Wird hier weg- oder hingeräumt - Seite 43, des Arbeitsheftes - Mit eigenen Worten 8 - Realschule Bayern mit dem Aquarell Strandkorbwärter von Frank Koebsch

Bildbesprechung – einmal anders

Bildbesprechung – einmal anders

Die Entdeckung des Aquarells „Strandkorbwärter“ in einem Schulbuch

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Ich erinnere mich nicht gerne an Bildbesprechungen in der Schule. Wie liefen bei Ihnen im Kunstunterricht Bildbesprechungen ab? Wenn es hieß „Was wollte uns der Künstler damit sagen?“ habe ich immer die Ohren zu gemacht. Diese Frage war meist im Kunstunterricht aber auch bei Besuchen in Museen zu hören. Ich fand es befremdlich, denn die meisten Künstler, deren Bilder besprochen werden sollten, waren tot und haben in ihren Memoiren nicht hinterlassen, warum sie dieses Motiv, in dieser Art und Weise, in ihrem Bild verarbeitet haben.  Ich habe mir dann immer vorgestellt, wie es dem Künstler gehen würde, wenn er bei diesem Palaver neben seinem Bild stehen steht und sich die Aussagen anhören müsste. Ich habe eigentlich nie erlebt, dass Pädagogen Fragen stellen Fragen, wie

  • Was seht Ihr?
  • Wie wirkt das Bild auf Euch?
  • Welche Erinnerungen ruft das Bild in Euch wach?
  • Wodurch wirkt dieses Bild?

Ich habe gute Erfahrungen mit Kindern in dieser Art und Weise über unsere Bilder zu sprechen, denn so verzaubern Kinder jede Ausstellung und Museum. Fragen von Kindern und Kinderlärm beleben jede Ausstellung. Umso spannender war es für mich, als im vergangenen Jahr die Westermann Bildungsmedien Verlag GmbH die Bildrechte eines meiner Aquarelle anfragte. Der Verlag interessierte sich für das Aquarell „Strandkorbwärter“ für ein Schulbuch. Das maritime Aquarell gehört zu einer kleinen Serie von Bildern mit Szenen zum Binzer Strand- und Badeleben, wie die Aquarelle „Wie kalt ist das Wasser ..?“,Illustre Badegesellschaft“, „Zaghafte Versuche“ und „Koketterie der Badenixe“.

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Strandkorbwärter (c) Aquarell von Frank Koebsch
Strandkorbwärter (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Ich war gespannt in welchem Zusammenhang der Verlag mein Aquarell mit den Menschen vom Meer in einem Schulbuch einbinden wird. Im Sommer 2020 ist nun das
Sprachbuch für bayerische Realschulen „Mit eigenen Worten – Arbeitsheft“ ISBN 978-3-14-122911-0 erschienen. Ich habe mich auf das Beleg Exemplar gefreut, den Umschlag auf gerissen und habe mein Aquarell mit dem Strandkorbwärter in dem Buch gesucht. Ich habe mich gefreut, was ich in dem Sachbuch entdeckt habe. Hier eine „Kopie“ der Schulbuchseite.

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Wird hier weg- oder hingeräumt - Seite 43, des Arbeitsheftes - Mit eigenen Worten 8 - Realschule Bayern mit dem Aquarell Strandkorbwärter von Frank Koebsch
Wird hier weg- oder hingeräumt – Seite 43, des Arbeitsheftes – Mit eigenen Worten 8 – Realschule Bayern mit dem Aquarell Strandkorbwärter von Frank Koebsch

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Mein Aquarell ist die Basis für eine Reihe von Sachaufgaben. Rund um das maritime Bild werden Fragen gestellt, die die Schüler mit eigenen Worten beantworten sollen. Hier einige der Fragen aus dem Sachbuch:

  • Wer könnte dargestellt sein?
  • Auf welche Tages- und Jahreszeit kannst Du schließen?
  • Um welchen Ort könnte es sich handeln?
  • Warum könnten die Männer an diesem Ort sein?
  • Weshalb sitzt der Mann im Anzug auf einem Liegestuhl und nicht im Strandkorb?
  • Wer könnte noch dazu kommen?
  • Welche Frage zum Bild fällt Dir noch ein?

Dazu sollen die Schüler noch folgende Aufgaben erfüllen:

  • Erstelle eine Ideensammlung, in der Du die Handlungsschritte deiner Erzählung festhältst. (Du kannst folgende Stichpunkte wählen: Liegestuhl kaputt, Zeitung fliegt weg, Sturm / Regen, Strandkorb hinter dem Liegestuhl vermietet, xy kommt dazu)
  • Sammle im Sinnessprotokoll Eindrücke, die die Personen in deiner Erzählung wahrnehmen könnten:
    • Was haben Sie gesehen, gehört, gerochen, geschmeckt, angefasst, gefühlt,…?

 

Nun das Buch „Mit eigenen Worten“ ist ein Sachbuch und nicht für den Kunstunterricht gedacht, Aber ich hätte mir gewünscht, dass manch ein Kunstlehrer oder Museumsmitarbeiter, solche Fragen im Unterricht oder bei Führungen gestellt hätte.

Welche Erfahrungen haben Sie bei Bildbesprechungen gemacht?

 

Ich bin positiv überrascht von dem Inhalt des Sachbuches in Zusammenhang mit meinem Aquarell und hoffe, dass bei der Auflage von 28.000 sich einige Kinder und Jugendliche an solche Fragen erinnern, wenn es Ausstellungen besuchen.

Für uns sind Anfragen von Verlagen und anderen Interessenten wichtig, denn die verkauften Bildrechte sind immerhin ein Teil unseres Einkommens. So gibt es gleich zwei Gründe sich gleich in zweifacher Hinsicht bei der Westermann Verlagsgruppe zu danken, einmal für die erworbenen Bildrechte und zum anderen für die etwas andere Bildbesprechung 😉.

Ein Experiment im Workshop „Landschaften wirkungsvoll gestalten“ des BDK M-V

Ein Experiment im Workshop des BDK M-V

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„Landschaften wirkungsvoll gestalten“ 

Wie kann man mit Hilfe von Vereinbarungen zur Perspektive, unabhängig voneinander Vorder-, Mittel und Hintergrund gestalten und doch gemeinsam Bilder malen?

 

Am 16. und 17. März 2018 fanden die Fachtage der Kunst des BDK Fachverband für Kunstpädagogik M-V statt. In diesem Jahr hieß das Thema „Landschaften“ und ich hatte eine Einladung erhalten, am Sonnabend den 17. März einen Workshop im Doberaner Kornhaus zu gestalten. Der Start an diesem Tag begann, wieder einmal anders als geplant, denn der Winter kam wieder mit Schnee und starken Wind zurück. Es war ein herrlicher Anblick in der Wintersonne.  Ich hatte ja den vergangenen Tagen schon ein paar Fotos vom Kornhaus und dem Doberaner Münster im Schnee hier auf meinem Blog gezeigt.

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Der Start in die Fachtagung „Landschaften“ begann mit einem Vortrag von Dr. Gero Seelig zur „Niederländische Landschaftsmalerei“.  Dr. Gero Seelig ist Kurator des Staatlichen Museums Schwerin und es war interessant, was er zur Entwicklung der Landschaftsmalerei berichtete. Einerseits weil ich die Galerie Alter und Neuer Meister in Schwerin von vielen Besuchen kenne und zum anderen weil ich dort einige Aquarellkurse gestalten konnte. Dabei konnte ich einen kleinen Einblick in das Wirkungsfeld von Dr. Gero Seelig bekommen. Nach dem Vortrag konnten die Teilnehmer der Tagung zwischen drei verschieden Workshops wählen.

  • Christine Donath – „Gelatine Druck/Gelli-Druck/Gelli-Art : Drucktechnik zum Thema Landschaften“ – Ausgeschnittene Formen und Schablonen, Schnüre, Netze, Kämme und diverse andere Materialien werden als Strukturwerkzeuge benutzt. Die entstandenen Papiere eignen sich sehr gut zur Weiterverarbeitung in Collagen und Grafiken.
  • Sylvia Dallmann „Von der Collage zur Malerei/erfundene Landschaften“ Im Focus steht das Werk des franz. Malers Nicolas de Stael
  • Frank Koebsch – „Landschaften wirkungsvoll gestalten

 

Für mich war es interessante Workshops. Warum? Ich habe Erfahrungen mit Malschülern fast jeden Alters im Rahmen von Aquarellkursen und Malreisen. Fast noch mehr Spaß macht es, mit Kindern zu basteln und zu malen und ihnen gleichzeitig die Angst vor den Ausstellungen und der Kunst zu nehmen. Kinderlärm war immer wieder in unseren Ausstellungen erwünscht, denn ich bin der Überzeugung, Ausstellungen und Museen sollten zum Anfassen und mitmachen anregen.  Nichts ist schöner, wenn man die Kids spielerisch an die Kunst herführen kann. Hierbei ist es egal, ob man in Ausstellungen Kraniche bastelt und bemalt, Projekttage an Schulen gestaltet oder Malwettbewerbe begleitet. Durch das Malen kann jeder seine Welt entdecken und für andere Menschen darstellen.  Es war spannend gemeinsam mit Personen mit Assistenzbedarf ein großes Bild auf Rügen zu gestalten. Malen bedeutet Lebensfreude. Ich habe zwar mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gemalt, aber noch nie in einem Workshop mit Kunsterziehern gearbeitet 😉.

Es war für mich ein Experiment einen Workshop im Rahmen einer Fachtagung des Bund Deutscher Kunsterzieher zu realisieren.  Ein Experiment in zweifacher Hinsicht. Gelingt es mir die Lehrer zu begeistern und lassen sich die Kunsterzieher auf das Experiment ein:

Mit Hilfe von Vereinbarungen zur Perspektive, unabhängig voneinander Vorder-, Mittel und Hintergrund zu gestalten und doch gemeinsam Bilder malen?

 

Hier meine Workshop Beschreibung:

 

Um Landschaften wirkungsvoll darzustellen, gibt es ein paar allgemeine Gestaltungsmöglichkeiten, die sich in der Malerei, dem Urban Sketching oder Zeichnungen einsetzten lassen. Frank Koebsch lädt Sie ein, die Gestaltungsmöglichkeiten z.B. in den Werken von Caspar David Friedrich zu entdecken. Lassen Sie uns dann diese Gestaltungsmöglichkeiten auf einige Landschaftsmotive übertragen.

Wenn wir diese Möglichkeiten gemeinsam abgestimmt haben, können wir mit mehreren Teilnehmern spielerisch ein Landschaftsbild malen. Vordergrund, Hintergrund sowie wichtige Elemente des Motivs werden von verschiedenen Personen und unabhängig erstellt werden. Erleben Sie wie dann eine vollständige Landschaft entsteht. Wir werden in unserem Workshop mit Folien und Overhead Folien malen. Im Unterricht kann dieses auch

  • auf verschiedenen Papieren gemalt werden, aus denen ein „Bühnenbild“ wie bei Schattentheater entstehen kann,
  • mit Photoshop auf verschiedenen Layern erfolgen, um die Kinder an Graphik Tablets und Software heranzuführen.

 

Wie heißt es so schön, Bilder sagen mehr als tausend Worte. Also zeige ich ein paar Fotos von dem Tag.

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Mit ein wenig Theorie zur Perspektive haben wir uns einige Bilder von Caspar David Friedrich wie die „Rügen Landschaft mit Meeresbuch“ und „Klosterruine Eldena und Riesengebirge“ angeschaut. Wir haben herausgearbeitet, wie Caspar David Friedrich als Poet der Landschaftsmalerei in seinen Bildern Vorder-, Mittel und Hintergrund realisiert hat. Um die Theorie erlebbarer zu machen, haben ich  einige meiner Rügen Aquarelle mit Landschaften von der Ostsee und Fotos von den Malorten vorgestellt. Am Beispiel des LandschaftsaquarellsReddevitzer Höft – Blick auf die Granitz“ und die Fotos vom Cliff auf dem Mönchgut habe ich in blau, grün, rot und mit unterschiedlichen Stiftstärken Vorder-, Mittel und Hintergrund abstrahiert. Die Hypothese ist, wenn wir Farben, Strichstärken und Maßstäbe / Größenrelationen für den Vorder-, Mittel und Hintergrund definiert haben, können wir unabhängig voneinander mit diesen Vereinbarungen einzelne Bildelemente erstellen und später zusammenfügen. Alle Theorie ist grau, also habe wir es mit verschiedene Vorder-, Mittel und Hintergründe auf Overhead Folien gezeichnet und dann über einander gelegt. Wie die Fotos zeigen, das Experiment gelang. Ich hoffe, dass die Workshops Anregungen für den Unterricht geben konnte, um Landschaften wirkungsvoll zu gestalten, um mit mehreren Kindern an einem Bild, an einer Landschaft zu malen. Es ist eine interessante Abstraktion, um eine Landschaft in mehreren Ebenen für ein Schattentheater zu bauen, Elemente von Comics zu gestalten egal oder auf Papier, Folien oder Rechner. Schau´n wir mal ob es mir gelungen ist, die Lehrer und Kunsterzieher zu begeistern. ,-)

Wie kann man im Web als Künstler erfolgreich sein?

Wie kann man im Web als Künstler erfolgreich sein?

“Nichts ist so beständig wie der Wandel”

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Die Kunst, Geld zu verdienen
Die Kunst, Geld zu verdienen

Wer heute Produkte und Dienstleistungen anbietet, kommt am Internet nicht vorbei. Unternehmen und Einzelhändler, Künstler, Galeristen, Museen, die dieses nicht beherrschen, büßen immer mehr Umsatz und Reichweite ein. Nicht umsonst sterben immer mehr Einzelhändler, Galerien ohne guten Webauftritt und mit austauschbaren Produkten, verweisen Museen ohne neue Konzepte. Aber auch das Internet ändert sich ständig. Zuerst reichte eine Web Seite, dann kamen Blogs und Social Media, Shops, Plattformen wie eBay, Amazon und und … Viele Netzwerke sind auf der Strecke geblieben und es entstehen immer wieder neue.. Relevant sind heute aus meiner Sicht Facebook, Google+, Pinterest, Instagram, WhatsApp, Twitter (???), YouTube, Snapchat. Und morgen?  Änderungen ergeben auch durch den Wandel von stationären zu mobilen Endgeräten und hin zum Internet der Dinge. Aus meiner Sicht habe ich bis ganz taff mitgehalten und unsere Aquarelle, Aquarellkurse und Malreisen im WEB präsentiert und verkauft. Doch für kommende Zeitalter des Internets der Dinge und der künstlichen Intelligenz habe ich noch keinen Plan, um unsere Aquarelle und Ausstellungen zu präsentieren.  Sie meinen dieses ist noch Zukunftsmusik? In der USA dominiert Amazon die Produktsuche. Dort suchen 44% der Menschen Produkte als erstes in Amazon. Nur 34% suchen dieses Produkt als erstes auf Google. Zur gleichen Zeit führt Amazon  Alexa und Echo ein. Die Menschen reden mit dem Marktführer der Produktsuche und steuern über die KI ihr Smart Home, kaufen darüber ein, lassen sich informieren, hören ihre Playlist, … Es wird spannend. Alle anderen Spieler im Web ziehen nach. Wie werden die Menschen morgen mit Alexa, mit Siri von Apple, Cortana von Microsoft oder dem  Google Assistent, wenn sie ein Kranich Aquarell kaufen, einen Aquarellkurs oder ein Malreise buchen wollen. Es werden sich wesentliche Veränderungen im Verhalten der Menschen und der Präsentation von Produkten und Dienstleistungen ergeben. Aber wir brauchen nicht so weit in die Zukunft schweifen, wenn es um Veränderungen geht.

Erfolgsfaktor – Präsentation von Bildern im WEB

Einer der Erfolgsfaktoren im WEB ist die Präsentation von Bildern im Internet. Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte und es lassen sich Emotionen viel einfacher mit Bildern transportieren. Nicht umsonst sind Netzwerke wie Pinterest und Instagram, Facebook mit der Präsentation von Bildern so erfolgreich, lassen sich immer mehr Menschen in den Suchmaschinen Bilder zu den Themen anzeigen und gehen dann über die Bilder auf die Web Seiten. Da ich mit dem Ausstellen und dem Verkauf unserer Aquarelle, mit Aquarellkursen und Malreisen habe ich diese Entwicklung genutzt. Ich habe mit Hilfe von Martin Mißfeldt, gelernt die eigenen Bilder für das Internet zu optimieren, um meinen Blog zu entwickeln. Mit der Suchmaschinenoptimierung für Bilder ist es gelungen, dass sich immer mehr Menschen für meinen Blog zu interessieren. Die Grundlage dafür war, dass Google meine Bilder mag. Die Entwicklung meines Blogs frankkoebsch.wordpress.com ist auf dem Bild zu sehen.

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Entwicklung des Blogs frankkoebsch.wordpress.com
Entwicklung des Blogs frankkoebsch.wordpress.com

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Im Kalenderjahr 2016 besuchten 108.975 Menschen den Blog und haben 598.239mal auf verschiedene Artikel und Bilder geklickt. Im Vergleich zu 2015 war dieses noch einmal ein Zuwachs um 18% bei den Klicks und 7% bei den Besuchern. Wenn man sich die Referrer anschaut, sieht man welche Bedeutung die Suchmaschinen für Zugriffe auf den Blog haben. Ganz klar dominiert hier Google mit einem Anteil von 94% das Feld der Suchmaschinenanbieter. Interessant ist, dass die Menschen über 46% über die Google Bildersuche auf meinen Blog zu gegriffen haben. Ein tolles Ergebnis, dass für unsere Aquarelle, unsere Fotos von den Ausstellungen, Aquarellkursen und Malreisen. Auf Grund der großen Resonanz im Web ist klar, dass wir über 75% unserer Bilder über das Internet verkaufen.

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Google Bildersuche als Referrer für meinen Blog frankkoebsch.workpress.com 2016
Google Bildersuche als Referrer für meinen Blog frankkoebsch.workpress.com 2016

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In dem Workshop „Kunst und Kommunikation im Social WEB“ hatte ich sogar einmal herausgearbeitet, dass wir ca. alle 20.000 Klicks auf unsere Web Seite eines unserer Aquarelle verkaufen. Für das Jahr 2016 könnte man dann auf Basis dieser Zahlen abschätzen, dass

  • bei ca. 600.000 Klicks auf meinem Blog,
  • einem Anteil von ca. 46% für Google Bildersuche als Referrer,
  • 20.000 notwendige Klicks für einen Verkauf eines Aquarells,
  • 14mal sich ein Käufer eines unserer Aquarelle sich auf Grund der Anzeige in der Google Bilder Suche für eines unserer Bilder entschieden hat.

Diese Aussage ließen sich in ähnlicher Weise auch für die verkauften Kalender, Kunstkarten, Drucke, Bildrechte, Kurse und Reisen hochrechnen und in Euro ausweisen

Aus unserer Sicht ein gutes Ergebnis, wenn denn dieses Bestand hätte oder ausbaufähig wäre.

Negative Auswirkungen der Änderungen in der Google Bildersuche

Google hat immer wieder die Bilder suche zum Teil gravierend geändert. Im Februar 2013 waren die angekündigten Änderungen so groß, dass ich in einem Artikel geschrieben habe, Google will mir 50% meiner Chancen berauben. Damals gab eine große Protestwelle, die Aktion „Verteidige Dein Bild“ wurde ins Lebens gerufen und es gab rechtliche Auseinandersetzungen mit Google. Damals war es nur eine Ankündigung oder jetzt hat es Google wirklich gemacht. In der Nacht vom 07. zum 08. Februar 2016 hat Google die „neue“ Bildersuche in Deutschland eingeführt und Google Image Search verschwindet als Referrer.

Für die Menschen die im Web Suchen bedeutet dieses erst einmal eine Veränderung von der Darstellung der Suchergebnisse. Hier das Ergebnis der „neuen“ Google Bildersuche für den Such Begriff Kranich Aquarelle.

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Für den Nutzer gibt es einige zusätzliche Informationen, viele Möglichkeiten zum weiteren Suchen und er kann durch das Klicken auf das ausgewählte Bild, auf die angezeigte Seitenbezeichnung und den Button „Seite besuchen“ auf meinen Blog und unsere Web Seite gelangen.  Scheinbar eine ganz gute Änderung, denn vielen Menschen die Google für die Bildersuche nutzen, wird es gefallen. Gefallen tut es aber nicht den Menschen (Künstler, Fotografen, Gewerbetreibende, Museen, Verlage, Unternehmen,…. ), die Bilder in Netz stellen. Denn es ist keine bloße Änderung in der Darstellung oder dass ein Refferer Typ umbenannt wird, sondern die Änderung führt dazu, dass ein deutlicher Besucherrückgang auf Grund der neuen Google Bildersuche zu verzeichnen ist und in der Urgeberrecht eingegriffen wird. Der Rückgang der Trafficdaten aber auch eine Vielzahl  von inhaltlichen und rechtlich ungeklärten Fragen zum Urheberrecht führt zu einer Diskussion im WEB zum Teil auf einer sehr technischen Ebene oder in Bezug auf die Rechtmäßigkeit. Wohin diese Diskussion führen wird, steht noch in den Sternen.

Ich persönlich würde mir eine konsequente Auseinandersetzung in den Verbändern und Kammern der deutschen Künstler, Architekten, Fotografen, Verlage, Unternehmen, … und der VG Bild wünschen, um das Urheberrecht zu stärken und meine / unserer Vermarkungschance im Netz zu wahren. Das es gehen würde, hat der Prozess der GEMA der gegen Youtube und damit Google gezeigt. Aber die VG Bild – jetzt Bildkunst – schläft wie so oft.

Ich muss mich auf jeden Fall darauf einstellen, dass ich mit Hilfe von Google wesentlich weniger Aquarelle, Kalender, Kunstkarten, Drucke, Malreisen und Kurse verkaufen werde. Ich kann bei der Aussage von 2013 bleiben, Google raubt mir seit Februar 2017 50% meiner Marktchancen durch die Änderung in der Bildersuche. (Zumindestens auf Google)

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Änderungen in der Bilderpräsentation und Vermarktung

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Nun die Aussage , dass Google mit 50% meine Marktchance raubt, ist ein wenig plakativ. Denn die Menschen, die sich für Produkte interessieren, werden weiterhin suchen und auch finden. Also muss ich dafür sorgen, dass unsere Aquarelle, Kalender, Kunstkarten, Drucke, Malreisen, Kurse und andere Produkte gefunden werden. Nichts ist so beständig wie, der Wandel. Auf der Seite online.marketing.de habe ich dazu zwei interessante Artikel gefunden:

Wenn denn immer mehr die Stimme unser Interface zum Internet wird, vielleicht sollte ich Google einfach machen lassen. Vielleicht ist es viel interessanter für den Marktführer der Produktsuche im Web – Amazon einen Skill (App) für Alexa  zu entwickeln, der Bilder mittels Sprache beschreiben kann. Doch welche Frage sollten Alexa, Siri, Cortana oder der Google Assistent, einem Menschen zu Bildern allgemein oder zu unseren Aquarellen beantworten. Was zu sehen ist? Wo, wann und wie das Bild entstanden ist? Wer der Urheber ist? In welchem Zusammenhang in welchen Kontext das Bild zu …., ja zu was eigentlich steht? Welche Farben, welchen Papier ich beim Malen habe? Oder was will uns der Künstler mit diesem Bild sagen? Wie lange soll der Text sein, wo ein Bild mehr sagen kann als 1.000 Worte. Nein so eine App / Skill wir sich nicht durchsetzen. Viel mehr werden die Assistenten der künstlichen Intelligenz auf unserem Wunsch per Sprache Bilder auf verschiedenen Displays anzeigen, auf dem Kühlschrank ein Stillleben mit Lebensmittel, im Wohnzimmer als „elektronisches Gemälde“ als Bild passend zur Jahreszeit oder Stimmung der Bewohner, im Arbeitsumfeld je nach Nutzung der Räume für ein Teammeeting, eine Kundenpräsentation und und … Sie meinen dieses science fiction. Oh nein, Apps auf den Smart Phone steuern heute die Werbung auf den Screens der Läden an denen ich vorbei gehe, wie stellen zuhause auf digitalen Bilder Rahmen,  Smartphone, Tablets, Desktops entsprechend unserer Stimmung Hintergrundbilder ein, Windows bietet bei jedem Start wunderschöne Fotos an, in Unternehmer können aus deren Kunstsammlungen Gemälde für  bestimmte Anlässe und Räume geordert werden, Hotel erfassen unsere Vorlieben und sorgen dafür das wir ein Zimmer mit der passenden Einrichtung bekommen. Wenn dieses morgen, ja morgen und nicht in 100 Jahren noch ein wenige eleganter über unsere Stimme als Interface geht, dann kann „jedes beliebige Bild“ an jedem Ort gezeigt werden.  Es kommt hierbei darauf an, dass die Bilder gut beschrieben werden und dass die Urheberrechte durchgesetzt werden. Also sollten zu den Bildern die oben genannten Informationen genauso wie die traditionellen Keywords vorhanden sein. Das bekomme ich hin. Aber die Durchsetzung des Urheberrechtes, mein Lebensunterhalt macht mir Sorgen,

denn Alexa & Co suchen ein Bild und ich suche eine Möglichkeit meine Bilder zu vermarkten 😉

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Alexa ich suche ein Bild und die Frage nach den Bildrechten (c) Frank Koebsch
Alexa ich suche ein Bild und die Frage nach den Bildrechten (c) Frank Koebsch

 

Drucke von unseren Aquarelle nach Kundenwunsch

Drucke von unseren Aquarelle nach Kundenwunsch

Reproduktionen auf verschiedenen Papieren, Leinwand, Acryl, Alu Dibond u.a.

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In den vergangenen Tagen haben wir wieder Anfragen nach Drucken von unseren Aquarellen erhalten. Einmal konnten wir von dem Motiv „Ich seh Dich – ein Aquarell mit Waldohreule von Hanka  Koebsch“ einen Posterdruck verkaufen. Von meinem Kranich AquarellAuf dem Weg nach Rügen“ wurde ein großer Druck auf Hahnemühle Papier Albrecht Dürer nachgefragt. Hier ein paar Schnappschüsse  von den Drucken der Motive.

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Duck des Kranich Aquarells - auf dem Weg nach Rügen - auf Hahnemühle Papier Albrecht Dürer (c) Frank Koebsch (3)
Duck des Kranich Aquarells – auf dem Weg nach Rügen – auf Hahnemühle Papier Albrecht Dürer (c) Frank Koebsch (3)

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Die Gründe für die Nachfrage nach Drucken sind oft ganz unterschiedlich. Natur, Kranich– und Wild Life Aquarelle begeistern viele Menschen und so konnten wir viele dieser Aquarelle verkaufen. Also werden Drucke wie in diesen Fällen meist nachgefragt, da die Originale bereits verkauft sind. Aber es gibt auch andere Gründe, z.B. wenn die Größe des Aquarells oder der Preis des Originals nicht passt. Das Kranich AquarellAuf dem Weg nach Rügen“ habe ich auf Hahnemühle Aquarellpapier Britannia 300 g/cm2 matt im Format 50 x 20 cm. Unsere Kundin wollte einen Druck im Format 100 x 40 cm, um das Motiv wirkungsvoll sehr groß an einer Wand zu präsentieren. Um eine hohe Druckqualität zu garantieren, haben wir der Käuferin das FineArt – Hahnemühle Papier Albrecht Dürer empfohlen. Das Papier eignet sich wunderbar für Kunstreproduktionen, denn es hat auf Grund seiner Herstellung im traditionellen Rundsiebverfahren eine Aquarellstruktur. Wir haben dann die Bildwerk GmbH beauftragt, mit einem 12 Farb-Duck die Reproduktion zu erstellen. Das Ergebnis war ein wunderbarer Druck, der dem Original eines Aquarells sehr nahe kommt.

Weniger aufwendig in der Justierung, dem Papier und der Drucktechnik sind Poster. Wir lassen sie auf dem Fotopapier „PosterSatin 250“ mit einer seidenmatten Oberfläche erstellen. Dank der beidseitigen Polyethylenkaschierung und des hohen Papiergewichts ist PosterSatin 250 extrem dimensionsstabil. Das sorgt für extra hohe Stabilität und eine intensive Strahlglanz Ihres Posters. Knicke, Risse oder Eselsohren wie man sie von den Papier-Postern kennt, haben bei Ihrem Fotoposter also keine Chance. Ein Poster ist eine gute kostengünstige Alternative.

Beide Kunden waren mit unserer Beratung und den Drucken sehr zufrieden. Wenn Sie auch Interesse an einem Druck von unseren Aquarellen haben, dann beraten wir Sie gerne. Hier eine kleine Auswahl von Reproduktionen, die wir in letzter Zeit auf Kundenwunsch erstellt haben.

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Neben Posterdrucken, Drucken auf hochwertigen Hahnemühle Papieren, bieten wir Reproduktionen auch auf Leinwand, auf Acrylglas oder als Galerieprint auf Alu Dibond an. Auf unserer Web Seite finden Sie eine Übersicht der Drucke von unseren Aquarellen. Aber oft sind die Wünsche nach den Formaten und dem Material des Drucks sehr spezifisch, also sprechen Sie uns einfach an. Wir erstellen Reproduktionen  von unseren Aquarellen nach Kundenwunsch.

Galerieprint auf Alu Dibond von unseren Aquarellen

Galerieprint auf Alu Dibond von unseren Aquarellen

Warum wir Drucke von unseren Aquarellen anbieten?

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Wir verkaufen Jahr für Jahr unsere Bilder. In den vergangenen drei Jahren haben mehr als 100
unserer Aquarelle bei Käufern einen neuen Platz gefunden. So kommt es schon mal vor, dass sich Menschen auch für verkaufte Aquarellbilder interessieren. Dann erhalten wir schon mal die Frage, ob wir dieses Bild noch einmal malen würden oder zu mindestens so ähnlich. Unsere Aquarelle sind einmalig, es sind Bilder die aus einer Stimmung, aus einer Begeisterung, der Faszination für ein Motiv entstanden sind. Wiederholen lässt sich ein Bild nicht, denn es ist mehr als nur Handwerk. Wenn so ein Bild entsteht, dann kann es Wochen, Monate dauern, bis es fertig ist. Manchmal hat man eine Idee, kann das Motiv noch nicht fassen oder umsetzen. Andere Aquarelle entstehen spontan aus einer Laune oder Stimmung heraus oder auf einer Malreise, weil uns vor Ort genau dieses Motiv gefällt. All dieses fließt beim Malen mit ein und so gibt es unsere Aquarelle nur einmal. Einige Motive sind gefragter als andere. Zum Bespiel begeistern Mohnaquarelle zu jeder Jahreszeit, egal ob in Aquarellkursen oder den Besuchern meines Blogs. Mohnaquarelle machen Spaß, aber es kommt auf die richtige Dosis an.

Manche Motive unser Aquarelle sind gefragt, z.B. Hankas Krokusse auf Facebook
Manche Motive unser Aquarelle sind gefragt, z.B. Hankas Krokusse auf Facebook

Ein anderes Beispiel ist Hankas
Krokus Aquarell „Geschafft“
. Hanka hatte dieses Bild im Februar 2014 gemalt, als damals die Frühlingsonne die ersten Blüten gelockt hat. Kaum hatten wir das Frühlingsaquarell auf unsere WEB Seite gestellt, konnten wir es verkaufen. Die Begeisterung für dieses Krokusbild war in diesem Jahr sehr groß, als ich es zum ersten Mal auf Facebook veröffentlichte. Mit diesem Post erreichte ich über 7.500 Menschen und 153 wurde das Bild geliked. Fazit: Manche Motive unser Aquarelle sind gefragt, z.B. Hankas Krokusse 😉
Bei so viel Begeisterung war es zu erwarten, dass sich irgendwann die Frage ergibt: Kann ich das Bild als Reproduktionen erwerben? Die Motivation einen Druck zu kaufen, kann ganz unterschiedlich sein. Oft sind die Originale wie in diesem Fall bereits verkauft. Aber Drucke von unseren Bildern werden auch dann gekauft, wenn das gewünschte Motiv hat nicht die passende Größe hat oder der Preis des Originals nicht zu dem jetzigen Stand des Geldbeutel passt. Gründe gibt es viele, warum immer wieder Drucke auf verschiedenen Materialien und Größen nachgefragt werden. Hankas Krokusaquarell haben wir für unsere Kundin als Galerie Druck auf Alu Dibond erstellen lassen. Da die verschiedenen Möglichkeiten für Drucke von unseren Aquarellen nicht jedem bekannt sind, habe ich immer wieder einmal die verschiedenen Möglichkeiten vorgestellt, z.B.:

Heute möchte ich Ihnen ein weiteres Beispiel vorstellen.

Unser Aquarelle als Galerieprint auf Alu Dibond

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Technisch geschehen kann man heute auf ganz viele Materialien drucken und Materialien kombinieren. Ein Galerieprint auf Alu Dibond ist ein Druckformat, das sich für höchste Ansprüche durchgesetzt hat. Entweder wird mit einem hochauflösender Direktdruck auf Alu Dibond oder einer Zwischenschicht gedruckt. Dieses Verfahren wird seit Jahren von Fotografen eingesetzt. Die Vorteile wie geringes Gewicht, mechanische Stabilität, Bruchsicherheit, hohe UV Beständigkeit, ein Material – welches leicht zu pflegen ist, liegen auf der Hand. Die Reproduktion auf der Alu-Dibond-Platte wird dann mit einem 3 – 4 mm starken Acylglas gegen Umwelteinflüsse und UV Licht geschützt. Das Ergebnis ist ein farbintensiver Druck mit strahlenden Farben, langer Farbbeständigkeit und beeindruckendem Tiefeneffekt. Wir haben unserer Kundin einen solchen Galerieprint auf Alu Dibond vor einem Jahr vorstellt. Sie hat mit dem Krokusbild den dritten Druck in dieser Art erworben. Für uns ein überzeugendes Argument, dieses Möglichkeit endlich auch auf meinem Blog vorzustellen. Hier ein paar Fotos von Hankas Krokus Aquarell – Geschafft – als Galerieprint auf Alu Dibond.

Hankas Krokus Aquarell - Geschafft - als Galerieprint auf Alu Dibond (c) Frank Koebsch
Hankas Krokus Aquarell – Geschafft – als Galerieprint auf Alu Dibond (c) Frank Koebsch


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Wenn Sie ebenfalls einen Druck von unseren Aquarellen erwerben wollen, scheuen Sie sich nicht mit uns Kontakt auf zu nehmen. Wir beraten Sie gerne über die Möglichkeiten. Doch erst einmal wünschen wir unserer Kundin viel Freude mit Ihrem dritten Galerieprint auf Alu Dibond von unserem Aquarell.

Kalenderblatt November 2014

Kalenderblatt November 2014

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Es ist Zeit, das Kalenderblatt für November 2014 zu zeigen.

 

Kalenderblatt November 2014
Kalenderblatt November 2014

 

Kalender 2015 mit Aquarellen von Hanka &; Frank Koebsch
Kalender 2015 mit Aquarellen von Hanka &; Frank Koebsch

Wie sieht Ihr Kalenderblatt November 2014 aus? Oder suchen  Sie schon einen Kalender für 2015? Hier finden Sie den neuen Kalender 2015 mit  einer Auswahl unserer Aquarelle. Schauen Sie mal rein, es lohnt sich.

Fotofestival „horizonte zingst“ 2014

Fotofestival „horizonte zingst“ 2014

Stürmische Impressionen vom Fotofestival in Zingst

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Ich bin Fan des Fotofestivals „horizonte“ in Zingst. In Jahren 2013, 2012, 2011 und 2009 habe ich es geschafft das Festival zu besuchen. In diesem Jahr musste ich mich sputen, denn morgen fahre ich nach Middelhagen, denn dort erwarten mich Malschüler für Malreise „Faszination Rügen“. Also bin  ich heute nach dem Aquarellkurs an der VHS Schwerin gleich nach Zingst gefahren. Die Zeit war eigentlich viel zu kurz, also habe ich mein Besuchsprogramm minimiert. Gestartet bin ich im Hotel „Vier Jahreszeiten“ und habe mir dort die Ausstellungen Aktfotografie Flora P., „SEE YOU“ – Große Augen von kleinen Tieren, „Blende“ – den  Deutschen Zeitungsleserwettbewerb, Gastland Finnland – fotografische Lichtblicke am Rande Europas,  u.a. angeschaut. Interessant fand ich in den Ausstellungen des Hotels, dass neben den Bildern auch Zitate von Henri Cartier-Bresson,  Lewis Wickes Hine z.B.

Was ist ein gutes Foto? Henri Cartier-Bresson antwortete hieraus: Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als ein Sekunde schaut.

Warum sollte man fotografieren? Die Antwort von Lewis W. Hine war: Wenn ich die Geschichten in Worten erzählen könnte, brauchte ich keine Kamera rumschleppen.

aufgelistet wurden. Einige dieser Zitate kann ich sicher in Abwandlung für meine Aquarelle übernehmen 😉 Vom Hotel aus bin ich zur Multimediahalle gefahren. Die Ausstellung »Grandiose Naturdokumente« dort, war wie in den vergangenen Jahren einer der Höhepunkte meines Besuchs in Zingst. Es sind wirklich phantastische Foto und den Titel „Grandiose Naturdokumente“ hat sich die Ausstellung verdient. Von dort bin ich dann Richtung in Richtung des Kurhauses gegangen.  In der Galerie des Kurhauses wird die Ausstellung »Küstenfischer: Noch sind sie da« gezeigt. Die Fischer und ihre Boote sind wunderbare maritime Motive. Neben der den Naturaufnahmen in der Multimediahalle ist dieses die zweite Ausstellung, die mich positiv überrascht hat. Auf den Weg zur Seebrücke und der Ausstellung am Strand wurden wir von Sturmböen empfangen. Dort wo sich im vergangenen die Giganten der Meere getummelt haben, ist in diesem Jahr die Ausstellung »Butterfly« – Jan Michael Hosan zu sehen. Aber die Schmetterlinge von Jan Michael Hosan konnten sich gestern am Strand nicht enthalten. Auf Grund des Sturms drohte die Wellen die Ausstellung zu unterspülen. Also hat die Feuerwehr den Strand gesperrt und begonnen die Bilder mit ersten Sandwällen zu schützen. Die Feuerwehr am Strand von Zingst hatte einige Stunden zu tun, um die notwenigen Sicherungsaufgabe zu bewältigen. Gleichzeitig waren gestern die Sturm und  Wellen die besten Motive beim Fotofestival Horzionte in Zingst.

Viele Ausstellungen konnte ich noch gar nicht sehen, also werden wir in einigen Tagen sicher noch einmal nach Zingst fahren und uns nach Ende des Fotofestival die verbleibenden Ausstellung anzuschauen.  Eines kann aber uneingeschränkt auch in diesem Jahr sagen:

Ein Besuch des Fotofestival „horzionte zingst“ 2014  lohnt sich. 😉

Die App zur Kunstsammlung der Deutschen Bank

Die App zur Kunstsammlung der Deutschen Bank

App Deutsche Bank Art Works

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Start der App - Deutsche Bank Art Works

Ich hatte in der Vergangenheit immer wieder einmal Berührungspunkte zur Deutschen Bank. Zum einen weil mich beruflich die Kommunikationstechnologie der Bank interessierte und zum anderen weil ich immer mehr Kunst und Kultur an meinem Dienststandort Frankfurt entdeckte. So war es ein glücklicher Zufall, 2006 einen Vortrag von Friedhelm Hütte im Rahmen einer Ausstellungseröffnung beim VOEB in Bonn über die Kunstsammlung der Deutschen Bank zu hören. Im Rahmen des Vortrages bekamen wir eine Einführung in die Geschichte der Kunstsammlung. Es war interessant zu hören, von welchen Gesichtspunkten sich die Deutsche Bank bei ihren Ankäufen leiten lässt und wie sie mit der Kunst umgeht. Seit dem habe ich immer wieder die Veröffentlichungen über die Sammlung der Deutschen Bank verfolgt.

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Übersicht - App Deutsche Bank Art Works
Übersicht – App Deutsche Bank Art Works
Deutsche Künstler - App Deutsche Bank Art Works
Deutsche Künstler – App Deutsche Bank Art Works

In den vergangenen Tagen wurde ich auf die App Deutsche Bank Art Works  aufmerksam. Ich habe dann am Wochenende in aller Ruhe mit der Android Version auf meinem Samsung Galaxy die Sammlung in den Frankfurter Türmen der Deutschen Bank erkundet. Die App macht den Einstieg leicht. Das Intro zeigt die Hochhäuser und blendet dann zur Anordnung der Sammlung in den Etagen über.

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Diese Übersicht mit ihrer farblichen Gestaltung verführt dazu, die einzelnen Bereiche zu erkunden. Ich bin mit dem Feld „Deutschland“ gestartet und war sehr erfreut, unter anderem auf Neo Rauch zu treffen.

Information über Neo Rauch - App Deutsche Bank Art Works
Information über Neo Rauch – App Deutsche Bank Art Works

Ich konnte im Sommer 2010 eine Ausstellung von Neo Rauch in München besuchen und war gespannt auf die Informationen und die Werke in der Sammlung. O.k. nach dem Klick auf dem Namen des Künstlers öffnet sich eine Seite mit einer kurzen Vorstellung der Künstler. Für eine App auf einem Smartphone das richtige Maß an Informationen. Also weiter zu dem Kunstwerken von Neo Rauch.

Der Punkt unten auf der Seite suggerierte mir, es existiert nur eine Seite und so war meine Erwartung, dass ich über die Buttonleiste oben auf dem Display unter „Kunstwerke“ die Bilder von Neo Rauch finden würde. Welch eine Überraschung – ich landete auf einer Seite mit Kunstwerke der asiatischen Künstler. Wie weiter? Also mit der Returntaste zurück zu Neo Rauch. Noch mal nach unten gescrollt, die Menütaste gedrückt … Irgendwann habe ich dann versucht, ob links oder rechts eine weitere Seite vorhanden ist. Das Scrollen nach links brachte den Zugang zu der Seite mit den  Kunstwerken von Neo Rauch.

Kunstwerke über Neo Rauch - App Deutsche Bank Art Works
Kunstwerke über Neo Rauch – App Deutsche Bank Art Works
Die Weiche von Neo Rauch - App Deutsche Bank Art Works
Die Weiche von Neo Rauch – App Deutsche Bank Art Works

Durch Berühren der einzelnen Werke werden diese mit Beschreibung aufgeblendet. Zwischen den einzelnen Bildern kann man gut durch Scrollen nach links und rechts wechseln. Bei Bedarf kann man die einzelnen Bilder zoomen. Mit der Return Taste kommt man wieder auf die Übersichtsseite der Kunstwerke. Bei genauem Hinsehen entdeckte ich unten auf dieser Übersichtsseite zwei Punkte als Hinweis, dass  zwei Seiten zu Neo Rauch existieren. Auf der Infoseite der Künstler wird der Punkt für diese Seite in der gleichen Farbe dargestellt wie der Hintergrund der Infoseite. Damit geht bei Künstlern mit nur einer Seite mit Kunstwerken der Hinweis auf die weiteren Seiten im Textteil verloren.  In diesem Fall würde ich mir eine weitere Steuerungstaste wünschen.

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Information über Tobias Rehberger - App Deutsche Bank Art Works
Information über Tobias Rehberger – App Deutsche Bank Art Works
Aquarell auf Bütten von Tobias Rehberger - App Deutsche Bank Art Works
Aquarell auf Bütten von Tobias Rehberger – App Deutsche Bank Art Works

Bei anderen Künstlern mit mehreren Werksseiten wie z.B. Tobias Rehberger gibt es dieses Problem nicht. Also hatte ich einen schlechten Einstieg in die App gewählt. Nun ging die Entdeckungstour erst richtig los. Bei Tobias Rehberger interessierten mich natürlich seine „in der Manier eines Hobbymalers“ erstellten Aquarelle, wie es in dem Infotext der App heißt.

Übersicht asiatischer Künstler - App Deutsche Bank Art Works
Übersicht asiatischer Künstler – App Deutsche Bank Art Works
Beschreibung für die Gegenwartskunst in Asien und Pazifik - App Deutsche Bank Art Works
Beschreibung für die Gegenwarts- kunst in Asien und Pazifik – App Deutsche Bank Art Works

Danach wechselte ich über die Übersichtsseite nach „Asien / Pazifik“ landete auf einer Seite mit der Auflistung der in der Sammlung vertretenden Künstler. Da ich mich mit den Künstlern dieser Region wenig auskenne, habe ich mir über die Infozeile (i) eine Beschreibung für die Gegenwartskunst in „Asien /Pazifik“ anzeigen lassen. Die Beschreibung erleichterte mir den Zugang zu den Werken und den ausstellenden Künstler dieser Region.

Über das Auswahlmenü oder auf den Seiten kann man auch direkt zu den ausgestellten Kunstwerken wechseln und durch Scrollen in eine beliebige Region kommen.

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Menüsteuerung - App Deutsche Bank Art Works
Menüsteuerung – App Deutsche Bank Art Works
Foto von Zwelethu Mthethwa - App Deutsche Bank Art Works
Foto von Zwelethu Mthethwa – App Deutsche Bank Art Works
Werke der Sammlung aus Afrika und dem Nahen Osten - App Deutsche Bank Art Works
Werke der Sammlung aus Afrika und dem Nahen Osten – App Deutsche Bank Art Works

Fasziniert haben mich sofort die ausdrucksstarken Fotografien des südafrikanischen Fotografen und Malers Zwelethu Mthethwa.  Spätestens an dieser Stelle war es interessant auszuprobieren, wie die App in soziale Netzwerke eingebunden ist. Über die Menütaste kann man weitere Funktionen aufrufen.  Je nach Seite bekommt man ein Auswahlmenü angeboten – beim Betrachten der einzelnen Kunstwerke bietet das Menü vier Auswahlfelder.

Über die Funktion „Share“  kann man die einzelnen Werke auf Facebook teilen und kommentieren. „Scan“ erlaubt das Scannen der QR – Codes an den einzelnen Werken. Eine gute Funktion wenn man in der Ausstellung unterwegs ist und weitere Informationen zu den einzelnen Bildern haben möchte. Hat man mittels QR Code das Bild gefunden, bringt die Menüauswahl den Nutzer auch zur Infoseite des Künstlers.

Über den Menüpunkt  „Info“ bekommt man Informationen zum Engagement für die Gegenwartskunst der Deutschen Bank, zum Impressum, zu den Bildnachweisen, dem Copyright und zu anderen notwendigen Informationen.

Übersicht - App Deutsche Bank Art Works
Übersicht – App Deutsche Bank Art Works
Art works – auf 60 Etagen - App Deutsche Bank Art Works
Art works – auf 60 Etagen – App Deutsche Bank Art Works
Besucher Information - App Deutsche Bank Art Works
Besucher Information – App Deutsche Bank Art Works

Wozu ich etwas länger gebraucht habe, war die Suche nach den Informationen über Öffnungszeiten, Möglichkeiten einer Führung u.a. Zu diesen Informationen kommt  man recht umständlich über das graue Feld „Art works – auf 60 Etagen“ in der Übersicht. Dieses Feld habe ich wirklich erst nach intensiver Suche berührt.

Dabei sind hier sehr wichtige Informationen zu finden. Ein Video, im dem Friedhelm Hütte eine Einführung in die Sammlung der Deutschen Bank und die Ausstellung am Standort Frankfurt gibt. Ich habe das Video mit großem Interesse geschaut.  Der Text dieser Seite gibt einen Auszug der Informationen wieder. Erst wenn man sich nicht von dem Video ablenken lässt und im Text nach ganz unten scrollt, findet man zwei weitere  Links zur  „Besucher Information“ und einer „Umgebungskarte“.

Fazit:

Die App ist wunderbar geeignet, um sich über die ausgestellten Werke in der Türmen der Deutschen Bank zu informieren. Die App kann gut vor dem Besuch oder während des Ausstellungsbesuches genutzt werden.

Warum ich trotz Suchens auf der Seite von Neo Rauch nach den Kunstwerken zu dieser Aussage gekommen bin, ist ganz einfach. Wenn ich einen anderen Künstler als Einstieg gewählt hätte, wäre dieses nicht passiert. Die App lässt sich sehr einfach bedienen.  Was wirklich schade ist, – das Video von Friedhelm Hütte über die Sammlung und insbesondere die Besucherinformationen sind sehr schwer zu finden. Was nützt die beste App, wenn mögliche Besucher nicht den Weg in eine der Führungen durch die Ausstellung finden.

Aber insgesamt wünsche ich mir viel mehr solche informativen und gut gemachten Apps für Museen, Ausstellungen und Sammlungen.

Viel Spaß beim Ausprobieren der App zur Kunstsammlung der Deutschen Bank

Online Kurse für Malerei

Gewinnen Sie einen Online Kurs bei der Malerin Anna Schüler

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Ich werde neben den Aquarellkursen, die ich anbiete, immer wieder per Mail oder  über die Kommentarfunktion meines Blogs oder in Foren gebeten, gebeten Menschen bei der Aquarellmalerei zu helfen. Eines der Beispiele aus den letzten Wochen finden Sie in dem Artikel Brillanz der Farben in einem Aquarell am Beispiel des Aquarellbildes  „Distel im Abendlicht“.  Solche Hilfen sind natürlich die Ausnahme, denn der zeitliche Auswand ist enorm. In der Regel müssen sich Malinteressierte  und Dozenten zu Workshops, Malreisen oder einem regelmäßigen Kursprogramm zusammen finden. Hier gibt es dann nur die Möglichkeiten, das Orte und Zeit passen oder der Kurs, der Workshop findet nicht statt.

Anna Schüler betreibt seit Jahren erfolgreich eine Malschule in Selm. Sie kennt deshalb sehr gut die Schwierigkeiten, die sich für die Malinteressierte und Kursteilnehmer im Alltag ergeben. Deshalb bietet Anna Schüler in ihrem Blog  eine sehr interessante Möglichkeit an, Unterricht und Bildbesprechungen im Web zu realisieren.

Anna schreibt auf Ihrer Web Seite:

Bald fängt ein neues Jahr an, und ich freu mich. endlich die lange angekündigte Online – Klasse anbieten zu können;  eine wunderbare Art ins neue Jahr zu starten!
Am 10. Januar  2012  kommt  nun  der Online- Kurs  in einem geschlossenen Blog.  Dort können, die anhand meiner Videos auf  http://www.geistreich-lernen.de erprobten Techniken vertieft, Bilder hochgeladen und besprochen werden..
Der weiterführende und begleitende Online –  Kurs dauert 4 Wochen.
Ich möchte euch ermutigen euren eigenen Stil zu entwickeln, euch  Anleitung geben sich von der Vorgabe des Videos zu lösen, die Techniken mitzunehmen und eigenständige Arbeiten zu schaffen.

Der Kurs beinhaltet tägliche Besprechung der hochgeladenen Arbeiten, auf Wunsch privat, sonst öffentlich im Blog sowie eine wöchentliche gemeinsame Diskussion aller TeilnehmerInnen. Materiallisten und persönliche Betreuung.

Es wird eine geschlossene Facebookgruppe eingerichtet zum schnellen Austausch untereinander
Eine Flickrseite um allen die Möglichkeit zu geben, durch die Bilder zu wandern und auch den Entwicklungsprozess zu verfolgen

Wöchentlich werde ich weiterführende Links zeigen, die euch mit Musik, Texten und allem was ich sonst nützlich für die Entwicklung finde inspirieren sollen.

 

Ab den 15. Dezember ist eine Anmeldung möglich. Aber was vielleicht noch viel interessanter ist, ist die Tatsache, dass Anna einen Platz für diesen Kurs verlost. Zur Teilnahme  müssen Sie nur einen Kommentar auf dem Blog von Anna hinter lassen. Viel Erfolg bei der Verlosung.

Anna zeigt in ihrem neuen Online Kurs u.a. wie Arbeiten entstehen, die beiden hier gezeigten ähnlich sind. Also schöne Herausforderungen zu denen Sie Hilfe und Anregungen erhalten.

december rain I - ink and acrylics on torchon paper (c) Anna Schüler
december rain I – ink and acrylics on torchon paper (c) Anna Schüler
december rain II - ink and acrylics on torchon paper (c) Anna Schüler
december rain II – ink and acrylics on torchon paper (c) Anna Schüler

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Der Online Malkurs Anna Schüler auf www.geistreich-lernen.de
Der Online Malkurs Anna Schüler auf http://www.geistreich-lernen.de

Ich glaube, dass solche Möglichkeiten von Kursen in der nahen Zukunft immer mehr angeboten werden. Das Angebot basiert auf der Plattform http://www.geistreich-lernen.de/. Diese Web Seite wird von Susanne und Steffen Rolla  betrieben. Beide produzieren auch die sehr erfolgreiche Reihe bösner TV, also damit garantieren die beiden für eine hohe Qualität der angeboten Kurse. Sie finden hier Voka,  Anja Köller, SKOGLÖF u.a.

Bildende Kunst in der Zukunft ???

Wie verändert sich bildende Kunst mit dem WEB 2.0, 3.0 …???

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Bildende Kunst in der Zukunft mit WEB X.0 ???
Bildende Kunst in der Zukunft mit WEB X.0 ???

Christian Henner-Fehr hat mich mit seinem Beitrag Wie sieht das Kulturangebot der Zukunft aus? mal wieder dazu gebracht, dass ich über die bildende Kunst in der Zukunft nachzudenke. Im Rahmen meiner Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut im Projekt Bank & Zukunft hatte ich die Chance das Fraunhofer-inHaus-Zentrum zu besuchen. Hier geht es Technologie der Zukunft. Sehr interessant aber auch sehr steril, da Aspekte wie Kunst und Kultur kaum einbezogen wurden und wenn dann nur digital. Dieses hatte mich in der Vergangenheit zu dem Artikel  Welche Rolle wird bildende Kunst in der Zukunft haben? geführt.

Christian hat ähnliche Themen schon mehrmals diskutiert. Es gibt viele Beispiele, etliche sind technisch hervorragend und haben aber die notwendige Breite noch nicht erreicht. Andere sind bekannt und werden mäßig genutzt sind bekannt und oft wurde aus der Not eine Tugend gemacht. Hier drei Beispiele

Theater, Ballet, Musik werden ähnlich wie im Fernsehen übertragen, auch exklusive Konzerte und Aufführungen kann man  in anderen Musikhäusern, Kinos oder auf DVD u.a. genießen. Sicher wird man bald ähnlich wie bei Mitmachtheater interaktiv Handlungen von Filmen oder Theaterstücken beeinflussen können.  Eine Möglichkeit wurde hierfür unter wireWAX: das interaktive Video eröffnet dem Kunst- und Kulturbereich interessante Perspektiven beschrieben. Ähnliche technische Systeme gab es bereits auf etlichen Messe zu bewundern und die Welt der Kultur, des Internets, der interaktiven Spiele wächst hier zusammen.

Aber was ist mit den anderen Gebieten der Kunst? Christian hatte mich in seinem Kommentar zu dem Beitrag Kunst verkauft keine Produkte auf den Blog von Petra van Cronenburg aufmerksam gemacht. Sie hat als Autorin die Entstehung ihres Buches Faszination Nijinsky in einem Blog begleitet. Eine interessante Sache 😉 Ich denke auch im Bereich Stotytelling und der Definition von Handlungssträngen kann ähnlich wie bei der Interaktion im Theater und in Filmen einiges im Web oder digitalen Büchern möglich sein. Der Leser kann auf die Richtung der Geschichte Einfluss nehmen.
Was wird aber im Bereich der bildenden Kunst passieren? Wie kann ein Maler, ein Zeichner, ein Bildhauer, ein… sich vom WEB 2.0 Mitmach Web  inspirieren? Wie kann der Betrachter Einfluss auf die Gestaltung des Werkes nehmen? Ein Beispiel, welches viele Kunstinteressierte und aktive Twitterer kennen, ist die klasse Idee – Michaela von Aichberger malt ihre Follower. Michaela von Aichberger malt Ihre Follower, nur auf Basis der Informationen in Twitter. Eine interessante und lustige Story.

Aber was kann ich mir für meine Art zu malen und für meine Themen denken. Soll ich  das Entstehen meiner Bilder live im Web zeigen und den Zuschauern, die Möglichkeit zur Interaktion geben? Hm… ich glaube, dazu ist meine Malweise nicht spektakulär genug und ein Bild entsteht oft über mehrere Tage. Wenn man so etwas will, dann müsste man ein Happening in Sinne der Aktionskunst der neuzehnhundertsechziger Jahre veranstalten. Aber dieses passt nicht zu mir 😉

Anders kann ich mir dieses vorstellen, wenn man ein langfristiges Ausstellungsprojekt plant. Wenn man für ein solches Ausstellungsprojekt ein Thema wählt, welches viele Menschen anspricht und dann bis zur Ausstellung und auch darüber hinaus, die Menschen im Web einbindet, dann kann es interessant und spannend für die mitwirkenden Menschen und die Künstler sein. Für ein solches Ausstellungsprojekt, kann man dann Ideen aus dem Blog von Petra van Cronenburg aufgreifen und für ein Ausstellungsprojekt weiter entwickeln. Das werde ich mal ausprobieren 😉 Lassen Sie sich überraschen…

P.S. Ich habe noch einen sehr interessanten Artikel gefunden, der die Gesamtsituation beschreibt. Ars ex machina − Museen, Kunst und Web 2.0