Bilder, Aquarelle vom Meer & mehr – von Frank Koebsch

Meine Aquarelle und Fotos entstehen meist im Mecklenburg Vorpommern. Ich brauche für meine Malerei, meine Bilder die Weite des Landes und den Wind von der Ostsee. Beruflich bin ich nach Berlin, Bremen, Frankfurt / Main, Hamburg, Hannover, Luzern gependelt, aber unser Lebensmittelpunkt ist in der Nähe von Rostock, in Sanitz ;-)


Am meisten haben mich in dieser Ausgabe der Palette & Zeichenstift. die Bilder von Klaus Schmocks-Meusens fasziniert. Die Bilder haben mein Interesse geweckt, mich neugierig gemacht. Also ran an den Text….Dr. Helmut Opel stellt in dem Artikel „Eine Huldigung an die Vielfalt der menschlichen Lebensformen – Klaus Schnocks-Meusens gemalter Kosmos“ in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift, Ausgabe 4 /2009 Nr. 84, S. 16 – 21 den Künstler vor.

Hm … Die Bilder gefallen mir. Aber der Titel des Artikels ist mir zu schwierig und mit der Interpretation des Realismus kann ich auch zu wenig anfangen. Also mache ich es mir einfach und kehre zu den Bildern zurück.
Ah … ach so … vielleicht … so langsam passiert das, was auch im täglichen Leben bei Sehen passiert. Man sieht einen Gegenstand, eine Straßeszene, eine Sequenz und im Kopf laufen gleichzeitig immer die ähnliche Prozesse ab. Man verknüpft den gesehenen Gegenstand, die Szene je nach Stimmung mit einer seiner Erinnerungen, Wünschen und Werten, anderen eigenen Sequenzen… Das Bild des Auges wird mit diesen Bildern Schicht für Schicht ganz oder teilweise überlagert, verlaufen in einander und das gesehene wird so ganz individuell in den Kontext des Betrachters gerückt. So kommt es, dass wenn mehrere Menschen den gleichen Gegenstand, die gleiche Sequenz vor Augen haben, durch aus nicht das selbe Bild im Kopf haben. So stelle ich mir vor, sind die Bilder von Schmocks-Meusens entstanden. Damit bekommen die Bilder für mich einen Sinn und ich kann von dem einen Gegenstand, der mir ins Auge fällt, auf Entdeckungsreise gehen, suchen in welchem Zusammenhang die einzelnen Dinge stehen, was mir beim Betrachten in den Kopf kommt. Jedes Bild – eine andere Entdeckungsreise, in Farben, mit definierten Gegenständen, Andeutungen, diffusen oder klaren Szenen…einfach klasse und weit von meiner einfachen gegenständlicher Art der Malerei entfernt. Hochachtung für den Maler !!!!! Neid, warum ich so etwas nicht kann 😉
Schade, dass auf der Web Seite von Schmocks-Meusen die Bilder nur so klein zu sehen sind. Da macht sich die Palette mit der Größe und Farbbrillanz schon bezahlt.

Nachdem ich für mich einen Einstieg in die Bilder gefunden habe, kann ich auch mit dem Text auf Seite 19 beginnen… Nun ja. Aber es ist vielleicht auch schwer, diese Bilder, diese Malerei mit akzeptablen Worten zu beschreiben, wenn bei jedem der Prozess des Sehens, des Entdeckens der Bilder anders abläuft. Nun eine Frage hat sich mir bei den Bildern aufgetan. Wie kann ein Mensch so viele Assoziationen in einem Bild zusammen fassen. Die Informationen über den Lebenslauf haben mir bei der Suche nach einer Antwort geholfen. Stellen Sie folgenden Menschen vor:
• einen Zeitungsbote,
• einen Bierkutscher,
• einen Zuschneider und Hutmacher,
• einen Angestellter eines Arbeitsamtes,
• einen Softwarentwickler,
• einen Studenten der Mathematik, Informatik und Philosophie
• einen Studenten des Pflanzen- und Umweltschutzes,
• einen knallharten Projektleiter,
• einen Straßenmaler in Nordamerika,
• einen Lebenskünstler in der Karibik,
• einen Künstler des BBK,
• ….

Jedes Mal habe ich ein anderes Bild eines Menschen vor Augen. Aber (auch wenn ich es ein wenig frei interpretiert habe, Hr. Schmocks-Meusens möge es mir bitte nachsehen) sind dieses alles Abschnittes aus seinem Lebenslauf. Für mich eine Erklärung, warum ich in einigen Bildern mathematische Codes, Technische Zeichen, Architektur, neben Symbolen für Tango und lateinamerikanischer Lebensart, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen … in farbenkräftigen Bilden finde.

Meine Empfehlung entdecken Sie die Bilder von Klaus Schmocks-Meusens….Lassen Sie die Texte über ihn, auch meinen 😉
Aber einen großen Dank an den Autor des Artikels Hr. Dr. Helmut Opel für den Versuch uns die Bilder und den Künstler nahe zu bringen. Für mich waren die Bilder eine willkommene Abwechslung.

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