Bilder, Aquarelle vom Meer & mehr – von Frank Koebsch

Meine Aquarelle und Fotos entstehen meist im Mecklenburg Vorpommern. Ich brauche für meine Malerei, meine Bilder die Weite des Landes und den Wind von der Ostsee. Beruflich bin ich nach Berlin, Bremen, Frankfurt / Main, Hamburg, Hannover, Luzern gependelt, aber unser Lebensmittelpunkt ist in der Nähe von Rostock, in Sanitz ;-)


Unsere Aquarelle und Pastelle als Visitenkarten

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In den letzten Tagen habe ich in einer Galerie Post auf dem Tisch gesehen. Ein Künstler hatte sich in der Galerie schriftlich vorgestellt. Seine Unterlagen lagen offen auf den Tisch und meine Blicke schweiften während der Unterhaltung immer wieder zu den Unterlagen. Warum? Die Galeristin hatte den A 5 Umschlag geöffnet und heraus kam eine Anschreiben und eine CD. Das Anschreiben war auf einem Drucker erstellt worden aber schmucklos und die CD ohne Hülle und per Stift von Hand beschriftet. Für mich ein Unding …

Wir versuchen beim Schriftverkehr in Bezug unserer Malerei das Blatt mit einer Bilderleiste zu schmücken und erstellen auch ein CD / DVD Cover. Ob dieses immer den Geschmack des Empfängers trifft, wissen wir nicht. Aber wenn es um unsere Malerei geht. haben wir sowie nur eine Chance, wenn unsere Bilder dem Empfänger gefallen. Also… 😉

Die Vorteile für uns sind:

  • Der Empfänger kann direkt durch unsere Bilder auf dem Anschreiben und das Cover optisch angesprochen werden.
  • Das CD Cover erhält unsere Namen und mindestens unsere WEB Adresse.
  • Anschreiben und CD sind optisch einfach zu zuordnen und unverwechselbar.

Was uns interessieren würde, sind folgende Fragen:

  • Welche Erfahrungen haben Sie im Schriftverkehr gemacht?
  • Oder wie wünschen Sie sich das Briefpapier der Künstler?
Briefpapier und Cover als Visitenkarte

Briefpapier und Cover als Visitenkarte

8 Gedanken zu “Briefpapier und CD Cover als Visitenkarten der Künstler

  1. martinawald sagt:

    Die Fähigkeit zum Umgang mit neuen Medien und mit „neuer“ (oder nicht mehr ganz so neuer) Technologie ist nicht jedem Künstler gegeben. Selbstverständlich kann und sollte sich jeder, egal in welchem Beruf er arbeitet, sich diesbezüglich weiterbilden.
    Ich vermute, dass es vielen Künstlern schwer fällt von einer intuitiven und emotionalen Weltsicht in eine rationale und systematische zu wechseln, um sich und ihre Arbeit mit technischem Know How erfolgreich zu vermarkten.

    Viele Grüße, Martina

  2. frank8233 sagt:

    Hallo Martina,
    ich hatte immer gedacht, dass es besonders den „Kreativen“ leicht gelingt, sich die notwendigen Weg zu erschließen. Das „Erschließen“ muss ja nicht selber machen bedeuten, jeder qualifizierte Copy Shop kann einen Entwurf umsetzen …
    Es ist wahrscheinlich so wie Du schreibst, es ist ein Unterschied zwischen der künstlerischen Tätigkeit und den Wegen zur Vermarktung. Nun im Iealfall sollte dieses ja auch arbeitsteilig erfolgen – Nur fehlt mir die passende Vertretung und dort müßte ich mich auch bewerben 😉

    Danke für Deine Zeile – Beste Grüße – FRank

    P.S.: Aber vielleicht habe ich ja auch mehr Wissen und Erfahrungen im Bereich Vertrieb, Projektmanagement als im Bereich Malerei.

  3. martinawald sagt:

    Bevor sich ein Künstler so einen Weg erschließen kann, muss er erst einmal die Vorstellung davon haben, dass er so etwas wie marktrelevante Produkte herstellt. Ich kenne viele Künstler, denen ist diese Art zu denken völlig fremd.
    Ich vermute (weiß es aber nicht genau), in den Kunsthochschulen ist Marketing nach wie vor kein Thema. Kunst darf doch nichts mit Kommerz zu tun haben, entrüstet sich so mancher, und das Klischee vom verarmten und hungernden Künstler ist immer noch ein weit verbreitetes und nicht hinterfragtes Vorbild.
    Natürlich dürfen sich solche Künstler auch nicht beklagen, dass sie auf dem KunstMARKT(!) nichts verkaufen, wenn sie sich marktwirtschaftlichen Gepflogenheiten verschließen. Aber diese Zusammenhänge erkennen viele nicht, und das ist das Traurige.
    Viele Grüße, Martina

    1. frank8233 sagt:

      Hallo Martina,
      danke für Deine Antwort. Nun ich kenne sicher wie Du beides. Menschen, die gut drauf sind und sich entsprechend in der Marktwirtschaft behaupten können und manche, die keine Bewerbung für einen Job zusammen bekommen. Unabhängig ob diese in Ihrer Sache gut sind oder nicht. Ja mit dem Kunstmarkt und dem Künstlern ist es so eine Sache 😉 Ich habe keine Kunsthochschule besucht, kenne ein wenig, ganz wenig die Situation aus Gesprächen und z.B. der Zeitschrift atelier https://frankkoebsch.wordpress.com/2009/07/12/manchmal-passen-sachen-zusammen/ Hier gab es mal eine Serie, wo Hochschulen vorgestellt wurden. Incl. Der Vorbereitung zur Vermarktung, der Zusammenarbeit mit Sponsoren, Galerien und und….
      Folglich versuchen einige Menschen dieses später auszugleichen, mit viel Aufwand und so manchem Fördergeld. Ich hatte in diesem Zusammenhang mal angeboten, meine Erfahrungen aus dem Vertrieb und Projektmanagement einzubringen. Aber entweder habe ich die Sache zu massiv vorgetragen und die Künstler verschreckt oder….??? Deshalb hatte ich mir mal den Spaß gemacht auszuprobieren, ob sich meine Erfahrungen auf die Kunst übertragen lassen. Die Antwort lautet ja, denn ich habe ganz einfach ein Versuch unternommen und die Ausstellung Jazz meets Fine Arts http://jazzmalerei.wordpress.com/ ins Leben gerufen und gemanagt. 😉
      Aber was soll´s? ich kann nur versuchen die passenden Fragen zu stellen und Hilfe anzubieten. Der Kunstmarkt ist auch nur ein Markt von Menschen für Menschen.

      Beste Grüße – Frank

  4. martinawald sagt:

    Ja, Frank, Du hast „gemanagt“ und managt Deinen eigenen Kunstproduktionsbetrieb und wartetst nicht, in der Opferrolle verharrend, bis Dich die Turner-Preis-Vergeber „entdecken“. Ich selbst habe im Marketing keine Erfahrung, weiß aber, dass es ohne nicht geht und das sollten langsam mal alle Künstler begreifen und diesbezüglich zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Ich kann nämlich diesen „Meine-Kunst-soll-für-sich-selbst-sprechen-Quatsch“ (in meinem Umfeld)nicht mehr hören.
    Deine Jazz meets fine Art-Intitiative ist da ein sehr gutes Vorbild (…aber: wie waren die Verkaufszahlen?)
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend,
    Martina

    1. frank8233 sagt:

      Hallo Martina,
      Deine Frage trifft es. Wir haben in Greifswald trotz guter Besucherzahlen. Presse und Fernsehen bei der Eröffnung nichts verkauft. Im Juli hat es kaum jemanden in die Kultureinrichtungen getrieben, alle Menschen genossen das wunderbare Sommerwetter am Strand. Nun dieses trifft aber leider auch auf die anderen beiden Ausstellungen von uns zu. Dieses Jahr ist es wie verhext. Nun dieses scheint aber auch andere Künstler zu treffen. Für uns waren diese Ausstellungen aber trotzdem erfolgreich 😉 Für die Verkaufserlöse haben wir uns etwas anderes einfallen lassen, wie in meinem heutigen Beitrag zu lesen ist, dazu kommen noch ein paar Aufträge…
      Aber dieses ist etwas ganz typisches und trifft alle Branchen. In meinem Job haben wir schon oft Riesenaufwände für einige Kunden gemacht, ohne dass es sich ausgezahlt hätte. Dafür klappte es an anderen Stellen besser und schneller als erwartet. Wichtig ist dort hinzugehen, wo die Kunden kaufen. Egal ob man ein Produkt x oder ein Aquarell zu verkaufen hat. Es ist Quatsch, dass sich das beste Produkt durchsetzt. Es kommt viel mehr darauf an zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, das richtige zu tun. Eigentlich eine Binsenweisheit. Dieses gehört dann aber auch im Ergebnis der Jazz Ausstellung dazu … damit es in der Summe rund wird.
      Jeder Arbeiter, Angestellter, Handwerker, Unternehmer, Künstler muss so eigenverantwortlich handeln.

      Beste Grüße – Frank

  5. susannehaun sagt:

    Hi Frank, danke für deine Erfolgswünsche für meine Ausstellung 🙂
    Dein Briefpapier gefällt mir sehr gut, denn es ist einmal anders. Wir haben auch Bilder auf unserem Papier, aber ganz Konservativ oben im Kopf! Die Bilderleiste links ist etwas anderes und zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich.
    Welches Programm hast du zum Bedrucken der DVD Etiketten? Ich habe von Zweckform Etitketten und eine Wordformatvorlage dazu. Das ist immer umständlich und es kommt immer nur ein Kompromiss aus dem Drucker. Das ärgert mich natürlich sehr!
    Grüße aus dem wirklich dauerverregneten Berlin sendet dir Susanne

    1. frank8233 sagt:

      Hallo Susanne,
      danke für Deine Zeilen. Na klar drücke ich für Deine Ausstellung die Daumen.
      Nun ich habe bei dem Briefpapier nur gespielt und wie Du es geschrieben hat, ist das Resultat recht ansprechend. Ich habe ein Programm von Laserlink zur Beschriften der DVDs. Ich habe es gemeinsam mit den ersten Etiketten gekauft und es ist besser als das Werkzeug von Zweckform. Nun wenn ich dran denke, bringe ich es Dir mit, wenn ich Dir Deine CDs wieder gebe.

      Beste Grüße – Frank

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