Social Networking in der Kunst – Twitter


Ich sag’s gleich, ich habe keinen eigenen Account bei Twitter. Ich habe beruflich so manchen Vortrag gehört und Diskussionsrunde mit großen Kunden über dieses Thema geführt.

So bin ich eigentlich nie wirklich auf die Idee gekommen, Twitter für die Kommunikation für meine Malerei zu verwenden.

Im Sommer hatte mich Andreas Mattern bei unserem Malwochenende in Rostock gefragt, was ich von Twitter halte. Martin Mißfeldt hatte im artcafe.de ebenfalls nach Erfahrungen zu diesem Thema gefragt. Nun ich möchte Ihnen meine Meinung zu Twitter deshalb auch hier vorstellen.

Anfang des Jahres gab es ca. 18.000 deutsche User bei Twitter. Ende des ersten Quartals 2009 waren es vielleicht 25.000 will man der Diskussion in Xing unter folgendem Link glauben.
Im Sommer gab es ein Loch und die Zahl der User soll nach Google News um 25% zurückgegangen sein, so dass jetzt verschiedene Quellen von ca. 40.000 deutschsprachigen Twitter Nutzern ausgehen.

Nun eine riesige Zahl von Menschen. Auch wenn es jetzt vielleicht mehr 40.ooo Twitterer sind, ist die Frage, wie viele dieser Menschen interessieren sich für Aquarellmalerei und dann noch meine Bilder. Ich war bei der Betrachtung auf eine Zahl „nahe 1“ gekommen. 😉 gemessen an den Menschen, die das Internet nutzen und den Weg auf meinen Blog und unsere Homepage finden. Ich habe meinen Blog in verschiedene Portale eingetragen, so dass eine Kopplung zu Twitter existiert. d.h. irgendein RSS Feed twittert…

Über diesen Weg habe ich alle zwei bis drei Tage einen Zugriff auf meinen Blog, bei bis zu 100 Besuchern pro Tag.

Deshalb hatte ich mich gegen einen Twitteraccount entschieden. Also pflege ich meinen Blog, freue mich über eine zunehmende Besucherzahl… Mal sehen, wie lange ich bei dieser Meinung bleibe, sprich wie sich Twitter entwickelt.

Martin Mißfeldt spricht über seine Blogs eine wesentlich größere Anzahl von Interessenten an und so macht das twittern von ihm auch Sinn. Die Zahlen des Twitter Accounts von Martin Mißfeldt Ende September lauteten:

  • 120 Following
  • 457 Followers

Also wenn Sie überlegen ob Sie twittern, ist die ganz einfache Frage:

Für wie viele Menschen sind Ihre News interessant?

Also wenn z.B. Bernhard Vogel über Aquarellmalerei mit seinem Bekanntheitsgrad twittert, würde es Sinn machen. Für mich mach es keinen Sinn.

2 Gedanken zu “Social Networking in der Kunst – Twitter

  1. Gegenfrage: spricht irgendetwas dagegen, dass sich viele Menschen für Aquarellmalerei und Deine Bilder interessieren?

    Irgendwie erinnert mich Dein Beitrag an die Geschichte der zwei Schuhverkäufer, die von ihren Firmen nach Afrika geschickt wurden, um dort Schuhe zu verkaufen. Während der eine völlig frustriert nach Hause meldete, dass sich hier kein Geschäft machen lassen würde, weil die Menschen alle keine Schuhe tragen, war der zweite Schuhverkäufer völlig begeistert und orderte sofort jede Menge Schuhe, weil hier noch niemand Schuhe tragen würde und somit das große Geschäft winke.

    Es liegt an Dir, Deine Follower auf Twitter von dem zu überzeugen, was Du machst und was Du weißt. Die Nische, in der nur Du alleine bist und für die sich sonst niemand interessiert, die gibt es nicht. Ganz sicher!

    1. Hallo Christian,
      danke für Deine Antwort. Nun ich glaube, über die Frage, ob man in Afrika Schuhe verkaufen kann, bin ich hinweg. Es geht mehr darum, wie kann man interessierte Menschen ereichen, mit einer WEB Seite, einem Blog, XING, Qype, Facebook, …. Twitter. Und hier bin ich der Meinung, dass Twitter momentan nicht ideal ist und die anderen Kommunikationsmöglichkeiten besser geeignet sind. Warum, die Verknüpfung untereinander und zu den Suchmaschinen ist wesentlich besser, die Anzahl der Nutzer ist ungleich höher, ich kann gleich meine Bilder zeigen und muss nicht einen Link Twittern….
      Also gebe ich mal die Frage an Dich zurück: Wie erreichst Du am besten und nachhaltigsten Deine Interessenten, Leser, Partner und Kunden? Ist hier Twitter eine Ergänzung oder das wichtigste Medium?
      Klar weiß ich, dass dieses Momentaufnahmen sind, denn wenn „bing“ und Google Ihre Zusammenarbeit mit Twitter ändern, kann und wird sich auch meine Sicht auf die Dinge ändern. https://frankkoebsch.wordpress.com/2009/10/26/twitter-und-die-suchmaschinen

      Ich freue mich auf Dein Feedback. Beste Grüße – FRank

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