5 - Farbauftrag für das Abendrot im Aquarell Abend am Nienhäger Gespensterwald (c) Frank Koebsch

Abend am Nienhäger Gespensterwald – als Motiv für eine Auftragsarbeit

Abend am Nienhäger Gespensterwald – als Motiv für eine Auftragsarbeit

Maritime Aquarelle mit Sonnenuntergangsstimmungen

Ich male gerne Motive mit Landschaften von der Ostsee. Etliche dieser Aquarelle sind Plein Air während der Malreisen auf die Insel Rügen oder nach Kühlungsborn entstanden. Andere maritime Aquarelle haben ich nach Ausflügen an die Küste nach Fotos gemalt. Irgendwann im August erhielt ich eine Mail, ob ich nicht Lust hätte, ein Aquarell mit einer Sonnenuntergangsstimmung vom Nienhäger Gespensterwald als Auftragsarbeit zu malen. Von der Idee war ich schnell zu begeistern. Abendstimmungen an der Ostsee und anderen Meeren sind für mich immer wieder tolle Motive. Egal ob beim Schiffe gucken in Warnemünde, bei der Beobachtung eines Lotsenboot bei Sonnenuntergang am Vinga Fyer, an Abenden am Darßer Ort, im Hafen von Gager oder am Strand von Kühlungsborn es ist immer wieder ein Erlebnis, wenn die untergehende Sonne die Motive in ein ganz besonderes Licht taucht.

Aquarelle und Fotos vom Nienhäger Gespensterwald

Aquarelle mit den Steilküsten der Ostsee, wie in Heiligendamm und auf Rügen am Reddevitzer Höft, Groß und Klein Zicker und Nienhagen und den Küstenwäldern an der Ostsee sind in meinen maritimen Aquarellen auch zu finden. Aber zu dem Nienhäger Gespensterwald habe ich eine ganz besondere Beziehung. Wir sind dort oft in dem Wald und am Strand unterwegs, denn es ist einfach herrlich dort spazieren zu gehen. Die Buchen in dem Küstenwald sind geformt vom Wind und Sturm über der Ostsee. Die Ursprünglichkeit wird dadurch unterstützt, dass das Gebiet seit Jahren unter Naturschutz steht. So ist es nicht verwunderlich, dass der Gespensterwald viele Liebhaber hat. Fotografen und Maler haben dort immer wieder versucht ganz besondere Lichtstimmungen bei Nebel und der tiefstehenden Sonne einzufangen. Je nach Jahreszeit und Licht verändert sich aus Aussehen des Waldes stark. Ich habe dort bereits viele Male gemeinsam mit Malschülern an der Ostsee oder auf der Steilküste gemalt. Einmal hat mich so gar der NDR nach Nienhagen begleitet. Hier ein paar Schnappschüssen von meinen Erlebnissen dort.

Meine Kunden hatten Ihre ganz eigenen Erlebnisse und Vorstellungen als Motiv von diesem herrlichen Fleckchen Küste an der Ostsee. Dieses begann schon mit dem Format des Bildes. Klar male ich auch einmal Miniaturen auf Aquarellpostkarten im Format 10,5 x 15 cm oder Zigarrenkistenbretter im Format 14,8 x 22 cm, aber die meisten Aquarelle entstehen bei mir in den Formaten 30 x 40 cm oder 36 x 48 cm. Wenn die Bilder größer werden sollen, dann wähle ich ganze oder halbe Blätter im Format 56 x 76 cm oder 38 x 46 cm. Aber diesen Mal wollten die Kunden ein gerahmtes Aquarell im Format von 74 x 94 cm.

Spaziergang am Darßer Weststrand (c) Aquarell von Frank Koebsch
Spaziergang am Darßer Weststrand (c) Aquarell von Frank Koebsch

Ein so großes Aquarell zu malen, hatte für mich einen besonderen Reiz, denn immer wieder ergibt sich die Frage: Wie groß ist das richtige Format für ein Aquarell? Wenn man sich die Aquarelle „Gespensterwald von Nienhagen“ und „Strandspaziergang bei Nienhagen“ in den Formaten 24 x 32 cm und 36 x 48 cm anschaut, dann geben diese kleinen Bilder nur wenig von dem Charme eines Küstenwaldes mit seinen bizarren Bäumen wieder. Dieses ist in dem Aquarell „Spaziergang am Darßer Weststrand“ mit dem Format 56 x 78 cm schon wesentlich besser gelungen. Eine größeres Blatt bietet bei der Gestaltung und Ausarbeitung eines Motives viel mehr Möglichkeiten. Doch schauen Sie selbst wie das

Aquarell „Abend am Nienhäger Gespensterwald

Schritt für Schritt entstanden ist. Da die Kunden das Motiv vorgegeben hatten, hat die Arbeit bei mir mit einem Vorschlag für die Rahmung und die Papierauswahl begonnen. Es gibt ganz verschiedenen Möglichkeiten Aquarelle zu rahmen.  Mit der Wahl des Rahmens und Passepartouts kann die Wirkung eines Bildes wesentlich beeinflusst werden und gleichzeitig kann zwischen der Umgebung des Bildes und dem Motiv vermittelt werden. Bei einem Bild in dieser Größe empfehle ich gerne Halbe Magnetrahmen. Diese Rahmen bringen die notwendige Stabilität mit und sehen mit den schmalen Holz- oder Metallleisten elegant aus. Unsere Kunden haben einen Halbe Magnetrahmen Classic mit einem Profil Alu 12, Edelstahl gebürstet und mit entspiegeltem Glas gewählt. Ich bin kein großer Freund von entspiegelten Gläsern, aber da das Bild im rechten Winkel zu großen Panoramafenstern hängen sollte, macht diese Wahl Sinn. Aus Passepartout wollten unsere Kunden verzichten. Sie wählten stattdessen einen schmalen weißen umlaufenen Rand zwischen dem Aquarell und dem Rahmen. Eine schlichte elegante Rahmung, die zu dem Einrichtungsstil der Kunden passte.

Die Suche nach dem richtigen Aquarellpapier war relativ einfach. Einmal gibt es für ein Bild in der Größe von 74 x 94 cm nur noch wenige Papierhersteller das passende Material liefern. Ich habe mich für ein LANA Aquarellpapier 640 g/m² matt entschieden.  Das Blatt habe ich aus einem Bogen 104 x 152 cm gerissen, so dass sich umlaufend die Anmutung eines Randes von Büttenpapier ergab. Es war eines der größten Bögen, die ich je verarbeitet hatte. Es war einfach interessant, die verschiedenen Papierformate aus unserem Materialvorrat mal zusammen zu legen. Die Papierformate reichten von 10 x 10 cm bis zu 104 x 152 cm. 

Bei der Wahl des Aquarellpapiers kommt es dann auf die verschiedenen Papiermischungen und die Oberflächen an, denn diese machen den Unterschiede im Zusammenspiel mit dem Farben und dem Wasser aus. Bei meiner Malerei, einem Zusammenspiel von Nass in Nass für die Verläufe und verschiedenen Lasuren für die Tiefen im Bild kommt mir eine matte Oberfläche des Papiers sehr entgegen. Ich habe die Aquarellpapiere bereits in der Vergangenheit austesten können. Das Lana Papier habe ich z.B. bei dem Wild Life AquarellParty am Strand“ und den Löwenzahn AquarellFarben der Sommerwiese“ u.a. ausprobieren. Nach einer Vorzeichnung bin ich dann mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf das Papier gegangen. Bei den großen Formaten wähle ich auch die passenden Aquarellpinsel und Farbbehälter. Mit den ½ Näpfchen aus meinem Aquarellkasten komme ich hierbei nicht weiter. Ich nutze dann statt der Näpfchen die Schminckefarben aus den Tuben. Für die großen Flächen nutzte ich 50er Pinsel der Serie 5080 von da Vinci. Die Pinsel liegen mir gut in der Hand und ich kann mit den Pinselhaaren aus den Synthetikfasern sehr gut die Farbaufträge realisieren und sanfte Farbübergangen realisieren. Die erste Herausforderung war das Anlegen des Himmels mit dem Blau in der Höhe, dem Orange über der Ostsee und den Wolken.

Nach dem Anlegen des Himmels habe ich begonnen, den Wald zu gestalten. Da die Flächen zwischen den Stämmen der Silberbuchen durch den Schatten des Waldes in Richtung Hintergrund immer dunkler werden, habe ich mit verschiedenen Grautönen diese Flächen angelegt. Hierbei konnte ich wunderbar mit den Verläufen in den verschiedenen Lasuren spielen und Schritt für Schritt habe ich in Negativtechnik die Baumstämme herausgearbeitet. Das Malen der Stämme auf dieser Art und Weise ist Fleißarbeit und man muss aufpassen, dass man noch den Wald vor lauter Bäumen sieht. 👍😊

Für das Anlegen des Laubdaches über den Stämmen habe ich verschiedene Techniken kombiniert. Die Untergründe für die weit entfernten Bäume habe ich flächig als Lasur angelegt und das Laub dann mit einem gespreizten Pinsel oder der Pinselspitze aufgetupft. Für das Laub der vorderen Bäume habe ich die Strukturen mit Gemüsenetzen in mehreren Schichten von verschieden Farbtönen aufgetragen. Ergänzt habe ich diese durch Lasuren, um Äste und Zweige in Negativtechnik herauszuarbeiten und verschiedene Spritztechniken. Das Laub auf diese Art zu malen, war eine reine Fleißarbeit.

Nach dem Laub habe ich die Baumriesen im Vordergrund gestaltet. Die Buchen werden ständig von dem Wind über der Ostsee geformt. Die Stürme haben etliche der alten Bäume entwurzelt, geknickt oder haben ihnen viele Äste geraubt. Lasur für Lasur habe ich die Stämme und Äste der Buchen gestaltet. Zum Abschluss habe ich durch das Granulieren mit einem „trockenen Pinsel“ etwas Struktur auf der Rinde angedeutet. Als ich dann zwischen den Bäumen, das erste Grün für die Vegetation am Waldboden eingebracht habe, veränderte sich die Stimmung im Bild. Die Flächen zwischen den Bäumen, die Bank und die Schatten habe ich mit verschiedenen Lasuren gestaltet. Gerade durch die Schatten ergaben sich die notwendigen Kontraste im Vordergrund des Aquarells. Spannend war es dann noch einmal, um die richtigen Farbtöne auf dem Weg und dem Sand am Strand sowie den Farbverlauf der Ostsee zu finden. Hierbei habe ich dann mit Wasser und meinen Aquarellfarben gespielt und ganz schnell wellte sich auch das 600 g/m2 schwere Papier. Nach dem Trockenen brachte ich nach und nach immer mehr Details wie die Wellen auf dem Wasser, die Gräser, die Baumwurzeln, die Gänse im Abendrot, die Personen im Hintergrund u.a. ein. Der Weg erhielt noch die notwendigen Schatten durch die Wölbung und die Baumwurzeln als Lasuren und etliche Spritzer für Steine und lose Erde. Ganz zum Abschluss habe ich dann die Person im Vordergrund gestaltet und mit einem Mal hatte sich das Motiv nach etlichen Stunden zusammengefügt.

Es hat Spaß gemacht, dass Aquarell „Abend am Nienhäger Gespensterwald“ in diesem Format zu malen. Spannend war es dann, das Aquarell zu rahmen und den Kunden zu präsentieren. Sie konnten zwar anhand der Fotos verfolgen, wie „Ihr“ Bild entstanden ist, aber wie das Original gerahmt an dem vorgesehenen Platz wird, ist dann doch noch einmal etwas ganz anderes. Hier das fertige Aquarell „Abend am Nienhäger Gespensterwald“

Abend am Nienhäger Gespensterwald (c) Aquarell von Frank Koebsch
Abend am Nienhäger Gespensterwald (c) Aquarell von Frank Koebsch

Noch einmal besten Dank an die Kunden für das Vertrauen, Ihren Auftrag umsetzen zu können. Vielleicht habe Sie auch ein Sehnsuchtsmotiv, dass Sie gemalt haben möchten. Wenn ja, sprechen Sie mich an, vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit, dass ich das Motiv in Ihrem Auftrag male.

Papierformate für ein Aquarell von 10 x 10 cm bis zu 104 x 152 cm (c) Frank Koebsch (2)

Wie groß ist das richtige Format für ein Aquarell?

Wie groß ist das richtige Format für ein Aquarell?

Die Wahl der Qual, welches Format passt zu welchem Motiv?

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Aquarellpapier gibt es in verschiedenen Größen und ich male meine Aquarelle in verschiedenen Formaten. In unserem Materialschrank befinden sich Blöcke, Aquarellpostkarten und Bögen von verschiedenen Papieren. Ich habe in den vergangenen Tagen mal einen Schnappschuss von einer Auswahl von „unseren“ Aquarellpapieren gemacht.

 

Papierformate für ein Aquarell von 10 x 10 cm bis zu 104 x 152 cm (c) Frank Koebsch (1)
Papierformate für ein Aquarell von 10 x 10 cm bis zu 104 x 152 cm (c) Frank Koebsch (1)

Es gibt Formate auf den ich oft male und dann natürlich Blätter, die ich seltener anfasse. Es sind einmal ganz persönliche Vorlieben und praktische Abwägungen, die bestimmen welche Formate ich nutze. Wenn ich unterwegs bin, habe ich oft einen Block in Format 30 x 40 cm oder 36 x 48 cm dabei. Diese Papiere passen gut in meine Koffer, wenn ich reise, in meine Maltasche und auf meine Staffelei für die Plein Air Malerei. Hanka hatte früher oft auch Blöcken im Format 24 x 32 cm gemalt. Mit diesen drei Größen haben wir unsere ersten Ausstellungen gestaltet und so auch Passepartouts und Rahmen gekauft. Diese Abstimmungen und Überlegungen die Größe des Aquarellpapiers bestimmen heute noch unsere Präferenzen bei der Wahl der Formate. Klar sind mit der Zeit weitere Papierformate dazu gekommen. Für Landschaftsaquarelle oder Ansichten von Dörfern und Städten bieten sich manchmal auch die Panorama Blöcke in der Größe 20 x 50 cm an. Es macht auch immer wieder Spaß seine „Standardformate“ zu verlassen und Miniaturen in Aquarell oder größere Formate zu malen. Das kleinste Format in unserem Besitz ist ein Block im Forma von 10 x 10 cm von dem Hahnemühle Papier Veneto. Aber mit den quadratischen Formaten konnte ich mich nie so richtig anfreunden. Deshalb habe ich viele meiner Miniaturen auf Aquarellpostkarten von Hahnemühle im Format 10,5 x 14,8 cm gemalt. Wenn wir auf größeren Formaten malen wollen, dann bevorzugen wir Blätter im Format 56 x 76 cm oder 104 x 154 cm. Bei diesen großen Formaten nutzen wir entweder das Hahnemühle Aquarellpapier Leonardo oder das Papier von Lana. Die verschiedenen Formate erfordern einen ganz unterschiedlichen Umgang mit Farben und Pinsel. Für das Motiv „Knirps auf dem Karussellpferd“ habe ich ein Aquarell im Format 30 x 40 cm und eine Miniatur im Format 10,5 x 15 am gegenübergestellt. Es ist immer wieder spannend, sich auf verschiedenen Formaten auszuprobieren. Hier lernt man auch schnell seine Grenzen kennen. Es ist immer wieder spannend, sich auf verschiedenen Formaten auszuprobieren. Hier lernt man auch schnell seine Grenzen kennen. Ist das Format für Motiv zu klein, kommt man schnell an die Grenzen der motorischen Fähigkeiten und seiner vertrauten, um das Motiv gut zu gestalten. Ist das Format für ein Motiv zu groß, fällt es schwer das Blatt mit der vertrauten Technik zu füllen. Ich werde wohl auch in Zukunft, das Wagnis eingehen und gleiche oder ähnliche Motive auf verschiedenen Formaten zu malen. Hier einige Beispiele.

Miniaturen als Aquarell im Format 10,5 x 14,8 cm

Aquarelle im Format 24 x 32 cm

Aquarelle im Format 30 x 40 cm

Aquarelle im Format 36 x 48 cm

Aquarelle im Format 56 x 78 cm

Ich scheue mich oft, die Motive größer zu malen, als sie in der Natur wirklich sind. Dabei ist es oft einfacher die Motive größer zu malen als kleiner. Aber lustiger Weise habe ich diese Hemmung nur bei Tieren oder Menschen. An den gezeigten Beispielen können Sie sehen, dass dieses nicht für Aquarelle mit Blumen oder Blüten gilt. Bei meinen Löwenzahn Aquarellen und meinen Aquarellen mit den Obstblüten finden Sie in der obigen Auswahl, die Bilder

Bei den Aquarellen mit den Blumen und Blüten male ich die Motive in einer großen Bandbreite der Formate und habe auch kein Problem übergroße Blüten zu malen. Für meine Wild life Aquarelle habe ich auch einige Beispiele herausgesucht. Bei meinen Kranich Aquarellen und Aquarellen mit den Hirschen, finden Sie in der obigen Auswahl, die Bilder

Auch bei meinen Wild life Aquarellen fühle ich mich auf verschieden Formaten wohl. Obgleich ich aber noch kein Tier größer als in seiner natürlichen Größe gemalt habe. Auch bei den Aquarellen mit Menschen habe ich immer wieder verschiedene Formate ausprobiert. Als Beispiele in der obigen Auswahl habe ich folgende Aquarelle von meinen Laternenkindern und Jazzaquarelle ausgewählt:

Bei diesen Aquarellen ist gut zu erkennen, dass ich bei den kleineren Formaten mit den Laternenkinder Einzelheiten wie Augen, Nase, Mund u.a. weggelassen habe. Wenn ich die Grenzen meiner motorischen Fähigkeiten beim Malen nicht berücksichtige, dann entstehen keine Gesichter, sondern Fratzen oder Gespenster 😉. Die Größe eines Aquarells bestimmt mit meinen Fähigkeiten, wie viele Detail dargestellt werden. Bei großen Aquarellen kann dieses auch bedeuten, dass Dinge dargestellt werden, die nicht wirklich wichtig ist. Ich male zurzeit für einen Kunden ein Aquarell im Format 80 x 120 cm. Es ist immer wieder spannend, die Frage zu beantworten: Welches Format passt zu welchem Motiv? Die Antwort, die Wahl des richtigen Formats bestimmt, ob ein Aquarell gelingt oder auch nicht.

 

Abschlusskontrolle für das Aquarell - Bunte Sommerwiese (c) FRank Koebsch (2)

Bunte Sommerwiese (c) ein Mohn Aquarell von Frank Koebsch

Bunte Sommerwiese (c) ein Mohn Aquarell von Frank Koebsch

Frank Koebsch zeigt Schritt für Schritt wie ein Mohnaquarell entsteht

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Mohn – ist immer wieder ein typisches Sommermotiv. Es ist immer wieder ein herrlicher Anblick, Kamille, Kornblumen und Mohnblüten am Feldrand zu entdecken. Hanka und ich haben schon viele Mohnaquarelle mit dieser Blütenkombination an den Randlagen der Felder gemalt. Es macht immer wieder Spaß, die Mohnblüten mit den Farben des Sommers einzufangen. Mit dieser Leidenschaft für Sommerwiesen mit Mohnblüten sind wir nicht allein. Anfang des Jahres hatten Kunden eines unserer Aquarelle gekauft und hatten danach den Wunsch, dass ich für sie eine „Bunte Sommerwiese“ als Aquarell male. Nun ab und zu ein Mohnaquarell zu malen, macht Spaß und so habe ich mit viel Freude Kamille, Kornblumen und Mohnblüten am Feldrand gemalt. Um die Kunden die Entstehung des Mohnaquarell erlebbar zu machen, habe ich von den einzelnen Zwischenschritten immer wieder ein Foto gemacht und ihnen geschickt. Ich glaube, dass die Kunden gerade bei den ersten Fotos nicht an einen Traum im Mohnfeld geglaubt haben. Denn als ich nach einer Vorzeichnung die ersten Farben für den Himmel und die Wiese auf das Papier gebracht habe, bestand das Aquarell scheinbar nur als willkürlichen Klecksen. In diesem Stadium brauchte es schon viel Vertrauen und Fantasie, dass aus den anfänglichen Zwischenschritten noch einmal ein ansehnliches Sommeraquarell wird. Erst als ich mit immer mehr Lasuren und Negativtechnik die Gräser und Blüten hervorzauberte und das erste Rot für die Blüten des Klatschmohns auf das Papier zaubert, wurde immer mehr erkennbar, die Sommerwiese einmal aussehen wird. Die Sommerlichen Farbtupfer für die Blüten der Kamille, der Kornblumen und der Mohnblüten im Zusammenspiel mit den Kontrasten der Wiese und dem Himmel machten die Gesamtkomposition des Mohnaquarells erkennbar. Doch sehen Sie selbst hier die Schnappschüsse wie das Aquarell „Bunte Sommerwiese“ Schritt für Schritt entstanden ist.

 

Bunte Sommerwiese (c) ein Mohn Aquarell von Frank Koebsch
Bunte Sommerwiese (c) ein Mohn Aquarell von Frank Koebsch

Gemalt habe ich das kunterbunte Mohnaquarell mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Echt Bütten Aquarellpapier Leonardo 600 g / m2 matt von Hahnemühle im Format 26 x 48 cm. Durch diese Kombination von Aquarellpapier und – farbe konnte ich die für das Bild notwendigen Verläufe und Kontraste erzeugen. Unsere Kunden wollte das Aquarell gerahmt erwerben. Also habe ich einige Vorschläge zum Rahmenwahl und dem Aussehen des Passepartouts gemacht. Durch die Wahl des Rahmens und des Passepartouts kann man wunderbar zwischen der Umgebung des Bildes und dem Motiv vermitteln. Aber die Wahl des Kunden fiel auf eine ganz klassische Rahmung mit einem weißen Passepartout und einem schwarzen Rahmen (Halbe – Magnetrahmen Classic Alu 8, Schwarz matt, Normalglas). Gut Verpackt ging dann das Mohnaquarell auf die Reise zu unseren Kunden.

Mohn Aquarelle
 

Es hat Spaß gemacht das Mohnaquarell „Eine bunte Sommerwiese“ zu malen und damit Kunden eine Freude zu machen. Wenn Sie auch Liebhaber von Mohnmotiven sind und Ihnen auch diese Sommerwiese gefällt, dann habe ich noch zwei / drei Tipp für Sie. Über den linken Button finden Sie dieses Bild und alle anderen Mohnaquarelle auf unserer Web-Seite. Sie können von all unseren Aquarell nicht nur Originals sondern auch Drucke erwerben. Wir erstellen auf Ihren Wunsch gerne mit Ihren Maßen Reproduktionen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien.  Gleichzeitig gibt es von vielen unserer Mohnaquarelle auch Postkarten und Faltkarten mit Umschlag.

Genießen Sie den Sommer mit der Kamille, Kornblumen und Mohnblüten am Feldrand. 😊

Aquarell - Gemeinde Blankenhagen anno 1933 - auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Gemeinde Blankenhagen anno 1933 © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Gemeinde Blankenhagen anno 1933 © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Eine Auftragsmalerei für ein Geburtstagsgeschenk

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Wir freuen uns immer wieder, wenn unsere Aquarelle zu besonderen Anlässen gekauft und verschenkt werden. Ich hatte in der Vergangenheit schon ein paar Mal über solche Bilder berichtet, zum Beispiel über

Heute möchte ich das Aquarell „Gemeinde Blankenhagen anno 1933“ vorstellen, dass ich als Auftragsmalerei für einen Geburtstags gemalt habe. Einige meiner Landschaftsaquarelle und auch verschiedene Bilder aus den Dörfern und Städten Mecklenburg – Vorpommerns habe ich als Malerei auf Zigarrenkistenbrettern realisiert. Diese Aquarelle sind entstanden, als ich auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs war. So war ich auch auf dem Fischland – Darß – Zingst unterwegs und habe zu Beispiel die Ahrenshooper Mühle, den Kunstkarten und einige Motive im Freilichtmuseum Klockenhagen gemalt. Ich habe mir Zeit genommen, um das „Alte Mecklenburg“ in Klockenhagen zu erleben. Zwei der Aquarelle, die dort als Miniaturen auf einem Zigarrenkistenbrett entstanden sind, hatte eine Kundin als Geschenk für Ihre Mutter gekauft, da die alte Dame dort in der Nähe aufgewachsen ist. Die Aquarelle „Bauernhaus in Klockenhagen“ und „Museumsbetrieb bei der Bockwindmühle Klockenhagen“ hatten die Seniorin begeistert.

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Zum Geburtstag wurde ich nun gefragt, ob es möglich ist, ein weiteres Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett zu malen. Dieses Mal sollte es ein Motiv aus der Gemeinde Blankenhagen sein, welches die Rentnerin aus ihrer Kindheit kannte. Nun eine Ortsbesichtigung in Blankenhagen und eine Recherche im Web ergaben, dass die Dorfkirche und die renovierte Pfarrei als Motiv in Frage kamen. Nachdem ich einen Eintrag in das Festbuch zur 700-Jahrfeier der Gemeinde Blankenhagen mit einer Fotografie aus dem Jahr 1933 gefunden hatte, machte ich mich mit dieser alten Aufnahme und eigene Fotos für die Kirche und das Pfarrhaus an die Arbeit. Entstanden ist das Aquarell „Gemeinde Blankenhagen anno 1933“. Entstanden ist mein Bild in der Tradition der alten Meister wie Carl Spitzweg und Carl Malchin auf einem Zigarrenkistendeckel mit meinen Aquarellfarben von Schmincke. Ob dieses Bild dem Geburtstagskind gefallen wird?

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Gemeinde Blankenhagen anno 1933 © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Gemeinde Blankenhagen anno 1933 © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Aquarell - Alte Schmiede in Schwerin Mueß - auf einem Zigarrenkistenbrett (c) FRank Koebsch

Die Alte Schmiede in Schwerin Mueß

Die Alte Schmiede in Schwerin Mueß

und die Malerei auf Zigarrenkistenbrettern

Es ist immer wieder spannend, auf Entdeckungstour zu gehen, um Motive zu erkunden und zu malen. Hierbei gibt es Orte, die faszinieren mich immer wieder. Ein solcher Ort ist für mich das Freilichtmuseum Schwerin Mueß. Bereits 2013 hatte ich dort in Schwerin einen Aquarellkurs vorbereitet und dann später gemeinsam mit Malschülern in Mueß gemalt. Als im vergangenen Jahr das Staatliche Museum Schwerin die Ausstellung „VON BARBIZON BIS ANS MEER. CARL MALCHIN UND DIE ENTDECKUNG MECKLENBURGS“ zeigte und ich diese Ausstellung mit Aquarellkursen begleiten sollte, war ich auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs. Die Motivation hierfür war ganz einfach. Carl Malchin hatte zu seiner Zeit die Landschaften und das Leben in Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert und an vielen seiner Malorte habe auch ich Landschaftsaquarelle sowie Bilder aus Dörfern und Städten gemalt. Einer der Orte an dem Carl Malchin immer wieder gemalt hat war Schwerin Mueß. Ihn faszinierte das Leben der Dorfbevölkerung und die wunderwaren reetgedeckten Häuser dort. Dieses war für mich der konkrete Anlass wieder einmal das Freilichtmuseum Schwerin Mueß zu besuchen,  nach Motiven Ausschau zu halten und gemeinsam mit Malschülern Landschaftsaquarelle am Ufer der Schweriner Sees zu malen. Bei so viel Begeisterung für einen Malort mit seinen verschiedenen Motiven ist es auch nicht verwunderlich, dass einige meiner Aquarelle dort entstanden sind. Ein Gebäude, dass mich dort immer wieder fasziniert, ist die „Alte Schmiede in Schwerin Mueß“ mit den alten Werkzeugen und der Esse.

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Alte Schmiede in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem ZIgarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Alte Schmiede in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem ZIgarrenkistenbrett von Frank Koebsch

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Das Aquarell „Alte Schmiede auf in Schwerin Mueß ist nur eines der Bilder, die ich dort gemalt haben. Entstanden sind u.a. die AquarelleFachwerkscheune in Schwerin Mueß“, „Regedecktes Fachwerkhaus in Schwerin Mueß – Hufe II“  und „Schweriner See bei Mueß“.  Hier meine Aquarelle aus Schwerin Mueß und ein paar Schnappschüsse von der alten Schmiede.

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Wenn Sie sich die Motive näher anschauen werden Sie feststellen, dass drei der genannten Bilder Miniaturen in Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett. Diesen Malgrund haben im 19. Jahrhundert einige der Alten Meister genutzt und so sind etliche Malereien auf Zigarrenkistendeckeln entstanden. Diese Idee hatte ich auf Anregung von Frau Baumgart vom Staatliche Museum Schwerin für meine Aquarelle, die auf den Spuren von Carl Malchin entstanden sind und einige Aquarellkurse aufgegriffen. Zigarrenkistenbretter sind für mich eine willkommene Abwechslung zu meinen Bildern auf Aquarellpapier. Besonders schön ist, dass ich auch andere Menschen für diesen Maluntergrund begeistern konnte. Deshalb laden wir – Susanne Haun und ich – Sie am Dienstag den 18. Februar 2020 um 18.00 Uhr zu einem Kunstsalon in die die Atelierräume von Susanne Haun in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin ein.

KunstSalon mit Sussane Haun und FRank Koebsch - Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin
KunstSalon mit Sussane Haun und FRank Koebsch – Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin

Für den 23. Kunstsalon im Atelier Susanne Haun haben wir als Thema

KUNST AUF ZIGARRENBRETTERN IM SINN VON SPITZWEG UND MALCHIN

gewählt. Aus unserer Sicht ein spannendes Feld, denn Susanne hat auf Ihrem Blog in dem Artikel „Raus aus der Komfortzone – rein in die Fläche!“  über einige Arbeiten auf Zigarrenkistenbrettern vorgestellt.

WIR WÜRDEN UNS FREUEN, WENN SIE ZEIT NEHMEN UNSEREN KUNSTSALON AM 18. FEBRUAR 2020 UM 18.00 UHR BESUCHEN,  SICH  MIT EINER ZEICHNUNG ODER MALEREI AUF EINEM ZIGARRENKISTENBRETT AN DER AUSSTELLUNG BETEILIGEN ODER ES GEMEINSAM MIT UNS AN DIESEM ABEND AUSPROBIEREN. 😉

P.S. Wenn Sie sich für mein Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett „Die Alte Schmiede in Schwerin Mueß“ interessieren, dann können Sie dieses Bild hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Alte Schmiede in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem ZIgarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Aquarell „Die Alte Schmiede in Schwerin Mueß“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14 x 22 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Die Alte Schmiede in Schwerin Mueß“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14 x 22 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00

Rahmenauswahl für das Aquarell von der Alten Schule in Sanitz (c) Frank Koebsch (2)

Bi uns to hus – Aquarelle und Ausstellungen

Bi uns to hus – Aquarelle und Ausstellungen

Aquarelle aus Sanitz und der Region

Hanka und ich leben seit etlichen Jahren in Sanitz, eine Gemeinde östlich von Rostock. Die kleine Gemeinde ist unsere Heimat. Hier leben und malen wir. Viele unsere Aquarelle entstehen hier in unserem „Atelier“ und einige diese Bilder zeigen auch Motive aus Sanitz und der Umgebung. Wenn möglich versuchen wir Menschen mit einzubinden. Wenn möglich teilen wir unsere Freude an der Malerei mit anderen. Wir malen mit Kindern und zeigen unsere Bilder in kleinen Ausstellungen in der Region, wie in Bad Sülze, Griebenow, Bützow, Graal Müritz, Kühlungsborn, Groß Lüsewitz, Bad Doberan, … Unsere Ausstellungen tragen Namen „Bei uns entdeckt“ oder „Bi uns to hus“. Es ist spannend und schön den Menschen zu zeigen, welche Motive wir bei uns entdeckt haben, welche Augenblicke wir bei uns zuhause in unseren Aquarellen eingefangen haben. Hier einige meiner Bilder mit Landschaften und Szenen aus den Dörfern.

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Einige dieser Bilder haben bereits in der Vergangenheit ein neues zuhause gefunden. Andere Aquarelle hatten wir anderen im September zum See- und Parkfest in Groß Lüsewitz ausgestellt. Es war spannend, unsere Bilder Menschen aus Sanitz und Umgebung zu zeigen und sich mit ihnen über die Motive und die Geschichten hinter unseren Aquarellen zu unterhalten. Einer Besucherin der Ausstellung gefiel, was wir zeigten und erzählten. Das Ergebnis unserer Unterhaltung war, dass sie mich fragte, ob ich ihr Haus malen kann. Auftragsmalerei ist immer mit besonderen Herausforderungen verbunden, aber in diesem Fall hatte ich freie Hand und so ist das Aquarell von der alten Schule in Sanitz entstanden. Aus Fachwerkhaus aus dem Jahr 1835 befindet sich in der Fritz Reuter Str. 31 in unmittelbarer Umgebung der Sanitzer Kirche.  Das Gebäude habe ich sogar schon als unbedeutendes Detail im Hintergrund des Aquarells „Sanitzer Kirche im Sonnenlicht“ gemalt. Es war spannend ein Haus neu zu entdecken, am dem fast täglich vorbeigeht. Gemalt habe ich das Bild „Die alte Schule in Sanitz“mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier von Hahnemühle „Cornwall“ 450 g/m2 rau im Format 30 x 40 cm. Aus meiner Sicht eine gute Kombination von Aquarellpapier und –farben um Verläufe, Details und Lasuren in diesem Herbstaquarell zu kombinieren.

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Die alte Schule in Sanitz (c) Aquarell mit einem Fachwerkhaus von Frank Koebsch
Die alte Schule in Sanitz (c) Aquarell mit einem Fachwerkhaus von Frank Koebsch

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Ich habe auf Wunsch der Kundin passend zu den Farben vom Herbst im Sanitz in einem Holzrahmen gerahmt. Die Kundin hat sich mit Ihrem Aquarell „Die alte Schule in Sanitz“ einen alten Wunsch erfüllt und freut sich über ihr ganz spezielles Weihnachtsgeschenk. Das Bild hat schon einen Platz in ihrer Wohnung gefunden. Es hat Spaß gemacht, wieder ein Aquarell mit einem Motiv aus Sanitz zu malen, wo wir zuhause sind.

Vielleicht haben Sie Interesse, dass ich für Sie auch ein Motiv male, dann finden Sie hier die Angebotsgrundlagen für Auftragsarbeiten von mir.

Ein Kranich Aquarell als Symbol für den Palliativ- und Hospizdienst

Ein Kranich Aquarell als Symbol für den Palliativ- und Hospizdienst

Kraniche als Symbol des Glücks und der Langlebigkeit

 

Im Ende des vergangenen Jahres erhielt ich vom Ambulante Palliativ- und Hospizverein Luckenwalde e.V. eine Anfrage für eines meiner Aquarelle.  Die Verantwortlichen dort wollten Ihre Web Seite und die Flyer neugestalten. Die Koordinatorinnen des Hospizes und der Palliativpflege Frau Ulrike Sieling und Frau Friederike Schneider haben sich für die Web Seite des Vereins und die Printmedien Bilder mit Kranichen ausgesucht. Viele Luckenwalder kennen die Kraniche, denn Brandenburg ist das Bundesland in dem es 2.600 Brutpaare gibt und erleben den Kranichzug im Herbst und Frühling. Gleichzeitig sind Kraniche in vielen Ländern Symbol des Glücks und der Langlebigkeit. So war es auch nicht verwunderlich, dass der Verein die Vögel des Glücks für ihren Außenauftritt gewählt hat. Der Verein hatte mich gebeten, das Aquarell „Kraniche auf dem Weg nach Rügen“ für die Gestaltung eines Flyers zur Verfügung zu stellen. So hat mein Kranich Aquarell seinen Platz auf dem Flyer des Ambulante Palliativ- und Hospizverein Luckenwalde e.V gefunden.

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Flyer des Ambulanten Palliativ- und Hospizdienst Luckenwalde e.V. - Überlassung des Kranich Aquarells - Auf dem Weg nach Rügen
Flyer des Ambulanten Palliativ- und Hospizdienst Luckenwalde e.V. – Überlassung des Kranich Aquarells – Auf dem Weg nach Rügen

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Der Verkauf von Bildrechten ist Jahr für Jahr Teil unser Einnahmen. Immer wieder konnten wir Bildrechte verkaufen, so sind unsere Aquarelle in Zeitschriften, Zeitungen, auf CD Covern, Broschüre des Bundesministeriums der Verteidigung, Eintrittskarten, Etiketten von Weinflaschen, Kalendern von Unternehmen, Weihnachtskarten, Kunst- und Postkarten u.a. zu finden. Gleichzeitig prüfen wir immer wieder, wo wir mit unseren Aquarellen helfen können. So konnten wir die SOS Kinderdörfer, Kitas, verschiedene Vereine und immer wieder den Kranichschutz unterstützen. So haben wir uns auch in dem Fall zu einer kostenlosen Unterstützung des Vereins in Luckenwalde entschieden, denn es ich eine fantastische Arbeit die der Ambulante Palliativ- und Hospizverein Luckenwalde e.V leistet. So haben wir gerne auf die Vermarktung unserer Bildrechte verzichtet, um mit einem Kranich Aquarell den Palliativ- und Hospizdienst wenigstens symbolisch zu unterstützen.

Ostergeschenke für Aquarellliebhaber

Ostergeschenke für Aquarellliebhaber

Ein Druck auf Leinwand von einem Kranich Aquarell

 

Ostern naht mit großen Schritten. In den vergangenen Tagen waren viele Menschen auf der Suche nach Ostergeschenken. Eine Kundin von uns hat sich für einen Druck auf Leinwand von dem Kranich AquarellHochzeit in Weiß“ entschieden. Nun das Kranich AquarellHochzeit in Weiß“ hatte bereits vor zwei Jahren  ein Kunde als Geschenk für einen besonderen Anlass erworben. Wenn die Original Aquarelle nicht mehr verfügbar sind und Menschen sich in das Motiv verliebt haben, erwerben sie sehr oft Drucke von unseren Aquarellen. Wir erstellen diese Drucke von unseren Aquarellen auf Kundenwunsch, so dass die Größe und das Material der Reproduktion optimal zu den Wünschen der Käufer passen. Dieses können z.B. Posterdrucke, Drucke auf Leinwand, auf Alu Dibond, auf Acryl Glas oder auf Hahnemühle Papier „Albrecht Dürer“  sein. Für die einzelnen Materialien haben wir verschiedene Partner, mit uns gemeinsam diese Drucke erzeugen. Den Druck auf Leinwand von unserem Kranichbild haben wir bei XXLPIX erstellen lassen. Mit diesem Partner habe ich auch meine Ausstellung von Kranichbildern im Natureum Darßer Ort realisiert. Hier ein Foto von dem Ostergeschenk unserer Kundin und ein paar andere Schnappschüsse von anderen Drucken der Kranich Aquarelle.

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Druck auf Leinwand eines Kranich Aquarell als Ostsergeschenk (c) FRank Koebsch
Druck auf Leinwand eines Kranich Aquarell als Ostsergeschenk (c) FRank Koebsch

 

Tassen mit einem Frühlingsaquarell als Ostergruß

 

Immer mehr Kunden kaufen bewusst Regionale Produkte. So ist Frau Weinhöbel vom Geschenkeladen „Alle meine Wünsche“ in Sanitz auf die Idee gekommen, gemeinsam mit uns eine Kollektion von Tassen mit Motiven von unseren Aquarellen zu erstellen. Die Tassen sollen immer ein Aquarell, wenn möglich mit einem Motiv aus unserer Gemeinde Sanitz und einem Schriftzug tragen. Gestartet sind wir in den letzten Wochen mit einer Tasse als Ostergruß.  Als Motiv für diese Tasse haben wir das Aquarell „Die Frühlingssonne lockt die ersten Blüten“ ausgewählt. Das dunkle Bild mit den Frühlingsblühern macht aus der weißen Tasse einen besonderen Hingucker. Wir sind gespannt, wie diese Idee von regionalen Geschenken in den nächsten Monaten angenommen wird. Hier ein paar Schnappschüsse von der österlichen Tasse mit dem Aquarell „Die Frühlingsonne lockt die ersten Blüten“.

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Ich wünsche Ihnen auch einen fleißigen Osterhasen. Vielleicht haben Ihre Lieben, auch für Sie das passende Geschenk gefunden 😉

Ein Abend bei den Kranichen am Rederangsee

Ein Abend bei den Kranichen am Rederangsee

Start der Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark

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Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark 2017
Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark 2017

Heute möchte ich über meine letzte Malreise in diesem Jahr berichten. Wir waren vom 13. bis zum 16. Oktober 2016 im Müritz Nationalpark unterwegs, um Kraniche zu beobachten und Aquarelle zu malen. Am ersten Abend sind wir nach einem kurzen Kennenlernen im Hotel Kranichrast zur Nationalpark Information Federow gefahren. Der Nationalpark Service bietet dort mit dem Kranichticket,  geführte Touren zum abendlichen Kranicheinflug am Schlafplatz im Müritz-Nationalpark an. Wir haben einen wunderbaren Abend mit den Kranichen verbracht. Die Tour geht von Federow über die Wiesen und den Wald zum Rederangsee. Es ist ein interessanter Weg und die Spannung steigt je näher man den Beobachtungsstand am Ufer des Rederangsees kommt. Die Kraniche im Müritz Nationalpark schweben allabendlich zur Schlafenszeit mit einem lauten Trompetenkonzert auf dem See ein. Es ist immer wieder ein imposanter Anblick, wenn die Vögel des Glücks im letzten Licht des Tages landen. An diesem Abend kamen über 6.000 Kraniche in vielen kleinen und großen Gruppen in etwas einer Stunde zum See. Genau diese Erlebnisse sind es, die immer wieder die Faszination für die Kraniche hervorrufen und die Grundlage für neue Kranich Aquarelle sind. Aber an diesem Abend wurde den Kranichen beinahe von einem anderen Besucher am Rederangsee die Show gestohlen. Ein Silberreiher landete direkt in der Abenddämmerung vor der Beobachtungsplattform im Rederangsee. Auch wenn immer mehr Silberreiher in Deutschland gesichtet werden, sind die Vögel an der Müritz im Herbst eine Seltenheit. Hier ein paar Schnappschüssen von dem Reiher, von den Kranichen im Flug und bei der Landung auf den Schlafplätzen des Rederangsees im Müritz-Nationalpark sowie einiger meiner Kranichaquarelle.

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Es war ein schöner Abend mit den Kranichen am Rederangsee zum Auftakt unserer Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark. An den nächsten Tagen der Malreise haben wir uns auf die Suche nach Motiven für Kranich Aquarelle gemacht. Hierzu haben uns die Ranger des Nationalpark Service durch das Land geführt. Ein Besuch bei den Kranichen im Nationalpark lohnt sich immer wieder. Auf dem Blog von Karin habe ich einen weiteren Artikel über die Begegnungen mit den Vögeln des Glück an der Müritz gefunden.

Wenn Sie sich auch für Kranichaquarelle interessieren, möchte ich Sie auf folgende Ausstellungen, Vorträge und Aquarellkurse aufmerksam machen.

Kastanien Allee (c) Aquarell von Frank Koebsch

Rückblick auf die letzte Malreise auf der Insel Rügen

Rückblick auf die letzte Malreise auf der Insel Rügen

Kastanien Allee – ein Herbstaquarell von Frank Koebsch aus dem Schlosspark Putbus

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Obwohl am 1. März der meteorologischer Frühlingsanfang war, ich hier auf meinem Blog gefragt habe: Lust auf Frühlingsaquarelle? und ich unsere Ausstellung „Frühling in Mecklenburg Vorpommern“ im Haus des Gastes Graal Müritz vorbereite, will ich heute ein Herbstaquarell vorstellen. Der Grund ist ein ganz einfacher. Ich habe noch nicht über die Malreisen auf die Insel Rügen im letzten Herbst berichtet. Als ich nun vor einigen Tagen die neuen Termine für die Malreise an die Ostsee vorstellte, wurde nach den Erlebnissen im malerischen Herbst nachgefragt. Also habe ich meinen Erinnerungen und den Bildern von der Malreise nach Rügen gekramt.  Wir haben z.B. Boote und Schiffe im Hafen von Seedorf gemalt und ein weiterer Ausflug führte uns nach Putbus, der weißen Stadt auf Rügen. Ich hatte dort bereits 2007 am See im Park von Putbus und der Kastanienallee gemalt. Eines der Aquarelle, welches im Rahmen der letzten Malreise dort am Marstall entstanden ist, ist das Bild „Herbst im Schlosspark von Putbus“.  In Erinnerung an diesen sonnigen Herbst auf der Insel ist ein weiteres Rügen Aquarell entstanden. Eines der schönsten Fleckchen im Schlosspark von Putbus im Herbst ist für mich die Kastanien Allee. Nicht umsonst ist Mecklenburg Vorpommern das Land der Alleen. Wenn die tiefstehende Sonne durch die bunten Blätter der Bäume scheint, entsteht mit dem Licht und den langen Schatten eine wunderbare Stimmung. Ich habe versucht, genau dieses Spiel von Licht und Schatten in dem Aquarell „Kastanien Allee“ einzufangen. Als Aquarellpapier für dieses Herbstaquarell habe ich Hahnemühle „Cornwall“, 450 g / m 2, matt gewählt. Im Zusammenspiel mit meinen Aquarellfarben von  Schmincke garantiert dieses Aquarellpapier gute Verläufe und ausreichende Kontraste für dieses Spiel von Licht und Schatten. Doch schauen Sie selbst.

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Kastanien Allee (c) Aquarell von Frank Koebsch
Kastanien Allee (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Es war ein wunderbarer Herbst an der Ostsee. Doch jetzt freue ich mich auf den Frühling, die Vorbereitungen und den Start unserer Malreisen auf die Insel Rügen. Vielleicht haben Ihnen ja die Fotos und die Herbstaquarelle Lust gemacht, auch einmal an der Ostsee zu malen, dann begleiten Sie uns doch auf der nächsten Malreise Faszination Rügen. Hier finden Sie eine Beschreibung der Malreisen und Angaben zu den Kosten. Buchen können Sie die Malreisen direkt auf unserer Homepage.