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Aquarellkurs mit viel dunkler Farbe und leuchtenden Spots


Aquarellkurs mit viel dunkler Farbe & leuchtenden Spots

Aquarellbilder mit illuminierten Motiven

Es ist inzwischen Juni. Die Saison der Aquarellkurse an den Volkshochschule Rostock und VHS Schwerin sowie bei Heinr. Hünicke geht zu Ende und die Sommerpause beginnt. Über den letzten Malkurs in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Schwerin in diesem Semester, die Plein Air Malerei im Schosspark Wiligrad hatte ich ja bereits berichtet. Heute möchte ich noch einmal auf den letzten Kurs bei Heinrich Hünicke Rostock hinweisen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen von Hünicke hatte ich an einem Nachmittag zu dem Kurs „In der Nacht leuchten viele Motive ganz besonders“ eingeladen. Es sind oft ganz alltäglichen Szenen die in der Nacht eine ganz besondere Bedeutung durch die Scheinwerfer gekommen. Denken wir nur mal an eine Ballerina im Scheinwerferlicht, Kinder beim Laterne gehen, einen Sänger auf der Bühne, eine Silhouette unserer Städte, ein beleuchtetes technische Denkmal, Motive im Licht vorbeifahrender Autos oder oder ….

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Die Idee des Aquarellkurses war es, illuminierten Motiven zu malen. Mehrere Herausforderungen warteten hierbei auf die Malschüler,

  • durch das Kunstlicht bekommen die zu malenden Objekte eine ganz andere Farbe,
  • Dinge, die wir tagsüber sehen und ganz wichtig erscheinen, verschwinden, weil sie gar nicht beleuchtet werden,
  • andere Objekte gewinnen an Dominanz, durch eine Spot o.a. und
  • man muss sich trauen, die Umgebung richtig dunkel zu malen.

Ich hatte für die Malschüler ein Motiv herausgesucht, dass alle Rostocker schon einmal gesehen haben, die Ansicht der Rostocker Altstadt bei Nacht. Zur Einstimmung hatte ich einige meiner Aquarelle mit Stadtanschichten u.a. mitgebracht. Um ein Gefühl für die notwendige Dunkelheit in der Umgebung der Motive zu bekommen, haben wir zuerst als Probe einen Schlepper im besonderen Licht gemalt. Besonders interessant ist es für die Malschüler auch immer wieder, wie unterschiedlich die Farbaufträge auf den verschiedenen Aquarellpapieren wirken. Gemalt haben wir dann auf einen Bogen 40 x 60 cm  Hahnemühle „Cornwall“, 450 g / m 2, matt. Als wir uns dann an die Silhouette Hansestadt bei Nacht gemacht haben, war eine der wesentlichen Aufgaben sich auf die wesentlichen Details zu konzentrieren. In dem Motiv lassen sich hunderte von Fenstern, Türen und andere Kleinigkeiten entdecken. Um nicht in ein Klein, Klein zu verfallen, habe ich vorgeschlagen, dass wir auf eine Bleistiftvorzeichnung verzichten. Es wurde für das Aquarell eine Vorzeichnung mit einem 40´er Flachpinsel in Ocker realisiert. Alles was wir an Details mit dem Pinsel nicht fassen konnten, viel weg. Mit ein wenig Mut und Hilfe haben die Malschüler aber die ersten Herausforderungen gemeistert und waren dann mit Spaß bei der Sache. Am Ende des Tages waren sie geschafft und glücklich über ihre Aquarelle. Doch sehen Sie selbst, hier ein paar Fotos aus dem Aquarellkurs bei Hein. Hünicke Rostock.


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Dieses war der letzte Bericht über einen Malkurs vor der Sommerpause. Aber für mich geht es bald weiter mit einer sommerlichen Malreise nach Kühlungsborn. Vielleicht haben Sie ja nach diesem Artikel auch Lust bekommen, mal gemeinsam mit mir zu malen, dann kommen Sie doch ganz einfach mal mit zu eine Malreise an die Ostsee. Ich freue mich schon auf die kommenden Tage mit neuen Malschülern Anfang Juli 😉

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  1. 8. Juni 2015 um 19:14

    Die Bilder sind großartig geworden. Von welchem Level sind die Teilnehmer denn gestartet?

    • 9. Juni 2015 um 17:49

      Hallo nomadenseele,

      danke für Dein feedback. Dieses wird die Malschüler sicher freuen. Nun zu dem Level, kann nur sagen, dass die meisten Teilnehmer ab und zu zuhause malen und dann drei bis vier mal pro Jahr so einen Workshop von einem Nachmittag oder einem Tag besuchen. Die wenigsten malen kontinuierlich oder besuchen jede Woche einen Kurs.
      Ich versuche eine gute Vorbereitung zu machen und dann die Malschüler immer ein wenig Schritt für Schritt weiter in dem Kurs weiter zu führen.
      Beste Grüße
      Frank

      • 9. Juni 2015 um 18:01

        Also handelt es sich eher um Fortgeschrittene? Wie lange braucht man im Durchschnitt, um auf diesen Stand zu kommen?

      • 2. Juli 2015 um 15:20

        Hallo nomadenseele, nach unserem Urlaub – einmal Spitzbergen und zurück – kann ich Dir auch antworten.
        https://frankkoebsch.wordpress.com/2015/06/30/einmal-spitzbergen-und-zuruck/
        Aus meiner Sicht ist ein Fortgeschrittener Malschüler ein Mensch, der drei bis vier Jahre kontinuierlich malt. Aber dieses ist bei den Teilnehmern nicht gegeben. Wenn ein paar Grundlagen sitzen, kann man als Lehrer schon einen Riesenschritt helfen, damit die Schüler solche Bilder malen 😉
        Beste Grüße und viel Spaß beim Malen und im Netz
        Frank

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