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Archive for the ‘Fischland Darß’ Category

Die Ahrenshooper Mühle mit und ohne Boddenblick

Die Ahrenshooper Mühle mit und ohne Boddenblick

Auf den Spuren von Carl Malchin in Ahrenshoop

 

Das Staatliche Museum Schwerin eröffnet am 04. Juli 2019 die Ausstellung

VON BARBIZON BIS ANS MEER. CARL MALCHIN UND DIE ENT­DECKUNG MECKLEN­BURGS

Frau Baumgart, die Museumspädagogin des Staatlichen Museum Schwerin, hatte mich eingeladen, die Ausstellung mit zwei Aquarellkursen begleiten. Wir haben folgende Termine abgestimmt:

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Carl Malchin hat wie kein anderer Maler die Landschaft und das Leben der Menschen an der Ostsee von Ahrenshoop, über Rostock und Warnemünde, Wismar, Poel und Warnkenhagen an der Ostsee, in Schwerin und vielen anderen Orten Mecklenburgs in seiner Zeit dokumentiert. In Vorbereitung zu der Ausstellung und der Aquarellkurse habe ich mich auf die Spuren von Carl Malchin begeben. Es ist schwer nach über 100 Jahren noch die Originalmotive zu finden. Viele Motive, wie sie Carl Malchin gesehen und gemalt hat, gibt es leider heute nicht mehr.

Als gebürtiger Rostocker hatten mich die Stadtansichten Rostocks mit St. Nikolai von ihm interessiert. Ich habe den Gerber- und Fischerbruch besucht, die Straßen in den denen Carl Malchon damals die Skizzen für seine Bilder „Winter – Motiv aus Rostock“ und „Stadtansicht Rostock mit St. Nikolai“ erstellt hat. In Tradition von Carl Spitzweg,  Giovanni Fattori,  Théo van Rysselbergheund, Franz Bunke und Carl Malchin habe ich das Motiv als Malerei auf ZIgarrenkistendeckel  gemalt. Entstanden ist das Bild „Rostocker Nikolaikirche“, mein erstes Aquarell auf Zigarrenkistenbrettern.

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Bei der „Durchsicht“ der weiteren Bilder von Carl Malchin haben mich dann seine Motive mit den Mühlen fasziniert. Er hat z.B. die Wassermühlen in Langen-Brütz und Mühlen – Eichsen sowie das Bild „Sommerweg bei der Mühle mit Blick auf Schwerin“ und die Windmühle bei Ahrenshoop. Carl Malchin hat viele Motive auf dem Fischland in Wustrow, Althagen und Ahrenshoop gemalt und gilt deshalb als Urvater der Ahrenshooper Künstlerkolonie. Sein Bild „Boddenblick mit Mühle“ wird heute als Original im Kunstmuseum Ahrenshoop gezeigt. Leider kann man viele Motive und auch die Mühlen von Carl Malchin heute nicht mehr erleben. Selbst die Ahrenshooper Mühle wurde 1968 abgerissen, später wieder aufgebaut und im August 2016 neu eröffnet.  Hier einige wenige Bilder mit den Mühlen und Motiven vom Fischland von Carl Malchin.

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Frühlingsspaziergang auf dem Kunstpfad der Ahrenshooper Künstlerkolonie

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Heute ist die Ansicht der Mühle Teil des Kunstpfades in Ahrenshoop. Also haben wir auf den Weg zu einem Frühlingsspaziergang auf das Fischland gemacht und haben versucht die Motive von des alten Meisters zu entdecken. Gestartet sind wir im Hafen von Althagen und sind über den Weg am Bodden Richtung Lotsenberg gelaufen. Man sieht fast den gesamten Weg die Ahrenshoper Mühle hinten den Bäumen und Büschen und kommt dann über einen Weg über die Boddenwiesen zu einem Hinweisschild des Kunstpfades der Ahrenshooper Künstlerkolonie. Wenn man dann den Blick an dieser Stelle auf die Mühle und die Perspektive auf dem Bild „Boddenblick mit Mühle“ vergleicht, ist relativ schnell klar, dass der Landvermesser Carl Malchin nicht an diesem Ort stand. Auch Malchin zweites Bild „Windmühle bei Ahrenshoop“ aus dem Jahr 1891 zeigt einen Blick auf die Mühle, beim dem am Horizont der Bodden zu sehen ist. Der Originalstandorte mit den Perspektiven der Bilder sind heute verbaut. Bäume und Büsche versperren die Sicht über die Wiesen. Also schauen auf die Mühle ohne Boddenblick 😉. Es ist eine schöne Idee, mit dem Hinweisschildern auf die Motive und die Maler der Künstlerkolonie hinzuweisen. Für mich war es spannend, auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs zu sein und so habe ich das Motiv der „Ahrenshooper Mühle“ als Aquarell auf einem Zigarrenkistendeckel gemalt. Hier ein paar Schnappschüsse und mein neues Aquarell.

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Blick über die Boddenwiesen auf die Mühle in Ahrenshoop (c) FRank Koebsch (2)

Blick über die Boddenwiesen auf die Mühle in Ahrenshoop (c) FRank Koebsch (2)

Ahrenshhoper Mühle (c) Aquarell von Frank Koebsch auf einem Zigarrenkistenbrett

Ahrenshhoper Mühle (c) Aquarell von Frank Koebsch auf einem Zigarrenkistenbrett

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Wenn ich mir unsere Aquarelle auf unserer Web Seite anschaue, dann fällt auf, dass ich mich bisher mehr für die Wintermotive am Strand von Ahrenshoop begeistert habe. Es sind in der Vergangenheit Bilder, wie die Aquarelle „Winter an der Ostsee“,Winter am Strand von Ahrenshoop“ und  „Das Dornenhaus im Winter“, entstanden. Das Bild der Ahrenshooper Mühle ist mein erstes Landschaftsaquarell vom Fischland mit einem Frühlingsmotiv. So gesehen hat sich mein Ausflug auf den Spuren von Carl Malchin gelohnt.

Das Aquarell – Ahrenshooper Mühle – auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Das Aquarell – Ahrenshooper Mühle – auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Vielleicht haben Sie ja nach diesem Artikel Lust bekommen,  gemeinsam mit mir den Spuren von Carl Malchin zu folgen und die Aquarellmalerei auf Zigarrenkistenbrettern aufzuprobieren, dann buchen Sie doch einen der Aquarellkurse im Staatlichen Museum Schwerin. Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen die Motive von Carl Malchin nach über 100 Jahren neu zu entdecken.

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Ahrenshooper Mühle“ auf einem Zigarrenkistenbrett hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen.

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Ahrenshhoper Mühle (c) Aquarell von Frank Koebsch auf einem Zigarrenkistenbrett

Aquarell „Ahrenshooper Mühle“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,5 x 22 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Ahrenshooper Mühle auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,5 x 22 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00

Carl Malchin – ein Maler hat die Landschaften und das Leben in MV dokumentiert

Carl Malchin –

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ein Maler hat Landschaften und das Leben dokumentiert

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Die Museen Mecklenburg – Vorpommerns bieten mit den Bildern der „alten“ Meister viele Anregungen

 

Auch wenn ich Aquarelle von den Reisen nach Grönland und Island wie das Bild „Entdeckungen im Grönlandeis“ veröffentliche, sind die meisten unserer Aquarelle in Mecklenburg – Vorpommern entstanden. So ist für mich auch immer wieder interessant zu schauen, wie andere Künstler die Landschaften, Dörfer und Städte, Tiere und Menschen an Ostsee erleben und malen. Die Museen erlauben gleichzeitig einen Blick in die Vergangenheit und es immer wieder interessant zu schauen, wie die „alten“ Meister das Leben in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrzehnten dokumentiert haben. Wenn es um norddeutsche Malerei oder konkrete die Malerei aus Mecklenburg – Vorpommern geht, sind auf jeden Fall das Pommersche Landesmuseum,  das Staatliche Museum Schwerin,  das Kulturhistorische Museum in Rostock aber genauso das Staatliche Museum für Kunst in Kopenhagen zu nennen. Neben den großen Häuser sind aber auch die Museen der Künstlerkolonien in Schwaan und Ahrenshoop zu nennen. Die Ausstellungen bieten eine wunderbare Vielfalt von verschiedenen Bildern aus der Vergangenheit. So versuche ich immer wieder bei Besuchen in Kopenhagen, in Schwaan, in Schwerin, in Ahrenshoop oder der Innenstadt von Rostock einen Blick in die Museen. Ich habe dann auch immer wieder versucht andere Menschen für die Ausstellungen zu begeistern und habe bei verschiedenen Gelegenheiten in Zusammenarbeit mit den Museen Aquarellkurse angeboten. So habe ich in der Galerie Alter und Neuer Meister in Schwerin mehrmals Portraitkurse gestaltet. Im Kulturhistorischen Museum Rostock waren wir auf den Spuren von Rodolf Bartels unterwegs und haben Laternenkinder in einem Aquarellkurs gemalt. In Schwaan bin in regelmäßig gemeinsam mit Malschülern unterwegs und aquarelliere auf den Spuren der Künstlerkolonie. In Vorbereitung oder bei den Aquarellkursen sind dann auch immer wieder Aquarelle an den Originalschauplätzen der Künstlerkolonie Schwaan entstanden. Bei meiner Begeisterung für die alten Meister und deren Malerei aus Mecklenburg -Vorpommern habe ich mich sehr gefreut, dass das Staatliche Museum Schwerin ab den 05. Juli 2019 eine Ausstellung zum Schaffen von Carl Malchin zeigt. Unter dem Titel

 

VON BARBIZON BIS ANS MEER – Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs

 

zeigt das Schweriner Museum eine Ausstellung mit 220 Werke von ihm.  In der Ankündigung der Schweriner heißt es

Carl Malchin (1838 – 1923) gilt als Begründer der mecklenburgischen Landschaftsmalerei. Kein anderer Künstler dieser Zeit war in so hohem Maße darauf spezialisiert, die Natur Mecklenburgs, …, zu erfassen.

Aus meiner Sicht hat er wie kein anderer Maler bisher die Landschaft und das Leben der Menschen an der Ostsee von Ahrenshoop, über Rostock und Warnemünde, Wismar, Poel und Warnkenhagen an der Ostsee, in Schwerin und vielen anderen Orten Mecklenburgs in seiner Zeit dokumentiert. Auf der Seite des Kunstmuseums Schwaans heißt es deshalb:

Für die mecklenburgische Malerei ist Malchin fast zu einem Markenzeichen geworden.

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Die nachfolgenden Bilder geben einen kleinen Einblick in das Schaffen von Carl Malchin.

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Was mich neben der Ausstellungsankündigung noch riesig gefreut hat, war ein Anruf von Birgit Baumgart. Frau Baumgart arbeitet als Museumspädagogin im Staatlichen Museum Schwerin  und ist die Ansprechpartnerin für Veranstaltungen und Malkurse in der Kreativwerkstatt der Galerie Alte und Neue Meister des Museums Schwerin. Sie hatte mich Ende Januar gefragt, ob ich Lust hätte die Ausstellung von Carl Malchin mit Malkursen zu begleiten. Bei meiner Begeisterung für Carl Malchin habe ich spontan zu gesagt. In den vergangenen Wochen bin ich dann ein wenig durch das Mecklenburg Land zu einigen Malorten von Carl Malchin gereist und oder habe die Motive von ihm „neu entdeckt“, wenn es die Originalschauplätze so nicht mehr gibt.  Wenn Sie sich auch einmal gerne auf die Spuren von Carl Malchin begeben wollen und gerne malen, dann merken Sie sich doch neben der Ausstellungseröffnung am 04. Juli 2019 bereits heute schon zwei Termine vor.

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Ich freue mich schon riesig auf die kommende Ausstellung, die viele Anregungen und die Aquarellkurse auf den Spuren von Carl Malchin. Kommen Sie doch mit. 😉

Kalenderblatt November 2018

Kalenderblatt November 2018

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Mit dem Start in den Novembers sind auch die letzten warmen Tage im Herbst vorbei. Aber trotzdem lohnt es sich Ausflüge in die Natur zu unternehmen. Ein Motiv, dass uns bei dem kalten Wetter immer wieder fasziniert, sind Schwäne im Flug. Auf Grund dieser Erlebnisse sind viele Schwanenbilder als Aquarelle und Fotos entstanden. Für das Kalenderblatt für den November haben wir deshalb das Wild life AquarellSchwäne im Flug“ ausgewählt. Auf unseren Ausflügen an der Ostsee, an der Peene und vielen anderen Orten konnten wir auch in der kalten Jahreszeit die majestätischen weißen Schwäne erleben. Wir wünschen Ihnen mit dem Schwanen Aquarell auf dem Kalenderblatt für den November 2018 viele schöne Erlebnisse.

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Kalenderblatt November 2018
Kalenderblatt November 2018

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Was uns immer wieder interessiert ist:

Wie sieht Ihr Kalenderblatt November 2018 aus?

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P.S. Aber vielleicht suchen Sie ja auch schon neuen Kalender, dann empfehlen wir Ihnen den Kalender 2019 mit unseren Aquarellen. Sie können den Kalender hier dem Blog oder auf unserer Web Seite kaufen.

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Bitte beachten Sie, dass die Kalender 2018 bereits ausverkauft sind. 

Wenn Sie möchten, bestellen Sie doch einen Kalender für 2020 vor.



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P.S.S: Wir gestalten unsere Kalender inzwischen seit einigen Jahren. Hier die Sammlung unsere Kalenderblätter für den November aus den vergangenen Jahren. Welches der Motive gefällt Ihnen am besten?

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Falter im Spätsommer – ein Schmetterlingsaquarell von Frank Koebsch

Falter im Spätsommer – ein Schmetterlingsaquarell

Ein Admiral auf den gelben Pippau Blüten

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Es ist bereits Anfang Oktober und der Herbst beginnt sich bemerkbar zu machen. Doch immer wieder gibt es noch diesen oder schönen Tag im sonnigen Herbst, der mit warmen Temperaturen die letzten Schmetterlinge lockt. So baut mir die warme Witterung immer noch eine Brücke meine Schmetterlingsaquarelle zu zeigen. In den letzten Tagen hatte ich schon die Aquarelle mit einem Kohlweißling auf einer Distelblüte und einen Tagfalter – das  Rotbraunes Wiesenvögelchen  – auf den Blüten des Blutweiderich auf meinem Blog vorgestellt. Bei den Motiven faszinieren mich die Farbspiele im Spätsommer, denn die Schmetterlinge sind wunderbare Farbtupfer auf den Blüten. Nach den Aquarellen „Schmetterling auf einer Distelblüte“ und „Farbspiele im Spätsommer“ will ich heute das dritte Wild life Aquarelle aus der Welt der Falter vorstellen.  Dieses Mal habe ich mir als Motiv einen Admiral auf den Pippau Blüten ausgesucht. Im Spätsommer sind auf vielen Wiesen noch mit den gelben Blüten des Pippau zu finden. Die Blüten locken immer wieder Insekten an. Auf Spaziergängen durch die Natur rund um den Darßer Ort habe ich neben Hirschen und Reiher auch den Admiral entdeckt. Für mich war der farbenfrohe Falter im Spätsommer eine wunderbare Idee für ein Bild. Ich habe mein Schmetterlingsaquarell mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem  Echt Bütten Aquarellpapier Leonardo 600 g / m2 matt von Hahnemühle gemalt. Die Kombination von Farbe und Papier erlaubt notwendigen weichen Farbübergänge für die Verläufe und die notwendigen Kontraste für die Details.  Hier mein neues Aquarell „Falter im Spätsommer“ und zwei meiner anderen Schmetterlingsaquarelle.

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Falter im Spätsommer (c) ein Schmettlerlingsaquarell von FRank KoebschFalter im Spätsommer (c) ein Schmettlerlingsaquarell von FRank Koebsch

Falter im Spätsommer (c) ein Schmettlerlingsaquarell von FRank Koebsch

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Wenn Ihnen das Motiv meines Aquarells „Falter im Spätsommer“ gefällt, dann können Sie das Bild hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf LeinwandAlu DibondAcrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie. 

Ausflüge in die Natur Mecklenburg – Vorpommerns

Ausflüge in die Natur Mecklenburg – Vorpommerns

Was man braucht sind Glück, etwas Wissen und den richtigen Tipp für Zeit und Ort

 

Ich bin viel in der Natur unterwegs, um Motive für unsere Landschafts-, Kranich- und Wild Life Aquarelle zu finden. Gerade für die Tieraquarelle ist es wichtig, die Tiere immer wieder zu beobachten, um ein wenig von ihren typischen Bewegungen in den natürlichen Lebensräumen zu erfassen. Es sind wunderbare Erlebnisse. Meist bin ich in verschiedenen Regionen Mecklenburg – Vorpommerns unterwegs. Hier finden Sie ein paar Berichte, Fotos und Aquarelle von vergangenen Ausflügen z.B. über den Vogelzug an der Ostsee mit Kranichen, Staren und Finken auf Umanz, dem Vogelzug auf Hiddensee, meiner Suche nach Fischottern auf dem Mönchgut, der Beobachtung Seeadler am Breiten Luzin, der Kranichbeobachtungen auf den Feldern an der Müritz, in der Nähe von Sanitz, auf dem Großen Schwerin, an der Peene bei Anklam. Weiterhin war ich auf dem Rundwegs am Darßer Ort unterwegs, um die Hirschbrunft an der Ostsee  zu beobachten.

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Um die Ausflüge erfolgreich zu absolvieren, um möglichst viele Tiere beobachten zu können, ist die Wahl des Zeitpunkts, etwas Wissen und Vorbereitung wichtig. Gleichzeitig braucht man eine Menge Glück und wenn möglich „Insider Tipps“. Wenn man unterwegs ist, dann ist man von vielen Dingen und insbesondere vom Wetter abhängig. Ein Beispiel hierfür war der Start der Malreise zu den Kranichen an der Müritz im vergangenen Jahr. Traditionell beginnen wir mit einer Wanderung zu den Kranichen am Rederang See. Der Nationalpark Service in Federow organisiert diese Wanderung mit dem Kranich Ticket seit Jahren. An so einen Abend kann man im Herbst das Einfliegen von tausenden Kranichen am Rederang See beobachten. Doch in vergangenen Jahr sollte alles anders sein, denn die Natur lässt sich nicht planen. Das schlechte Wetter hielt sie Kraniche an der Ostsee zurück. Statt der 6.000 Vögel wurden nur 700 Kraniche am Rederangsee gezählt. Auf Grund der starken Niederschläge der letzten Tage hatten den Wasserstand des Sees erhöht und die Kraniche sind auf andere Schlafplätze am Ostseeufer der Müritz ausgewichen. Herr Schultz vom Nationalpark Service hatte für uns schnell eine Alternative organisiert. Unsere Suche nach Motive für Kranich Aquarelle im Müritz Nationalpark führte uns in das Naturschutzgebiet Großer Schwerin. Dort hatten wir einen wunderschönen Abend mit den Kranichen, Adlern, Gänsen, Kiebitzen, Kormoranen, Reihern, Staren u.a. verbracht. Heute möchte über die Idee oder die Vorbereitungen eines Ausflugs in das

 

Anklamer Stadtbruch

 

berichten.

Es ist ein Paradies für Seeadler, Reiher, Kraniche, Milane, Otter, Biber, Schmetterlinge und und ..

 

Das Wissen über die Zusammenhänge zwischen Wetter und dem Verhalten der Tiere entscheidet immer wieder über den Erfolg der Ausflüge. Oft sind es Zufälle, die einem dann zur Hilfe kommen. Ich war im Februar bei schönsten Winterwetter im Naturparadies an der Peene bei Anklam unterwegs. Auf dem Rundkurs bei den Menzliner Deichpfaden hatte ich das Glück neben Spuren von Fischottern und Bibern, Schwäne über dem Wasser der Peene bei Menzlin, viele Meisen im Schilf und am Totholz, Kraniche im Schnee  zu beobachten.

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Wenn man sich mit den Naturerlebnissen an der Peene beschäftigt, dann  lernt man irgendwann Günther Hoffmann kennen. Er ist u.a. Naturführer im Anklamer Stadtbruch. Wenn Sie ihn und die Natur an der Peene ein wenig kennen lernen wollen, dann schauern Sie doch einmal in das Interview Günther Hoffmann im Rahmen der Sendung des NDR´s „Mein Nachmittag“.  Für Naturliebhaber und Fotofreunde empfehle ich Ihnen bei Interesse am Anklamer Stadtbruch  den Blog Frank Brehe naturephotographyEines seiner Projekte ist die Fotografie im Anklamer Stadtbruch.  Solche Informationen und Beschreibungen haben mich neugierig gemacht.  Als ich dann am 07. August den Filmbeitrag des Nordmagazins „Seltenes Bild: Über 60 Seeadler in Bugewitz“  mit Günther Hoffmann gesehen hatte und als ich dann noch vom Kranich Informationszentrum, die Info erhalten habe, dass sich die Kraniche seit  Mitte August sammeln, wuchs die Plan endlich einmal wieder das Anklamer  Stadtbruch zu besuchen.  Das Sommerwetter in den vergangenen Wochen hatte zu einem besonderen Phänomen geführt.  Viele Feuchtgebiete sind bereits ausgetrocknet und da die Kraniche in ihren Revieren keine sichere Schlafmöglichkeit mehr finden, sammeln sie früher als in anderen Jahren. Das Anklamer Stadtbruch ist einer der Schlafplätze, wenn sich die Kraniche sammeln.  Aber auch hier ist der Wasserstadt viel niedriger als in den anderen Jahren. In der fischreichen Region ist es jetzt besonders einfach im Fachwasser Fische zu fangen. Ein Schlaraffenland für Reiher, Adler und andere Fischfresser.  Meine Idee war es morgens bevor die Kraniche ihre Schlafplätze verlassen, Seeadler, Kraniche und Reiher weitere Tiere gemeinsam beobachten zu können. Meine Faszination für die Kraniche und andere Motive für unsere Wild life Aquarelle war wieder angefacht.

Ob ich die nötige Portion Glück hatte, das Wetter mitspielte und wie mein Ausflug ausging, werde ich in den nächsten Tagen berichten 😉 Als Vorgeschmack hier ein Video von Stephan Schulz, der in den vergangenen Tagen im Anklamer Stadtbruch mit seiner Kamera unterwegs war. Sein Fokus waren am die Seeadler in der Flusslandschaft Peenetal.

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Abend am Darßer Ort

Abend am Darßer Ort

Ein Aquarell vom Leuchtturm Darßer Ort

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Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft - Rundwanderweg Darßer Ort (c) Frank koebsch

Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft – Rundwanderweg Darßer Ort

Ich möchte heute ein weiteres Aquarell von einem Leuchtturm vorstellen. In den vergangenen Tagen hatte ich in den maritimen AquarellenHanse Sail“ und „Abend an der Ostmole von Warnemünde“ bereits zwei Leuchtfeuer von der Ostsee vorgestellt. Es sind die typischen Leuchttürme, die man beim Schiffe gucken in Warnemünde erleben kann. Aber die Seezeichen stehen ja nicht nur an den Hafeneinfahrten, sondern insbesondere an Stellen, wo sie vor Untiefen warten sollen. So wurde der Leuchtturm Darßer Ort gebaut, um vor der Darßer Untiefe zu warnen. Nun ich bin kein Seefahrer sondern habe den Darßer Ort und seinen Leuchtturm aus einer ganz anderen Sicht kennen gelernt. Wir sind oft auf dem Rundweg Darßer Ort im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft unterwegs. Die Natur pur rund um den Darßer Ort, genießt man am besten in den kalten Jahreszeiten.  In den Wäldern, an Stränden und Dünen am Darßer Ort findet im Herbst und Winter herrliche Motive. Bei einem herbstliche Ausflug zum Natureum am Darßer Ort kann die Hirschbrunft an der Ostsee erleben. Für mich waren die Momente unvergesslich, in denen ich Rendezvous von Schwänen und Hirschen an der Ostsee sowie Kraniche und Hirsche als Konzertteilnehmer im Herbst an der Ostsee erleben durfte. Für Naturbegeisterte und die Tiere ist der Darßer Ort ein idealer Treffpunkt, so ist auch nicht verwunderlich, dass ich hier viele Motive für meine Kranich – und Wild life Aquarelle gefunden habe. Ich habe zu dem Leuchtturm am Darßer Ort mit der Zeit ein besonderes Verhältnis entwickelt. Denn wenn dort an der Ostsee in der Natur unterwegs ist, hat man das Leuchtfeuer oft im Blick – meist von der Strandseite aus und oft umgeben von der typischen Windflüchtern auf dem Darß. So habe ich den Turm aus Backstein irgendwie „liebgewonnen“ und er ist aus meiner Sicht, einer der schönste Leuchtfeuer an der Ostsee. Aber ich habe auch noch aus einem anderen Grund sehr schöne Erinnerungen an den Leuchtturm am Darßer Ort. Denn ich die Chance in Zusammenarbeit mit dem Meeresmuseum Stralsund meine Kraniche Aquarelle im Natureum Darßer Ort auszustellen.  Der Ausstellungsort war der ehemaliger Petroleumbunker des Leuchtturm 😊

Für mein neues maritimes AquarellAbend am Darßer Ort habe ich eine besondere Lichtstimmung ausgesucht. Ich habe den Leuchtturm zur blauen Stunde gemalt. Es hat Spaß gemacht, am Strand den Sonnenuntergang zu beobachten und zu erleben, wie sich die Farben verändern. Es hat Spaß gemacht, das Aquarell mit orangen, rotbraunen und blauen Farben zu malen. Entstanden ist das Aquarell mit dem Leuchtturm Darßer Ort mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem  Echt Bütten Aquarellpapier Leonardo 600 g / m2 matt von Hahnemühle. Die Kombination von Farbe und Papier erlaubt notwendigen weichen Farbübergänge für die Lichtstimmung. Hier ein paar Schnappschüsse vom Darßer Ort mit dem Leuchtturm und das neue Aquarell.

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Abend am Darßer Ort (c) Aquarell von Frank Koebsch

Abend am Darßer Ort (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Wenn Sie sich für das Leuchtturm Aquarell bei Sonnenuntergang gefällt, dann habe ich folgende Tipps für Sie:


 

 

Abend am Darßer Ort (c) Aquarell von Frank Koebsch

Abend am Darßer Ort (c) ein Aquarell von Frank Koebsch im Format 30 x 40 cm

Bei Interesse können Sie das maritime Aquarell „Abend am Darßer Ort“ im Format 30 x 40 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€305,00

Konzertteilnehmer im Herbst an der Ostsee

Konzertteilnehmer im Herbst an der Ostsee

Ein besonderes Hirsch– oder Kranich Aquarell

 

Der Spätsommer und der Herbstanfang halten viele interessante Motive für unsere Aquarelle bereit. Es ist eine herrliche Zeit für Wildlife Aquarelle in Mecklenburg Vorpommern, denn die Hirschbrunft und der Vogelzug an der Ostsee haben begonnen. Der Kranichzug ist eines der schönsten Naturerlebnisse in Norden Deutschlands. Seit einigen Tagen können die Kraniche wieder auf Rügen, Ummanz, im Müritz – Nationalpark, auf dem Fischland – Darß -Zingst u.a. Orten beobachtet werden. Aus meiner Faszination für die Kraniche habe ich Aquarelle von den Vögeln des Glücks gemalt. Mit der Zeit ist eine stattliche Anzahl von Kranich Aquarellen entstanden. In den letzten Jahren hatte ich das Glück im Herbst nicht nur die Kraniche zu beobachten und zu malen. Auch die Hirschbrunft am Darßer Ort hatte mich motiviert, einige Wild Life Aquarelle zu malen. Besonders interessant waren für mich die Begegnung von Schwänen und Reihern mit den Hirschen und so sind die Aquarelle „Treffpunkt Darßer Ort“ und „Rendezvous an der Ostsee“ entstanden. Ich habe bei der Hirschbrunft auf dem Darß auch Kraniche beobachten können, aber sie flogen in großer Höhe über die Dünen und herbstlichen Boddenwiesen hinweg. Ein direktes Zusammentreffen mit den röhrenden Hirschen und dem Trompetenkonzert der Kraniche habe ich leider noch nicht erlebt. Aber der Gedanke, die beiden Teilnehmer des herbstlichen Konzertes an der Ostsee in einem Bild zu malen, hatte mich angeregt, ein Bild mit einem Hirsch und Kranichen zu malen. Entstanden ist das Aquarell „Konzertteilnehmer im Herbst an der Ostsee“.

 

Konzertteilnehmer im Herbst an der Ostsee (c) Aquarell mit Kranichen und Hirsch von Frank Koebsch

Konzertteilnehmer im Herbst an der Ostsee (c) Aquarell mit Kranichen und Hirsch von Frank Koebsch

 

Gemalt habe ich das Herbstbild auf Aquarellpapier Cornwall 450 g/m2 rau von Hahnemühle. Das raue Aquarellpapier erlaubt es im Zusammenspiel meiner Aquarellfarben von Schmincke die notwendigen Kontrasten für so ein Bild realisieren.

Wenn Sie Interesse haben, das Aquarell „Konzertteilnehmer im Herbst an der Ostsee“ und andere Bilder mit Kranichen, Hirschen und anderen Tieren von uns als Original zu sehen, dann können wir Ihnen den Besuch unserer Ausstellung „Wildes Land“ im Wildpark MV in Güstrow empfehlen.  Wenn Sie Lust haben selbst ein Kraniche zu beobachten und zu malen, dann möchte ich Sie zu der Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark einladen. Ich freue mich auf die kommenden Tage und Wochen mit vielen neuen Motiven von den Konzertteilnehmer im Herbst an der Ostsee“. 😉

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