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Mein Besuch in der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin


Mein Besuch in der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin

Entdecken, Sie das Kulturland Mecklenburg Vorpommern 😉

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Mecklenburg Vorpommern ist als Urlaubsland beliebt. Die meisten Menschen das Bundesland an der Ostsee in dem Sommerhalbjahr, dann wird im wesentlichen Urlaub an der Ostsee gemacht. Ich bin auch im Winter von der Ostsee begeistert, denn ich brauche Wind, Wellen, Sonne, unendliche Weite bis zum Horizont und kann Mecklenburg Vorpommern für das ganze Jahr empfehlen.  Die Tourismusbetriebe zählten 2012 27,9 Millionen Übernachtungen. Mecklenburg-Vorpommern lockt 2013 mit neuen Hotels und Kulturhöhepunkten, denn die Besucherzahlen sollen moderat weiter gesteigert werden. In diesem Jahr will man über 28 Millionen Übernachtungen erreichen. Hierzu sind dann Investitionen in ganzjährige Angebote weiter nötig. In etlichen Veröffentlichungen und Initiativen widmet man sich jetzt den Kulturtouristen, es werden  Podiumsdiskussionen „Tourismus mit Kultur machen“  veranstaltet, Projekte wie die Kreativ Saison Mecklenburg in Leben gerufen, um die Kunst – und Kulturschaffenden mit einzubinden. Es wird in diesem Jahr auch mit vielfältiger Unterstützung das Kunstmuseum Ahrenshoop eröffnet. Ziel ist es gerade in der Vor- und Nachsaison – ­ out of season wie es Lutz Gerlach für Ahrenshoop sagt, den Tourismus zu entwickeln.

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Kulturtouristen von der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin (c) FRank Koebsch 2

Kulturtouristen von der Galerie Alte und Neue Meister Schwerin (c) FRank Koebsch

Ich war in den vergangen Tagen in Schwerin unterwegs und habe mich im „Binnenland“ nach Kunst, Kultur und den Kulturtouristen umgeschaut. Es war ernüchternd. Ein kalter Wind blies über den immer noch vereisten Schweriner See, vorbei an dem Schweriner Schloss zum Alten Garten. Auch wenn Besucher in Schwerin waren, an diesem Dienstagvormittag hatten sich nur die Stockenten vor das Staatliches Museum Schwerin, die Galerie Alte und Neue Meister Schwerin verirrt. Schade, die Ausstellungen waren fast menschenleer, dieses zeigt aber auch, dass MV riesige Reserven hat, wenn bestehende Angebote (noch) besser beworben werden. Aber für mich war es ein Glücksfall, so konnte ich ganz ungestört die Ausstellung genießen. Für mich ist es immer wieder interessant, wie die alten Meister an ihre Bilder heran gegangen sind, welche Lösungen sie gewählt haben. Das Spiel mit dem Licht, die Blicke in die Landschaft, die Portraits …. sind immer wieder klasse. Ja nach Anlass entdecke ich immer wieder andere Bilder. Dieses Mal fiel mir u.a. ein Gemälde von Jean-Baptiste Oudry ins Auge. Nicht das imposante Nashorn Clara, sondern ich das Motiv meines aktuellen Projektes Faszination Kraniche entdeckt. Das Bild Pfefferfresser, Jungfernkranich und Haubenkranich in einer Landschaft ist schon eine Augenweide. Aber auch die Eislandschaft von Hendrick Avercamp schaue ich mir immer wieder an. Interessant ist die Hängung der Bilder  das „Schwebende Liebespaar“ von Wolfgang Mattheuer und  der Windmühle bei Usedom von Lyonel Feiningers im Kontext mit den alten Meistern.

Ich habe zwar eine Fotoerlaubnis gekauft, aber das Veröffentlichen von Fotos aus Ausstellungen der Museen ist problematisch und teuer, also muss mein Bericht reichen. Wenn das Wetter wärmer wird, kommen rund 300.000 Besucher in die Sammlungen und Ausstellungen des Staatlichen Museum Schwerin. 😉

Mein Tipp nutzen Sie die Vor- und Nachsaison und besuchen Sie die Galerie Alte und Neue Meister in Schwerin.

  1. 11. April 2013 um 12:49

    Hallo Frank
    kann mir vorstellen das du da fast allein warst , bis auf ein paar…..das sind immer die selben
    Besucher die du da vor finden wirst. Besser gesagt treue Besucher 😉
    Ich bin Schweriner, wohne ganz in der Nähe 10 Minuten Autofahrt, aber ich muss zugeben ich hab es auch noch nicht geschafft dort mal vorbei zu schauen, das letzte mal war noch zur Ostzeiten. Da hatte ich selber mit der Malerei noch nichts am Hut gehabt.
    Deine bildet gefallen mir, hab mir mal die Zeit genommen und rein geschaut.
    es grüßt Jutta

    • 13. April 2013 um 13:52

      Hallo Jutta,
      Danke für Deine Zeilen. Aus meiner Sicht müssen Museen Menschen einladen und Veranstaltungen anbieten, die mehr Leute ansprechen, als die, die so wie so immer hingehen 😉 Ich kenne einige Beispiele, wo es sehr gut klappt. Mal sehen. Verantwortliche des Museums und ich sind momentan dabei zu überlegen, ob und wie wir dort Malkurse anbieten. Wenn es klappt, können diese Kurse dazu beitragen das Museum ein wenig zu belegen. Es ist nur ein kleiner Schritt, aber es ist einer 😉
      Vielleicht kannst Du ja in den nächsten Tagen etwas dazu lesen. Ich würde mich freuen, wenn Du wieder mal den Weg auf meinen Blog findest.
      Beste Grüße
      Frank

  2. Jutta Bening
    27. April 2013 um 14:57

    Hallo Frank
    Ich finde deine Idee gut, es gibt so viele Hobbymaler die sich gern erweitern möchten und warum sollte nicht ein Malkurs dort in Museum ihnen die Möglichkeit dazu geben.Ich würde mich für dich freuen wenn es klappen sollte. Wünsche noch ein schönes Wochenende
    Es grüßt Jutta

    • 1. Mai 2013 um 11:01

      Hallo Jutta,
      danke für Deine Zeilen. Inzwischen steht der Termin für einen ersten Malkurs von mir in dem Museum fest. Ich werden den Termin in den nächsten Tagen veröffentlichen. Ich freue mich riesig, dass es geklappt hat. Ich denke es wird viel Spaß machen, in der Kreativwerkstatt der Galerie der Alten und Neuen Meister zu malen.
      Beste Grüße
      Frank

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