Bilder, Aquarelle vom Meer & mehr – von Frank Koebsch

Meine Aquarelle und Fotos entstehen meist im Mecklenburg Vorpommern. Ich brauche für meine Malerei, meine Bilder die Weite des Landes und den Wind von der Ostsee. Beruflich bin ich nach Berlin, Bremen, Frankfurt / Main, Hamburg, Hannover, Luzern gependelt, aber unser Lebensmittelpunkt ist in der Nähe von Rostock, in Sanitz ;-)


Kunst offen 2011

Landpartie zu Kunst offen am Pfingstwochenende

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Wie üblich sind wir einen Tag am Pfingstwochenende unterwegs gewesen und haben eine Landpartie anlässlich von Kunst offen unternommen. Wir waren auf der Jagd nach den Orten mit den gelben Schirmen den Ausstellungsorten Künstlern verschieden Couleurs. Wir sind in Richtung Mecklenburgische Seenplatte gefahren hatten Kuchen und Kaffee mit, haben den Sommertag genossen. Wir haben in Töpfereien, Schmieden, Ausstellungen u.a. besucht und wenn es passte haben wir einfach am Feldrand ein Picknick veranstaltet. Hier die ersten Schnappschüsse vom Wochenende. Nutzen Sie das wunderbare Wetten und besuchen Sie die Künstler im Rahmen Kunst offen. Ich werde in den nächsten Tagen noch ein paar Zeilen zu unseren schönsten Erlebnissen bei Kunst offen 2011 schreiben.

Hier ein paar Tipps zu Orten, die wir im vergangenen Jahr im Rahmen von Kunst offen besucht hatten.

6 Gedanken zu “Kunst offen 2011

  1. Ich würde gerne teilnehmen, müssen eine Kunstmesse an der frischen Luft war sehr schön, und mit einem pequenique vergessen sie dann, herzlichen Glückwunsch für die Haltung

    1. frank8233 sagt:

      Danke für Deinen Kommentar, bei schönen Wetter ist lohnt es sich immer 😉

  2. richard sagt:

    Tja… Frank, ich sehe die Veranstaltung etwas kritischer. Kunst Offen, dass vor vielen Jahren auf skandinavischen Traditionen beruhend startete, ist es eine Werbeveranstaltung der Tourismusverbände.
    Auf meinen jährlichen Landpartien entdecke ich immer wieder sehenswerte Gegenden und interessante Künstler mit Ihren Werken. Aber leider nimmt auch von Jahr zu Jahr der „Schrott“ an Ausstellungsstücken immer mehr zu. Sicher kann Mann und Frau über die Definition Kunst streiten, aber in der Breite sinkt die Qualität ständig. Ich versuch es immer bildlich zu beschreiben: Viele „Hobbykreative“ stellen Ihre gehäkelten Tischdecken aus und das unter dem Label Kunst Offen. Entweder die Tourismusverbände, definieren eine überwindbare Messlatte für die Teilnehmer oder der Name sollte geändert werden. Wie wäre es mit „Kreatives MV“, dann hätten die gehäkelten Tischdecken auch Ihre Daseinsberechtigung.

    1. frank8233 sagt:

      Hallo Richard,
      danke für Deine Zeilen. Nun wir haben keine Tischdecken gesehen. Aber ich kenne die Diskussion und auch wir haben einiges gesehen, was wir nicht mit unseren Vorstellungen übereinstimmen. Ich kenne diese Diskussionen seit Jahren, denn Kunst offen geht jetzt in 18. Jahr.
      Für uns ist Kunst offen eine Erfolgsgeschichte und wenn ich gesehen habe, wie viele Menschen unterwegs sind, wohl auch für viele andere Menschen. Inzwischen kommen Hamburger, Niedersachsen und Schleswig Holsteiner nach MV und machen ganz bewusst, wegen Kunst offen Ihren Touren hier. Nicht wegen der hoch gestochenen Qualität, sondern eher wegen der Vielfalt. Es macht halt vielen Menschen Spaß bei schönen Wetter übers Land zu fahren und hier und da zu schauen.
      Die Diskussion Qualität der Kunst in dieser Veranstaltung hatten in den vergangenen Jahren viele Künstler des http://www.kuenstlerbund-mv.de/ in den vergangenen Jahren geführt. Viele haben genauso diskutiert wie Du und sich von Kunst offen zurückgezogen. Nun keiner muss mit machen. Der http://www.kuenstlerbund-mv.de/ hat unter anderem wegen dieser Diskussion die Veranstaltung „Kunst heute“ ins Leben gerufen. Aber wer fährt schon gerne Ende Oktober bei Nieselregen übers Land. Dem entsprechend geringer fällt die Förderung und Resonanz an Besuchern aus.
      Nun wir lösen für uns das Thema ganz einfach. Inzwischen kennen wir viele und zu anderen informieren wir uns vorher. Einmal nutzen wir das WEB und gibt es in jedem Flyer und im Netz eine farbliche Kennzeichnung der Angebote bis hin zur Zugehörigkeit zum Künstlerbund. Wir kombinieren dann ich unseren Ausflügen neues, ungekannten und bekanntes.
      Es ist nun mal so, der mündige Tourist, Verbraucher, Bürger, Kunstsuchende, Künstler muss sich informieren. Dieses nimmt ihm keiner ab und lässt sich auch durch eine Begriffsdefinition lösen. Für mich lebt Kunst durch Vielfalt…
      Beste Grüße
      Frank

  3. richard sagt:

    Wie schon beschrieben ist es eine Veranstaltung der Tourismusverbände und aus deren Sicht ist es sicher eine Erfolgsgeschichte. Aber meine Befürchtungen gehen eher in die Richtung die Definition Kunst zu stark aufzubrechen. In MV gibt es leider ein begrenztes kunstinteressiertes Publikum.
    Macht sich der Ottonormalverbraucher auf den Weg unter dem Motto Kunst Offen unsere unbekannten Ecken des Landes zu erkunden, werden Ihm teilweise Sachen präsentiert, die wenig mit angewandter und bildender Kunst gemeinsam haben. Die Gefahr besteht darin, Ihm ein falsches Bild von Kunst zu vermitteln. Genau so können unsere Gäste einen falschen Eindruck über die Kunstszene im Land erhalten. Es muss nicht hoch gestochene Qualität bei rum kommen! Ich möchte nur ein wildes Ausufern eingrenzen und fordere die Touristikverbände auf, nicht jeden „Pseudokünstler“ für die Veranstaltung zuzulassen. Deshalb meine Idee einer überwindbaren Hürde für die Teilnahme. Ich weiß, die Kriterien würden schwer definierbar sein.

    Auch der Künstlerbund geht aus meiner Sicht einen falschen Weg. Nur Mitglieder des Künstlerbundes + Mitglieder des Vereins Kunstorte MV können bei Kunst Heute teilnehmen. Was ist mit den Kunsthandwerkern und nicht organisierten Künstlern? Auch die namentliche Nähe halte ich für falsch. Die Vielfalt der Ateliers in unserem Land kann leider nicht präsentiert werden, da der Besucher von „zwei Kunst Offen“ im Jahr gelangweilt ist. Natürlich entscheidet er sich für die Schönwettervariante. So entwickelt sich das Projekt mehr zur Gemeinschaftsausstellungen um dem Publikum die Vielfalt an zentralen Plätzen zur präsentieren.
    Bei aller Freiheit und Vielfalt sollten Organisatoren und Künstler nicht ganz den Blick für die qualitative Vermittlung von Kunst vergessen.
    Trotz aller Bedenken werde ich weiterhin beide Veranstaltungen im Land besuchen.

  4. frank8233 sagt:

    Hallo Richard,
    entschuldige die Verzögerung, ich war unterwegs. In Bezug auf die Schönwettervariante hast Du Recht. ;-)))) Aber den Termin im Herbst hat sich der Verband ausgesucht.
    Es ist schwer den richtigen Weg und das richtige Maß zu finden. Kunst offen ist „nur“ ein Aushängeschild und die Tourismusverbände können nur auf Basis der Bewerbung entscheiden und sind auf Vielfalt bedacht, um möglichst vielen Menschen etwas zu bieten. Das Thema Qualität in der Kunst und was ist Kunst ist ein schwieriges Feld. Aber ich entnehme Deiner Antwort, dass Du dieses weist. Ich habe eine Frage an Dich. Was machst Du eigentlich in Richtung Kunst?
    Ich werde genauso wie Du beide Veranstaltungen besuchen und mir meine Favoriten veraussuchen.

    Beste Grüße
    Frank

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