Die Handschrift


Bei der Schreiberei über meine Bilder in einfachen geometrischen Formen ist mir die Diskussion im artcafe über die Handschrift eines Künstlers in den Sinn gekommen. Ich nutzte verschiedene Möglichkeiten, Techniken, um mit den Wasserfarben Motive darzustellen. Meist kräftige Farben, weniger Nass in Nass, mehr klare Linien und Flächen, die Farben wechseln obwohl oft ähnliche Töne auftauchen… Aber habe ich damit einen hohen Wiedererkennungswert, eine eigene Handschrift in meinen Bildern? Will ich eigentlich so malen, dass jeder ein Bild mir zu ordnen kann?
Die Antwort von mir war bei der Diskussion im artcafe „Nein“. Ich will die ganze Bandbreite, der mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, je nach Stimmung, Erfordernisses des Motivs für meine Bilder einsetzen. Vielleicht gefielen mir deshalb die Aussagen von Wolfgang Traub in dem Artikel „Wolfgang Traub voller Fantasie und Tatendrang“ von Claudia und Bernd Langfeld in der Palette & Zeichenstift. 4 / 2008 S. 46 ff. Auf der Seite 48 sagt Traub „Manche Besucher sind etwas verwirrt von der Unterschiedlichkeit meiner Bilder und suchen nach Gemeinsamkeiten – andere scheint die Vielfalt nicht zu stören. Ich selbst kann das nicht beurteilen, bin aber der Überzeugung, dass verschiedene Inhalte auch nach verschiedenen Ausdruckformen verlangen.“ Nur mir fehlt die Bandbreite und Möglichkeiten von Traub.

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