Bilder, Aquarelle vom Meer & mehr – von Frank Koebsch

Meine Aquarelle und Fotos entstehen meist im Mecklenburg Vorpommern. Ich brauche für meine Malerei, meine Bilder die Weite des Landes und den Wind von der Ostsee. Beruflich bin ich nach Berlin, Bremen, Frankfurt / Main, Hamburg, Hannover, Luzern gependelt, aber unser Lebensmittelpunkt ist in der Nähe von Rostock, in Sanitz ;-)


Großstadtheidi in der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

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Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten? Diese Frage stellt  Julia Tepasse in ihrer Blogparade. Ich kann nicht anders, als mit einem großen „JA“ zu antworten. Warum? Nun ich bin nicht der Typ, der nach Musik malen kann, der seinem Unterbewusstsein mit den Farben den Weg ebnet, der die Farben einfach fließen lässt …. Aber auch dieses kann ja bereits ein Konzept sein, in dem man sich ganz einfach auf etwas einlässt, bewusst eine Methode nutzt …

Wenn man Wikipedia  befragt nach einem Konzept fragt, bekommt man folgende Erklärung:

Ein Konzept beschreibt eine Grundvorstellung, eine Skizze, einen Entwurf, die erste Fassung eines Textes oder allgemein eines Projektes, eines Vorhabens. In der Regel wird ein Konzept als eine Sammlung von Leitgedanken verstanden. Es verfasst also die Eckpunkte eines Projekts.

Ich habe schon oft beschrieben, wie meine Bilder entstehen. Meist dauert es eine Weile und ich versuche die Motive für mich zu entdecken. Hierzu nutze meist meine Kamera. Dann irgendwann ist die Zeit reif, aus einer Laune heraus oder auf Grund einer Anregung und ich beginne mir Gedanken zu machen, wie ich das Motiv auf Papier bringen kann. Dann entsteht eine Vorzeichnung und ich setze Stück für Stück die Farben. Meist male so  eine Serie von Bilden… egal ob Magnolien Blüten, Löwenzahn, Disteln, Aquarelle zu Thema Jazz, Balett, Faszination Karussell, oder oder …

Auf diesem Weg, mit dieser Methode, mit dieser Konzeption entstehen sehr oft meine Aquarelle. Für mich zahlt es sich aus 😉 vielleicht ja auch für die Betrachter meiner Bilder.

Nun dieses ist aber nur ein Teil der Tätigkeiten in der Kunst. Ein anderer großer Bereich in der Kunst ist im Marketing angesiedelt. Egal ob der Künstler diese Feld alleine beschreitet oder die Themen in Aufgabeteilung mit Agenturen und Galerien angeht, sind hier auch entsprechende Konzepte notwendig. Für mich waren die Organisation und die Durchführung der Ausstellung Jazz meets FineArts eine Suche nach einer geeigneten Konzeption für eine große Gemeinschaftsausstellung. Unsere gemeinsame Aktion, die Blogparade: 10 Fragen zur Kunst ist eine Idee, ein Plan um dauerhaft unsere Blog besser zu positionieren. Hier können Sie noch einmal die Konzeption der Aktion Blogparaden als Marketinginstrument für unsere Kunst nachlesen.

Also ich bleibe dabei, für mich ist es bei der Entstehung meiner Bilder und danach im Bereich des Marketings wichtig mit Konzepten zu arbeiten.

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Konzeptionen in meiner Kunst

Konzeptionen in meiner Kunst

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P.S. Hr. Mahlendorf – Danke schön für die Veröffentlichung des Artikel in Ihrem Blog Rostocker Startups

13 Gedanken zu “Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?

  1. susannehaun sagt:

    Guten Morgen Frank!

    Aus den Antworten zu Julias Frage kann der Leser sehr gut die Charaktere der einzelnen ableiten.

    Ich glaube, dass jeder ein Konzept hat. Selbst, wenn das Konzept nur ein kleiner Gedanke ist, der dann ausgearbeitet wird.

    Du arbeitest viel mit der Visualisierung deiner Gedanken in schematischen Bildern, Frank. Ich habe mich ja schon an deine kleinen Diagramme gewöhnt und empfinde sie inzwischen als Hilfe, anderen Gedanken und Konzepte klar zu machen.

    Bei deinem heutigen Diagramm ist dir (bestimmt wegen der späten Stunde) von meinem Verständnis der Marketing Pfeil in die falsche Richtung geraten. Denn auch das Marketing geht Aufwärts und nicht Abwärts!!!!!! (Ich weiss, dann sind auch die Texte auf den Legosteinen in der falschen Reihenfolge)

    Danke, dass du noch einen Artikel für unsere Blogparde unterbringen konntest!

    Grüße aus Berlin sendet Susanne

    1. frank8233 sagt:

      Hallo Susanne,
      ich glaube, dass Du so gar sehr Recht hast mit Deiner Feststellung, dass man aus den Antworten auf Julia ganz schnell die verschiedenen Charaktere ableiten kann. Wir Du schreibst, ist es es oft schon der kleine Gedanke, die Überlegung, wie soll ich anfangen, was will ich ausdrücken, mit welcher Methode, welchem Material und Handwerkzeug … der Beginn eine Konzeptes, aus dem sich einigen entwickelt. Dieses passiert, ob man es wahr haben will oder nicht.
      Aber in Bezug des Pfeiles bin ich nicht einverstanden. Ich male viele Bilder und überlege erst dabei oder danach, wie kann ich sie vermarkten. Damit ist das fertige Bild, wieder der Ausgangspunkt für das Marketing.
      Klar wissen wir beide, dass es auch den umgekehrten Fall gibt, wie z.B. eine thematische Ausstellung oder Überlegungen für eine Veröffentlichung und dann entstehen hierfür Bilder und Zeichnungen, passen zu der Marketing Idee…
      Aber in einem Punkt gebe ich Dir unbedingt recht, es muss mt dem Marketing für Künstler immer Berg aufgehen, sonst geht es mit Ihnen schnell Berg ab 😉

      Gute Nacht – Frank

  2. Geli Bartheline sagt:

    Hallo Frank,

    mit großem Interesse hab ich diesen Artikel gelesen und bin beeindruckt von deiner Strategie und Konzeption.
    Nun, bei mir hat sich das anders entwickelt. Schon lange fühlte ich in mir den Drang, von meinem Abkupfern von Postkarten namhafter Künstler oder Fotos wegzukommen und zu malen, was in mir steckt. Der Zufall wollte es, dass mir bei IKEA 64 randlose Bilderrahmen im Format 23x23cm à 10 Cent über den Weg liefen, die mich dazu inspirierten, mit 64 Mohnbilder ein Quadrat von 8×8 zu malen. Vielleicht hatte ich ja unbewusst diese Picasaalben im Hinterkopf, die man immer wieder neu organisieren kann. Wer weiß? Jedenfalls hat es Spaß gemacht, jeden Morgen den Tag mit mindestens einem Aquarell zu beginnen. Dabei ließ ich wie Nolde die Farben laufen und guckte, was sich daraus entwickelte, welche Bilder ich möglicherweise in meinem Kopf gespeichert hatte. Nun sind daraus 150 Mohnbilder beworden (https://picasaweb.google.com/bartheline/Mohn#). Auch wusste ich nicht, dass sich die mir bis dahin unbekannte Ulrike fand (Internet machts möglich), die zu den Mohnbildern einfühlsame Gedichte schrieb, dass zunächst mein Mann und später Ulrikes Tochter mich damit überraschten, daraus ein Buch zu gestalten und wir nun überlegen, wie wir es in einer höheren Auflage drucken lassen könnten. Vielleicht in der ars edition als Geschenkbändchen? Ob ich mich mal traue, dort anzufragen? Mein Weg war offen, noch nicht so vorgeplant, hat sich kreativ immer weiterentwickelt und das ist soo spannend.
    Bartheline

    1. frank8233 sagt:

      Hallo Bartheline,
      ich habe sicher eine Veranlagung dazu, habe dann noch ein wenig Methodik, Projektmanagement, Marketing und Vertrieb gelernt. So hat sich eines zu anderen ergeben. Du hattest mir schon mal Deine Geschichte erzählt uns ich finde es phantastisch, was Du mit viel Fleiß, Mut zum Ausprobieren bei dem Thema Mohn erreicht hast. Wenn man dann andere Menschen trifft, die einem helfen seine Ideen weiter zu entwickeln, dann ist es doch wunderbar. Man lernt bei jedem Schritt und so geht es weiter 😉 Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude und Erfolg.
      Beste Grüße – FRank

  3. hi frank, ich bin genau das was du beschreibst was du nicht bist.
    wenn ich eine weiße leinwand vor mir habe und so an das werk gehe indem ich mich von mir selbst inspirieren lasse,dann ist das aber noch kein konzept sondern eine art der herangehensweise. hab auch schon bei vielen anderen gelesen dass dies das oder jenes ja auch schon ein konzept ist. ein konzept versteh ich aber genauso, wie du es unten beschreibst. wahnsinnig fleißig und durchdacht frank….aber so ganz anders als ich.
    ich mach mir grad so einige gedanken….:-)))…und grinse.
    gruß coco

    1. frank8233 sagt:

      Hallo Coco,
      danke für Deine Zeilen und entschuldige meine Verzögerung, bei der Beantwortung. Ich kann nur sagen, schön dass wir so verschieden sind ;-), denn so sind auch unsere Bilder verschieden und jeder hat sein Feld sich auszudrücken…
      Aber so fleißig bin ich gar nicht, ich tue nur so ;-).
      Beste Grüße – Frank

  4. Helen sagt:

    Von mir auch einen guten Morgen Frank,
    mir gefällt Dein Beitrag auch sehr. Für mich persönlich ist ein Konzept auch wichtig, das sieht man ja schon an meinem Pizzakartonkonzept.Ich über eine relativ lange Zeit geforscht,wie ich mit dem Material Pizzakarton einen umweltfreundlichen, kostengünstigen Bildträger entwickeln kann, der einen besonderen künstlerische Ausdruck in sich trägt. Also zuerst hat mich der Pizzakarton an sich interessiert, die Falzlinien, Klebestrukturen, angelehnt an den Minimalismus (steht in Zusammenhang mit Konzeptionskunst)z.B. hat die Künstlerin Karin Sander einmal Raufasertapetstücke gerahmt, um auf die Schönheit im Alltäglichen hinzuweisen (die sind dann im Museum gelandet), ich habe diese Idee, auf meine Art, für mich weiterentwickelt (das wurde mir erst später klar) Aber das passierte ähnlich wie bei Geli B,(ich seh mir gleich gerne Deine Mohnbilder an)sehr organisch und ohne vorheriges Konzept, aber dann wurde ein umfassendes Konzept daraus! Ich hoffe ich habe mich einigermassen schlüssig ausgedruckt. Aber hier bei Frank lerne ich u.a. auch wie wichtig ein Marketingkonzept ist! Danke hierfür! Meine Pizzakartonkunst kann man unter http://www.malereiaufpizzakarton.de ansehen, oder Helen Königs googeln. Viele grüsse Helen

    1. frank8233 sagt:

      Hallo Helen,
      Deine Malerei lebt momentan von dem Pizzakartonkonzept, zu mindestens vordergründig. Für mich machen Deine Bilder aber mehr aus, als „nur“ der Maluntergrund, Du hat eine eigene Handschrift und arbeitest Themen bezogen… Das alles zusammen macht für mich Deine Malerei aus und macht Dich einzigartig. Viel Spaß weiterhin mit der Malerei und den Pizzakartons 😉
      Beste Grüße – FRank

  5. Geli Bartheline sagt:

    Hallo Helen,

    Klasse deine Idee mit den Pizzakartons. Das tat mir immer schon weh, diese einfach wegzuwerfen. Wenn ich noch unterrichten würde, würde ich gleich beginnen und mit meinen Schülern auf Pizzakartons malen. Das Problem der Hängung, weil die Rahmen zu schwer würden, fiele weg. Geniale Idde! Nur müsste ich so viele Pizzen nicht alleine essen, dann wären schnell alle Abnehmversuche flöten.
    L.G. Bartheline

  6. Geli Bartheline sagt:

    Hallo Frank, habe ein technisches Problemchen. Wie kann ich mein Profilbild auf diesem Blog hochladen?
    L.G. Bartheline

    1. frank8233 sagt:

      Hallo Barteline,
      die Profilbilder ergeben sich aus den anderen Accounts. Hellen, Coco haben Blogs und geben beim Kommentieren zur Bestätigung der Indentität Ihr Blogadressen an. Dadurch werden die hinterlegten Profilbilder angezeigt.
      Beste Grüße – Frank

  7. Gunter sagt:

    Wenn es Kunst sein soll, sollte es konzeptionell sein. Nach meiner Auffassung ist Kunst eine Antwort auf die Welt. Diese Antwort wird sich nicht in einem Werk erschöpfen (können). Die Teilantworten sind durch ein Konzept zu einer Einheit verbunden. Eine Werkreihe ohne Konzept wäre wahrscheinlich von Wahnsinn nicht zu unterscheiden, jedenfalls aber unverstehbar (natürlich kann aber ein Konzept unverständlich sein, dann hilft es nur dem Künstler, aber nicht dem Betrachter).

    1. frank8233 sagt:

      Hallo Gunter,
      für mich eine interessante Antwort. Ich kann mich damit identifizieren. Ein Konzept hilft mir bei dem Thema, bei einer „Art“ der Darstellung zu bleiben und verschiedene Sichten auf „ein“ Motiv oder Thema anzubieten.
      Ob ein Betrachter, dieses immer erkennen kann, liegt aber oft auch an den Künstlern, an der Konzeption der Präsentation ;-)))
      Beste Grüße – Frank

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