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Wenn die Kraniche kommen, ist es Frühling

22. Februar 2015 4 Kommentare

Wenn die Kraniche kommen, ist es Frühling

Kraniche sind zuverlässige Frühlingsboten ;-)

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Ich habe vor ca. acht Wochen die letzten Kraniche gesehen. Es gab genau zwei Tage zwischen Weihnachten und Silvester an  denen Schneewolken über Sanitz die Landschaft in einen Wintertraum verzaubert haben. Währende dieses kurzen Wintereinbruchs habe ich das Glück gehabt und konnte Kraniche im Schnee Mecklenburgs beobachten. Dieses waren einzelne Zugvögeln, die bei milden Wintern bei uns überwintern. Aber jetzt Ende Februar nach dem Schneeglöckchen, Winterlinge, Krokusse und Haselblüten  zu sehen sind, lässt sich der Frühling nicht mehr aufhalten. Mit den Frühlingsblühern kehren die Kraniche aus dem Süden zurück. Von überall her werden Kranichsichtungen berichtet, wie über Reinhardshausen und Albertshauswn, über Mittelhessen, Wittgenstein, Osnabrück, am Rhein und der Ruhr, im Spreewald, … Es ist einfach toll wie die Menschen Jahr für Jahr auf die Vögel des Glücks warten und sich von der Faszination für die Kraniche an stecken lassen. Für mich ist es auch immer wieder interessant zu erfahren, auf welch ganz unterschiedlicher Weise die Menschen die zurückkehrenden Kraniche begrüßen. Auch ich habe die vergangenen Tage genutzt und versucht, die Kraniche als Frühlingsboten zu beobachten. Ich habe ja das Glück, dass mehrere Kranichpaare seit einigen Jahren in der Nähe brüten. Als dann Anfang vergangener Woche die Vögel mit lautem Geschrei über uns weg geflogen sind,  habe ich meine Kamera geschnappt und bin über die Wiesen gezogen, um zu sehen, ob „unsere“ Kraniche angekommen sind. Im vergangenen Jahr hatte ich die Kraniche zum ersten Mal am 26. Februar beobachten können, während 2012 ich sie erst am 11. März gesehen habe. Ich hatte Glück, dass Wetter spielte mit und so konnte ich die Vögel ganz entspannt auf unseren heimischen Wiesen antreffen. Doch sehen Sie selbst, hier ein paar Schnappschüsse der vergangen Tage.


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Es ist einfach nur schön die imposanten Vögel zu beobachten. Das die Kraniche dem Frühlingswetter wirklich trauen, zeigt, dass sie sich bereits ihren Frühlingsgefühlen hingeben, ganz aufgeregt begleitet von lauten Trompetenkonzert ihren Hochzeitstanz aufführen. Aber nicht nur die Kraniche haben sich von den Frühling verleiten lassen, sondern  auch die Pferde. Wie vom Hafer gestochen galoppierten die Pferde über die Weiden. Zuerst schauten die  Kraniche ganz entspannt auf das Treiben, passten schön auf, dass ihnen keiner zu nahe kam. Aber dann wurde es ihnen mit den Vierbeinern doch zu doll und sie flogen majestätisch davon.

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Ich drücke den Kranichen die Daumen, dass sie sich in diesem Jahr mit dem Frühling nicht irren. Denn 2013 hatte ich den Frühlingsanfang mit den Kranichen im Schnee verbracht und konnte tagelang ihren Spuren im Schnee folgen. Aber in diesem Jahr sind die Kraniche als Frühlingsboten nicht alleine, denn auch die erste Störche sind schon da. Die Pflanzen, die Kraniche und die Störche können nicht irren. Oder?

Es waren schöne Stunden in der Natur und es juckt mir in den Fingern es mit einem neuen Kranichaquarell oder anderen Frühlingsbildern zu probieren.

Ich seh Dich (c) ein Aquarell mit Waldohreule von Hanka Koebsch

Ich seh Dich -

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Aquarell mit Waldohreule von Hanka Koebsch

Aquarelle aus der „Wildnis“ Mecklenburg Vorpommerns

. Hanka und ich hatten im vergangenen Jahr die Idee, eine Reihe von Aquarellen zu dem Thema „Wildes Land“ zu erstellen und ein entsprechendes Ausstellungskonzept hierzu zu erarbeiten. Wir wollten Tiere, die in Mecklenburg Vorpommern leben, denen wir bei unseren Ausflügen begegnet sind, malen und dann in einer Ausstellung zeigen. Nicht nur spektakuläre Szenen mit Wölfen, Hirschen und Dammwild wollten wir zeigen, sondern auch Bilder, wie man sie bei genauem Hinsehen oft finden kann. Zum Beispiel Vögel aus unseren Gärten wie in unseren Spatzen Aquarellen, den Bildern mit Rotkehlchen, Meisen und Amseln, den Vögeln an der Ostsee und in unseren Wäldern wie Möwen, Schwäne, Kraniche, Eisvögel, Seeadler, Eulen usw.  Womit wir nicht gerechnet hatten – viele Menschen sind genauso große Naturfreunde wie wir und ehe wir die Ausstellung zusammen hatten, waren viele dieser Aquarelle verkauft. Heute möchte ich Ihnen ein weiteres Wildlife Aquarell vorstellen, welches einen neuen Besitzer gefunden hat. Hanka hatte im Herbst eine Waldohreule gemalt. Wenn man im Wald unterwegs ist, wird man tagsüber in der Regel an den Eulen vorbeilaufen. Die Waldohreulen sitzen gut getarnt, z.B. an Waldrändern und werden uns viel eher sehen, als wir diese nachtaktiven Vögel. Genau diese Tatsache hat Hanka zu ihrem Bildtitel inspiriert. Ihr Waldohreulen Aquarell heißt: Ich sehe Dich. ;-)

Ich seh Dich (c) ein Aquarell mit Waldohreule von Hanka Koebsch

Ich seh Dich (c) ein Aquarell mit Waldohreule von Hanka Koebsch

. Gemalt hat Hanka das Aquarellbild auf Hahnemühle Aquarellpapier Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt. Das Papier erlaubt wunderbare weiche Übergänge für den Hintergrund und einen guten Kontrast für die Waldohreule. Wir möchten den neuen Besitzern viel Freude mit dem Eulen Aquarell wünschen. Aber

Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall.

Mit dem Verkauf dieses Aquarells sowie anderer Bilder aus der Serie „Wildes Land“ wie das Rotkehlchen Aquarell „Wintergruß“, das Seeadler Aquarell „Majestätisch“, das Möwen Aquarell „Zielanflug“, das Kranich Aquarell „Wenn es Herbst wird“ u.a. haben wir zwar vielen Menschen eine Freude gemacht, aber die Umsetzung einer neuen Ausstellung zu diesem Thema wird noch ein wenig auf sich warten lassen ;-).

Entdeckungen im Winter

Entdeckungen im Winter

Überraschungen im Schnee zwischen den Jahren

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Die Zeit zwischen den Jahren lädt in der Regel zum Entspannen und etwas Besinnlichkeit ein. Heute Morgen hatte der Winter Mecklenburg Vorpommern verzaubert. Schneewolken über Sanitz haben über Nacht haben die Umgebung in einen Wintertraum verwandelt. Forst und Schnee haben wunderbare Motive entstehen lassen. Also habe ich mir meine Kamera geschnappt und habe einen ausführlichen Winterspaziergang unternommen, um die schönen Seiten des Winters zu entdecken. Bizarre Eiskristalle und der Schnee haben die Landschaft und die Überbleibsel der Vegetation aus dem Herbst an diesem Wintermorgen verzaubert. In dem Zauber aus Schnee und Licht konnte ich beim genauen Hinschauen eine Farbtupfer und Überraschungen entdecken. An den Bäumen waren noch Weihnachtsschmuck und Winteräpfel zu entdecken. Ansonsten waren die Hagebutten die einzigen Farbtupfer im Schnee. Dieser Winter in Mecklenburg Vorpommern bietet sicher wieder Anregungen für neue Winteraquarelle ;-) Doch sehen Sie selbst, hier ein paar Winterbilder.

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Doch meine größte Entdeckung und Überraschung im Winter behalte ich noch für mich und werde in den nächsten Tagen darüber berichten ;-)

Aquarelle als Urlaubserinnerung

8. Dezember 2014 2 Kommentare

Aquarelle als Urlaubserinnerung

und als Geschenk in der Weihnachtszeit

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Wir waren im Januar 2010 mit der AIDA bella im Mittelmeer unterwegs. Auf dieser  Reise haben wir u.a. die Fischmärkte von Catania und Marseille, den Hafen von Catagena besucht. Es war eine tolle Reise mit der AIDA und in Erinnerung an den Urlaub sind dann die Aquarelle Fischmarkt von Marseille,  Händler auf dem Fischmarkt von Catania, Plausch auf dem Fischmarkt von Catania und AIDA im Hafen von Catagena entstanden.  Aber nicht nur ich habe die Städte im Mittelmeer in guter Erinnerung. Bis auf  das Bild von der AIDA sind alle meine Aquarelle von dieser Urlaubsreise verkauft worden. Das Bild Händler auf dem Fischmarkt von Catania konnte ich im vergangenen Jahr als Weihnachtsgeschenk verkaufen. Das Aquarell aus Marseille ging bereits im Sommer 2011 auf die Reise zu einem Kunden. In den vergangenen Tagen hatte mich nur die „Galerie B“ in Menden informiert, dass auch das Aquarell Plausch auf dem Fischmarkt von Catania verkauft wurde.

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Plausch auf dem Fischmarkt von Catania (c) Aquarell von Frank Koebsch

Plausch auf dem Fischmarkt von Catania (c) Aquarell von Frank Koebsch

Entsprechend der Tradition auf meinem Blog, nehme ich dieses zum Anlass die verkauften Aquarelle noch einmal zeigen. Ich wünsche den Käufern viel Freude mit dem Bild. Nun leider sind mir keine Aquarelle als Erinnerung an den Urlaub mit der AIDA geblieben. Aber der Winter ist lang und vielleicht lasse ich mich von den Fotos der Stippvisite mit der AIDA Bella nach Kopenhagen und Oslo oder der Kreuzfahrt MS Zaandam von Vancouver zu neuen Bildern inspirieren, denn Aquarelle sind gute Urlaubserinnerungen ;-).

So macht das Malen an der Ostsee Spaß

So macht das Malen an der Ostsee Spaß

Bericht über einen Aquarellkurs beim Nienhäger Gespensterwald im Rahmen einer Malreise nach Kühlungsborn

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Vor einigen Tagen hatte ich die ersten Tage unserer herbstlichen Malreise an die Ostsee beschrieben und ihnen unseren ständigen Zuschauer Emma vorgestellt. Wir hatten in der Zeit vom 16. bis zum 21. Oktober im Rahmen der Malreise Faszination Ostsee bei malerischem Herbstwetter von Kühlungsborn aus die Ostseeküste erkundet. Zum Start haben wir Bunte Blätter  und Herbstaquarelle im Hotel Polar-Stern und auf dem Doberaner Kamp gemalt. An den folgenden Tagen haben wir das wunderbare Wetter genutzt und haben am Ostsee Strand gemalt. Einmal waren wir direkt in Kühlungsborn am Strand unterwegs und haben Buhnen, Ostseewellen und die Silhouette des Ostseebades gemalt. Am nächsten Tage sind wir nach Nienhagen gefahren und haben direkt unterhalb der Steilküste mit dem Gespensterwald gemalt.  Es war einfach herrlich. Auf Grund des ablandigen Windes hatten wir spätsommerliche Temperaturen und bei Niedrigwasser gab die Ostsee noch einen besonders schönen Blick auf die Buhnen frei. Wir haben aber dieses Mal als Motiv den Nienhäger Gespensterwald gewählt. Die Bäume auf der Steilküste sind Tag für Tag der Wetter und dem Klima an der See ausgesetzt. Das Wetter hat die Bäume geformt. Egal ob Kiefern, Buchen oder Eichen, alle sind zu Windflüchtern geworden. Diese Silhouette des Gespensterwaldes bei Nienhagen im Gegenlicht wollten wir auf unser Aquarellpapier bannen. Eine kleine Herausforderung, denn die Farben verändern sich im Gegenlicht total. Wenn bei normalem Licht die Buchen wunderbare silberfarbene Stämme haben, verfärben sich innerhalb des Motives. Im Schatten der Silhouette ist das silbergrau noch zu erahnen. Aber wenn die Stämme der Windflüchter die Schattenkante überragen sind sin im Gegenlicht  fast schwarz. Hier ein paar Fotos von unserem Aquarellkurs beim Nienhäger Gespensterwald.

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Gespenterwald und Malschüler im Gegenlicht (c) Frank Koebsch

Gespenterwald und Malschüler im Gegenlicht (c) Frank Koebsch

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Am späten Nachmittag nahte ein Wetterumschwung. Der Wind frischte auf. Er brachte das Wasser zurück und mit ihm kamen dunkle Wolken. Die Lichtverhältnisse veränderten sich noch einmal komplett. Ein herrlicher Tag um die verschiedenen Farben der Ostsee am Strand, an der Steilküste und bei Gespensterwald zu erleben. Wir packten in aller Ruhe unsere Sachen und ließen den Tag mit einem großen Eis ausklingen.

So macht das Malen an der Ostsee Spaß ;-)

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Vielleicht haben Sie ja beim Betrachten dieser Bilder auch Interesse an einer Malreise kommen. Dann kommen Sie doch im nächsten Jahr mit auf die Insel Rügen oder merken Sie sich den Termin für die nächste herbstliche Malreise nach Kühlungsborn vom 18. bis zum 23. Oktober 2015 vor ;-)

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Boote in der Marina von Gager – ein neues Rügen Aquarell

Boote in der Marina von Gager – ein neues Rügenaquarell

Aquarelle als Ergebnis der Malreise Faszination Rügen

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Abendlicht im Hafen von Gager (c) Aquarell von Frank Koebsch

Abendlicht im Hafen von Gager (c) Aquarell von Frank Koebsch

Ich hatte bereits vor einigen Tagen über die Malreise auf Rügens Halbinsel Mönchgut berichtet. Wir hatte dort bei bestem Herbstwetter im Hafen von Gager und am Strand von Thiessow gemalt. Das Malen von Aquarellen an der Ostsee hat riesigen Spaß gemacht und sind zwei Aquarelle im Hafen von Gager entstanden. Klar sind es maritime Motive, die hier immer wieder locken. Es war einfach wunderschön. Die Sonne wärmte noch und gleichzeitig tauchte sie den Hafen und die Marina von Gager in ein ganz besonderes Licht als der Tag langsam zu Ende ging. So hatte ich schon das AquarellAbendlicht im Hafen von Gager“ vorgestellt. Dieses Bild zeigt aber mehr die alten Segler, Museumsboote und Zeesen des Mönchgutes. Aber auch die weißen Sportboote in der Marina vor den Gebäuden des Hafens lockten mich und so ist ein weiteres Rügen Aquarell entstanden. Die Kutter und die Holzboote verschwinden immer weiter und so prägen die Yachten immer mehr das Bild der vielen kleinen Ostseehäfen. Damit sind einige meiner Aquarelle aus den vergangenen Jahren schon Zeitzeugen diese Veränderung. Auch der Hafen von Gager hat sich in den letzten Jahren stark verändert, aber für mich hat er sein Flair beibehalten, denn Kutter, Traditionsschiffe und Sportboote haben Ihren Platz gefunden und prägen den Ort von der Wasserseite. Für mich hat Gager mit dem Ausbau des Hafen und der Umgebung gewonnen und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die Liegeplätze begehrt sind. Die „Boote in der Marina von Gager“ liegen vor den Gebäuden der alten Bootwerft. Es ist schon eine Weile her, dass dort Boote gebaut wurden. Heute ist die „Alte Bootswerft“ ein schickes Restaurant. Von seiner Terrasse hat man einen herrlichen Blick auf den Hafen und den Bodden. Es wunderbar und idyllischer Ort, der es wert ist gemalt zu werden ;-). Doch sehen Sie selbst.

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Boote in der Marina von Gager (c) ein Rügen Aquarell von Frank Koebsch

Boote in der Marina von Gager (c) ein Rügen Aquarell von Frank Koebsch

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Für das Bild habe ich als Aquarellpapier den Echt-Bütten Aquarellkarton William Turner von Hahnemühle gewählt und meine Aquarellfarben von  Schmincke  genutzt.

Auch dieses Mal hat das Malen auf Rügen riesigen Spaß gemacht. Gemeinsam mit den Malschülern hatten wir tolle Motive bei gutem Wetter und so langsam stellt sich bei mir schon wieder die Sehnsucht nach Rügen ein. Aber bis zum nächsten Ausflug auf die Insel dauert es noch eine Weile. Das Ziel ist es aber dann Winter Aquarelle an der Ostsee zu malen, denn in Zusammenarbeit mit der Fam. Grünheid  und Fam. Behling in Middelhagen vom 26. Januar bis zum 31. Januar eine winterliche Malreise nach Rügen an. Aus meiner Sich ein ganz besonderes Erlebnis im Winter in der Natur der Insel zu malen. Haben Sie nicht Lust uns zu begleiten?

Malreise auf Rügens Halbinsel Mönchgut

31. Oktober 2014 2 Kommentare

Malreise auf Rügens Halbinsel Mönchgut

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Heute möchte ich über meine letzte Malreise Faszination Rügen berichten.  Die Reise fand schon im September statt, aber ich komme erst heute dazu, darüber zu schreiben, wie wir in Middelhagen und Umgebung an der Ostsee Aquarelle gemalt haben.

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Start mit einem kleinen Exkurs zu Aquarellpapiern und Blumenaquarellen

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Am Abend vor dem offiziellen Start hatte ich zur Einstimmung einen kleinen herbstlichen Spaziergang durch Middelhagen gemacht, dieses ist für mich ein kleines Ritual um auf Rügen anzukommen und mich auf die Malreise einzustimmenDie Insel bietet wunderbare Motive für Aquarellkurse, aber  für Schietwetter braucht man eine Alternative.  Bei schlechtem Wetter heißt es auch auf Rügen – wir malen drinnen. Wir haben die Malreise bei Nebel und Niesel  in einer der Ferienwohnungen „To Hus“  der Familie Grünheid  begonnen.  Um die Malschüler kennen zu lernen und uns gemeinsam auf die kommende Tage einzustimmen, beginne ich gerne mit ein paar Übungen. Wir haben als erstes paar Blätter auf verschiedenen Probepapieren von Hahnemühle gemalt. So ein kleiner Test der Aquarellpapiere sorgt immer wieder für Erstaunen über den Einfluss des Papiers auf die Aquarellmalerei und hilft den Malschülern sich bei der künftigen Auswahl der Papiere besser zu orientieren. Im nächsten Stepp haben wir uns an ein paar Sonnenblumen gewagt und uns die fehlende Sonne auf das Papier geholt. Bei  den Blumenaquarellen stellte sich dann schnell die nötige Lockerheit und gute Laune ein.

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Aquarelle malen auf Rügen – dieses Mal am Strand von Thiessow

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An den kommenden Tagen war uns der Wettergott gnädig und verwöhnte uns mit Sonnenschein und wunderbaren spätsommerlichen Motiven. Wenn man im Südosten Rügens auf der Halbinsel Mönchgut malt, hat man eine große Auswahl von Motiven, wie den Hafen von Groß Zicker mit seinen Booten, das Pfarrwitwenhaus, die Boddenwiesen und Weiden bei Middelhagen, die Göhrener Aussicht auf den Bodden und die Ostsee, der Hafen von Gager und und … Dieses Mal haben wir und den Strand von Thiessow  am Südperd ausgesucht. Ein wunderbarer Platz, um auf Rügen auszuspannen und sich von der Insel verzaubern zu lassen. Wir haben die Stunden in der Sonne genossen und haben einige schöne Rügenaquarelle zu mindestens begonnen ;-)

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Es hat Spaß gemacht bei bestem Wetter am Strand von Thiessow zu malen. Neben dem Blick auf den Küstenwand am Südperd gab es für Maler und Fotografen weitere Postkartenmotive wie holländische Flachbodenschiffe, den Spühlsaum, Schwäne, Möwen  u.v.a. Der Tag an der Ostsee war für uns eine kleine Idylle und machte Lust auf mehr. In den nächsten Tagen werde ich über die dritte Etappe unseres Aufenthaltes dem Mönchgut berichten und weitere Impressionen über unsere Malreise auf Rügen zeigen. Lassen Sie sich überraschen, wo uns dieses Mal der Weg hingeführt hat. Aber leider ist dieses schon alles Geschichte, denn ich berichte über einen Ausflug im September. Aber für Menschen und Malenthusiasten, die auch in den kommenden Monaten Sehnsucht nach Rügen haben, biete ich in Zusammenarbeit mit der Fam. Grünheid  und Fam. Behling in Middelhagen vom 26. Januar bis zum 31. Januar eine winterliche Malreise nach Rügen an. Aus meiner Sich ein ganz besonderes Erlebnis im Winter in der Natur der Insel zu malen. Haben Sie nicht Lust uns zu begleiten?

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