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Archive for the ‘„step by Step“’ Category

Ein neues Schneeglöckchen Aquarell

18. Februar 2017 2 Kommentare

Ein neues Schneeglöckchen Aquarell

Da sind wir wieder (c) Schneeglöckchen Aquarell von Hanka Koebsch

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Auch wenn ich vor einigen Tagen über den Winter an der Ostsee berichtet habe, locken die ersten Strahlen der Frühlingssonne auch bereits die ersten Blüten. Mit einem Mal sind die ersten Schneeglöckchen und auch die Blüten der Winterlinge zu sehen.

Die Krokusse lassen sich noch ein wenig Zeit lassen, aber man bekommt schon das Gefühl, es ist bald Frühling ;-).  Diese Zeit macht Lust auf Frühlingsaquarelle.  So haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder Frühlingsaquarelle mit Schneeglöckchen und anderen Frühlingsblühern gemalt. Hanka hat die ersten Sonnenstrahlen genutzt, um das erste Blumenaquarell der Saison zu malen. Entstanden ist das Bild Da sind wir wieder, das die Schneeglöckchen als Frühlingsboten in Aquarell zeigt.

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Da sind wir wieder (c) ein Schneeglöckchen Aquarell von Hanka Koebsch

Da sind wir wieder (c) ein Schneeglöckchen Aquarell von Hanka Koebsch

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Gemalt hat Hanka ihr Frühlingsaquarell auf dem Aquarellpapier von Lana 640 g/m2 matt. Das Ergebnis sind wunderbare Verläufe und Kontraste im Aquarell mit den Schneeglöckchen. Wenn die Frühlingssonne die ersten Blüten lockt, erfreuen sich immer sich diese Bilder vom Frühling einer großen Beliebtheit. Deshalb habe ich einige unserer Fotos und Aquarelle mit Krokussen, Schneeglöckchen und anderen Frühlingsboten herausgesucht.

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Wenn Sie auch Lust haben, ein solches Blumen Aquarell zu malen, schauen Sie doch einmal in den Artikel „Schneeglöckchen Aquarell“, denn dort können Sie verfolgen, wie ein Bild Schritt für Schritt entsteht. Wir hoffen, dass es Stück für Stück wirklich Frühling wird und es in den nächsten Tagen nicht heißt, der Winter ist zurück. Bei noch mehr Schnee, würden wir die Schneeglöckchen nicht im Garten sondern nur als Aquarell bewundern können.

Hirschbrunft an der Ostsee (c) Aquarell von Frank Koebsch

Hirschbrunft an der Ostsee – Aquarell von Frank Koebsch

Step by Step entsteht ein neues Wild life Aquarell

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Es ist für uns immer wieder spannend Tiere in der Natur zu beobachten. Ich habe schon oft über unsere Beobachtungen beim Vogelzug an der Ostsee, den Kranichbeobachtungen auf den Feldern an Müritz,  den Beobachtungen der Seeadler am breiten Luzin u.a. berichtet. Egal ob wir bei uns in Mecklenburg Vorpommern in Nationalparks unterwegs sind oder bei unseren Reisen nach Spitzbergen, Kanada und Alaska, wir versuchen immer wieder unsere Erlebnisse und Beobachtungen mit unseren Kameras festzuhalten. Auf der Basis dieser Erlebnisse, unserer Fotos, Studien in den Zoos und Wildparks entstehen dann unsere Kranich Aquarelle und Wild life Bilder.  Viele von diesen Aquarelle habe ich schon hier auf meinem Blog vorgestellt, z.B. das Wolfsaquarell „Winterspiel“, das Adleraquarell „Majestätisch“, die Fischotter Aquarelle u.a.

Treffpunkt Darßer Ort (c) Aquarell mit einem Reiher und einem Hirsch von Frank Koebsch

Treffpunkt Darßer Ort (c) Aquarell mit einem Reiher und einem Hirsch von Frank Koebsch

Im vergangenen Herbst war ich oft im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft am Darßer Ort Ich habe dort eine Ausstellung von Drucken meiner Kranich Aquarellen im Natureum vorbereitet. Im Zusammenhang mit der Ausstellung meiner Kranich Bilder im Natureum habe mehre herbstliche Ausflüge am Darßer Ort unternommen und war dort auf dem Rundweg in vorpommerschen Boddenlandschaft unterwegs. Ich hatte das Glück die Hirschbrunft am Darßer Ort zu erleben. Die Hirschbrunft direkt an der Ostsee zu beobachten, ist ein wunderschönes Erlebnis. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich nach diesen Erlebnissen anfing Hirsch Aquarelle zu malen. In den vergangenen Wochen entstanden so immer wieder Bilder mit den imposanten Rothirschen, wie in der Weihnachtszeit oder das Aquarell „Treffpunkt Darßer Ort“. Heute möchte ein neues Wild life Aquarell vorstellen.  Ich habe versucht die Hirsche vor der Kulisse der Ostsee in dem Bild einzufangen. Dazu habe ich ein großes Blatt im Format 58 x 76 cm des Aquarellpapiers Leonardo 600 g/m2 matt von Hahnemühle und meine Aquarellfarben von Schmincke ausgewählt.  Von meinen Aquarellpinseln habe ich für dieses Hirsch Aquarell den Pinsel 30ér COSMOTOP | Serie 5080 und einen 7ér MAESTRO Aquarellpinsel, rund | Serie 19 genutzt. Umso ein großes Blatt zu füllen, habe ich einen Teil der Aquarellfarben aus den Tuben in Gläser gefüllt, so kann ich die Farbe mit großen Pinseln gut aufnehmen. In den folgenden Fotos können Sie verfolgen, wie das Wild Life Aquarell von der Hirschbrunft an der Ostsee Step by Step entstanden ist.

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Hirschbrunft an der Ostsee (c) Aquarell von FRank Koebsch

Hirschbrunft an der Ostsee (c) Aquarell von FRank Koebsch

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Es ist jedes Mal ein spannendes Unterfangen, wie so ein Aquarell mit den Verläufen und Lasuren entsteht.  Wenn Sie Interesse an weiteren solchen Beschreibungen, wie Aquarelle Step by Step entstehen, haben hier ein paar weitere Beispiele:

 

Für mich ist das Aquarell „Hirschbrunft an der Ostsee“ eine tolle Erinnerung an ein großartiges Naturschauspiel. Wie gefällt Ihnen mein Wild life Aquarell?

Eichhörnchen sind ideale Motive für Herbstaquarelle

17. November 2016 5 Kommentare

Eichhörnchen sind ideale Motive für Herbstaquarelle

Herbst – und Wild Life Aquarelle mit Eichhörnchen

Die wunderbaren Farben der Wälder machen immer wieder Lust auf Herbstaquarelle. Besonders die bunten Blätter im Herbst sind wunderbare Motive für Aquarelle. Vor einigen Tagen hatte ich gemeinsam mit Malschülern im Rahmen der Malreise Faszination Rügen kunterbunte Herbstblätter gemalt. Die Laubfärbung ist aber nur das äußere Zeichen für die Veränderungen im Herbst. Die Tiere müssen sich auf den Winter vorbereiten. Hierzu ist für eine kurze Zeit im Spätsommer und Herbst der Tisch gedeckt. Die Gänse und Kraniche auf den Feldern, die Singvögel auf ihren Zwischenstopps des Vogelzugs und auch alle anderen Tiere haben nur diese kurze Zeitspanne, im sich Reserven für die kalte Jahreszeit anzufressen. Für die Tiere im Wald hält die Natur besonders viele Herbstfrüchte, wie Kastanien, Eicheln, Bucheckern, Nüsse u.a. bereit. Wenn man Glück hat kann man Wildschweine, Rehe, Hirsche erleben, wie sie sich die Früchte des Waldes schmecken lassen. Wir haben im Herbst den vergangenen Jahren immer wieder Eichhörnchen beobachten können.  Es ist ein herrlicher Anblick, wenn die kleinen Nager durch die bunten Blätter im sonnigen Herbst flitzen. Besonders die Buchecker und die Haselnüsse haben es den Eichhörnchen angetan. Die kleinen Gesellen haben aber einen entscheidenden Vorteil gegenüber viele anderen Tieren. Sie betreiben Vorratswirtschaft. Eichhörnchen verstecken einen Teil der Nüsse, um dann in kurzen Pausen während ihres Winterschlafes es einfacher mit der Nahrungssuche haben. Hanka hatte bereits in den vergangenen Jahren Eichhörnchen gemalt. Entstanden sind damals die Wild Life Aquarelle  „Eichhörnchen“ und „Besetzt“. In den letzten Tagen in diesem wunderbaren Herbst hatte ich das Glück, eines der kleinen Säugetiere zu entdecken und einige Minuten zu beobachten. Das Eichhörnchen klettere eine Weile in einem Haselbusch umher. Hätte es nicht das Rascheln der trockenen Blätter der Hasel im Herbst verraten, wäre ich wohl weitergegangen. In der Blätterpracht im sonnigen Herbst konnte sich das Eichhörnchen gut verstecken. Die Zeit reichte, um ein paar Fotos zu machen und später habe ich diese Szene gemalt. Hier eine Auswahl unserer Herbstaquarelle und Eichhörnchen Bilder.  Wenn Sie möchten, können Sie erleben, wie das Aquarell „Versteckt“ Schritt für Schritt entstanden ist.

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Versteckt (c) ein Einhörnchen Aquarell von Frank Koebsch

Versteckt (c) ein Eichhörnchen Aquarell von Frank Koebsch

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Gemalt habe ich das Eichhörnchen Aquarell „Versteckt“ mit meinen Aquarellfarben von Schmincke. Als Aquarellpapier habe ich das Britannia 300 g/m2 matt von Hahnemühle gewählt. Das Aquarellpapier unterstützte in Kombination mit den Aquarellfarben

  • das Entstehen der farbenfrohen Blätter auf der rechten Seite mit den Farbverläufen Nass in Nass,
  • die Negativmalerei für die bereits vertrockneten Blätter in der Sonne auf der linken Seite und
  • das Auftragen der Fellstruktur.

Ich nutze bei dem Fell bewusst keine Fächerpinsel. Diese vorgefertigten Pinsel erzeugen aus meiner Sicht einen zu gleichförmigen Farbauftrag. Ich nutze vielmehr einen Rundpinsel, den ich zwischen Daumen und Zeigfinger spreize. Jedes Mal beim erneuten Zufassen, ergibt sich eine andere Struktur für die Pinselhaare. Aus meiner Sicht ergibt sich so eine natürlichere Fellstruktur.

Es hat Spaß gemacht die bunten Herbstblätter und das Eichhörnchen zu malen. Herbstaquarelle begeistern immer wieder und Eichhörnchen sind ideale Motive für Herbstaquarelle 😉

Lasst uns Laterne gehen (c) Aquarell von Frank Koebsch

9. November 2016 1 Kommentar

Lasst uns Laterne gehen (c) Aquarell von Frank Koebsch

Die Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ berichtet über meine Aquarelle mit den Laternenkindern

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Der Herbst bietet wunderbare Motive für unsere Aquarelle. Für mich gehören zu den Herbstbildern auch die Laternenkinder als Aquarell. Es sind herrliche Erlebnisse, die Kinder mit ihren Lampions mitten in der City zu erleben, denn am Abend und in der Nacht leuchten viele dieser Motive ganz besonders. Meine Begeisterung für die Laternenbilder hat dazu geführt, dass immer mehr Miniaturen und Aquarelle mit Laternenkinder entstanden sind. Hierzu habe ich mich auch auf die Spuren der altem Meister gemacht und z.B. die Bilder der Laternenkinder von Rudolf Bartels im Kulturhistorischen Museum studiert. Da ich mit der Faszination für diese Motive nicht alleine bin, habe ich auch versucht meine Begeisterung und mein Wissen z.B. in Aquarellkursen zu den Laternenkindern weiterzugeben, denn beim Malen ist es spannend, wie man das Leuchten in den Aquarellen erzeugen kann. So habe ich sehr gefreut, dass die Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ meine Aquarelle mit den Laternenkindern berichtet. In dem Artikel „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne – Laternenkinder von Frank Koebsch“ der Palette sowie auf meinen Blog hatte ich gezeigt, wie das Aquarell „… hier unten leuchten wir“ Schritt für Schritt entstanden ist. Heute möchte ich das zweite Aquarell vorstellen, dass ich in der Palette beschrieben habe. In dem Aquarell „Lasst uns Laterne gehen“ habe ich drei Laternenkinder gemalt. Durch die roten Jacken der Kinder und die Reflektionen auf dem feuchten Pflaster, war es möglich die besondere Lichtsituation bei Laternelaufen einzufangen. Es hat Spaß gemacht, die beiden neuen Aquarelle zu malen. Ich freue mich auf die zwei Tage, denn bis zum Martinstag kann man die Kinder mit ihren Lampions und ihren Laternenlieder erleben. Es ist einfach toll, die Kids zu sehen und die Lieder wie

 

zu hören. Wenn Sie auch einmal probieren wollen, ein Bild mit Laternenkindern zu malen, vielleicht helfen Ihnen ja, die folgenden Schnappschüsse vom dem Aquarell „Lasst uns Laterne gehen“. Das Bild habe ich auf dem Hahnemühle Aquarellpapier Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt gemalt. Das Papier erlaubt wunderbare weiche Übergänge für den Hintergrund und einen guten Kontrast. Als Aquarellfarben habe ich meine Farben von Schmincke und MISSION Gold Class Water Colours  von Mijello genutzt, da sich für dieses Aquarellbild die Paletten ideal ergänzten.

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Lasst uns Laterne gehen (c) Aquarell von Frank Koebsch

Lasst uns Laterne gehen (c) Aquarell von Frank Koebsch

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P.S.: Wenn Sie Interesse an weiteren solchen Beschreibungen, wie Aquarelle Step by Step entstehen, haben, hier ein paar weitere Beispiele:

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P.S.S.: Vielleicht suchen Sie noch weitere Anregungen. Dann möchte ich Ihnen folgende Artikel empfehlen, die bisher von mir in der Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“ erschienen sind:

Aquarelle mit Laternenkinder in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift

3. November 2016 3 Kommentare

Aquarelle mit Laternenkinder in der Palette & Zeichenstift

Leuchtende Laternen in Aquarellen

 

Es gibt Erlebnisse, die man nicht vergisst. Ich erinnere mich sehr gerne daran, wie ich als kleiner Junge abends im Dunkeln Laterne gegangen bin. Es war eine ganz besondere Stimmung gemeinsam mit anderen Kindern, den leuchtenden Laternen und Laternenliedern unterwegs zu sein. Wenn ich im Herbst Jahr für Jahr die Laternenkinder sehe, hat mich dieses motiviert solche Szenen als Aquarell zu malen. Es ist einfach herrlich, die Kids mit ihren großen leuchten Augen und den Lampions zu sehen und sofort fallen mir die Lieder ein, wie

Die Begeisterung für diese Bilder mit den Laternen hat eine lange Tradition. Anfang des 20. Jahrhunderts haben sich zum Beispiel Lisel OppelOtto Modersohn und Rudolf Bartels mit diesem Thema beschäftigt. Als Rostocker bin ich natürlich den Spuren von Rudolf Bartels und seinen Laternenkindern gefolgt, um von dem alten Meistern zu lernen. Als ich dann für meine Aquarelle und Miniaturen mit den Laternenkindern Feedback aus Dänemark und gar aus Hong Kong bekam und merkte, dass sich auch heute viele Menschen für diese Motive interessieren. Als dann in diesem Jahr im Kulturhistorischen Museum Rostock die Laternenkinder und andere Bilder von Rudolf Bartels ausgestellt wurden,  hatte ich die Idee, einen  Aquarellkurs  zu den Laternenkindern in Zusammenarbeit mit dem Museum zu organisieren.  Es ist immer wieder eine besondere Herausforderung, das Leuchten in den Aquarellen mit den Laternenkindern erzeugen kann. Um meine Begeisterung für diese Motive über die Region hinaus mit anderen Menschen zu teilen, hatte ich für die Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“ den Artikel

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Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne – leuchtende Laternen in Aquarell

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geschrieben. In den vergangenen Tagen ist nun die neue Ausgabe mit dem Artikel erschienen. Ich versuche in dem Text zu erläutern, was mich an diesen Bildern fasziniert. Hierzu zeige ich einige meiner älteren Aquarelle wie die Bilder „Begegnung“, „Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir“, ….. Gleichzeitig erläutere ich am Beispiel von zwei neuen Aquarellen, wie ich versuche die besondere Lichtstimmung der Laternen und der Umgebung zu malen.

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Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne - Laternenkiinder von Frank Koebsch in der Palette 2016 - 6 Seite 56 und 57

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne – Laternenkiinder von Frank Koebsch in der Palette 2016 – 6 Seite 56 und 57

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Leuchtende Laternen in dem Aquarell „… hier unten leuchten wir

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Erleben Sie mit wie das Aquarell „… hier unten leuchten wir“ Schritt für Schritt entsteht. Das Bild habe ich auf dem Hahnemühle Aquarellpapier Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt gemalt. Das Papier erlaubt wunderbare weiche Übergänge für den Hintergrund und einen guten Kontrast. Als Aquarellfarben habe ich meine Farben von Schmincke und MISSION Gold Class Water Colours  von Mijello genutzt, da sich für dieses Aquarellbild die Paletten ideal ergänzten.

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Diese Diashow benötigt JavaScript.

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Ich freuen mich schon in den nächsten Tagen im Rahmen der Rostocker Lichtwoche allabendlich die Kids mit ihren Laternen zu sehen. An diesen Abenden der Lichtwoche habe ich in den vergangenen Jahren immer wieder viele Anregungen für neue Bilder erhalten. In der Nacht leuchten viele Motive ganz besonders und ich mag solche illuminierten Motive für meine Aquarelle. Aber auch wenn in Ihrer Gemeinde oder Stadt z.Z. kein solches Fest gefeiert wird, werden viele Laternenkindern anlässlich des Martinstages unterwegs sein. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Laterne laufen.

 

P.S.: Wenn Sie Interesse an weiteren solchen Beschreibungen, wie Aquarelle Step by Step entstehen, haben, hier ein paar weitere Beispiele:

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P.S.S.: Vielleicht suchen Sie noch weitere Anregungen. Dann möchte ich Ihnen folgende Artikel empfehlen, die bisher von mir in der Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“ erschienen sind:

 

Auf der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier

Auf der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier

Ein Artikel von Frank Koebsch in Zeitschrift Palette und Zeichenstift 2016 / 04

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Papierauswahl (c) Frank Koebsch

Papierauswahl (c) Frank Koebsch

Wer meinen Blog verfolgt oder auf unserer Web Seite stöbert, wird gelesen haben, dass ich bei unseren Aquarellen in der Regel angebe, mit welchen Farben auf welchem Aquarellpapier wir die Bilder gemalt haben. Der Grund ist ganz einfach. Ich werde immer wieder bei den Aquarellkursen und Malreisen gefragt, welches Aquarellpapier ich nutze.  Auch auf Ausstellungen wird uns immer wieder diese Frage gestellt.  Meine Suche nach dem richtigen Aquarellpapier für mich war eine längere Reise.

Wie heißt es so schön:

Das Papier macht den Unterschied

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Ich habe verschiedene Papiere ausprobiert und bin auch weiterhin auf mir unbekannte Papiere gespannt. Drei verschiedene Aquarellpapiere habe ich gefunden, die meine heutige Art zu malen optimal unterstützen. Diese Papiere stehen bei mir im Schrank und ich wähle unter ihnen je nach Motiv, angestrebter Malweise und letztendlich auch nach persönlicher Stimmung. Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen, verschiedene Aquarellpapiere auszuprobieren und danach die Wahl des Papiers zu treffen. Wenn man sein Papier oder seine Papiere gefunden hat, ist mein Tipp, bei diesen Papieren zu bleiben und seine Malweise immer weiterzuentwickeln.

Welches Papier ist das Richtige?

Welches Papier ist das Richtige?

Meine Erfahrungen habe ich habe ich in einem Artikel „Auf der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier“ in der Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“ veröffentlicht. Der Artikel soll eine Anregung sein, dass sich Malschüler und Anfänger mehr mit dem Medium Papier beschäftigen. Es hilft wenig zu fragen, auf welchem Papier ich oder andere Aquarellisten malen. Es ist wichtiger zu fragen

Welches Papier unterstützt meine Malweise?

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Als Beispiele für die unterschiedlichen Eigenschaften der Papiere, habe ich die Aquarelle „Aussicht auf das Mönchgut“, „Rosenblüten – wunderbare aber vergängliche Schönheiten“,  „Herbstanfang“ und „Die Blüten des Sebnitzer Flussteufels“ in der Palette veröffentlicht.

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Die Wirkung der Aquarellfarben und die Möglichkeiten sind auf den verschieden Papieren unterschiedlich. Das Aquarell „Die Blüten des Sebnitzer Flussteufels“ habe ich auf dem Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt, die Aquarelle „Herbstanfang“ und „Rosenblüten – wunderbare aber vergängliche Schönheiten“ auf dem Aquarellkarton Cornwall 450 g / m2, rau, das Aquarell „Aussicht auf das Mönchgut“ auf dem Aquarellkarton Britannia 300 g / m2 matt von Hahnemühle gemalt. Diese Papiere stehen bei mir im Schrank und ich ja nach Motiv und Stimmung wähle ich das für mich passende Aquarellpapier.

Das Gewicht eines Papiers ist nur eine Angabe, wie viel Wasser das Papier aufnehmen kann, bevor es sich wellt. Man kann ganz phantastische Bilder auf ganz dünnen, leichten Papieren malen, wenn sie aufgespannt werden. Noch wichtiger als das Gewicht sind die Oberfläche und der Aufbau des Papiers. Sie bestimmen ganz wesentlich

  • wie das Wasser – Farbgemisch verlaufen wird,
  • ob sich beim Auftrocknen leicht Wasserränder und Ausblühungen bilden,
  • ob sich Farben wieder auswaschen lassen oder beim Lasieren schnell wieder anlösen und dann auf dem Blatt vermischen,
  • wie die Farbe in das Papier eindringen wird, ob ein Aquarell matt aussieht oder die Farben wunderbar leuchten,
  • ….

Leider gibt für den Aufbau der Papiere und die Oberflächen keine einheitlichen Bezeichnungen. Ich versuche in dem Artikel die wichtigsten Begriffe (matt, rau, fine, satiniert, torchon, extra rau, kalt gepresst, heiß gepresst Bütten, Echtbütten, Akademiepapiere, …) zu erklären und gebe Hinweise wofür, sich die einzelnen Papierarten eignen.

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Hier können Sie den Auszug aus dem Artikel „Auf der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier“ in der Palette 4 – 2016 auch als pdf lesen.

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Wie findet, man sein Aquarellpapier, dass die persönliche Malweiseunterstützt?

 

Wenn ich einen neuen Aquarellkurs oder eine längere Malreise starte, bitte ich meine Malschüler sich auf ein kleines Experiment einzulassen und ein einfaches Motiv mehrmals auf verschiedenen Papieren zu malen. Zuerst ist die Begeisterung nicht sehr groß. Ich versuche dann, den Stellenwert der Papierwahl für ein gutes Bild z.B. mit folgenden Aussagen zu verdeutlichen:

  • Es ist nicht möglich, mit dem besten Rotmarderpinsel und den brillantesten Farben auf einem Stück Pack- oder Toilettenpapier ein gutes Aquarell zu malen.

  • Von den Kosten für ein Aquarell gebe ich über 85 % für Papier aus, ca. 10 % für Farben, ca. 3 % für sonstiges und nur 2 % für Pinsel. Gute Pinsel halten bei richtiger Pflege viele Jahre. Papier und Farben sind Verbrauchsmaterial. Aber gute Aquarellpapiere sind die Grundlage für jedes Bild.

Eine der Übungen, die ich für einen

Test von Aquarellpapier

empfehle, ist das Malen von ein paar Äpfeln. Ich hatte diesen Test und die meine Ergebnisse bereits in den vergangenen Jahren einmal hier auf meinem Blog vorgestellt. Am besten Sie man die Ergebnisse des Tests von Aquarellpapieren in dieser Abbildung.

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Der Vergleich der fertigen Aquarelle auf den unterschiedlichen Papieren (c) Frank Koebsch

Der Vergleich der fertigen Aquarelle auf den unterschiedlichen Papieren (c) Frank Koebsch

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Palette und Zeichenstift 4 - 2016

Ich hoffe, dass ich Ihnen bei der Suche nach ihrem Aquarellpapier einige Impulse geben konnte. In dem Artikel „Auf der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier“ der Palette 2016 – 04 können sie ganz ausführlich etwas zu dem Test und den verschiedenen Papieren lesen. Wenn Sie die Zeitschrift nicht besitzen, können sie hier eine Leseprobe als pdf einsehen oder und das Heft bei dem Verlag oder im gutsortierten Zeitschriftenhandel kaufen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Stöbern in der Palette und beim Ausprobieren.

 

Hahnemühle Aquarellpapiere, ich häufig nutze (c) FRank Koebsch

Hahnemühle Aquarellpapiere, ich häufig nutze (c) FRank Koebsch

Wenn Sie meinen Blog verfolgen, werden Sie gelesen haben, dass ich zu 90% Papiere von Hahnemühle nutze. Ich kann die verwendeten Aquarellpapiere zu 100% empfehlen😉.

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Vielleicht suchen Sie noch weitere Anregungen. Dann möchte ich Ihnen folgende Artikel empfehlen, die bisher von mir in der Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“ erschienen sind:

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P.S.:

So ganz falsch kann ich mit meinen Überlegungen nicht liegen. Denn während unseres Urlaubes in Malmö erreichte mich eine Mail von meinem Kollegen Martin Lutz, mit einem Lob für den Artikel. Ein feedback über das ich mich sehr freue, denn ich bewundere die Aquarelle mit den Menschen von Martin Lutz. Mit seiner Malweise zaubert er Personen wunderbar locker und mit einer hohen Ausstrahlung auf „sein“ Aquarellpapier.

 

Kirschblüten als Motiv für die Aquarellmalerei

Kirschblüten als Motiv für die Aquarellmalerei

AquarellkursKirschblüten auf Leinwand

 

Jedes Jahr im Frühling ist es eine ganz besonders schöne Zeit, wenn die Obstblüten unsere Gärten, die Feldränder und die Wiesen schmücken. Apfelblüten und Kirschblüten sind einfach wunderbare Motive für Aquarelle. In den vergangenen Jahren ist eine Vielzahl von Aquarellen mit Apfelblüten, Kirschblüten, den Blüten von Zierkirschen oder dem Wildwuchs in der Obstblüte entstanden. Hier einige meiner Aquarelle mit Obstblüten als Motiv:

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Meine Begeisterung für die Obstblüten als Motive für die Aquarelle wird immer wieder von vielen Menschen geteilt, so dass ich regelmäßig Aquarellkurse und Workshops zu diesem Thema anbiete. Einer dieser Malkurse fand in der Kunsthalle Rostock, andere bei Heinr. Hünicke Rostock oder der VHS Schwerin statt. In den letzten Tagen hatte ich in Zusammenarbeit mit der VHS Rostock den

Aquarellkurs: Kirschblüten auf Leinwand

 

Volkshochschule Rostock (c) Frank Koebsch

Volkshochschule Rostock (c) Frank Koebsch

organisiert. Die Kirschblüten haben immer wieder einen ganz besonderen Zauber und deshalb waren diese Motive auch sehr gut geeignet, mit den Malschülern etwas Neues auszuprobieren. Die Idee war es  die Blüten als Aquarelle auf Leinwand zu malen.  Die Malweise auf Keilrahmen unterscheidet sich durch aus beträchtlich von der Arbeit auf Aquarellpapier. Die Farben können nicht bei dem Papier in den Maluntergrund einziehen, sondern trocknen oberflächlich auf der mit Gesso gehandelten Leinwand auf. Damit haben diese Bilder eine besondere Leuchtkraft. Gleichzeitig ist es jedoch schwer mehrere Farbschichten lasierend über einander zu legen. Wer Lust kann in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift 05 / 2009 nachlesen, was zu hierbei zu beachten ist oder in einem Spiel von Lasuren und Strukturpasten ein solches Obstblüten Aquarell entsteht. Es ist immer spannend das aquarellieren auf einem neuen Malgrund kennen zu lernen. In den Workshops: Aquarell auf Leinwand liegt damit der Schwerpunkt auf den Umgang mit den Keilrahmen, Gewebe, Aqua-Fix, Ochsengalle und der notwendige Fixierung. Hier ein paar Schnappschüsse aus dem Aquarellkurs: Kirschblüten auf Leinwand.

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Ich habe mich gefreut, dass alle Malschüler mit den Ergebnissen Ihrer Aquarelle auf Leinwand zufrieden waren und gespannt der Bildbesprechung folgen. Ich kann mich nur für das Interesse von ihnen und die Fotos von Bernd Sturzrehm bedanken. Auf seiner Facebook Seite finden Sie auch einen kleinen Bericht über den Aquarellkurs.

Aquarelle von Hanka & Frank Koebsch zu Kunst Offen 2016 im Schloss Griebenow

Aquarelle von Hanka & Frank Koebsch zu Kunst Offen 2016 im Schloss Griebenow

Wenn Sie auch einmal Lust haben Kirschblüten als Aquarell zu malen, dann schauen Sie doch mal in meinen Blogartikel „Zierkirschen Aquarell“ oder den Beitrag „Blumen und Blüten in Aquarell“ in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift 5 – 2014. Hier können Sie erleben, wie das Aquarell „Blüten der Zierkirschen künden vom Frühling“ Schritt für Schritt entsteht. Wenn Sie lieber dieses Bild und ein Auswahl unserer Aquarelle im Original sehen wollen, dann besuchen Sie doch in den nächsten Tagen unsere Ausstellung im Schloss Griebenau oder schauen Sie mir bei Kunst Offen über die Schulter, wie neue Aquarelle entstehen.

Vielleicht wird ja auch ein neues Kirschblüten Aquarell dabei. 😉

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