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Über der Wert der Vernetzung


Was haben Kraniche, Kalender, Magnolien und Irrtümer mit der Vernetzung zu tun? Was sind die Social Networks und die Vernetzung meines Blogs wert?

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Das WWW und insbesondere das Social Web lebt von der Vernetzung. Eine Binsenweisheit 😉 Die Vernetzung bestimmt einmal im Netz den PageRank und wie gut die Seiten gefunden werden. In Facebook, Twitter und Xing geht die Vernetzung in der Regel mit der Anzahl der Freunde, Follower und Kontakte einher. Aber ist dieses alles? Ich bin der Meinung „Nein“. Mit dieser Meinung bin ich in guter Gesellschaft. Ich hatte vor ein paar Tagen, die Chance mit Thorsten Hahn, eine Workshopreihe u.a. zum Thema Social Media zu gestalten. Es war ein Erlebnis…. Was Sie kennen Thorsten Hahn nicht? Hier ein paar Daten

  • 34.032 Kontakte in Xing
  • 3.149 Follower bei Twitter
  • 1.119 Freunde bei Facebook
  • Autor des Buches:  77 Irrtümer des Networkings …
  • Das ManagerMagazin  nannte Ihn „Mr. Xing”.

Aber nicht diese Zahlen sind interessant, sondern das was Thorsten Hahn und alle anderen Netzbenutzer aus den Möglichkeiten dieser Vernetzung machen. Hier ein paar Beispiele:

  • In meinem Job gehört das Thema Social Media und Kommunikationsmöglichkeiten für Unternehmen zu einem der Kernthemen. Also war es logisch, dass ich die Aktivitäten von Thorsten Hahn in der Regel über Xing verfolgte. Als wir dann Workshops mit unseren Kunden planten war es einfach, zum Telefon zu greifen und uns zu verabreden. Die Workshops waren für unsere Kunden interessant, wir haben sehr gutes Feedback erhalten und und..
  • Ich habe zur Lichtwoche 2010 Unterstützung bei Ausprobieren für eine neue Kamera gesucht. Ich bin dann im Netz über die Anzeige von Kirsten Falkenberg gestolpert, wir haben zusammen fotografiert und ich habe darüber in meinem Blog berichtet. Kirsten Falkenberg hat meinen Beitrag als Kundenrezension aufgegriffen 😉 und mich später in den Fotoclub Rostock eingeladen. Wir haben die nächsten gemeinsamen Fotosession vereinbart …
  • Susanne Haun und ich habe uns im Netz kennen gelernt. Irgendwann haben wir uns dann im Rahmen einer Ausstellung persönlich kennen gelernt. Inzwischen tauschen wir uns angeregt zu diesem oder jenem Thema aus, besuchen uns wenn möglich, versuchen uns zu helfen und greifen dieses und jenes Thema auf unseren Blogs auf, auch wenn es noch nicht blühenden Magnolien oder Zitate zu einer Bilderserie ist.
  • Als Mecklenburger bin irgendwann auf den Blog Exklusiv in Mecklenburg-Vorpommern – News und Events in Mecklenburg-Vorpommern – von Rainer Hemmer gestoßen. Er veröffentlicht aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen in den Rubriken Sport, Musik, Mode, Kultur, Events, Gourmet u.a.  eine sehr gute Informationsquelle für MV 😉 Irgendwie habe ich mit meinem Blog auch die Aufmerksamkeit von Rainer Hemmer geweckt und so kommt es immer wieder vor, dass er Themen von mir aufgreift, wie z.B. unseren Kalender, die Rückkehr der Kraniche u.a.

Aber warum zähle ich diese Beispiele auf? Ganz einfach, es sind für mich gute und einfache Beispiele, die zeigen, was Vernetzung wert ist und wie Vernetzung funktionieren sollte. Social Networks, Foren u.a. sind interessante Informationsquelle, bieten Möglichkeiten sich auszutauschen. Aber der richtige Wert zeigt sich erst, wenn man es gemeinsam schafft mit Followern, „Freunden“, Kontakten …  ins Handeln kommt, gemeinsam Themen im Netz und am besten im realen Leben treibt. Somit macht für mich das Netzwerken im Web kein Unterschied  zu den Netzwerken in Sportclubs, im Kontakt zu Kollegen, im Bekannten und Freundeskreis und der Familie.

Interessant war für mich, dass hier  Thorsten Hahn als Mister Xing eine gleiche oder zu mindestens ähnliche Meinung vertritt. Wie gehen Sie mit Ihren Followern, „Freunden“, Kontakten um?

Als Dankeschön für Rainer Hemmer möchte ich noch einen weiteren Kranich, einen Vogel  des Glücks zeigen. Wir werden sicher auch noch das Kennenlernen im realen Leben schaffen. 😉

Kranich (c) Aquarell von Frank Koebsch

Kranich (c) Aquarell von Frank Koebsch


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P.S. Wenn Sie die Chance habe, mal einen Vortrag von Thorsten Hahn zu hören, nutzen Sie die Chance. Es lohnt sich 😉

  1. 10. März 2011 um 10:23

    Du hast das sehr gut beschrieben, Frank. Ich kann dem kaum etwas hinzufügen.
    Es ist umkompliziert. Egal, wo wir sind, zuhause, Bahn, Atelier … wir können kommunizieren…. und die Geräte werden immer kleiner…
    Ich habe gerade an Mr. Spock gedacht, vielleicht werden die Geräte irgendwann wirklich sooooo klein, dass wir sie nicht mehr sehen …..

  2. 11. März 2011 um 08:40

    Guten Morgen Susanne,
    Danke für Deinen Kommentar. Ja wir können die Möglichkeiten der Vernetzung und der Kommunikation gut nutzen. Aber es gibt auch links uns rechts neben uns, Menschen, die Netzsüchtig sind oder es komplett ablehnen bzw. für sich nicht entdeckt haben. Aber ich glaube und erleben, wenn man die Möglichkeiten vernünftig nutzt, siehe ich einen großen Nutzen aus dem allen.
    Beste Grüße – FRank
    P.S.: Die Mail beantworte ich später 😉

  3. Rainer Hemmer
    11. März 2011 um 18:45

    Hallo Herr Koebsch, vielen Dank für den informativen Bericht und das Sie meine Website erwähnt haben. Leider haben viele den Sinn der Vernetzung noch nicht richtig begriffen. Gerade in der Touristikbranche könnte Mecklenburg-Vorpommern noch viel mehr davon profitieren, es ist ein mühevoller Weg. Ihre Ausstellung im Gästehaus Binz habe ich auch bei mir veröffentlich – …
    Da wir ab und dann auf Rügen sind, werde ich mir die Ausstellung nicht entgehen lassen.
    Schönes Wochenende und herzliche Grüße Rainer Hemmer

    • 12. März 2011 um 08:56

      Hallo Herr Hemmer,
      danke für die Zeilen und die Veröffentlichung unserer Ausstellung. Über ein Feedback von Ihrem Besuch würden wir uns freuen.
      Ja das Thema Vernetzung, das ist wirklich vielschichtig und eigentlich ist es gerade im Bereich Tourismus und Kultur für unsere Region unser Bundesland schade, dass es so wenig genutzt wird. Aber wir sind ja dabei kleine Schritte zu tun 😉
      Ich wünschen Ihnen ein schönes Wochenende – Frank Koebsch

  4. Autor
    12. März 2011 um 15:43

    Danke Frank, es ist gut, wenn Du immer mal wieder Wichtiges zu dem Thema postest. Meine Erfahrung ist allerdings die, dass gute Kontakte nicht durch Social Media entstehen, sondern in privaten Dialogen und Treffen. Die Zeit, welche man dort hinein investiert mag länger sein, aber es geht absolut nichts über den privaten Kontakt. Masse allein bringt – außer, dass ich meine Sachen unter die Leute streuen kann und evt. mehr Blogbesucher erhalte – nichts. Es geht schon los, dass überall andere Sitten der Gastfreundshaft herrschen und ein Entgegenkommen und diplomatische Vorgehensweise dort nicht mit Netz-Kontaktiererei zu ersetzen sind. Auch gehört nicht alles im Vorfeld breitgetratscht. Wann, wie und wo gebe ich welche Info weiter an die Öffentlichkeit. Das ist die Frage.

    Wir hatten erst gestern wieder die Erfahrung gemacht, dass nicht Alle in der Kunstbranche per Internet unterwegs sind. Ein Sammler meiner Bilder hat bis keine E-Mail. Habe ihn bei einer Ausstellung kennengelernt. Ins Internet schaut er nur sporadisch bei Freunden, wenn überhaupt. Kontakt läuft über Briefe und Telefon.

    Wenn die „Vernetzung“ nur anfangs virtuell und dann mit vielen realen Engagements unterlegt wird, kann sie sehr sinnvoll sein, gerade in der Kulturszene für überregionale Zusammenarbeit.

    Liebe Grüße

    • 13. März 2011 um 19:12

      Hallo figunetik,
      danke für Deine Zeilen. Dur hast recht, belastbare und gute Kontakte müssen wachsen und sich bewähren. Dieses geschieht nur im „wirklichen“ leben und nicht im Netz. Nichts verbindet mwhr, als gemeinsam Schwierigkeit bewähltigt zu haben, gemeinsam gelacht zu haben und und … Das Social networking kann und wir dieses nie ersätzen. Es ist eine Möglichkeit in Verfindung zu bleiben, neue Menschen kennen zu lernen, aber irgendwann sollte oder muss man den Schritt ins wirklich Leben machen. Denn die „Lindendollars“ sind gescheiter.

      In dem Sinne viel Spaß im realen und virtuellen Leben und Wirken – Beste Grüße, Frank

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