Medien- und Pressearbeit für Ausstellungen

Medien- und Pressearbeit für Ausstellungen

Nicht jede erfolgreiche Ausstellung finden den Weg in die Presse

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Das Thema Presse ist für jeden der Ausstellungen oder Veranstaltungen organisiert wichtig, denn nach wie vor informieren sich viele Menschen in der Presse über das Kulturleben. Ich habe bei vielen Ausstellungen immer einen recht großen Aufwand getrieben und versucht einiges über die Online Presse Diensten zu erreichen. Das Ergebnis war und ist recht unterschiedlich. Aber Welchen Wert hat eine Presseveröffentlichung? Nun eigentlich kann man es sich hier ganz einfach machen. Über die verschiedenen Medien erreicht man, die Menschen, die nicht in seinem eigenen Brief- und Mailverteiler stehen, die nicht als Freunde auf Facebook, als Kontakte in Xing einzuladen sind. Nun ist der Erfolg der Bemühungen immer wieder trotz gleichen oder ähnlichen Vorgehens total unterschiedlich. Hier ein zwei aktuelle Bespiele.

Einladungskarte für die Ausstellung von Hanka & Frank Koebsch - Farben des Nordens
Einladungskarte für die Ausstellung von Hanka & Frank Koebsch – Farben des Nordens

Bei unserer Ausstellung Die Farben des Nordens in dem Internationalen Begegnungszentrum Rostock e.V. der Universität Rostock haben das IBZ und wir auf verschieden Wegen die Lokalpresse, Rundfunk und TV informiert, ohne auch nur das kleinste Echo zu bekommen, ob wohl wir bei anderen Ausstellungen in Rostock gleichzeitig in drei verschiedenen Lokalzeitungen und dem Kabelfernsehen waren und so in den Redaktionen bekannt sind. Das Paradoxon war, dass wir keine Presseartikel hatten, aber die Ausstellungseröffnung so gut besucht war, dass wir zwei Stuhlreihen zusätzlich aufstellen mussten und auch dieses und jenes Bild verkaufen konnten. Also nutzen Sie doch die Chance und besuchen unsere Ausstellung  Farben des Nordens bis zum 09. Juli von Montags bis Freitag in der Zeit von 08.30 bis 12.30 Uhr. Wir freuen uns über Ihr Feedback zu unserer Ausstellung.

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Starke Themen und Kommunikationsstrategie

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Die Kunst der Vernetzung
Die Kunst der Vernetzung

Nach der fehlenden Resonanz der Presse zu unserer Rostocker Ausstellung habe ich natürlich mit großem Interesse der Artikel Pressearbeit beginnt viel früher als Sie denken von  Christian Henner-Fehr auf seinem Blog Kulturmanagement gelesen. Nun in dem Artikel verweist, Christian  auf den Beitrag Starke Themen statt Streubüchse der Kommunikationsberaterin Kerstin Hoffmann. Den Ausführungen von Kerstin Hoffmann und Christian kann man nur zu stimmen. Aber nicht jede Ausstellung gibt eine solche Kommunikation her. Für unser Projekt  Faszination Sternzeichen hatte ich die Kommunikationsstrategie unter der Überschrift Kunst im Netz oder die Kunst der Vernetzung in den vergangenen Monaten mal beschrieben. In einer ähnlichen Art und Weise haben wir die Kommunikation auch für unser Ausstellungsprojekt: Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage aufgebaut. Wir haben auf Grund der Kommunikationsstrategie, der Stärke des Themas und auf Grund persönlicher Kontakte bereits im Vorfeld der Ausstellung eine sehr große Aufmerksamkeit bei den Medien. Die Ausstellung wird am 04. Juni 2012 eröffnet, wenn Sie Interesse an der Ausstellung haben, dann finden Sie hier die Einladung.

Christiane Weidner wird von Inforadio interviewt (c) Foto von Susanne Haun
Christiane Weidner wird von Inforadio interviewt (c) Foto von Susanne Haun

Die Schließung des  Flughafens Berlin – Tegels hat natürlich das Leben vieler Menschen beeinflusst und wird es weiter starkt beeinflussen.  Damit haben wir ein starkes Thema, mit sich  Christiane WeidnerSusanne Haun und ich, Frank Koebsch auf eine ganz eigene Art und Weise identifizieren, die Ausstellung vorbereiten und kommunizieren. Suanne Haun und ich kommunizieren auf unseren privaten Blogs, Twitter und Facebook Acconts und betreiben für das Ausstellungprojekt einen eigenen Blog http://berlintegel.wordpress.com und eine eigene Facebook Seite.   Die Kommunikation zu dem Projekt läuft bereit über sechs Monate. Hier ein paar Ergebnisse aus dez Kombination eines starken Themas und einer guten Kommunikationsstrategie.

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Für uns ein sehr gutes Ergebnis, dass auf eine breite Resonanz und viele Besucher in unserer Ausstellung am den 04. Juni hoffen lässt..

Der Nord-Berliner berichtet über unser Ausstellungsprojekt Flughafen Berlin Tegel
Der Nord-Berliner berichtet über unser Ausstellungsprojekt Flughafen Berlin Tegel

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Welche Erfahrungen haben Sie mit

Medien- und Pressearbeit für Ausstellungen ?

Netzwerken über Xing

Netzwerken über Xing

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Frank KoebschIch habe seit einigen Jahren auf Xing eine Premium Mitgliedschaft und habe die Möglichkeiten genutzt. In meiner beruflichen Vergangenheit bei der Siemens Enterprise Communications  schätzte ich Xing als seriöse Plattform für Business Kontakte zu Kunden, Kollegen, Partnern, um auf Events u.a. aufmerksam zu machen. Doch beruflich habe ich mich verändert und musste ich der neuen Rolle erst einmal den Wert von Xing für mich neu bewerten. Macht es weiterhin Sinn sich weiterhin bei Xing zu engagieren? oder folgt man solchen Argumenten, Warum ich kein XING Premium Mitglied mehr bin…

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Dinge, die mich an Xing nerven

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  • Die Ankündigung von Ausstellungen und Events für unsere Bilder und Bücher auf Xing bringt kaum Feedback oder Einladungen.
  • Gleichzeitig werde ich selbst aber von vielen Einladungen zu gespamt.
  • Die Aktivitäten und Diskussionen in vielen Gruppen dümpeln vor sich hin.
  • Da Google die Einträge auf Xing „nicht“ auswerten kann, bringen die Aktivitäten auf Xing auch keinen nennenswerten Effekt in Bezug auf Ergebnisse im Bereich SEO

Warum bin ich trotzdem weiterhin auf Xing?

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  • Xing bietet im deutschsprachigen Raum eine Seriosität, wie kein anderes Netzwerk.
  • Xing erlaubt mir in der Rubrik „Über mich“ eine wunderbare Visitenkarte  zu präsentieren.
  • Xing erlaubt es mir zu auf einer Ebene Business zu netzwerken.

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Visitenkarte für XING (c) FRank Koebsch
Visitenkarte für XING (c) FRank Koebsch

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Was mir geholfen hat meine positive Einstellung zu Xing zu bewahren, sind die Menschen die sich hier engagieren. Z.B. mit in der Gruppe Kontakte in Mecklenburg-Vorpommern. Mit über 6.200 Mitgliedern und über 2.100 Beiträgen im Netz, recht rege und aus meiner Sicht erfolgreich, die Vernetzung aus Xing heraus auch in das reale Leben zu überführen. Wie immer liegt es an den Menschen, ob dieses die Kunst zur Vernetzung beherrschen oder nicht.  Das letzte XING Businesstreffen fand in der weißen Stadt am Meer im Grandhotel Heiligendamm statt.  Es war sehr schnell ausgebucht und wurde ein gelungener Abend. Doch überzeugen Sie sich selbst. Hier finden Sie Fotos, ein Video und einen Pressebericht von dem Abend. Besten Dank an Frau Andrea Zander, Ambassador der Xing – Gruppe und Janin Eymael vom Grandhotel Heiligendamm.
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Was sollte Xing ändern?

  • Bei Events – die Begrenzung auf 30 Tage. Viele Ausstellungen und andere Events haben eine größere Laufzeit.
  • Der Bereich „Über mich“ mit der persönlichen Motivation, den Angeboten, den Referenzen u.a. sollte wie bei Bewerbungen vor dem Lebenslauf angezeigt werden. Zu Mindestens für nicht Xing Mitglieder steht dieser wichtige Teil am Ende ;-(

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Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Netzwerken über Xing?

Ein Kunstangebot auf der LeinenLos-Gründermesse

Ein Kunstangebot auf der LeinenLos-Gründermesse

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Ich war in den letzten Tagen unterwegs und war auf der LeinenLos-Gründermesse 2012. Was haben Künstler aus einer Gründermesse zu suchen? Die Antwort ist ganz einfach. In der Vergangenheit hatten Susanne Haun, Dörte Rahming, Silke Welzel, ich u.a. die Köpfe zusammen gesteckt und überlegt, wie wir unsere Angebote gemeinsam besser positionieren können.

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Unsere Kunst. Ihr Wert

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Den heutigen Stand der Überlegungen unser Netzwerk Kreativ-Wert haben wir zusammen gefasst und unter der Überschrift „Unsere Kunst. Ihr Wert.“ gehen mir unseren Angeboten auf Kunden zu. Besonders schön war, dass die Ostsee Zeitung bei Ihrem Bericht über die Gründermesse über unsere Idee berichtete.

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FRank Koebsch auf der Gründermesser in Rostock OstseeZeitung vom 2012 01 14 S. 12
FRank Koebsch auf der Gründermesser in Rostock OstseeZeitung vom 2012 01 14 S. 12

Auf dem Foto von Frank Söllner in der OZ sehen Sie eines meiner Jazz Aquarelle, unsere Sternzeichen – als Kunstbuch sowie das Buch von Susanne Haun „Mit Tusche zeichnen und kolorieren“Mehr über unser Angebot insbesondere für Unternehmen finden Sie hier.

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Angebot des Netzwerkes Kreativ-Wert
Angebot des Netzwerkes Kreativ-Wert

Die wichtigste Aufgabe von Messen ist das Netzwerken, das Kennenlernen und der gegenseitige Austausch. Falk Mahlendorf, als Koordinator des Netzwerkes MV Startups hat hierzu ein Review: Gründermesse 2012 veröffentlicht, das einen sehr guten Einblick in die Gespräche auf der Messe gibt. Er hat auch dankenswerter Weise einen Teil der folgenden Fotos zur Verfügung gestellt, die mich im Gespräch mit anderen zeigen. Ich kann die Zusammenarbeit mit Falk Mahlendorf nur empfehlen. Das Netzwerken mit ihm und der MV Startups lohnt sich. Er hatte schon bei der Ankündigung für die LeinenLos Gründermesse 2012 auf unseren Messeauftritt hingewiesen, denn  ich hatte bereits im Sommer 2011 in einem Interview einige der wesentlichen Ideen unter der Überschrift Die Malerei alleine reicht ihm nicht skizziert. Danke für die Unterstützung an Falk Mahlendorf und Frank Söllner von der Ostsee Zeitung für Ihre Unterstützung.

Mit hat es Spaß gemacht, unser Kunstangebot auf der LeinenLos-Gründermesse zu präsentieren.

Rückschau auf zwei Jahre Bloggen

Mein Blog ist zwei Jahre alt geworden

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Nun es ist schon ein kleines Jubiläum. Mein Blog ist am 29. Mai zwei Jahre alt geworden. Wenige Tage nach dem Sie Artikel oder Bilder dieses Blogs 200.000 Mal geklickt haben. In dem Artikel 200.000 Clicks – Ein Grund für ein Dankeschön habe ich einige an Statistik veröffentlich:

Farben des Sommers (c) Aquarell von Frank Koebsch
Farben des Sommers (c) Aquarell von Frank Koebsch

Ich habe mir deshalb das Aquarell Farben des Sommers, welches Sie am meisten angeklickt haben, als Geburtstaggruß für meinen Blog gegriffen.

Die oben genannten Fragen, das sind mehr oder weniger die Dinge, die Sie an meinem Blog interessieren. Fragen, die ich mir stelle sind folgende

  • Was hat mir der Blog gebracht?
  • Warum blogge ich immer noch?
  • Haben sich meine Ziele für den Blog verändert?

Nach über 728 Artikeln – über zwei Jahre fast jeden Tag einer 😉 und nach über 1.318 Kommentaren sind diese Fragen relevant. Zum ersten Jahrestages meines Blogshatte ich bereits einen Rückblick auf meine Motivation und die Ziele gewagt.  Was also liegt näher sich die Zeilen aus dem vergangenen Jahr noch einmal anzuschauen.

Anzahl der Artikel und Kommentare nach zwei Jahren (c) Frank Koebsch
Anzahl der Artikel und Kommentare nach zwei Jahren (c) Frank Koebsch

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Mein erster Beitrag heißt Blogemenia und ich hatte mir damals folgende Fragen zum Thema Bloggen gestellt:

  • Muss man da mit machen?
  • Was verliert man, gewinnt man?
  • Sinn oder Unsinn?
  • Für wen schreibt man einen Blog?
  • Für sich, für andere?

Nach einem Jahr muss ich, diese Fragen waren / sind gar nicht so schlecht  . Warum?

Muss man bloggen? Die Antwort lautet eindeutig nein.

Was verliert man? Es besteht die Gefahr, dass man Zeit verliert…

Was gewinnt man? Wenn man den Blog für sich schreibt, versucht Dinge aufzugreifen, zu beschreiben, die einen interessieren. Das Schreiben und Formulieren kann helfen, sich über verschiedene Dinge klar zu werden.  Die Anregungen für die einzelnen Beiträge bekommen ich beim Malen, den Fragen zur Ausstellungsvorbereitung, den Diskussionen in den verschiedenen Foren,  beim Lesen der Presse, von anderen Quellen im WEB und nicht zu letzt im Erleben im alltäglichen Leben, den Gesprächen Tag für Tag und natürlich in meinem Job. Das Schreiben hilft mir andere Sichten zu begreifen und und … Dieses kann es auch für die Leser authentisch und interessant sein.Aber wenn man versucht, seinen Blog nach vermeintlichen Wünschen eines „statistischen Lesers“ auszurichten, glaube ich, wird  man mit der Bloggerei Lebenszeit verlieren… Dann sind die Beiträge nicht authentisch und auch nicht mehr interessant. Oder?

Sinn oder Unsinn? Nun im Rückblick, gibt es Beiträge, die würde ich heute nicht mehr schreiben… Aber das Bloggen macht Sinn für mich, denn ich habe mehr gewonnen als Zeit geopfert. Gewonnen auch durch die Kommunikation mit den Lesern meines Blogs, aber dadurch, dass ich die die Beiträge konsequent in Facebook und einigen anderen Foren zur Diskussion stelle. Gewonnen dadurch, dass ich Erfahrungen hier in meinen Job einsetzen kann.

Für wen schreibt man einen Blog? Für sich, für andere? Ich schreibe den Blog für mich und freue mich, wenn ich vielleicht einigen Lesern etwas bieten kann oder andere zum Nachdenken oder Schmunzeln bringe.

Ich möchte diesen Zeilen eigentlich nichts hinzufügen, außer dass mit der Zeit der Blog, die Inhalte zu einem wesentlichen Marketinginstrument für meine Malerei u.a. geworden ist. Hieran haben Sie als Leser mit Ihren Reaktionen, Kommentaren und Mails einen nicht unwesentlichen Beitrag.
Danke für Ihr Feedback.

Vor- und Nachteile von Identitäten in Kunstforen

 

Anonyme Indentitäten im Kunstforen

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Informationsverteilung durch Vernetzung meines Blogs
Informationsverteilung durch Vernetzung meines Blogs

Ich agiere auf einige Foren und Plattformen, die sich mit dem Thema Malerei und Kunst beschäftigen, wie z.B. Kunstnet.de, artcafe.de, Aquarellforum, Aquarellgasse, Kunstforum … Dieses aus verschiedenen Motivationen, ich kann dort Bilder von mir vorstellen, bekomme Hinweise und Tipps und ich kann dort ebenfalls Beiträge meines Blogs einstellen, um Feedback zu bekommen und die Kommunikation breiter zu gestalten. Die Mitwirkung in solchen Foren ist jedoch keine Einbahnstraße, denn auch viele andere Menschen suchen dort Feedback, stellen Fragen und und … Zu ist es nicht verwunderlich, dass viele Besucher meines Blogs genau aus diesen Foren kommen. Vor einigen Tagen hatte ich die Auswertungen auf Basis des 2010 in review von wordpress.com dazu veröffentlicht und in dem Artikel Reicht Facebook für die Kommunikation ? die Vernetzung der Foren mit diesem Blog beschrieben.

Aber, was macht solche Foren für viele Menschen so interessant? Klar kann man neue Leute kennen lernen, kann Fragen stellen, erfährt einige neue Dinge und und… Nur darf man nicht alles auf die Goldwaage legen. In der Regel braucht man seine Identität nicht den Mitgliedern der Foren offenlegen. Eine Anmeldung über eine x-beliebige Mailadresse und Nick Name reichen oft aus. Dieses bringt einige Eigenheiten der Foren mit sich,  über die man sich oft nicht immer im Klaren ist. Hier mal einige Vorteilen und Nachteilen, die damit einhergehen. Für mich sind die Vorteile nur bedingt real und ziehen zwangläufig Ihre Schattenseiten mit, deshalb habe ich den Begriff „Scheinbar“ den Vorteilen vorangestellt.

Identitäten in Foren
Identitäten in Foren

„Scheinbare“ Vorteile

  • Man braucht seine Identität nicht offen legen.
  • Man kann anonym ungezwungen Fragen stellen.
  • Man kann  Fragen stellen, zu denen man im Netz oder täglichen Leben keine Antworten gefunden hat oder zu denen man nicht suchen wollte.
  • Man agiert unter Menschen mit gleichen „Interessen“, z.B. die Malerei.
  • Man kann zu jeder Zeit mit anderen Menschen plaudern, scherzen….

Nachteile

  • Jeden kann schreiben was er will oder meint, egal ob die Aussagen relevant sind, der Wahrheit entsprechen, oder nur einzelne  Teilaspekte darstellen.
  • Es kam schon vor, dass so manch ein Mensch mit zwei drei verschieden Identitäten im gleichen Forum zur selben Zeit agiert. Im „ralen“ Leben spricht man von Schizophrenie 😉
  • Die Kommentare und Feedback sind nicht immer erst gemeint 😉
  • Aber es fällt auch einigen schwer, die Netikette einzuhalten, denn anonym ist es leicht sich aufzuspielen.

Beim Agieren in den Foren kommt es also darauf an, die Eigenheiten der Foren oder der einzelnen Forenteilnehmer zu kennen. Etliche gute Maler und Malerinnen haben deshalb schon ihre Teilnahme an den Foren wieder eingestellt. Auch ich erwische mich manchmal, mich auf Diskussionen einzulassen, die ich im realen Leben nicht geführt habe.  Nur wenige dieser Foren werden auf Dauer ihre Daseinsberechtigung behalten. Aus meiner Sicht verliert, das artcafe immer mehr am Boden. Die Betreiber des kunstnet agieren geschickt, beziehen wenn auch im geringen Maß Twitter, Facebook ein, behalten viele ihre Stammnutzer und gewinnen ständig neue hinzu. Neue Plattformen, wie das Kunstforum drängen nach,  andere schaffen es gar nicht sich zu positionieren. Ich versuche in den Foren immer mit ausgefüllten Kontaktmöglichkeiten, den Verweis auf unsere Web Seite oder diesen Blog den Menschen die Möglichkeit zu geben, nach zu schauen, wer dort Bilder und Beiträge postet. Schließlich stehe ich zu dem Inhalt und meiner Malerei.

Nun wie jeder mit den Foren umgeht, muss jeder alleine herausfinden, z.B. die Balance zwischen Nutzen und „Zeitverschwendung“ sowie seinen Interessen und den Schutz seiner persönlichen Daten für sich finden ;-). Es wäre schön, wenn Sie ein paar Zeilen zu Ihren Erfahrungen, lustigen Erlebnissen in solchen Foren schreiben…

Briefpapier und CD Cover als Visitenkarten der Künstler

Unsere Aquarelle und Pastelle als Visitenkarten

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In den letzten Tagen habe ich in einer Galerie Post auf dem Tisch gesehen. Ein Künstler hatte sich in der Galerie schriftlich vorgestellt. Seine Unterlagen lagen offen auf den Tisch und meine Blicke schweiften während der Unterhaltung immer wieder zu den Unterlagen. Warum? Die Galeristin hatte den A 5 Umschlag geöffnet und heraus kam eine Anschreiben und eine CD. Das Anschreiben war auf einem Drucker erstellt worden aber schmucklos und die CD ohne Hülle und per Stift von Hand beschriftet. Für mich ein Unding …

Wir versuchen beim Schriftverkehr in Bezug unserer Malerei das Blatt mit einer Bilderleiste zu schmücken und erstellen auch ein CD / DVD Cover. Ob dieses immer den Geschmack des Empfängers trifft, wissen wir nicht. Aber wenn es um unsere Malerei geht. haben wir sowie nur eine Chance, wenn unsere Bilder dem Empfänger gefallen. Also… 😉

Die Vorteile für uns sind:

  • Der Empfänger kann direkt durch unsere Bilder auf dem Anschreiben und das Cover optisch angesprochen werden.
  • Das CD Cover erhält unsere Namen und mindestens unsere WEB Adresse.
  • Anschreiben und CD sind optisch einfach zu zuordnen und unverwechselbar.

Was uns interessieren würde, sind folgende Fragen:

  • Welche Erfahrungen haben Sie im Schriftverkehr gemacht?
  • Oder wie wünschen Sie sich das Briefpapier der Künstler?
Briefpapier und Cover als Visitenkarte
Briefpapier und Cover als Visitenkarte

Die Galerie im Hotel Neptun

Fast ein gut gehütetes Geheimnis 😉

In Rostock gibt es eine Hand voll von guten  Galerien, die regelmäßig zu ihren Ausstellungseröffnungen und Veranstaltungen einladen, von denen man ab und zu in der Presse oder Veranstaltungskalendern liest. Darüber hinaus finden in einigen Einrichtungen der Stadt, des Landes, der Universität, der HMT regelmäßig Ausstellungen statt, die beworben werden und von denen es ein gutes Presseecho gibt. Aber von der Galerie im Hotel Neptun hört man und liest man fast nichts. Es gibt noch nicht einmal auf dem Außengelände oder beim Betreten der Hotelhalle einen Hinweis. Und trotzdem sind die Ausstellungstermin seit Jahren für die nächsten 24 Monate vergeben.  Dieses spricht für die Lukrativität des Hauses. Ich war in der Vergangenheit einmal in den Ausstellungsräumen des Hotels Neptun. Aber wirkliche Erinnerungen habe ich nicht mehr.  In einer kleinen Plänkelei mit Andreas Matern auf Facebook über Ausstellungsmöglichkeiten in Rostock habe ich dann mal die Aufgabe übernommen die Möglichkeiten ab zu klären. In den Fotos können Sie die Hängemöglichkeiten sehen. Nun aber was helfen gute Räumlichkeiten für eine Ausstellung, wenn es keine Vernissage gibt, keine Werbung für die Ausstellung…  Nun mal schauen was uns hierzu für das Jahr 2013 einfällt 😉 Denn seit Jahren gibt es zum ersten Mal wieder eine Ausstellung mit Vernissage, die durch das Hotel Neptun auch für einen Außenstehenden sichtbar beworben wird. 

P.S.: Zur Zeit stellt Christine Löwa im Hotel Neptun aus. Dieses konnte ich nur durch persönlichen Besuch erfahren, da ich keinen Hinweis auf die laufende Ausstellung in der Presse und dem WEB gefunden habe. 

P.P.S.: Es wird durch das Hotel Neptun schon Werbung für die Ausstellungen gemacht, nur ist diese auf die anwesenden Hotelgäste fokussiert. 

  • Es wir für jeden Gast in der Regel einmal in der Woche in der hausinternen Gästepost zum Frühstück neben anderen Informationen auch auf die Galerie und die aktuelle Ausstellung hingewiesen.  Unter auf dieser Webseite finden Sie die jeweils aktuelle Gästepost des Hotels.
  • Im Foyer stehen eine oder mehrere Staffeleien mit Bildern der aktuellen Ausstellung sowie ein Hinweisschild an der Rezeption.  Zum Glück für Frau Löwa ist dieses Bild verkauft worden. Pech das der eye catcher im Foyer fehlt.
  • Durch das Hotel werden Informationen über die Ausstellungen an die Presse gegeben.
  • In der dem Veranstaltungsheft „Was? Wann? Wo?“ der  Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde wird auf die Galerie verwiesen. in der aktuellen Aprilausgabe leider ohne Nennung der Künstlerin, Titel und Termine der Ausstellung.

Die Strategie des Hauses bezieht sich auf die optimale Betreuung der Gäste. Nach heutiger Einschätzung des Hotels lassen sich für ein Fünfsternehaus in Warnemünde keine nennenswerten weiteren Synergien zwischen der Galerie im Haus und der Gewinnung neuer Kunden erzielen, wenn man den Aufwand und Nutzen betrachtet. Nun aus Sicht des Hotels ist dieses zu verstehen. Für die Künstler und Kunstinteressierte muss man sich mehr wünschen. 😉  Nun erst einmal besten Dank an Silke Greven, PR Manager des Hotels Neptuns für das lange und ausführliche Telefonat. Ich werde versuchen meine Ideen an die Verantwortlichen heranzutragen. 

Gute Nachrichten aus Greifswald

Ich hatte ja darüber berichtet, dass es Überlegungen gibt,  anlässlich der XXX. Eldenaer Jazz Evenings eine Ausstellung unter dem Motto „Jazz meets Fine Arts“ auf die Beine zu stellen. In den vergangenen Wochen haben 10 Künstler gemeinsam bei der Stadt Greifswald und der Galerie im ipp ihre Bewerbung eingereicht. Nun vor einigen Tagen habe ich von Frau Richter der Verantwortlichen der Galerie im ipp eine Mail bekommen. Hier ein Auszug aus der Mail.

>> Lieber Herr Koebsch,

gestern war die Vereinssitzung und ich kann Ihnen erfreut mitteilen, dass wir uns für eine Ausstellung mit Ihrem vorgeschlagenen Ausstellungskonzept im Jahr 2010 entschieden haben. Das Projekt fand sehr sehr positiven Anklang.
Wir haben für diese Ausstellung den Zeitraum Anfang Juli bis Ende August vorgesehen.
….

Schöne Grüße
Antje Richter <<

Dieses kann man wirklich gute Nachrichten nennen. 😉 Wir haben uns riesig gefreut.
Nun wir haben eine Konzeption eingereicht und nun beginnt die Arbeit, diese mit Leben zu füllen. Aber merken Sie sich doch schon mal den Termin 02.07.  für 2010 in Greifswald vor. 😉

Binzer Strand- und Badeleben – Die Saison geht zu Ende

Auch für wirklich Wagemutige geht die Badesaison zu Ende, denn die Sonne verliert an Kraft und die Ostsee wird immer kühler. Wie kalt ist das Wasser…?

Wie kalt ist das Wasser ...?
Wie kalt ist das Wasser ...?

Diesen Titel trägt auch mein letztes Aquarell auch dieser Serie. 😉

Ich hatte eines meiner Aquarelle aus dieser Serie bei dem Wettbewerb des Ostseebades eingereicht. Nun gestern kam dann auch Post von der Kurverwaltung. Leider entsprach die Antwort nicht meinen Erwartungen und Träumen. 😉 Ich zitiere aus dem Brief: „74 Bilder unterschiedlicher Art nahmen an dem Wettbewerb teil. Ihr Beitrag gehört leider nicht zu den ausgesuchten Werken. Wir danken Ihnen …..“

Nun ja, wir werden uns Anfang Oktober die Ausstellung anschauen und uns mal die Bilder der „Konkurrenten“ ansehen. Glückwunsch für die Auserwählten…

Binzer Strand- und Badeleben – Teil 4

Bei dem Aquarell “ illustre Badegesellschaft“ist mir die Kombination der Bäderarchitektur mit den Strandleben vor 125 Jahren am besten gelungen. Auf jeden Fall sitzt die Dame im weißen Kleid wie selbst verständlich in einem Strandkorb der Gegenwart 😉 vor einer Silhouette, wie sie heute in Binz „fast“ real ist.

Nun ja – aber auch den Badekarren können Sie heute noch bewundern, denn ich habe für diesen eine Anleihe im Doberaner Bädermuseum genommen.

Dieses Bild ist für mich wieder ein Spiel mit der Zeit, mit vergangenen, bewahrten und heutigen Bildelementen.

illustre Badegesellschaft
illustre Badegesellschaft

P.S.: mit diesem Bild habe ich mich bei dem Wettbewerb beworden, drücken Sie mir die Daumen