Bilder, Aquarelle vom Meer & mehr – von Frank Koebsch

Meine Aquarelle und Fotos entstehen meist im Mecklenburg Vorpommern. Ich brauche für meine Malerei, meine Bilder die Weite des Landes und den Wind von der Ostsee. Beruflich bin ich nach Berlin, Bremen, Frankfurt / Main, Hamburg, Hannover, Luzern gependelt, aber unser Lebensmittelpunkt ist in der Nähe von Rostock, in Sanitz ;-)


Was ich schon immer über Rostock sagen wollte 😉

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Rostock - Das ist es (c) Frank Koebsch

Rostock - Das ist es (c) Frank Koebsch



Ich hatte dieses Bild vor einigen Tagen gemacht und es viel mir bei der Vorbereitung auf den nächsten Beitrag wieder in die Hände. Die Aufschrift Rostock – Das ist es! sagt genau das aus, was ich für Rostock empfinde. Nun ich habe in Berlin, Bermen, Frankfurt / Main, Hamburg, Hannover und Luzern gearbeitet und wir haben so manches Mal überlegt umzuziehen, aber wir leben immer noch hier.  Auch wenn die anderen genannten Städte zweifellos tolle Metropolen sind, ein grandioses Kulturangebot haben oder in einer tollen Umgebung liegen oder … fehlt mir nach kurzer Zeit immer der Blick im platten Land bis zum Horizont, der Wind und die frische Luft vom Meer.

12 Gedanken zu “Rostock – Das ist es !

  1. ute42 sagt:

    Eine gute Aufnahme. Irgendwo hat man halt seine Heimat. Auch wenn man die ganze Welt sieht, es zieht uns immer wieder zurück „nach Hause“.

    1. frank8233 sagt:

      Hallo Ute, ja Heimat ist etwas, zu der die Bindung mit dem Abstand wachsen kann 😉
      Beste Grüße – Frank

  2. hrorebirth sagt:

    der text,deine gedanken passen wundervoll zum bild 🙂 ich hätte bei dem foto aber das oberhalb des werbeträgers und das haus nebenan abgeschnitten o.noch besser unschärfer dargestellt..
    lg dirk

  3. frank8233 sagt:

    Hallo HROrebirth ;-),
    wenn das nicht zum dem Bild und dem Beitrag passt. Danke für den Hinweis zu dem Foto, aber bisher habe ich die Bilder immer (fast) unbearbeitet eingestellt. Nun dieses muss, aber nicht bleiben. Beste Grüße – Frank

  4. Tourette S. sagt:

    Nun, wenn man auf überteuerten Wohnraum und geringe Löhne steht, dann auch noch kaum kulturelle Ansprüche stellt und Autos, Autos, Autos immerzu und allgegenwärtig um sich haben möchte, ist man in HRO wohl gut aufgehoben.

    Die Ecke, wo das fotografierte Haus steht, wird ja ebenfalls durch den immens dominierenden Straßenverkehr mehr als in Mitleidenschaft gezogen.
    Und auch das Gebäude selbst strahlte mit seinem kräftigen Blau ja noch etwas Esprit aus; jetzt wirkt es nur noch fad und wird demnächst (Verkehr!) wohl endgültig zu einem grauen Entlein -bzw. grauen irgendwas- werden…

    Aber das bekommt man natürlich nicht so mit, wenn man alles nur durch die rosarote Hurra-Lokal-Patriotismus-Brille sieht; merkwürdig dann wohl nur, daß diese Stadt in Bezug auf Attraktionen/ Attraktivität von vielen Touris irgendwo hinter Ribnitz oder Güstrow eingeordnet wird (zum Glück gibts noch Warnemünde).

    PS: weiß jemand, ob die Marienkirche nach erfolgter Sanierung auch mal ein wenig illuminiert werden soll, wie es heutzutage in jeder Kleinstadt üblich ist; oder ist diese Stadt selbst dafür mittlerweile zu down.

    1. frank8233 sagt:

      Hallo Tourette,
      Danke für einen ausführlichen Beitrag. Schade, dass Du für Rostock nicht ein einziges gutes Wort findest. Wir kennen uns beide nicht und ich kann nicht einschätzen, was Dich bewogen hat, so über Rostock zu denken. Eines steht fest, in Rostock gibt es viel zu tun und die Situation in der Bürgerschaft und das Verhältnis zum Bürgermeister ist sicher nicht das optimale für Rostock.
      Aber wenn Du die Zeilen im Kopf meines Blogs gelesen hast, habe ich in Frankfurt, Berlin, Bremen, Hamburg, Luzern, Hannover gearbeitet und auch zu mindestens zu Untermiete gewohnt. Alle diese Städte und Regionen haben ihre schönen Seiten aber auch Ihre Schattenseiten. Wenn ich für mich persönlich den Vergleich ziehe, schneidet Rostock nicht schlecht ab.
      Schau wieder in meinen Blog und ich würde mich über weitere Kommentare vor Dir freuen und wünsche Dir eine schöne Zeit zwischen den Jahren. Frank
      Aber Du hast

  5. Tourette S. sagt:

    Guten Tag,
    ich komme ja nun aus HRO -habe aber eine Weile in B und L gelebt- und kann die Situation gut abschätzen.
    Die Stadt taumelt nicht mehr nur, sie stürzt; gleichzeitig nehmen die einlullenden Phrasen und die Hurra-Rostock-Propaganda zu.
    Das kann auf Dauer zu keinem guten Ergebnis führen; ich empfehle den Leuten, die sich als Macher in dieser Stadt sehen, dringend, mit sich und ihrem Schaffen in Klausur zu gehen; es gibt nicht nur viel zu tun – die Weichen müssen komplett anders gestellt werden.
    Wenn es aber sogar schon an einer Fehleranalyse mangelt, ist da wohl nicht viel zu erwarten.

    Hier einige Negativ-Beispiele:
    *das schönste Kino der Stadt ist heute ein zwielichtiger Club, mit etwas Glück 2mal im Monat geöffnet (dann stehen da überall die Zuhälter-Hobel kreuz und quer in den Feuerwehrzufahrten),
    *die Stadtplätze werden zu unwirtlichen Betonwüsten umgestaltet – die Bürger sind abgeschreckt – es wird gnadenlos weiterplaniert,
    *die Fischerbastion ist weniger als nur mehr ein Schatten ihrer selbst – es gibt keine öffentliche Diskussion darüber,
    *der Stadthafen sollte zu einer attraktiven Flaniermeile werden – da ist nichts davon zu erkennen, parkende Blechkisten überall,
    *die gesamte Innenstadt sollte für Fußgänger besser begehbar werden – für eine Innenstadt ein Muß, stattdessen dominieren Dauerstau, Dreck und Lärm,
    *abgeholzte Bäume in den Straßen werden nicht neugepflanzt – habe ich so noch NIE IRGENDWO erlebt,
    *die Geh- und Radwege sind in grauenhaftem Zustand,
    *die KTV ist eine Müllhalde – Sperr- und Siedlungsmüll überall in den Straßen und auf den Plätzen,
    *die wenigen historisch bedeutsamen und architektonisch interessanten Gebäude werden kaum angestrahlt – schämt sich Rostock?
    *die Geschäfte und Gaststätten sind großteils sehr provinziell: kaum Leuchtreklame, unattraktive Öffnungszeiten, kein internationales Flair (Mehrsprachigkeit),
    *Projekte werden in HRO einfach nicht angegangen: Theaterneubau, bessere Erreichbarkeit Stadthafen, Museum in der Innenstadt, dichteres Nahverkehrsnetz in der Innenstadt, Bebauung von Brachflächen (Neuer Markt, Beim Grünen Tore..)

    Das ist einiges von dem, was mir spontan eingefallen ist.
    Unter dieser Stadtverwaltung verkommt HRO -das mit relativ guten Voraussetzungen gestartet war- zu einem regelrecht abgetöteten Drecknest; so wird es jedenfalls von so einigen Auswärtigen mittlerweile wahrgenommen – und das ist übel.

    PS: positiv: die Beleuchtung auf dem Uniplatz ist inzwischen so, daß man sich hier nicht mehr direkt gruseln muß, wegen Dunkelheit und so..

    MfG

    1. frank8233 sagt:

      Hallo Tourette,
      es macht mich traurig, Deine Zeilen zu lesen. Warum? Klar kann ich der Liste noch etliche Punkte hinzuschreiben oder ich könnte mir Dir anfangen über die einzelne Punkte zu diskutieren. Was mich traurig macht ist, dass Du nicht keine positive Zeile oder Beispiel für Rostock findest. Es gibt eine Menge positive Beispiele trotz aller Mängel. Um Bilanz zu ziehen, gehört für mich unbedingt dazu, positive Beispiele aufzulisten, genauso wie Beispiele, die schiefgelaufen sind oder nicht gelöst wurden. Viele meiner Kollegen, Bekannte, die irgendwo in der Republik wohnen, sehen Rostock in einem ganz anderen Licht wie Du. Ich glaube, dass auch viele Rostocker und Menschen, die in der Region leben, ein differenziertes Bild von Rostock, wie Du es skizzierst. Warum? Nun ich glaube, dass sich sonst Rostock und Greifswald nicht die einzigen Städte in MV sind, in denen sich die Bevölkerungsentwicklung positiv gestaltet, denn in der Regel stimmen die Menschen mit den Füssen ab.

      Beste Grüße – Frank

  6. Tourette S. sagt:

    Tja dann weiß ich auch nicht; es ist wohl einfacher, sich mit dem Überbringer schlechter Nachrichten auseinanderzusetzen, als den Nachrichten selbst auf den Grund zu gehen.
    Ich kann nur sagen: wundere Dich aber nicht, daß bei vielen Rankings und ähnlichem HRO im hinteren Mittelmaß versinkt und inzwischen von außerhalb kaum ein Trennstrich hinsichtlich allgemeiner Größe zu Stralsund oder Schwerin gezogen wird; sehr wohl aber zu Erfurt oder Dresden .. was eigentlich nicht sein sollte.

    Zur Einwohnerentwicklung: sie stagniert – mehr nicht. Allgemein gibt es einen gewissen Trend hin zu den Zentren, weil nur hier noch „was geht; davon profitieren Leipzig, Potsdam oder Dresden stark, Berlin sowieso; Rostock kaum. Hier ziehen die jungen Leute zwar auch her (der Uni sei Dank), bleiben dann aber kaum, sondern verschwinden wieder – Rostock, der Durchlauferhitzer, zu mehr bringt es die Stadt heutzutage einfach nicht mehr.
    Und daß Leute mit mehr Potential verschwinden, liegt für mich u.a. an dem, was Rostock eben so bietet; und das wiederum ist zurückzuführen auf die Engstirnigkeit der Elite, die sich hier nach der Wende festgesetzt hat und nun alles wegbeißt, was ihre unteres Mittelmaß in Frage stellen könnte, und DAS ist traurig – aber wahr.
    MfG.

    1. frank8233 sagt:

      Hallo Tourette,
      wir lesen beide wohl die gleichen oder ähnlichen Informationen, nur interpretieren wir diese anders.
      Es ist seit gut 15 Jahren bekannt, dass sich eine Bevölkerungswanderung hin zu den Ballungszentren und Regionen um Hamburg, Köln & Düsseldorf, Stuttgart, München und Berlin geben wird. Diese wird sich ändern lassen. Eine Stagnation von Bevölkerungszahlen ist, da schon ein Erfolg, wenn andere Städte wie z.B. auch Bremen und Hannover schrumpfen….
      Rostock kann sich leider auf Grund der wirtschaftlichen Entwicklung nicht mit Dresden, Leipzig und auch nicht Erfurt und Magdeburg messen. Hier muss man schon aufpassen… Aber das Rostock mehr aus seinem Potential machen konnte und kann, da bin ich Deiner Meinung. Gerade was in anderen Städten durch mehr Einheit aus Eigeninitiative, Arbeit in Verbänden, politischen Willen und Arbeit von Unternehmen passiert, ist in Rostock nur wenig entwickelt oder geht oft in politischen Streitigkeiten unter. So wurde Rostock nicht Landeshauptstadt, hat die Chance für Fördermittel für ein Theater verpasst und und…
      Aber was machst Du, um Dich einzubringen, um etwas zu verändern?

      Schönen Abend – Frank

  7. Tourette S. sagt:

    Guten Tag,
    hier mal ein Beispiel: ich hatte immer mal wieder versucht, als aktiver Radfahrer auf die Geschicke der Verkehrsplanung Einfluß zu nehmen: so exotische Dinge wie keine Ampel- und Laternenmasten mitten auf den Wegen, ebene Oberflächen, übersichtliche Wegeführung, bei ausreichend Platz eindeutige Trennung von den Fußgängern (die sind in HRO zu Recht sehr genervt von Radfahrern – und dann aber auch wieder zu Unrecht)… rate mal, wie weit ich da gekommen bin.
    Selbst einfachste Dinge sind hier im Tal der Vollidioten einfach nicht drinne; ich habs dann aufgegeben – Rostock soll Auto fahren, na dann – nur zu.
    Hauptsache die Leute vergessen nicht, daß es da keine zentrale Bundesbehörde gibt, die einem dafür Geld überweist…

    Im Übrigen bin ich als Selbständiger schon bemüht, meinen Laden weltoffen und ansehbar zu halten; ich bekomme auch entsprechend gute Kritiken.
    In unserem Metier können wir uns überregional durchaus sehen und messen lassen mit Läden in Berlin oder Leipzig.

    Als Hausbesitzer bemühte ich mich in letzter Zeit, entsprechend vorhandenem Zeit- und Geldumfang meine zwei Objekte interessant zu gestalten; Du hast da auch schon Fotos von reingestellt, wie ich festgestallt hatte.

    Ich würde mich gerne noch weiter einbringen, z.B. bezüglich diverser Pflanzaktionen in den Straßen (ist in anderen Städten gang und gebe, in HRO parkt man lieber sein Auto bis an die wenigen Bäume ran), aber bislang wurde mir da abgeraten: diese unfähige Verwaltung läßt ihren Bürgern keinen Freiraum, dafür langt es dann doch noch allemal – siehe Gängelung der Anreiner in W’münde wegen der Blumenkästen.

    Vielleichtstarte ich aber doch mit paar kumpels im Frühjahr mal ne Pflanzaktion.

    MfG

    1. frank8233 sagt:

      Hallo Tourette,
      danke für Deine Antwort. Wenn ich es richtig verstehe, kommst Du aus der KTV und hast einen Laden. Nun ich bin neugierig, wie Du sicher schon gemerkt hast, wo kann man Dich denn finden?
      Nun als Rostocker, der nicht wegen seiner Arbeit Rostock verlassen muss, würde ich auch weitgehend auf ein Auto verzichten. Nur meine Frau muss täglich zu Arbeit nach Schwerin fahren und mein Schreitisch steht z.Z. in Berlin. Unter diesen Umständen haben wir eine andere Einstellung zum Auto, zur Bahn und einem Freizeitgefährt Fahrrad 😉 Nun sicher kann in Bezug auf das Verkehrskonzept viel gemacht werden. Aber die Frage ist dann wie? Alleine, gemeinsam im ADFC, einer Partei, einer Bürgeriniative mit hoher Nachhaltigkeit zu gunsten des ÖPNV oder wie…
      Ich bin grundsätzlich gegen Pflanzaktionen. Aktionen fehlt nach meinen Erfahrungen oft die „Nachhaltigkeit“, sprich die Aktion ist vorbei und was dann? Verdorte und ungepflegte Ecken haben wir genug, wie Du schreibst. Wie wärs denn mit denn mit Partnerschaft für neu anzulegende Flächen oder zur Pflege für bestehende?

      Du siehst ich gehe amders an die Dinge ran… Beste Grüße Frank

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