angetan hat, ist die Ausstellung von Jens Hamann mit seiner Naturmalerei und der Wildlifeart – klasse Bilder. Für mich eine schöne Einstimmung auf den Aquarellkurs in Schwerin.

Mein Besuch in der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin

10. April 2013 4 Kommentare

Mein Besuch in der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin

Entdecken, Sie das Kulturland Mecklenburg Vorpommern ;-)

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Mecklenburg Vorpommern ist als Urlaubsland beliebt. Die meisten Menschen das Bundesland an der Ostsee in dem Sommerhalbjahr, dann wird im wesentlichen Urlaub an der Ostsee gemacht. Ich bin auch im Winter von der Ostsee begeistert, denn ich brauche Wind, Wellen, Sonne, unendliche Weite bis zum Horizont und kann Mecklenburg Vorpommern für das ganze Jahr empfehlen.  Die Tourismusbetriebe zählten 2012 27,9 Millionen Übernachtungen. Mecklenburg-Vorpommern lockt 2013 mit neuen Hotels und Kulturhöhepunkten, denn die Besucherzahlen sollen moderat weiter gesteigert werden. In diesem Jahr will man über 28 Millionen Übernachtungen erreichen. Hierzu sind dann Investitionen in ganzjährige Angebote weiter nötig. In etlichen Veröffentlichungen und Initiativen widmet man sich jetzt den Kulturtouristen, es werden  Podiumsdiskussionen „Tourismus mit Kultur machen“  veranstaltet, Projekte wie die Kreativ Saison Mecklenburg in Leben gerufen, um die Kunst – und Kulturschaffenden mit einzubinden. Es wird in diesem Jahr auch mit vielfältiger Unterstützung das Kunstmuseum Ahrenshoop eröffnet. Ziel ist es gerade in der Vor- und Nachsaison – ­ out of season wie es Lutz Gerlach für Ahrenshoop sagt, den Tourismus zu entwickeln.

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Kulturtouristen von der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin (c) FRank Koebsch 2

Kulturtouristen von der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin (c) FRank Koebsch

Ich war in den vergangen Tagen in Schwerin unterwegs und habe mich im „Binnenland“ nach Kunst, Kultur und den Kulturtouristen umgeschaut. Es war ernüchternd. Ein kalter Wind blies über den immer noch vereisten Schweriner See, vorbei an dem Schweriner Schloss zum Alten Garten. Auch wenn Besucher in Schwerin waren, an diesem Dienstagvormittag hatten sich nur die Stockenten vor das Staatliches Museum Schwerin, die Galerie Alte und Neue Meister Schwerin verirrt. Schade, die Ausstellungen waren fast menschenleer, dieses zeigt aber auch, dass MV riesige Reserven hat, wenn bestehende Angebote (noch) besser beworben werden. Aber für mich war es ein Glücksfall, so konnte ich ganz ungestört die Ausstellung genießen. Für mich ist es immer wieder interessant, wie die alten Meister an ihre Bilder heran gegangen sind, welche Lösungen sie gewählt haben. Das Spiel mit dem Licht, die Blicke in die Landschaft, die Portraits …. sind immer wieder klasse. Ja nach Anlass entdecke ich immer wieder andere Bilder. Dieses Mal fiel mir u.a. ein Gemälde von Jean-Baptiste Oudry ins Auge. Nicht das imposante Nashorn Clara, sondern ich das Motiv meines aktuellen Projektes Faszination Kraniche entdeckt. Das Bild Pfefferfresser, Jungfernkranich und Haubenkranich in einer Landschaft ist schon eine Augenweide. Aber auch die Eislandschaft von Hendrick Avercamp schaue ich mir immer wieder an. Interessant ist die Hängung der Bilder  das „Schwebende Liebespaar“ von Wolfgang Mattheuer und  der Windmühle bei Usedom von Lyonel Feiningers im Kontext mit den alten Meistern.

Ich habe zwar eine Fotoerlaubnis gekauft, aber das Veröffentlichen von Fotos aus Ausstellungen der Museen ist problematisch und teuer, also muss mein Bericht reichen. Wenn das Wetter wärmer wird, kommen rund 300.000 Besucher in die Sammlungen und Ausstellungen des Staatlichen Museum Schwerin. ;-)

Mein Tipp nutzen Sie die Vor- und Nachsaison und besuchen Sie die Galerie Alte und Neue Meister in Schwerin.

Kreativsaison Mecklenburg

Kreativsaison Mecklenburg

Ein kreatives Projekt, um eine Region in Mecklenburg zu entwickeln

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Kloster zum Heiligen Kreuz (c) Frank Koebsch

Kloster zum Heiligen Kreuz (c) Frank Koebsch

An den vergangenen Tagen war ich zu Veranstaltungen unterwegs, die von dem Projekt Kreativsaison Mecklenburg organisiert wurden. Am Abend des 29.01. 2013 gab es eine Einladung zu einen Ideen- und Projektwerkstatt in das Kulturhistorische Museum Rostock im Kloster zum Heiligen Kreuz. Am 30.01.2013 wurde zu einen Podiumsdiskussion „Tourismus mit Kultur machen“ in die Kunsthalle Rostock eingeladen. Bei Veranstaltungen mit solchen Aufgabenstellungen und Zielen ist erst einmal zu klären

Wer oder was ist die Kreativsaison Mecklenburg?

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Kreativsaison Mecklenburg

Kreativsaison Mecklenburg

Die Kreativsaison Mecklenburg ist eine Initiative von Katharina Trabert und ihrem Netzwerk smARTourism. Für mich entwickelt diese Initiative richtig Drive, fasst Dinge an und bringt Menschen zusammen, woran sich Kommunen, Tourismusverbände u.a. nicht heran getraut haben oder gescheitert sind. Aber warum gelingt einer Person mit einigen Partnern etwas zu bewegen, wo andere Menschen, Institutionen und Unternehmen seit einigen Jahren nur rumstümpern? Einmal ist es der Erfahrungshorizont. Katharina Trabert bringt aus ihrer Vergangenheit Erfahrungen mit, die sie außerhalb Mecklenburg Vorpommerns sammeln  konnte. Zum anderen macht sie nicht an Stadt-, Kreis- und Vereinsgrenzen Halt und begegnet Menschen und Unternehmen ohne Vorurteile. Sie gewinnt Partner und begeistert, diese für eine Zusammenarbeit. So wurde aus einer Initiative ein Projekt. Auf der Webseite des Projektes heißt es dazu

Die Kreativsaison startet als Pilotprojekt in der Region zwischen Wismar und Rostock, nördlich der A20 und sucht weitere Mitgestalter und Menschen mit Ideen. Sie wurde von smARTourism entwickelt und wird unter der Trägerschaft des Kunstverein Roter Pavillon (Bad Doberan) umgesetzt. Kooperationspartner sind Künstler, Orte der Kultur, Vereine, Gemeinden und touristische Unternehmen. Das Projekt wird durch den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Wer weitere Informationen sucht, dem kann ich diese Hintergründe, die Veröffentlichung in der Ostsee Zeitung mit der Zwischenüberschrift Initiative wünscht Synergien zwischen Tourismus und Kunst und den Mitschnitt vom Kulturjournal des NDR 1 Radio MV vom 10.10.2012 empfehlen.

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Ideen- und Projektwerkstatt der Kreativsaison Mecklenburg

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Ideen- und Projektwerkstatt im Kloster zum Heiligen Kreuz (c) Kreativsaison Mecklenburg

Ideen- und Projektwerkstatt im Kloster zum Heiligen Kreuz (c) Kreativsaison Mecklenburg

In der Ideen und Projektwerkstatt am Dienstagabend ging es um ganz konkrete Dinge. Wie können Informationen über die Angebote der Ateliers und Veranstaltungshinweise an die Touristen gebracht werden. Welche Medium ist, das richtige und wie kann es finanziert werden? Eines ist klar, die Hotels wollen keine tausenden Flyer und die Touristinformationen in den Städten bedienen oft nur die großen Anbieter, einen übergreifenden Veranstaltungskalender und eine Übersicht mit den vielen regionalen Angeboten gibt es nicht. Wie können Touristen in die Kröpeliner Tor Vorstadt Rostocks gelockt werden? Wie können Stadtführungen organisiert werden, die die Galerien und Ateliers mit einbeziehen? Wie kann eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Künstler entwickelt werden? Wie kann das Angebot von Künstlern für eine Kooperation mit Hotels und Gutshäusern aussehen? Und viele, viele andere Fragen mehr.

Ich habe mich sehr gefreut an dem Abend bekannte Gesichter zu treffen. Einmal Frauke Lietz - Sie ist die Projektleiterin des Projekts „Die Kunst von Kunst zu leben – Kunst & Kulturtourismus“. Frauke Lietz hat sich die Kreativsaison eingebracht und fördert die Umsetzung der ersten vier Projektwerkstätten. Aus meiner Sicht richtig klasse, denn Frau Lietz bringt einen riesigen Erfahrungshorizont und Netzwerk in das Projekt ein.

Rossiniwoche (c) Kreativsaison Mecklenburg

Rossiniwoche (c) Kreativsaison Mecklenburg

Eine weitere Bekannte war Anna Silberstein, von der Produzentengalerie artquarium. Anna Silberstein ist als Künstlerin und Macherin „ihres“ artquarium seit Jahren erfolgreich unterwegs. Sie will sich, um bessere Vermarktungsmöglichkeiten ihrer Galerie und der KTV  kümmern.

Mein Fazit von dem Abend: Es war interessant und und es gibt viele Ideen. Spannend ist immer, was dann wirklich konkret umgesetzt wird. Aber es gibt die ersten guten Beispiele, wie hier die Zusammenarbeit des Hotels Upstalsboom in Kühlungsborn mit einer Goldschmiedin, einer Fotografin und dem Sternekoch Tillmann Hahn als Arrangement HerzensZeit. Ein guter Anfang – weitere Angebote sind auf der Web Seite zu finden, wie z.B. die ROSSINI: MUSIKALISCHE OSTSEEWOCHE.

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Mit diesen positiven Eindrücken von der Ideen- und Projektwerkstatt habe ich mich auf die Podiumsdiskussion in der Kunsthalle Rostock am nächsten Tag und die weitere Zusammenarbeit gefreut.

Entdecken Sie doch auch die Kreativsaison Mecklenburg mit ihren wachsenden Angeboten.

Was ist ein Kurator?

Was ist ein Kurator?

Arbeitsteilung auf dem Kunstmarkt?

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Was ist ein Kurator ?

Was ist ein Kurator ?

Im Idealfall ist der Kunstmarkt arbeitsteilig organisiert. Künstler produzieren ihre Arbeiten, die Galerien und Kunstvermittler kümmern sich um die Vermarktung der Kunst. Es werden durch die Galeristen Ausstellungen und  die Teilnahme an den Kunstmessen organisiert. Und wenn die Künstler richtig erfolgreich sind, werden sie eingeladen in renommierten Kunstvereinen, Biennalen und Museen auszustellen. Bei den größeren Ausstellungen, Kunstvereinen, Biennalen und Museen kümmert sich ein Kurator, um … Ja um was kümmert sich ein Kurator? Wenn man sich in einigen Artikeln der wohl größten und wichtigsten Ausstellung des vergangenen Jahres der dOKUMENTA (13) umschaut, wird man auch nicht schlauer. Die Zeitschrift art schrieb hierzu am 29.10.2010 unter der Überschrift: AGENTEN, BERATER UND SEITENWEISE THEORIE  zu den Kuratoren der dOKUMENTA (13). O.k. im einfachsten Fall kann man sich auf die Definition von Wikipedia zurück ziehen:

  • Im Museumsbetrieb wird der Verantwortliche einer Sammlung oder Ausstellung als Kurator bezeichnet. |1|
  • Als freien Kurator bezeichnet man in der zeitgenössischen Kunst einen Ausstellungsmacher, der außerhalb einer wissenschaftlichen Sammlung Ausstellungen (Kunstverein, Biennalen, documenta) organisiert. |1|
  • In Stiftungen reichen die Aufgaben der Kuratoren in unterschiedlichen Ausprägungen von einer rein beratenden Tätigkeit, z. B. für den Vorstand oder die Geschäftsführung, bis hin zur Genehmigung des Stiftungshaushalts, der Kontrolle der Stiftungstätigkeit und der Wahl von Vorstand oder Geschäftsführung. |1|

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Definition eines Ausstellungsmachers. Ausstellungsmacher ist eine Berufsbezeichnung für den Kurator einer Ausstellung, der sich deutlich abhebt von der bisherigen Rollendefinition.

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Darf sich ein Künstler dann auch Kurator nennen?

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Nun wie in vielen Bereichen des Kunstmarktes sind die Begriffe und Bezeichnungen nicht geschützt, es gibt keinen notwenigen Abschluss oder keine Zulassung, um Berufsbezeichnungen Künstler, Galerist oder Kurator zu führen. Dieses führt dann aus zweifacher Sicht zu einer Inflation bei der Benutzung der Begriffe. Menschen schmücken sich nicht erst seit Münchhausen  und Gutenberg gerne mit Titeln und wichtigen Geschichten. Zum anderen funktioniert die o.g. Arbeitsteilung nur für die Spitze der Pyramide. Über 90% aller Künstler werden nie auf der documenta, einer international renommierten Kunstmesse oder Museum ausstellen. Deshalb nehmen etliche Künstler die Sache selbst in die Hand und organisieren alleine, als Projekt mit anderen Künstlern und Partnern Ausstellungen. So wurde bereits im Jahr 2009 der Tod der klassischen Kuratoren vorausgesagt.Wenn Künstler ihre Ausstellungen alleine organisieren, sie dann Kuratoren? Ausstellungsmacher sind sie auf jeden Fall ;-) Ich bin mit dieser Frage bei der Organisation meiner ersten großen Ausstellung mit neun anderen Künstlern konfrontiert worden, und hatte den Hut als „Kurator“ auf. Was meinen Sie: Darf sich ein Künstler Kurator nennen?

Ich bin beim Stöbern zu dieser Frage bin ich auf artefakt auf mehrere interessante Artikel gestoßen. Einmal heißt es: „Künstler treten auf als Kritiker, Kritiker treten auf als Kuratoren, Kuratoren treten auf als Künstler, Künstler treten auf als Kuratoren“ und einmal gibt es einen guten Artikel mit der Überschrift: Ist jeder Künstler ein Kurator? Eine interessante Diskussion, aber aus meiner Sicht keine abschließende Antwort. Gut fände ich es, wenn die Kunstverbände hier ein wenig Licht hineinbringen und Diskussionen, Workshops zur Ausstellungsorganisation u.a. anbieten. Hier eines der wenigen guten Beispiele die ich gefunden habe  mit dem Titel „WARUM KÜNSTLER KURATIEREN - Ein Symposium des Kunstbüros der Kunststiftung Baden-Württemberg“. Wenn es nicht ein wenig Aufklärung gibt nimmt vielleicht jemand diese Beschreibung für die Kuratoren ernst ;-)

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Bin ich Künstler, Ausstellungsmacher und Kurator?

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Ich habe die meisten unserer Ausstellung alleine organisiert. Habe Kontakte für Ausstellungen geknüpft, Vereinbarungen mit Kommunen, Sponsoren und Galerien getroffen, Künstler für die Ausstellungen gewonnen, geprüft, ob ihre Werke in das Ausstellungskonzept passen oder mit ihnen gemeinsam das Ausstellungskonzept entwickelt. So sind Ausstellungen entstanden wie z.B.

Jazz meets Fine Arts“

Good bye TXL – eine Hommage an den Flugplatz im Herzen von Berlin

Faszination Sternzeichen

see more jazz in fine art

Das nächsten Projekte mit mehreren Partnern und Ausstellungsorten steht vor der Tür, wieder treibe ich die Organisation,  kontaktiere die Partner, Sponsoren,  erstelle Ausstellungskonzepte, …. Bevor ich den Gutenberg mache, was meinen Sie:

Bin ich Künstler, Ausstellungsmacher und Kurator?

Was ist ein Kurator?

Wie viel Marketing verträgt Kunst?

Wie viel Marketing verträgt  Kunst?

Ein weiterer Beitrag zu unser Blogparade: Fragen zur Kunst #bfzkunst

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Passen Kunst und Kommerz zusammen? (c) Frank Koebsch

Passen Kunst und Kommerz zusammen? (c) Frank Koebsch

Es war sehr interessant die bisherigen Kommentare und Diskussionsbeiträge zu meiner Blogparade im Rahmen der konzertierten Aktion gemeinsam mit  Susanne HaunUte SchätzmüllerJürgen KüsterConny Niehoff und Oliver Kohls zu lesen. Ich hatte die Frage gestellt:

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Passen Kunst und Kommerz zusammen?

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Bereits am ersten Tagen sind auf meinen Blog 15 Beiträge eingegangen. Hierfür meinen Dank, ich werde mich heute Abend an die Antworten machen. Aber eigentlich bin ich ein wenig enttäuscht ;-) , dass keine Meinungsäußerung dabei ist, die sich für die reine und wahre Kunst ausspricht, der allen Streben nach materiellen Erfolgen fremd ist. Nun ich begegne immer wieder Menschen, die der Meinung sind Kommerz schadet der Kunst. Aber auf die Frage, wo soll das Geld für das Material, die Miete, den Lebensunterhalt, die Weiterbildung, den Marktauftritt des Künstlers kommen, wissen diese Menschen auch wirkliche Antwort. Es macht halt nicht auf Dauer Spaß zu den armen Künstlern zu gehören, also versuche ich wie andere auch Kunst und Dienstleitungen um die Kunst herum zu verlaufen, in der Kreislauf des Konsums zu geben. Ich habe bei dem Stöbern im Vorfeld dieser Diskussion einen empfehlenswerten Artikel gefunden. Hendrik Spree hat auf seinem Blog drikkes den Artikel Kunst und Konsum geschrieben – ein interessanter Ausflug in die nahe Geschichte ausgehend von der Oktober Revolution bis zu „Gegenwartskunst westlicher Prägung“. Besonders interessant sich die Ausführungen zu den Themen:

  • Wie austauschbar Museum und Supermarkt mittlerweile geworden sind ?

und

  • Wer kauft heute Kunst?

Schauen Sie mal rein in den Artikel von Hendrik Spree. Er hat an  der Ruhr-Universität Bochum Literatur, Philosophie, uns Geschichte  studiert und vermittelt eine Sicht, die nicht immer gern gehört wird. Wenn Ihnen der Artikel zu lang oder dröge ist, schauen Sie mal auf  den Trailer „Keine Kunst ohne Kommerz“ auf der Seite der von arte.tv.

Wenn es aber nun keine Kunst ohne Kommerz gibt, bleibt die Frage

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Wie viel Marketing verträgt Kunst?

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Wie viel Marketing verträgt  Kunst? (c) Frank Koebsch

Wie viel Marketing verträgt Kunst? (c) Frank Koebsch

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Ich freue mich auf einen regen Austausch mit Ihnen und wünsche Ihnen und mir bei der Diskussion viel Spaß. Am Sonntag den 02.12.2012 verlose ich unter allen Teilnehmern der Blogparade zwei Preise.

Der erste Preis ist (wie könnte es anders sein) ein Aquarell , eine kleine Miniatur – „Faszination Ballett # 1

Der zweite Preis, ein Sternzeichen Buch wird von der Galerie Faszination Art bereitgestellt. Dieses Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt der Galerie mit vier bildenden Künstlern und der Autorin Annette Pehnt.

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Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch

Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch

Buchcover Sternzeichen - Vorderseite

Sternzeichen Buch

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Wenn Sie sich an der Diskussion und der Verlosung teilnehmen wollen, nutzen Sie doch bitte die Kommentarfunktion hier. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen zu den Fragen:

Blogparaden im Bereich der Kunst und Kultur

10. Oktober 2012 4 Kommentare

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Im April 2011 haben wir eine besondere Blogparade gestartet. Besonders war diese Blogparade in mehrfacher Hinsicht.

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Blogparade im Bereich der Kultur

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Blogparade als Marketinginstrument im Bereich der Kunst

Blogparade als Marketinginstrument im Bereich der Kunst

Blogparaden wurden zu dieser Zeit in vielen Bereich realisiert, aber nicht im Bereich der Kunst und Kultur. In den letzten Monaten hat sich dieses kaum geändert. Es gibt zwar immer mehr Blogs im Bereich der Kunst und Kultur, aber eine wirkliche Zusammenarbeit gibt es kaum. Doch gibt es sehr positive Entwicklungen. So gab es zum Beispiel im Februar 2012 folgenden Aufruf zur MUSEO-Blog-Parade 2012: Was ist Euer herausragendes Thema für 2012?

Aufgerufen waren Museen sowie Kulturinstitutionen. Die Museen haben ihr Arrangement in den letzten Monaten im Social Web verändert.  Im Februar 2011 hatte ich für Kultureinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und das Web2.0  ein recht düsteres Bild gezeichnet. Im September 2012 lud das Staatliche Museum Schwerin zu einer ersten facebook-Party face2face with art  ein. Der REPORT: Social Media für Museen hat hier die neueren Entwicklungen zusammengefasst. Diese Entwicklung ist ein Anfang, denn an der MUSEO-Blog-Parade haben sich (nur ?) 18 Kultureinrichtungen beteiligt. Der Blog von Christian Gries bietet eine Zusammenfassung der Teilnehmer und der Ergebnisse aus seiner Sicht.

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Aber wie steht es im Bereich des Social Web für bildende Künstler aus?

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Es ist erkennbar, dass sich im internet und den Diskussionen auf Kongressen kaum Beispiele über Gemeinschaftsprojekte im Bereich der Bildenden Künstler gibt. Auch der Bundesverband Bildender Künstler und die Landesverbände informieren kaum oder gar nicht über die Möglichkeiten und bieten keine oder nur unzureichende Möglichkeiten zur Weiterbildung. Viele bildende Künstler nutzen heute selbstverständlich Web Seiten, Facebook, Blogs, Twitter, Xing, Google+, Pinterest u.a. Aber es gibt nur sehr wenige bildende Künstler, die diese Medien zur Zusammenarbeit für gemeinsame Projekte und Ausstellungen nutzen. Aus meiner Sicht hat die Vernetzung einen sehr großen Wert. Vernetzung heißt für mich Austausch und Zusammenarbeit im Netz und realen Leben, arbeitsteiligen Agieren. Hier ist mir jede Idee, jeder Partner willkommen und ich freue mich immer wieder neue Dinge auszuprobieren. So hatte ich die

Blogparade: 10 Fragen zur Kunst

mit vorangetrieben.  Es war besonders interessant, dass 10 total unterschiedliche Menschen  im Netz zusammen arbeiteten. Es gab unter ihnen keinen einzigen, der alle Beteiligten persönlich kannten. Alle Beteiligten sind im Bereich der bildenden Kunst seit mehreren Jahren tätig – jeder auf seiner Art uns und Weise. Alle von uns waren in unterschiedlicher Weise im Bereich Social Media tätig. Klar alle von uns betrieben einen Blog, einige agierten auf Facebook aber kaum einer mit einer ausreichenden Reichweite auf Twitter schon gar nicht auf Google+ oder Pinterest. Was alle von uns auszeichnete, war die Neugier etwas Neues auszuprobieren. Hier noch einmal die Auflistung der beteiligten Künstler und die diskutierten Fragen.

Künstler Frage der Blogparade

Anzahl der Kommentare / eingehenden Links

Andreas Mattern Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten? 

97

Julia Tepasse Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?

45

Oliver Kohls  Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?

42

Conny Niehoff Sollte Kunst erschwinglich sein…?

146

Susanne Haun  Wer oder was ist ein Künstler und warum?

212

Anna Schüler   Ist die Malerei ein Auslaufmodel?

54

Frank Hess Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder benötigt sie einen Bezug oder Kontext?

112

Helen Königs Welche Bedeutung haben Vorlagen für ein eigenständiges Bild?

60

Roswitha Geisler Schafft Kunst Illusion?

77

Frank Koebsch Sind Aquarelle Kunst?

200

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Ergebnisse der Blogparade

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Was sehr interessant war, dass für das Feedback in den Blockparade nicht mit der Bekanntheit der Künstler einherging. Viel mehr kam es darauf an, die Menschen im Netz anzusprechen, sich zu beteiligen. Die Ergebnisse dieser Blogparade konnten sich sehen lassen. Es sind nicht nur die Klicks, die Kommentare und das Ranking sondern auch die Anerkennung und die Reputation im Web und der Presse. So wurden folgende Beiträge im Web

und der Artikel  „Fragen zur Kunst – Diskussionen im Internet“ von Dörte Rahming in der Zeitschrift atelier – Die Fachzeitschrift für Künstlerinnen und Künstler veröffentlicht. Den vollständigen Text des Artikels können Sie als pdf unter folgenden Links lesen (atelier 2011- 4 Fragen zur Kunst – Diskussion im Internet).  Eine wunderbare Change auf unsere Kunst aufmerksam zu machen.

Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch in der Zeitschrift atelier 2011 - 4

Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch in der Zeitschrift atelier 2011 – 4

Die Ergebnisse der Blogparade und das Feedback bestärkten mich darin konsequent die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern zu suchen und für Ausstellungsprojekte das Web zu nutzen. Hier einige Beispiele dafür

Ich bin also Überzeugungstäter, wenn es um Themen und Projekte der Vernetzung geht. Die Ergebnisse und Aussagen des Trendbarometer Kreativwirtschaft 2012: Ausbau von Kooperationen als Schlüsselstrategie kann ich nur unterstreichen. So ist auch nicht verwunderlich, dass wir uns für die nächsten Tagen wieder an einer neuen Blogparade im Bereich der Kunst und Kultur versuchen werden ;-)

Flughafen Berlin – Tegel auf Leinwand

Flughafen Berlin – Tegel auf Leinwand

Ein Aquarell berichtet über die Eindrücke eines Reisenden auf dem Flughafen Berlin – Tegel

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Logo für unser Projekt Berlin-Tegel

Ich hatte in Vorbereitung für unsere Ausstellung Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage  berichtet, dass ich Aquarelle auf verschiedenen Untergründen malen werden. Ich wollte

Einige der Aquarelle auf Hahnemühle Papier  können Sie hier sehen. Für die anderen Maluntergründe waren wesentlich mehr Vorarbeiten notwendig. Bei den „Leinwänden“ habe ich mich von den Flügeln eines Gleiters von Otto Lilienthal inspirieren lassen. Für die Entwicklung der Idee und die Planungen hatte ich mich im Otto Lilienthal Museum  umgeschaut. Es war nicht ganz einfach einen passenden Partner für den Bau der besonderen Keilrahmen zu finden, aber die Keilrahmenwerkstatt von Klaus Wallters hat dann die Keilrahmen für unser Ausstellungsprojekt gefertigt.

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Flugapparate im Otto Lilienthal Museum (c) Frank Koebsch 4

Flugapparate im Otto Lilienthal Museum (c) Frank Koebsch 4

Planung der Keilrahmen als Flügel eines Gleiters von Otto Lilienthal (c) Frank Koebsch 1

Planung der Keilrahmen als Flügel eines Gleiters von Otto Lilienthal (c) Frank Koebsch 1

Keilrahmen für meine Aquarelle (c) Frank Koebssch - 2

Keilrahmen für meine Aquarelle (c) Frank Koebssch – 2

Was hat diese Leinwand mit dem Flughafen Tegel zu tun ? (c) Frank Koebsch

Was hat diese Leinwand mit dem Flughafen Tegel zu tun ? (c) Frank Koebsch

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In den nächsten Tagen werde ich die einzelnen Keilrahmen Segmente vorstellen und die Geschichte des gesamten Aquarells erzählen. Es hat mir viel Spaß gemacht, die Geschichte und das Bild zu entwickeln. Lassen Sie sich überraschen ;-)

Gewinne für die Verlosung des Preisausschreibens – Hommage Berlin Tegel gesponsort vom ibis Airport Hotel Berlin

Gewinne für die Verlosung des Preisausschreibens – Hommage Berlin Tegel gesponsort vom ibis Airport Hotel Berlin

P.S. Um Ihre Wartezeit bis zum Ausstellungsbeginn haben wir noch einen Tipp: Nehmen Sie doch an dem Preisausschreiben zu unserer Ausstellung Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage teil.

P.S.S. Wenn Sie andere Menschen über unsere Ausstellung informieren wollen, nutzen Sie nicht nur Mail, Facebook oder Twitter. Wir möchten Ihnen hierzu unsere Postkarten Edition empfehlen.

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