Magie der Farben - Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 - 4, Seite 18 u 19

Ein Artikel in dem Palette Magazin über Reise Aquarelle von Hanka & Frank Koebsch

Ein Artikel in dem Palette Magazin über Reise Aquarelle von Hanka & Frank Koebsch

 

Magie der Farben - Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 - 4 - Ankündigung
 

Wenn man sich unsere AquarelleAndere Wege“, „Plausch auf dem Fischmarkt von Catania“,   „Entdeckungen im Grönlandeis“, „Sámi mit ihren Rentieren im norwegischen Winter“, „Was für ein Ausblick“, „Grüße aus Kanada“, „Fischmarkt von Marseille“, „Explorer in der Diskobucht“ und „Ein Dankeschön für Larry unserem Scout in Juneau“ anschaut, dann ist es nicht einfach, etwas zu finden, dass die Bilder verwindet. Es sind Wild life Aquarelle mit Eisbären, Papageitauchern, Schwarzbären genauso dabei, wie Landschaftsaquarelle und Bilder von Menschen. Einige der Aquarelle zeigen Szenen von Fischmärkten am Mittelmeer, einen Fischer aus Alaska, Sami aus Norwegen und andere Motive mit Grönlandeis oder aus Kanada. Genau diese unterschiedlichen Orte sind das, was die Bilder verbindet. Denn es sind alles Aquarelle, die auf unseren Reisen oder nach Erlebnissen von unseren Reisen entstanden sind. Unter dem Titel

Magie der Farben – Hanka und Frank Koebsch erlauben Einblicke in ihr Malgepäck und ihre Herangehensweise für Reiseaquarelle

 

zeigen wir in der Zeitschrift Palette eine Auswahl unserer Reiseaquarelle und erzählen ein wenig von den Geschichten hinter den Bildern und unsere Erlebnisse. Unsere Reisebilder entstehen an unterschiedlichen Orten. Hiermit meinen wir nicht unsere Reiseziele. Einige wenige Aquarelle entstehen an den Reiseorten und dort meist auch nicht unmittelbar am Motiv. Hierzu haben wir keine Zeit und die Tiere und Menschen würden auch nicht warten, bis wir mit unseren Bildern fertig sind. Wir versuchen die Atmosphäre, die Stimmung in uns aufzusaugen und unsere Kameras sind unsere Skizzenbücher. In den wenigsten Fällen haben Ruhe, Zeit und Muße, um Skizzen oder vollständige Aquarelle zu malen. Hanka schreibt in dem Artikel:

 

„Wie heißt es so schön: ‚Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.‘ Frank ist derjenige, der mit vollem Körpereinsatz sämtliche Malutensilien zuzüglich Kameraausrüstung mit Weitwinkel- und Teleobjektiv mit sich schleppt. Ich habe einen kleinen Aquarellkasten mit sechs Farben, einen kleinen Pinsel, einen Pigmentliner, ein Skizzenbuch und meine Kompaktkamera bei mir. Das reicht mir, um bei Lust und Laune vor Ort ein paar Skizzen zu machen. Doch eigentlich konzentriere ich mich auf das Fotografieren. Meine Aquarelle entstehen erst später in aller Ruhe zu hause.“

Palette - Ausgabe 2021 - 4
 

Ein Beispiel: Hanka hat am Abend nach unserem Ausflug mit den Fischerbooten ins Eisfeld von Ilimanaq in ihrem Skizzenbuch die Szenen in der Discobucht festgehalten. Ich habe an den Abenden nach unserem Ausflug in Grönland die Aquarelle „Entdeckungen im Eis der Diskobucht“ und „Entdeckungen im Grönlandeis“ an Bord der AIDAcara gemalt und dann am Bord mit dem Stempel „AIDA Selection – Land & Laute erleben“ signieren lassen. Hanka hat ihre Grönland Bilder „Explorer in der Diskobucht“, „Andere Wege“ und „Blick auf die Diskobucht“ in den nächsten Monaten nach unserer Reise gemalt. Aber es ist nur ein Beispiel, denn ich habe mein Aquarell „Ein Dankeschön für Larry unserem Scout in Juneau“ vier Jahre nach unserer Alaska Reise gemalt 😉. Aber darum geht es gar nicht in dem Artikel. Wir möchten ein wenig zeigen, dass es uns wertvoll ist, die Erlebnisse, unsere Entdeckungen, die Begegnungen mit der Natur, den Tieren und den Menschen als Aquarellen festzuhalten. Hierbei ist es egal, wann die Bilder gemalt werden. Wenn wir die Bilder Monate oder Jahre nach der Reise die Aquarelle nach unseren Fotos malen, ist es ein wenig so, als wenn wir die Reise, die Begegnung noch einmal unternehmen. Doch genug der Worte, werfen wir einmal einen Blick auf den Artikel aus dem Palette Magazin.

 

Magie der Farben - Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 - 4, Seite 18 u 19
Magie der Farben – Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 – 4, Seite 18 u 19
Magie der Farben - Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 - 4 Seite 20 u 21
Magie der Farben – Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 – 4 Seite 20 u 21

 

Bei Interesse können Sie den Artikel „Magie der Farben – Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 – 4“ auch als pdf lesen. Unser Tipp, versuchen Sie Ihre Erlebnisse auf Reisen zeichnerisch oder malerisch zu fassen. Es lohnt sich, denn es ist oft so, dass die Erinnerungen wieder aufleben und man die Reise, den Ausflug zum wiederholten Mal erleben. Hier noch einmal die Reise Aquarelle, die in der Palette gezeigt wurden.

 

 

Wenn Sie durch den Artikel neugierig geworden sind und mehr über unsere Malerei wissen wollen, dann habe ich noch einen Tipp für Sie. In dem Palette Magazin, dass ab Mitte September erscheint, berichten Hanka und ich über unsere Aquarelle mit granulierenden Farben. Wenn Sie nicht nur über unsere Malerei informiert werden wollen, dann schauen Sie doch in das aktuelle Heft der Palette oder abonnieren Sie einfach die Zeitschrift über die Web Seite des Verlages.

 

Skibbel - Kühlungsborner Strand von Sonja Jachichsen

Sonja Jannichsen erfasst besondere Momente Plein Air

Sonja Jannichsen erfasst besondere Momente Plein Air

Die Zeitschrift Palette berichtet über sieben Künstlern und ihrem Umgang mit der Freiluftmalerei.

 

Ich freue mich auf den Start in die Plein Air Saison, wann immer dieses auch sein wird. Es ist einfach immer wieder spannend und schön gemeinsam mit anderen Menschen in der Natur zu malen. Nicht umsonst biete ich seit einigen Jahren Malreisen auf Rügen, rund um Kühlungsborn, zu den Kranichen und Hirschen an der Ostsee oder zu den Kranichen im Müritz Nationalpark an. Um meine Begeisterung für die Plein Air Malerei an der Ostsee mit anderen zu teilen, organisiere ich gemeinsam mit der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn und der Kunsthalle Kühlungsborn das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee.

ave des Date - Plein Air 2021 - Malen an der Ostsee
Save des Date – Plein Air 2021 – Malen an der Ostsee

 

Aber bis zum geplanten Start des Festivals am 02. Mai 2021 gibt es noch einige Unwägbarkeiten durch die Pandemie. Also habe ich in den letzten Wochen einige meiner Kollegen nach ihren Erfahrungen mit der Freiluftmalerei gefragt. Sonja Jannichsen (Aquarellistin), Susanne Mull (Pastellmalerin)Max Struwe (Aquarellist)Jens Hübner (Urban Skechter), Thomas Freund (Ölmaler) und Hinrich JW Schüler (Acryl Maler) haben mir in Interviews und mit Geschichten ihre Erfahrungen und ihren Umgang mit der Plein Air Malerei in der Arbeit berichtet.  Entstanden ist der Artikel PLEIN-AIR-MALEREI – MOMENTE ZWISCHEN GLÜCK UND BERUFSRISIKO“  in der Ausgabe 01 / 2021 der Zeitschrift „Palette“.

 

In dem Artikel der Palette konnte leider nur eine Kurzfassung veröffentlicht werden, so dass ich auf meinem Blog versuchen werde, meine Kollegen mehr „Platz“ zu bieten und allen Interessierten an deren Erfahrungen teilhaben zu lassen. So berichtete in einem Blog Artikel Susanne Mull über die Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei aus Sicht einer Pastellmalerin und in einem anderen Blogartikel erzählt Thomas Freund über seine Erlebnisse bei der Plein Air Malerei. Heute möchte ich möchte ich noch Sonja Jannichsen aus Risum-Lindholm / Nordfriesland zum Wort kommen lassen.

Während ich versuche, mir Tage oder mehrere Stunden für die Malerei in der Natur frei zu schaufeln, um ein oder zwei Aquarelle zu malen, lässt sich Sonja Jannichsen durchaus von der Situation zum Zeichnen oder Malen „verleiten“. Hierzu hat sie folgende Situation beschrieben:

 

Sonja Jannichsen – Farbe ist der Seele Nahrung

 

„Mein Blick fällt in die Ferne. Stille ist zu hören. Ganz weit am Horizont kreischen Möwen. Ein lei­ses Lüftchen spielt mit meinen Haaren. Und dann diese Farben. Blau zu Ocker, Indigo zu Zitro­nengelb. Das muss ich einfach malen! Mein ganzes Equipment jetzt aufzubauen und ein Aquarell von dieser Stimmung zu malen ist jetzt zu zeitintensiv, nein, die Stimmung ist JETZT da. Wie ist sie in einer halben Stunde? Bis dahin kann sich schon alles verändert haben. Mit wenigen Handgriffen ist meine schmale Outdoorausrüstung fürs Zeichnen, Sketchen und Colorieren aufgebaut. Das Einfangen von Situationen, Stimmungen und Farben kann sofort be­ginnen. Vielleicht wird daraus später ein Aquarell, vielleicht auch nicht. Egal. Ich kann JETZT und HIER malen, solange ich will. So schnell wie sie aus- ist sie auch wieder eingepackt und verstaut. Meine Seele ist glücklich, denn „Farbe ist der Seele Nahrung“ und ich bin es somit auch.“

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Sonja Jannichsen (c) Benedikt Ziegler
Sonja Jannichsen (c) Benedikt Ziegler

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Hier einige „Aquarelle“ und Skibbel von Sonja Jannichsen, die ideal zu ihren Zeilen passen.

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Ideal wäre es Sonja bei Ihrem Wirken zu beobachten. Also zeige ich Ihnen ein paar Fotos von unseren gemeinsamen Plein Air Festivals, bei denen Sonja als Dozentin einen Teil ihrer Erfahrungen weitergegeben hat.

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Vielleicht haben die Schilderung von Sonja Jannichsen ja Ihr Interesse geweckt, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel der Palette oder am besten begleiten Sie meine Kollegen und mich beim Plein Air Festival vom 02. bis zum 09. Mai 2021 in Kühlungsborn. Wir würden uns freuen und eines kann ich Ihnen verraten, gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen macht einfach Spaß.

Passt Ihnen dieser Termin nicht, dann würde ich mich freuen, mit Ihnen im Rahmen einer meiner Malreisen zu malen.

Susanne Mull – über die Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei aus Sicht einer Pastellmalerin

Susanne Mull – über die Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei aus Sicht einer Pastellmalerin

Die Zeitschrift Palette berichtet über sieben Künstlern und ihrem Umgang mit der Freiluftmalerei.

Wir haben es Ende Februar und z.Z. haben wir traumhafte Frühlingstage und es juckt in den Fingern, am liebsten würde ich meine Sachen packen und draußen malen. Ich sehne mich nach den Start der Plein Air Saison mit den ersten Kursen und Reisen. In den vergangenen Tagen hatte ich schon über meinen Artikel zu Plein Air Malerei in der Zeitschrift Palette berichtet. Ich konnte in der Ausgabe 01 / 2021 der Palette den Artikel PLEIN-AIR-MALEREI – MOMENTE ZWISCHEN GLÜCK UND BERUFSRISIKOveröffentlichen. Für diesen Artikeln habe ich eignen Erfahrungen von meinen Aquarellkursen und Malreisen eingebracht, aber auch andere Künstler interviewt. 

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ave des Date - Plein Air 2021 - Malen an der Ostsee
Save des Date – Plein Air 2021 – Malen an der Ostsee

Ich organisiere ich in Zusammenarbeit mit der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn und der Kunsthalle Kühlungsborn das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee. So habe ich die Chance genutzt, meine Kollegen, die als Dozenten für das Festival arbeiten, nach ihren Erfahrungen und Erlebnissen bei der Freiluftmalerei zu befragen. Sonja Jannichsen (Aquarellistin), Susanne Mull (Pastellmalerin)Max Struwe (Aquarellist)Jens Hübner (Urban Skechter), Thomas Freund (Ölmaler) und Hinrich JW Schüler (Acryl Maler) haben mir ihre Geschichten, Erfahrungen berichtet. Es war spannend zu hören, wie meine Kollegen mit dem Thema entsprechend ihren Neigungen und Techniken umgehen und welche Geschichten Sie bei der Plein Air Malerei erlebt haben.

Susanne Mull bei der Malerei in den Weinbergen (c) Privat
Susanne Mull bei der Malerei in den Weinbergen (c) Privat

Die Kollegen haben mir aus ihrem Erleben eine Vielzahl von Erfahrungen und Erlebnisse berichtet. In dem Artikel der Palette konnte leider nur eine Kurzfassung veröffentlicht werden, so dass ich auf meinem Blog versuchen werde, meine Kollegen mehr „Platz“ zu bieten und allen Interessierten an deren Erfahrungen teilhaben zu lassen. Hier auf meinem Blog hatte als erstes Thomas Freund über seine Erfahrungen bei der Plein Air Malerei berichtet. In dem en zweiten Artikel in dieser Serie möchte ich Susanne Mull eine naturalistische Pastellmalerin aus Dienheim / Rheinland-Pfalz „zitieren“.

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Susanne Mull berichtet von „Pros“ und „Kontras“ der Plein Air Malerei

Ich hatte das Glück sie zeitweise bei einem Pastellkurs an der Ostsee begleiten zu können. Bei der Einführung zu dem Kurs brachte sie den Teilnehmern die „Pros“ und „Kontras“ nahe. Wir saßen alle windgeschützt und warm beim Tee und Kaffee einer Gaststätte und lauschten den Worten von Susanne. Vor den Panoramafenstern peitschte der Wind die Ostsee und der Sand folgt durch die Luft.

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Pros – für die Plein Air Malerei

 

  • Die Wahrnehmung und das Sehen werden intensiver geschult.
  • Die Natur wirkt auf uns mit einer unverfälschten Farbigkeit.
  • Farben, Tonwerte werden Farben subjektiv wahrgenommen. Es ist immer wieder einer Herausforderung die Farben in der Natur zu entdecken.
  • Schattenfarben können sehr differenziert erkannt werden.
  • Damit ergeben sich höhere Anforderungen als beim Malen nach einem Foto. Die Kameras bereiten durch ihre Programme die Motive bereits technisch auf.
  • Man nimmt die Umgebung mit allen Sinnen wahr und die Eindrücke fließen in die Werke ein oder wirken auf die Malerei. Hier einige Beispiele:
    • Kälte kann zu steifen Händen führen
    • Hitze lässt die Luft flimmern und man fühlt sich matt.
    • Straßenlärm trägt vielleicht zur Unruhe bei.
    • Vogelzwitschern kann entspannen.
    • Staub/Sandsturm können mit einem Mal die Sicht einschränken.
    • Die Sonne kann blenden. Der veränderliche Sonnenstand führt zu veränderten Farben und Schatten.
    • Der Geruch weckt persönliche Assoziationen.
    • Mückenstiche nerven
    • Barfuß stehen, kann die Wahrnehmung intensivieren.
  •  In der Regel arbeitet man zügiger.

 

Pastellkreiden von Susanne Mull © Frank Koebsch (1)
Pastellkreiden von Susanne Mull © Frank Koebsch (1)

Kontras – gegen die Plein Air Malerei

 

  • Es gibt Zuschauer, auch lästige und richtig geschwätzige.
  • Es ist manchmal schwer den Motivausschnitt zu finden.
  • Transferleistung in die Zweidimensionalität
  • besondere Lichtstimmungen haben nur eine kurze Dauer.
  • Es gibt Wetterschwankungen und die Wolken verändern sich ständig.
  • Oft fehlen Licht und Schatten.
  • Das Material muss vor Ort „geschleppt“ werden, damit ergeben sich Beschränkungen in den Pastellfarben.
  • Die Zeit ist begrenzt, meist entstehen nur kleine Formate.
  • „Läusepipi“ – Insekten hinterlassen ihre Spuren.
  • Transport fertiger Pastelle ist risikoreich.
  • Manchmal reichen die Möglichkeiten nur für eine Farbskizze für eine spätere Arbeit im Atelier.

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Das Wetter am Vormittag unterstrich die Ausführungen von Susanne Mull drastisch. Am Nachmittag und an den nächsten Tagen änderte sich das Wetter und die Pros für die Plein Air Malerei kamen mehr zu Geltung. Trotz der Nachteile ist zieht es viele Pastellmaler in die Natur zum Malen. Hier ein paar Schnappschüsse von Susanne und den Teilnehmern des Plein Air Festivals der vergangenen Jahre.

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Vielleicht haben die Schilderung der Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei von Susanne Mull ja Ihr Interesse geweckt, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel der Palette oder am besten begleiten Sie meine Kollegen und mich beim Plein Air Festival vom 02. bis zum 09. Mai 2021 in Kühlungsborn. Wir würden uns freuen und eines kann ich Ihnen verraten, gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen macht einfach Spaß. 

Passt Ihnen dieser Termin nicht, dann würde ich mich freuen, mit Ihnen im Rahmen einer meiner Malreisen zu malen.

Die Palette 1-2021 berichtet über die Plein Air Malerei

Plein-Air-Malerei – Momente zwischen Glück und Berufsrisiko

Plein-Air-Malerei – Momente zwischen Glück und Berufsrisiko

 

Gerade jetzt in der Zeit der Corona Pandemie, ist die Sehnsucht riesig, gemeinsam mit anderen zusammen zu malen. Ich freue mich schon auf den Start der (Präsenz) Aquarellkurse und noch vielmehr auf den Start der Plein Air Saison. Seit vielen Jahren biete ich Malreisen an, in deren Rahmen wir auf Rügen die Insel malerisch erkunden und in und um Kühlungsborn gemeinsam Plein Air Malen. Es macht einfach immer wieder Spaß, gemeinsam an der Ostsee zu malen. Aus dieser Überzeugung heraus organisiere ich auch seit fünf Jahren gemeinsam mit der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn und der Kunsthalle Kühlungsborn das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee. Nun ich bin Überzeugungstäter😉 und dass obwohl ich um die Risken weiß, direkt in der Natur zu malen. Gleichzeitig ist es wunderbar zuhause zu malen, wenn man seine Lieblingsmusik im Hintergrund hört, wenn man  ein Glas Wein oder einen Espresso trinken kann, um den richtigen Farbton zu treffen und immer alles Material griffbereit hat. Hier ein paar Fotos, die die Gegensätze zeigen:

 

Nun es gibt auch Tage mit Sonnenschein. Aber lassen Sie uns doch gemeinsam, mal auf folgende Fragen schauen:

 

  • Was macht den Reiz der Plein Air Malerei aus?

  • Welche Vor- und Nachteile hat die Plein Air Malerei?

  • Ist das Malen in der Natur für jeden geeignet oder gar ein Muss?

  • Was treibt die Menschen an, in der Natur zu malen.

  • Warum treffen sich immer wieder Maler und Zeichner, um in der Region um Kühlungsborn gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen?

 

Diese oder ähnliche Fragen werden immer wieder gestellt. Deshalb habe ich einmal versucht, für mich Antworten zu finden und gleichzeitig habe ich Kollegen zu ihren Erfahrungen mit der Plein Air Malerei gefragt. Sonja Jannichsen (Aquarellistin), Susanne Mull (Pastellmalerin), Max Struwe (Aquarellist), Jens Hübner (Urban Skechter), Thomas Freund (Ölmaler) und Hinrich JW Schüler (Acryl Maler) sind Dozenten beim Plein Air Festival „Malen an der Ostsee“ und haben mir ihre Geschichten, Erfahrungen berichtet. Es war spannend zu hören, wie meine Kollegen mit dem Thema entsprechend ihren Neigungen und Techniken umgehen und welche Geschichten Sie bei der Plein Air Malerei erlebt haben.

Aus dem Austausch konnte ich einen großen Erfahrungsschatz an Statements und Geschichten zusammentragen. Eine Kurzfassung davon ist als Artikel in der Zeitschrift „Palette“ 2021 -1 unter der Überschrift „Plein-Air-Malerei – Momente zwischen Glück und Berufsrisiko“ veröffentlicht worden.

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Wenn Sie auch Fan der Plein Air Malerei sind oder Fragen haben, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel der Palette oder am besten begleiten Sie meine Kollegen und mich beim Plein Air Festival vom 02. bis zum 09. Mai 2021 in Kühlungsborn. Passt Ihnen dieser Termin nicht, dann würde ich mich freuen, mit Ihnen im Rahmen einer meiner Malreisen an der Ostsee zu malen.

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Ich werde in den nächsten Tagen immer beginnen die Statements und Geschichten von uns hier auf meinem Blog vorzustellen. Vielleicht besuchen Sie meinen Blog wieder, um die Fortsetzung des Artikels zu lesen. 😉

Der Austausch mit meinen Kollegen und die Veröffentlichung des Artikels über die Plein Air Malerei waren für mich eine spannende Geschichte. Ganz großen Dank an Jennifer Dörnen von der Palette und meine Kollegen Sonja Jannichsen, Susanne Mull, Max Struwe, Jens Hübner, Thomas Freund und Hinrich JW Schüler.

Weiße Orchideen (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Weiße Orchideen – ein Aquarell auf Leinwand

Weiße Orchideen – ein Aquarell auf Leinwand

Orchideen sind willkommene Farbtupfer in der dunklen Jahreszeit

 

Kurz vor dem Winterbeginn sieht unser Garten traurig aus. Fast alle Blumen sind verschwunden. Es sind zeitgleich die letzten Blüten der Rosen und die ersten Crist- und Lenzrosen zu sehen. In dieser dunklen Jahreszeit sind Orchideenblüten ein gutes Mittel gegen Novemberblues. Aus diesem Grund möchte heute ein weiteres Blumen Aquarell mit Orchideen vorstellen. Ich habe Weiße Orchideen als Aquarell auf Leinwand gemalt. Dieses Bild gehört zu einer kleinen Serie von Orchideen Aquarellen auf Leinwand wie die Bilder „Orchideentraum“, „Frauenschuh“ und „Gegen den Novemberblues – Farbige Orchideenblüten“.

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Weiße Orchideen (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch
Weiße Orchideen (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

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Es ist immer wieder spannend meine Bilder nicht nur auf Aquarellpapier zu malen. In dem Artikel „Malgrund mal anders“  in der Zeitschrift Palette habe ich erläutert, auf welchen Materialien man mit Aquarellfarben malen kann. Hierzu gehören auch die Aquarelle auf Leinwand, denn bei Arbeiten auf Papier sackt in Aquarellfarbe in die Oberfläche ein. Bei Aquarellen auf Leinwand bleiben die Pigmente auf der Oberfläche des Gesso´s liegen und haben damit eine wesentlich höhere Leuchtkraft. Dazu kommt noch, dass man auf den Leinwänden wunderbare Verläufe für Hintergründe erzeugen kann. Nur für den einen interessanten Hintergrund kommen dann die weißen Orchideenblüten richtig zu Geltung. Im Unterschied zu anderen Bildern, wie zum Beispiel dem Aquarell Orchideentraum habe ich das Gesso auch genutzt, um Strukturen in den Blütenblättern der Orchideen zu erzeugen. Es ist eine recht gute Möglichkeit, um etwas Plastizität in die Bilder einzufügen. Ich hatte diese Möglichkeiten von Gesso und Strukturpasten im Aquarell ebenfalls in einem Artikel in der Zeitschrift „Palette und Zeichenstift“ am Beispiel des Aquarells „Blütentraum – ein Chrysanthemen Aquarell“ beschrieben. Schauen Sie mal rein, vielleicht haben Sie ja Lust dieses auch einmal auszuprobieren.

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Für mich ist es immer wieder spannend, sich auf die Suche nach Motiven für ein Orchideen Aquarell zu begeben. Ich nutze hierzu immer wieder die Ausflüge in den Ausstellungsbereich unseres Gartenfachmarkts Grönfingers, denn dort habe ich mir die Erlaubnis geholt, Orchideen zu fotografieren.  So bringe ich sich von dem nächsten Besuch dort, wie Ideen für ein neues Blumenaquarell mit.

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Wenn Sie selbst nicht malen, vielleicht gefällt Ihnen dann mein Aquarell „Weiße Orchideen“. In diesem Fall können Sie das Bild hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


„Weiße Orchideen“ – ein Aquarell auf Leinwand im Format 60 x 30 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Weiße Orchideen“ auf Leinwand im Format 60 x 30 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

460,00 €

Die Aquarellfarbe perlt auf metallischen Oderflächen ab (c) Frank Koebsch

Auf welchen Materialien kann man mit Aquarellfarben malen?

Auf welchen Materialien kann man mit Aquarellfarben malen?

Gibt es interessante Alternative zum Aquarellpapier?

Es ist immer wieder spannend, wenn man sich mit verschiedenen Menschen über Malerei austauscht, dann wird die Aquarellmalerei wird in der Regel als Malerei auf Papier beschrieben. Wer sich damit beschäftigt weiß, dass das Aquarellpapier den Unterschied macht. Aber kann man nicht mit den Aquarellfarben auch auf anderen Malgründen zu arbeiten? In der Ölmalerei werden Bilder traditionell auf Leinwand, Holz oder Spanplatten, Papier oder Pappen, Metallen u.a. Materialien gemalt.  Wenn man genauer hinschaut, dann sind die Bezeichnungen „Malerei auf Leinwand, auf Holz, auf Metall“ ungenau. Die genannten Materialien sind nur die Trägerelemente. Gemalt wird in der Regel auf ein Gesso. Diese Grundierung wird auf die Trägermaterialien aufgetragen. Sie verhindert zum einen, dass die Farben zu sehr in den Untergrund einziehen. In anderen Fällen wird erst durch das Gesso ein Haften der Farben auf den Trägermaterialien möglich.

Schauen wir uns einmal folgende Bilder an. Was haben die Aquarelle „Abend in Sanitz“, „Alte Schmiede in Schwerin Mueß“, „Frauenschuh“, „Kirschblüten“, „Kirschblütenfest“, „Letzte Landung in Tegel“ und „x Generationen“ gemeinsam und was unterscheidet sie?

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Die Gemeinsamkeiten lassen sich schnell beschreiben. Es sind alles Aquarelle, die ich in den vergangenen Jahren mit meinen Pinseln und meinen Aquarellfarben von Schmincke gemalt habe. Aber ich kenne auch Künstler, die ihre Aquarellfarben mit Spachteln auftragen oder sprühen. Auch wenn ich von den Horadam Aquarellfarben von Schmincke überzeugt bin, gibt es auch anderen Aquarellfarben mit den man fantastische Bilder malen kann. Interessant wird bei meinen Beispielen für die Fragen:

oder

  • Auf welchen Materialien / Malgründen wurden die Aquarelle gemalt?

Die Bilder „Kirschblüten“ und „Letzte Landung in Tegel“ habe ich auf Aquarellpapier den Echt-Bütten Aquarellpapier Leonardo, matt von Hahnemühle erstellt. Die Bilder „Frauenschuh“ und „Kirschblütenfest“ sind Aquarelle auf Leinwand. Das Aquarell „x Generationen“ habe ich auf Aluminium gemalt. Die Bilder „Abend in Sanitz“ und „Alte Schmiede in Schwerin Mueß“ sind Beispiele von Aquarellen auf Zigarrenkistenbrettern.

Viele von Ihnen werden diese Alternativen für die Aquarellmalerei nicht kennen. Aber für mich sind diese Alternativen fantastische Möglichkeiten, denn egal ob der Malgrund ein Zigarrenkistenbrett, eine Leinwand, ein Blech aus einem beliebigen Metall, oder andere Materialen sind, gemalt wird immer auf einer Oberfläche, deren Eigenschaften durch das Gesso bestimmt wird. Ein weiterer Vorteil des Auftrags von Grundierungen ist, dass für die Aquarelle ein weißer Untergrund auf den farbigen Trägermaterialien geschaffen wird. Es macht mir immer wieder Spaß, mit diesen Möglichkeiten zu spielen. Ich male Aquarelle auf verschiedenen Untergründen und setze bei Bedarf auch Gesso und Strukturpasten ein. Durch das Ausprobieren anderer Materialien und Formate muss man sich, immer wieder auf andere Herausforderungen einlassen und kommt aus seinen eingefahrenen Gleisen heraus. Ich nutze hierfür von Schmincke den Aqua Grund fine oder grob. Damit sind die Eigenschaften für den Auftrag der Aquarellfarben auf allen Malgründen gleich. Ich hatte über meine

schon in verschiedenen Artikeln hier auf meinem Blog berichtet. Gegenüber dem Aquarellieren auf Papier braucht man nun etwas mehr Geduld. Das Papier saugt im Gegensatz zu dem Gesso einen Teil des wässrigen Farbauftrages auf und die Pigmente „verankern“ sich hierbei in dem Papier. Beim Malen auf dem AQUA Grund kann das Wasser nur über die Luft verdunsten. Damit ergeben sich längere Trocknungszeiten.  Nach dem Auftrocknen liegen alle Pigmente auf der Oberfläche des Gesso und haften nur auf Grund der Adhäsion. Es ergibt sich eine höhere Farbbrillanz gegenüber Arbeiten auf Papier und es ergeben sich wunderbare Verläufe. In meinem Blogartikel „Aquarelle als Grundlage für verschiedenen Stoffdesigns“ habe Hanka und ich mit Verläufen gespielt. Hanka hat Verläufe auf Aquarellpapier erzeugt und ich haben mit Verläufen auf Leinwänden gespielt. Die Verläufe auf Leinwand / einem Gesso sind unter Umständen viel zarten, großflächiger als auf dem Papier. In den oben gezeigten Aquarellen „Kirschblütenfest“ und „Abend in Sanitz“ bekommt man eine Ahnung von den Gestaltungsmöglichkeiten mit solchen Verläufen und der höheren Farbbrillanz. Beim Auftragen der weiteren Lasuren muss man auf Grund der geringen Haftung aufpassen, dass die darunterliegenden Farbschichten nicht wieder angelöst werden. Das fertige Aquarell wird dann mehrmals fixiert.

Gerade bei großen Formaten hat die Aquarellmalerei auf Alu-Dibond, Leinwänden o.a. ihre Vorteile, denn eine Rahmung hinter Glas entfällt. Eine Rahmung von großen Aquarellen hinter Glas ist teuer, schwer und das Glas ist beim Transport und Hängen der Bilder immer in Gefahr. Aus der Unabhängigkeit von einer Rahmung ergibt sich noch ein weiterer Vorteil. Bei Aquarellen auf Leinwand, Holz oder Metall kann man Bilder in jeder beliebigen äußeren Form darstellen. Es entsteht die Möglichkeit die Aussage eines Motivs eines Aquarells mit der äußeren Form und das Material zu unterstützen. Doch dieses ist eine neue Geschichte.

Um das Wissen und die Möglichkeiten der Aquarellmalerei auch anderen Menschen zur Verfügung zu stellen, habe ich dem Magazin Palette den Artikel

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Malgrund einmal anders

Interessante Alternativen zum Papier: Frank Koebsch zeigt, wie sich mittels Gesso farbenfrohe Aquarelle auf Aluminium, Holz und vielen anderen Materialien zaubern lassen.

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Außergewöhnliche Aquarellmalgründe - Frank Koebsch in der Palette 5 2020
Außergewöhnliche Aquarellmalgründe – Frank Koebsch in der Palette 5 2020

zur Veröffentlichung angeboten. In der Ausgabe 5 / 2020 des „Magazins für Künstler und Kunstinteressierte“ ist der Artikel erschienen. In dem Artikel stelle ich mein Aquarell auf Leinwand „Frauenschuh“, die Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern „Ahrenshooper Mühle“,Die alte Schmiede in Schwerin Mueß“, „Rostocker Nikolaikirche“, „Abendstimmung an der Ostsee“ und „Abend in Sanitz“ sowie das Aquarell auf Aluminium „x Generationen“ vor.

Für das Aquarell „Abend in Sanitz“ auf einem Zigarrenkistenbrett habe ich noch einmal vorgestellt, wie dieses Bild Schritt für Schritt entstanden ist. Als Highlight des Artikels ist die Beschreibung, wie meine Aquarellmalerei auf Aluminium zum Flughafen Tegel entstanden ist. Vielleicht habe ich Sie ja neugierig gemacht, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel „Malgrund einmal anders“.

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Malgrund - mal anders – Frank Koebsch in der Palette 5 2020 - Seite 22 -23
Malgrund – mal anders – Frank Koebsch in der Palette 5 2020 – Seite 22 -23

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Wenn Sie diese Malerei interessiert, dann habe ich noch drei Tipps für Sie.

Aquarellkurs . Orchideen auf Leinwand
Aquarellkurs . Orchideen auf Leinwand

Werbung für das „Plein Air Festival – Malen an der Ostsee“ in Berlin

Werbung für das „Plein Air Festival – Malen an der Ostsee“ in Berlin

Buchungsstart Plain Air Festval im Ostseebad Kühlungsborn
Buchungsstart Plain Air Festval im Ostseebad Kühlungsborn

Die Zeit rast. Es kommt mir vor, als hätte ich erst gestern von dem Buchungsstart unseres Plein Air Festivals für das Jahr 2020 berichtet. Aber dieses war schon Anfang Oktober 2019. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir die Dozenten und die Themen der Workshops des Plein Air Festival – Malen an der Ostsee 2020 angekündigt.

In diesem Jahr haben wir folgen Dozenten gewinnen können:

In den vergangenen Wochen haben wir aber nicht die Hände in den Schoß gelegt. Einmal haben wir an dem Begleitprogram des Festivals gefeilt, denn wir wollen ja neben den Workshops durch weitere Veranstaltungen die Kommunikation der Teilnehmer zu verschiedenen Themen bereichern. Zum anderen haben wir die Kommunikation mit den Partnern der Veranstaltung vorangetrieben und die Werbetrommel gerührt.  Jede noch so gute Idee, braucht die Kommunikation mit den Endkunden und möglichen Partnern. Deshalb hatte die Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn, als Veranstalter des Festival gemeinsam mit Wilde & Partner Communications GmbH  zu einem Presse Event in Berlin eingeladen. Ich möchte ein wenig über unser

Journalisten Briefing zum Plein Air Festival in Kühlungsborn

berichten. Die Idee für diesen Abend war  ganz ein. Ulrich Langer (Kühlungsborn), Nicola Schneider (Wilde & Partner) haben einige Journalisten in eine schöne Lokation mitten in Berlin eingeladen und ein kleines Abendessen mit einer Präsentation über unser Festival verbunden. Als Ort für unsere Veranstaltung hatten wir die PURO Sky Lounge im Europa Center gewählt. Wenn man abends die Lounge betritt, wird man erst einmal von einem grandiosen Ausblick auf das abendliche Berlin belohnt. Aber auch in einer solchen Umgebung kann man mit einer reinen Präsentation von Zahlen, Daten und Fakten nur bedingt etwas erreichen. Also haben wir die Teilnehmer des Briefings in einer entspannten Atmosphäre dazu gebracht, gemeinsam zu zeichnen, zu malen, Kühlungsborn kennen zu lernen, zu lachen und Spaß zu haben. An dem Abend wurden wir von einem der Dozenten des Festivals unterstützt. Jens Hübner war hierfür der ideale Partner. Jens ist geborener Mecklenburger, lebt in Berlin, begleitet das Plein Air Festival im vierten Jahr und kann mit seiner lustigen Art und Weise Menschen zum Zeichen und Malen motivieren. Also dauerte es nicht lange bis 10 Menschen, deren Profession im journalistischen und kommunikativen Bereich liegt, ihre ersten Schritte beim Urban Sketching machten. Es hat Spaß gemacht einen Abend lang über unser Festival, das Zeichnen und Malen an der Ostsee, über Kühlungsborn, den Tourismus längs der Ostseeküste u.a. zu plauschen. Hier ein paar Schnappschüssen von unserem gemeinsamen Abend zum Plain Air Festival – Malen an der Ostsee in der Puro Sky Lounge des Europa Centers Berlin.

Journalisten bei der Präsentation zum Plein Air Festival – Malen an der Ostsee in der Puro Sky Lounge im Europa-Center Berlin © Frank Koebsch (5)
Journalisten bei der Präsentation zum Plein Air Festival – Malen an der Ostsee in der Puro Sky Lounge im Europa-Center Berlin © Frank Koebsch (5)

Wir möchten uns bei allen Teilnehmern des Abends bedanken und sind natürlich auf die Kommunikation über unser Festival in den nächsten Wochen und Monaten gespannt.

Logo - Plein Air Festival - Malen an der Ostsee
Logo – Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

Wenn Sie selbst einmal Plein Air an der Ostsee malen und zeichnen wollen und keinen klassischen Malkurs, Zeichenworkshop oder eine Malreise buchen wollen, sondern ihnen die Kommunikation und der Austausch zu verschiedensten Techniken, mit anderen Hobbykünstlern und Profis wichtig ist, dann besuchen Sie doch einmal das Plein Air Festival in Kühlungsborn. Es lohnt sich, denn von Jahr zu Jahr treffen sich immer mehr Gleichgesinnte an der Ostsee, um zu lernen, sich auszuprobieren und Ihre Bilder am Ender der Woche auszustellen. Wir würden uns freuen, auch Sie in der ersten Mai Woche bei unserem Festival zu begrüßen. 😉

Schneemann bauen im Park (c) Aquarell von Frank Koebsch

AQUARELLKURS: WANN WIRD ES WIEDER EINMAL RICHTIG WINTER

AQUARELLKURS: WANN WIRD ES WIEDER EINMAL RICHTIG WINTER

Vor einigen Tagen hatte ich hier auf meinem Blog das Aquarell „Der Weihnachtsmann Express“ veröffentlicht. Solche Weihnachtsaquarelle zeigen immer wieder märchenhafte Szenen. Wenn es weihnachtet kommt der Weihnachtsmann von draußen, vom Walde her und kommt der Weihnachtsmann und zieht mit seinem Schlitten durch eine schneebedeckte Landschaft, wie durch einen Wintertraum. Doch es gibt in den letzten Jahren immer weniger Tage, an denen der Winter an der Ostsee solche herrlichen Motive bietet. Dieses ist vielleicht auch der Grund, warum so viele Menschen von den Winterbildern Carl Malchins so begeistert sind.

WINTER IN DEN BILDERN VON CARL MALCHIN

Das Staatliche Museum Schwerin zeigt seit einem halben Jahr die Ausstellung „VON BARBIZON BIS ANS MEER – Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs“. Er hat von ca. 1870 bis 1920 die Landschaften und das Leben der Menschen in Mecklenburg-Vorpommerns dokumentiert. Er hat logischer Weise auch eine Vielzahl von Winterbildern gemalt, die mich immer wieder durch die besonderen Lichtstimmungen faszinieren.  Es war  spannend die Bilder von Carl Malchin während der Vernissage im Staatlichen Museum zu sehen, denn an vielen Orten an denen er in der Vergangenheit gemalt hat, sind auch etliche von meine Landschaftsaquarelle und viele Bilder aus Dörfern und Städten entstanden. Hier ein paar der Winterbilder von Carl Malchin und Schnappschüsse aus dem Museum.

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Es macht immer wieder Spaß, auf den Spuren der alten Meister unterwegs zu sein. So hatte ich mich sehr darüber gefreut, als Frau Baumgart, Museumspädagogin des Staatlichen Museum Schwerin mich eingeladen hatte, die Ausstellung mit einigen Aquarellkursen zu begleiten. Im September hatten wir auf den Spuren von Carl Malchin Landschaftsaquarelle am Schweriner See und im Museum gemalt. Als ich dann hörte, dass die Ausstellung bis zum 5. Januar 2020 verlängert wird, war es mein Vorschlag in einem Kurs Winteraquarelle zu malen. Meine Idee zu dem

Vorbereitungen für den Aquarellkurs: Wann wird es wieder einmal richtig Winter? 

in die Kreativwerkstatt des Staatlichen Museums einzuladen, denn ich bin von den Winterbildern von Carl Malchin begeistert. Es sind einmal die verschiedenen Farben, mit denen er den Schnee dargestellt hat und dann die eindrucksvollen Himmel, die eine wunderbare Winterstimmung in die Bilder zaubern. Um für die Malschüler diese Gestaltungsmöglichkeiten in einem Aquarell erlebbar zu machen, habe ich in Vorbereitung des Kurses das Aquarell „Schneemann bauen im Park“ gemalt. Hierzu habe ich mir ein wenig aufregendes Motiv ausgesucht. Ich hatte einmal im Februar 2017 die Möglichkeit im Park des Guthauses von Teutendorf ein paar Fotos zu machen. An dem Wintermorgen hatte es ganz wenig geschneit, es gab einen hellgrauen Himmel über den menschenleeren Park. Eigentlich keine Szene für ein schönes Winteraquarell. In meinen Erinnerungen gehören zu einem Wintertag mit frischem Schnee  – Kinder, die den Winter entdecken, Schneeengel machen und Schneemänner bauen und und … Damit es nicht nur ein Spaß von einigen Stunden ist, wäre es toll, wenn es weiter schneit. Um eine solche Stimmung zu transportieren, müssen Schneewolken und die richtige Lichtstimmung in dem Aquarell wieder gegeben werden. Ich habe dann, um die Wirkung der Himmel zu erklären, mich an dem Himmel aus dem Bild „Winterlandschaft mit Eisläufern“ von Carl Malchin orientiert. Doch sehen Sie selbst, wie aus einem Foto mit relativ langweiligem Wetter und Lichtverhältnissen, über eine Vorzeichnung, einer Anleihe bei dem alten Meister und etwas Fantasie ein stimmungsvolles Winterbild „Schneemann bauen im Park“ entstanden ist.

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Schneemann bauen im Park (c) Aquarell von Frank Koebsch
Schneemann bauen im Park (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Neben der Gestaltung des Himmels, der Wahl von kalten Farbtönen für die Bäume und den Hintergrund, kommt es bei den Winterbildern auf die Gestaltung der Flächen mit dem Schnee an.  Wenn man sein Papier kennt, gibt es für das Weiß im Aquarell – eine Vielzahl von Lösungsansätzen für stimmungsvolle Aquarelle. In der Zeitschrift Palette hatte ich hierzu in der Vergangenheit einige Bespiele beschrieben. Wenn Ihr möchtet, schaut doch einmal in den Artikel „Das Weiß im Aquarell – Lösungsansätze für stimmungsvolle Aquarelle“.

Gemalt habe ich das Winterbild „Schneemann bauen im Park“ mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem  Aquarellpapier Leonardo 600  g/m2 matt von Hahnemühle.  Durch diese Kombination von Aquarellpapier und – farbe konnte ich die für das Bild notwendigen Verläufe und Kontraste erzeugen. Es hat Spaß gemacht, die Winterstimmung mit den spielenden Kindern beim Schneemann bauen in einem Aquarell einzufangen.

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Mit dieser Vorbereitung und meinen „alten“ Winteraquarellen wie „Schneewolken über Sanitz“, „Winter an der Ostsee“, „Brücke im winterlichen Park“, „Winterabend“ und „Das Dornenhaus im Winter“ haben wir uns dann am 30. November in Schwerin getroffen, um Winterbilder zu malen. Von Winter mit Frost und Schnee war auf dem Alten Garten, dem Platz vor dem Schloss und dem Staatlichen Museum in Schwerin weit und breit nichts zu ahnen. Nach einer Kennenlernrunde und einer Einführung begannen wir unseren

Aquarellkurs mit ENTDECKUNGEN IN DEN WINTER BILDERN VON CARL MALCHIN

Wir haben uns die Ausstellung sehr intensiv angeschaut, um an den Beispielen seiner Bilder zu erklären, wie Carl Malchin die Winterstimmung durch Farbwahl, Farbperspektive, das tiefstehende Licht, die Gestaltung des Himmels und die Motivwahl eingefangen hat. Es war ein spannender Besuch in der Ausstellung. Mit den Anregungen und etwas theoretischen Rüstzeug zur Aquarellmalerei haben wir uns, dann daran gemacht und haben unsere Winterbilder gemalt. Hier ein paar Schnappschüsse unseres Aquarellkurses.

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Es war ein spannender Tag mit unseren Aquarellen und den Entdeckungen in den Winterbildern von Carl Malchin. Da wir den Wunsch auf „Weiße Weihnacht“ auch dieses Jahr nicht erfüllt gekommen, sind die Winterbilder vielleicht eine schöne Einstimmung.  Wenn Sie Lust haben, nutzen Sie die Vorweihnachtszeit oder die Zeit zwischen den Jahren bis zum 05. Januar 2020, um auch das Staatliche Museum Schwerin zu besuchen.  Es lohnt sich, die Ausstellung zu Carl Malchin, ist die erfolgreichste Ausstellung der letzten 10 Jahre und es konnten bereits weit über 10.000 Besucher begrüßt werden.

Was trotzdem bleibt ist die Frage: WANN WIRD ES WIEDER EINMAL RICHTIG WINTER?

Wenn Ihnen mein Aquarell „Schneemann bauen im Park“ als Einstimmung auf den kommenden Winter gefällt, dann können Sie es auf unserer Web Seite oder hier auf dem Blog kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf LeinwandAlu DibondAcrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Schneemann bauen im Park (c) Aquarell von Frank Koebsch

Winteraquarell „Schneemann bauen im Park“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Winteraquarell „Schneemann bauen im Park“ im Format 36 x 48 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€440,00

Wieder einmal Löwenzahn (c) Miniatur als Aquarell von FRank Koebsch

Wieder einmal Löwenzahn – eine Miniatur als Aquarell

Wieder einmal Löwenzahn – eine Miniatur als Aquarell

Ein neues Video über meine Malerei von Löwenzahn Aquarellen

Ich mag Löwenzahn und Pusteblumen als Motive für meine Aquarelle. Dieses ist der Grund, warum ich immer wieder einmal Löwenzahn Aquarelle male. In der Vergangenheit sind Bilder wie „Das Gelb des Löwenzahns“, „Farben des Sommers“, „Pusteblume“, „Löwenzahn“, „Sommerwiese“, „Unverwüstlich“, „Pusteblumen – Immer wieder ein kleines Wunder“, „Am Wegrand“, „Ganz gewöhnlicher Löwenzahn“ und „Desensibilisierung“ entstanden. Es sind Aquarelle auf Leinwand oder auf verschiedenen Aquarellpapieren in ganz verschiedenen Größen von 24 x 32 cm bis 55 x 75 cm. Und es macht jedes Mal Spaß 😉 .

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Mit dieser Begeisterung bin ich nicht alleine. Viele unserer Kunden haben Löwenzahn Aquarelle oder Drucke von den Aquarellen gekauft und es gibt sogar Postkarten und Kunstkarten mit Umschlag mit dem Motiv einer Sommerwiese mit Pusteblume. Die Motive sind dann auch immer wieder Themen der Aquarellkurse. Um die Fragen von vielen Malinteressierten zu beantworten und Anregungen zu geben, hatte ich in der Zeitschrift Palette und Zeichenstift den Artikel „Löwenzahn einmal anders“ veröffentlicht, auf meinem Blog gezeigt, wie das Aquarell „Pusteblumen – Immer wieder ein kleines Wunder“ step by step entsteht sowie das Video „Frank Koebsch malt ein Löwenzahn Aquarell“ erstellt. In den bisherigen Veröffentlichungen habe ich immer mit Fotos gearbeitet und auch das Video zum Löwenzahn Aquarell „Farben der Sommerwiese“ ist eine Slide Show von einzelnen Bildern. Der Vorteil bei der Arbeit mit den Fotos ist aus meiner Sicht, dass die Betrachtungszeit der einzelnen Schritte größer ist und man so die wichtigen Details, die Auswirkungen von Techniken u.a. erkennen kann bzw. in den Aquarellkursen erklären kann. So ist es aus meiner Sicht besser möglich, die typischen Formen und Farben des Löwenzahns zu erfassen und zu malen. Aber der Trend im Web immer mehr zu Bewegtbildern, also habe ich einfach mal die Kamera mitlaufen lassen, als ich wieder einmal Löwenzahn gemalt habe. Viel Spaß mit dem Video „Ein kleines Löwenzahn Aquarell entsteht“

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Gemalt habe ich das Löwenzahn Bild mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf einer Aquarellpostkarten im Format 10,5 x 15 cm von Hahnemühle.  Aus meiner Sicht eine gelungene Kombination von Aquarellpapier und –farben für dieses kleine Bild, denn Löwenzahn Aquarelle sind immer wieder etwas besonders.

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Wieder einmal Löwenzahn (c) Miniatur als Aquarell von FRank Koebsch
Wieder einmal Löwenzahn (c) Miniatur als Aquarell von FRank Koebsch

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Wenn Ihnen das Motiv der Miniatur in Aquarell Wieder einmal Löwenzahn“ gefällt, dann können Sie das Bild hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

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Wieder einmal Löwenzahn (c) Miniatur als Aquarell von FRank Koebsch

Miniatur in Aquarell „Wieder einmal Löwenzahn“ im Format 10,5 x 15 cm

Bei Interesse können Sie die Miniatur in Aquarell „Wieder einmal Löwenzahn“ im Format 10,5 x 15 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€50,00

Dr. Gero Seelig erläutert die Bilder aus dem Jahreszeitenzyklus von Carl Malchin © Frank Koebsch

Carl Malchin im Staatlichen Museum Schwerin

Carl Malchin im Staatlichen Museum Schwerin

Bilder von der Ausstellungseröffnung „Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs

Am 04. Juli 2019 wurde im Staatlichen Museum Schwerin die Ausstellung „Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs“ eröffnet. Aus meiner Sicht eine wunderbare Ausstellung, denn von den über 650 bekannten Werken Carl Malchins werden 220 Werken von ihm als „Gemalte Geschichte – So sah Mecklenburg vor 100 Jahren aus“ gezeigt. Carl Malchin hatte die Landschaften und das Leben in MV dokumentiert. Neben großen Galeriewerken werden viele kleine Formate, Ölbilder auf Zigarrenkisten u.a,, ausgestellt. Viele Orte, an denen Carl Malchin seine  Bilder gemalt hat, kenne ich und an etlichen sind  meine Landschaftsaquarelle und Bilder von den Dörfern und Städten entstanden. In den letzten Wochen vor der Ausstellung im Staatlichen Museum war ich auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs. Ich habe ich mich in der Tradition von Carl Malchin, Spitzwegs u.a. auch mit der Malerei auf Zigarrenkistendeckel probiert und es sind z.B. die Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern von der Rostocker Nikolaikirche und der Ahrenshooper Mühle entstanden. Viele Bilder von Carl Malchin kannte ich nur aus der Literatur und so habe ich mich auf den Start der Ausstellung des mecklenburgischen Landschaftsmaler gefreut. Da ich auf Einladung des Museums in Zusammenarbeit mit der Museumspädagogin Frau Baumgart die beiden Aquarellkurse auf den Spuren von Carl Malchin

gestalte, hatte ich die Möglichkeit im Rahmen einer Preview mit ca. 50 anderen Gästen mir einen ersten Eindruck von der Ausstellung zu machen. Es war schon spannend von Frau Dr. Pirko Kristin Zinnow der Direktorin der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Tobias Pfeifer-Helke dem Kurator und Dr. Gero Seelig eine Einführung in die Ausstellung zu erhalten. Mit der Ausstellung gibt es eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten in der Geschichte und der Gegenwart. Da es um die Plein Air Malerei geht, wird z.B. der Bezug zur Schule von Barbizon vorgestellt. Mit einer Diashow der Fotoreihen von Wilhelm Schröder werden Schnappschüsse Mecklenburgs aus der Zeit von Carl Malchin gezeigt. Gleichzeitig wird versucht, die Werke mit den technischen Mitteln und den Ausdrucksmitteln der heutigen Zeit zu transportieren. So wurde von Studierenden der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar unter der Leitung von Prof. Hennig Schellhorn Bilder von Carl Malchin „zum Leben erweckt“. Als Brückenschlag zwischen öffentlichem Raum und Museum soll mit dem multimedialen Panorama der Studierenden erste Neugier auf die Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts geweckt werden. Außerdem werden Details und Bildeigenschaften betont, um so auf Besonderheiten hinzuweisen. Werke wie „Bootsbauer am Kölpinsee“, „Blick vom Artillerieberg auf Schloss und Stadt Schwerin„, „Wismar vom Westen“ und „Winterlandschaft Neu-Brenz bei Neustadt-Glewe“ wurden zu Bewegtbildern gemacht. Mit dem großen Format der Animation, der Bewegungen, dem Spiel mit dem Licht wird man von den Bildern Malchins in den Bann gezogen – eine tolle Belebung der Ausstellung. Ein anderer Brückenschlag in die heutige Zeit ist, ein großformatiges Wandbild des Urban Sketchers Till Lenecke. Das Mecklenburg Bild hat Till unter der Verwendung von Malchin-Motiven von 1900 zusammensetzt. Es ist schon spannend die Motive von Carl Malchin mit Mitteln des Urban Sketching umzusetzen. Im Rahmen des Programms rund um die Ausstellungseröffnung haben sich Till Lenecke und ich kennen gelernt. Während ich fotografiert habe, hat Till gezeichnet und hat auch mich auf Papier gebannt. Doch genug der Worte, hier ein Video und ein paar Schnappschüsse von dem Preview, der Eröffnung der Ausstellung sowie eine Zeichnung von Till Lenecke.

Neben dem Erleben der Ausstellung war es spannend zu hören, wie im Rahmen der Eröffnung die einzelnen Redner wie der Finanzminister Reinhard Meyer und Tobias Woitendorf, Stellv. Geschäftsführer des Tourismusverbandes MV u.a. zur der Ausstellung und der Einordnung der Kultur im Mecklenburg Vorpommern sagten. Bei der Recherche bin ich auf das Zitat von Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern gestoßen:

Logo - Plein Air Festival - Malen an der Ostsee
Logo – Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

Malchins Werk ist eine einzigartige Liebeserklärung an die mecklenburgische Landschaft, die schon immer einen starken Reiz sowohl auf Gäste als auch auf Künstler ausübte. Übrigens können es Urlauber Malchin gleichtun und ihre Fertigkeiten etwa auf dem Pleinair-Festival in Kühlungsborn zum Besten geben oder auf Fischland-Darß-Zingst entsprechende Kurse buchen.“

Die Verbindung der Ausstellung zu dem Plein Air Festival – Malen an der Ostsee hat mich natürlich gefreut. Denn dieses Festival konnte ich als Projektleiter und Ideengeber ins Leben rufen und mitgestalten. Aber wenn Sie nicht bis zum nächsten Termin im Jahr 2020 mit einem Plein Air Workshop warten wollen, dann möchte ich noch einmal auf die Aquarellkurse im Rahmen der Ausstellung von Carl Malchin hinweisen.

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Malkurs - Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistendeckeln mit FRank Koebsch
Malkurs – Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistendeckeln mit FRank Koebsch

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Das Malchin Magazin - Staatliches Museum Schwerin
Das Malchin Magazin – Staatliches Museum Schwerin

Diese und andere Informationen finden Sie im Malchin Magazin, welches das Staatliche Museum begleitend zu der Ausstellung herausgegeben hat.

Mein Tipp ist, besuchen Sie die Ausstellung und tauchen Sie ein in die Bilder mit den Landschaften, Dörfern und Städte Mecklenburgs vor 100 Jahren, entdecken Sie vergangene Ansichten und überlegen Sie, wie sich die heute die einzelnen Motive aussehen. Für mich sind die Ausflüge auf den Spuren von Carl Malchin spannend und ich habe schon viele „alte und neue“ Motive entdeckt. Vielleicht sind Sie in den nächsten Tagen und Wochen ja auch einem Ort in Mecklenburg mit einem spannenden Motiv unterwegs, von dem Sie wissen, dass Carl Malchin dort gemalt hat oder der einfach ihr Lieblingsort ist, dann teilen Sie doch auf Facebook oder Instagram Ihren #lieblingsortmv. Unter diesem Hashtag sammelt das Museum alle Beiträge auf der Seite https://carlmalchin.museum-schwerin.de/ alle Lieblingsort in MV 😉