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Wie viel Marketing verträgt Kunst?

Wie viel Marketing verträgt  Kunst?

Ein weiterer Beitrag zu unser Blogparade: Fragen zur Kunst #bfzkunst

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Passen Kunst und Kommerz zusammen? (c) Frank Koebsch

Passen Kunst und Kommerz zusammen? (c) Frank Koebsch

Es war sehr interessant die bisherigen Kommentare und Diskussionsbeiträge zu meiner Blogparade im Rahmen der konzertierten Aktion gemeinsam mit  Susanne HaunUte SchätzmüllerJürgen KüsterConny Niehoff und Oliver Kohls zu lesen. Ich hatte die Frage gestellt:

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Passen Kunst und Kommerz zusammen?

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Bereits am ersten Tagen sind auf meinen Blog 15 Beiträge eingegangen. Hierfür meinen Dank, ich werde mich heute Abend an die Antworten machen. Aber eigentlich bin ich ein wenig enttäuscht ;-) , dass keine Meinungsäußerung dabei ist, die sich für die reine und wahre Kunst ausspricht, der allen Streben nach materiellen Erfolgen fremd ist. Nun ich begegne immer wieder Menschen, die der Meinung sind Kommerz schadet der Kunst. Aber auf die Frage, wo soll das Geld für das Material, die Miete, den Lebensunterhalt, die Weiterbildung, den Marktauftritt des Künstlers kommen, wissen diese Menschen auch wirkliche Antwort. Es macht halt nicht auf Dauer Spaß zu den armen Künstlern zu gehören, also versuche ich wie andere auch Kunst und Dienstleitungen um die Kunst herum zu verlaufen, in der Kreislauf des Konsums zu geben. Ich habe bei dem Stöbern im Vorfeld dieser Diskussion einen empfehlenswerten Artikel gefunden. Hendrik Spree hat auf seinem Blog drikkes den Artikel Kunst und Konsum geschrieben – ein interessanter Ausflug in die nahe Geschichte ausgehend von der Oktober Revolution bis zu „Gegenwartskunst westlicher Prägung“. Besonders interessant sich die Ausführungen zu den Themen:

  • Wie austauschbar Museum und Supermarkt mittlerweile geworden sind ?

und

  • Wer kauft heute Kunst?

Schauen Sie mal rein in den Artikel von Hendrik Spree. Er hat an  der Ruhr-Universität Bochum Literatur, Philosophie, uns Geschichte  studiert und vermittelt eine Sicht, die nicht immer gern gehört wird. Wenn Ihnen der Artikel zu lang oder dröge ist, schauen Sie mal auf  den Trailer „Keine Kunst ohne Kommerz“ auf der Seite der von arte.tv.

Wenn es aber nun keine Kunst ohne Kommerz gibt, bleibt die Frage

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Wie viel Marketing verträgt Kunst?

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Wie viel Marketing verträgt  Kunst? (c) Frank Koebsch

Wie viel Marketing verträgt Kunst? (c) Frank Koebsch

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Ich freue mich auf einen regen Austausch mit Ihnen und wünsche Ihnen und mir bei der Diskussion viel Spaß. Am Sonntag den 02.12.2012 verlose ich unter allen Teilnehmern der Blogparade zwei Preise.

Der erste Preis ist (wie könnte es anders sein) ein Aquarell , eine kleine Miniatur – „Faszination Ballett # 1

Der zweite Preis, ein Sternzeichen Buch wird von der Galerie Faszination Art bereitgestellt. Dieses Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt der Galerie mit vier bildenden Künstlern und der Autorin Annette Pehnt.

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Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch

Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch

Buchcover Sternzeichen - Vorderseite

Sternzeichen Buch

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Wenn Sie sich an der Diskussion und der Verlosung teilnehmen wollen, nutzen Sie doch bitte die Kommentarfunktion hier. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen zu den Fragen:

Blogparaden im Bereich der Kunst und Kultur

10. Oktober 2012 4 Kommentare

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Im April 2011 haben wir eine besondere Blogparade gestartet. Besonders war diese Blogparade in mehrfacher Hinsicht.

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Blogparade im Bereich der Kultur

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Blogparade als Marketinginstrument im Bereich der Kunst

Blogparade als Marketinginstrument im Bereich der Kunst

Blogparaden wurden zu dieser Zeit in vielen Bereich realisiert, aber nicht im Bereich der Kunst und Kultur. In den letzten Monaten hat sich dieses kaum geändert. Es gibt zwar immer mehr Blogs im Bereich der Kunst und Kultur, aber eine wirkliche Zusammenarbeit gibt es kaum. Doch gibt es sehr positive Entwicklungen. So gab es zum Beispiel im Februar 2012 folgenden Aufruf zur MUSEO-Blog-Parade 2012: Was ist Euer herausragendes Thema für 2012?

Aufgerufen waren Museen sowie Kulturinstitutionen. Die Museen haben ihr Arrangement in den letzten Monaten im Social Web verändert.  Im Februar 2011 hatte ich für Kultureinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und das Web2.0  ein recht düsteres Bild gezeichnet. Im September 2012 lud das Staatliche Museum Schwerin zu einer ersten facebook-Party face2face with art  ein. Der REPORT: Social Media für Museen hat hier die neueren Entwicklungen zusammengefasst. Diese Entwicklung ist ein Anfang, denn an der MUSEO-Blog-Parade haben sich (nur ?) 18 Kultureinrichtungen beteiligt. Der Blog von Christian Gries bietet eine Zusammenfassung der Teilnehmer und der Ergebnisse aus seiner Sicht.

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Aber wie steht es im Bereich des Social Web für bildende Künstler aus?

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Es ist erkennbar, dass sich im internet und den Diskussionen auf Kongressen kaum Beispiele über Gemeinschaftsprojekte im Bereich der Bildenden Künstler gibt. Auch der Bundesverband Bildender Künstler und die Landesverbände informieren kaum oder gar nicht über die Möglichkeiten und bieten keine oder nur unzureichende Möglichkeiten zur Weiterbildung. Viele bildende Künstler nutzen heute selbstverständlich Web Seiten, Facebook, Blogs, Twitter, Xing, Google+, Pinterest u.a. Aber es gibt nur sehr wenige bildende Künstler, die diese Medien zur Zusammenarbeit für gemeinsame Projekte und Ausstellungen nutzen. Aus meiner Sicht hat die Vernetzung einen sehr großen Wert. Vernetzung heißt für mich Austausch und Zusammenarbeit im Netz und realen Leben, arbeitsteiligen Agieren. Hier ist mir jede Idee, jeder Partner willkommen und ich freue mich immer wieder neue Dinge auszuprobieren. So hatte ich die

Blogparade: 10 Fragen zur Kunst

mit vorangetrieben.  Es war besonders interessant, dass 10 total unterschiedliche Menschen  im Netz zusammen arbeiteten. Es gab unter ihnen keinen einzigen, der alle Beteiligten persönlich kannten. Alle Beteiligten sind im Bereich der bildenden Kunst seit mehreren Jahren tätig – jeder auf seiner Art uns und Weise. Alle von uns waren in unterschiedlicher Weise im Bereich Social Media tätig. Klar alle von uns betrieben einen Blog, einige agierten auf Facebook aber kaum einer mit einer ausreichenden Reichweite auf Twitter schon gar nicht auf Google+ oder Pinterest. Was alle von uns auszeichnete, war die Neugier etwas Neues auszuprobieren. Hier noch einmal die Auflistung der beteiligten Künstler und die diskutierten Fragen.

Künstler Frage der Blogparade

Anzahl der Kommentare / eingehenden Links

Andreas Mattern Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten? 

97

Julia Tepasse Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?

45

Oliver Kohls  Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?

42

Conny Niehoff Sollte Kunst erschwinglich sein…?

146

Susanne Haun  Wer oder was ist ein Künstler und warum?

212

Anna Schüler   Ist die Malerei ein Auslaufmodel?

54

Frank Hess Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder benötigt sie einen Bezug oder Kontext?

112

Helen Königs Welche Bedeutung haben Vorlagen für ein eigenständiges Bild?

60

Roswitha Geisler Schafft Kunst Illusion?

77

Frank Koebsch Sind Aquarelle Kunst?

200

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Ergebnisse der Blogparade

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Was sehr interessant war, dass für das Feedback in den Blockparade nicht mit der Bekanntheit der Künstler einherging. Viel mehr kam es darauf an, die Menschen im Netz anzusprechen, sich zu beteiligen. Die Ergebnisse dieser Blogparade konnten sich sehen lassen. Es sind nicht nur die Klicks, die Kommentare und das Ranking sondern auch die Anerkennung und die Reputation im Web und der Presse. So wurden folgende Beiträge im Web

und der Artikel  „Fragen zur Kunst – Diskussionen im Internet“ von Dörte Rahming in der Zeitschrift atelier – Die Fachzeitschrift für Künstlerinnen und Künstler veröffentlicht. Den vollständigen Text des Artikels können Sie als pdf unter folgenden Links lesen (atelier 2011- 4 Fragen zur Kunst – Diskussion im Internet).  Eine wunderbare Change auf unsere Kunst aufmerksam zu machen.

Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch in der Zeitschrift atelier 2011 - 4

Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch in der Zeitschrift atelier 2011 – 4

Die Ergebnisse der Blogparade und das Feedback bestärkten mich darin konsequent die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern zu suchen und für Ausstellungsprojekte das Web zu nutzen. Hier einige Beispiele dafür

Ich bin also Überzeugungstäter, wenn es um Themen und Projekte der Vernetzung geht. Die Ergebnisse und Aussagen des Trendbarometer Kreativwirtschaft 2012: Ausbau von Kooperationen als Schlüsselstrategie kann ich nur unterstreichen. So ist auch nicht verwunderlich, dass wir uns für die nächsten Tagen wieder an einer neuen Blogparade im Bereich der Kunst und Kultur versuchen werden ;-)

Flughafen Berlin – Tegel auf Leinwand

Flughafen Berlin – Tegel auf Leinwand

Ein Aquarell berichtet über die Eindrücke eines Reisenden auf dem Flughafen Berlin – Tegel

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Logo für unser Projekt Berlin-Tegel

Ich hatte in Vorbereitung für unsere Ausstellung Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage  berichtet, dass ich Aquarelle auf verschiedenen Untergründen malen werden. Ich wollte

Einige der Aquarelle auf Hahnemühle Papier  können Sie hier sehen. Für die anderen Maluntergründe waren wesentlich mehr Vorarbeiten notwendig. Bei den „Leinwänden“ habe ich mich von den Flügeln eines Gleiters von Otto Lilienthal inspirieren lassen. Für die Entwicklung der Idee und die Planungen hatte ich mich im Otto Lilienthal Museum  umgeschaut. Es war nicht ganz einfach einen passenden Partner für den Bau der besonderen Keilrahmen zu finden, aber die Keilrahmenwerkstatt von Klaus Wallters hat dann die Keilrahmen für unser Ausstellungsprojekt gefertigt.

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Flugapparate im Otto Lilienthal Museum (c) Frank Koebsch 4

Flugapparate im Otto Lilienthal Museum (c) Frank Koebsch 4

Planung der Keilrahmen als Flügel eines Gleiters von Otto Lilienthal (c) Frank Koebsch 1

Planung der Keilrahmen als Flügel eines Gleiters von Otto Lilienthal (c) Frank Koebsch 1

Keilrahmen für meine Aquarelle (c) Frank Koebssch - 2

Keilrahmen für meine Aquarelle (c) Frank Koebssch – 2

Was hat diese Leinwand mit dem Flughafen Tegel zu tun ? (c) Frank Koebsch

Was hat diese Leinwand mit dem Flughafen Tegel zu tun ? (c) Frank Koebsch

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In den nächsten Tagen werde ich die einzelnen Keilrahmen Segmente vorstellen und die Geschichte des gesamten Aquarells erzählen. Es hat mir viel Spaß gemacht, die Geschichte und das Bild zu entwickeln. Lassen Sie sich überraschen ;-)

Gewinne für die Verlosung des Preisausschreibens – Hommage Berlin Tegel gesponsort vom ibis Airport Hotel Berlin

Gewinne für die Verlosung des Preisausschreibens – Hommage Berlin Tegel gesponsort vom ibis Airport Hotel Berlin

P.S. Um Ihre Wartezeit bis zum Ausstellungsbeginn haben wir noch einen Tipp: Nehmen Sie doch an dem Preisausschreiben zu unserer Ausstellung Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage teil.

P.S.S. Wenn Sie andere Menschen über unsere Ausstellung informieren wollen, nutzen Sie nicht nur Mail, Facebook oder Twitter. Wir möchten Ihnen hierzu unsere Postkarten Edition empfehlen.

Die Kunst vom Fliegen

Die Kunst vom Fliegen

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Ich habe in den letzten Wochen immer wieder sporadisch über unser Projekt Berlin – Tegel eine Hommage an den Flugplatz mitten im Herzen von Berlin berichtet. Ich hatte z.B. über unsere Motivation, den Ausstellungsort, die Humboldt Bibliothek und unseren Partner der Jaron Verlag geschrieben. Der Flughafen Berlin-Tegel hat den Namen „Otto Lilienthal“. Also habe ich mich auf den Weg nach Anklam  gemacht, mehr über Otto Lilienthal zu erfahren. Ich habe dort das Otto Lilienthal Museum besucht, um mehr über Kunst vom Fliegens zu erfahren.

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Ideen zur Kunst vom Fliegen ab Tegel

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Als wir anfingen über das Projekt Berlin – Tegel eine Hommage an den Flugplatz mitten im Herzen von Berlin nachzudenken, machte ich etliche Schnappschüsse von der besonderen Stimmung auf dem Flughafen und kramte in alten Erinnerungen und Fotos. Fotos sind bei mir meist wie ein Skizzenblog, wenn es darum geht Szenen, Licht und Stimmungen einzufangen. Mein bevorzugtes künstlerisches Medium ist das Aquarell. So entwickelte sich nach und nach die Idee, genau diese besondere Stimmung auf dem Flughafen Tegel in Aquarellen festzuhalten. Aber einfach „nur“ auf Papier? Bei den Überlegungen über Motive und Techniken reifte immer mehr der Entschluss, auch auf typischen Oberflächen aus dem Flugzeugbau zu malen. Also werde ich

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Leinwand, Holz, Draht (c) Frank Koebsch

Leinwand, Holz, Draht (c) Frank Koebsch

Papierauswahl (c) Frank Koebsch

Papierauswahl (c) Frank Koebsch

Leinwände (c) Frank Koebsch

Leinwände (c) Frank Koebsch

Alluminium als Malgrund (c) Frank Koebsch

Alluminium als Malgrund (c) Frank Koebsch

Lassen Sie sich überraschen, was in welcher Form und auf welchem Material entsteht, wie ich die Kunst vom Fliegen in Bilder fasse.

Otto Lilienthal Museum

3. Januar 2012 6 Kommentare

Otto Lilienthal Museum

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Otto Lilienthal Museum (c) Frank Koebsch

Otto Lilienthal Museum (c) Frank Koebsch

Ich habe in den letzten Wochen immer wieder sporadisch über unser Projekt Berlin – Tegel eine Hommage an den Flugplatz mitten im Herzen von Berlin berichtet. Ich hatte z.B. über unsere Motivation, den Ausstellungsort, die Humboldt Bibliothek und unseren Partner der Jaron Verlag geschrieben. Der Flughafen Berlin-Tegel hat den Namen „Otto Lilienthal“. Also habe ich mich auf den Weg gemacht, mehr über Otto Lilienthal zu erfahren und bin nach Anklam gefahren.

Otto Lilienthal Museum Anklam

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Otto Lilienthal wurde in Anklam geboren und er ist der berühmteste Sohn der Stadt. So verwundert es auch nicht, dass in Anklam das Otto Lilienthal Museum zu finden ist. Es ist ein wunderbares kleines Museum in der die Lebensgeschichte des Ingenieurs, Unternehmers und Flugpioniers Otto Lilienthal gezeigt wird. Gleichzeitig sind eine Vielzahl von Studien, Überlegungen, Versuche, Entwicklungen und Flugapparate des Flugpioniers im Original oder  als Nachbau zu sehen. Die Ausstellung mit der Dokumentation, den Videos und den Experimenten für Groß und Klein ermöglichen schnell in die damalige Zeit  einzutauchen und die Überlegungen, die zum Erfolg der Fliegerei führten, nachzuvollziehen. Was mich immer wieder in den Bann zieht, sind die verschiedenen Modelle und Nachbauten der Flugapparate  und deren Anordnung in der Halle des Museums. Ich bekomme immer wieder Lust solche Gleiter auszuprobieren, denn die Faszination der Gleitflüge kann ich spätestens nach einem Tandem Gleitschirmflug in den Alpen ein wenig nachvollziehen. Es ist ein wunderbares Gefühl wie die Vögel durch die Luft zu gleiten. Wenn Sie für den Traum vom Fliegen in der Zeitspanne von Ikarus bis Lilienthal interessieren merken Sie sich das Projekt Ikareum in der Taufkirche Otto Lilienthals der Nikolai Kirche Anklams.

Die Ansicht der mit Leinwand bespannten Flugapparate, Überlegungen zu den Flugprofilen der Tragflächen und die vielen Baueinleitungen und das Gespräch mit Herrn Dr. Lukasch als Leiter des Museums bestärkten mich, für unser Ausstellungs- und Buch Projekt für den Flugplatz Berlin – Tegel die bisherigen Ideen umzusetzen. Doch noch sind diese ein Geheimnis … ;-)

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Aus meiner Sicht lohnt sich ein Besuch im Otto Lilienthal Museum immer wieder ;-)

Anklam

29. Dezember 2011 2 Kommentare

Anklam

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Anklam - Blick auf den Marktplatz (c) Frank Koebsch

Anklam - Blick auf den Marktplatz (c) Frank Koebsch

Ich habe in den letzten Wochen immer wieder sporadisch über unser Projekt Berlin – Tegel eine Hommage an den Flugplatz mitten im Herzen von Berlin berichtet. Ich hatte z.B. über unsere Motivation, den Ausstellungsort, die Humboldt Bibliothek und unseren Partner den Jaron Verlag geschrieben. Der Flughafen Berlin-Tegel hat den Namen „Otto Lilienthal“. Also habe ich mich auf den Weg gemacht, mehr über Otto Lilienthal zu erfahren und bin nach Anklam gefahren.

Anklam – auf den Spuren von Otto Lilienthal

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Otto Lilienthal wurde in Anklam geboren und er ist der berühmteste Sohn der Stadt. Aus diesem Grund sind eine Vielzahl von Denkmälern, Büsten u.a. von ihm in der Stadt zu finden. Hier zwei Beispiele  direkt in der Nähe des Marktplatzes Anklams: In der Peene Str. an der Stelle seines Geburtshauses steht eine Büste von Otto Lilienthal.  Neben dem Marktplatz wird die Nikolai Kirche Anklams nach über 70 Jahren ihrer Zerstörung im 2. Weltkrieg wieder hergerichtet. Nicht einfach als Kirche sondern im Rahmen des Projektes Ikareum. Ein interessantes Projekt, was sich hier entwickelt. In dem Exposé zum Projekt Ikareum in der Nikolaikirche Anklam finden Sie viele interessante Fakten über die Kirche, deren Wiederaufbau und die Idee das Gebäude einer neuen Nutzung zu zuführen. Im dem Exposé ist zu lesen

Der Traum fliegen zu können ist so alt wie die Menschheit. Höhlenzeichnungen künden vom Wunsch der Eroberung des Himmels ebenso wie die antike Ikaruslegende. Wie kein anderer steht der Name Otto Lilienthals für die Verwirklichung dieses Traums. Mit seinen Flügen zwischen 1891 und 1896 wurde aus der Kulturgeschichte des Ikaridentraums die Technikgeschichte des Flugzeugs.

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In den nächsten Tagen werde noch ein wenig über meinen Besuch im Otto Lilienthal Museum in Anklam berichten.

Eine Galerie, was ist das?

20. Februar 2011 2 Kommentare

Ist eine Galerie der ideale Ausstellungsort?

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immer auf der Suche nach Ausstellungsmöglichkeiten

immer auf der Suche nach Ausstellungsmöglichkeiten

Es ist nicht einfach die richtige Position für seine Ausstellungen zu finden. Als ausstellender Künstler muss man sich darüber im Klaren sein, welche Vorteile und Nachteile verschiedene Ausstellungsorte (Rathäuser, Verwaltungen, Unternehmen, Galerien, Kunsthallen, Museen, …) haben. Aus meiner Sicht haben alle Ausstellungsorte ihre Bedeutung. Nur geht es in Diskussionen oft mit den Begriffen und Ansprüchen an die Ausstellungsorte insbesondere bei den Galerien, die Dienstleistungen für die Künstler, den Anspruch der Galerien an die Künstler, die Vertragsbedingungen, den Vergütungen u.a. drunter und drüber und sehr heiß her. ;-)

Auf Basis meiner Erfahrungen und da in den Zeitschriften Palette und atelier Anfang des Jahres Artikel zu dem Thema Galerie erschienen sind, habe ich mal versucht, die verschiedenen Ausprägungen von Galerien gegenüber zu stellen und den Begriff für mich ein wenig zu entzerren.

Warum? Eine Galerie wird als idealer Ausstellungsort angesehen. Doch wenn man sich umschaut, gibt es Galerien in unterschiedlichsten Facetten. In der Vita eines Künstlers machen sich Ausstellungen in Galerien und am besten in angesagten Orten Paris, London, New York, Madrid, Rom, Berlin…besonders gut. Aber nur wenige Menschen vermögen zu überblicken, ob sich damit ein Qualitätsanspruch einhergeht und zwar ein Qualitätsanspruch an den Ausstellungsort und an die Künstler. Aber wenn man sich Bewertungen zum Thema Preis von Kunst z.B. in der Spannweite von TAX SIM bis artfacts anschaut, hat scheinbar genau dieses Spannungsfeld einen erheblichen Einfluss.

Also zurück zur Frage, was ist eine Galerie? Hier der Versuch einer Aufzählung verschiedener Facetten einer Galerie als Ausstellungsort.

  • Galerie als Kunst- und Kunsthandwerksladen
  • Schmuck oder / und Keramikläden mit Ausstellungsfläche
  • Rahmungsstudios mit Ausstellungsbetrieb
  • Räumlichkeiten in öffentlichen Gebäuden, in denen regelmäßig Ausstellungen stattfinden
  • Ausstellungsräume, die von Kunstvereinen betrieben werden
  • Atelierräume von Künstlern mit Ausstellungsmöglichkeiten
  • Produzentengalerien
  • bishin zu „ernsthaften Galerien“ |1| oder „seriösen Galerien“ |2| und
  • Museen mit dem Namen Galerie

Nun so manch ein Leser wird bei meiner Aufzählung aufstöhnen oder fragen, was die Spiegelfechterei mit den Begriffen „ernsthaften Galerien“ |1| oder „seriösen Galerien“ |2| soll. Aber der Begriff Galerie als Ausstellungsort im täglichen Kunstbetrieb unterliegt dieser inflationären Bandbreite. ;-)

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Was ist eine Galerie?

Was ist eine Galerie?

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Ich habe positive und negative Erfahrungen mit den unterschiedlichen Ausstellungsorten gemacht. Ein paar meiner Erfahrungen und Fragen zu dem Thema möchte ich in den nächsten Artikeln vorstellen und würde mich riesig, über Ihren Meinungen und Erfahrungen freuen.

P.S.: Eine nicht ganz ernstgemeinte Abhandlung zum Programm TAX SIM finden Sie hier in meinem Blog. Aber über einige Fragen, die ich gestellt habe, lohnt es sich nach zu denken.

P.S.S.: Wenn Sie sich für Galerien in Rostock und deren Auftritt in WEB interessieren, schauen Sie doch in den Artikel Kultureinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und das Web2.0

|1| Den Begriff „ernsthafte Galerie“ habe ich in dem Artikel „Kaufladen für Luxusware oder kulturelle Institution“ von Dr. Roland Held in der Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ 1 / 2011 gefunden. Auf Seite 24 wird hier Erhard Witzel, Galerist in Wiesbaden und Vorsitzender des hessischen Galeristenverbandes, wie folgt zitiert >>Etwas 60.000 gemeldeten professionellen Künstlern in Deutschland stehen „rund 600 ernsthaften Galerien“ gegenüber.“

|2| Den Begriff habe „seriöse Galerie“ habe ich in dem Artikel „Künstler und Galerien“ von Bence Fritsche in der Zeitschrift „atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler“ 1 / 2011 gefunden. Auf der S. 11 schreibt dort Bence Fritsche „Der Bundesverband Deutscher Galeristen ist der offizielle Verband der seriösen Galeristen in Deutschland.“

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