Archiv

Archive for the ‘Berlin – Tegel’ Category

Aquarelle für die Air Berlin und den Flughafen Tegel

Aquarelle für die Air Berlin und den Flughafen Tegel

Gedenken an den letzten Flug der Air Berlin

.

Manchmal kommt es anderes als man denkt. Im Jahr 2012 hatte  Christiane WeidnerSusanne Haun und ich das Ausstellungsprojekt ein Ausstellungsprojekt zum Flughafen Berlin Tegel in Leben gerufen. Wir wollten uns von dem Flughafen Tegel verabschieden, denn der altehrwürdige Flughafen sollte am 02. Juni 2012 geschlossen werden.  Bedingung war dafür, dass der neue Flughafen Berlin – Brandenburg BER eröffnet wird. Am nächsten Tag hatte wir die Vernissage unserer Ausstellung Flughafen Berlin Tegel, eine Hommage – Zeichnung, Fotografie und Aquarell geplant. Wir konnten den Termin für unsere Ausstellung halten, aber der Flughafen BER ist bis heute nicht eröffnet worden. Die Flugzeuge starten und landen heute noch in Tegel. Und doch gibt es seit gestern eine gravierende Änderung. Der Flughafen Tegel war die Heimatbasis der Fluggesellschaft Air Berlin. Am gestrigen Tag hieß nun dann doch Abschied nehmen. Nach der Insolvenz der Fluglinie gab es gestern nun den letzten Flug der Air Berlin von München nach Berlin Tegel. Eine Entwicklung, die im Jahr 2012 so nicht zu erwarten war. In Gedenken an die Air Berlin und ihre Mitarbeitet möchte ich meine Aquarelle mit den Flugzeugen mit dem typischen roten Design der Fluglinie noch einmal auf meinem Blog präsentieren. Ich bin in meinen beruflichen Leben für die Siemens AG eine Zeitlang fast jede Woche einmal in Berlin gelandet oder gestartet. Ich habe den Flughafen Tegel und die Flugzeuge der Air Berlin am Morgen genauso auf dem Weg zum letzten Flug am Abend oder bei der letzten Landung des Tages erlebt. So sind einige Bilder vom Flughafen Tegel entstanden. Eines der Bilder ist ein Aquarell auf Leinwand in Form eines Flügels eines Gleiters von Otto Lilienthal. Ich habe versucht, auf dem Aquarell „Flughafen Berlin – Tegel“ das Geschehen von der Anfahrt bis zum Abheben mit einer Maschine von Air Berlin zu erzählen. Die erste Leinwand berichtet über die typische Anreise mit dem Taxi. Egal wie ob man mit dem Taxi oder dem Bus anreist, man muss dann den Teil des Flughafen zum Bummeln und Shoppen durchqueren bis man zum Bereich zum Einchecken kommt. Die letzten Teile des Bildes noch einmal die Silhouette von Tegel und den Abflug einer Maschine von Air Berlin. Nun wird es keine Flüge mit den Flugzeugen mit dem roten Design geben. Schade … Hier noch einmal die Aquarelle.

.

Flughafen Berlin - Tegel (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Flughafen Berlin – Tegel (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

 

Letzte Landung in Tegel (c) Aquarell von Frank Koebsch

Letzte Landung in Tegel (c) Aquarell von Frank Koebsch

.

Es ist spannend, wenn meine Aquarelle Zeitzeugen werden. Ich denke gerne an die Flüge mit der Air Berlin vom und zum Flughafen Berlin – Tegel zurück und drücke alle Mitarbeitern für die Zukunft die Daumen.

Welche Erinnerungen haben Sie an die Air Berlin?

Panoramafreiheit

2. Juli 2015 6 Kommentare

Panoramafreiheit und die Frage:

Welche Motive darf ich noch fotografieren, malen, ausstellen und verkaufen?

.

Zurzeit sorgt bei den Fotografen und den Journalisten  eine anstehende Entscheidung der Europäischen Union zur Abschaffung der Panoramafreiheit für Aufregung. Mich wundert nun, dass sich Maler, Grafiker u.a. sich scheinbar gar nicht mit diesem Thema beschäftigen. Im deutschen Urheberrechtsgesetz  ist zur Panoramafreiheit folgendes geregelt:

(1) Zulässig ist, Werke, die sich bleibend an öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen befinden, mit Mitteln der Malerei oder Grafik, durch Lichtbild oder durch Film zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich wiederzugeben. Bei Bauwerken erstrecken sich diese Befugnisse nur auf die äußere Ansicht.

(2) Die Vervielfältigungen dürfen nicht an einem Bauwerk vorgenommen werden.

Damit konnte ich in Deutschland alleine oder mit meinen Malschülern alle Motive im öffentlichen Raum ohne Einschränkungen malen und fotografieren. Hier mal eine Auswahl meiner Aquarelle und Fotos aus Dörfern und Städten:

.

.

Solche Aquarelle und Fotos sind vielleicht durch Änderungen an der Panoramafreiheit innerhalb der EU in Ausstellungen und WEB vielleicht bald nicht mehr möglich !!!

Der Focus beschreibt in seinem Artikel: Abschaffung der Panoramafreiheit: Foto hochgeladen – Abmahnung kassiert einige Beispiele, wie Bilder vom Münchner Olympiastadion, dem Brandenburger Tor, der Pariser Eifelturm und und … Einmal muss man wissen, dass es heute in allen Ländern der EU unterschiedlich die Reglungen gibt. Eine Regelungen lautet: Eine Urheberrechtsverletzung liegt nämlich nur dann vor, wenn der Urheber des Objekts noch keine 70 Jahre verstorben ist. Also gibt es keine Probleme beim Brandenburger Tor, aber beim Münchner Olympiastadium, der Flughafen Tegel, an der Elbpromenaden und in der Hafencity von Hamburg kann es dann zukünftig ernsthafte Probleme geben. Urheberrechtsverletzung kann sehr, sehr teuer sein. Das Hochladen von Fotos, Aquarellen, Grafiken u.a. auf Facebook, Google, Pinterest, Instagram, Web Seiten und Blogs kann teuer werden. Die Tücke liegt oft im Detail. Auch heute bereiten die unterschiedlichen Reglungen und Einschränkungen in der EU für Behinderungen in der Kunst und Wirtschaft. Ein Bespiel beschreibt die Süddeutsche Zeitung in ihrem Artikel: Panoramafreiheit – Die Freiheit gibt’s nur hier. Der Artikel beschreibt eine Leidensgeschichte der Veröffentlichung des Bildbandes von Harf Zimmermann: Brand Wand. im Steidl Verlag, Göttingen. Eineinhalb Jahre nach dem geplanten Termin konnte auf Grund der unterschiedlichen Rechtslagen der Fotoband erscheinen. Nun nicht jeder will einen Bildband mit Fotos aus aller Welt veröffentlichen. Aber ein Bild mit der Pariser Eiffelturm mit der nächtlichen Illuminierung ist doch für viele ein beliebtes Motiv. Hier liegt die Tücke im Detail. Gustav Eiffel ist  1923 verstorben, also kann er keine Rechte mehr geltend machen. Also kann der Eiffelturm bei Tageslicht fotografiert und gemalt werden. Aber wie die Fotocommunity.de zu der Panoramafreiheit beschreibt, nicht bei Nacht und eingeschalteter Beleuchtung. Also das Thema geht uns alle an. Wenn ich Urlaubsbilder von unserer Tour – einmal Spitzbergen und zurück – veröffentlichen will und womöglich einige Aquarelle malen möchte, muss ich die Rechtlage in Deutschland, Dänemark, Großbritannien, Island und Norwegen bei Tag, Nacht, Nebel mit und ohne Illuminierung beachten.

Was bringt uns wahrscheinlich eine Neureglung der Panoramafreiheit?

Nun wie das Beispiel des beleuchtenden Eifelturms zeigt, werden mit entscheidende Einschränkungen für unsere Urlaubsfotos im WEB, für die Arbeit von Fotografen, Malern, Grafikern u.a. zu rechnen haben. Auf der Seite der EU Abgeordneten Julia Reda können Sie sich in dem Artikel „Panoramafreiheit in Gefahr“ informieren. Meine Bitte ist, lassen Sie sich Ihre / unsere Rechte nicht einschränken und unterstützen Sie den

Offener Brief an die Mitglieder des Europäischen Parlaments zur Erhaltung der Panoramafreiheit

und die

Online Petition von Fotograf Nico Trinkhaus Save the Freedom of Photography!

Lassen Sie sich aber bitte nicht unendlich Zeit, denn am 09. Juli 2015 wird im EU-Parlament über den Änderungsantrag zur Panoramafreiheit abgestimmt.

.

Stoppt die Änderungen für die Panoramafreiheit

Stoppt die Änderungen für die Panoramafreiheit

Aquarellkurs mit viel dunkler Farbe und leuchtenden Spots

8. Juni 2015 4 Kommentare

Aquarellkurs mit viel dunkler Farbe & leuchtenden Spots

Aquarellbilder mit illuminierten Motiven

.

Es ist inzwischen Juni. Die Saison der Aquarellkurse an den Volkshochschule Rostock und VHS Schwerin sowie bei Heinr. Hünicke geht zu Ende und die Sommerpause beginnt. Über den letzten Malkurs in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Schwerin in diesem Semester, die Plein Air Malerei im Schosspark Wiligrad hatte ich ja bereits berichtet. Heute möchte ich noch einmal auf den letzten Kurs bei Heinrich Hünicke Rostock hinweisen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen von Hünicke hatte ich an einem Nachmittag zu dem Kurs „In der Nacht leuchten viele Motive ganz besonders“ eingeladen. Es sind oft ganz alltäglichen Szenen die in der Nacht eine ganz besondere Bedeutung durch die Scheinwerfer gekommen. Denken wir nur mal an eine Ballerina im Scheinwerferlicht, Kinder beim Laterne gehen, einen Sänger auf der Bühne, eine Silhouette unserer Städte, ein beleuchtetes technische Denkmal, Motive im Licht vorbeifahrender Autos oder oder ….

.

.

Die Idee des Aquarellkurses war es, illuminierten Motiven zu malen. Mehrere Herausforderungen warteten hierbei auf die Malschüler,

  • durch das Kunstlicht bekommen die zu malenden Objekte eine ganz andere Farbe,
  • Dinge, die wir tagsüber sehen und ganz wichtig erscheinen, verschwinden, weil sie gar nicht beleuchtet werden,
  • andere Objekte gewinnen an Dominanz, durch eine Spot o.a. und
  • man muss sich trauen, die Umgebung richtig dunkel zu malen.

Ich hatte für die Malschüler ein Motiv herausgesucht, dass alle Rostocker schon einmal gesehen haben, die Ansicht der Rostocker Altstadt bei Nacht. Zur Einstimmung hatte ich einige meiner Aquarelle mit Stadtanschichten u.a. mitgebracht. Um ein Gefühl für die notwendige Dunkelheit in der Umgebung der Motive zu bekommen, haben wir zuerst als Probe einen Schlepper im besonderen Licht gemalt. Besonders interessant ist es für die Malschüler auch immer wieder, wie unterschiedlich die Farbaufträge auf den verschiedenen Aquarellpapieren wirken. Gemalt haben wir dann auf einen Bogen 40 x 60 cm  Hahnemühle „Cornwall“, 450 g / m 2, matt. Als wir uns dann an die Silhouette Hansestadt bei Nacht gemacht haben, war eine der wesentlichen Aufgaben sich auf die wesentlichen Details zu konzentrieren. In dem Motiv lassen sich hunderte von Fenstern, Türen und andere Kleinigkeiten entdecken. Um nicht in ein Klein, Klein zu verfallen, habe ich vorgeschlagen, dass wir auf eine Bleistiftvorzeichnung verzichten. Es wurde für das Aquarell eine Vorzeichnung mit einem 40´er Flachpinsel in Ocker realisiert. Alles was wir an Details mit dem Pinsel nicht fassen konnten, viel weg. Mit ein wenig Mut und Hilfe haben die Malschüler aber die ersten Herausforderungen gemeistert und waren dann mit Spaß bei der Sache. Am Ende des Tages waren sie geschafft und glücklich über ihre Aquarelle. Doch sehen Sie selbst, hier ein paar Fotos aus dem Aquarellkurs bei Hein. Hünicke Rostock.


.

Dieses war der letzte Bericht über einen Malkurs vor der Sommerpause. Aber für mich geht es bald weiter mit einer sommerlichen Malreise nach Kühlungsborn. Vielleicht haben Sie ja nach diesem Artikel auch Lust bekommen, mal gemeinsam mit mir zu malen, dann kommen Sie doch ganz einfach mal mit zu eine Malreise an die Ostsee. Ich freue mich schon auf die kommenden Tage mit neuen Malschülern Anfang Juli 😉

In der Nacht leuchten viele Motive ganz besonders

In der Nacht leuchten viele Motive ganz besonders

 Ein Aquarellkurs zu  illuminierten Motiven

.

Die meisten Aquarelle zeigen Motive bei Tageslicht. Doch gerade die sich verändernden Farben, wenn die Sonne untergeht, haben ihren ganz eignen Reiz. Für mich ist es immer wieder interessant die Lichtspiele einzufangen, egal ob es Kraniche im Sonnenuntergang, Mohn am Abend oder eine Distel im Abendlicht sind einige Beispiel hierfür. Aber wenn dann das Tageslicht vollständig verschwunden ist, ergeben sich ganz andere Motive durch das Kunstlicht. So ergibt sich eine besondere Herausforderung seine gewohnte Palette an Aquarellfarben zu verlassen. Lampen tauchen meist die Umgebung des Motivs oder auch nur einzelne Ausschnitte mit weißen und gelblichen Farbtönen in ein ganz besonderes Licht. Solche Szenen ergeben sich im Theater oder während Konzerten genauso wie in der beleuchteten Innenstadt, an Fluchthäfen oder anderen illuminierten Objekten. Die Lichter und die illuminierten Objekte wirken dann besonders, wenn es gelingt, die Dunkelheit in den anderen Bildteilen wirkungsvoll zu gestalten. Wenn man genau hinschaut, wird man erkennen, dass es nicht reicht, diese Bildteile mit Lampenschwarz, Indigo o.a. zu malen. Ich habe als Beispiel ein paar Aquarelle mit illuminierten Motiven herausgesucht.

.

.

Neben den Laternenkindern und dem Jazz Aquarell „Color in the voice of Darryll Smith“ faszinieren mich immer wieder die Stadtansichten, denn die Lichter verändern Silhouette in einer ganz besonderen Art.

Vielleicht haben Sie ja auch mal Lust sich an so ein Bild zu wagen, dann möchte ich Sie am 29.05,2015 um 13.00 Uhr bei Heinrich Hünicke Rostock zu dem

Aquarellkurs: Leuchtende Motive in der Nacht

einladen. Wir werden eine illuminierte Stadtansicht bei Nacht auf das Aquarellpapier zu bringen. Wir werden gemeinsam die Farben der verschiedenen Lichter und deren Wirkung auf das Motiv entdecken. Durch die Gestaltung der Hintergründe wird es uns gelingen, gemeinsam stimmungsvolle Aquarell malen.

Ich freue mich, gemeinsam mit Ihnen im diesem Malkurs einige dieser besonderen Aquarelle zu malen. 😉

Aquarelle für Flughafenliebhaber

6. März 2014 2 Kommentare

 

Aquarelle für Flughafenliebhaber

Papierflieger – ready for take off (c) Aquarell von Frank Koebsch

.

Flughafen Berlin - Tegel (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Flughafen Berlin – Tegel (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Ich erinnere mich immer noch gerne an unsere Ausstellung zum Flughafen Berlin Tegel. Es war unser Suanne Haun,  Christiane Weidner und ich hatte den Plan, am 04. Juni 2012 genau einen Tag nach der offiziellen Schließung des Flughafens Tegel unsere Ausstellung in der Humboldt  Bibliothek zu eröffnen. Jeder von uns hatte seine Erfahrungen, seine Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Flughafen Berlin Tegel dargestellt. Susanne Haun hatte Zeichnungen, Christiane Weidner Fotografien und ich Aquarelle für unsere Ausstellung erstellt. Unsere Ausstellung war ein toller Erfolg mit  vielen Besuchern und einem sehr großen Pressecho in der Berliner Morgenpost, der Welt, der Zeitschrift atelier u.a. Nun bekannter Weise fliegen heute alle Flugzeuge immer noch vom Flughafen Berlin Tegel, denn alle politischen Träume den neuen Flughafen Berlin- Brandenburg vor zwei Jahren zu eröffnen sind geplatzt. Es sind in Tegel immer noch die gleichen Bilder des Flughafens  wie in unserer Ausstellung zu sehen. Flughäfen polarisieren mehr denn je. Ein Teil der Menschen verdammen die Lärmbelästigung und die Umweltbelastungen durch den Flugbetrieb. Andere Menschen schwärmen von den Möglichkeiten die Welt zu bereisen, Urlaub am anderen Ende der Welt zu machen oder schnell zu Geschäftspartnern zu kommen oder bewundern ganz einfach die technischen, logischen und architektonischen Meisterleistungen. Diese Menschen sind dann auch Liebhaber meiner Aquarelle von Flugplatz Berlin – Tegel. So konnte ich in den vergangenen Tagen das Aquarell  Papierflieger – ready for take off verkaufen.

.

Papierflieger - ready for take off (c) Aquarell von Frank Koebsch

Papierflieger – ready for take off (c) Aquarell von Frank Koebsch

Ich bin im Rahmen meiner Tätigkeit für Siemens sehr oft von Flughafen Berlin – Tegel geflogen. Auf dem Weg zum Flug oder nach der Landung in Tegel hatte ich oft noch ein wenig Zeit den Flughafen zu erkunden. Hierbei war es leicht die Kunst auf dem Flughafen Tegel zu entdecken. Besonders angetan hatte es mir die Skulpturen auf der Besucherterrasse

Aus der Begeisterung heraus sind die drei Aquarelle Fliegen macht Spaß, Wohin würden die Helden der Lüfte heute fliegen? und Papierflieger – ready for take off  entstanden. Schade, dass die drei Bilder auseinander gerissen werden.  So bleibt mir nicht anders übrig, als dem Käufer dem Flughafenliebhaber viel Freude mit dem Aquarell zu wünschen.

Ein paar Überlegungen zum Marketing als Künstler

28. Dezember 2013 1 Kommentar

Ein paar Überlegungen zum Marketing als Künstler

Mein Vortrag zu Social Media im Treffpunkt KulturManagement und der Kreativsaison

.

In der Zeit zwischen den Jahren zieht in der Regel ein wenig Ruhe ein. Ich nutze oft die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester, um Dinge die über das Jahr liegen geblieben sind oder ich nicht zu Ende gebracht habe, abzuschließen. Ich kämpfe z.B. immer noch mit  der Neugestaltung unseres Ateliers sowie unsere Steuererklärung 😉 . Nebenbei fallen mir Dinge ein, über die ich eigentlich schon lange auf meinem Blog schreiben wollte, welche meiner Aquarelle ich noch nicht fertig gestellt oder gezeigt habe und und …  Zu den Dingen, über die ich schon seit einem halben Jahr berichten wollte, gehört mein Vortrag im Rahmen des Treffpunkt KulturManagement. Ich hatte bereits schon im Juli gemeinsam mit Susanne Haun auf Einladung von Christian Henner-Fehr einen Vortrag zum Thema

.

.

gehalten. Ich habe meine Vorgehensweise im Social WEB – auf meinem Blog, Facebook, Google+, Twitter, Pinterest, … vorgestellt, um das notwendige Marketing zu betreiben, um mit anderen gemeinsam im Web und der realen Welt in Ausstellungsprojekten zusammenzuarbeiten. Inzwischen habe ich den Inhalt des Vortrages auch bei anderen Gelegenheiten wie z.B. bei einem Stammtisch der Kreativsaison Mecklenburg vorgestellt. Es gibt immer wieder die Diskussionen Wie viel Marketing  verträgt Kunst?, Passen Kunst und Kommerz zusammen? u.a. Aber auf Grund meiner Tätigkeit im Vertrieb, Business Development weiß ich das die Gesamtheit der Marketing Kosten gut und gerne 80% und mehr des Aufwandes für ein Produkt, egal ob es sich um ein Bild, eine Ausstellung, ein Konsumprodukt u.a. betragen können. Bei vielen Kreativen führt diese Vorgehensweise immer wieder zum Erstaunen und Kopfschütteln. So auch im Rahmen der Diskussionen des Kreativstammtisches MV in der Galerie Wolkenbank gemeinsam Holger Stark und Dipl.-Ing.Ing. Jürgen Friedrichs – Unternehmensberatung und Coaching. Also zeige ich als Anregung und Diskussionsangebot noch einmal die Folien des Vortrages.

.


.

Der Vollständigkeit halber hier noch einmal die Links zu den Ausstellungsprojekten, auf die ich in dem Vortrag Bezug genommen habe: Jazz meets Fine Arts, see more jazz in fine art, Good bye TXL – eine Hommage an der Flugplatz im Herzen von Berlin, Faszination Sternzeichen, Faszination Kraniche. Die einzelnen Internetauftritte stellen gemeinsam mit dem Presseecho zu den Ausstellungen eine wunderbare Visitenkarte dar, um sich erneut zu bewerben oder für die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und Partnern zu empfehlen. Für mich ist diese Vorgehensweise eine wichtige Grundlage, um meinen Lebensunterhalt als Künstler zu bestreiten.

Einladung zum Treffpunkt Kulturmanagement

23. Juli 2013 8 Kommentare

Einladung zum Treffpunkt Kulturmanagement

Social Media für Freiberufler und Künstler

.

 

Einladung zum Treffpunkt Kulturmanagement -  Social Media. Auch wer alleine ist hat Chancen

Einladung zum Treffpunkt Kulturmanagement – Social Media. Auch wer alleine ist hat Chancen

Christian Henner-Fehr hatte vor einigen Wochen angesprochen, ob ich im Treffpunkt Kulturmanagement ein wenig über meine Erfahrungen im Social Media zu berichten.

Der Treffpunkt ist eine Web Konferenz, die von Christian Henner-Fehr zu interessanten Themen initiiert wird. Ich habe sofort ja, gesagt, denn ich habe den Treffpunkt Kulturmanagement schätzen gelernt, denn ich hatte in der Vergangenheit einige WEB Meetings zu verschiedenen Themen miterlebt, z.B. von

Inhaltlich haben die Vorträge und Diskussionen einige Impulse für meine Arbeit gebracht. Also kann ich mich auf diese Weise vielleicht bedanken, in dem ich über meine Erfahrungen berichte. Christian Henner-Fehr hat auf seinem Kulturmanagement Blog die nächste Diskussionsrunde mit dem Thema

.

Social Media: Auch wer alleine ist, hat Chancen 

.

veröffentlicht. Um meinen Lebensunterhalt als Aquarellist ( Freiberufler, Selbstständiger ) versuche ich meine Aquarelle, Drucke und Bildrechte zu verkaufen, gebe Kurse im Bereich Social Network und Aquarellkurse.  Ich hatte mich immer wieder mit den Themen

.

Artikel zum Social Media veröffentlicht. Zentrum meiner Arbeit im WEB ist dieser Blog. Hier versuche ich Inhalte und Bilder zu erstellen, die ich dann auf Facebook, Google+, Pinterest, Twitter, Xing u.a. teile. Ich hatte meine Gründe beschrieben, warum ich einen Blog betreibe, und wie versuche, meinen Blog erfolgreich zu machen. Aus den Zeilen kann man schon sehen, ich versuche meine Chance im Social Web zu nutzen. Doch ich versuche bei weitem nicht alles alleine zu machen. Wir haben zwei erfolgreiche Blogparaden mit bis zu 10 Künstlern veranstaltet, um unsere Blogs im Web bekannter zu machen. Viele der Ausstellungen habe ich mit meiner Frau oder anderen Künstlern gemeinsam realisiert. Z.B.

Also ist arbeite zwar als freiberuflicher Künstler, aber ich bin nicht alleine – sondern habe mir immer Mitstreiter gesucht. Das Networking im wirklichen Leben und im Web tragen wesentlich zu meinen Erfolgen bei 😉

.

Morgen am 24.07.2013 stellen Susanne Haun und ich in der Zeit zwischen 09.00 und 10.00 Uhr einen Teil unserer Arbeit im Bereich Social Media vor. Christian Henner-Fehr wird die Web Konferenz begleiten. Es wird bestimmt interessant. Diskutieren Sie gemeinsam mit anderen Kulturschaffenden, Künstlern, Museumsmachern u.a. aus Deutschland, Osterreich und der Schweiz. Hier der Link um an der Web Konferenz teilzunehmen: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement.

Schauen Sie  doch mal vorbei und folgen Sie unserer Einladung zum Treffpunkt Kulturmanagement.

%d Bloggern gefällt das: