Magie der Farben - Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 - 4, Seite 18 u 19

Ein Artikel in dem Palette Magazin über Reise Aquarelle von Hanka & Frank Koebsch

Ein Artikel in dem Palette Magazin über Reise Aquarelle von Hanka & Frank Koebsch

 

Magie der Farben - Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 - 4 - Ankündigung
 

Wenn man sich unsere AquarelleAndere Wege“, „Plausch auf dem Fischmarkt von Catania“,   „Entdeckungen im Grönlandeis“, „Sámi mit ihren Rentieren im norwegischen Winter“, „Was für ein Ausblick“, „Grüße aus Kanada“, „Fischmarkt von Marseille“, „Explorer in der Diskobucht“ und „Ein Dankeschön für Larry unserem Scout in Juneau“ anschaut, dann ist es nicht einfach, etwas zu finden, dass die Bilder verwindet. Es sind Wild life Aquarelle mit Eisbären, Papageitauchern, Schwarzbären genauso dabei, wie Landschaftsaquarelle und Bilder von Menschen. Einige der Aquarelle zeigen Szenen von Fischmärkten am Mittelmeer, einen Fischer aus Alaska, Sami aus Norwegen und andere Motive mit Grönlandeis oder aus Kanada. Genau diese unterschiedlichen Orte sind das, was die Bilder verbindet. Denn es sind alles Aquarelle, die auf unseren Reisen oder nach Erlebnissen von unseren Reisen entstanden sind. Unter dem Titel

Magie der Farben – Hanka und Frank Koebsch erlauben Einblicke in ihr Malgepäck und ihre Herangehensweise für Reiseaquarelle

 

zeigen wir in der Zeitschrift Palette eine Auswahl unserer Reiseaquarelle und erzählen ein wenig von den Geschichten hinter den Bildern und unsere Erlebnisse. Unsere Reisebilder entstehen an unterschiedlichen Orten. Hiermit meinen wir nicht unsere Reiseziele. Einige wenige Aquarelle entstehen an den Reiseorten und dort meist auch nicht unmittelbar am Motiv. Hierzu haben wir keine Zeit und die Tiere und Menschen würden auch nicht warten, bis wir mit unseren Bildern fertig sind. Wir versuchen die Atmosphäre, die Stimmung in uns aufzusaugen und unsere Kameras sind unsere Skizzenbücher. In den wenigsten Fällen haben Ruhe, Zeit und Muße, um Skizzen oder vollständige Aquarelle zu malen. Hanka schreibt in dem Artikel:

 

„Wie heißt es so schön: ‚Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.‘ Frank ist derjenige, der mit vollem Körpereinsatz sämtliche Malutensilien zuzüglich Kameraausrüstung mit Weitwinkel- und Teleobjektiv mit sich schleppt. Ich habe einen kleinen Aquarellkasten mit sechs Farben, einen kleinen Pinsel, einen Pigmentliner, ein Skizzenbuch und meine Kompaktkamera bei mir. Das reicht mir, um bei Lust und Laune vor Ort ein paar Skizzen zu machen. Doch eigentlich konzentriere ich mich auf das Fotografieren. Meine Aquarelle entstehen erst später in aller Ruhe zu hause.“

Palette - Ausgabe 2021 - 4
 

Ein Beispiel: Hanka hat am Abend nach unserem Ausflug mit den Fischerbooten ins Eisfeld von Ilimanaq in ihrem Skizzenbuch die Szenen in der Discobucht festgehalten. Ich habe an den Abenden nach unserem Ausflug in Grönland die Aquarelle „Entdeckungen im Eis der Diskobucht“ und „Entdeckungen im Grönlandeis“ an Bord der AIDAcara gemalt und dann am Bord mit dem Stempel „AIDA Selection – Land & Laute erleben“ signieren lassen. Hanka hat ihre Grönland Bilder „Explorer in der Diskobucht“, „Andere Wege“ und „Blick auf die Diskobucht“ in den nächsten Monaten nach unserer Reise gemalt. Aber es ist nur ein Beispiel, denn ich habe mein Aquarell „Ein Dankeschön für Larry unserem Scout in Juneau“ vier Jahre nach unserer Alaska Reise gemalt 😉. Aber darum geht es gar nicht in dem Artikel. Wir möchten ein wenig zeigen, dass es uns wertvoll ist, die Erlebnisse, unsere Entdeckungen, die Begegnungen mit der Natur, den Tieren und den Menschen als Aquarellen festzuhalten. Hierbei ist es egal, wann die Bilder gemalt werden. Wenn wir die Bilder Monate oder Jahre nach der Reise die Aquarelle nach unseren Fotos malen, ist es ein wenig so, als wenn wir die Reise, die Begegnung noch einmal unternehmen. Doch genug der Worte, werfen wir einmal einen Blick auf den Artikel aus dem Palette Magazin.

 

Magie der Farben - Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 - 4, Seite 18 u 19
Magie der Farben – Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 – 4, Seite 18 u 19
Magie der Farben - Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 - 4 Seite 20 u 21
Magie der Farben – Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 – 4 Seite 20 u 21

 

Bei Interesse können Sie den Artikel „Magie der Farben – Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 – 4“ auch als pdf lesen. Unser Tipp, versuchen Sie Ihre Erlebnisse auf Reisen zeichnerisch oder malerisch zu fassen. Es lohnt sich, denn es ist oft so, dass die Erinnerungen wieder aufleben und man die Reise, den Ausflug zum wiederholten Mal erleben. Hier noch einmal die Reise Aquarelle, die in der Palette gezeigt wurden.

 

 

Wenn Sie durch den Artikel neugierig geworden sind und mehr über unsere Malerei wissen wollen, dann habe ich noch einen Tipp für Sie. In dem Palette Magazin, dass ab Mitte September erscheint, berichten Hanka und ich über unsere Aquarelle mit granulierenden Farben. Wenn Sie nicht nur über unsere Malerei informiert werden wollen, dann schauen Sie doch in das aktuelle Heft der Palette oder abonnieren Sie einfach die Zeitschrift über die Web Seite des Verlages.

 

Ein Dankeschön für Larry unserem Scout in Juneau (c) Aquarell von FRank Koebsch

Ein Porträt eines Fischers und Scouts aus Alaska als Aquarell

Ein Porträt eines Fischers und Scouts aus Alaska als Aquarell

oder die Geschichte, warum nach einer Whale Watching tour kein Wild life Aquarell entstand

Heute möchte ich ein Aquarell vorstellen, das ich bereit 2017 gemalt habe. Die Idee für das Bild geht sogar noch weiter zurück. Wir reisen gerne und waren 2013 nach einem Flug von Frankfurt nach Seattle in Kanada und Alaska unterwegs. Nach einer kurzen Entdeckungstour in Seattle am Pioneer Square, im Experience Music Project im Seattle Center und CHIHULY GARDEN sind wir nach Vancouver gefahren. In Vancouver haben wir u.a. Chinatown und den Chinesischen Garten und den Stanley Park erkundet bevor wir dann mit der MS Zaandam von Vancouver nach Seward gefahren sind. Diese Fahrt längs den Küsten Kanadas und Alaskas haben wir genossen. Unterwegs haben wir viele Städte, Menschen, Landschaften und Tiere kennen gelernt. Bei den Tieren hatten es uns besonders die Vögel des Nordens, die Schwarzbären und die Wale angetan. Eine der Walbeobachtungstouren haben wir von Juneau aus gemacht. Am Vormittag waren wir auf dem Mendenhall Gletscher und am Nachmittag haben die Auke Bay, auf der Suche nach Seelöwen und Walen erkundet. Es war ein wunderbarer Tag, denn schon allein die Silhouette des Mendenhall Gletschers über dem Hafen Juneaus an der Auke Bay war eine Augenweide. Dann ging es mit einem der typischen Touristentouren hinaus auf das Wasser, um Seelöwen und Wale zu beobachten. Hierbei hatten wir das Glück auf dem Schiff von Larry zu landen.

Larry ist Fischer, Scout und Reiseführer und wir waren mit ihm und seiner Tochter auf seinem Boot ein paar Stunden unterwegs. Unterwegs erzählte er uns seine Geschichte. Auch in Alaska kann man heute nur noch im Rahmen von Fischfangquoten fischen. Die Quoten und Fanggründe werden dort Jahr für Jahr verlost. Innerhalb von wenigen Tagen können die Fischer in der Nähe von Juneau dann Heringe fangen und verdienen einen beträchtlichen Teil ihres Jahreseinkommens. Je nachdem, wie gut es dem Hering in den dortigen Gewässern geht, kann er als Fischer mehr oder weniger verdienen. Aber statt zu jammern und auf die Behörden zu schimpfen, hat er schon vor Jahren angefangen, sein Wissen, um die Fischfanggründe anders zu nutzen. Er fährt Touristen, Ranger und Wissenschaftler in die Buchten und Nebenarme der Inside Passage, um Natur erlebbar zu machen. Dabei ist sein Kapital auch außerhalb der Fischfangsaison, dass er weiß, wo die Heringe sind. Denn wo der Hering ist, da jagen auch die Wale und die Seehunde. Faszinieren: Larry und seine Tochter kannten jeden Wal mit Namen, denn sie machten Fotos von den Tieren, um die Forschungen über das Leben der Wale zu unterstützen. Aus meinen Zeilen können Sie schon ableiten, dass die Begegnung mit Larry für mich genauso wichtig war, wie das Beobachten der Buckelwale und der Seelöwen in der Auke Bay. So ist es auch nicht verwunderliche, dass von diesem Tag kein Wild life Aquarell entstanden ist, sondern ich als kleines virtuelles Dankeschön für den unvergesslichen Tag ein Portrait von Larry gemalt habe. Doch schauen Sie selbst, hier ein paar Schnappschüsse unserem Ausflug auf der Auke Bay, von den Walen, den Seelöwen und Larry.

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Einige Zeit nach unserer Reise habe ich dann diese Fotos von unserer Reise rausgekramt und begonnen ein Portrait von Larry als Aquarell zu malen. Es hat einfach Spaß gemacht, dieses maritime Aquarell, dieses Menschen vom Meer zu malen. Mich hat einfach der Umgang von Larry mit der Natur, wie er vom und mit dem Meer lebt fasziniert. Entstanden ist das Aquarell „Ein Dankeschön für Larry unserem Scout in Juneau“.

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Ein Dankeschön für Larry unserem Scout in Juneau (c) Aquarell von FRank Koebsch
Ein Dankeschön für Larry unserem Scout in Juneau (c) Aquarell von FRank Koebsch

Gemalt habe ich das Bild „Ein Dankeschön für Larry unserem Scout in Juneau“ mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Echt Bütten Aquarellpapier Leonardo 600 g / m2 matt von Hahnemühle im Format 56 x 76 cm. Durch diese Kombination von Aquarellpapier und – farbe konnte ich die für das Bild notwendigen Verläufe und Kontraste erzeugen. In dem folgenden Video können Sie verfolgen, wie das Portrait von Larry entstanden ist. Es ist aber weniger ein Video mit Erklärungen zu technischen Aspekten eines Aquarells. Sonden ich schildere mehr meine Motivation dieses Aquarell zu malen und berichte über unsere Erlebnisse mit Larry. Aus meiner Sicht ein ganz wichtiger Aspekt für das Entstehen eines Bildes, der meist auf den Videos Channels zu kurz kommt. Ich hoffe, dass ich Ihnen vielleicht eine Anregung geben kann, über Ihre Erlebnisse Bilder zu malen. Viel Spaß beim Ansehen des Videos.

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Aquarellen mit Porträts und Menschen
 

Wenn Sie Interesse an Portraits in Aquarell und Bilder mit Menschen vom Meer haben, dann nutzen Sie doch einfach den Button, um sich auf unserer Webseite über unsere Aquarelle informieren.  Bei Interesse können Sie das Aquarell „Ein Dankeschön für Larry unserem Scout in Juneau hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

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Ein Dankeschön für Larry unserem Scout in Juneau (c) Aquarell von FRank Koebsch

Aquarell „Ein Dankeschön für Larry unserem Scout in Juneau“ im Format 56 x 76 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Ein Dankeschön für Larry unserem Scout in Juneau“ im Format 56 x 76 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

1.150,00 €

Blick in die Kinderstube der Turmfalken (c) Aquarell von Frank Koebsch

Blick in die Kinderstube der Turmfalken (c) Aquarell von Frank Koebsch

Blick in die Kinderstube der Turmfalken (c) Aquarell von Frank Koebsch

Beobachtungen von Küken und jungen Turmfalken in der Nisthilfe als Motiv für ein Wild Life Aquarell

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Ich hatte das Glück und konnte im vergangenen Jahr mehrere Wochen lang Turmfalken beobachten. Es war spannend und ich hatte in dem Artikel „Spielwiese der Turmfalken“ die Lokation in der Nähe unserer Gemeinde beschrieben. Auf meiner Suche nach Motiven für unsere Wild life Aquarelle bin ich immer wieder auf Ausflügen in der Natur Mecklenburg – Vorpommerns unterwegs. Wenn ich unterwegs war, habe ich meist über meine Beobachtungen von KranichenRehen und Hirschen, Füchsen, Hasen, Schmetterlingen und Gartenvögel berichtet. Die Ursache hierfür ist ganz einfach zu erklären, denn die Turmfalken sind kleine wendige Raubvögel. Auch wenn man sie am Himmel entdeckt oder beim typischen Rüttelflug beobachten kann, ist es schwer ihnen zu folgen. Es war spannend und ich hatte in dem Artikel „Spielwiese der Turmfalken“ die Lokation in der Nähe unserer Gemeinde beschrieben. Die Nisthilfen an den Hochspannungsmasten werden bei uns gerne von Turmfalken angenommen. So war es spannend die Turmfalken bei der Wohnungssuche zu beobachten. Als Belohnung für meine Pirsch konnte ich nach der Wohnungssuche über mehrere Wochen Küken und junge Turmfalken in einer Netzhilfe an einem Hochspannungsmast beobachten. Es war interessant zu sehen, wie die Vögel wuchsen, wie aus weißen flauschigen Küken, stolze Falken wurden. Auf der Basis der Beobachtungen auf den Wiesen rund um Sanitz ist eine kleine Reihe von Wild life Aquarelle mit den Turmfalken entstanden. Das jüngste Aquarell aus dieser Serie ist das Bild „Blick in die Kinderstube der Turmfalken“. Hier ein paar Schnappschüsse von meinen Beobachtungen und meine Aquarelle mit den Falken.

Blick in die Kinderstube der Turmfalken (c) Aquarell von Frank Koebsch
Blick in die Kinderstube der Turmfalken (c) Aquarell von Frank Koebsch

Bei Interesse schauen Sie mal auf die Turmfalken Web Kamera des NABU Nordrhein Westfahlen, hier können Sie auch das Aufwachsen von kleinen Falken mit erleben.

Es hat Spaß gemacht, die Küken und jungen Falken zu beobachten und wachsen zu sehen. So war es auch ein tolles Erlebnis die Turmfalken in meinem neuen Wild life Aquarell einzufangen. Gemalt habe ich das Bild  mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Echt Bütten Aquarellpapier Leonardo 600 g / m2 matt von Hahnemühle im Format 36 x 48 cm. Durch diese Kombination von Aquarellpapier und – farbe konnte ich die für das Bild notwendigen Verläufe und Kontraste erzeugen. 

Aquarelle mit Eulen und Greifvögel
 

Es war interessant, im Reich der Falken unterwegs zu sein und die Vögel zu beobachten, zu fotografieren und zu malen. Wenn Ihnen mein Aquarell gefällt, dann habe ich noch einige Tipps für Sie. Über den linken Button finden Sie dieses Bild und alle anderen Aquarelle mit Falken und Greifvögeln auf unserer Web-Seite. Bei Interesse können Sie das Aquarell „Blick in die Kinderstube der Turmfalken“ hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie


Aquarell „Blick in die Kinderstube der Turmfalken“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Blick in die Kinderstube der Turmfalken“ im Format 36 x 48 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

460,00 €

Karte der Kreuzfahrt Grönland – Island mit der AIDAcara, Grönland – Lerwick - Shetlandinseln – Karte AIDA Cruises – Aquarelle Hanka & Frank Koebsch

Besuch bei den Papageitauchern auf den Shetlands

Besuch bei den Papageitauchern auf den Shetlands

AQUARELLE UND FOTOS VON KREUZFAHRT GRÖNLAND – ISLAND MIT DER AIDACARA.

 

In den letzten Tagen hatte bemerkt, dass es bei einigen Geschichten auf meinem Blog „lose“ Enden gibt, Sprich ich habe, die Geschichten begonnen und es fehlt aus welchen Gründen auch immer das Ende. Eine dieser Geschichten ist die Artikelserie über unsere Kreuzfahrt nach Grönland und Island mit der AIDA cara.  Ich hatte in dieser Serie begonnen über die Entdeckungen auf der Kreuzfahrt und über unsere Aquarelle von dieser Reise berichtet. Dann kam Corona. Das Reisen und auch die Artikel über die Reiseaquarelle von den Kreuzfahrten mit der AIDA rückte in die weite Ferne. Doch dann gab es zwei Anlässe sich wieder an diese Artikel Serie zu erinnern. Einmal haben Hanka und ich in den letzten Tagen einen Artikel über unsere Reiseaquarelle für die Palette geschrieben. Ab Anfang Juli können Sie dann in der Ausgabe 4 / 2021 des Palette Magazins in einem Artikel lesen, wie unsere Aquarelle direkt auf den Reisen oder inspiriert durch die Erlebnisse, die Skizzen und Fotos von den Reisen entstehen. Der zweite Anlass war, dass die Reederei AIDA Cruises, die AIDA cara verkauft.  Auf der AIDA cara haben wir drei wunderschöne Reisen gemacht und so stellt sich mit der Nachricht schon ein Wehmut ein. Klar das Schiff ist in die Jahre gekommen und wenn man reisen will, muss man mehr denn je auf die Umwelt achten, aber trotz alledem haben wir tolle Erinnerungen an die Kreuzfahrten mit der AIDA Cara.  Diese beiden Anlässe sind der Grund warum ich jetzt endlich die Geschichte der Kreuzfahrt mit der AIDA Cara zu den Eisbergen in der Diskobucht Grönlands zu Ende erzählen will. Hier die Fortsetzung der Geschichte mit den AQUARELLE UND FOTOS VON KREUZFAHRT GRÖNLAND – ISLAND MIT DER AIDACARA.

 

AIDA am Kreuzfahrt-Terminal Altona (c) Aquarell von Frank Koebsch
AIDA (c) Aquarell von Frank Koebsch

Der Start unserer Reise in Hamburg war in Hamburg. Wir sind dann über Invergordon in Schottland nach Seyðisfjörður auf Island gefahren. Nach den Anregungen unseres Ausfluges von Seydisfjördur nach Bakkagerði ist das Island Aquarell „Grassodenhaus in Bakkagerði“ entstanden. Später haben wir die Papageitaucher auf den Klippen von Borgarfjarðarhöfn besucht. Unser Weg mit der AIDAcara führte uns dann über Akureyri im Norden Islands, durch die Prinz Christian Sund Passage nach Nuuk der Hauptstadt Grönlands in die Diskobucht. Auch wenn die Fahrt durch den Prinz Christian Sund Grönland mit AIDAcara ein unvergessliches Erlebnis ist, waren die Eisberge und die Natur Grönlands in der Diskobucht für uns das eigentliche Ziel der Reise. Es war ein unvergessliches Erlebnis die Natur. Wir haben das Grönlandeis und Wale auf einer Fahrt mit einem Kutter entdeckt. Die AIDAcara lag auf Grund der Eisbarriere im Ilulissat Eisfjords auf Reede vor Ilimanaq. Wir wurden am späten Nachmittag von Fischkuttern von Bord der AIDA abgeholt und tauchten dann unmittelbar in die Eiswelt ein. Hier sind u.a. die beiden Aquarelle „Entdeckungen im Eis der Diskobucht“ und „Entdeckungen im Grönlandeis“ entstanden. Am nächsten Tag sind mit Tenderboote nach Ilimanaq übergesetzt und haben auf einer Wanderung Vögel und Blumen an der Disko Bucht erkundet. Hanka hatte nach diesem Ausflug ihr Blumen AquarellBlick auf die Diskobucht“ und das Eisbären AquarellAndere Wege“ gemalt.

 

Für uns war der Besuch der Diskobucht und des Grönlandeises der Höhepunkt der Reise. Der Rückweg führte uns weiter über Nuuk, der Hauptstadt Grönlands und Qaqortoq einer Siedlung im Süd Westen Grönlands.  Dann ging es wieder nach Island. Bei einem Ausflug von Reykjavík aus kamen wir noch einmal mit dem Eis der Gletscher in Berührung. Wir hatten eine Reise in das Herz des Langjökull – Gletschers unternommen. Es war ein eindrucksvolles Erlebnis sich über eine Eishöhle in einem Geltschers einzutauchen. Vor einigen Tagen hatten wir noch die riesigen Eisberge Grönlands bestaunt und nun waren wir mit einmal in dem viele tausend Jahre alten Eis des Gletschers Langjökul. Auch hier stauten wir über die Farben und die Strukturen des Eises und schauten mit Ehrfurcht auf die sich verändernden Natur.

Die nächsten Stopps, die uns inspiriert haben zu malen, waren die Shetland- und Orkney Inseln.  Für Naturliebhaber sind diese Inselgruppen im Norden Schottlands ein ideales Ziel. Wir haben die Inseln inzwischen dreimal besucht und sind immer wieder von der Landschaft, der Vogelwelt, den Robben und Walen fasziniert. Dieses Mal sind wir Lerwick die Hauptstadt der Shetlands als erstes angelaufen. Schon alleine die Fahrt zwischen den Inseln zum Mainland ist immer wieder ein Erlebnis. Die Schiffe werden schon weit von den Inseln von vielen Vögeln des Nordens, wie Sturmvögeln, Möwen, Tauchern, Seeschwalben und Basstölpeln begleitet – ideale Motive für unsere Wild life Aquarelle. Kleine Inseln, Landzungen, Klippen, viele von Ihnen mit Leuchttürmen wechseln sich auf den Weg nach Lerwick ab. So wurden wir auch recht früh vom Lotsen im Empfang genommen, der uns dann half, die Einfahrt nach Lerwick zu meistern. Direkt vor der Einfahrt zur Inselhauptstand weist das Bressay Ligthouse den Weg.

 

Besuch bei den Papageitauchern auf den Sumburgh Head im Süden der Mainlands.

 

In Lerwick angekommen haben wir uns auf den Weg in den Süden des Mainlands gemacht. Bereits der Weg längst der Küste von Lerwick ist ein Erlebnis. Saftige Wiesen, sandige Strandabschnitte und wildromantische Klippen wechseln einander ab. Wenn man Glück hat, sieht man an den flachen Stränden Robben oder auf dem Meer Wale.  Für uns war es schon ein Erlebnis Robben zu beobachten. Aber unser Weg führte uns in den Süden der Insel. Dort liegen die bis zu 100 Meter hohen Klippen von Sumburgh Head. Das Naturreservat Sumburgh Head ist ein Paradies für Naturliebhaben, denn das Cliff mit dem Leuchtturm ist Heimat vieler Papageitaucher, Sturmvögel, Möwen und anderen Vögel. Mit ein wenig Geduld, einem guten Fernglas und einer Kamera kommt dort im Süden des Mainlands der Shetlands den Papageitauchern ganz nahe. Interessant war auch, dass Kaninchen auf der steilen Klippe zwischen den Nestern der Möwen, Sturmvögeln und Taucher zu beobachten waren. Auch wenn Sie sich nicht so für die Vögel begeistern wie wir, lohnt sich der Ausflug, denn oben auf dem Felsen steht der Leuchtturm Sumburgh Head Lighthouse. Überall längs der Wege vom und zum Leuchtturm wird man mit einer wunderbaren Aussicht auf den Ozean belohnt. Für uns war es ein weiteres High Light einen Malkurs auf Sumburgh Head zu beobachten und mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Ich kam sofort ins Träumen, es wäre doch toll, wenn meine Malreisen nicht nur zu den Kranichen und Hirschen an die Ostsee oder zu den Kranichen in den Müritz Nationalpark führten, sondern auch Walen, Robben und Papageitauchern auf den   Shetlands. Doch genug der Schwärmerei, hier ein paar Schnappschüsse von unserem Tag auf den Shetlands, den Papageitauchern und eine Auswahl unserer Aquarelle mit den Vögeln des Nordens.

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Die Papageitaucher haben uns auf mehreren Etappen unserer Reise begleitet. Einmal hatte ich schon bei unserem Besuch in  Seyðisfjörður in Islands Osten in dem Artikel „Papageitaucher auf den Klippen von Borgarfjarðarhöfn“ berichtet. Dort brüten einige tausend Vögel. Aber das Naturreservat Sumburgh Head mit seiner tollen Silhouette der 100 Meter hohen Felsen, dem Leuchtturm, der wunderbaren Aussicht auf den Ozean und den vielen tausend Vögeln hinterlässt einen viel tieferen Eindruck. Nicht umsonst gehört das Sumburgh Head zu den besten Platzen Schottlands, um Papageitauchern zu beobachten. Aber auch in diesem Paradies ist schon lange nicht mehr vollkommen. In dem Artikel „Eine Katastrohe mit langem Anlauf“ der Baseler Zeitung wird recht drastisch geschildert, wie sich der Bestand der Vögel in den letzten Jahren, auf Grund der Umweltverschmutzung und der Erwärmung verringert hat.

Wenn Sie sich die Fotos von den Papageitauchern ansehen, ist es nicht verwunderlich, dass Hanka nach der Rückkehr von unserer Kreuzfahrt ein Wild Life Aquarell mit diesen quirligen Vögeln gemalt hat. Entstanden ist das

Aquarell mit Papageitauchern „Was für ein Ausblick?“

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Was für ein Ausblick (c) Aquarell mit Papageitaucher von Hanka Koebsch
Was für ein Ausblick (c) Aquarell mit Papageitaucher von Hanka Koebsch

Auf unser Web-Seite scheibt Hanka zu Ihrem Papageitaucher Aquarell:

 

Unseren Besuch auf den Shetlandinseln werden wir wohl nie vergessen. Eine wunderschöne Landschaft, herzliche Gastgeber und dann auch noch die Papageientaucher, die zufällig gerade zu Hunderten auf dem Felsen, den wir uns erwandert haben, brüteten. Den schönen Ausblick auf die See haben die Puffins scheinbar genauso genossen wie wir.

Das Aquarell „Was für ein Ausblick“ ist mein zweites Aquarell, auf dem die putzigen Papageientaucher die Hauptrolle spielen. Vor ein paar Jahren entstand das Wildlife Aquarell „Alles meins“. Damals als Erinnerung an die Vogelinsel Vigur auf Island. 

Hanka hat ihr Bild mit ihren Schmincke Aquarellfarben und Farben von Winsor & Newton auf Lana Aquarellpapier 640g/m2  gemalt. Entstanden ist ein wunderbares Wild life Aquarell mit zwei Papageientauchern

 

Es war für uns eine fantastische Reise. Wenn Sie auf die Karte unsere Reise schauen, sehen Sie, dass noch eine Etappe fehlt. Sie können sich darauf freuen, dass ich in den nächsten Tagen und Wochen noch zwei neue Aquarelle und Fotos von Kreuzfahrt Grönland – Island mit der AIDAcara und unseren Entdeckungen vorstellen werden.

 

Karte der Kreuzfahrt Grönland – Island mit der AIDAcara, Grönland – Lerwick - Shetlandinseln – Karte AIDA Cruises – Aquarelle Hanka & Frank Koebsch
Karte der Kreuzfahrt Grönland – Island mit der AIDAcara, Grönland – Lerwick – Shetlandinseln – Karte AIDA Cruises – Aquarelle Hanka & Frank Koebsch

 

Wenn Sie Interesse an en Motiven von Hankas Papageitaucher Aquarellen „Alles Meins“ oder „Was für ein Ausblick“ haben, dann gibt es eine betrübliche Nachricht. Beide Aquarelle sind bereits verkauft.  Die gute Nachricht ist, Sie können von den Bildern eine Reproduktion erwerben.  Hierbei können Sie die Maße und Materialien entsprechend Ihren Bedürfnissen frei wählen und wir erstellen Ihnen einen Druck auf verschiedenen Papieren, Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien.

Blick von der Ostsee auf den Leuchtturm Bastorf (c) Frank Koebsch (1)

Entdeckungen rund um den Leuchtturm Bastorf

Entdeckungen rund um den Leuchtturm Bastorf

Motivsuche auf einer Wanderung von Bastorf über Kägsdorf an die Ostsee

 

Manchmal hadere ich mit meinem Job. Am vergangenen Pfingstwochenende habe ich einen Tag lang Fragen meiner Steuerberaterin beantwortet und einen weiteren Tag gemeinsam mit Hanka eine Veröffentlichung über unsere „Reiseaquarelle“ geschrieben. Der Termin für beiden Aktionen war „gestern“. Eigentlich wollte ich raus in die Natur, das Wochenende genießen oder malen, denn ich habe noch hunderte Ideen für Bilder, aber stattdessen habe ich Büroarbeit gemacht. Wie heißt es so schön, Augen auf bei der Berufswahl. 😉 Ich hatte in der Vergangenheit schon mehrmals unter der Überschrift „Ein ganz normaler Tag eines Aquarellisten“ über mein Arbeitsleben berichtet. Aber ich will nicht jammern, denn es gibt auch Tage, da kann ich glauben, was für einen tollen Beruf ich habe. Das sind Tage, an denen ich mit meiner Kamera oder am besten mit meinen Malsachen in der Natur unterwegs bin. Das sind z.B. Tage an denen ich auf Motivsuche für Kranich- und Wild life Aquarelle im Müritz Nationalpark, im Anklamer Stadtbruch oder am Darßer Ort bin. Anfang Mai „musste“ ich wieder raus in die Natur. Ein Kunde hatte mir den Auftrag gegeben, ein Aquarell vom Leuchtturm Bastorf im Raps zu malen. Die Rapsblüte ist wirklich ein wunderbares Motive für Landschaftsaquarelle. Die Kombination von weißen Obstblüten, das Gelb der Rapsfelder, der blaue Himmel vor der Silhouette der Ostsee sind ein Naturschauspiel. Den Leuchtturm Bastorf kenne ich recht gut, denn er ist Ziel vieler Malreisen und Malort des Plein Air Festivals – Malen an der Ostsee. So ist es selbstverständlich, dass ich in den vergangenen Jahren mehrmals gemalt habe. Es sind z.B. maritime Aquarelle mit dem Leuchtturm im Raps bei Sonnenschein oder mit Regenwolken entstanden. Meine bisherigen Leuchtturm Aquarelle sind meist direkt auf dem Signalberg entstanden und zeigen Deutschlands höchsten Leuchtturm von Süden. Aber mein Kunde hatte eine andere Idee von einem Aquarell vom Frühling am Leuchtturm von Bastorf. Das Bild sollte das Signalfeuer von Westen oder Norden aus zeigen. Der Grund war recht einfach, das Aquarell sollte ein Geschenk an die Oma des Kunden sein. Sie hat den Leuchtturm Buk meist von Kägsdorf oder vom Rieden aus erlebt. Bevor ich mich ans Malen machen konnte, musste ich also die passende Ansicht des Leuchtturms finden und herausgekommen, wo in diesem Jahr Rapsfelder rund um den Signalberg zu finden waren. Ich machte mich dann Anfang Mai auf eine Wanderung von Bastorf, nach Kägsdorf und weiter zum Riedensee direkt an der Ostsee. Es war ein Tag, wie man ihn für so einen Ausflug wünscht. Die Sonne schien und es wehte ein leichter Wind von der Ostsee. Gestartet bin ich am Parkplatz am Leuchtturm. Dann ging es den Wanderweg nach Kägsdorf an den Feldern mit der beginnenden Rapsblüte vorbei. Ich hatte aber nicht nur Augen für die blühenden Rapsfelder. In Kägsdorf entdeckte ich eine Vielzahl von Gärtenvögeln. Besonders sind mir an diesem Tag die Bluthänflinge ins Auge gefallen. Sie begleiteten mich einen Teil meines Weges durch das Dorf und ich habe die Bluthänflinge nach der Rückkehr nach Hause in einem Wild Life Aquarell gemalt. Entstanden ist das Aquarell „Gestatten – Bluthänfling“. Vom Kägsdorf führte mich dann mein Weg weiter Richtung Ostseestrand. Dieser Bereich ist einmal ein Surfer Paradies und zum anderen liegt direkt hinter dem Strand das Naturschutzgebiet Riedensee – ein Paradies für viele Tiere und Pflanzen. Ich konnte ein paar wunderbare Schnapsschüsse von Kitesurfern auf der Ostsee und machen. Von der Beobachtungspunkt am Rieden hatte ich dann noch einmal den Blick über die Landschaft an der Ostsee zu den Rapsfeldern vor dem Leuchtturm Bastorf. Es war ein wunderbarer Tag in der Natur, weit weg von Büroarbeit und ich konnte meinem Kunden einen Vorschlag für sein Aquarell machen. Hier ein paar Fotos, die an diesem Tag entstanden sind und meine Aquarelle von der Rapsblüte, dem Leuchtturm, dem Bluthänfling, Hankas Aquarell „Geschichtenerzähler“ und und …

 

Leuchtturm Bastorf in der beginnenden Rapsblüte - von Norden aus © Frank Koebsch (1)
Leuchtturm Bastorf in der beginnenden Rapsblüte – von Norden aus © Frank Koebsch (1)

Nach meiner Wanderung mit den Entdeckungen rund um den Leuchtturm Bastorf hieß es dann warten, bis die Rapsfelder in voller Blüte standen. Dann bin ich bei schönstem Sonnenschein wieder losgezogen, um den Leuchtturm im Raps zu malen. Doch dieses ist eine neue Geschichte.

Wenn Sie auch einmal auf Motivsuche an der Ostsee rund um Kühlungsborn gehen wollen, dann begleiten Sie mich doch auf eine meiner Malreisen „Faszination Ostsee“ und nutzen Sie die Chance am Plein Air Festival – Malen an der Ostsee dabei zu sein. Gemeinsam an der Ostsee zu malen, macht immer wieder Spaß. 😄👍

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Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten © Aquarell von Frank Koebsch

Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten

Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten

Ein Schmetterlingsaquarell von Fischland von Frank Koebsch

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Vor einigen Tagen hatte ich über einen Ausflug auf den Boddenwiesen bei Wustrow berichtet. Hanka und ich hatten einen sonnigen Frühlingstag genutzt und sind auf Motivsuche in die Natur auf dem Fischland eingetaucht. Wir konnten Seeadler und Rotmilane hoch oben über den Boddenwiesen beobachtet und sind Reiter mit ihren Pferden in den Landschaften am Bodden begegnet. Das was mich an diesem Tag wirklich als Motiv für ein Aquarell begeistert hat, waren die reetgedeckten Häuser in Wustrow, die spielenden Kinder am Bodden und ein Tagpfauenauge auf den ersten Obstblüten auf den Boddenwiesen bei Wustrow. Das kleinste Motiv der Schmetterling, der an den ersten Obstblüten nascht, habe ich in den letzten Tagen als Wild life Aquarell umgesetzt. So ist Schritt für Schritt mit meinen Aquarellfarben von Mijello auf dem Echt Bütten Aquarellpapier Leonardo 600 g / m2 matt von Hahnemühle ein neues Schmetterlingsaquarell entstanden. Da ich immer wieder gefragt, werde wie meine Aquarelle entstehen, habe ich ein paar der Zwischenschritte fotogarfiert. Nach der Vorzeichnung habe ich zügig den Hintergrund mit verschiedenen Braun- und Grautönen angelegt. In den noch feuchten Hintergrund habe ich blaue und gelbe Aquarellfarbe in hineingegeben. Letztendlich ist ein diffuserer Hintergrund entstanden, dessen Blau an den Frühlingshimmel und dessen gelbe Farbtöne an die ersten Blüten und fliegenden Pollen erinnert. Durch den Auftrag der Hintergrundfarbe haben sich, die Blüten, die Zweige und das Tagpfauenauge in Negativmalerei ergeben. Die einzelnen Blüten sind dann mit verschieden Lasuren aus Grau und Blautönen für die Schattenbereiche und Konturen der Blütenblätter entstanden. Das Gelb und Orange der Pollen und das leuchtende Grün der Laubblätter geben dem Bild eine frühlingshafte Note. Der ganz besondere Kontrast auf den „Weißen“ Obstblüten ist das Tagpfauenauge. Mit seinen braunen, roten, gelben, blauen und fast schwarzen Tönen ist der Falter eines der farbenkräftigsten Insekten in unserer heimischen Natur. Es hat Spaß gemacht, dieses besondere Frühlingsaquarell vom Fischland Darß zu malen. Doch sehen Sie selbst, hier ein paar Schnappschüsse von den Zwischenschritten und das fertige Aquarell „Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten“.

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Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten © Aquarell von Frank Koebsch
Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten © Aquarell von Frank Koebsch

 

SchmetterlingsaquarelleEs ist immer wieder spannend in die Welt der Insekten einzutauchen und diese kleinen Motive als Wild Life Aquarell zu malen, Mein neues Bild reiht sich wunderbar in die Schmetterlingsaquarelle mit den KohlweißlingenBläulingenDistelfalternGrünlingen, mit einem Admiral, einem Rotbraunes Wiesenvögelchen, einem Kleinen Wiesenvögelchen, weiteren Tagpfauenaugen u.a. auf ganz unterschiedlichen Blumen und Blüten ein. Bei Interesse finden Sie diese Schmetterlingsaquarelle über den Button auf unsere Webseite.

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten“ hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie


Aquarell „Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten“ im Format 36 x 48 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

460,00 €

Der Schlepper Petersdorf im Stadthafen Rostock (c) Frank Koebsch (4)

Besuch auf dem Schlepper Petersdorf im Rostocker Stadthafen

Besuch auf dem Schlepper Petersdorf im Rostocker Stadthafen

Wie können wir den Verein „Schlepper Peterdorf e.V.“ unterstützen?

 

Vor einigen Wochen erhielt ich, von Herr Mühlner eine Mail, mit der Bitte eine Aktion des Vereins „Schlepper Petersdorf e. V.“ zu unterstützen. Der Schlepper ist heute ein Traditonsschiff, das 1958 auf der Warnowwerft Warnemünde gebaut wurde. Der Verein hat die Aufgabe den Schlepper als lebendiges technisches Denkmal zu erhalten. Er finanziert sich über Spenden und Einnahmen von Mitfahrangeboten u.a. In Zeiten von Corona sind viele diese Möglichkeiten buchstäblich ins Wasser gefallen und in diesem Zusammenhang hatten die Mitglieder des Vereins den Einfall mit einem Malwettbewerb den Schlepper Petersdorf wieder etwas mehr in das öffentliche Sichtfeld zu rücken. Die erstellten Bilder sollen dann ausgestellt und zu Gunsten des Tradionsschiffes versteigert werden.

Wenn es sich um Schiffe dreht, bin ich leicht zu motivieren. Der Grund ist ganz einfach. Ich bin in Rostock mit den Werften und Häfen aufgewachsen. Mein Vater hat im Dieselmotorenwerk Rostock die Maschinen für die Schiffe gebaut. Ich habe in VEB Schiffselektronik Eletronikfacharbeiter i gelernt und auf der Volkswerft in Stralsund Supertrawler gebaut. Während meines Studiums in Wismar und danach habe ich für die Deutsche Seereederei im Rostocker Überseehafen gearbeitet. Nicht umsonst habe ich viele Boote und Schiffe gemalt und sogar ein „malerisches Bootsbauseminar“ in der Zeitschrift Palette veröffentlicht

Aquarelle mit Booten und Schiffen

Gerne nahm ich die Einladung des Vereins des Schleppers Petersdorf zu einem Kennenlernen an Bord des Schiffes ein. Der Schlepper hat seinen Liegeplatz am Warnowufer im Stadthafen von Rostock. Der Stadthafen ist ein Ort, an dem ich schon oft gemalt habe. Dort sind zum Beispiel die Motive meine maritimen AquarellePäckchen im Hafen“, „Warnowterrassen“, „Alt und Neu im Hafen“ mit den Kuttern im Museumshafen und die drei Bilder zur Haedgehalbinsel zu finden. Ich habe den Vormittag am Bord des Schleppers genossen. Es war interessant den Geschichten und Erläuterungen von Peter Endler, Kapitän des Schleppers Petersdorf, von Wolfgang Dethloff und Dieter Mühlner vom Verein des Schleppers zu lauschen und die Technik des alten Schiffes zu entdecken. Gerade auf der Brücke kann man auf kleinsten Raum eine Vielzahl von maritimen Motiven mit viel Nostalgie entdecken, wie den alten Kreiselkompass, den Maschinentelegrafen, den Flaggenschrank und und … Doch genug der Worte hier ein paar Schnappschüsse von dem Schlepper Petersdorf sowie einige Bilder und Aquarelle aus dem Stadthafen.

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Aquarellkurse mit Frank KoebschWenn Sie auch ein Fan, des maritimen Flair des Rostocker Stadthafens rund um die Haedgehalbinsel sind , dann schauen Sie doch einmal bei Schlepper Petersdorf vorbei. Ein Besuch lohnt sich immer und der Verein freut sich, um jede Form der Unterstützung. Eine Möglichkeit den Verein bei seiner Arbeit, dem Erhalt des Museumschiffer zu helfen, sind neben direkter Mitarbeit oder Spenden, die Teilnahme an dem Malwettbewerb und der späteren Versteigerung der Bilder. Für alle die hierzu Anregungen brauchen, habe ich noch einen Tipp. Gemeinsam mit dem Verein und der Volkshochschule Rostock, biete ich am 12.06.2021 den

Online Aquarellkurs: Schlepper Petersdorf im Stadthafen Rostock 

Ich freue mich gemeinsam mit Ihnen den Schlepper und maritime Details des Museumsschiffes zu malen.

Mein Aquarell - Gestatten Bluthänfling - entsteht (c) FRank Koebsch

Gestatten – Bluthänfling © ein Aquarell von Frank Koebsch

Gestatten – Bluthänfling © ein Aquarell von Frank Koebsch

Ein Tipp für die Stunde der Gartenvögel des NABU

Hanka und ich sind gerne in der Natur unterwegs. Hierbei gibt es vielfältige Möglichkeiten, Vögel zu beobachten. Egal ob wir am Ostsee Strand, auf den Boddenwiesen, im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft oder im Müritz Nationalpark unterwegs sind oder einfach nur über die Wiesen unserer Gemeinde schlendern, überall kann man mit ein wenig Glück und Ruhe ganz verschiedene Vögel beobachten, fotografieren und malen. Wir haben schon viele Motive für unsere Wild life Aquarell auf diese Art entdeckt. Neben Kranichen, Greifvögeln und Eulen haben wir auch immer wieder Aquarelle von Gartenvögeln gemalt.  Meist machen wir uns der Spaß mit unseren Aquarellen auf die Stunde der Wintervögel und die Stunde der Gartenvögel hinzuweisen. Dieses ist unsere Art auf die Mitmachaktion des NABU hinzuweisen und eine Anregung zu geben, mal zu schauen, welche Vögel im Garten oder der unmittelbaren Umgebungen zu finden sind. In den vergangenen Jahren haben wir bei diesen und anderen Gelegenheiten z.B. Aquarelle von Amseln, Baumeisen, Drosseln, Finken, Gimpeln, Kohlmeisen, Rotkehlchen, Schwalben, Spatzen, Staren, Stieglitzen, Zaunkönigen u.a. gezeigt. Dieses Mal möchte ich ein Wild Life Aquarell von einem Bluthänfling vorstellen. Seit Jahren brühten zwei Paare bei uns in unmittelbarer Nachbarschaft und haben das Glück, dass die Bluthänflinge oder bei uns auf den Dächern sitzen und singen. Aber auch bei den Ausflügen haben wir die Finken Vögel immer wieder beobachten können. Hier ein paar Schnappschüsse von unseren Begegnungen mit den Bluthänflingen und mein neues Aquarell.

Gestatten – Bluthänfling © Aquarell von Frank Koebsch
Gestatten – Bluthänfling © Aquarell von Frank Koebsch

Obwohl der Vogel gar nicht so selten ist, kennen ihn viele Menschen nicht. Deshalb habe ich für mein Aquarell den Titel „Gestatten – Bluthänfling“ gewählt. 😊

Gemalt habe ich mein Bild von dem Bluthänfling mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Echt Bütten Aquarellpapier Leonardo 600 g / m2 matt von Hahnemühle im Format 24 x 32 cm gemalt. Durch diese Kombination von Aquarellpapier und – farbe konnte ich die für das Bild notwendigen Verläufe und Kontraste erzeugen.  Es hat Spaß gemacht, den Bluthänfling in meinem Wild Life Aquarell einzufangen.

Aquarelle mit Gartenvögeln

Wenn Ihnen mein Aquarell gefallen hat, dann habe ich noch einige Tipps für Sie. Über den linken Button finden Sie dieses Bild und alle anderen Aquarelle mit Gartenvögel auf unserer Web-Seite. Bei Interesse können Sie das Aquarell von dem Bluthänfling hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie


Aquarell „Gestatten – Bluthänfling“ im Format 24 x 32 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Gestatten – Bluthänfling“ im Format 24 x 32 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

205,00 €

Molli in den Feldern bei Kühlungsborn © Jens Hübner

Jens Hübner – ein Urban Sketcher berichtet über seine Erlebnisse bei der Plein Air Malerei

Jens Hübner – ein Urban Sketcher berichtet über seine Erlebnisse bei der Plein Air Malerei

Die Zeitschrift Palette berichtet über sieben Künstlern und ihrem Umgang mit der Freiluftmalerei.

Es ist schon ein Jahr, dass sich stark von der Normalität unterscheidet. In der Regel startet für mich die Plein Air Saison Ende April und ich bin gemeinsam mit Malschülern im Rahmen der Malreise Faszination Ostsee in der Region um Kühlungsborn unterwegs. Unmittelbar danach nutze ich die Zeit, um mit Malschülern auf Rügen zu malen. Während der Malreise Faszination Rügen sind wir meist auf dem Mönchgut unterwegs. Es macht einfach Spaß, gemeinsam an der Ostsee zu malen. Dieses ist auch der Grund warum ich Anfang Mai gemeinsam mit der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn und der Kunsthalle Kühlungsborn das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee organisieren. Leider musste alle diese Malreisen und das Festival dieses Jahr aufgrund der Situation rund um Corona ausfallen. Aber was soll`s, ich freue mich auf die Malreisen im Spätsommer und Herbst sowie auf das Festival im nächsten Jahr. Um die Zeit bis dahin ein wenig zu verkürzen, möchte ich heute meine kleine Artikelreihe über die Plein Air Malerei vorsetzen. Ich hatte in den vergangenen Wochen schon folgende Artikel veröffentlicht:

Basis dieser Artikel ist die Veröffentlichung PLEIN-AIR-MALEREI – MOMENTE ZWISCHEN GLÜCK UND BERUFSRISIKO“  in der Ausgabe 01 / 2021 der Zeitschrift „Palette“. Hierzu hatte einige meiner Kollegen nach ihren Erfahrungen mit der Freiluftmalerei gefragt. Sonja Jannichsen (Aquarellistin), Susanne Mull (Pastellmalerin)Max Struwe (Aquarellist)Jens Hübner (Urban Skechter), Thomas Freund (Ölmaler) und Hinrich JW Schüler (Acryl Maler) haben mir in Interviews und mit Geschichten ihre Erfahrungen und ihren Umgang mit der Plein Air Malerei in der Arbeit berichtet.  

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Die Geschichten und Erfahrungen, die ich zusammengetragen hatte, sprengten den zur Verfügung stehen Platz in der Zeitschrift Palette, so dass ich mich entschieden habe, die ungekürzten Erfahrungen und Geschichten meine Kollegen, als Artikelserie auf meinem Blog zu veröffentlichen. Heute möchte ich Jens Hübner zu Wort kommen lassen. Als Urban Sketcher begleitet Jens Hübner das Plein Air Festival seit Anfang an und ich habe ihn schon in verschiedensten Situationen bei der Arbeit erlebt. Urban Sketcher versuchen grundsätzlich, den Moment vor Ort zu erfassen. Niemals wird später nach einem Foto oder aus der Erinnerung eine Zeichnung erstellt. Ihre Skizzen erzählen mit dem Stil eines Journalisten und nicht mit den Möglichkeiten eines Romanciers eine Geschichte, die momentan in ihrer Umgebung passiert. Veränderungen und Bewegungen machen ihre Geschichten, ihre Zeichnungen erst interessant. Ich habe Jens Hübner zu seiner Art zu zeichnen gefragt. Hier seine Antwort, warum er in der Natur unterwegs ist, warum es seine Art ist vor Ort zu zeichnen:

„Auf dem Lande aufgewachsen war es immer selbstverständlich für mich, draußen zu sein – über Kuhwiesen zu

Auf dem Nil - Ägypten © Jens Hübner
Auf dem Nil – Ägypten © Jens Hübner

wandern oder Wälder zu durchstreifen. Durch die eigene Körperkraft – zu Fuß, per Fahrrad oder Kajak – weite Entfernungen zurückzulegen, ist eine langsame Art unterwegs zu sein. Auch das Zeichnen ermöglicht eine langsame und dadurch eine sehr intensive Wahrnehmung. Während einer zweijährigen Weltumrundung per Fahrrad beeindruckten mich die Weite einsamer Landschaften und die Quirligkeit orientalischer Städte so sehr, dass ich sie draußen, direkt vor Ort, in Skizzen und über 200 Aquarellen verarbeitete.

Jens Hübner mit dem Fahrrad in Sudahn © Privat
Jens Hübner mit dem Fahrrad in Sudahn © Privat

Nach meiner Rückkehr war für mich bald klar, dass ich den Rest meines Lebens nur noch reisen und zeichnen werde – und das am besten draußen. Als Reisezeichner vermittle ich in Workshops, wie unterwegs, mit wenig Strichen, gezielt eigene Eindrücke im Skizzenbuch oder auf Aquarellkarton festgehalten werden können. Um so oft wie möglich draußen zu sein, reise ich im Sommer zu meinen Veranstaltungen per Fahrrad oder Motorrad durchs Land. Oft gebe ich Kurse in Großstädten wie Köln, Zürich, Venedig oder Tokio. Um die Authentizität der Skizze zu erhöhen, nutze ich die Möglichkeiten der Urbanität. So werden z. B. Abreibungen von Kanaldeckeln integriert oder der Rechnungsstempel des Straßencafés, in dem die Skizze entstand, daruntergesetzt.

Unterwegs mit dem Motorrad © Jens Hübner
Unterwegs mit dem Motorrad © Jens Hübner

Um einen Ausgleich zur Urbanität der Metropolen zu haben, lasse ich mir so oft es geht viel Zeit für die Anreise. Dann übernachte ich an Waldrändern, auf Wiesen oder abgeernteten Getreidefeldern. Bei Sonnenaufgang entstehen Zeichnungen des Morgennebels oder Farbskizzen der langen Schatten, die die aufgehende Sonne über die Landschaft legt. Aber auch dramatische Gewitterwolken werden durch das direkte Erleben überzeugender auf das Papier gebracht als jede Zeichnung nach einer Fotovorlage. Beim Skizzieren in der Natur lasse ich Regentropfen gezielt auf das Papier fallen, male mit dem Wasser des Bachs, an dem ich die Nacht verbracht habe oder zeichne den Käfer, der mir während des Skizzierens über das Blatt läuft, in eine Ecke meiner Zeichnung. Auch das Zerren des Windes am Meer wird so zu einem willkommenen Bestandteil der vor Ort entstandenen Skizze.“

Molli in den Feldern bei Kühlungsborn © Jens Hübner
Molli in den Feldern bei Kühlungsborn © Jens Hübner

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Hier ein paar Schnappschüsse von Jens Hübner und den Teilnehmern des Plein Air Festivals der vergangenen Jahre.

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