Sind Aquarelle Kunst?


Blogparade: 10 Fragen zur Kunst

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Nun ist es an mir als letzter in der Reihe unserer Blogparade: 10 Fragen zur Kunst meine Frage zu stellen.  Ich male gern, meist Aquarell und mache vor keinem Motiv halt, wenn es mich begeistert. Und doch werde ich ab und zu mit meinen „Wasserfarben“ schräg und mitleidig angesehen. Hier ein habe ich ein paar der Meinungen und Beobachtungen zusammen getragen:

  • Aquarell ist Kinderkram, denn das machen doch die Kinder bereits in der Kita.
  • Etliche Galerien nehmen keine Bilder auf Papier entgegen und erst Recht keine Aquarelle.
  • Aquarelle erzielen geringere Preise als Bilder in Acryl, Mixed Media, Öl vom gleichen Künstler im gleichen Format???

Was meinen Sie:

Sind Aquarelle Kunst?

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Sind Aquarelle Kunst ?

Sind Aquarelle Kunst ?

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Aus den Erfahrungen der anderen Blogparade möchte ich die Frage, erst einmal so stehen lassen. Ich werde den Blogbetrag dann Tag für Tag ergänzen, die Fragestellung untermauern. ;-)

Sind Aquarelle Kunst, wenn Affen Aquarelle malen?

Sind Aquarelle nur dann Kunst, wenn sie von berühmten Menschen stammen?

Sind die Aquarelle von Nolde und Heckel Kunst? Oder nur Vorstudien und ungemalte Werke?

Sind meine Aquarelle Kunst?

Ich freue mich auf einen regen Austausch mit Ihnen und wünsche Ihnen und mir bei der Diskussion viel Spaß. Am Sonntag den 26.06.2011 verlose ich unter allen Teilnehmern der Blogparade ein Überraschungspaket der Fa.  Hahnemühle und folgende Miniatur. Wie könnte es anders sein,  ein Aquarell ;-)

Frank Koebsch„Kranich“Miniatur in Aquarell auf Hahnemühle Aquarellpostkarte10,5 x 15 cm, 2011

Kranich (c) Miniatur in Aquarell von FRank koebsch

Kranich (c) Miniatur in Aquarell von FRank koebsch

Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

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  1. Suzi
    20. Juni 2011 um 08:08 | #1

    Guten Morgen Frank. Antowrt heute . JA!!!!!…lg,Suzi

    • 20. Juni 2011 um 09:49 | #2

      Hallo Suzi, Warum ausgerechnet heute? Ich wünsche Dir einen guten Start in die Woche – Frank

    • 15. Mai 2012 um 09:20 | #3

      Kommt darauf an – wenn ich die Blumenmalerei der Aquarellmaler(innen) sehe bezweifle ich das!
      Die Kunst der Aquarellmalerei besteht hauptsächlich darin die Technik zu beherrschen – und das Spontanmalen ( keine Nachbesserungen und übermalen wie bei der Acryl – Öltechnik) richtig anzusetzen.

      Ein Bild kann nicht entstehen – sondern muss auf Anhiebpassen – das ist dieSchwierigkeit beim Auarell!
      deswegen gibt es auch soviel gegenständliche Aquarelle – . Blumen -bauernhöfe – Landschaften – Tiere – etc.

      Schön anzusehen wenns einer beherrscht – aber Kunst?????????

      Einige wenige können mehr daraus machen – ansonsten VHS Niveau

      • 15. Mai 2012 um 11:33 | #4

        Hallo @wibac,
        danke für Deinen Kommentar. Es ist immer wieder interessant, wie verschiedene Menschen zur Kunst und dem Aquarell stehen.
        Was ist denn für Dich Kunst?
        Frank

  2. 20. Juni 2011 um 09:13 | #5

    Guten Morgen Frank,

    icnteressante Frage :)
    Ich wünsch dir eine erfolgreiche Blogparade!

    Lieben Gruß von Anna

    • 20. Juni 2011 um 10:13 | #6

      Hallo Anna, danke für Deinen Kommentar. Ich freue mich auf Deinen Beitrag und eine angeregte Diskussion hier. Ich wünsche Dir einen guten Start in die Woche.
      Frank

  3. 20. Juni 2011 um 09:29 | #7

    Ein Aquarell kann Kunst sein. Muss aber nich….

    • 20. Juni 2011 um 10:36 | #8

      Hallo Sven, danke für Deine salomonische Antwort ;-). Woran machst Du es aber fest?
      Beste Grüße – Frank

      • 21. Juni 2011 um 02:04 | #9

        Aquarell, Gips, Marmor, Öl, Acryl…. sind lediglich wie Nägel oder andere Handwerkszeuge zu sehen. Fehlen beim Benutzen dieser Werkzeuge/Materialien Konzept, Wissen, Wollen, Drang und Hingebung, is es ein nettes Hobby. Nicht die Materialien machen Kunst- auch nicht die von sich so überzeugten Kunstgeschichtler. Sondern die wenigen, die sich ohne dem Netz des Brotjobs der Kunst hingeben.

      • 21. Juni 2011 um 07:23 | #10

        Hallo Sven, danke für Deine Antwort. Du hast natürlich Recht. Das Material sollte nicht den Ausschlag geben. Aber es ist wie bei der Akkupunktur, hier ist in etlichen Studien nach gewiesen, dass bei goldene Nadel der Effekt wesentlich größer ist als bei silbernen Nadeln. So geht es scheinbar auch dem Aquarell in der Wahrnehmung. Aber hätte ich die Frage korrekter gestellt, wäre es wohl nicht so interessant geworden. Sorry ;-) Ich wünsche Dir einen guten Morgen – FRank

  4. 20. Juni 2011 um 09:32 | #11

    Hallo Frank,
    ob ein Werk Kunst ist, entscheidet doch nicht das Medium. Kunst kann mit Fingerfarben, Straßenkreide, mit Fimo oder mit Glasperlen gestaltet werden und ganz sicher auch mit Aquarellfarben. :-)
    Aus meiner (beruflichen) Erfahrung weiß ich, dass der Kunstkäufer beim Ankauf eines Aquarells bzw. einer Arbeit auf Papier immer auch das “Problem” der Rahmung mitkauft. Bilder fachgerecht zu rahmen ist ein eigenständiges Handwerk und entsprechend teuer. Und da Kunstkäufer vor diesen zusätzlichen Investitionen häufig zurückschrecken, ist es verständlich, dass Kunsthändler wiederum ein nicht so sehr großes Interesse an Papierarbeiten haben.
    Und ja: Kunstkäufer sind bereit für eine “stabile” und in der Handhabung relativ robuste, bemalte Leinwand mehr Geld zu bezahlen, als für ein Stück Papier, das vielleicht die gleiche Anmutung und Haptik aufweist, wie das “Kunstwerk”, das die vierjährige Tochter aus dem Kindergarten mitgebracht hat.
    Das Problem, dass Du ansprichst hat vielleicht eher damit zu tun, dass viele (potentielle) Kunstkäufer stark verunsichert sind, welchen Geld-Wert Kunst hat. Papier an sich ist heutzutage ein billiges Produkt. Jeder hat einen 1000-Blatt-Karton Papier zuhause neben seinem Drucker stehen. Wie aus einem 1-Cent werten Blatt Papier ein mehrere hundert Euro kostendes Kunstwerk geworden sein soll, ist für viele nicht nachvollziehbar.
    Ein Galerist, der von seinem Geschäft leben will, also von Beruf Kaufmann ist, muss sich entscheiden, ob er zwanzig Aquarelle hängt, für die er pro Stück nicht mehr als 500 Euro verlangen kann (von denen er nur 30 % erhält), oder ebensoviele großformatige Leinwände, an denen vierstellige Preisschilder viel eher akzepziert werden.
    Herzliche Grüße,
    Martina

    • 20. Juni 2011 um 11:05 | #12

      Hallo Martina,
      danke für Deine vielen Zeilen. Ja es ist nicht einfach. Ich habe unterschiedlichste Erfahrungen. Viele Menschen wollen eine Rahmung nach Ihren Wünschen. Da wir die Aquarelle in den Ausstellungen gerahmt zeigen, haben wir so manches Mal am Ende der Ausstellung leere Rahmen. Wir rahmen einige unserer Bilder neutral in weiße Holzwechselrahmen oder Metallwechselrahmen von Nielsen. https://frankkoebsch.wordpress.com/2011/03/29/ausstellungsvorbereitungen-fur-binz/
      Wenn es nur um den Keilrahmen geht, ich male auch Aquarelle auf Leinwand https://frankkoebsch.wordpress.com/2011/05/06/uberall-lowenzahn-%E2%80%93-eine-kriegserklarung-oder-motive-fur-aquarelle/ oder große Formate http://www.koebsch.meinatelier.de/index.php4?g=997&p=7&n=6 Aber die Fragen bleiben, die gleichen ;-) und lustiger Weise verkaufen sich unsere kleineren Formate auch bei Ausstellungen in Galerien besser.
      Klar sind auch für meine großen Arbeiten die Preisschilder mit im Bereich von x.000 €. Aber was ist dann mit Aquarellen von z.B. von Bernhard Vogel. Warum sind seine Mixed Media Bilder im gleichen Format höherpreisiger am Markt als seine Aquarelle. Beide auf Papier ;-) ????

      Es bleibt spannend und ist für mich nicht einfach zu erklären.
      Beste Grüße von der Ostsee und noch einmal lieben Danke für Deine Zeilen
      Frank

    • 20. Juni 2011 um 11:29 | #13

      Zuerst antworte ich auf Martinas Beitrag, ohne die weiteren Kommentare gelesen zu haben.

      Im großen und ganzen sehe ich das auch so.

      Ich denke auch, dass die Rahmung wirklich ein Problem für viele Galeristen ist, Martina. Deshalb gehen meine Arbeiten zum größten Teil gerahmt in die Galerien. Ich benutze dazu immer dieselben Rahmen, Holz, weiß, lackiert von Max Aab – gibt es in allen Größen bis 70 x 100 cm und auch Maßanfertigungen. Wenn ich die Zeichnungen so einliefere, sind sie auch sofort zum Hängen bereit und wichtig: durch die Rahmung ergibt so ein harmonisches, einheiliches Bild meiner Arbeiten. Meistens nehmen die Galeristen dann auch zusätzlich “lose Blätter” für den Grafikstäner und -schränke.

      Das “Witzige” ist, das ein guter Bogen Papier zur Zeit teurer ist als die Leinwände, die viele in den Kunstbedarfläden kaufen. (Ich spreche da nicht von den selbst bespannten edlen LEINwänden). Papier und Rahmen ist also von den reinen Materialkosten teurer als die Leinwand. Darüber kann der geneigte Leser auch gerne nachdenken :-) :-)

      Ich denke, 30% ist schon ein sehr guter Preis für den Künstler, üblich bei den Galeristen sind 50% und ich verstehe das auch und gebe gerne die 50% an gute GAleristen ab.

      Ein Aquarell von Bernhard Vogel in der Größe 56 x 76 cm kostet zwischen 3.000 und 5.000 Euro…….

      Ich verkaufe meine Zeichnungen GERAHMT in der Größe 15 x 20 cm für 150 Euro. Wir hatten ja schon die Diskussion über den Wert der Kunst in Connys Blogparade ……

      Also es gibt viele Galeristen, die für ein Aquarell weit mehr als 500 Euro BERECHTIGT verlangen ….

      Ich freue mich über den Denkanstoß Martina und lese nun weiter in den Kommentaren, Grüße von Susanne

      • 20. Juni 2011 um 22:51 | #14

        Hallo Susanne,
        danke für Deine Zeilen und dass Du den Kommentar von Martina aufgegriffen hast. Du hast leider recht, gutes Aquarellpapier hat seinen Preis und kleinere Papierarbeiten, bietet man den Galerien und Kunden gerahmt an. Einmal wegen der Arbeit für den Galeristen aber aus meiner Sicht noch vielmehr wegen einer wirkungsvollen Präsentation.
        Es bleibt für mich immer noch die Frage, warum werden für Bilder in Acryl, Öl, Aquarell, … auf gleichem Material wie Papier oder Leinwand unterschiedliche Bewertungen abgeben und lassen sich für Acryl und Öl höhere Preise erziehen, als für Arbeiten in Aquarell auf dem selben Untergrund von selben Künstler?
        Beste Grüße – FRank

  5. 20. Juni 2011 um 09:46 | #15

    Aquarelle sind Aquarelle.

    Es gibt gute & schlechte Aquarelle. Gute Aquarelle müssen nicht notwendigerweise Kunst sein.

    Um auch noch Kunst zu sein, müssen Aquarelle unterschiedliche Bedingungen erfüllen.

    Von vielen Aquarellen, die ich malte und einer noch größeren Zahl von Aquarellen, die ich in meinem Leben sah, waren die wenigsten Kunst. Im besten Fall Kunsthandwerk oder auch Illustration. Wenn auch manchmal auf höchstem Niveau.

    • 20. Juni 2011 um 11:31 | #16

      Nun, Armin, wir wollen es wissen …. die Bedingungen …. ja, ich weiss, vieles ist schon tausend mal genannt ……. Gruß Susanne

    • 21. Juni 2011 um 07:33 | #18

      Hallo Armin,
      danke für Deine Zeilen. Du hast natürlich Recht. Egal ob ein Bild in Öl oder Acryl oder Aquarell oder Pastell gemalt, gespachtelt, ge …. wurde ist, sagt nicht über die Qualität aus. Aber ich wollte die Überschrift kurz un prägnant halten. Die weiteren Zeilen sollten dann auf den weiteren Kontext hinführen. Warum werden aber meist Aquarelle schlechter gestellt, als Bilder in Öl und Acryl? Warum nehmen einige Galerien keine Papierarbeiten? Was meist Du?
      Ich würde mich noch über ein paar Zeilen von Dir freuen.
      FRank

      • 21. Juni 2011 um 08:43 | #19

        Aquarelle fallen unter die Rubrik „Arbeiten auf Papier“ & die sind in aller Regel nun mal „günstiger“ als Leinwandarbeiten. Aus diesem Grund gibt es tatsächlich Galerien, die lieber eine Leinwandarbeit verkaufen, als ein Aquarell. Liegt also am zu erzielenden Umsatz.

        Öl auf Leinwand ist sozusagen die „Königsdisziplin“. Was natürlich nichts über Qualität aussagt. Wohl aber eben über den Preis.

        Anfang der 80er Jahre gab es in der Kunsthalle Tübingen eine großartige Ausstellung mit Aquarellen von Cezanne – fällt mir gerade ein. Fantastische Arbeiten. Turner wurde ja irgendwo schon erwähnt, Rodin als Bildhauer mit seinen erotischen Aquarellen, die Liste läßt sich fortsetzen.

        Das Aquarell erfeut sich im Allgemeinen einer großen Wertschätzung.

        Allerdings ist das Aquarell leider auch ein wenig vermintes Terrain. Vermeintlich einfach, aber schwierig. Keine Technik wurde bis heute so missbraucht für weichgespülte, kitschselige, flache, langweilige & mehrheitsfähige Bildchen von Wald- & Wiesenmalern unzähliger VHS-Kurse.

        Ist halt immer eine Gratwanderung zwischen gelingen & scheitern.

      • 21. Juni 2011 um 09:32 | #20

        Hallo Armin,
        danke für Deine erneuten Zeilen. Entschuldige, aber Du hast mir genau die Vorlagen geliefert, die ich meine. Ich stelle diese gleich mal in Frage. Wer hat mit welcher Berechtigung folgende Schubladen / Klischess eingerichtet:
        - “Aquarelle fallen unter die Rubrik „Arbeiten auf Papier“ & die sind in aller Regel nun mal „günstiger“ als Leinwandarbeiten.”
        Es gibt Aquarelle auf Leinwand, Sperrholz und und …. ;-)
        - “Aus diesem Grund gibt es tatsächlich Galerien, die lieber eine Leinwandarbeit verkaufen, als ein Aquarell. Liegt also am zu erzielenden Umsatz.”
        Susanne Haun, hatte die Preise von Bernhard Vogels Aquarelle genannt, die bis zu 3.000 und 5.000 € in Europa verkauft werden. Dieses liegt weit über den durchschnittlichen Preis der Öl- und Acrylbilder in der meisten Galerien ;-)))
        - “Öl auf Leinwand ist sozusagen die „Königsdisziplin“”
        Warum? Weil man in der Vergangenheit vor mehreren hundert Jahren große Bilder nur mit Öl auf Leinwand oder als Wandbild malen konnte?
        - “Allerdings ist das Aquarell leider auch ein wenig vermintes Terrain. Vermeintlich einfach, aber schwierig. Keine Technik wurde bis heute so missbraucht für weichgespülte, kitschselige, flache, langweilige & mehrheitsfähige Bildchen von Wald- & Wiesenmalern unzähliger VHS-Kurse.”
        hm … Der Umsatz von Lidl, Netto & Co. sowie von Gerstäcker und Boesner ist im Bereich Keilrahmen und Acrylfarben seit Jahren höher als beim Material, welches typischer Weise für das Aquarell verwendet wird. Auch ist die Zahl der Aquarellkurse nicht der größste Teil ;-)

        Ich habe Deine Zeilen genommen, um mit Fragen zum Nachdenken anzuregen. Gute Aquarelle haben genauso wie gute Öl-, Acryl- und Pastellbilder ihre Daseinsberechtigung. So habe ich mich sehr über Deine Beispiele gefreut.

        Beste Grüße Frank

      • 21. Juni 2011 um 08:47 | #21

        Ich verkaufe übrigens auch lieber eine Leinwandarbeit als ein Aquarell gleicher Größe … am liebsten natürlich beide.

      • 21. Juni 2011 um 09:06 | #22

        Das verstehe ich nicht !!! Malst Du keine Aquarelle auf Leinwand, dann gebe es diese Widerspruch nicht ;-)

      • 21. Juni 2011 um 09:14 | #23

        frank8233 :

        Das verstehe ich nicht !!! Malst Du keine Aquarelle auf Leinwand, dann gebe es diese Widerspruch nicht

        Ich sehe da keinen Widerspruch. Darüber habe ich nachgedacht, aber es wäre nicht mein „Material“, da ich an Leinwände anders herangehe als auf Papier. Würde aber am Preis der Leinwandarbeit nichts ändern, egal ob Aquarell, Acryl oder Öl.

        Bernd Koberling malt übrigens großformatige Aquarelle auf Aluminium. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Arbeiten „schlechter gestellt“ sind als seine Leinwände …

        Vielleicht ist das ja auch nur eine „gefühlte“ Wahrnehmung, dass Aquarell Deiner Meinung nach schlechter gestellt ist.

        Ich denke mal, wenn Deine Arbeiten einen fünfstelligen Betrag erzielten, wäre das wieder kein Problem, einen Galeristen von einer Ausstellung zu überzeugen.

      • 21. Juni 2011 um 11:11 | #24

        Hallo Armin,
        danke für Deine Antwort. Unser Austausch zeigt, wie vielfältig die Ansichten sein können. Danke für den Hinweis auf die Aquarelle von Bernd Koberling, dass ist schon interessant, was es auf Alu macht. Ja jede Preisklasse hat seine Schwierigkeiten, “gute” kleinere Aquarelle verkaufen sich häufiger zu einem kleinen Preis. Aber um den Brotbeutel zu füllen bedarf es dann viele Käufer, viele Ausstellungswände und viel Bilder ;-)

        Aber eine Frage noch, ich kann es nicht lassen. Du schreibst: “Ich sehe da keinen Widerspruch. Darüber habe ich nachgedacht, aber es wäre nicht mein „Material“, da ich an Leinwände anders herangehe als auf Papier. Würde aber am Preis der Leinwandarbeit nichts ändern, egal ob Aquarell, Acryl oder Öl”
        Verstehe ich es richtig, Du würdest aber einen Unterschied im Preis machen, wenn Du das “selbe” Bild auf Papier und Leinwand gemalt hättest?

        Beste Grüße – Frank

  6. 20. Juni 2011 um 10:09 | #25

    Meine Erfahrung. Ich male selbst Aquarell, das heißt ich habe mit Aquarellmalerei angefangen. Ich bin bis heute begeistert davon und möchte dieses Malmedium in meiner Laufbahn als Malerin nicht vermissen. Ich möchte behaupten, es ist die schwierigste Technik überhaupt, die erst nach vielen Jahren Übens ihre Perfektion erreicht. (aber wer will in der Kunst Perfektion, die den Betrachter langweilt)?
    Mit der Zeit erkennt man, dass für einen kreativen Menschen die Ausdrucksmöglichkeiten in der Aquarellmalerei begrenzt sind und man sucht nach einer anderen Lösung. Das nenne ich jetzt einmal Weiterentwicklung.
    Aber zurück zum Aquarell. Meines Erachtens, also rein subjektiv, kann Aquarellmalerei richtige Kunst sein. Die zeitgenössische Kunst liegt nicht im Abbildhaften, mit Fleiß und Übung kann man auf diesem Gebiet meisterhaftes vollbringen, ich bin auch ein Bewunderer dessen. Die Kunst liegt in der Kreativität, also in der Idee und deren Umsetzung. Sie kommt nach handwerklichen können intuitiv zum Ausdruck. Ich meine damit, die eigene, die individuelle, die vom Künstler, nur so aufs Blatt gebracht werden kann. Sie setzt sich somit vom Üblichen ab, sie trägt eine ganz besondere Handschrift. Das geht natürlich nicht ohne Handwerk, denn das ist die Grundlage. Nur sollte man diese Mittel in der Weiterentwicklung nur noch intuitiv zum Einsatz bringen, sonst kommt man aus dem handwerklichen nicht heraus, und die Idee bleibt auf der Strecke. Kurz, das Handwerk ist das, was man bewerten und beurteilen kann, die Kunst aber kommt von einem selbst, von Innen, der Betrachter fühlt sie, wenn er sich mit dem Maler und dessen Werk identifizieren kann. Kunst kann man auch nicht durch Kurse und Weiterbildung vermittelt werden, aber das Handwerk dazu.
    Liebe Grüße, Gudi

    • 21. Juni 2011 um 02:09 | #26

      Ein Aquarell ist die einfachste Form der Malerei. Ein Aquarell ist die schwierigste Form der Malerei….

    • 21. Juni 2011 um 07:57 | #27

      Hallo Gudi,
      danke für Deinen Kommentar. Ich habe mich sehr über Deine Zeilen gefreut. Du hast natürlich recht, in einer Ausbildung kann man Handwerk erlernen, dass immer die notwendige Grundlage ist. Dann beginnt die Arbeit das Handwerk zu vervollkommnen und so einzusetzen, dass etwas Eigenes entsteht, mit einer Handschrift des Künstlers, mit einer bestimmten Umsetzung eines Motives / Themas durch einen Künstler…. Dieses ist nicht oder nur sehr schlecht in einer klassischen Ausbildung zu vermitteln. Was mich aber viel mehr interessiert ist Deine Aussage “Mit der Zeit erkennt man, dass für einen kreativen Menschen die Ausdrucksmöglichkeiten in der Aquarellmalerei begrenzt sind und man sucht nach einer anderen Lösung.”
      Hat dieses wirklich etwas mit der Aquarell zu tun? Ist die “klassische” Öl-, Acryl- oder Pastellmalerei nicht genauso begrenzt? Ist es nicht mehr die Sehnsucht, etwas neues zu probieren, Grenzen zu überschreiten? Hat dieses mit dem Bindemittel der Farben zu tun? Die Pigmente sind doch oft das gleiche. Hierzu würde mich Deine Meinung interessieren. Ich würde mich über ein paar weitere Zeilen von Dir freuen.
      Beste Grüße von der Ostsee – Frank

      • 21. Juni 2011 um 08:55 | #28

        Über das Fett gedruckte Zitat von Gudi habe ich auch längere Zeit nachgedacht ….

        Ich gebe da Frank recht, es liegt nicht an der Aquarellmalerei an sich sondern an dieser Sehnsucht nach etwas Neuem — sich auszudrücken und sein Inneres für den Betrachter deutlich zu machen … da fehlen dem Autor manchmal die Worte und dem Zeichner manchmal die Linien….

        Bei Babys oder kleinen Kindern ist es, wenn sie ihre Ärmchen hin und her bewegen, dann können sie etwas nicht verarbeiten, nicht wiedergeben. Dieses Gefühl habe ich dann auch manchmal – es ist glaube ich eine Übersprungshandlung.

        Ich kann dieses, was dann in mir ist aber nicht mit einem neuen Medium ausdrücken — dann verdränge ich es ja bloss, in dem ich das Neue lernen muss und wenn ich es gelernt habe, stelle ich fest, ich bin an der selben Stelle, wie ich schon einmal mit meinem “alten” Medium war.

        So habe ich durch Erfahrung gelernt meinen innere Sehnsucht nach Neuem in meinem Medium auszuleben. So sehe ich selber auch das Vorwärtskommen …..

        Gruß Susanne

      • 21. Juni 2011 um 09:51 | #29

        Hallo Susanne,
        das passt ;-) klar kann ein anderes Medium mir helfen, etwas neues auszuprobieren, Farben reagieren anders auf anderen Untergründen, Spachteln ist etwas anderes als mit einem kleinen Pinsel umzugehen. All dieses kann einen Künstler helfen weiter zu kommen und seine richtigen Medien für seine Arbeiten zu finden, egal ob Grundsätzlich oder Themen bezogen. Aber grundsätzlich zu sagen, die eine Farbe, der eine Untergrund, die eine Art die Farbe aufzutragen, sei das Nonplusultra für alle, stelle ich immer wieder in Frage. Kunst lebt durch Vielfalt. Wenn man möchte kann man mit Aquarell viel, viel anstellen …. Die Grenzen sind weiter entfernt, als die meisten denken ;-).
        Und dann bleibt der Fakt, wie Du ihn beschreibst “Ich kann dieses, was dann in mir ist aber nicht mit einem neuen Medium ausdrücken — dann verdränge ich es ja bloss, in dem ich das Neue lernen muss und wenn ich es gelernt habe, stelle ich fest, ich bin an der selben Stelle, wie ich schon einmal mit meinem „alten“ Medium war.”
        Ich war gestern mit einem Kunstschmied zusammen. Der hat sinngemäß gesagt, ich arbeiten so lange, bis ich für mein Vorhaben, mein Motiv das Material beherrsche, bis die Skulptur oder der Gebrauchsgegenstand so aussieht, wie ich es mir vorstelle. Und betonte noch einmal, ich beherrsche das Material. ;-) Ein eindrucksvoller Mann und eine klare Aussage.
        Frank

      • Gudrun Röhm
        21. Juni 2011 um 14:59 | #30

        Hallo Frank, danke für deine Antwort. Du hast mich erneut zum Nachdenken gebracht. Es stimmt, die Neugierde eines kreativen Menschen treibt einen in der Entwicklung voran. Das hat wirklich nichts mit dem Aquarellmedium zu tun, denn diese Art der Malerei und dessen Qualität ist noch lange nicht erschöpft. Es ist eine Idee die einen dazu treibt. Klar, auch ein neues Medium benötigt weitere Jahre des Experimentierens um es gezielt einsetzen zu können. Es ist immer gut sich in vielen Bereichen zu bewegen um kreativ zu sein. Ich möchte vielleicht hier noch erwähnen, dass sich keine Kunst, auch nicht die Aquarellkunst von heute auf morgen beweisen kann, das wäre Zufall. Erst durch die Erfahrung von vielen Jahren kann Kunst sich entwickeln. Nach dem Motto, Kunst kann man nicht erlernen, sondern sie stellt sich von alleine ein, wenn Zeit ist. Und somit, ist Aquarellmalerei absolut Kunst, wenn die Qualität dazu ausreicht.
        L.G. Gudi

      • 22. Juni 2011 um 08:22 | #31

        Hallo Gundi, danke für Deine erneute Antwort. Du hast eine spannende Frage aufgeworfen und ich habe versucht zu antworten. Susanne Haun und Martina Wald haben sich auch mit unser Kommunikation beschäftigt. Das was Du schreibst würde ich versuchen mit den Worten zu beschreiben oft ist der Weg das Ziel, die Auseinandersetzung, das Malen und immer wieder das Malen…. ;-)
        Ich wünsche Dir einen schönen Tag – Frank

  7. 20. Juni 2011 um 10:17 | #32

    Hallo Frank, ich wünsche Dir eine erfolgreiche Blogparadenwoche! Deine Aquarelle sind Kunst! Das was Martina schreibt ist sicher richtig, aber ich glaube das überholt sich gerade, weil mitlerweile auch Kindergartenkinder schon auf Leinwand malen und es alltäglich gworden ist darauf zu malen. Ich mache Recyclingkunst und male auf Pizzakarton und habe Käufer, die das gut finden. Unabhängig vom Material zählt als 1. was drauf ist! Galeristen die zuerst auf das Material gucken?

    viele Grüsse
    Helen

    • 20. Juni 2011 um 11:36 | #33

      Ja, Helen, gibt es schon, Galeristin, die ersta aufs Material schauen …. irgendwo habe ich auch gelesen, dass zu den Aquarellen Noldes gesagt wurde, dass sie “die Vorlagen für seine richtigen Bilder” waren. Also für seine Ölbilder…. verrückt oder…

      Koschatzky hat glaube ich gesagt, dass die Aquarellmalerei die Kammermusik der Malerei ist……

      Gruß Susanne

      • 21. Juni 2011 um 08:41 | #34

        Hallo Susanne,
        Du warst fleißig. Danke dafür, Die Aussage von Koschatzky gefällt mir ;-) Frank

    • 21. Juni 2011 um 08:38 | #35

      Hallo Hellen,
      danke für Deine Zeilen, die Wünsche kann ich gebrauchen, denn das Echo hatte mich “überrascht”, als ich spät abends von der Ausstellungseröffnung nach Hause kam.
      Danke auch für Deine Bewertung meiner Aquarelle. Du hast Recht, Leinwände haben als Malgrund über all Einzug gehalten und werden immer Preiswerter, nicht zu letzt dadurch, dass jeder heute Fotos auf Leinwand plotten lassen kann. Aber dieses führt dazu, dass viele Leute meinen ein Bild, ein richtiges Kunstwerk muss auf Leinwand sein. Mit dieser Wahrnehmung hat es das Aquarell, als klassisches Medium auf Papier schwer. Was mich immer ein wenig ärgert ist, das Halbwissen und das damit verbundene Abwerten des Aquarells durch einige ;-)
      Aber was soll´s, warum sich mit diesen Menschen aufhalten, warum nicht die Menschen suchen, die sich für Malerei auf Pizzakarton oder das Aquarell interessieren.
      Beste Grüße – FRank

      P.S.: Hellen zu Deiner Frage, ob Galleristen auf Material schauen? Jain…
      Hier ein paar Beispiele für das “Nein”
      - man malt auf Pizzakarton, dass es etwas besonderes ist, das der Maluntergrund Bestandteil und Ausdrucksform der Kunst ist,
      - der Künstler hat einen großen Namen, so dass seine Bilder verkaufbar sind, egal welches Material benutzt wird.
      Hier Argumente für das “Ja”,
      - Qualität der Kunst, bedeutet in der Regel auch Langlebigkeit, also Säurefreies Papier, Lichtechte Farben,
      - Galeristen sollten viel über die Kunst und den Künstler wissen, den sie vertreten, hierzu gehören auch Materialwahl, etwaige Besonderheiten, die die Handschrift des Künstlers oder Wirkung des Bildes unterstreichen

  8. 20. Juni 2011 um 10:56 | #36

    Erstmal von mir auch eine erfolgreiche Parade hier und möglichst viele unterschiedliche Kommentare!
    Und dann: ob Aquarelle Kunst sind wird sich im Laufe der Zeit zeigen,denn aus Erfahrungen aus der Kunstgeschichte weiß man,dass was zum Entstehungszeitpunkt als Nicht-Kunst bezeichnet wurde,stellte sich später oder sehr viel später als Kunst heraus. Ich denke,dass einige Aquarelle die Zeit überdauern werden und in hundert Jahren auch noch existieren,weil sie dann die Aufmerksamkeit haben die sie verdienen.
    @Martina, da Galeristen zwar für eine gewisse Zeit mitentscheiden was Kunst ist und was nicht-weil angeblich nicht verkäuflich (ach,normalerweise nimmt der Galerist 50%:-)) ergibt sich der Schluß,wenn andere an der “Macht” sind kann sich das völlig verändern.
    Grüße und eine gute Woche
    Walter

    • 20. Juni 2011 um 23:09 | #37

      Als “Nicht-Kunst” kann man doch NICHT das “Unverkäufliche” bezeichnen, ganz sicher ist, das sehr viel Kunst unverkäuflich ist, weil nur noch wenige Leute Kunst wirklich anfertigen/verstehen (wollen) und ein großer Rest nur auf Präsentation und Verkauf abzielt. Kommerz bestimmt doch nicht darüber, was Kunst ist, egal ob der Galerist 30% oder 50% Provision erhält oder ob ein Gemälde mit vierstelliger Zahl oder ein Bild für 50,-€ erstanden wird, hier liegt doch nicht das Level der Einschätzung für die Antwort (für Ja oder Nein).

      • 21. Juni 2011 um 10:27 | #38

        Hallo @Bilderbuch,
        danke für Deine Antwort auf Walters Kommentar. Aber viele von uns heute hoch geschätzten Kunstwerke, z.B. die Sixtinische Madonna wurden aus reiner Renomiersucht und Präsentationszwecke in Auftrag gegeben. Es muss nicht immer schlecht sein, was aus Gründen der Präsentation oder der Befriedigung entsteht. Aber oft ist es so – und so hast Du in vielem Recht. Eines ist in der Regel sicher, die Geschichte wird es zeigen, auch wenn viele Dinge aus Gründen des Zeitgeschmacks erst in der Versenkung verschwinden und dann neu entdeckt werden müssen.
        Beste Grüße – FRank

    • 21. Juni 2011 um 02:13 | #39

      Ehem- wenn die Zeit es zeigt- wieso werden die einfachen Reiseaquarelle Bill Turners in allen Galerien und Museen so wert geschätzt? Seit 250 Jahren?

      • 21. Juni 2011 um 10:32 | #40

        Hallo Sven, die Zeit hat es doch gezeigt. Die Aquarelle werden seit 250 Jahren geschätzt ;-)

    • 21. Juni 2011 um 09:00 | #41

      Hallo Walter,
      danke für Deine Wünsche. Na klar hast Du recht, das Aquarell hat eine lange Tradition. Die wenigsten wissen, dass Dürer auch mit Aquarell gemalt hat und auch bei den “blauen Reitern” haben die einige noch Bilder im Kopf / vor Augen, aber ob Aquarell oder Öl ist für die Menschen oft unwichtig. Das finde ich auch gut so ;-) Was sich durchsetzt und was “aufhebenswert” ist, wird sich zeigen.
      Nur warum, werden Bilder, die mit anderen Farben als Aquarell gemalt wurden, besser bewertet? Wo liegt hier die Ursache? Es kann doch nicht nur an dem Bindemittel liegen, oder?

      Beste Grüße FRank

  9. 20. Juni 2011 um 11:12 | #42

    hallo Frank,

    zu deiner frage “Sind Aquarelle Kunst?”:

    naturgegeben sind aquarelle, sowie alles andere (z.b. acrylbilder, ölbilder, skulpturen, etc) für sich, NICHT kunst. sie können es gar nicht sein. das mag überaschen, die antwort bzw. die lösung der frage “Was ist Kunst?” hat 92 seiten und steht in meinem neuen buch, siehe trailer: http://youtu.be/LwRdU0adnC8

    lg, der fidéo

    • Sabine
      20. Juni 2011 um 19:09 | #43

      …..überflüßige Schleichwerbung !

      • 21. Juni 2011 um 02:18 | #44

        Na, wieder ein Guru/Kunstgeschichtler/Hobby- Rentnermaler? Mal gucken!

      • 21. Juni 2011 um 10:42 | #45

        Denn Spruch hat er bei der Schleichwerbung verdient, auch wenn ich sonst seine Malerei mag. ;-)

      • 21. Juni 2011 um 10:41 | #46

        Hallo Sabine – Danke !!!! ;-)))

      • 23. Juni 2011 um 12:44 | #47

        hallo Sabine: die frage hier laitet: “Sind Aquarelle Kunst?” da aquarelle für sich nicht kunst sein können, sondern nur KunstWERKE, habe ich korrekterweise auf mein buch verwiesen, welches die gestellte frage beantwortrt. ein solches buch zu verfassen verlangt viel arbeit. ich glaube daher nicht, dass ein solcher kommentar angeracht ist.
        lg

    • 20. Juni 2011 um 22:14 | #48

      Hallo Gottfried,
      wenn in Deinem Trailer mehr stehen würde als Werbung, wäre es o.k. Aber so…., es lohnt sich nicht rein zu schauen.
      Schreibe bitte ein paar Zeilen zum Thema als Appetizer und setze dann Deinen Link. o.k. ?
      Oder lasse uns Dein Buch als Preis für eine Blogparade ausloben. Bei Wikio findest Du im Bereich der Kultur kaum einen besseren Blog…

      Beste Grüße Frank

  10. 20. Juni 2011 um 11:27 | #49

    Als ich einmal in Schottland in der kleinen, privaten Galerie eines ansässigen Künstlers Aquarelle gesehen habe, die so ätherisch und zart diese wunderbaren Landschaften wiedergegeben haben, war ich sofort infiziert und wollte unbedingt dieses Medium lernen. Wenn der Anblick eines Aquarells in einem Menschen so etwas auslöst, kann das Bild nur Kunst sein!!! Da spielt es auch keine Rolle, auf welchem Träger (billig oder teuer) das Werk entstanden ist.

    Dass Aquarellmalerei Kunst ist, ist für mich gar keine Frage …. selbstverständlich!!!

    • 20. Juni 2011 um 22:34 | #50

      Hallo @coolcat, danke für Deinen Kommentar. Ich teile Deine Begeisterung für das Aquarell. Aber reichen uns beiden Meinungen aus, um zweifelsfrei zu sagen, Aquarell sind Kunst???? ;-)
      Schönen Abend – FRank

      • 21. Juni 2011 um 02:35 | #51

        Aquarell ist unzweifelbar eine Technik! Kunst machen wir Künstler- egal, welch Technik verwendet wird!

      • 21. Juni 2011 um 10:57 | #52

        ;-)

  11. 20. Juni 2011 um 12:57 | #53

    Aquarelle erfordern ein hohes künstlerisches Talent. Stetiges Training ist unabdingbar. Der Künstler sollte sich genauestens über Farblehren und dergleichen informiert haben, wenn er die Wirklichkeit 1:1 abbilden möchte.
    Ich bevorzuge die Acrylmalerei, da Acryl schnell trocknet, genau das Richtige für Ungeduldige:)
    Also Frank, meine Antwort lautet: Jaaaaaaaaaa!
    Beste Grüße nach Rostock!!!

    • 21. Juni 2011 um 11:17 | #54

      Hallo Julia, Danke für Deine Zeilen. Ich bemühe mich in Übung zu bleiben. Ich würde gerne mit Dir wetten, dass das Aquarell schneller trocken ist, als Dein Acryl ;-) Wissen um Farblehre, Material brauchen wir alle, sonst kann man keine guten Bilder malen.
      Danke für das Jaaaaaaaaaa!
      Beste Grüße nach Hamburg
      Frank

  12. Suzi
    20. Juni 2011 um 13:37 | #55

    :)….ich warte mit Spannung bis Morgen! Wie soll dieses enden?! So viele Fragen in eine:)

    • 21. Juni 2011 um 11:45 | #56

      Hallo Suzi,
      ich weiß auch nicht, wo es enden wird. Ich finde es spannend, dass sich Menschen an der Diskussion beteiligen, die ich vorher nicht kannte und auch nie als Leser meines Blogs wahrnehmen konnte.
      Beste Grüße – FRank

  13. 20. Juni 2011 um 14:09 | #57

    Hallo Frank, gute Frage!

    JA – natürlich ist Aquarell Kunst!

    Bei allen Sparten der Kunst gibt es Gutes und weniger Gutes. Ob sehbar, hörbar, fühlbar oder sonstwie.

    Das Empfinden ist bei jedem anders.

    Hm, da müßten wir zu den Fragen der andren Teilnehmer zurückkommen, z.B. “was ist Kunst?” etc.

    Ok, zurück zu Deiner Frage: Das Aquarell. Gibt es das überhaupt?
    Es gibt so viele Varianten, wie ich ein Aquarell gestalten kann, gleichbleibend ist nur Aquarell-Farbe und Papier (für mich Papier, und draufmalen, kein Untergrund, Beschleuniger oder Verzögerer o.ä. PUR ist mir wichtig)

    Transparent, lasierend, lavierend, (fast) deckend, naturalistisch, abstrakt, verfließend etc.

    Bin gespannt auf alle Antworten und Ansichten!

    Liebe Grüße!
    Eva

    • 21. Juni 2011 um 11:51 | #58

      Hallo Eva,
      Danke für Deine Zeilen an Deinem Geburtstag. Die Vielfalt der Menschen und die Vielfalt der Kommentare macht die Blogparade interessant. Ich hatte schon geschrieben, ich habe versucht die Frage kurz zu halten, um vielleicht die Vielfalt auch ein wenige zu fördern zu provozieren. Ich male meine Aquarelle zu 90% auch pur. Aber klar sollte man dieses und jenes ausprobieren. Die Erfahrungen helfen einem weiter, egal wie die Malweise danach aussieht und welche Materialien benutzt werden. Ich wünsche Dir noch viel Spaß mit dem Aquarell – Frank

  14. efwe
    20. Juni 2011 um 14:33 | #59

    natuerlich sind aquarelle keine kunst- was fuer eine sinnlose frage–
    gruss

    • 21. Juni 2011 um 02:38 | #60

      Hä hä- alter grantler! Hättest aber politisch korrekter formulieren können!
      Wie- was Kunst is, definiere ich!

    • 21. Juni 2011 um 10:27 | #61

      …und eine noch viel sinnlosere Antwort;)

    • 21. Juni 2011 um 12:03 | #63

      Hallo @efwe, Du kennst den Spruch es gibt keine d… eh sinnlosen Fragen sondern nur …. ;-)
      Weiterhin viel Spaß – FRank

  15. Tine
    20. Juni 2011 um 15:13 | #64

    Aquarell? Ist das jetzt das neue große Ding?

    Alles kann Kunst sein.

    Komische Frage.

    • 21. Juni 2011 um 02:45 | #65

      Aquarell war schon immer das große (versteckte) Ding.

    • 21. Juni 2011 um 12:21 | #66

      Hallo Tine, danke für Deine Fragen. Aber ich muss Dich enttäuschen es ist nicht das “neue große Ding” sondern seit Dürer & Co. ein Dauerbrenner ,-), mal mit größerer Flamme mal weniger. Weiterhin viel Spaß – Frank

  16. 20. Juni 2011 um 15:27 | #67

    Hallo lieber Frank, ich habe mal bei Wikipedia geguckt da steht u.a.:”Zahlreiche Maler haben Aquarelle als eigenständige Kunstwerke geschaffen. Neben Dürer und Turner sind hier vor allem Eugène Delacroix, Paul Cézanne, Emil Nolde und Christian Modersohn zu nennen. Maria Sibylla Merian, die für ihre Arbeiten auch die Technik des Aquarellierens verwendete, war sogar einmal der 500-DM-Schein gewidmet.” Du befindest Dich also in guter Gesellschaft, aber da erst mit William Turner die Aqaurellkunst als eigenständige Kunst angesehen wurde, existiert wohl noch aus der Zeit davor ein altes Vorurteil in manchen Köpfen.

    • 21. Juni 2011 um 02:44 | #68

      Welcher Turner- der Techniker des Barock/Romantik oder der freie der 1840,? Aquarell gibt’s doch schon anerkannt seit der Rainessance.

    • 21. Juni 2011 um 12:07 | #69

      Hallo Hellen, danke für Deine Mühe. Ich fühle mich auch nicht alleine. Für meine Aquarelle und die “Einsamkeit” habe ich ja meinen Blog und meine Ausstellungen. Paul Cézanne ist mein Favorit danach Turner. Mir geht es mit der Fragestellung um die Vorurteile und Schubladen.
      Beste Grüße – Frank

  17. 20. Juni 2011 um 16:39 | #70

    Alles ist Kunst, sogar Aquarelle :)
    Hallo Frank,
    ich wünsche Dir eine tolle Blogparade und uns eine interessante Diskussion. Aquarelle sind wie Pastelle Kunst und das ist unabhängig vom Kunstmarkt zu betrachten (will man nicht verzweifeln). Bilder nach ihrer Größe, dem verwendeten Material o.ä. zu beWERTen, erscheint Künstlern befremdlich, Galeristen oder Käufern meist aber nicht. Es nützt aber nichts.
    Beste Grüße
    Oli

    • 21. Juni 2011 um 12:54 | #71

      Hallo Oliver,
      mich verwundert jedoch Deine erste Zeile: “Alles ist Kunst, sogar Aquarelle“. Dieses möchte ich zurück geben: “Sogar Pastelle sind Kunst” ;-)

      Danke für Deine Wünsche. Dein Hinweis erinnert mich an eine Frage, die ich mal in meinem Blog und einigen Foren gestellt hatte: Darf ein Aquarell oder Pastell den Begriff Gemälde tragen? https://frankkoebsch.wordpress.com/2010/03/13/darf-ein-aquarell-oder-pastell-den-begriff-gemalde-tragen/

      Nun ich werde weiterhin dem Aquarell treu bleiben und auch ab und zu ein Pastell malen.
      Beste Grüße von der Ostsee nach Friesland – Frank

  18. 20. Juni 2011 um 17:36 | #72

    Ein erstes Hallo…, Frank,
    für mich ist Kunst alles, was Mensch schöpferisch hervorbringt, also die bildende ebenso wie die darstellende Kunst.
    Damit ist völlig klar, ein Aquarell ist Kunst.

    Doch ich finde es ziemlich schwierig, Kunst zu definieren, denn es gibt ja z.B. auch die Heilkunst, die Redekunst, etc.

    …und ein erster Gruß an Dich und in die Runde!

    • 21. Juni 2011 um 02:47 | #73

      Und in der Antike galt Malerei nicht als Kunst. Wohl aber Mathe……;(

    • 21. Juni 2011 um 13:14 | #74

      Hallo @balorca,
      Danke für Deine Zeilen. Ich habe erst einmal in Deinem Blog nach geschaut, welche Kunst Du machst womit Du Dich beschäftigst. Ja es gibt noch mehr Kunst als das bisschen Aquarellmalerei. ;-) Danke für den Hinweis und weiterhin viel Spaß im Netz. Frank

  19. Falk Mechelk
    20. Juni 2011 um 17:38 | #75

    natürlich ist efwe keine efwe

  20. 20. Juni 2011 um 21:19 | #78

    Eine Blogparade zu starten und dann den Tag unterwegs zu sein, ist nicht optimal. Sorry aber ich war bis jetzt unterwegs, um bei der Eröffnung unserer Ausstellung im Sieben Seen Center dabei zu sein. Ich werde mich bemühen, die Kommentare zu lesen und zu beantworten. Aber Termine 12 Wochen im voraus zu planen, führt halt zu ´Überschneidungen.

    Frank

  21. 20. Juni 2011 um 22:50 | #79

    Wieder eine Frage, die eigentlich nur ein Ja oder Nein verlangt und dadurch zur Diskussion nicht direkt auffordert. Dennoch … auch hier kommt es wieder auf das Gesamte an. Ein Aquarell an sich ist noch keine Kunst, da hab ich eine Menge missratener Beispiele im eigenen Vorrat, aber natürlich ist ein Aquarell dann Kunst, wenn es eben zum Beginn der Blogparade zurückgerudert, die besondere Aussage, das perfekte Handwerk, die gelungene Gestaltung, den ansprechenden Farbklang und die Akzeptanz beim Betrachter mitbringt. Für mich sind also Aquarelle genauso als Kunstwerke zu sehen, wie Ölgemälde, denn nicht der Zeitaufwand der Herstellung bestimmt den Status.
    Viel interessante Antworten neben dem Ja, Nein oder efwe wünsche ich dennoch.

    • 21. Juni 2011 um 14:15 | #80

      Hallo @Bilderbuch,
      danke für Deine Zeilen und den Hinweis zu offene und geschlossene Fragen. Ich habe lange überlegt, wie ich die Frage stelle. Warum sind Aquarelle Kunst? Dieses war nicht provokant genug ;-) Ja ich will / wollte mit der Frage Leser mit dieser Frage zu einer Stellungnahme provozieren. Ob dieses besser ist als ein offene Frage, die zur Diskussion auffordert? In einem persönlichen Gespräch gebe ich Dir 100% recht. Bis her gab es in jedem Kommentar mehr als ein “ja” oder “Nein”, wenn auch manchmal nur knapp.
      Aber was für mich Dein Beitrag hoch interessant macht, ist Deine mögliche Gleichsetzung von Öl und Aquarell betrifft, voraus gesetzt, dass der Künstler sein Handwerkszeug geherrscht. Für mich entscheidet auch nicht die Wahl des Mediums über den Wert der Kunst.
      Ich wünsche Dir viel Spaß mit Deinem Blog und Deiner Malerei – Frank

  22. Jürgen Schroers
    21. Juni 2011 um 08:37 | #81

    Guten Morgen Frank.
    Ja ich denke schon,das Aquarelle aus der Kunst nicht wegzudenken sind.
    Gerade in diesen Zeiten,wo sich viele lieber bei Ikea z.B einen Kunstdruck holen in einer Zeit der Rastlosigkeit ist es meiner Meinung nach wichtiger denn je Werte und Qualität abzuliefern.
    Das in Verbindung mit einem akzeptablen Preis dürfte auf Dauer auch den Aquarellen Ihre dauerhafte Berechtigung in unserer ” Geiz ist Geil ” Gesellschaft sichern.
    Liebe Güße aus Jaspers Atelier ,Mönchengladbach …von Jürgen.

    • 21. Juni 2011 um 14:34 | #82

      Hallo Jürgen,
      ich freue mich, dass Du den Weg auf meinen Blog nicht gescheut hast. Danke für Deine Zeile. Ja Aquarelle haben ihre Geschichte über hunderte von Jahren der Kulturgeschichte. Du sprichst, das Thema Rastlosigkeit an. Für mich ist die Malerei Entspannung und Ausgleich zur Hast des Alltags. Wenn dann anderen meine Aquarelle gefallen freue ich mich immer wieder. Der Begriff “andere” ist hierbei weit gefächert, egal ob es ein zu fälliger Betrachter ist, ein Malschüler, ein Kollege, Menschen bei den ich mich um eine Ausstellung bewerbe, oder oder…
      Ich lasse jedem auch die Wahl zu einem Druck von Ikea, denn ich kann mir auch keinen van Gogh leisten ;-) aber es ist schön, dass sich viele dann doch für das Handwerk der Malerei und die Kunst interessieren und zu mindestens mal bei mir anfragen ….
      Beste Grüße von der Ostsee nach Mönchengladbach – FRank

  23. 21. Juni 2011 um 09:00 | #83

    Also: das Neue nicht im Neuen suchen, sondern in der Tiefe. Meinst Du es so, Susanne?

    • 21. Juni 2011 um 14:40 | #84

      Hallo Martina, Du hast mich zwar nicht gefragt. Aber meine Meinung ist ja. Man muss Handwerk und Thema schon beherrschen, da hilft wir auch kein Wechsel auf die Leinwand oder zu Pastell oder ….
      Liebe Grüße – Frank

    • 21. Juni 2011 um 22:02 | #85

      Ja, Martina, in der Veränderung und Weitereintwicklung innerhalb des Mediums … das ist mit unter sehr harte Arbeit, härter als etwas Neues zu lernen und es fordert viel Diziplin……..

  24. 21. Juni 2011 um 10:13 | #86

    Hallo ich beziehe mich auf Sven, der fragte welcher Turner, ich meinte den engl. Maler William Turner geb.23. April 1775 in London; gest. 19. Dezember 1851, der mit seinen Aquarellen berühmt wurde und dieses Medium meisterlich beherrschte. Und ich meinte, dass u.a.mit ihm die Aquarellmalerei eine breitere Anerkennung fand, da sie vorher eher Verwendung fand über die Skizze und dann um das 18. Jahrhundert herum, eine breitere Anerkennung als eigenständige Malkunst erlangte.
    Aber danke für den Hinweis, dass es zu ungenau formuliert war Sven.

    v iele Grüsse Helen

    • 21. Juni 2011 um 14:38 | #87

      ;-) Turner ist schon klasse, inbesondere wenn sich damit beschäftigt, wie seine Bilder entstanden sind, wie oft es immer wieder Farbe abgewaschen hat und so diese wunderbaren Effekte und die Leichtigkeit zustande kommt. Aber ich habe schon geschrieben, es gibt bei mir noch einen anderen Favoriten ….

  25. 21. Juni 2011 um 10:48 | #88

    Selbstverständlich sind Aquarelle Kunst, bzw. sie können Kunst sein. Wassily Kandinsky und Paul Klee, von denen die ersten abstrakten Aquarelle stammen, liebten es in allen Schaffensperioden. August Macke, den ich auf das Höchste schätze, erreichte darin seine stärkste Farbenglut, wie zum Beispiel auch Karl Schmidt-Rottluff und Emil Nolde, der einen Großteil seiner in klarer Farbe dargestellten Bilder in Aquarell-Technik schuf. Für diese Maler war die Aquarellmalerei kein Studienmedium, sondern etwas für sich Stehendes. Ich persönlich liebe Aquarelle, die die Anmutung des Lichtes einfangen und eine schwebende Leichtigkeit besitzen.
    LG von Rosie

    • 22. Juni 2011 um 09:21 | #89

      Hallo Rosie,
      danke für Deine Zeilen. Die Aspekte, die Du beschreibst, sind wichtig. Bei vielen ist immer noch die Meinung vorhanden, Aquarell dass ist etwas für die kleine Farbskizze unterwegs. Das viele Künstler, wie Du sie auf gezählt hast und noch etliche mehr, das Aquarell wunderbare Bilder, um es zu steigern Gemälde geschaffen haben, ist nicht bekannt oder wird verkannt.
      In dieser Richtung werde ich auch noch eine weitere Frage stellen.
      Beste Grüße von der Ostsee – Frank

  26. 21. Juni 2011 um 11:23 | #90

    zum Thema “Schleichwerbung”: Ist nicht diese ganze Blogparade eine Werbeveranstaltung? Jeder der Teilnehmenden macht Werbung für seinen Blog. Diese Blogs werden, soweit ich das beurteilen kann, zwar nicht nur aber auch mit kommerziellem Interesse geführt. Ich glaube, das nennt man Marketing mit Social Media.
    Sicher war der Kommentar mit dem Youtube-link ganz besonders plump, aber nur weil sich hinter diesem link eine völlig leere Werbeaussage verbirgt, fand ich ihn nicht unberechtigt. Immerhin scheint er ja zum Thema zu passen (zumindest theoretisch) und deshalb halte ich diesen Kommentar nicht für “eingeschlichene” Werbung. (Wo bleibt die Nettikette :-) )

    • 22. Juni 2011 um 09:28 | #91

      Hallo Martina,
      ja so schnell geht es mit den Schubladen nicht nur beim Aquarell. Du hast Recht, die Blogparade ist trotz der 10 Fragen zur Kunst und der Diskussion darum, eine Werbemassnahme für die Blogs und die Künstler. So haben wir es auch immer beschrieben. Deshalb habe ich auch meine Erwartungshaltung an Fidéo beschrieben, ein paar Aussagen aus seinem Buch mehr zu schreiben und dann den Link zu nennen.
      Er hat sich auch mit einem weiteren Kommentar revanchiert ;-) Aber ich habe es schon an einer anderen Stellen gesagt, ich mag die Malerei von Fidéo und ein wenig Reibung kann nicht schaden, wenn man es nicht übertreibt.
      Danke für Deine Zeilen und die Hinweise – FRank

  27. 21. Juni 2011 um 11:53 | #92

    Für mich persönlich ist ein gut gemachtes Aquarell die Hohe Kunst des Malens, quasi die Königsdisziplin der Malerei. Wasser- und Lichtdurchflutete Bilder sind eine Herausforderung an die Planung in Kombination mit Mut zum Zufall. Ich habe große Achtung vor den Könnern der Aquarellistik. Daher für mich ein Eindeutiges: Ja, Aquarelle können Kunst sein.
    Weitere Ausführungen findet Ihr auf meinem BLOG: http://www.tragauer-kreativ.at/petra_blog/?p=2055

    Liebe Grüße von Petra

    • 22. Juni 2011 um 09:47 | #93

      Hallo Petra,
      ich bedanke mich, dass Du das Thema meiner Blogparade in im Deinem Blog auf gegriffen hast. Ich habe mit Interesse Deinen Betrag hier gelesen. Scheinbar haben doch mehr Menschen, die auf Papier arbeiten und dann auch noch Aquarell benutzen, ähnliche Erfahrungen gemacht. Deine Fragestellungen sind zu mindestens ähnlich den meinen.

      Viel Spaß und Erfolg mit der Malerei und Fotografie.
      Beste Grüße von der Ostsee – Frank

  28. Suzi
    21. Juni 2011 um 12:09 | #94

    :)…ich falle bald auf den Hocker. Denk so komplizierte Antworten für so eine kleine Frage.Aquarell ist ja immerhin eine von die schwerste Maltechniken. Und weil Wasser nimmt ihre eigene Richtungen und muß man lange lernen und üben vor man kriegt ein einzige Bild hin. Und es verlangt viel Geduld und Zeit. Gerade das habe wenig Leute heutztag.. Akryl kann man ja übermalen, geht schnell und trocknet schneller aus .Viel einfacher Aber Aquarell kann Du nur zu gewiße Grenze übermalen…dann löst sich Papier auf..:).
    Komische Weise ist ja Aquarell die älteste Maltechnik. Denk an die Höhlenmenschen…..Solche Arbeit…..zuerst die Farbe machen und Pinsel herstallen…..und, und. Aquarell ist super tolle Art zu arbeiten weil Wasser und Farben bleiben nicht immer da wo Du willst………Nichst fasziniert mich so wie Aquarell…..gerade weil es ist so schwer zu lernen. Wie soll dieses enden ???? Es ist nur Di..:))) lg..Suzi

    • 22. Juni 2011 um 10:13 | #95

      Hallo Suzi,
      danke für Deine Zeilen. Ja im Aquarell gibt es wohl die wenigsten Korrekturmöglichkeiten, das macht für mich das Aquarell auch so spannend, wie wird bei Malen Nass in Nass der Verlauf aussehen, habe ich ausreichend Weiß im Bild gelassen…. All dieses sind Punkte, die kann man im Aquarell nicht korrigieren. In dieser Hinsicht ist die Aquarellmalerei schwer. Aber ich mag Herausforderungen…. Du scheinbar auch.
      Noch viel Spaß mit der Aquarellmalerei – FRank

  29. 21. Juni 2011 um 14:40 | #96

    Du hast natürlich Recht: Möglicherweise handelt es sich um eine Konvention, dass Papierarbeiten gleicher Größe in der Regel günstiger sind als Arbeiten auf Leinwand, Holz oder Aluminium … Allerdings könnte ich da auch die Frage stellen, warum ein Auflagendruck günstiger ist (Radierung, Holzschnitt), obwohl ja oft mehr Arbeit drin steckt als in einem Aquarell.

    Möglicherweise ist das auch eine Frage der Diversifizierung. Unterschiedliche Produkte zu unterschiedlichen Preisen. Sagt aber wie immer nichts über die Qualität der Produkte aus. Eine hingeworfene Bleistiftskizze kann ebenso meisterlich sein wie ein in monatelanger Lasurtechnik gemaltes Porträt in Eitempera.

    Liegt also an Dir, diese Konvention zu durchbrechen.

    Allerdings war ja Deine Ausgangsfrage eine andere.

    • 22. Juni 2011 um 08:09 | #97

      Hallo Armin,
      ja die Ausgangsfrage war eine andere, aber ich glaube es hängt zusammen. Ich möchte wirklich nur die Schubladen aufreißen und ein paar scheinbar selbstverständliche Dinge in Frage stellen und auch selber immer wieder hinterfragen, darum brauche ich auch den Austausch und biete diesen auch anderen Menschen an. ;-)
      Danke für Deine Antwort und ich wünsche Dir einen schönen Start in der Tag – Frank

  30. Suzi
    21. Juni 2011 um 18:45 | #98

    ;O….Ja , z.B Schimpansen können viel lernen. Immerhin stammen wir ja von die Affen.Also meine persöhnliche Meinung.Auf jeden Fall finde ich einige Affen sind bessere Künstler als viele andere Künstler. Wir Menschen machen alles so kompliziert…..Kunst kan so einfach und schööööööööööön sein. Irgendwo habe ich gelesen Aquarell ist ein Technik, Kunst machen wir Künstler…….Hoffentlich war das nicht ernst gemeint. Oh mann, denk das Menschen können Kunst so kompliziert machen. Und einige wollen nur provozieren.Und nimmt man sich selber zu ernst dann fällt man wie eine Fichte in Wald und wird ein IKEA Tisch…..:). lg.Suzi

    • 22. Juni 2011 um 10:54 | #99

      Hallo Suzi, danke für Deine Antwort auf meine Frage Sind Aquarelle Kunst, wenn Affen Aquarelle malen? https://frankkoebsch.wordpress.com/2011/06/21/sind-aquarelle-kunst-wenn-affen-aquarelle-malen/.

      Ich muss Dir aber entschieden widersprechen, denn wir stammen nicht vom Affen ab, sondern hatte mit den Affen gemeinsame Vorfahren. Aber ob dieses bei der Diskussion über Kunst hilft? Zu mindestens strängen sich etliche Gelehrte an hier einen Zusammenhang zu erklären. Aber so viele Gutachten, geben der Verkaufspreis der drei Affenaquarellen von 21.000 € auch nicht her ;-)
      Also weiterhin viel Spaß mit dem Aquarell – Frank

  31. 21. Juni 2011 um 18:49 | #100

    Warum sollte das keine Kunst sein? Hab schon Bilder von Affen gesehen, die mir persönlich sehr gefallen haben…(besser als vieles was soggenntae Künstler alles so produzieren).
    LG, Petra

  32. 21. Juni 2011 um 20:06 | #102

    Gottfried Renz – Fidéo :hallo Frank,
    zu deiner frage „Sind Aquarelle Kunst?“:
    naturgegeben sind aquarelle, sowie alles andere (z.b. acrylbilder, ölbilder, skulpturen, etc) für sich, NICHT kunst. sie können es gar nicht sein. das mag überaschen, die antwort bzw. die lösung der frage „Was ist Kunst?“ hat 92 seiten und steht in meinem neuen buch, siehe trailer: http://youtu.be/LwRdU0adnC8
    lg, der fidéo

    hallo Frank,

    Fidéo du knallfrosch! du kannst doch nicht das buch “was ist kunst?” schreiben und dann schleichwerbung damit betreiben. drück dich verständlicher aus und schreibe: sollte die frage richtigerweise nicht ” können aquarelle kunstwerke sein?” lauten? :o)

    lg, der fidéo

    • 22. Juni 2011 um 11:36 | #103

      Hallo Fidéo,
      das mit dem Knallfrosch hatte sich ja gleich gerecht ;-) Zur Schleichwerbung, meine Bitte ist und war ganz einfach, schreibe bitte ein paar mehr Zeilen aus dem Buch, die zum Thema passen. Dieses ist dann ja eine viel bessere Werbung für Dein Buch und wird haben sicher einen interessanten Beitrag zu dem Thema Kunst.
      Sorry für die Fragestellung, aber mein Ziel war es bei den Lesern Antworten zu provozieren, so dass ein interessanter Austausch zustande kommt.

      Beste Grüße von der Ostsee
      Frank

    • Suzi
      24. Juni 2011 um 13:30 | #105

      ?????…welcher normale Mensch braucht ein Buch zu lesen Was Kunst ist.
      lg,Suzi

      • 25. Juni 2011 um 08:29 | #106

        Hallo Suzi – was ist mit Video zu dem Thema? Wir haben gestern doch schon über Facebook zwei Videos ausgetauscht. Frank

  33. 21. Juni 2011 um 22:12 | #107

    Ich find die Frage seltsam….wo genau ist das Problem??
    sind Aquarelle Kunst?
    sind Acrylbilder Kunst?
    sind Pastelle Kunst?
    und so weiter…….

    Nicht das Medium macht die Kunst………

    • 22. Juni 2011 um 13:35 | #108

      Hallo Anna,
      Danke für Deine Rückfrage. Na klar ist nicht die Art wie das Pigment in der Farbe gebunden wird, das Thema. Ich wollte ein wenig provozieren, um an ein paar Denkmuster aufzurütteln. Meine Wahrnehmung ist, dass das Aquarell gegenüber den anderen Medien und Arbeiten auf Papier im Vergleich Arbeiten auf Leinwand in vielen Bewertungen schlechter gestellt werden. Ich hatte es bei den wenigen Zeilen gelassen, mit einer minimalen Erläuterung belassen, um nicht die Leser nicht ich ein Richtung zu lenken,.
      Beste Grüße von der Ostsee – Frank

  34. Suzi
    21. Juni 2011 um 23:22 | #109

    Ist ja ganz einfach,entweder antwortet man Ja oder Nein. Dieses ist die tollste Fragen weil es ist die einfachste. :)…lg,Suzi

    • 22. Juni 2011 um 14:14 | #110

      Hallo Suzi,
      aber es antwortet keiner mir “ja” oder “nein”. ;-)
      Frank

      • Suzi
        22. Juni 2011 um 21:03 | #111

        :O

  35. ThomasW.
    22. Juni 2011 um 03:01 | #112

    Kinderkram? Das ist ja ein Kompliment.
    Papier? Ist wieder in.
    Geringerer Preis? Ist relativ.
    Ist Aquarell Kunst? ‘Muss nicht lange suchen:
    http://andreasmattern.wordpress.com/2011/06/17/hamburg-cap-san-diego/
    Gruß
    TW.

    • 22. Juni 2011 um 21:47 | #113

      Hallo Thomas,

      Danke für Deine Zeilen. Du sagst Papier ist wieder in, wo ich glaube, da haben eine Menge Leute und auch ich etwas verpasst. Nun Andreas malt schon klasse Aquarelle, da bin ich bei Dir. Aber Deine kleinen Aquarelle sind auch nicht von schlechten Eltern. Über den Preis müsste ich dann doch mit Dir streiten ;-), auch wenn ich es bei dem Kinderkram ähnlich sehe, wie Du und zur Not immer mit Picasso argumentieren würde. Viel Spaß mit der Aquarellmalerei – Frank

      • ThomasW.
        25. Juni 2011 um 11:37 | #114

        Hallo Frank,
        ich orientiere mich an der Kunstmesse ‘art Karlsruhe’ und dort wurden Papierarbeiten stark nachgefragt. Paul Ching-Bor z.B. hat gleich zu Beginn der Messe eine Arbeit (Aquarell Großformat) verkauft. Preis 30000 Euro.
        Gruß
        TW.

      • 26. Juni 2011 um 09:19 | #115

        Hallo Thomas,
        danke für Deinen Bericht von der art Karlsruhe. Dieses wäre ein schöner Trend. Ich sende Dir beste Grüße von der Ostsee – FRank

  36. Tine
    22. Juni 2011 um 08:31 | #116

    Wenn Dir Deiner Bilder zu billig sind, mache sie teurer. Wenn dir deiner Papierarbeiten wichtiger als Leinwand, verlange mehr Geld.

    Das meiste, was uns als Kunst angeboten wird, ist natürlich keine Kunst. Es ist langweilig und schlecht. Manchmal habe ich das Gefühl, Hobbykünstler streicheln sich über den Kopf und trösten sich gegenseitig, weil sie keine Anerkennung finden. „Ja, wir machen auch Kunst und in den Museen der moderne Quatsch kann sowieso jeder nachmachen.“

    Die Frage ist natürlich nicht mit ja oder nein zu beantworten. Es fehlt natürlich auch an Beispielen. Natürlich sind die Aquarelle von Bernhard Vogel Kunst. Auch wenn er sich mit seinen Preisen immer noch im unteren Segment des Kunstmarktes bewegt. Er ist eine Messlatte.

    Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und ein Aquarell ist noch keine Kunst. Im Gegenteil.

    Natürlich kann gute Kunst einfach daherkommen und natürlich kann der Kunstgenuss etwas schönes sein. Aber wenn man etwas nicht versteht ist es einfach Provokation oder das Beispiel mit den malenden Schimpansen kommt aufs Tablett.

    Dann provoziert auch und malt wie Schimpansen, wenn ihr denkt, alles ist so einfach und werdet reich und berühmt. Noch besser, kauft euch einen Schimpansen und lasst euch die Bilder malen. Wenn es stimmt, dass Schimpansen die besseren Künstler sind, dann sind sie auch besser als die Freizeitmaler. Freizeitmaler erkennt man am besten daran, dass sie in der Regel nicht ihre Hausaufgaben gemacht haben, was Kunstgeschichte und moderne Kunst im Allgemeinen betrifft. Viele reden über Malerei, als lebten wir noch Mitte des letzten Jahrhunderts.

    Natürlich kann das Kunst sein, was der Affe macht. Duchamp hat sein Urinal ja auch nicht selbst hergestellt und trotzdem hat er es zur Kunst erhoben.

    Wenn Du glaubst, dass Deine Aquarelle Kunst sind, dann verkaufe sie als Kunst. Wenn nicht, dann verkaufe sie als was anderes.

    • 22. Juni 2011 um 22:18 | #117

      Hallo @schwuppsel (?),
      hallo unbekannte Tine,
      danke für Deine Zeilen. Jetzt hast Du es mir, den Freizeitmalern, den Affen, den Künstlern und Nichtkünstler dieser Welt gegeben. Warum so bös? Mit so viel Energie, so viele Zeilen, um ….. Ja, um was eigentlich zu sagen? Um zu sagen, das ich machen kann, was ich will. Welch eine Verschwendung. Sorry
      Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend – FRank

  37. 22. Juni 2011 um 08:32 | #118

    Jetzt muss ich auch noch meinen Senf dazugeben
    Aquarell ist Kunst wenn es gekonnt gemalt ist
    Das Aquarell wird gerade von unseren gerne heruntergemacht weil auch kleine Kinder damit spielen
    Anderseits findet man international Leute die aber bei uns nicht bekannt sind weil die meisten unserer Profis Nichtdeutsche ignorieren – warum wohl ;-) Ausländerfeindlich ? :-))
    - was haltet ihr z.B: von diesen Akten
    http://www.donandrews.net

    Lg.Egon

    • 22. Juni 2011 um 14:07 | #119

      Ich freue mich, dich in einen unserer Blogs zu sehen, Egon.
      Die Akte sind schön aber mir fehlen die Frauen aus dem Leben… also die Nachbarin, die Tante usw., die eben nicht mehr die Programmzeitungsfiguren haben ….
      Die Aussage, das Nichtdeutsche ignoriert werden, halte ich für unhaltbar, denn wir reden oft von Bernhard Vogel, Simon Fletcher, Kokoschka, Maria Lassnig, ich auch von Bridget Riley, Pollock, Warhol, Basquiat usw ……
      Gruß Susanne

      • 22. Juni 2011 um 23:06 | #120

        Hallo Susanne, ich erinnere mich an eine Diskussion, ob es Künstler aus dem Ausland bei uns einfacher haben, aufgrund der Förderung durch die Botschaften, Konsulate, Institute… ;-)
        Nein ich glaube in diesem Fall auch nicht an eine Ausgrenzung anderer Nationalitäten.
        Beste Grüße – FRank

    • Sabine
      22. Juni 2011 um 15:48 | #121

      Mit “Ausländerfeindlichkeit” hat das sicher nichts zu tun,
      man kann halt nicht alles und jeden kennen.
      Zudem gibt es doch auch in unseren Breiten erstklassige Aquarellisten,
      wie G. Salzmann, B. Vogel, M. Lutz, K. Panzenberger, H. Schweizer,
      H. Mader, G. Hillmayr, A. Mattern oder S. Fletcher,…..

      • 22. Juni 2011 um 23:37 | #122

        Hallo Sabine,
        danke für Deine Zeilen. Deine Aufzählung gefällt mir. Leider habe ich die meisten noch nicht im Original gesehen. Wenn ich es richtig weiß, stellen Martin Lutz und Gerhard Hillmayr gar nicht aus. Andreas Mattern und Bernhardt Vogel kenne ich aus Galerien. Heinz Schweizer bleibt in Österreich. Panzerberg und Salzmann ???? Ich würde mir mehr Ausstellungen von alle in Deutschland wünschen.
        Beste Grüße – FRank

    • 22. Juni 2011 um 22:40 | #123

      Hallo Egon,
      ich freue mich sehr, dass Du ein paar Zeilen geschrieben hast, denn ich verfolge Deine Aquarelle schon ein paar Jahr. Ganz großen Dank für Deinen Kommentar und den Link, wunderbare Aquarelle. Danke für den Tipp. Ich glaube in diesem Fall nicht an Ausländerfeindlichkeit sondern mehr an Ingnoranz und die mangelnde Wertschätzung für das Aquarell. Ich verfolge seit einiger Zeit auch einige wunderbare amerikanische und kanadische Aquarellisten und habe einfach das Gefühl, dass ich vielen anderen Ländern dem Aquarell eine größere Wertschätzung entgegen gebracht wird. Es ist aber nur ein Gefühl.
      Beste Grüße von der Ostsee in die Berge.
      Frank

      • 23. Juni 2011 um 22:09 | #124

        Hallo Frank – Du sprichst aus meinem Herzen – es ist warscheinlich nur Ignoranz ( es könnte aber auch etwas Absicht dahinter sein) – es gibt so viele gute Leute überall auf der Welt

        Was mir aufgefallen ist : Versuche mal ein gutes Buch über Komposition zu finden – am englischen Büchermarkt kein Problem – aber im deutschen — warum ist das so ?????
        Wenn aber die Komposition eines Bildes nicht stimmt – nützt alle Technik nichts
        Ps : In englischen Foren wird man im Gegensatz zu den Deutschen auch netter behandelt ????

      • 24. Juni 2011 um 20:50 | #125

        Hallo Egon,
        Ich bin der Meinung, dass Kunst durch Vielfalt lebt und dass gerade hier man sich durch Neugier, Interesse und Akzeptanz auszeichnen sollte. Ich war heute gerade in der City und musste feststellen, dass bei es bei Thalia sehr weniger Bücher zum Thema Bildende Kunst, Komposition, Licht im der Malerei gibt. Angebot und Nachfrage ;-)
        Tja Netiquette und Achtung ist nicht überall selbstverständlich. Ich hoffe nur, dass die beiden Dinge zusammen hängen, da hätten wir noch ein anderes Problem als es die Pisastudien zeigen.
        Beste Grüße – Frank

  38. Suzi
    22. Juni 2011 um 09:22 | #126

    Guten Morgen alle fröhliche Menschen! Etwas habe ich bei einige Personen beoabachtet. Viel agressivität in ihre Antworten. Und immer muß ich googlen wegen spezielle Wörter. Habe ja nicht Deutsch als Mutterspache, Vielleicht gut….weil dann schreibt man ja direkt und versteckt sich nich hinter “Akademische-Büro-Sparache”. OK habe ja im Uni einen Kurs gemacht…..”Schreiben Reden so man versteht”, so etwas gibt jawohl nur in meine alte Heimat. Frage zu Tine…..Wieso ist B Vogel eine Messlatte????????? Und wer entscheidet was Kunst ist?????? Wer ist Hobbykünstler???? Ich habe den Gefühl das viele “Profis” tue das gleiche, das große Katzenjammer und die werden nicht verstanden und finden keine Galleristen…und, und. Es gibt viele Profikünstler die könne malen aber ihr Kunst zu vermitteln schaffen die nicht. Und in keine Bransche habe ich so viel Neid bemerkt…..Gott sei Dank habe ich Künstler kennengelernt was zusammearbeiten und denken anderes und sind glaubwürdig und nicht provozierend. Ohne Respekt und Achtsamkeit für einander kommt man nirgendswo….lg,Suzi

    • 23. Juni 2011 um 07:12 | #127

      Hallo Suzi,
      danke für Deine Zeilen und Deinen Hinweis auf die Art und Weise von Tine´s Kommentar.
      Ja, Du hast als Malschülerin inzwischen einige der “Profies” kennen gelernt, pflegst Deine Kontakte. Hieraus kommt Deinen Einschätzung, dass es nicht leicht ist, sich beruflich mit der Malerei durchzusetzen. Aber hier sind die Aquarellisten, alle Künstler in guten Gesellschaft aller Freiberuftler ;-) Vernetzung und gegenseitige Hilfe und Achtung können eine Menge bewegen.
      Ich wünsche Dir einen guten Start in den Tag – FRank

      • Suzi
        23. Juni 2011 um 09:42 | #128

        …Ja und eines muß ich sagen. Ich hatte große Glück daß ich wegen Zufall landete bei eine Bodenständige MALER und Dozent, der auch kann seinen Können vermitteln und nicht behandelt dich anderes als seine andere Schüler die er kennt seit Jahren..:). Nicht jeder Künstler kann seinen Kunst vermitteln und Anfänger wie ich begeistern. Ich habe ja zuerst große Abstrak Akryl bilden gemalt. Die hängen in Geschäfte und einige habe ich verkauft. Aber Aquarell istHerauforderung für mich. Das Abstrakte Akryl macht mich kein Spaß mehr. Ich bin ein Höhlemensch….lg,Suz

      • 23. Juni 2011 um 21:36 | #129

        Hallo Suzi, wenn ich es sagen darf bist Du ein sympathischer Höhlenmensch ;-) Aber Du hast recht, es ist wichtig sich den richtigen Lehrer zu suchen. Also viel Spaß mit der Aquarellmalerei.
        Frank

  39. 22. Juni 2011 um 12:13 | #130

    Auch für mich ist Aquarellmalerei eine Maltechnik , mit der Kunst enstehen kann, wie mit vielen anderen.
    Viele Malanfänger stürzen sich auf diese Technik und es gibt wohl kaum ein meterlanges A-quarell Großformat(??), auf das ja heutzutage viel Wert gelegt wird. Das lässt diese Frage, die mich eigentlich erstaunt hat, wohl aufkommen.
    Meine Antwort darauf ist also ein eindeutiges Ja! Und was für gute Kunst daraus werden kann !!!

      • 22. Juni 2011 um 17:13 | #132

        Danke für den Tipp, Susanne! Das schau ich mir mal an! Sieht voll interessant aus!!! Herzlich, Petra

      • 25. Juni 2011 um 07:44 | #133

        Hallo Susanne,
        danke, dass ist Klasse, dass Du dieses Beispiel hier genannt hast. Eine interessante Malweise und ein wunderbares Bild. Das wäre noch mal eine Herausforderung, so ein Format …
        Beste Grüße nach Berlin
        Frank
        P.S.:Aber ein Satz macht mich stutzig: “…ich betrachte sie schon jahrelag in der Galerie…” Im Museum wäre dieses o.k., aber eine Galerie müsste doch das Interesse haben zu verkaufen? ;-)

    • Suzi
      23. Juni 2011 um 09:54 | #134

      Doch….gibt es…..sehr gute große Aquarells. Und es ist total falsch daß viele Anfänger stürzen sich auf die AqaurellKUNST. Eher auf abstrakte Akrylmalerei…habe ich zuerst gemacht. Bin beim lernen. Wenn ich vergleiche Aquarell und Akryl so ist Akryl peanuts für einen Anfänger mit Talent zu lernen. Ein Akrylbild kannst Du immer wieder übermalen…..kann jag 15 Mal übermalt welden. Meine Ehrfahrung ist daß die anfänger stürzen sich auf Akryl Abstrakt. Das ist ja mehr “in”……man kauft ja Kunst was soll passen zu die Möbeln usw……lg,Suzi

      • 25. Juni 2011 um 08:21 | #135

        Hallo Suzi,
        Ich kann Dir aus meiner Sicht nur Recht geben. ich habe am Donnerstag im Rahmen des Schwerin Kunstsommer eine Vorführung für die Aquarellmalerei gemacht. Gut ein Drittel der anwesenden Leute haben, gesagt klasse Vorführung und Bilder. Aber ich mal lieber Acryl, da habe ich wenigsten die Chance zu Korrektur… ;-) Ich werde aber wohl trotzdem potentielle Malschüler begeistert haben. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende – FRank

    • 25. Juni 2011 um 07:16 | #136

      Hallo @ppawlo,
      danke für Deine Zeilen. Du hast Recht Aquarell ist nur ein Hilfsmittel eine Malweise, um evt. Kunst entstehen zu lassen. Zu den Formaten hatte Susanne Haun, ja schon Beispiele genannt. Ich selber habe auch schon Aquarelle in einer Größe von 2 x 1,2 m gesehen und auch Beschreibungen über Ihr entstehen gelesen. Ich glaube, dass die Größe kein Hindernis ist. Aber wir hatten ja auch schon die Diskussion, im Rahmen unserer Blogparade, dass Kunst für den “Konsumenten” bezahlbar sein muss. Bei großen Arbeiten spielt dann der Preis wieder eine Rolle….
      Noch einmal Danke für Deinen Kommentar und viel Spaß im Netz – FRank

  40. 22. Juni 2011 um 13:12 | #137

    Hallo Frank,
    das ist eine schöne Frage!
    Natürlich sind Aquarelle Kunst und unter uns “Aquarellkünstler” wissen wir das auch, die Frage ist nur, ob unsere Mitmenschen das auch so sehen. Oft herrscht viel Unwissen, wenn ich das Medium Aquarell anspreche. Mit etwas Aufklärungsbedarf, sähen die Meinungen über diese Technik bestimmt ganz anders aus.
    Hier mal Beispiele:
    - Aquarell? Ist das malen nach Zahlen?
    - Achja, Wasserfarben von Lukas richtig?
    - Ist ja nur ein bisschen Papier und Farbe, ganz nett, aber mal ehrlich, Acryl ist viel schwieriger.

    Das sind einige Zitate, die ich schon auf Ausstellungen gehört habe. Peinliche Momente!
    Aber warum? Ich sehe es ziemlich einfach. Wie viel Künstlerläden verkaufen Aquarellmaterial?
    Und wenn, wie viel Auswahl haben sie? Zwei Hahnemühle Blöcke? Eine handvoll Pinsel? Die White Nights Tuben gibt es z.b. bei Gerstäcker gar nicht mehr zu kaufen. Das Sortiment wird rausgenommen. Die Pablo Leinwände für Aquarell, werden nicht mehr hergestellt. Neuartige oder besondere Pinsel, bekommt man nur auf dem englischen oder amerikanischen Markt. Deutschland? Fehlanzeige!
    Schaut man sich die ausländischen Verkaufsseiten an, bekommt man erst mal mit, was es denn alles an Material noch zu kaufen gibt. Wow! Schöne Auswahl! Wie viel Acryl Kurse werden im Vergleich zu Aquarell Kursen angeboten? Die VHS bei uns hat deutlich weniger Aquarell im Angebot.
    Wie viele bekannte Aquarellkünstler gibt es heutzutage in Deutschland? Wer davon macht das Aquarell öffentlich bekannt? Und vor allem reicht das aus? Ist der Name dieses Künstlers vielen Menschen ein Begriff? Werden sie verehrt, wie z.b in England?

    Ich könnte hier noch ewig weiter schreiben. Die Aquarellmalerei ist in Deutschland recht selten anzutreffen und ich denke, solange der Markt da nicht offener wird und das Medium z.b. wieder in den Schulunterricht aufgenommen wird, wird sich daran vielleicht nichts ändern. Vielleicht sehe aber auch nur ich das so und täusche mich. Wer weiß ;-))

    Grüße Athena

  41. 22. Juni 2011 um 14:13 | #139

    ps.: eine kurze inhaltsngabe steht ohnehin überall wo das buch erhältlich ist (auch im kn), aber ich kann sie ja nochmal hier posten:
    Kurze Inhaltsangabe: Die vorliegende Schrift ist eine Antwort auf die Frage „Was ist Kunst?“ unter Berücksichtigung einer kompletten Definition des Kunstbegriffes, in komprimierter Form und in einer neuen Herangehensweise. Diese Definition ist nicht auf Behauptungen, einfachen Meinungen, Verschleierungen, diffusen oder nicht kompletten Ausführungen oder Tautologie gestützt, sondern durch Ausschluss dieser auf Logik. Sie analysiert und umfasst dabei die Gesamtheit des Kunstbegriffes vom Ursprung eines Kunstwerkes im Künstler über den Schaffensprozess bis zur Rezeption, Wirkung und Bewertung des Kunstwerkes. Ich hoffe mit der Gesamtheit dieser Definition eine Aufhellung der Frage „Was ist Kunst“ und etlicher Unklarheiten der Bedeutung, damit in Zusammenhang stehender Bereiche und Begriffe, erreicht zu haben.
    lg

    • Tine
      22. Juni 2011 um 15:17 | #140

      Steht da auch drin, ob Aquarelle Kunst sind? ;-)

      • 22. Juni 2011 um 16:29 | #141

        selbstverständlich! darüber hinaus steht dort ALLES woraus Kunst resultieren kann. zu deiner frage ob aquarelle kunst sind, habe ich extra einen link: http://www.kunstnet.de/werk/212781-ich-bin-nicht-kunst-ich-bin-ein-kunstwerk
        ;)
        lg

      • 25. Juni 2011 um 09:16 | #142

        Hallo Fidéo,
        hm … ich kann zwar auf dem Link im KN Deine typische Art, der Aquarellmalerei erkennen, aber ob in der Buch auch eine entsprechende Auseinandersetzung mit der Fragestellung Aquarelle und Kunst statt findet ist, nicht zu ersehen. Vielleicht zu erahnen, wenn man ein wenig von Dir kennt. So kann ich die Nachfrage von Tine verstehen. ;-)
        Beste Grüße – FRank

  42. prairiecactus
    22. Juni 2011 um 16:10 | #143

    Is water color painting an art? Of course! Water colors are just a different avenue to the same endeavor…to express ones perceptions, personal interests, biases, spiritual insights, exuberance in life, concerns for society and the world we live in, philosophy and wonder.
    I am an avid admirer of talented water colorist.
    Oils are in a different category all together and making any comparison at all of the two mediums is really not fruitful in determining “value” to the individual who chooses one over the other. It is simply a matter of taste.
    We have a wonderful art museum in our town and I love the oils we have in the galleries and have spent many hours over the years admiring the permanent collections and the visiting exhibits in that genre, but for me personally, water colors hold an entirely different and more sustaining delight.

  43. Geli Bartheline
    22. Juni 2011 um 17:54 | #144

    Oh so viele Seiten schaffe ich nicht nachzulesen..Vielleicht irgendwann mal.

    Das Aquarell halte ich sogar für eine sehr große Kunst, schwieriger als die anderen Techniken der darstellenenden Kunst, denn dabei kann man kaum schummeln oder verbessern. Sie sind nur nicht so langlebig, weil sie z.B. verbleichen, wenn sie dem Sonnenlicht ausgesetzt sind , das Papier zerfällt oder Wassserschaden nehmen. Vielleicht gibt es daher nicht so viele alte bekannte Aquarelle wie Ölbilder.

    Ich male lieber Aquarelle (momentan im Bürgerpark in Bremen) als dass ich hier dieses bewundernswerte soziale Netzwerk verfolge.
    Viel Glück wünscht Euch
    Bartheline

    • 25. Juni 2011 um 09:28 | #145

      Hallo Bartheline,
      schön dass Du wieder mal in meinen Blog geschaut hast. Ja ich komme auch kaum hinterher mit dem Lesen und Antworten, aber hier hatte mir die Technik einen Streich gespielt. Ich teile mit Dir den Spaß und die Freude am Aquarell. Der Bürgerpark in Bremen hat wunderbare Motive und ich erinnere mich gerne an die Zeiten, in denen ich in Bremen gearbeitet habe.
      Ja Ölbilder sind gegenüber Umwelteinflüssen resistenter. Auch wenn ich bei dem Hochwasser in Dresden gesehen habe, wie viele alte Meister im dreckigen Elbewasser gelitten haben. Aquarelle wären aber vernichtet gewesen. Viel Spaß mit der Malerei und liebe Grüße nach Bremen – Frank

  44. haweka
    22. Juni 2011 um 18:24 | #146

    wenn ich ein aquarell betrachte und es löst was in mir aus und evtl. auch bei anderen. wenn es eine brücke schlägt zu einer anderen realität. wenn es wirklich berührt. ist es dann nicht kunst. jeder entscheidet doch für sich, was kunst ist. da kann ein aquarell natürlich kunst sein.
    lg hendrik

    • 25. Juni 2011 um 10:47 | #147

      Hallo Hendrik,
      Danke für Deine Zeilen über das was ein Aquarell und andere Bilder bei Dir auslösen können. So wie Du es beschreibst, würde ich es mich riesig freuen, wenn es mir immer wieder mal mit einem meiner Aquarelle andere Menschen zu erreichen. Für mich ist Aquarell Kunst ;-)
      Beste Grüße zum Wochenende – Frank

  45. 22. Juni 2011 um 20:55 | #148

    HI Frank,

    ich kann da eigentlich nicht viel zu sagen ;-)
    Ich male in Öl auf Leinwand. Aber ich habe auch mal Aquarell probiert. Deshalb weiß ich, dass es schwierig ist, mit Aquarellfarbe zu malen. Nur, für mich passte das Medium nicht.

    Die Frage, ob Aquarelle Kunst sein können, lässt sich einfach beantworten: Ja, sie können es sein, da man, um mit Aquarell malen zu können, etwas erlernen muss – nämlich mit der Farbe umzugehen. Tatsächlich finde ich persönlich zb. Acryl viel einfacher als Aquarell, weil einfach übermalbar, trocknet schnell und so weiter…

    Ob ein fertiges Werk dann tatsächlich Kunst ist, kommt wohl auf die kunstfertige (d.h. “könnende”) Ausführung an. Ich hab schon große Aquarelle gesehen, die mich total faszinierten – was jetzt nicht heißen soll, dass das bei kleineren nicht möglich wäre.

    Na ja und das Problem der Rahmung stellt sich ja auch bei der Zeichung. Das ist für mich kein “Ausschlusskriterium”, ob etwas Kunst ist. Zeichnung ist Kunst, und Aquarell auch, finde ich.

    gruß, Pearl

    • 25. Juni 2011 um 10:53 | #149

      Hallo Pearl,
      ganz besonderen Dank an Dich als Ölmalerin. Ich denke wenn ein wenig das Handwerk der Malerei beherrscht hat man ein Gefühl, dafür was die Malerei einem mit den verschiedenen Malweisen und Techniken abverlangen kann. Ja es ist schon so, dass Acryl seine Vorteile im Bereich der Korrekturen hat. Ich hatte es ähnlich wie Du mit dem Aquarell auch mal probiert und festgestellt, dass Acryl nicht mein Ding ist. So findet jeder seine Technik und Ausdrucksform.
      Du hast es aus meiner Sicht richtig beschrieben, die Technik und Material entscheidet nicht darüber was Kunst ist. Beste Grüße – Frank

  46. 23. Juni 2011 um 04:50 | #150

    Hallo lieber Frank :)
    warum sollten Aquarelle denn bitte keine Kunst sein?
    Ein wirklich meisterhaftes Aquarell zu malen erfordert doch nicht nur handwerkliches Können, sondern auch sehr viel Kreativität. Wer es darüberhinaus schafft, einem Aquarell eine ausdruckstarke, persönliche Ausstrahlung zu verleihen (so wie Du!) ist doch ein echter Künstler.
    Ich bewundere einige wunderbare Aquarelle von unterschiedlichsten Künstlern.

    Erst letztens in einem meiner VHS Kurse fiel mir ein Buch eines solchen in die Hand, in dem er aussergewöhnliche Techniken beschrieb, mit denen man ein Aquarell sehr stark verändern kann, dass es fast wie ein Ölgemälde wirkt.
    Ich war schlichtweg begeistert und habe das Buch kaum aus der Hand legen können.
    Zum Glück gönnten mir meine Kursteilneher zwischendrin ein paar kleinere Pausen, in denen ich mich eingehender damit beschäftigen konnte, mir diese Tipps auf einen Zettel aufzuschreiben :))
    Herzliche Grüße,
    Yvonne

    • 25. Juni 2011 um 14:42 | #151

      Hallo Yvonne,
      ich wollte mit der Frage stellen, den Leser ein wenig locken, sich auf eine Antwort einzulassen ;-) Danke für Deinen Kommentar und das Lob zu meinen Malweise. Es macht schon Spaß, so wie schreibst anderen Menschen etwas von der Begeisterung für Aquarellmalerei weiter zu geben.
      Ich bin neugierig und haben zwei Fragen:
      - Der Titel des Buches würde ich auch interessieren.
      - Welche Aquarellisten magst Du besonders?

      Ich wünsche Dir viel Spaß im Netz und mit der Malerei.
      Frank

  47. 23. Juni 2011 um 05:09 | #152

    ….. Neider sind doch echt das Letzte.
    Boah ihr ätzenden KN`ler, habt ihr nix bessers zu tun, ……

    bearbeitet durch FRank Koebsch

    • 23. Juni 2011 um 10:34 | #153

      liebe Yvonne,

      wie heisst denn das buch, das Frank geschrieben hat?

      lg

      • 25. Juni 2011 um 14:48 | #154

        Hallo Fidéo, …. hier herrscht ein Irrtum vor. Ich habe kein Buch über Aquarellmalerei oder Kunst geschrieben. ;-)
        Beste Grüße – Frank

    • 25. Juni 2011 um 16:11 | #155

      Hallo Yoni,
      Du hast in einem Recht, dass im KN sich so mancher tummelt, der kein Interesse an einer guten Diskussion hat, manchmal die Art und Weise sehr zu wünschen übrig lässt. Aber ich wünsche mir diesen Ton nicht auf meinem Blog, deshalb habe ich Deinen Kommentar bearbeitet. ;-)
      Ich freue mich auf Deinen nächsten Besuch und Kommentar auf meinen Blog. – Frank

  48. 23. Juni 2011 um 05:31 | #156

    martinawald :zum Thema „Schleichwerbung“: Ist nicht diese ganze Blogparade eine Werbeveranstaltung? …(Wo bleibt die Nettikette )

    Und was bitte ist so schlimm dran in Zeiten, wo man sich eh schon kaum über Wasser halten kann, für sich selbst Werbung zu machen?

    …..

    Yoni

    bearbeitet durch FRank Koebsch

    • 25. Juni 2011 um 15:21 | #157

      Hall Yoni,
      danke für Deinen Kommentar. Es ist schwer alle 177 Beträge zu lesen und die Diskussion zu verfolgen. Auch geht aus der Diskussion nicht hervor, wie die einzelnen Menschen zu einander stehen, was als Stichelei, was als Vorwurf oder gar Beleidigung zu werten ist. Deshalb habe ich Deinen Kommentar weitestgehend gelöscht, da Martina an dieser Stelle keine Schuld trifft. Wir haben die Blogparade als Werbeaktion vorgestellt und wenn ich dann anderen Schleichwerbung vorwerfe, … hat Martina mich einfach nur auf Ihre Art den passen Hinweis gegeben und aus meiner Sicht auch recht. …

      Beste Grüße – Frank

      • 26. Juni 2011 um 23:00 | #158

        ja, hab ich später auch bemerkt, dass ich irgendwas falschrum gelesen hatte, sorry lieber Frank für die Umstände die ich Dir gemacht habe :*(
        Tut mir leid, ich bin ab und an ein wenig zu impulsiv, ähm..
        vlg Yvonne

      • 27. Juni 2011 um 06:42 | #159

        Hallo Yvonne,
        danke für Deine Nachricht. Ja Du hast für Wirbel gesorgt ;-) Aber was ich richtig klasse finde und was von einer wirklichen Stärke zeugt. ist dass Du mit diesen Zeilen dazu stehst. Mich haben auch einige wenige in Rage gebracht. Was soll´s . Nur wer was macht, unternimmt, kann Fehler machen.also lieber so, als gar nichts von Dir zu hören. Ich wünsche Dir einen schönen Start in die Woche. FRank

  49. 23. Juni 2011 um 08:30 | #160

    Thomas Schütte (drawings/watercolors)

    http://www.thomas-schuette.de/website_content.php

    • 25. Juni 2011 um 15:25 | #161

      Hallo Armin – Danke für Deinen Hinweis. Weiterhin viel Spaß mit der Aquarellmalerei. Frank

  50. 23. Juni 2011 um 12:30 | #162

    Hallo, Frank,

    eine interessante Frage, die Du da stellst und ich habe mich jetzt erst mal sehr lange hier durchlesen müssen.
    Ich finde, dass Aquarell Kunst ist und die Betrachtungsweise dieser Bilder ist ja sowieso immer subjektiv. Schade, dass es hier in Deutschland schon etwas mittelalterlich zugeht, auch gerade was Materielien, Bücher und Anerkennung der Künstler zu diesem Thema betrifft.
    In anderen Ländern wird viel mehr angeboten und man kann sich besser weiterbilden. Die Anerkennung ist ebenfalls viel größer. Leider sind wir hier in Deutschland etwas hinter dem Mond und man muss sich vieles stark erkämpfen und erarbeiten und lange rumsuchen. Aquarell ist in meinen Augen ein sehr schwieriges Medium und wird von vielen stark unterschätzt. Macht man im Bild einen Fehler, ist der nicht mehr korrigierbar oder nur sehr schwer. In den anderen Medien (Acryl, Öl etc) geht das ohne Probleme, man malt einfach drüber.

    In meinen Augen ist Aquarell schon die hohe Kunst des Malens, was natürlich mein subjektiver Eindruck ist.

    Lieben Gruß

    Zerlina

    • 25. Juni 2011 um 15:59 | #163

      Hallo Zerlina,
      danke für Deine Zeilen und Dein Engagement für das Betreiben des Aquarellforums http://aquarellforum.bboard.de. Dieses Forum ist für viele, die sich für die Aquarellmalerei interessieren, Anlaufpunkt um Erfahrungen auszutauschen.
      Es wurde bereits in einigen Beiträgen angemerkt, dass das Aquarell in anderen Ländern ein höhere Wertschätzung bekommt. Sei´s drum, ;-) Ich freue mich über jeden Malschüler, jeden den wir mit unseren Ausstellungen erreichen können und über jedes gute Aquarell, welches ich in einer Ausstellung oder im WEb finde.
      Für mich ist jedes Aquarell, dass ich male eine Herausforderung, es ist meine Malweise mich auszudrücken, meine Kunst ;-)

      Viel Spaß mit der Aquarellmalerei, im Netz und Forum – Frank

      P.S. Danke für das Betreiben, der Aquarellforums http://aquarellforum.bboard.de/

  51. 23. Juni 2011 um 15:30 | #164

    ….

    • 25. Juni 2011 um 16:48 | #165

      Hallo Fidéo,

      ich habe Deinen Kommentar gelöscht, da ich Yoni Zeilen ebenfalls raus genommen habe. Bitte schreibe mir, wenn so etwas passiert, eine Mail, dann kann ich schneller reagieren.
      Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende
      Frank

  52. 23. Juni 2011 um 23:45 | #166

    Hallo Frank, ist ja schön was los hier. Meine Gedanken zu Deiner Frage habe ich hier abgelegt
    http://frankhess.wordpress.com/2011/06/23/meine-gedanken-zur-frage-sind-aquarelle-kunst/
    Ich wünsche Dir noch eine interessante und spannende Woche. Gruß, Frank

    • 25. Juni 2011 um 23:27 | #167

      Hallo Frank,
      danke für Deine Zeilen und den Hinweis auf meine Blogparade. Nun ich hatte schon erläutert, dass ich mit der Fragestellung ein wenig provozieren wollte und so den Leser zu einem Diskussionsbeitrag einladen wollte. Es geht mir bei der Frage um die Stellung des Aquarells gegenüber dem Öl und dem Acryl. Wie Du festgestellt hast, haben sich viele Menschen auf diese Frage eingelassen. Es ist / war spannend.
      Euch noch ein schönes Wochenende in Berlin
      Frank

  53. 23. Juni 2011 um 23:48 | #168

    Gottfried Renz – Fidéo :liebe Yvonne,
    wie heisst denn das buch, das Frank geschrieben hat?
    lg

    Lieber Fideo, das konnte ich Deinem Beitrag leider nicht genau entnehmen.
    Doch da ich weiß, das Frank im KN auch für seine Kalender etc. öfter
    Werbung macht, las sich Dein Beitrag für mich so, als würdest Du Dich
    über Franks Werbung aufregen, obwohl Du ja selbst welche machst.

    Bei etwas unübersichtlichen Blogeinträgen (gestaffelte untereinnander-
    reihung wie ja auch neuerdings leider bei den Facebook-PNs) passiert
    es mir leider generell, dass ich diverse Texte beim lesen überhaupt nicht
    in den richtigen Zusammenhang bringen kann.
    Das ist übrg. auch der Grund, warum ich solche Web-Blogs echt hasse.
    Lustigerweise (also “widersinnig”) nahm ich an, dass Frank das von Dir
    verlinkte Buch geschrieben hat, auf welches Du hier oben hingewiesen hast.
    Und da mich generell solche ständigen Hickhacks unter Künstlern gewaltig
    nerven (da sie sich ja auch ein bissl zu oft über mir selbst entladen haben!), kommt
    es durchaus vor, das ich aus og.G. die Zusammenhänge mal durcheinanderbringe.
    Macht aber nix, ihr wißt sicher auch so, in etwa was ich damit meine ;)

    Meine Grundaussagen sind einfach nur:
    1.) Gönnt einander den Erfolg, den sich ja JEDER von uns hart erarbeiten muss/te.

    2.) Es bringt euch gar nix, euch gegenseitig laufend schlecht- und runterzumachen.
    Das ist eine Unsitte der abgehobenen Kunstszene, die in Kunsthochschulen stattfindet
    und nicht gerade nachamenswert ist, da sie das Selbstbewusstsein nachaltig schädigt.

    Also eine Art Körperverletzung darstellt, die in Richtung seelische Grausamkeit geht
    = imho eine strafbare Handlung, die, wenn sie einem durch Tonbandaufzeichnungen
    oder Zeugenaussagen eindeutig nachgewiesen werden kann, meiner Meinung nach,
    die betreffenden Leute in den Knast bringen sollte.

    Wenn man einen Polizisten mit einem Schimpfwort betitelt bekommt man eine Anzeige
    wegen Beamtenbeleidigung.
    Und wie wird man bestraft für rethorisch sehr ausgefeilte (hochintelligente), unterschwellige
    Beleidigungen, wie sie an der HDK etc. zum Beispiel Gang und Gäbe sind??

    Ich sag euch, was damit passiert.
    Der hyperhochgehypte supertolle (hoch angesehene) Kunst-Professor holt sich zuhause
    einen darauf runter, wie genial er doch gestern wieder seine Kunststudenten beleidigt hat
    und lässt sich obendrauf noch von begabten Studentinnen einen blasen, damit die überhaupt
    mal eine Chance haben, von ihm als Meisterschülerin angenommen zu werden.
    (deshalb sehen die meisten KünstlerInnen dann später auch immer so fertig + depressiv aus!)

    So sieht imho die perverse Realität in den abgehobenen Kunstakademien aus.
    Ist sowas wirklich nachamens- und verehrenswert?????
    Nein.
    Also macht es doch bitte nich dauernd noch in allen Kunstebenen so nach.
    Das war es was ich eigentlich damit nur sagen wollte.
    lg Yvonne

  54. Suzi
    24. Juni 2011 um 09:38 | #171

    Aber es gibt ein paar Künstler die malen wie Affen..:)))). Ich bin immer etwas halb ernst und halb mit Humor dabei…….Affenkunst kaufe ich nicht, enteweder von Künstler oder Schimpansen…..Dann hänge ich lieber meine eigen e “Mist” auf die Wände…:))))…lg, Suzi

    • 25. Juni 2011 um 23:35 | #172

      Hallo Suzi, nicht doch … ;-) Es gibt doch sicher auch Kunst, die Dir gefällt egal ob eigenen oder von anderen, es muss nicht Mist sein. Frank

  55. Suzi
    24. Juni 2011 um 14:05 | #173

    …..und noch etwas. Man muß sich echt nicht wundern wenn gewiße Künstler nie werden verstanden. So eine einfache Frage und solche komplizierte und agressive Antworten. Bin gerne Wassermaler/Höhlenmensch….Also ganz ohne akademische Ausbildung bin ich auch nicht. Ich habe Analysieren von Bilden in Kunstgeschichte echt gehaßt….Zweimal durchgefallen weil ich nicht habe analysiert so wie den Lehrer wollte….Es ist lustig alle komplizierte Antworten zu lesen. Aber ich frage mich ehrlich wieso man nicht kann etwas einfacher sich ausdrücken???? Und wo kommt all Neid und Agressität von????? Wo sind die Optimisten in die Künstlerbransche???? lg, Suzi

    • 25. Juni 2011 um 23:41 | #174

      Hallo Suzi,
      danke für Deine Zeilen und den Hinweis, ich habe einige Kommentare gelöscht.
      FRank

  56. 24. Juni 2011 um 15:16 | #175

    Es gab und gibt Kommunikationsprobleme über die Kunst und im Netz !!! Schaut bitte hier mal rein und bewart die Nettiquette. Danke
    https://frankkoebsch.wordpress.com/2011/06/24/kommunikationsprobleme-bei-fragen-zur-kunst-und-im-netz/

  57. 24. Juni 2011 um 16:33 | #176

    Wie war doch das Thema :
    Wer keift am meisten – Mensch ärger Dich nicht (oder lass Dich nicht ärgern :-))))))

    Ps : Warum sollte ich Hilfsmittel benutzen damit ein Aquarell wie ein Ölbild aussieht ????
    Eine gutes Aquarell ist wird es gekauft weil es ein gutes Aquarell ist und manchesmal sogar weil es Kunst ist

    Lg.Egon

    • 25. Juni 2011 um 23:44 | #177

      Hallo Egon, steige nicht ein auf diesen Ton, es lohnt sich nicht,
      Bleib bei Aquarell, wie Du es magst und schaue in Ruhe, was andere machen.
      Beste Grüße von der Ostsee in die Berge – FRank

  58. 24. Juni 2011 um 20:10 | #178

    Kunst ist doch eigentlich immer unabhängig vom verwendeten Material. Kunst kann auch aus Eis oder Schlagsahne sein. aber eine Skulptur aus Bronze hält natürlich wesentlich länger.

    • 25. Juni 2011 um 23:50 | #179

      Hallo O.Z.,
      danke für Ihren Kommentar. Ihre Antwort passt, aber ich wollte ein wenig mit der Fragestellung provozieren und zur Diskussion einladen.
      Beste Grüße – Frank Koebsch
      P.S. Sie zeigen wunderbare Skulpturen auf dem Blog – Respekt

  59. 24. Juni 2011 um 22:23 | #180

    frank8233 :

    Ich war heute gerade in der City und musste feststellen, dass bei es bei Thalia sehr weniger Bücher zum Thema Bildende Kunst, Komposition, Licht im der Malerei gibt. Angebot und Nachfrage

    Ja, Frank und Egon, ich denke, Thalia bietet eher für alle oder dem Mainstream etwas an und man bekommt bei Thalia auch kein Buch über z.B. Molekular-Physik oder Ähnliches.

    Ich finde, Boesner hat eine sehr gute Buchabteilung – auch die Museen, in Berlin z.B. im Kulturforum.

    Ansonsten google ich die Bücher oder Themen, die mich interessieren und kaufe bei Amazon oder stöbere in Antiquariate.

    So bin ich für Diskussionen gerüstet :-)

    Einen schönen Abend Susanne

    • 25. Juni 2011 um 01:44 | #181

      Hallo Susanne,
      Du hast Recht, ich weiß auch meine Bücher zu finden und da ist Boesner so mache Bibliothek interessante Fundstellen. Google hat inzwischen auch viel Bücher digitalisiert. Aber sind dann andere, die “nur” bei Thali stöbern auch für die Diskussion gerüstet. Oder besteht zwischen dem Angebot von Thalia & Co., die sich nach der Nachfrage orientieren und der Art wie manche Diskussion in Foren und hier läuft ein Zusammenhang?

      Frank

      • 25. Juni 2011 um 09:38 | #182

        Guten Morgen Frank,
        ich denke, dass ist alles eine Frage des Interesses und in wie weit du dich auf eine Sache einläßt.
        Wer sich wirklich mit dem Thema Kunst beschäftigt und wer die Kunst zum Beruf hat, dem kann es gar nicht reichen, bei Thalia nach Büchern zu schauen.
        Der Physiker wird seine Bücher auch nicht bei Thalia kaufen.
        Ehrlich gesagt, ich kaufe nicht mal meine Romane bei Thalia… ich gehe lieber in einem guten alten Buchladen wo hinter einem Ladentisch jemand sitzt, mit dem ich mich über die Bücher unterhalten kann.
        Ich glaube nicht, dass ein Zusammenhang zwischen der Art der Diskussion und dem Wissensstand besteht – das ist wiederum eine Sache der guten Erziehung!
        Grüße Susanne

      • 26. Juni 2011 um 00:12 | #183

        Hallo Susanne, danke Deine erneuten Zeilen. Du hast Recht Interesse und Motivation sind eine gutes Basis. Aber die “Thalias” dieser Welt haben der Veränderung in der Lesegewohnheiten, der Digitalisierung der Bücher zu tun. Aus meiner Sicht werden die Läden vom Angebot immer flacher. Die Verlage und die Läden stehen vor Herausforderungen. Ich hoffe, dass Du Recht hast, dass Wissenstand nichts mit der Art der Diskussion zu tun hat. Gute Erziehung hat nicht mit IQ zu tun, wohl aber mit Kultur, Selbstachtung, Achtung des Anderen, Erfahrungen und evt. Wissen. Es ist aber Wissen, dass mann sich meist nicht aus Büchern aneignen kann.
        Beste Grüße – Frank

  60. emila die tolle
    24. Juni 2011 um 23:56 | #184

    zerocool hatte recht!

  61. Suzi
    25. Juni 2011 um 09:35 | #186

    Ja Aquarell ist Gemälde. Es ist ja gemalt von einen Maler den arbeitet mit Wasser und Farbe. Es verlangt doch etwas mehr Konzentration,Geduld und Konzentration als z.b mit Akryl und Ölfarben. Und es ist einen Lebenaufgabe es einigermasse gut zu lernen. Es ist gut wenn man beim Aquarell auch kann etwas zeichnen.Vielleicht besser Du nimmst meine Name weg beim Verlosung…..es klingt wie ich werde korrumpiert:). Aber den Nolde und Hecker bin ich kein Fan von……Mag ja etwas mehr lebendige Stil mit Schwung..Schöne Sa und So…..lg.Suzi

    • 26. Juni 2011 um 00:26 | #187

      Hallo Suzi,
      ich habe von Nolde einige interessante Blätter gesehen und stöbere gerne immer wieder in Büchern zu Nolde, bevorzuge selber auch eine andere Malweise. Heckels Aquarelle sehe ich auch ehe als Studien, so wie er seine Aquarelle selbst positioniert hat.
      Aber davon unabhängig, wenn Aquarelle über dieses Status hinaus gehen, sind Aquarelle Kunst und Gemälde – Frank

  62. 25. Juni 2011 um 10:31 | #188

    Hallo Frank,

    ich hab nicht alle Kommentare gelesen. Falls ich etwas wiederhole, dann bitte ich um Entschuldigung.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann geht es Dir nicht darum, ob Aquarell Kunst ist. Die Frage kann man sich auch sparen, nicht wahr?

    DIr geht es aber um die Frage, warum der Wert des Aquarells nicht dem des Öls gleichgestellt ist. Das das so ist, hast Du ja auch belegt.

    Ich denke, das hat kulturelle Gründe. In der westlichen Kultur bekam das Öl einen höheren Stellenwert als das Wasser. Man könnte auch fragen: Warum hat das Öl einen höheren Marktwert als das Wasser? Wie kann das sein, obwohl doch Wasser lebensnotwendig ist? Es ist die Grundlage, damit überhaupt Leben entstehen kann. Und doch behandelt man es weniger wertvoll als Öl. Warum?

    • 26. Juni 2011 um 00:39 | #189

      Hallo Patrick,
      danke für Deine Zeilen. Für mich war es klasse zu lesen, dass mich entlarvt hast und klar schreibst, dass ich mir die Frage so sparen könnte, wenn es mir um den Wortlaut gegangen wäre. ;-)
      Du nennst hier noch eine weitere scheinbare Argumention gegen das Aquarell. Ich hatte im gedacht, dass das Aquarell in der Geschichte bis zu Turner immer nur als Reisemalerei, zum Colorieren von Zeichnungen und Drucken angesehen wurde. Und dann kommen die Geschichten von Nolde und Heckler dazu, dass viele Ihre Aquarelle nur als Vorstufe für ein Bild gesehen haben. Aber was soll`s, Aquarell macht Spaß und wir machen dann mal wieder ein paar gute Blätter. Noch mal Danke und schöne Grüße nach Hamburg – Frank

  63. Suzi
    25. Juni 2011 um 19:28 | #190

    Also ich glaube echt auch die Kunsthochschulen tragen viel “Schuld” betr das wenig Leute intressiert sicht für Aquarell zu lernen. Man spucken raus Zeitgenössige Künstler. Und alle wollen groß ausfallen.Auqarell zu lernen ist wansinnig schwer und geht langsam.Meine Abstrakte Akrylbilden sind zum Ausverkauf. Ich kann einige nicht mehr sehen..:). Also auf mich hat Wassermalerei eine beruhigende Effekt:). Also Aquarell muß Kunst sein. Habe erst Nov 2010 meine erste richtige Aquarellseminar gemacht,zweite in Mai 2011. Mache ja weiter. Aber man muß üben, üben, üben…..Und alle Formen von Kreativität ist Kunst.Keiner Mensch kann die Antwort beantworten.Muß man nicht. Schönen Sa Abend.lg,Suzi

    • 26. Juni 2011 um 00:44 | #191

      Hallo Suzi,
      ein überlegenswerter Gedanke, ich kenne auch keine Hochschule und keinen “studierten” Aquarellisten. Aber was soll´s, ich freue mich auf die nächste Ausstellung.
      Frank
      P.S.: Du müsstest einen Sonderpreis gekommen, denn die meisten Kommentare stammen von Dir.

  64. 25. Juni 2011 um 21:40 | #192

    Klar sind Aquarelle auch Kunst (oder auch nicht), wie Arbeiten in Öl oder Acryl oder die Zeichnung auch!oder auch anderes….

    An der WERTSCHÄTZUNG des Mediums Aquarell , werden wir einfach weiter arbeiten:-)

    gruss andreas

    • 26. Juni 2011 um 00:48 | #193

      Hallo Anderas,
      das ist ein Schlusswort für die Blogparade. ;-)
      Danke – Frank

  65. 26. Juni 2011 um 13:58 | #194

    leider ist unter den blog-beiträgen bislang nicht ein einziger der deine frage richtig beantwortet. auch jeder meiner hinweise und erklärungsversuche, sowie auch der versuch einer vereinfachung wurde nicht einmal im ansatz verstanden, sondern darüber hinaus noch zusammenhangslos verdreht, etc.
    die gestellte frage “Sind Aquarelle Kunst?” ist leider hier bislang somit leider völlig gescheitert!

    • 26. Juni 2011 um 20:17 | #195

      Hallo Fidéo,
      ich habe mal gelernt, dass der Sender dafür ist, dass die Nachricht bei Empfänger verständlich ankommt. Dann löse doch mal Deinen Part auf. Ein weiteres Beklagen, dass wir Dich und Deine Botschaft nicht verstehen, wird nicht helfen. Ich bin gespannt, auf Deine Erklärung …
      Frank

  66. Suzi
    26. Juni 2011 um 15:08 | #196

    ;)…..diese einfache Frage hat mich fasciniert weil ich nicht verstehen wie man kann so komplizierte Antworten schreiben kann.
    Ich verstehe schon wieso Du bist die letzte raus….:). lg…Suzi

    • 26. Juni 2011 um 20:39 | #197

      Hallo Suzi,
      nun es war der Versuch als Aquarellist viele Menschen zu animieren, sich an einer Frage zu beteiligen. Ich habe eine weile geknobelt, schön wenn es einigen Menschen Spaß gemacht hat.
      Aber nicht deshalb war ich der letzte in der Reihe. Susanne und ich hatten uns die Reihenfolge überlegt. Ich wollte als letzter in der Reihe dazu beitragen, dass wir bis zum Ende gemeinsam mir Erfolg arbeiten …. Beste Grüße – Frank

  67. 26. Juni 2011 um 16:25 | #198

    Hallo lieber Frank, ich dürfte jetzt der 200. Kommentar sein. Wow. Ich habe kürzlich auf einer Klassikseite gelesen, dass jemand geschrieben hat, die Geige in der Musik ist wie das Aquarell in der Malerei …und genauso schwer zu erlernen füge ich hinzu. Ich finde diesen Vergleich sehr schön. Du hattest ja eine echt lebendige Blogparade, Ich fand es sehr interessant. Viele Grüsse
    Helen

    • 26. Juni 2011 um 20:48 | #199

      Hallo Helen,
      Du kannst Dir sicher vorstellen, dass die Geschichte mit der Geige und dem Aquarell mir gefällt.
      Ja die Blogparade hat meine Erwartungen übertroffen, war sehr lebhaft, interessant aber auch anstrengend. Halt Marketingarbeit.
      Beste Grüße nach Bremen – FRank

  68. 28. Juni 2011 um 21:41 | #200

    Die Aktion beobachte ich schon seit Wochen, nun kann ich mich einmal beteiligen..
    http://www.blogparadenblog.de/2011/06/28/blogparade-was-ist-kunst/

  69. Gabi Bienert
    12. April 2012 um 13:11 | #201

    Hallo Frank,

    habe gerade erst ganz zufällig Deine Kranich-Aquarelle gefunden, und sie gefallen mir sehr. Sie sind leicht und frisch – bei der Dreiergruppe mag ich auch die Art, wie die Baumgruppe im Hintergrund dargestellt ist.

    Ich habe auch einen “Hintergrund” – vor einigen Jahren hatte ich eine Phase, in der ich engagiert “in Aquarell dilettierte”, als Hobby, angestiftet von einer Lehrerin aus meiner Bekanntschaft, deren Therapeut ihr zum Malen riet, damit sie sich selbst genau ansähe und so ein realistischeres Bild ihrer selbst gewinnen möge.

    Die Frage war, ob Aquarelle Kunst sind, Affen ebenfalls Aquarell malen (und hohe Preise für ihre Ergebnisse erzielt werden). Eine Variation der Frage bietet sich an:

    Ist ein Vier-Gänge-Menü von – hm, Jamie Oliver, quasi “Kunst”, wenn auch der 9jährige Neffe meiner Nachbarin ein Rührei zubereiten kann? – Das sagt doch alles. Die Fertigkeit und das Maß, in dem es gelingt, eine Vorstellung abzubilden und so Realität werden zu lassen; die investierte Energie / Meditation / Versenkung und der Esprit des Schaffenden sind es nach meiner Meinung, die Kunst hervorbringen – oder nicht. Und kann man Genialität nicht auch mit Kugelschreiber zeichnend brillieren lassen, so man sie hat – also wohl doch auch mit Wasserfarben. Öl, Leinwand, das gibt den Mercedes. Aquarell das luftige Cabriolet.

    Dass Gemälden von Affenhand künstlerischer Ausdruck zugesprochen werden darf, werden kann und wird, ist wohl ein Kuriosum, und wer weiß schon, was es den Schimpansen für Mühe kostet, oder nicht, den Pinsel zu schwingen.

    Mein persönliches Ergebnis: JA, Aquarell IST KUNST. Und Deine schon gar!

    Grüße, GAbi aus München

    • 14. April 2012 um 00:15 | #202

      Hallo Gabi,
      danke für Deine ausführlichen Zeilen. Danke für ein Feedback zu meinen Kranichen. Ich mag diese Vögel, da sie beim uns im Frühling wunderbar bei der Balz zu beobachten sind. Dazu kommt dann der Zug der Vögel im Herbst. ich komme schon wieder ins Schwärmen ;-)

      Danke auch für Deinen Vergleich zu den Kochkünsten und beste an Deinen Neffen. Ich freue mich sehr über Dein eindeutiges Votum für meine Aquarell. Beste Grüße von der Ostsee nach München.
      Frank

      P.S. Ich würde mich über einen erneuten Besuch und einen Kommentar von Dir freuen.

  70. 21. Juni 2011 um 12:28 | #203

    Hallo Susanne – Danke für Deinen Hinweis auf meinen Teil unserer konzertierten Aktion mit 10 Blogparaden ;-)
    Frank

  71. 22. Juni 2011 um 10:36 | #204

    Hallo Susanne – danke für den Link. Für mich ist es im Aquarell immer eine Kunst ausreichend Weiß stehen zu lassen ;-)
    Wunderbare Fotos zeigst Du – Frank

  1. 20. Juni 2011 um 18:17 | #1
  2. 20. Juni 2011 um 19:45 | #2
  3. 20. Juni 2011 um 20:46 | #3
  4. 21. Juni 2011 um 11:46 | #4
  5. 21. Juni 2011 um 18:02 | #5
  6. 22. Juni 2011 um 16:29 | #6

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