palette Sonderheft - Aquarell leicht gemacht - Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen

Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen: Wenn es in der Stadt dunkel wird

Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen: Wenn es in der Stadt dunkel wird

Ein Artikel in der Sonderausgabe des Palette Magazins „Aquarell – leicht gemacht“

Es ist immer wieder spannend, abendliche und nächtliche Farbstimmungen in einem Aquarell einzufangen. So habe ich einige Aquarelle mit illuminierten Motiven, wie Blumenaquarelle mit großen Kontrasten, Sonnenuntergängen an der Ostsee, Motive während der blauen Stunde, Kinder beim Laterne gehen u.a. gemalt. Über eine Auswahl dieser Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen konnte ich bereits 2018 in der Zeitschrift Palette berichtet. Es hatte mich besonders gefreut, als Frau Dörnen die Redakteurin der Palette, dem Magazin für Künstler und Kunstinteressierte diesen Artikel zum zweiten Mal angefragt hat. Der Verlag hatte vor einigen Wochen eine Sonderausgabe des Palette Magazins „Aquarell – leicht gemacht“ geplant und veröffentlicht. In der Zeitschrift „Aquarell – leicht gemacht“ wurde zum einen mein Artikel „Apfelernte – Die Suche nach dem richtigen Aquarellpapier“  und zum anderen der Artikel

„Wenn es in der Stadt dunkel wird“

veröffentlicht. Ich konnte in dem Artikel einige Aquarelle aus Dörfern und Städten und maritimen Motive mit besonderen Lichtstimmungen vorstellen, wie z.B. die Bilder „Rostocker Altstadt bei Nacht“, „Schlepper im besonderen Licht“, „Hafenwächter“, „Rostocker City – illuminiert“ und „Winter am Kai von Tromsø“. Bei zwei meiner Aquarelle habe ich einige Zwischenschritte beschrieben, um zu zeigen, wie die Bilder mit den Kontrasten, den komplementär Farben und besonderen Effekten der Aquarellfarben entstanden sind. Die Auswahl der Aquarelle ist ganz einfach zu erklären. Zum einen lieben wir den Winter in Norwegen und so sind auch einige Winteraquarelle mit Motiven aus Tromsø während der Polarnacht entstanden, wie die Bilder „Die Eismeerkathedrale Tromsø im Winter“, „Nach dem Weihnachtskonzert in der Eismeerkathedrale Tromsø“. So war es nahe liegend eines dieser Aquarelle aus Norwegen auszuwählen. Neben einer kurzen Beschreibung in dem Artikel „Wenn es in der Stadt dunkel wird“ finden Sie ein ausführlichere Beschreibung zum Aquarell „Winter am Kai von Tromsø“ hier auf meinem Blog.

Das Aquarell „Rostocker City – illuminiert“ habe ich aus zwei Gründen in der Palette ausführlicher beschrieben. Einmal ist Rostock meine Geburtsstadt und wir wohnen in der unmittelbaren Umgebung der Hansestadt. Wenn man am Abend in der Stadt unterwegs ist, kann man halt viele illuminierte Motive finden, wie für die Aquarelle „Rostocker Altstadt bei Nacht“ und „Schlepper im besonderen Licht“. Besonders interessant sind immer wieder die Ausflüge im Rahmen der Rostocker Lichtwoche. In den Nächten dieser Festwochen leuchten viele Motive ganz besonders. Also lag es nahe, dass ich für den Artikel ein Bild aus Rostock gewählt habe, um zu erklären:

Wie man das Leuchten in den Aquarellen erzeugen kann?

Neben dem Spiel mit verschiedenen Helligkeiten und Komplementärfarben habe ich in dem Aquarell „Rostocker City – illuminiert“ lumineszierende Aquarellfarben eingesetzt. Daniel Smith als Hersteller beschreibt die Farben wie folgt:

 

Die Pigmente enthalten Glimmer, bei dem es sich um dünne transparente Teilchen handelt, die mit hochreflektierenden Metalloxiden beschichtet sind. Die Wahl der Metalloxide bestimmt die Art der Lumineszenz.

Heute werden lumineszierende Aquarellfarben

  • iridescent – mit irisierenden (spiegelnden) Eigenschaften,
  • mit Oxiden, die das Licht wie ein Refraktor streuen, Interferenzen erzeugen,
  • mit Oxiden, die zwischen zwei Farben und
  • Oxiden, die einen matten Perlganz erzeugen,

hergestellt. Je nach Lichteinfall und Beobachtungswinkel erzeugen die lumineszierenden Aquarellfarben eine ganz unterschiedliche Wirkung. Die Farben lassen sich vermalen und mischen, wie alle anderen Aquarellfarben. Eine besondere Wirkung entfalten sie, wenn sie Farben als Lasur auf einen dunklen Grund aufgetragen werden.

Vielleicht haben Sie ja auch einmal Lust mit lumineszierenden Aquarellfarben und Komplementärfarben zu spielen, um Motive zu malen, wenn es in der Stadt dunkel wird, dann schauen Sie doch einmal in meinen Artikel des Palette Magazins.

Ich habe mich über das Sonderheft „Aquarell – leicht gemacht“ des Palette Magazins gefreut. Auch wenn jeder seine Art hat, um mit Farben, Papier und Pinseln umzugehen, gibt das Heft einen guten Überblick Also, wenn Sie Lust haben, dann schauen doch einmal in die Zeitschrift. Bestellen können Sie das Heft am besten direkt beim Verlag. Viel Spaß beim Ausprobieren und dem Stöbern in der Zeitschrift.

Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen- Palette Magazin - Sonderheft - Aquarell leicht gemacht S 78 und 79
Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen- Palette Magazin – Sonderheft – Aquarell leicht gemacht S 78 und 79
Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen- Palette Magazin - Sonderheft - Aquarell leicht gemacht S 80 und 81
Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen- Palette Magazin – Sonderheft – Aquarell leicht gemacht S 80 und 81

P.S.: Weitere Veröffentlichungen in der Palette von mir sind:

Einfach nur schön (c) ein Tulpen Aquarell von Frank Koebsch

Einfach nur schön © ein Tulpen Aquarell von Frank Koebsch

Einfach nur schön © ein Tulpen Aquarell von Frank Koebsch

Wieviel Hintergrund braucht ein Tulpen Aquarell?

Der Monat Mai ist Tulpenzeit und so habe ich in den letzten Wochen mich noch einmal an einem Tulpen Aquarell versucht. Im April hatte ich schon das Aquarell „Papageien -Tulpe“ veröffentlicht. Dieses ist ein Blumenaquarell mit großen Kontrasten, denn ich hatte mit Tusche einen fast schwarzen Hintergrund realisiert. Einen ähnlichen Kontrast hat Hanka in ihren Aquarell „Lichtspiele“ gewählt. Hanka hat im Gegensatz zu mir für den Hintergrund mit den dunklen Aquarellfarben gespielt, um die Kontraste in dem Tulpen Aquarell zu gestalten. Aber man kann auch Blumenaquarelle ganz anders gestalten. Die Bilder „Danke für die Blumen“, „Ein wunderschöner Tulpenstrauß“ und „Tulpengruß“ kommen mit einer viel dezenteren Hintergrundgestaltung aus. Hier die genannten Blumen Aquarelle und ein paar wunderbaren Fotos von verschiedenen Tulpen.

Ein neues Tulpen Aquarell entsteht

Wenn man sich die Fotos anschaut, kann man sehen, welche Bedeutung die Hintergründe für die Motive hat. Für mein neues Bild habe ich mich von einem wunderschönen Tulpenstrauß faszinieren lassen. Für das Motiv für mein Tulpen Aquarell habe ich mich nur auf die Blüten und die Spitzen der Laubblätter konzentriert. Beim Malen habe ich die Grundierung der Tulpenblüten und die Laubblätter Nass in Nass gestaltet. So ist die Grundlage für die Farbspiele in Blüten und Blättern entstanden. Danach habe ich mit Lasuren die Färbung der Blüten und die Blattadern gestaltet. Es war ein tolles Spiel mit Wasser und Farben. Als ich mir dann das Ergebnis anschaute, ergabt sich die Frage:  Wieviel Hintergrund braucht dieses Tulpen Aquarell? Ich habe mich entschieden, komplett auf einen Hintergrund zu verzichten und das Farbspiel der Tulpenblüten auf dem Weiß des Aquarellpapiers wirken zu lassen. Doch sehen Sie selbst, hier mein neues Tulpen Aquarell „Einfach nur schön“ und ein paar Fotos von dem Farbspiel der Blüten.

Einfach nur schön (c) ein Tulpen Aquarell von Frank Koebsch
Einfach nur schön (c) ein Tulpen Aquarell von Frank Koebsch

Es hat Spaß gemacht mit Verläufen, Lasuren und Formen zu spielen und so Schritt für Schritt das Tulpen Aquarell „Einfach nur schön“ entstehen zu lassen. Gemalt habe ich mein Bild mit meinen Aquarellfarben von Mijello auf dem Echt Bütten Aquarellpapier Leonardo 600 g / m2 matt von Hahnemühle im Format 36 x 48 cm. Durch diese Kombination von Aquarellpapier und – farbe konnte ich die für die Tulpenblüten notwendigen Verläufe und Kontraste erzeugen. 

Bei Interesse können Sie das Tulpen Aquarell „Einfach nur schön“ hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Tulpen Aquarell „Einfach nur schön“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Tulpen Aquarell „Einfach nur schön“ im Format 36 x 48 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

490,00 €

Papageien-Tulpe (c) Aquarell und Tusche von Frank Koebsch

Blumenaquarelle mit großen Kontrasten

Blumenaquarelle mit großen Kontrasten

 

Ich male gerne Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen. Zu diesen Bildern gehören genauso Ansichten von Städten und Dörfern, Landschaftsaquarellen, Portraits, Blumenaquarelle u.a. Manchmal sind es Stimmungen, die durch Sonnenuntergänge, Kunstlichtszenen oder beim Laterne gehen entstehen. In den vergangenen Tagen habe ich mich wieder an einem solchem Aquarell versucht. Ich wollte ein Tulpen Aquarell mit einem dunklen Hintergrund malen. Hier ein paar Beispiele von solchen Blumenbildern.

Das spannende an der Malerei mit den Aquarellfarben sind immer wieder zwei Aspekte:

  • Aquarellfarben sind in der Regel transparent und nicht deckend. Dieses bedeutet, dass die Untergründe, die verschiedenen Farbschichten immer durch die oberste Lasur durchscheinen.
  • Aquarelle leben von den Verläufen.

So sind die lebendigen Hintergründe in den Mohn AquarellenSpotlight“ und „Mohn am Abend“, dem Rosen AquarellFrostige Schönheit“, dem „Stillleben mit Sonnenblumen“ sowie dem Chrysanthemen Aquarell „Blütentraum“ entstanden. Aber was ist, wenn man noch einen dunkleren Hintergrund realisieren möchte? Man kann versuchen, mit dem Pinsel so viele Pigmente aufzunehmen wie möglich. In dem Aquarell „Spotlight“ kann man auf der rechten Seite sehen, wie danke die Aquarellfarbe aufgetragen werden kann. Aber sobald Verläufe mit anderen Farben oder Wasser ins Spiel kommen, ist es unmöglich satte deckende Farbaufträge zu realisieren. Dafür sind Aquarellfarben nicht gemacht. 👍🤣 Ich hatte mit meiner Kamera gespielt und Fotos von einer Papageien Tulpe und dunklen Hintergründen gemacht und ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit einen dunklen, deckenden Hintergrund mit Verläufen zu realisieren. Doch hier erste einmal die Fotos von den orangen Papageien Tulpen.

Umso dunkle Hintergründe für eine leuchtende Tulpenblüte zu realisieren, hatte ich die Idee  

Eine Kombination von Aquarellfarben mit einer schwarzen Tusche für ein Tulpen Aquarell

zu nutzen. Tuschen sind eine spezielle Form von Tinte, die sich aufgrund der Pigmentierung durch eine kräftige Farbe auszeichnet. Ich habe Zeichentusche von ROHRER & KLINGNER genutzt. Die pigmentierte Zeichentusche SORTE 29700 wird in mehreren Farbtönen aus modernen Ausgangsstoffen – Acrylharz und feinstverteilten Farbmitteln – auf Wasserbasis hergestellt. Die Tuschen lassen sich sehr gut mit einem Pinsel auf dem Aquarellpapier deckend auftragen. Wenn man die unterschiedlichen Farbtöne der Tuschen Nass in Nass kombiniert, ergeben sich wunderbare Verläufe. Man kann in die feuchte Tusche auch mit Aquarellfarben mischen, aber dann verringert sich die Pigmentierung. Für mein neues Tulpen Aquarell habe ich das Hahnemühle Aquarellpapier „Watercolour“ 640 g/m2 gewählt. Das Büttenpapier erlaubt es, wunderbare Verläufe meiner Aquarellfarben von Schmincke Horadam zu realisieren. Ich habe ganz klassisch mit einer Bleistift Vorzeichnung begonnen, um dann die Blüte der Tulpe, den Stiel und die  Laubblätter mit Verläufen und Lasuren zu gestalten.

Die Tulpe auf dem weißen Papier hatte schon eine tolle Wirkung. Aber die Fotos zeigen, dass durch den Kontrast des fast schwarzen Hintergrundes zu der orangen Blüte der Papageien Tulpe das Bild noch eine ganz andere Wirkung entfalten kann. Also habe ich begonnen, die schwarze Tusche aufzutragen sowie blaue und orange Tusche genutzt, um Verläufe im Hintergrund der Tulpe zu erzeugen. Entstanden ist das neues Blumenaquarell „Papageien-Tulpe“ mit großen Kontrasten zischen dem schwarzen Hintergrund und der orangen Blüte.

Papageien-Tulpe (c) Aquarell und Tusche von Frank Koebsch
Papageien-Tulpe (c) Aquarell und Tusche von Frank Koebsch

Es ist eine gelungene Kombination zwischen dem Aquarellpapier, den transparenten Aquarellfarben und hoch pigmentierten deckenden Tusche. Es hat Spaß gemacht, das neue Tulpen Aquarell zu malen und die Blüte der Papageien Tulpe mit dem schwarzen Hintergrund zu leuchten zu bringen.

Vielleicht sind Sie ja auch Fan von Blumenaquarelle mit großen Kontrasten, dann können Sie das Aquarell „Papageien-Tulpe“ hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen.  Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


„Papageien-Tulpe“ Aquarell und Tusche im Format 30 x 40 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Papageien-Tulpe“ im Format 30 x 40 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

340,00 €

Palette 05 2021 – Technik Aquarelle mit granulierenden Farben - Hanka u Frank Koebsch berichten wie Sie granulierende Aquarellfarben einsetzten – S 14 u 15

Unsere Erfahrungen im Umgang mit den granulierenden Aquarellfarben

Unsere Erfahrungen im Umgang mit den granulierenden Aquarellfarben

Was haben unsere AquarelleAbends bei den Rehen im Winterwald“, „Blick in die Kinderstube der Turmfalken“, „Der Weihnachtsmann Express“, „Eiszeit“, „Geschichtenerzähler“, „Kleiner Eiskönig“ und „Winteräpfel“ gemeinsam?  Nun viele von Ihnen sind Winteraquarelle, aber sonst?

Die Antwort ist bei den Aquarellfarben zu finden. Beim Malen dieser Bilder haben wir granulierende Aquarellfarben verwendet. Nun viele Menschen werden fragen:

Was sind granulierende Aquarellfarben?

Die Antwort ist recht einfach zu erkennen, wenn man sich unsere Aquarelle anschaut. Doch der Reihe nach. Zuerst ein Versuch einer Antwort auf die Frage, was sind „granulierende Aquarellfarben“:

Während des Trocknungsprozesses der Aquarellfarben setzen sich die Pigmente ab. Bei der Granulierenden Farben beginnen sich die Pigmente auf Grund ihrer Eigenschaften zu agglomerieren, sich anzuhäufen, die Partikel vergrößern sich. Es entstehen beim Auftrocknen dieser Farben körnige, krisselige, auf unterschiedlichste Art strukturierte Oberflächen. Diese Farben eignen sich sehr gut für die Darstellung von Sand, Kies, Steinen, Felsen, Schnee, Eis, Fellstrukturen, alten oxidierten Metalloberflächen, Szenen mit diffusen Lichtverhältnissen u.a.m.

Das Granulieren ist eine Eigenschaft der Pigmente oder bestimmter Zuschlagsstoffe. Nicht jede Farbe granuliert auf die gleiche Art und Weise und je nach Wahl des Aquarellpapiers und der Malweise variieren die Effekte der Farben. Wir setzen das Granulieren seit einigen Jahren bewusst immer wieder in verschiedenen Aquarellen ein.

Beispiele für Aquarelle mit granulierenden Farben

Ein Beispielbild an dem sich die Wirkung von granulierenden Aquarellfarben sehr gut zu erklären lässt, ist dieser Zwischenstritt aus dem Aquarell „Abends bei den Rehen im Winterwald“. Hinter den Rehen soll bei einer diffusen Lichtstimmung ein Wald entstehen, ohne dass ich ganz viele Äste, verbliebene Blätter und anderes malen muss. Gleichzeitig soll eine Stimmung erzeugt werden, die an Schnee und das Glitzern von gefrorenen Wassertropfen u.a. Deshalb habe ich für die Flächen zwischen den Bäumen mit granulieren Aquarellfarben gespielt. Schauen wir uns einmal die Wirkung dieser Farben in den verschiedenen Bildern an.

Das Aquarell „Geschichtenerzähler ist nach einem Spaziergang an der Ostsee entstanden. Es hat Hanka Spaß gemacht, Stein für Stein zu formen und die Farben zu setzen. Die einzelnen Steine hat Sie mit ein wenig mit Wasser befeuchtet. Dann wurde die granulierende Farbe – je nach gewünschter Intensität – entweder satt oder nur wenig mit dem Pinsel aufgenommen. Am Rand des Steines hat Hanka die Farbe aus dem Pinsel einfach ins Wasser auf dem Stein laufen lassen – und war gespannt, was passiert. Selbstverständlich kann man auch mit deckenden Farben Akzente und mit Lasuren Schatten setzen. Das Spiel mit Licht und Schatten ist auch bei diesen Motiven wichtig, um eine Räumlichkeit zu realisieren. 

Hanka benutzt die granulierenden Farben gerne bei der Darstellung von Eis und Schnee. Wer sich einmal einen Eiszapfen und Schnee genau angeschaut hat, hat sicher festgestellt, wie schön das Farbspiel bei Lichteinfall ist. Ein Beispiel hierfür ist Hankas Aquarell „Kleiner Eiskönig“ in dem sie die schillernden Farben eines Eisvogels mit Eis und Schnee kombiniert habe.

Ein weiteres Beispiel für ein Winteraquarell mit Schnee ist Hankas Bild Winteräpfel“. Um Eis und Schnee auf Ästen zu malen, ist Hanka genauso vor gegangen wie bei den Steinen. Granulierende Farben werden mit verschiedenen Blau-, Lila- und Grautönen anderer Aquarellfarben kombiniert. Auch hier ist es wichtig, Schatten zu setzen, damit das Bild plastisch wirkt.

Aber auch Landschaftsaquarelle sind mit granulierenden Farben gut zu realisieren. Im Aquarell „Eiszeit“ hat Hanka die Räume zwischen den Bäumen komplett mit granulierenden Farben gemalt worden. Mit ein wenig Fantasie glitzert der Schnee hier in der Landschaft.

In dem WeihnachtsaquarellDer Weihnachtsmann Express habe ich die granulierende und lumineszierende Aquarellfarben kombiniert, um die Illusion für eine glitzernde metallene Oberfläche bei der Dampflok und dem Salonwagen zu erzeugen. Auf meinem Blog können Sie sehen, wie das Bild „Der Weihnachtsmann Express“ Schritt für Schritt entstanden ist.

Beim Wild life AquarellBlick in die Kinderstube der Turmfalken habe ich granulierende Farben für die Nisthilfe und den Streben des Gittermastes der Stromversorgers genutzt. Die Idee war es durch diese Farben die offenporige Struktur der Nisthilfe aus Betonformsteinen und die rostige Oberfläche des Gittermastes zu realisieren. Aus meiner Sicht eine interessante Gestaltungsmöglichkeit für ein Aquarell mit einem Falken. Eine andere Möglichkeit habe ich in den Bildern „Spielplatz der Turmfalken“ und „Turmfalke auf Wohnungssuche“ ausprobiert. Hier habe ich für den Gittermast und die Nisthilfe mit der Struktur des rauen Papiers und nicht granulierende Farben gespielt.

Granulierende Aquarellfarben sind eine gute Möglichkeit, um Aquarelle interessanter und authentischer zu gestalten. Über unsere Erfahrungen im Umgang mit diesen besonderen Farben haben Hanka und ich bei verschiedenen Anlässen berichtet. Auf meine Winteraquarelle mit den granulierenden Farben ist z.B. auch Schmincke aufmerksam geworden und so gibt es jetzt seit ein paar Tagen auf dem Kreativ -Blog von Schmincke einen Beitrag zu meinen Aquarellen mit den granulierenden Farben. Einmal zeige ich dort, wie das Aquarell „Abend bei den Rehen im Winterwald“ Schritt für Schritt entstanden ist und wie ich die Farben einsetze, damit die Wirkung auf dem Aquarellpapier optimal zu Wirkung kommt. Neben der Abhandlung zu dem Aquarell mit den Rehen, beschreibe ich auch den Einsatz der granulierenden Farben in dem Bild mit den Sami und ihren Rentieren sowie meinem Blumen Aquarell „Lenzrosen versteckt im Schnee“. Gerne können Sie auf der Seite von Schmincke oder hier auf meinem Blog den Betrag als pdf Datei herunterladen

Einen Artikel über unsere Aquarelle mit granulierenden Farben konnten Hanka und ich gemeinsam in Zeitschrift „Palette“ 05 / 2021 veröffentlichen. In dem Artikel

Aquarell-Körnchen

Geben wir Einblicke in unsere Aquarell Trickkiste. Hanka und ich berichten, wie wir durch den gezielten Einsatz von „normalen“ und granulierende Aquarellfarben Struktureffekt und die Illusion von Räumlichkeit erwecken.

Für uns war es eine tolle Chance in der Zeitschrift Palette und auf dem Kreativ Blog von Schmincke über unsere Malerei zu berichten. Ganz großen Dank dafür.

Wenn ich Ihr Interesse an der Malerei mit granulierenden Aquarellfarben geweckt habe, dann habe ich noch einen Tipp. Alle Theorie ist grau 👍😊. Wenn Sie auch Lust haben, gemeinsam mit mir granulierende Aquarellfarben auszuprobieren wollen, dann empfehle ich Ihnen am 22. Januar 2022 den Online Aquarellkurs: Christ- und Lenzrosen im Wintergarten. Bei Interesse an diesem Online Kurs melden Sie sich doch einfach auf der Seite der VHS Rostock an. Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen Lenzrosen im Schnee zu malen.

Online Aquarellkurs mit Frank Koebsch - Christ- und Lenzrosen im Wintergarten - Aquarellmalerei mit granulierenden Farben am 22 Januar 2022
Online Aquarellkurs mit Frank Koebsch – Christ- und Lenzrosen im Wintergarten – Aquarellmalerei mit granulierenden Farben am 22 Januar 2022
5 - Farbauftrag für das Abendrot im Aquarell Abend am Nienhäger Gespensterwald (c) Frank Koebsch

Abend am Nienhäger Gespensterwald – als Motiv für eine Auftragsarbeit

Abend am Nienhäger Gespensterwald – als Motiv für eine Auftragsarbeit

Maritime Aquarelle mit Sonnenuntergangsstimmungen

Ich male gerne Motive mit Landschaften von der Ostsee. Etliche dieser Aquarelle sind Plein Air während der Malreisen auf die Insel Rügen oder nach Kühlungsborn entstanden. Andere maritime Aquarelle haben ich nach Ausflügen an die Küste nach Fotos gemalt. Irgendwann im August erhielt ich eine Mail, ob ich nicht Lust hätte, ein Aquarell mit einer Sonnenuntergangsstimmung vom Nienhäger Gespensterwald als Auftragsarbeit zu malen. Von der Idee war ich schnell zu begeistern. Abendstimmungen an der Ostsee und anderen Meeren sind für mich immer wieder tolle Motive. Egal ob beim Schiffe gucken in Warnemünde, bei der Beobachtung eines Lotsenboot bei Sonnenuntergang am Vinga Fyer, an Abenden am Darßer Ort, im Hafen von Gager oder am Strand von Kühlungsborn es ist immer wieder ein Erlebnis, wenn die untergehende Sonne die Motive in ein ganz besonderes Licht taucht.

Aquarelle und Fotos vom Nienhäger Gespensterwald

Aquarelle mit den Steilküsten der Ostsee, wie in Heiligendamm und auf Rügen am Reddevitzer Höft, Groß und Klein Zicker und Nienhagen und den Küstenwäldern an der Ostsee sind in meinen maritimen Aquarellen auch zu finden. Aber zu dem Nienhäger Gespensterwald habe ich eine ganz besondere Beziehung. Wir sind dort oft in dem Wald und am Strand unterwegs, denn es ist einfach herrlich dort spazieren zu gehen. Die Buchen in dem Küstenwald sind geformt vom Wind und Sturm über der Ostsee. Die Ursprünglichkeit wird dadurch unterstützt, dass das Gebiet seit Jahren unter Naturschutz steht. So ist es nicht verwunderlich, dass der Gespensterwald viele Liebhaber hat. Fotografen und Maler haben dort immer wieder versucht ganz besondere Lichtstimmungen bei Nebel und der tiefstehenden Sonne einzufangen. Je nach Jahreszeit und Licht verändert sich aus Aussehen des Waldes stark. Ich habe dort bereits viele Male gemeinsam mit Malschülern an der Ostsee oder auf der Steilküste gemalt. Einmal hat mich so gar der NDR nach Nienhagen begleitet. Hier ein paar Schnappschüssen von meinen Erlebnissen dort.

Meine Kunden hatten Ihre ganz eigenen Erlebnisse und Vorstellungen als Motiv von diesem herrlichen Fleckchen Küste an der Ostsee. Dieses begann schon mit dem Format des Bildes. Klar male ich auch einmal Miniaturen auf Aquarellpostkarten im Format 10,5 x 15 cm oder Zigarrenkistenbretter im Format 14,8 x 22 cm, aber die meisten Aquarelle entstehen bei mir in den Formaten 30 x 40 cm oder 36 x 48 cm. Wenn die Bilder größer werden sollen, dann wähle ich ganze oder halbe Blätter im Format 56 x 76 cm oder 38 x 46 cm. Aber diesen Mal wollten die Kunden ein gerahmtes Aquarell im Format von 74 x 94 cm.

Spaziergang am Darßer Weststrand (c) Aquarell von Frank Koebsch
Spaziergang am Darßer Weststrand (c) Aquarell von Frank Koebsch

Ein so großes Aquarell zu malen, hatte für mich einen besonderen Reiz, denn immer wieder ergibt sich die Frage: Wie groß ist das richtige Format für ein Aquarell? Wenn man sich die Aquarelle „Gespensterwald von Nienhagen“ und „Strandspaziergang bei Nienhagen“ in den Formaten 24 x 32 cm und 36 x 48 cm anschaut, dann geben diese kleinen Bilder nur wenig von dem Charme eines Küstenwaldes mit seinen bizarren Bäumen wieder. Dieses ist in dem Aquarell „Spaziergang am Darßer Weststrand“ mit dem Format 56 x 78 cm schon wesentlich besser gelungen. Eine größeres Blatt bietet bei der Gestaltung und Ausarbeitung eines Motives viel mehr Möglichkeiten. Doch schauen Sie selbst wie das

Aquarell „Abend am Nienhäger Gespensterwald

Schritt für Schritt entstanden ist. Da die Kunden das Motiv vorgegeben hatten, hat die Arbeit bei mir mit einem Vorschlag für die Rahmung und die Papierauswahl begonnen. Es gibt ganz verschiedenen Möglichkeiten Aquarelle zu rahmen.  Mit der Wahl des Rahmens und Passepartouts kann die Wirkung eines Bildes wesentlich beeinflusst werden und gleichzeitig kann zwischen der Umgebung des Bildes und dem Motiv vermittelt werden. Bei einem Bild in dieser Größe empfehle ich gerne Halbe Magnetrahmen. Diese Rahmen bringen die notwendige Stabilität mit und sehen mit den schmalen Holz- oder Metallleisten elegant aus. Unsere Kunden haben einen Halbe Magnetrahmen Classic mit einem Profil Alu 12, Edelstahl gebürstet und mit entspiegeltem Glas gewählt. Ich bin kein großer Freund von entspiegelten Gläsern, aber da das Bild im rechten Winkel zu großen Panoramafenstern hängen sollte, macht diese Wahl Sinn. Aus Passepartout wollten unsere Kunden verzichten. Sie wählten stattdessen einen schmalen weißen umlaufenen Rand zwischen dem Aquarell und dem Rahmen. Eine schlichte elegante Rahmung, die zu dem Einrichtungsstil der Kunden passte.

Die Suche nach dem richtigen Aquarellpapier war relativ einfach. Einmal gibt es für ein Bild in der Größe von 74 x 94 cm nur noch wenige Papierhersteller das passende Material liefern. Ich habe mich für ein LANA Aquarellpapier 640 g/m² matt entschieden.  Das Blatt habe ich aus einem Bogen 104 x 152 cm gerissen, so dass sich umlaufend die Anmutung eines Randes von Büttenpapier ergab. Es war eines der größten Bögen, die ich je verarbeitet hatte. Es war einfach interessant, die verschiedenen Papierformate aus unserem Materialvorrat mal zusammen zu legen. Die Papierformate reichten von 10 x 10 cm bis zu 104 x 152 cm. 

Bei der Wahl des Aquarellpapiers kommt es dann auf die verschiedenen Papiermischungen und die Oberflächen an, denn diese machen den Unterschiede im Zusammenspiel mit dem Farben und dem Wasser aus. Bei meiner Malerei, einem Zusammenspiel von Nass in Nass für die Verläufe und verschiedenen Lasuren für die Tiefen im Bild kommt mir eine matte Oberfläche des Papiers sehr entgegen. Ich habe die Aquarellpapiere bereits in der Vergangenheit austesten können. Das Lana Papier habe ich z.B. bei dem Wild Life AquarellParty am Strand“ und den Löwenzahn AquarellFarben der Sommerwiese“ u.a. ausprobieren. Nach einer Vorzeichnung bin ich dann mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf das Papier gegangen. Bei den großen Formaten wähle ich auch die passenden Aquarellpinsel und Farbbehälter. Mit den ½ Näpfchen aus meinem Aquarellkasten komme ich hierbei nicht weiter. Ich nutze dann statt der Näpfchen die Schminckefarben aus den Tuben. Für die großen Flächen nutzte ich 50er Pinsel der Serie 5080 von da Vinci. Die Pinsel liegen mir gut in der Hand und ich kann mit den Pinselhaaren aus den Synthetikfasern sehr gut die Farbaufträge realisieren und sanfte Farbübergangen realisieren. Die erste Herausforderung war das Anlegen des Himmels mit dem Blau in der Höhe, dem Orange über der Ostsee und den Wolken.

Nach dem Anlegen des Himmels habe ich begonnen, den Wald zu gestalten. Da die Flächen zwischen den Stämmen der Silberbuchen durch den Schatten des Waldes in Richtung Hintergrund immer dunkler werden, habe ich mit verschiedenen Grautönen diese Flächen angelegt. Hierbei konnte ich wunderbar mit den Verläufen in den verschiedenen Lasuren spielen und Schritt für Schritt habe ich in Negativtechnik die Baumstämme herausgearbeitet. Das Malen der Stämme auf dieser Art und Weise ist Fleißarbeit und man muss aufpassen, dass man noch den Wald vor lauter Bäumen sieht. 👍😊

Für das Anlegen des Laubdaches über den Stämmen habe ich verschiedene Techniken kombiniert. Die Untergründe für die weit entfernten Bäume habe ich flächig als Lasur angelegt und das Laub dann mit einem gespreizten Pinsel oder der Pinselspitze aufgetupft. Für das Laub der vorderen Bäume habe ich die Strukturen mit Gemüsenetzen in mehreren Schichten von verschieden Farbtönen aufgetragen. Ergänzt habe ich diese durch Lasuren, um Äste und Zweige in Negativtechnik herauszuarbeiten und verschiedene Spritztechniken. Das Laub auf diese Art zu malen, war eine reine Fleißarbeit.

Nach dem Laub habe ich die Baumriesen im Vordergrund gestaltet. Die Buchen werden ständig von dem Wind über der Ostsee geformt. Die Stürme haben etliche der alten Bäume entwurzelt, geknickt oder haben ihnen viele Äste geraubt. Lasur für Lasur habe ich die Stämme und Äste der Buchen gestaltet. Zum Abschluss habe ich durch das Granulieren mit einem „trockenen Pinsel“ etwas Struktur auf der Rinde angedeutet. Als ich dann zwischen den Bäumen, das erste Grün für die Vegetation am Waldboden eingebracht habe, veränderte sich die Stimmung im Bild. Die Flächen zwischen den Bäumen, die Bank und die Schatten habe ich mit verschiedenen Lasuren gestaltet. Gerade durch die Schatten ergaben sich die notwendigen Kontraste im Vordergrund des Aquarells. Spannend war es dann noch einmal, um die richtigen Farbtöne auf dem Weg und dem Sand am Strand sowie den Farbverlauf der Ostsee zu finden. Hierbei habe ich dann mit Wasser und meinen Aquarellfarben gespielt und ganz schnell wellte sich auch das 600 g/m2 schwere Papier. Nach dem Trockenen brachte ich nach und nach immer mehr Details wie die Wellen auf dem Wasser, die Gräser, die Baumwurzeln, die Gänse im Abendrot, die Personen im Hintergrund u.a. ein. Der Weg erhielt noch die notwendigen Schatten durch die Wölbung und die Baumwurzeln als Lasuren und etliche Spritzer für Steine und lose Erde. Ganz zum Abschluss habe ich dann die Person im Vordergrund gestaltet und mit einem Mal hatte sich das Motiv nach etlichen Stunden zusammengefügt.

Es hat Spaß gemacht, dass Aquarell „Abend am Nienhäger Gespensterwald“ in diesem Format zu malen. Spannend war es dann, das Aquarell zu rahmen und den Kunden zu präsentieren. Sie konnten zwar anhand der Fotos verfolgen, wie „Ihr“ Bild entstanden ist, aber wie das Original gerahmt an dem vorgesehenen Platz wird, ist dann doch noch einmal etwas ganz anderes. Hier das fertige Aquarell „Abend am Nienhäger Gespensterwald“

Abend am Nienhäger Gespensterwald (c) Aquarell von Frank Koebsch
Abend am Nienhäger Gespensterwald (c) Aquarell von Frank Koebsch

Noch einmal besten Dank an die Kunden für das Vertrauen, Ihren Auftrag umsetzen zu können. Vielleicht habe Sie auch ein Sehnsuchtsmotiv, dass Sie gemalt haben möchten. Wenn ja, sprechen Sie mich an, vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit, dass ich das Motiv in Ihrem Auftrag male.

Lotsenboot beim Sonnenuntergang am Vinga Fyr © Aquarell von Frank Koebsch

Erleben Sie, wie ein Leuchtturm Aquarell mit einer besonderen Lichtstimmung inspiriert durch eine AIDA Reise entstanden ist

Erleben Sie, wie ein Leuchtturm Aquarell mit einer besonderen Lichtstimmung inspiriert durch eine AIDA Reise entstanden ist

Unsere Begeisterung für Reisen mit der AIDA

AIDA am Kreuzfahrt-Terminal Altona (c) Aquarell von Frank Koebsch
AIDA (c) Aquarell von Frank Koebsch

Hanka und ich reisen gerne. Hierbei sind wir oft mit den Schiffen der AIDA Flotte unterwegs. Wir waren mit den Schiffen der AIDA an ganz verschiedenen Orten, so z.B. waren wir mit der AIDA Luna auf Spitzbergen, mit der AIDA Cara in Island und im Grönland Eis, mit der AIDA Blu in der Nordsee, mit der AIDA bella in Oslo und Kopenhagen, mit der AIDA bella im Mittelmeer auf Motivsuche und haben Aquarelle von den Fischmärkten von Catania und Marseille sowie dem Hafen von Cartagena gemalt. In diesem Jahr konnten wir es gar nicht erwarten, nach den Einschränkungen von Corona wieder zu reisen. Im Sommer waren wir auf der AIDA Prima unterwegs. Wir haben eine der Ahoi Reisen von Kiel, nach Göteborg, Visby und Stockholm gemacht. Wir haben die Tage an Bord und in den Städten genossen und die Zeit auf der Ostsee habe ich genutzt, um ein wenig zu malen. Während und nach unseren Reisen sind eine Vielzahl von Aquarellen als Urlaubserinnerungen entstanden. Über unsere Reiseaquarelle von unseren Kreuzfahrten mit der AIDA haben wir in der Zeitschrift Palette in dem Artikel „Magie der Farben – Hanka und Frank Koebsch erlauben Einblicke in ihr Malgepäck und ihre Herangehensweise für Reiseaquarelleberichtet.

 

Besondere Lichtstimmungen bei Reisen auf der Ostsee

blaue-stunde-morgens-am-leuchtturm-kiel-c-aquarell-von-frank-koebsch-k-1Auch auf unserer Reise von Kiel, nach Göteborg, Visby und Stockholm im vergangenen Sommer habe ich gemalt. Einmal habe ich gemeinsam mit unserer Enkelin an einem Seetag an Bord der AIDA Prima ein Bild gemalt. Entstanden ist das Aquarell „Die AIDA sol beim Auslaufen aus Warnemünde“. Neben der tollen Zeit mit unserer Enkelin an Bord der Prima und den Ausflügen in Schweden haben wir die Sonnenauf- und untergänge auf dem Meer genossen. Licht und Farben des Nordens faszinieren uns immer wieder und so sind bereits einige maritime Aquarell mit diesen Lichtstimmungen entstanden. Auf unserer AIDA Reise hatten es mir zwei solcher Momente besonders angetan. Eines dieser Aquarelle, die aus diesen Momenten entstanden sind, ist das Bild „Blaue Stunde morgens am Leuchtturm von Kiel“. Am Morgen der Rückkehr nach Kiel habe ich dann kurz vor Sonnenaufgang die blaue Stunde in der Kieler Bucht genossen. Das erste Licht tauchte die Ostsee in eine ganz besondere Stimmung, die vom Plätschern der Wellen begleitet wurde. Als wir den Leuchtturm Kiel erreichten, setzte der Loste mit seinem Boot zur AIDA über. Diesen Moment habe ich mit meiner Kamera eingefangen. Meine Erinnerungen an die blaue Stunde am Leuchtturm Kiel war später die Grundlage für mein maritimes Aquarell.

 

Sonnenuntergang im Göteborger Schären Garten

Genauso wie mich der Sonnenaufgang vor Kiel fasziniert hat, habe ich den Abend beim Auslaufen aus Göteborg genossen. Wir hatten einen wunderschönen Tag inmitten des westschwedischen Schärengartens – in Skärhamn an Tjörns Westküste verbracht und haben hierbei das Nordischen Aquarellmuseum in Skärhamn wieder besucht. Nach einem guten Abendbrot an Bord der Prima haben wir den Tag auf unserem Balkon ausklinken lassen. Wir haben den Sonnenuntergang genossen. Nach dem Verlassen von Göteborg ging die Sonne unter. Die Sonne tauchte den Göteborger Schären Garten, das Meer und die Wolken in ein wunderbares Abendlicht.  Je nach Sonnenstand veränderte sich das Licht auf der Wasseroberfläche und in den Wolken. Als wir die Insel Vinga erreichten, ging der Lotse von Bord. Es war ein toller Anblick die Seezeichen und die Lotsenstation auf der Insel Vinga und das Lotsenboot im Licht der untergehenden Sonne zu erleben. Ins Auge fallen die Pyramide und der neue Leuchtturm. Der graue, quadratische Leuchtturm (Vinga Fyr) wurde bereits 1841 gebaut. Die Pyramide ist ein 1857 gebautes pyramidenförmige Seezeichen – “båk”. Es machte Vinga unverwechselbar. Ich habe versucht die Stimmung des ausklingenden Tages in meinem Leuchtturm AquarellLotsenboot beim Sonnenuntergang am Vinga Fyr“ einzufangen. Hier ein paar Fotos von dem Abend im Schärengarten von Göteborg.

Lotsenboot beim Sonnenuntergang am Vinga Fyr © Aquarell von Frank Koebsch
Lotsenboot beim Sonnenuntergang am Vinga Fyr © Aquarell von Frank Koebsch

Mein Aquarell: Lotsenboot beim Sonnenuntergang am Vinga Fyr

Es hat Spaß gemacht, das Aquarell mit der Insel Vinga, den Leuchtfeuern und dem Lotsenboot zu malen. Entstanden ist das Bild mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Echt Bütten Aquarellpapier Leonardo 600 g / m2 matt von Hahnemühle im Format 30 x 40 cm. Durch diese Kombination von Aquarellpapier und – farbe konnte ich die für das Bild notwendigen Verläufe und Kontraste in der abendliche Lichtstimmung erzeugen. Wenn Sie erleben wollen, wie das Aquarell „Lotsenboot beim Sonnenuntergang am Vinga Fyr“ entstanden ist, dann schauen Sie doch auf folgende Schnappschüsse. Die Fotos zeigen, wie Stepp by Stepp das Bild entsteht.

Lotsenboot beim Sonnenuntergang am Vinga Fyr © Aquarell von Frank Koebsch
Lotsenboot beim Sonnenuntergang am Vinga Fyr © Aquarell von Frank Koebsch

Aquarelle mit Leuchttürmen und Feuerschiffen
 

Wenn Sie Interesse an maritimen Motiven, an Aquarelle mit Leuchttürmen haben, dann nutzen Sie doch einfach den Button, um sich auf unserer Webseite über diese maritimen Aquarelle informieren. Bei Interesse können Sie das Aquarell „Lotsenboot beim Sonnenuntergang am Vinga Fyr“ hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

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Aquarell „Lotsenboot beim Sonnenuntergang am Vinga Fyr“ im Format 30 x 40 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Lotsenboot beim Sonnenuntergang am Vinga Fyr“ im Format 30 x 40 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage

340,00 €

Das Spiel mit Formen und Lasuren (c) Frank Koebsch (3)

Details vom Schlepper Petersdorf als Motiv für meine maritimen Aquarelle

Details vom Schlepper Petersdorf als Motiv für meine maritimen Aquarelle

Wegweisend © ein Aquarell mit einem Kreiselkompass von Frank Koebsch

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Ich hatte in den vergangenen Wochen immer wieder Fotos von meinem Besuch auf dem Schlepper Peterdorf im Rostocker Stadthafen veröffentlicht. Der Schlepper wurde Motiv meiner maritimen Aquarelle und Thema eines Aquarellkurses, um den Malwettbewerb des Vereins zur Erhaltung des Schleppers zu unterstützen. Nach und nach sind maritime Aquarelle entstanden wie die Bilder „Rückkehr von der Ausfahrt auf der Hanse Sail“,  „Treffen der Generationen“ und „Der Schlepper Petersdorf im Stadthafen Rostock“. Es hat Spaß gemacht, den Schlepper Peterdorf und andere Schiffe als Aquarell zu malen. Aber als ich Hanka erzählte, dass ich auch einige technische Details des Schleppers malen will, war Hanka Kommentar, dass dieses typische „Männermotive“ sind, wie meine anderen Aquarelle des Schleppers. Nicht jeden begeistert ein Traditionsschiff aus alten schwarzen, rostigen Eisen und die alte Technik 😉.  Als erstes Detail hatte ich die „Schiffsglocke des Schleppers Petersdorf“ gemalt. Die Schiffsglocke war auch eines der Motive des Online-Aquarellkurses. Also zweites Detail hatte es mir der Kreiselkompass auf der Brücke des Schleppers angetan. Hierbei spielen sicher Erinnerungen an meine Arbeit als Lehrling und Facharbeiter auf der Stralsunder Werft zum Einbau und Tests der Kreiselkompasse eine Rolle. Aber vielleicht auch die Sehnsucht und die Freude mit Schiffen unterwegs zu sein. Egal ob wir in Kanada, Alaska, Grönland, Skandinavien, im Mittelmeer, in der Ostsee unterwegs waren, spielt immer die Sehnsucht mit, auf Schiffen zu reisen. Selbst wenn wir zum Schiffe gucken in Warnemünde sind, wissen wir, dass es in der Vergangenheit ohne einen guten Kompass, die Leuchttürme und Feuerschiffe, die Seezeichen, gutes Kartenmaterial, das Wissen um den Verlauf der Küste und den Stand der Sterne keine Seefahrt möglich gewesen wäre. Auch heute im Zeitalter von GPS zählen, dass Wissen um diese Dinge zur Ausbildung eines jeden Nautikers. Der Kompass, der Stand der Sonne und der anderen Sterne haben den Seeleuten seit viele Jahrhunderten den richtigen Weg gewiesen. Also habe ich mich von dem alten Kreiselkompass auf dem Schlepper Peterdorf anregen lassen, das Aquarell „Wegweisend“ zu malen. Aus meiner Sicht ist das Aquarell mit dem Kompass eine wunderbare Ergänzung für meinen beiden Aquarellen „Hamburger Feuerschiff im Zeichen der Sterne“ und „Ein bisschen Universum über MV“, denn diese beiden Bilder zeigen „nur“ Seezeichen, die Küstenlinie und die Sterne. Doch sehen Sie selbst hier mein neues Aquarell „Wegweisend“.

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Wegweisend © ein Aquarell mit einem Kreiselkompass von Frank Koebsch
Wegweisend © ein Aquarell mit einem Kreiselkompass von Frank Koebsch

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Es hat Spaß gemacht mit Verläufen, Lasuren und Formen zu spielen und so Schritt für Schritt den Kreiselkompass entstehen zu lassen. Gemalt habe ich meine Bild mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Echt Bütten Aquarellpapier Leonardo 600 g / m2 matt von Hahnemühle im Format 30 x 40 cm. Durch diese Kombination von Aquarellpapier und – farbe konnte ich die für das Bild notwendigen Verläufe und Kontraste erzeugen. Hier noch einmal, die anderen genannten Aquarelle und ein paar Fotos von meinem Besuch auf dem Schlepper Petersdorf.

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Aquarelle mit Booten und Schiffen
 

Wenn Sie Interesse an maritimen Motiven, Booten und Schiffen haben, dann nutzen Sie doch einfach den Button, um sich auf unserer Webseite über unsere maritimen Aquarelle informieren. Bei Interesse können Sie das Aquarell „Wegweisend“ mit dem Kreiselkompass des Schlepper Petersdorf hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Aquarell „Wegweisend“ mit dem Kreiselkompass im Format 30 x 40 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Wegweisend“ mit dem Kreiselkompass im Format 30 x 40 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

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Abschlusskontrolle für das Aquarell - Bunte Sommerwiese (c) FRank Koebsch (2)

Bunte Sommerwiese (c) ein Mohn Aquarell von Frank Koebsch

Bunte Sommerwiese (c) ein Mohn Aquarell von Frank Koebsch

Frank Koebsch zeigt Schritt für Schritt wie ein Mohnaquarell entsteht

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Mohn – ist immer wieder ein typisches Sommermotiv. Es ist immer wieder ein herrlicher Anblick, Kamille, Kornblumen und Mohnblüten am Feldrand zu entdecken. Hanka und ich haben schon viele Mohnaquarelle mit dieser Blütenkombination an den Randlagen der Felder gemalt. Es macht immer wieder Spaß, die Mohnblüten mit den Farben des Sommers einzufangen. Mit dieser Leidenschaft für Sommerwiesen mit Mohnblüten sind wir nicht allein. Anfang des Jahres hatten Kunden eines unserer Aquarelle gekauft und hatten danach den Wunsch, dass ich für sie eine „Bunte Sommerwiese“ als Aquarell male. Nun ab und zu ein Mohnaquarell zu malen, macht Spaß und so habe ich mit viel Freude Kamille, Kornblumen und Mohnblüten am Feldrand gemalt. Um die Kunden die Entstehung des Mohnaquarell erlebbar zu machen, habe ich von den einzelnen Zwischenschritten immer wieder ein Foto gemacht und ihnen geschickt. Ich glaube, dass die Kunden gerade bei den ersten Fotos nicht an einen Traum im Mohnfeld geglaubt haben. Denn als ich nach einer Vorzeichnung die ersten Farben für den Himmel und die Wiese auf das Papier gebracht habe, bestand das Aquarell scheinbar nur als willkürlichen Klecksen. In diesem Stadium brauchte es schon viel Vertrauen und Fantasie, dass aus den anfänglichen Zwischenschritten noch einmal ein ansehnliches Sommeraquarell wird. Erst als ich mit immer mehr Lasuren und Negativtechnik die Gräser und Blüten hervorzauberte und das erste Rot für die Blüten des Klatschmohns auf das Papier zaubert, wurde immer mehr erkennbar, die Sommerwiese einmal aussehen wird. Die Sommerlichen Farbtupfer für die Blüten der Kamille, der Kornblumen und der Mohnblüten im Zusammenspiel mit den Kontrasten der Wiese und dem Himmel machten die Gesamtkomposition des Mohnaquarells erkennbar. Doch sehen Sie selbst hier die Schnappschüsse wie das Aquarell „Bunte Sommerwiese“ Schritt für Schritt entstanden ist.