Bilder, Aquarelle vom Meer & mehr – von Frank Koebsch

Meine Aquarelle und Fotos entstehen meist im Mecklenburg Vorpommern. Ich brauche für meine Malerei, meine Bilder die Weite des Landes und den Wind von der Ostsee. Beruflich bin ich nach Berlin, Bremen, Frankfurt / Main, Hamburg, Hannover, Luzern gependelt, aber unser Lebensmittelpunkt ist in der Nähe von Rostock, in Sanitz ;-)


Ich habe mir mal wieder die Zeitschrift „atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler“ gekauft und ein wenig in der Ausgabe 05 / 2009 gestöbert. Nun mit der letzten Ausgabe war ich nicht zu frieden und wollte eigentlich dieses mal nichts zu der Ausgabe schreiben.

Aber das Leben spielt manchmal anders. Vor einigen Tagen bekam ich dann Post von Bence Fritzsche. Sie fragen wer ist Bence Fritzsche? Nun er ist Chefredakteur der Zeitschrift atelier und der KUNST:ART. Er ist über meinen Blog gestolpert. Nun ganz zu frieden war es mit meinem Post über die letzte Ausgabe nicht, insbesondere mit dem Vergleich zur Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“. Nun aus meiner Sicht zwei ganz unterschiedliche Formate für einen ganz verschiedenen Leserkreis. Ich glaube, ich bin einer der 3% die beide Zeitschriften lesen. Oder irre ich mich, dann würde ich mich über eine Info freuen, wer beide Zeitschriften liest und warum 😉

Aber der Mailverkehr mit Bence Fritsche hat zu mindestens dazu geführt, dass ich das Heft noch einmal zur Hand genommen und mir auf Basis unseres Mailverkehrs noch mal Gedanken zu den Artikeln gemacht habe. Hier ein paar Zeilen zum Heft 05 / 2009.

Mit viel Spaß habe ich wie immer die News aus Immenhagen gelesen. Dieses hat Jürgen Raap sich das Thema Talk-Show gegriffen. Auf der Seite 25 bedient er mit Augenzwingern viele Klischees in dem Artikel „Der Fernsehauftritt“. Nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie, wie sich Künstler in den Medien in Szene setzen sollten. Vergessen Sie alles was Sie vielleicht bei http://www.boesner.tv gesehen haben.

Gut und Informativ ist auch die Übersicht der Wettbewerbe und zweifelhaften Angebote in der Grauzone des Kunstgeschehens.

Wovor ich immer Respekt habe, sind Menschen, die etwas unternehmen, sich trauen So möchte ich noch auf den Artikel „Ausstellungsnetzwerk“ von Bence Fritsche auf der Seite 34 f hinweisen. Denn das Thema Produzentengalerien, Kuntsvereinigungen u.a. zur gemeinsamen Vermarktung ist ein spannendes. Ich habe z.B. in Leipzig an einem Beispiel gute Ansätze gesehen und musste dann doch als Beobachter erleben, wie sich auf Grund persönlicher Befindlichkeiten gute Ansätze nicht entwickeln konnten. Anders scheinbar der „artclub“ in Köln, der nach seiner Gründung im WEB und auch in einschlägigen Foren Werbung gemacht hatte. Er hat geschafft sich zu etablieren und will nun die nächsten Schritte gehen. Machen Sie sich ein Bild und stöbern Sie auf der WebSeite des artclubs. Es lohnt sich.  Nur habe ich leider keine Info mehr zur Zusammenarbeit gefunden. Aber Fragen kostet nichts und ich kenne zu mindestens eine sehr positives feedback auf der http://www.artcafe.de

Wo ich nur den Kopf geschüttelt habe,  ist der Artikel „Kunsthaus Tacheles von Geldgier bedroht“ von Helmut Lorscheid S. 12 f.. Warum ich den Kopf schütteln muß, ist ganz einfach. Das Kunsthaus soll versteigert werden und der Artikel ist recht populistisch aufgemacht. Warum? Der Autor wirft mit Begrifflichkeiten wie

• HSH Nordbank als Profiteur

• Fänge der HSH Nordbank

um sich. Nun ich habe keine Aktien der Bank und bin auch kein Angestellter des Hauses. Aber ich erinnere mich an zwei Sachen,

• wozu ein Bank da ist und

• dass man nicht im Glashaus sitzend mit Steinen schmeißen sollte.

Sorry, die Bank macht ihren Job, sowie jeder andere Makler, Investor oder Imobilienverwerter es gemacht hätte.  Nun gerade bei der HSH Nordbank schwer einzusehen, denn die negativen Schlagzeilen über die Bank gerade in diesen Tagen kaum zu übersehen. Aber statt mit den o.g. Begrifflichkeiten, hätte ich mir gewünscht, dass durch den Autor für eine positive Lösung für das Kunsthaus geworben wird. Sei wie am Ende des Artikels das Huas mit „Tacheles Anleihen“ zu unterstützen oder eine Empfehlung das Land Berlin sich einzuschalten, ein Sponsoringkonzept zu skizzieren und die Zeitschrift zu nutzen, um für eine andere Art der Zusammenarbeit zwischen Kunst und Unternehmen zu werben. Das Begriff Glashaus bekommt eine besondere Bedeutung in der Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Banken. Sind es nicht gerade Banken, Versicherungen u.a. die direkt oder über Stiftungen, Kunst finanzieren, fördern und so mit so manchen Künstler helfen durchs Leben zu kommen. Ich weiß sehr wohl, dass dieses nicht aus reiner Menschenliebe geschieht, aber im Leben sucht nun mal jeder seinen Vorteil. Aber warum nicht miteinander. Der Artikel weist berechtigt auf einen schwierigen Sachverhalt für das Kunsthaus Tacheles hin, aber trägt nichts zur Lösung bei, außer dicke Luft.

Nun mal sehen, was die nächste Ausgabe so bringt.

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