Auf den Spuren der Laternenkinder von Rudolf Bartels in Rostock und Schwan

Auf den Spuren der Laternenkinder von Rudolf Bartels in Rostock und Schwan

Über meine Begeisterung für die Kinderbilder und ein neues Aquarell: „Ein Knirps beim Laternelaufen“

 

Die Tradition des Laternenlaufen ist in den Katholisch geprägten Regionen mit dem Martinstag am 11. November verbunden. In Norddeutschland sind die Kinder mit ihren Lampions bereits seit September unterwegs und der Martintags ist das Ende der Saison der Laternenkinder. Es ist einfach immer wieder ein wunderbares Erlebnis, die kleinen mit ihren großen Laternen zu erleben. Ich erinnere mich noch als ich als kleiner Steppke mit den anderen Kids und meinen Eltern unterwegs war. Ganz vorsichtig oder übermütig waren wir mit unseren Laternen unterwegs und haben die typischen Lieder wie „Laterne, Laterne, Mond und Sterne“ oder „Dort oben leuchten die Sterne hier unten leuchten wir“. Genauso ging es unseren Kindern, den Enkeln und den Kleinen heute, wenn man ihnen Mitten in der City mit den Lampions begegnet. Diese Begeisterung ist auch der Grund, warum ich immer wieder Aquarelle mit Laternenkinder gemalt habe. Es sind Bilder mit den Titeln „Lasst uns Laterne gehen“, „ … hier unten leuchten wir“ oder „Kommt, wir woll’n Laterne laufen.

Da ich mit meiner Begeisterung für diese Motive, die immer wieder ganz besondere Augenblicke erfassen, nicht alleine bin, habe ich immer wieder Aquarellkurse zu diesem Thema angeboten und über meine Aquarelle mit den Laternenkindern in der Zeitschrift Palette berichtet. Bilder mit Laternenkindern haben seit vielen Jahren eine gute Tradition und die Motive haben immer wieder viele Künstler inspiriert. Anfang des 20. Jahrhunderts haben sich zum Beispiel Lisel OppelPaula Modersohn-Becker und Otto Modersohn, Ernst Oppler sowie Rudolf Bartels mit diesem Thema beschäftigt.  Rudolf Bartels gehörte der Schwaaner Künstlerkolonie an und hat auch viele Jahre in Rostock gelebt. Also habe ich mich, um von den „Alten Meistern“ zu lernen, auf die Spuren von Rudolf Bartels und seinen Laternenkindern begeben. Hierzu gehörten Besuche der Ausstellungen im Kulturhistorischen Museum Rostock und dem Kunstmuseum Schwaan. Als 2016 in Rostock die Ausstellung „Rudolf Bartels –  EINFACH UND NUR SCHÖN“ u.a. mit den Laternenkindern von Bartels realisiert wurde, war dieses wieder eine wunderbare Chance einen Aquarellkurs in Zusammenarbeit mit einem Museum anzubieten. Damals hatte ich den Aquarellkurs „Laternenkinder – wie man das Leuchten in den Aquarellen erzeugen kann“ in Zusammenarbeit mit dem Museum und der VHS Rostock realisiert.

Aquarellkurs Laternenkinder im Kunstmuseum Schwaan
Aquarellkurs Laternenkinder im Kunstmuseum Schwaan

In diesem Jahr ergab sich eine neue Chance einen Aquarellkurs zu den Laternenkindern in Zusammenarbeit mit einem Museum zu gestalten. Das Kunstmuseum Schwaan feiert den 150. Geburtstag von RUDOLF BARTELS mit der Ausstellung „MECKLENBURGS MONET UND MUSIK“. Bereits Anfang September zum Start der Saisons des Laternelaufens hatte das Kunstmuseum, die VHS Rostock und ich zu einem Aquarellkurs in das Museum eingeladen. Es ist immer wieder spannend, auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan zu aquarellieren, die Ausstellungen in dem Museum zu nutzen, um von den „Alten Meistern“ zu lernen und eigene Bilder zu erstellen. Es ist immer wieder ein Erlebnis vor den Bildern Bartels zu stehen, zu entdecken wie er die Kinder gemalt hat, wie er die Laternen zu leuchten gebracht hat. Nach einem Besuch der Ausstellung haben wir im Atelierraum begonnen Laternenkinder als Miniaturen zu malen. Durch die Wahl des kleinen Formates und eine einfache Gestaltung der Körper der Kinder, hatte die Malschüler schnell das wesentliche für die Bildgestaltung erfasst. Das Spiel mit den dunklen Farbtönen und die Komplementärfarben brachten die Aquarelle zu leuchten. Hier ein paar Schnappschüsse aus dem Aquarellkurs „Laternenkinder“ im Kunstmuseum Schwaan.

Es hat Spaß gemacht gemeinsam mit den Malschülern auf den Spuren der Laternenkinder von Rudolf Bartels in Schwan unterwegs zu sein und zu malen. Mir macht es immer wieder viel Freude, Aquarelle mit illuminierten Motiven zu malen. Es ist einfach immer wieder spannend, wie man das Leuchten in den Bildern erzeugen kann.  So habe ich in den letzten Tagen, ein Aquarell passend zu Martinstag gemalt. Die besonderen Lichtszenen in Rostock bieten im Herbst immer wieder solche Szenen mit verschiedenen illuminierten Motiven und Laternenkindern. So habe ich einen Knirps beim Laternelaufen gemalt. Der kleine Junge ist auf seinen Lampion und das Leuchten fokussiert. Ganz vorsichtig setzt er einen Fuß vor den anderen, um mit seiner Laterne im Dunklen nicht zu stolpern. Den ganz besonderen Moment habe ich auf  dem Hahnemühle Aquarellpapier Leonardo, 600 g / m2 matt im Format 24 x 32 cm gemalt. Bei der Verwendung meiner Aquarellfarben von Schmincke ergeben sich wunderbare Verläufe und ausreichende Kontraste, um das Laternenkind und den Hintergrund zu gestalten.

Ein Knirps beim Laternelaufen (c) Aquarell von Frank Koebsch
Ein Knirps beim Laternelaufen (c) Aquarell von Frank Koebsch

Wenn Sie auch Fan von Bildern mit Laternenkindern sind, dann habe ich noch einen Tipp für Sie. Das Aquarell „Ein Knirps beim Laternelaufen“ können Sie hier auf meinem Blog oder auf unserer Web Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf LeinwandAlu DibondAcrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Ein Knirps beim Laternelaufen (c) Aquarell von Frank Koebsch

Aquarell „Ein Knirps beim Laternelaufen“ im Format 24 x 32 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Ein Knirps beim Laternelaufen“ im Format 24 x 32 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage

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Spiel mit Farben und Kontrasten – Schmetterlingsaquarelle von Frank Koebsch - Palette Magazin – Ausgabe 5 - 2022

Das Spiel mit Farben und Kontrasten in meinen Schmetterlings Aquarellen

Das Spiel mit Farben und Kontrasten in meinen Schmetterlings Aquarellen

Das Palette Magazin berichtet über meine Schmetterlings Malerei

Noch fliegen sie in der warmen Herbstsonne. Auch wenn nur noch ganz vereinzelt, sind hier und dort einige Schmetterlinge in der warmen Mittagssonne zu sehen und so wird es Zeit noch einmal auf meinem Blog etwas über meine Schmetterlingsaquarelle zu schreiben. Vom Frühjahr bis zum Herbst bieten sie Schmetterlinge tolle Motive für meine Aquarelle. Ich habe in den letzten Jahren einige der Insekten in meinen Wild Life Aquarellen eingefangen.  So habe ich BraundickkopffalterDistelfalter, Große Perlmutterfalter und einen Kohlweißling auf verschiedenen Distelblüten gemalt. Ein Tagpfauenauge, ein Grünling und ein Kohlweißling auf den Brombeerblüten sind genauso Motive meiner Wild Life Aquarelle geworden wie ein Bläuling und ein Kleines Wiesenvögelchen als Farbtupfer auf einer Wiese oder ein Hauhechel – Bläuling beim Sonnenbaden. Die Vielzahl der Motive zeigt meine Begeisterung für die Schmetterlinge

Palette Magazin – Ausgabe 5 2022 - mit einem Artikel über die Schmetterlingsartikel von Frank Koebsch
Palette Magazin – Ausgabe 5 2022 – mit einem Artikel über die Schmetterlingsartikel von Frank Koebsch

Über diese Begeisterung, wo und wie ich die Motive für meine Schmetterlingsaquarell finde und wie man einen Schmetterling als Aquarell malt, konnte ich in der Ausgabe 5 / 2022 der Palette, dem Magazin für Künstler und Kunstinteressierte berichten. In dem Artikel „Spiel mit Farben und Kontrasten“ zeige ich eine Vielzahl meiner Schmetterlingsaquarelle, wie z.B. die Bilder „Ein Schmetterling nascht von den ersten Obstblüten“, „Falter im Spätsommer“, „Farbtupfer auf der Wiese“, „Schmetterlinge naschen von den Distelblüten“. u.a.  Zum Abschluss des Artikels zeige ich, wie mein Aquarell „Bläuling“ Schritt für Schritt entsteht. Für alle Menschen, die sich für das Farbspiel der Falter und die Aquarellmalerei interessieren, ist dieser Artikeln vielleicht eine interessante Anregung auch einmal Schmetterlinge zu malen. Hier der Artikel aus der Palette und meine dort veröffentlichten Schmetterlings Aquarelle.

Spiel mit Farben und Kontrasten – Schmetterlingsaquarelle von Frank Koebsch - Palette Magazin – Ausgabe 5 - 2022 - S 14 und 15
Spiel mit Farben und Kontrasten – Schmetterlingsaquarelle von Frank Koebsch – Palette Magazin – Ausgabe 5 – 2022 – S 14 und 15
Spiel mit Farben und Kontrasten – Schmetterlingsaquarelle von Frank Koebsch - Palette Magazin – Ausgabe 5 - 2022 - S 16 und 17
Spiel mit Farben und Kontrasten – Schmetterlingsaquarelle von Frank Koebsch – Palette Magazin – Ausgabe 5 – 2022 – S 16 und 17
Spiel mit Farben und Kontrasten – Schmetterlingsaquarelle von Frank Koebsch - Palette Magazin – Ausgabe 5 - 2022 - S 18 und 19
Spiel mit Farben und Kontrasten – Schmetterlingsaquarelle von Frank Koebsch – Palette Magazin – Ausgabe 5 – 2022 – S 18 und 19

 

Wenn Sie Spaß an der Malerei von Schmetterlingen haben, dann schauen Sie doch auch einmal in mein Video: „Frank Koebsch malt ein Schmetterlingsaquarell“. Dort zeige ich, wie mein Aquarell „Schmetterling auf einer Distelblüte“ entsteht.

 

 

P.S.: Weitere Veröffentlichungen in der Palette von mir sind:

Rügen Aktuell, Oktober und November 2022 - zeigt auf der Seite 4 das Aquarell - Rasender Roland in den bunten Buchenwäldern Rügens - von FRank Koebsch

Der Rasende Roland ist ein beliebtes Motiv auf dem Mönchgut

Der Rasende Roland ist ein beliebtes Motiv auf dem Mönchgut

 

In den letzten Wochen ist es auf meinem Blog ruhig geworden. Ende September und Anfang Oktober bin ich viel unterwegs. Hanka und ich haben unsere Ausstellung „Wildes Land“ auf der Festung Dömitz gehangen und eröffnet. Gleichzeit nutze ich die schönen Herbsttage für die Malreisen zu den Kranichen und Hirschen an der Ostsee, der Malreise Faszination Rügen und der Malreise zu den Kranichen an der Müritz. So ist es schwer die nötige Zeit für meinen Blog zu finden. Aber ich hatte Glück, denn in dieser Zeit hat die Presse ein wenig über unsere Aquarelle, die Ausstellung und die Malreisen berichtet.

Motive unserer Malreisen auf dem Mönchgut

Seit vielen Jahren organisiere ich im Frühling und im Herbst eine Malreise auf der Insel Rügen. Die Insel liegt praktisch vor unserer Haustür und so versuche ich immer wieder Menschen zu gewinnen, um gemeinsam mit mir Rügen malerisch zu entdecken. Besonders hat es mir das Mönchgut angetan und so starten wir von Middelhagen aus und entdecken die Umgebung. Viele der Rügen Aquarelle sind in den Häfen von Gager, Thiessow, Seedorf, …  entstanden, zeigen Fischerboote am Strand von Baabe,  Landschaften mit den Stränden von Sellin und Göhren, den Steilküsten von Klein Zicker und am Reddevitzer Höft oder einfach nur Ostseewellen. Bei den Motiven für die Aquarelle finden sich auch  Aussichten auf das Mönchgut von Göhren oder den Zickerschen Bergen aus, die Kirchen von Middelhagen und Groß Zicker und viele reetgedeckte Häuser. Hier eine kleine Auswahl meiner Aquarelle vom Mönchgut.

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Zu den begehrenswerten Motiven im Süd Osten Rügens gehört der „Rasender Roland“.

Wenn die Rügensche Bäderbahn schnaufend, qualmend oder mit einem schrillen Pfiff durch die Landschaften und Buchenwälder fährt, bleiben viele Menschen stehen und schauen. Es ist immer wieder ein toller Anblick für Technik und Nostalgiefans. Für alle Menschen die langsam über die Insel fahren wollen und auf diese Art die Landschaft und kleinen Orten kennen lernen wollen, ist eine Fahrt mit dem Rasenden Roland ein wunderbares Erlebnis zum Entschleunigen und Entdecken. So ist auch nicht verwunderlich, dass die Bahn ein sehr beliebtes Motiv bei vielen Fotografen und Malern ist. Wer das alte Dampfross einmal etwas genauer erkunden will, der sollte den Fahrplan studieren. Wenn man eine halbe Stunde vor der Abfahrt auf dem Bahnhof Göhren ist, kann man erleben, wie die Bahn in den Bahnhof einfährt, die Lok abgekoppelt, mit Wasser und Kohlen versorgt wird. Nach ca. 20 Minuten beginnt, dann die Fahrt von Göhren nach Putbus. Die Zeit reicht aus, um ein paar interessante Fotos oder Skizzen zu machen. Genau dieses haben Hanka und ich vor vielen Jahren gemacht und so sind Hanka Aquarelle „Roland beim Sonnenbaden“ und „Roland im Schnee“ entstanden. Auf meinen Malreisen auf Rügen ist der Rasende Roland dann oft ein Motiv für Schlechtwetter. Gemeinsam mit den Malschülern fotografieren und skizzieren ich auf dem Bahnhof Göhren und dann malen wir im Trocknen unsere Rügen Aquarelle. So ist z.B. auch das Aquarell  „Rasender Roland in den bunten Buchenwäldern Rügens“ entstanden. Auf mein Aquarell ist Ina Schwarz aufmerksam geworden, als sie für einen Artikel für die Zeitschrift „Rügen Aktuell“ über den recherchierte. Entstanden ist der Artikel „Rasender Roland“ – beliebtes Malermotiv.

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Malreise Faszination Rügen 2020 - 2021 Seite 1
 

Ganz großen Dank an Ina Schwarz und der Redaktion der Zeitschrift „Rügen Aktuell“ für die Erwähnung meiner Malreisen und das Zeigen des Aquarells  „Rasender Roland in den bunten Buchenwäldern Rügens“ in dem Artikel.  

Wenn Sie auch Fan, des Rasenden Rolands sind, dann habe ich noch zwei Tipps für Sie:


 

Rasender Roland in den bunten Buchenwäldern Rügens (c) Aquarell von Frank Koebsch

Aquarell „Rasender Roland in den bunten Buchenwäldern Rügens“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Herbst Aquarell „Rasender Roland in den bunten Buchenwäldern Rügens“ im Format 36 x 48 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

490,00 €

Rudolf Bartels, Laternenkinder, Ostdeutsche Sparkassenstiftung Stiftung

Das Kunstmuseum Schwaan feiert den 150. Geburtstag von RUDOLF BARTELS mit der Ausstellung „MECKLENBURGS MONET UND MUSIK“

Das Kunstmuseum Schwaan feiert den 150. Geburtstag von RUDOLF BARTELS mit der Ausstellung „MECKLENBURGS MONET UND MUSIK“

Meine Begeisterung für Bilder mit Laternenkinder und ein neuer Aquarellkinder

 

Am 03. August 2022 veröffentlichte die OstseeZeitung einen Artikel mit der Überschrift „Schwaan: Museum zeigt Gemälde von Rudolf Bartels“.  Eigentlich ist dieses keine Schlagzeile oder Überschrift für einen Artikel, denn seit 20 Jahren zeigt das Kunstmuseum Schwaan täglich in der Dauerausstellung Bilder von Rudolf Bartels. So ist es halt mit der Presse 😉 Der Artikel kündigt dann im Inhalt die Eröffnung der Ausstellung

„MECKLENBURGS MONET UND MUSIK. RUDOLF BARTELS ZUM 150. GEBURTSTAG“

 

Schwaaner Museum zeigt Gemälde von Rudolf Bartels - OstseeZeitung 2022 08 03
OstseeZeitung 2022 08 03

am Samstag, den 27. August an. Auf der Web-Seite des Museums ist in der Ankündigung zu lesen:

 

Das Kunstmuseum Schwaan feiert in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen: den 150. Geburtstag des Künstlers Rudolf Bartels sowie das 20-jährige Bestehen des Museums. Diesen wichtigen Anlässen ist die Ausstellung Mecklenburgs Monet und die Musik. Zum 150. Geburtstag von Rudolf Bartels gewidmet. Rudolf Bartels war nicht nur einer der zentralen Protagonisten der Künstlerkolonie Schwaan, sondern gilt auch als bedeutendster Maler Mecklenburgs in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Intention europäischer Künstlerkolonien – so auch die der Schwaaner Künstlerkolonie – ist geprägt von der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten entgegen der bestehenden Akademiekunst. Die Freilichtmalerei und somit die Erfassung des natürlichen Lichtes führte vom Realismus zum Impressionismus und bahnte den Weg in die Moderne. Rudolf Bartels prägte diese Stilentwicklung wie kein anderer.

Die Ausstellung präsentiert seine Werke so, wie sie noch nie gezeigt wurden: als Symphonie aus Licht, Farben und Klang. An insgesamt fünf Stationen im Ausstellungsraum werden ausgesuchte Gemälde von Rudolf Bartels mit virtuellen Werken von Claude Monet und Musik von u.a. Claude Debussy zusammengebracht. Intention ist es, die bedeutsamen Arbeiten Bartels‘ in einen größeren Zusammenhang zu stellen und eine Brücke zwischen impressionistischer Malerei und Musik zu schlagen.

Ich bin ein Fan des Mecklenburger Malers und des Kunstmuseums Schwaan. Es macht immer wieder Spaß, an den Originalschauplätzen der Künstlerkolonie Schwaan, Aquarelle zu malen. Bei den Besuchen in Schwaan habe ich aus dieser Begeisterung auch immer wieder Malkurse organisiert, z.B. der Aquarellkurs im Rahmen der Ausstellung „Mein Freund der Baum“ und der Workshop „Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan“

Bei Rudolf Bartels faszinieren mich insbesondere seine Bilder mit verschiedenen Lichtszenen in den Gemälden seinen Laternenkindern und den Seifenblasen. Die Begründung ist ganz einfach: Es ist immer wieder spannend die abendlichen und nächtlichen Farbstimmungen in den Aquarellen einzufangen. So habe ich etliche Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen gemalt, zu denen auch eine Reihe von Aquarellen mit Laternenkindern gehören. Bei der Frage „Wie man das Leuchten in den Aquarellen erzeugen kann?“ ist es neben eigenen Erfahrungen sinnvoll zu schauen, wie die alten Meister diese Frage gelöst haben. Hierzu war ich bereits im Jahr 2016 im Kulturhistorischen Museum Rostock auf den Spuren von Rudolf Bartels und seinen Laternenkindern unterwegs und habe dann in Zusammenarbeit mit Museum und der VHS Rostock einen Aquarellkurs realisiert, um zu zeigen, wie man bei Laternenkinder das Leuchten in den Aquarell erzeugen kann.

Aus der Begeisterung für die Gemälde von Rudolf Bartels und der Bilder mit Laternenkindern lag es nahe, dass ich die Sonderausstellung „MECKLENBURGS MONET UND MUSIK“ in Schwaan nutzen werde, um einige Geheimnisse des alten Meisters zu entdecken und mit anderen begeisterten Menschen zu teilen. So entstand die Idee für den

Aquarellkurs „Laternenkinder“ im Kunstmuseum Schwaan.

in Zusammenarbeit mit der VHS Rostock am 03. September 2022.

Aquarellkurs Laternenkinder im Kunstmuseum Schwaan
Aquarellkurs Laternenkinder im Kunstmuseum Schwaan

Hier die offizielle Beschreibung des Aquarellkurses:

Vom 27.08.–13.11.2022 zeigt das Kunstmuseum Schwaan, anlässlich des 150. Geburtstags von Rudolf Bartels, die Ausstellung „MECKLENBURGS MONET UND MUSIK“. Die Ausstellung ist ein wunderbarer Anlass, die Bilder von Rudolf Bartels neu zu entdecken und in die Welt der Zeitgenoss*innen von Bartels im Bereich der Malerei und der Musik einzutauchen. Zu den bekanntesten Bildreihen von Bartels gehören seine Laternenkinder.

Es sind wunderbare Szenen, wenn Kinder im Herbst mit ihren Laternen durch die Straßen ziehen. Wer erinnert sich nicht gerne an das Leuchten der Kinderaugen und der Laternen sowie an die Kinderlieder, wie: „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne…“. Rudolf Bartels Bilder sind wunderbare Anregungen. Nach einer Einführung und ersten Skizzen wird Ihnen Frank Koebsch helfen, die Besonderheiten beim Malen der Kinder und ihrer Laternen zu erfassen. Das Aquarell bietet sehr gute Möglichkeiten, um den Verlauf des Lichts zu realisieren und so lebendige Bilder mit den Laternenkindern zu malen.

Der Kurs eignet sich für Teilnehmende, die bereits erste Erfahrungen mit dem Aquarell besitzen. Wir malen und zeichnen im Atelierraum des Museums – das Mitbringen einer Staffelei oder Sitzgelegenheit ist daher nicht erforderlich.

Ich freue mich schon auf den neuen Aquarellkurs. Vielleicht habe Sie ja Lust, gemeinsam mit mir in Schwaan zu malen, vom Wissen des alten Meisters und der Stimmung der Ausstellung zu partizipieren, dann würde ich mich freuen, wenn Sie sich zu dem „Aquarellkurs: Laternenkinder“ auf der Seite der VHS Rostock anzumelden. Aber überlegen Sie nicht zu lange, denn von den 12 Plätzen sind nur noch zwei buchbar. Wenn Sie sich auf den Aquarellkurs einstimmen wollen, dann habe ich zwei Tipps für Sie.

Ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam in Schwaan malen. 👍😊

palette Sonderheft - Aquarell leicht gemacht - Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen

Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen: Wenn es in der Stadt dunkel wird

Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen: Wenn es in der Stadt dunkel wird

Ein Artikel in der Sonderausgabe des Palette Magazins „Aquarell – leicht gemacht“

Es ist immer wieder spannend, abendliche und nächtliche Farbstimmungen in einem Aquarell einzufangen. So habe ich einige Aquarelle mit illuminierten Motiven, wie Blumenaquarelle mit großen Kontrasten, Sonnenuntergängen an der Ostsee, Motive während der blauen Stunde, Kinder beim Laterne gehen u.a. gemalt. Über eine Auswahl dieser Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen konnte ich bereits 2018 in der Zeitschrift Palette berichtet. Es hatte mich besonders gefreut, als Frau Dörnen die Redakteurin der Palette, dem Magazin für Künstler und Kunstinteressierte diesen Artikel zum zweiten Mal angefragt hat. Der Verlag hatte vor einigen Wochen eine Sonderausgabe des Palette Magazins „Aquarell – leicht gemacht“ geplant und veröffentlicht. In der Zeitschrift „Aquarell – leicht gemacht“ wurde zum einen mein Artikel „Apfelernte – Die Suche nach dem richtigen Aquarellpapier“  und zum anderen der Artikel

„Wenn es in der Stadt dunkel wird“

veröffentlicht. Ich konnte in dem Artikel einige Aquarelle aus Dörfern und Städten und maritimen Motive mit besonderen Lichtstimmungen vorstellen, wie z.B. die Bilder „Rostocker Altstadt bei Nacht“, „Schlepper im besonderen Licht“, „Hafenwächter“, „Rostocker City – illuminiert“ und „Winter am Kai von Tromsø“. Bei zwei meiner Aquarelle habe ich einige Zwischenschritte beschrieben, um zu zeigen, wie die Bilder mit den Kontrasten, den komplementär Farben und besonderen Effekten der Aquarellfarben entstanden sind. Die Auswahl der Aquarelle ist ganz einfach zu erklären. Zum einen lieben wir den Winter in Norwegen und so sind auch einige Winteraquarelle mit Motiven aus Tromsø während der Polarnacht entstanden, wie die Bilder „Die Eismeerkathedrale Tromsø im Winter“, „Nach dem Weihnachtskonzert in der Eismeerkathedrale Tromsø“. So war es nahe liegend eines dieser Aquarelle aus Norwegen auszuwählen. Neben einer kurzen Beschreibung in dem Artikel „Wenn es in der Stadt dunkel wird“ finden Sie ein ausführlichere Beschreibung zum Aquarell „Winter am Kai von Tromsø“ hier auf meinem Blog.

Das Aquarell „Rostocker City – illuminiert“ habe ich aus zwei Gründen in der Palette ausführlicher beschrieben. Einmal ist Rostock meine Geburtsstadt und wir wohnen in der unmittelbaren Umgebung der Hansestadt. Wenn man am Abend in der Stadt unterwegs ist, kann man halt viele illuminierte Motive finden, wie für die Aquarelle „Rostocker Altstadt bei Nacht“ und „Schlepper im besonderen Licht“. Besonders interessant sind immer wieder die Ausflüge im Rahmen der Rostocker Lichtwoche. In den Nächten dieser Festwochen leuchten viele Motive ganz besonders. Also lag es nahe, dass ich für den Artikel ein Bild aus Rostock gewählt habe, um zu erklären:

Wie man das Leuchten in den Aquarellen erzeugen kann?

Neben dem Spiel mit verschiedenen Helligkeiten und Komplementärfarben habe ich in dem Aquarell „Rostocker City – illuminiert“ lumineszierende Aquarellfarben eingesetzt. Daniel Smith als Hersteller beschreibt die Farben wie folgt:

 

Die Pigmente enthalten Glimmer, bei dem es sich um dünne transparente Teilchen handelt, die mit hochreflektierenden Metalloxiden beschichtet sind. Die Wahl der Metalloxide bestimmt die Art der Lumineszenz.

Heute werden lumineszierende Aquarellfarben

  • iridescent – mit irisierenden (spiegelnden) Eigenschaften,
  • mit Oxiden, die das Licht wie ein Refraktor streuen, Interferenzen erzeugen,
  • mit Oxiden, die zwischen zwei Farben und
  • Oxiden, die einen matten Perlganz erzeugen,

hergestellt. Je nach Lichteinfall und Beobachtungswinkel erzeugen die lumineszierenden Aquarellfarben eine ganz unterschiedliche Wirkung. Die Farben lassen sich vermalen und mischen, wie alle anderen Aquarellfarben. Eine besondere Wirkung entfalten sie, wenn sie Farben als Lasur auf einen dunklen Grund aufgetragen werden.

Vielleicht haben Sie ja auch einmal Lust mit lumineszierenden Aquarellfarben und Komplementärfarben zu spielen, um Motive zu malen, wenn es in der Stadt dunkel wird, dann schauen Sie doch einmal in meinen Artikel des Palette Magazins.

Ich habe mich über das Sonderheft „Aquarell – leicht gemacht“ des Palette Magazins gefreut. Auch wenn jeder seine Art hat, um mit Farben, Papier und Pinseln umzugehen, gibt das Heft einen guten Überblick Also, wenn Sie Lust haben, dann schauen doch einmal in die Zeitschrift. Bestellen können Sie das Heft am besten direkt beim Verlag. Viel Spaß beim Ausprobieren und dem Stöbern in der Zeitschrift.

Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen- Palette Magazin - Sonderheft - Aquarell leicht gemacht S 78 und 79
Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen- Palette Magazin – Sonderheft – Aquarell leicht gemacht S 78 und 79
Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen- Palette Magazin - Sonderheft - Aquarell leicht gemacht S 80 und 81
Aquarelle mit besonderen Lichtstimmungen- Palette Magazin – Sonderheft – Aquarell leicht gemacht S 80 und 81

P.S.: Weitere Veröffentlichungen in der Palette von mir sind:

palette Sonderheft - Aquarell leicht gemacht - Die Suche nach dem richtigen Papier

Aquarell – leicht gemacht

Aquarell – leicht gemacht

Eine Sonderausgabe des Palette Magazins

palette Sonderheft - Aquarell leicht gemacht - Die Suche nach dem richtigen Papier
palette Sonderheft – Aquarell leicht gemacht – Die Suche nach dem richtigen Papier

Ich habe das Glück, dass ich seit vielen Jahren mit dem Palette Magazin zusammenarbeiten darf. In der Zeitschrift 2009 – 5 konnte ich meinen ersten Artikel „Löwenzahn Aquarelle – einmal anders“ veröffentlichen und schildern wie mein Löwenzahn AquarellDesensibilisierung 1“ entstanden ist. Damals war diese Kombination eines Aquarells auf Leinwand mit einem Foto ein aufregendes Thema. Im Laufe der Zeit konnte ich allein oder mit Hanka zusammen in 15 Artikeln über unsere Malerei in der Zeitschrift berichten. Als ich dann Anfang des Jahres von Frau Dörnen – der Redakteurin des Palette Magazin – gefragt wurde, ob ich mich an einer Sonderausgabe der Zeitschrift mit zwei Artikel beteiligen will, habe ich mich sehr gefreut.  Nun ist das Heft „Aquarell – leicht gemacht“ des Palette Magazins seit einigen Wochen im Zeitschrifthandel erhältlich.

Ein Artikel von mir beschäftigt sich mit der

Suche nach dem Aquarellpapier.

Die Suche nach dem richtigen Papier
Die Suche nach dem richtigen Papier

Unter der Überschrift „Apfelernte“ gebe ich einige Hinweise und Erläuterungen rund um das Thema Aquarellpapier. Auch wenn man mit den Aquarellfarben auf ganz unterschiedlichen Malgründen malen, verliert die Suche nach dem richtigen Papier nicht an Aktualität, denn das Aquarellpapier macht den Unterschied. Ich hatte vor einigen Jahren einen Test von Aquarellpapier beschrieben.  Ich habe auf vier unterschiedlichen Papieren in der gleichen Art und Weise Äpfel gemalt. Bei diesen kleinen Aquarellen habe ich verschiedene Techniken und Farbaufträge realisiert, wie z.B.:

  • Farbauftrag als Lasur oder mit mehreren Lasuren übereinander,
  • Farbaufträge Nass in Nass,
  • das Auswaschen der Farben u.a.

Das Malen von mehreren Aquarellen in der gleichen Art und Weise dauert vielleicht eine halbe Stunde. Die Auswertung ist ganz einfach, wenn man die Bilder mit den gleichen Aquarellfarben, mit den gleichen Techniken malt, dann ist der Unterschied auf die verschiedenen Eigenschaften des Aquarellpapiers zurückzuführen. Also wenn einmal verschiedene Aquarellpapiere ausprobieren wollen, dann nutzen Sie doch einmal den beschriebenen Test in dem Artikel „Apfelernte – Die Suche nach dem richtigen Aquarellpapier“.

Ich habe mich über das Sonderheft „Aquarell – leicht gemacht“ des Palette Magazins gefreut. Auch wenn jeder seine Art hat, um mit Farben, Papier und Pinseln umzugehen, gibt das Heft einen guten Überblick Also, wenn Sie Lust haben, dann schauen doch einmal in die Zeitschrift. Bestellen können Sie das Heft am besten direkt beim Verlag. Viel Spaß beim Ausprobieren von Aquarellpapier und dem Stöbern in der Zeitschrift.

 

Die Suche nach dem richtigen Papier - Palette Magazin - Sonderheft - Aquarell leicht gemacht S 30 und 31
Die Suche nach dem richtigen Papier – Palette Magazin – Sonderheft – Aquarell leicht gemacht S 30 und 31
Die Suche nach dem richtigen Papier - Palette Magazin - Sonderheft - Aquarell leicht gemacht S 32 und 33
Die Suche nach dem richtigen Papier – Palette Magazin – Sonderheft – Aquarell leicht gemacht S 32 und 33
Die Suche nach dem richtigen Papier - Palette Magazin - Sonderheft - Aquarell leicht gemacht S 34 und 35
Die Suche nach dem richtigen Papier – Palette Magazin – Sonderheft – Aquarell leicht gemacht S 34 und 35

P.S.: Weitere Veröffentlichungen in der Palette von mir sind:

 

Wir erkunden die Wellen am Strand von Thiessow (c) Frank Koebsch

Wie malt man Wellen?

Wie malt man Wellen?

Aquarellen mit Ostseewellen – kleine und große, grüne und blaue

 

Ich freue mich darauf, die nächsten Wochen an der Ostsee zu verbringen. Ab Sonntag bin ich im Rahmen der Malreise Faszination Rügen auf der Insel unterwegs und male gemeinsam mit den Malschülern. Die Motivation hierzu ist zweigeteilt. Einmal plagen mich meiner Allergien und an der Ostsee spielen die Pollen keine Rolle. Zum anderen macht das gemeinsame Malen an der Ostsee Spaß. In den vergangenen Jahren sind auf dem Malreisen immer wieder Aquarelle von den Stränden an der Ostsee entstanden. Wir haben Fischerboote am Stand von Baabe und am Strand zwischen Thiessow und Klein Zicker gemalt. Es  sind Aquarelle an der Steilküsten des Reddevitzer Höfts und Steilküsten von Klein Zicker und eine Vielzahl von Aquarellen mit maritimen Landschaften entstanden. Aber egal ob wir am Strand von Göhren, von Sellin oder von Baabe gemalt haben, immer wieder sind die Ostsee und ihre Wellen Bestandteil der Bilder. Beim Malen am Ostseestrand ergibt sich immer wieder die Frage: Wie malt man Wellen? Die Antwort kann vielleicht das

 

Aquarell „Wo de Ostseewellen trecken an den Strand“

und ein Artikel in der Zeitschrift Palette geben. Im Rahmen einer Malreise auf Rügen sind wie genau dieser Frage nach gegangen und die Wellen am Strand von Thiessow erkundet. Nun einen Nachteil haben solche Motive. Richtig große Wellen entstanden nur dann, wenn genügend Wind über die Ostsee bläst. Aber an solchen Tagen ist es recht ungemütlich, um am Ostseestrand zu malen. Nach einer einfachen Skizze am Strand haben wir dann später in aller Ruhe ein Aquarell „Wo de Ostseewellen trecken an den Strand“ gemalt.

Wo de Ostseewellen trecken an den Strand (c) Aquarell vom Strand in Thiessow von Frank Koebsch
Wo de Ostseewellen trecken an den Strand (c) Aquarell vom Strand in Thiessow von Frank Koebsch

Entstanden ist das Rügen AquarellWo de Ostseewellen trecken an den Strand“ mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf Aquarellpapier von Hahnemühle „Cornwall“ 450 g/m2 rau im Format 36 x 48 cm gemalt. Aus meiner Sicht eine gute Kombination von Aquarellpapier und –farben um Verläufe, Details und Lasuren für die Wellen zu malen.  Aber die Farben und das Papier sind wie immer nicht das wichtigste. Es kommt vielmehr darauf an, das Motiv zu kennen. Bei einem Aquarell mit den Wellen, ist es wichtig zu erkennen zu wissen, wie das Wasser sich in der Welle bewegt. Wie sich durch das Licht, die Reflektionen und die Wassertiefe die Farben verändern, wo durch die Oberflächenspannung der höchste Punkt der Wellen ist und wie sich die Form der Welle verändert, wenn sie bricht. All diese Zusammenhänge und ein paar Tipps wie mal Wellen malt, habe ich in dem Artikel

Wellen… kleine und große, grüne und blaue

in der Palette 05 – 2017 beschrieben. Auch wenn dieser Artikel schon einige Jahre alt ist, sind die Zusammenhänge heute noch die gleichen, denn die Physik ändert sich nicht, Ich habe mit Hilfe meiner Aquarelle „Morgenstimmung im Hafen“,Blick auf den Bodden bei Middelhagen“, „Hirschbrunft an der Ostsee“, „Wächter vor dem Hafen“, „Sassnitzer Boote“, „Boote im Hafen von Gager“ und „Party am Strand“ erklärt, wie unterschiedlich „Wasser“, kleine und große, grüne und blaue Wellen aussehen und gemalt werden können. Ergänzt wird dieser Artikel mit einer Beschreibung, wie ich Schritt für Schritt das Aquarell „Ostseewellen“ gemalt habe. Für alle, die sich dafür interessieren, wie man Wellen als Aquarell malen kann, hier noch einmal der Artikel auf der Palette, ein paar Bilder mit Ostseewellen und die in dem Artikel genannten Aquarelle.

Malreise Faszination Rügen 2020 - 2021 Seite 1
 

Vielleicht teilen Sie ja meine Begeisterung für den Ostseestrand und maritime Aquarelle, dann habe ich noch einige Tipps für Sie.


Aquarell „Wo de Ostseewellen trecken an den Strand“ im Format 30 x 40 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Wo de Ostseewellen trecken an den Strand“ im Format 30 x 40 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

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Palette 05 2021 – Technik Aquarelle mit granulierenden Farben - Hanka u Frank Koebsch berichten wie Sie granulierende Aquarellfarben einsetzten – S 14 u 15

Unsere Erfahrungen im Umgang mit den granulierenden Aquarellfarben

Unsere Erfahrungen im Umgang mit den granulierenden Aquarellfarben

Was haben unsere AquarelleAbends bei den Rehen im Winterwald“, „Blick in die Kinderstube der Turmfalken“, „Der Weihnachtsmann Express“, „Eiszeit“, „Geschichtenerzähler“, „Kleiner Eiskönig“ und „Winteräpfel“ gemeinsam?  Nun viele von Ihnen sind Winteraquarelle, aber sonst?

Die Antwort ist bei den Aquarellfarben zu finden. Beim Malen dieser Bilder haben wir granulierende Aquarellfarben verwendet. Nun viele Menschen werden fragen:

Was sind granulierende Aquarellfarben?

Die Antwort ist recht einfach zu erkennen, wenn man sich unsere Aquarelle anschaut. Doch der Reihe nach. Zuerst ein Versuch einer Antwort auf die Frage, was sind „granulierende Aquarellfarben“:

Während des Trocknungsprozesses der Aquarellfarben setzen sich die Pigmente ab. Bei der Granulierenden Farben beginnen sich die Pigmente auf Grund ihrer Eigenschaften zu agglomerieren, sich anzuhäufen, die Partikel vergrößern sich. Es entstehen beim Auftrocknen dieser Farben körnige, krisselige, auf unterschiedlichste Art strukturierte Oberflächen. Diese Farben eignen sich sehr gut für die Darstellung von Sand, Kies, Steinen, Felsen, Schnee, Eis, Fellstrukturen, alten oxidierten Metalloberflächen, Szenen mit diffusen Lichtverhältnissen u.a.m.

Das Granulieren ist eine Eigenschaft der Pigmente oder bestimmter Zuschlagsstoffe. Nicht jede Farbe granuliert auf die gleiche Art und Weise und je nach Wahl des Aquarellpapiers und der Malweise variieren die Effekte der Farben. Wir setzen das Granulieren seit einigen Jahren bewusst immer wieder in verschiedenen Aquarellen ein.

Beispiele für Aquarelle mit granulierenden Farben

Ein Beispielbild an dem sich die Wirkung von granulierenden Aquarellfarben sehr gut zu erklären lässt, ist dieser Zwischenstritt aus dem Aquarell „Abends bei den Rehen im Winterwald“. Hinter den Rehen soll bei einer diffusen Lichtstimmung ein Wald entstehen, ohne dass ich ganz viele Äste, verbliebene Blätter und anderes malen muss. Gleichzeitig soll eine Stimmung erzeugt werden, die an Schnee und das Glitzern von gefrorenen Wassertropfen u.a. Deshalb habe ich für die Flächen zwischen den Bäumen mit granulieren Aquarellfarben gespielt. Schauen wir uns einmal die Wirkung dieser Farben in den verschiedenen Bildern an.

Das Aquarell „Geschichtenerzähler ist nach einem Spaziergang an der Ostsee entstanden. Es hat Hanka Spaß gemacht, Stein für Stein zu formen und die Farben zu setzen. Die einzelnen Steine hat Sie mit ein wenig mit Wasser befeuchtet. Dann wurde die granulierende Farbe – je nach gewünschter Intensität – entweder satt oder nur wenig mit dem Pinsel aufgenommen. Am Rand des Steines hat Hanka die Farbe aus dem Pinsel einfach ins Wasser auf dem Stein laufen lassen – und war gespannt, was passiert. Selbstverständlich kann man auch mit deckenden Farben Akzente und mit Lasuren Schatten setzen. Das Spiel mit Licht und Schatten ist auch bei diesen Motiven wichtig, um eine Räumlichkeit zu realisieren. 

Hanka benutzt die granulierenden Farben gerne bei der Darstellung von Eis und Schnee. Wer sich einmal einen Eiszapfen und Schnee genau angeschaut hat, hat sicher festgestellt, wie schön das Farbspiel bei Lichteinfall ist. Ein Beispiel hierfür ist Hankas Aquarell „Kleiner Eiskönig“ in dem sie die schillernden Farben eines Eisvogels mit Eis und Schnee kombiniert habe.

Ein weiteres Beispiel für ein Winteraquarell mit Schnee ist Hankas Bild Winteräpfel“. Um Eis und Schnee auf Ästen zu malen, ist Hanka genauso vor gegangen wie bei den Steinen. Granulierende Farben werden mit verschiedenen Blau-, Lila- und Grautönen anderer Aquarellfarben kombiniert. Auch hier ist es wichtig, Schatten zu setzen, damit das Bild plastisch wirkt.

Aber auch Landschaftsaquarelle sind mit granulierenden Farben gut zu realisieren. Im Aquarell „Eiszeit“ hat Hanka die Räume zwischen den Bäumen komplett mit granulierenden Farben gemalt worden. Mit ein wenig Fantasie glitzert der Schnee hier in der Landschaft.

In dem WeihnachtsaquarellDer Weihnachtsmann Express habe ich die granulierende und lumineszierende Aquarellfarben kombiniert, um die Illusion für eine glitzernde metallene Oberfläche bei der Dampflok und dem Salonwagen zu erzeugen. Auf meinem Blog können Sie sehen, wie das Bild „Der Weihnachtsmann Express“ Schritt für Schritt entstanden ist.

Beim Wild life AquarellBlick in die Kinderstube der Turmfalken habe ich granulierende Farben für die Nisthilfe und den Streben des Gittermastes der Stromversorgers genutzt. Die Idee war es durch diese Farben die offenporige Struktur der Nisthilfe aus Betonformsteinen und die rostige Oberfläche des Gittermastes zu realisieren. Aus meiner Sicht eine interessante Gestaltungsmöglichkeit für ein Aquarell mit einem Falken. Eine andere Möglichkeit habe ich in den Bildern „Spielplatz der Turmfalken“ und „Turmfalke auf Wohnungssuche“ ausprobiert. Hier habe ich für den Gittermast und die Nisthilfe mit der Struktur des rauen Papiers und nicht granulierende Farben gespielt.

Granulierende Aquarellfarben sind eine gute Möglichkeit, um Aquarelle interessanter und authentischer zu gestalten. Über unsere Erfahrungen im Umgang mit diesen besonderen Farben haben Hanka und ich bei verschiedenen Anlässen berichtet. Auf meine Winteraquarelle mit den granulierenden Farben ist z.B. auch Schmincke aufmerksam geworden und so gibt es jetzt seit ein paar Tagen auf dem Kreativ -Blog von Schmincke einen Beitrag zu meinen Aquarellen mit den granulierenden Farben. Einmal zeige ich dort, wie das Aquarell „Abend bei den Rehen im Winterwald“ Schritt für Schritt entstanden ist und wie ich die Farben einsetze, damit die Wirkung auf dem Aquarellpapier optimal zu Wirkung kommt. Neben der Abhandlung zu dem Aquarell mit den Rehen, beschreibe ich auch den Einsatz der granulierenden Farben in dem Bild mit den Sami und ihren Rentieren sowie meinem Blumen Aquarell „Lenzrosen versteckt im Schnee“. Gerne können Sie auf der Seite von Schmincke oder hier auf meinem Blog den Betrag als pdf Datei herunterladen

Einen Artikel über unsere Aquarelle mit granulierenden Farben konnten Hanka und ich gemeinsam in Zeitschrift „Palette“ 05 / 2021 veröffentlichen. In dem Artikel

Aquarell-Körnchen

Geben wir Einblicke in unsere Aquarell Trickkiste. Hanka und ich berichten, wie wir durch den gezielten Einsatz von „normalen“ und granulierende Aquarellfarben Struktureffekt und die Illusion von Räumlichkeit erwecken.

Für uns war es eine tolle Chance in der Zeitschrift Palette und auf dem Kreativ Blog von Schmincke über unsere Malerei zu berichten. Ganz großen Dank dafür.

Wenn ich Ihr Interesse an der Malerei mit granulierenden Aquarellfarben geweckt habe, dann habe ich noch einen Tipp. Alle Theorie ist grau 👍😊. Wenn Sie auch Lust haben, gemeinsam mit mir granulierende Aquarellfarben auszuprobieren wollen, dann empfehle ich Ihnen am 22. Januar 2022 den Online Aquarellkurs: Christ- und Lenzrosen im Wintergarten. Bei Interesse an diesem Online Kurs melden Sie sich doch einfach auf der Seite der VHS Rostock an. Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen Lenzrosen im Schnee zu malen.

Online Aquarellkurs mit Frank Koebsch - Christ- und Lenzrosen im Wintergarten - Aquarellmalerei mit granulierenden Farben am 22 Januar 2022
Online Aquarellkurs mit Frank Koebsch – Christ- und Lenzrosen im Wintergarten – Aquarellmalerei mit granulierenden Farben am 22 Januar 2022
Magie der Farben - Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 - 4, Seite 18 u 19

Ein Artikel in dem Palette Magazin über Reise Aquarelle von Hanka & Frank Koebsch

Ein Artikel in dem Palette Magazin über Reise Aquarelle von Hanka & Frank Koebsch

 

Magie der Farben - Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 - 4 - Ankündigung
 

Wenn man sich unsere AquarelleAndere Wege“, „Plausch auf dem Fischmarkt von Catania“,   „Entdeckungen im Grönlandeis“, „Sámi mit ihren Rentieren im norwegischen Winter“, „Was für ein Ausblick“, „Grüße aus Kanada“, „Fischmarkt von Marseille“, „Explorer in der Diskobucht“ und „Ein Dankeschön für Larry unserem Scout in Juneau“ anschaut, dann ist es nicht einfach, etwas zu finden, dass die Bilder verwindet. Es sind Wild life Aquarelle mit Eisbären, Papageitauchern, Schwarzbären genauso dabei, wie Landschaftsaquarelle und Bilder von Menschen. Einige der Aquarelle zeigen Szenen von Fischmärkten am Mittelmeer, einen Fischer aus Alaska, Sami aus Norwegen und andere Motive mit Grönlandeis oder aus Kanada. Genau diese unterschiedlichen Orte sind das, was die Bilder verbindet. Denn es sind alles Aquarelle, die auf unseren Reisen oder nach Erlebnissen von unseren Reisen entstanden sind. Unter dem Titel

Magie der Farben – Hanka und Frank Koebsch erlauben Einblicke in ihr Malgepäck und ihre Herangehensweise für Reiseaquarelle

 

zeigen wir in der Zeitschrift Palette eine Auswahl unserer Reiseaquarelle und erzählen ein wenig von den Geschichten hinter den Bildern und unsere Erlebnisse. Unsere Reisebilder entstehen an unterschiedlichen Orten. Hiermit meinen wir nicht unsere Reiseziele. Einige wenige Aquarelle entstehen an den Reiseorten und dort meist auch nicht unmittelbar am Motiv. Hierzu haben wir keine Zeit und die Tiere und Menschen würden auch nicht warten, bis wir mit unseren Bildern fertig sind. Wir versuchen die Atmosphäre, die Stimmung in uns aufzusaugen und unsere Kameras sind unsere Skizzenbücher. In den wenigsten Fällen haben Ruhe, Zeit und Muße, um Skizzen oder vollständige Aquarelle zu malen. Hanka schreibt in dem Artikel:

 

„Wie heißt es so schön: ‚Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.‘ Frank ist derjenige, der mit vollem Körpereinsatz sämtliche Malutensilien zuzüglich Kameraausrüstung mit Weitwinkel- und Teleobjektiv mit sich schleppt. Ich habe einen kleinen Aquarellkasten mit sechs Farben, einen kleinen Pinsel, einen Pigmentliner, ein Skizzenbuch und meine Kompaktkamera bei mir. Das reicht mir, um bei Lust und Laune vor Ort ein paar Skizzen zu machen. Doch eigentlich konzentriere ich mich auf das Fotografieren. Meine Aquarelle entstehen erst später in aller Ruhe zu hause.“

Palette - Ausgabe 2021 - 4
 

Ein Beispiel: Hanka hat am Abend nach unserem Ausflug mit den Fischerbooten ins Eisfeld von Ilimanaq in ihrem Skizzenbuch die Szenen in der Discobucht festgehalten. Ich habe an den Abenden nach unserem Ausflug in Grönland die Aquarelle „Entdeckungen im Eis der Diskobucht“ und „Entdeckungen im Grönlandeis“ an Bord der AIDAcara gemalt und dann am Bord mit dem Stempel „AIDA Selection – Land & Laute erleben“ signieren lassen. Hanka hat ihre Grönland Bilder „Explorer in der Diskobucht“, „Andere Wege“ und „Blick auf die Diskobucht“ in den nächsten Monaten nach unserer Reise gemalt. Aber es ist nur ein Beispiel, denn ich habe mein Aquarell „Ein Dankeschön für Larry unserem Scout in Juneau“ vier Jahre nach unserer Alaska Reise gemalt 😉. Aber darum geht es gar nicht in dem Artikel. Wir möchten ein wenig zeigen, dass es uns wertvoll ist, die Erlebnisse, unsere Entdeckungen, die Begegnungen mit der Natur, den Tieren und den Menschen als Aquarellen festzuhalten. Hierbei ist es egal, wann die Bilder gemalt werden. Wenn wir die Bilder Monate oder Jahre nach der Reise die Aquarelle nach unseren Fotos malen, ist es ein wenig so, als wenn wir die Reise, die Begegnung noch einmal unternehmen. Doch genug der Worte, werfen wir einmal einen Blick auf den Artikel aus dem Palette Magazin.

 

Magie der Farben - Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 - 4, Seite 18 u 19
Magie der Farben – Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 – 4, Seite 18 u 19
Magie der Farben - Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 - 4 Seite 20 u 21
Magie der Farben – Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 – 4 Seite 20 u 21

 

Bei Interesse können Sie den Artikel „Magie der Farben – Hanka & Frank Koebsch im Palette Magazin 2021 – 4“ auch als pdf lesen. Unser Tipp, versuchen Sie Ihre Erlebnisse auf Reisen zeichnerisch oder malerisch zu fassen. Es lohnt sich, denn es ist oft so, dass die Erinnerungen wieder aufleben und man die Reise, den Ausflug zum wiederholten Mal erleben. Hier noch einmal die Reise Aquarelle, die in der Palette gezeigt wurden.

 

 

Wenn Sie durch den Artikel neugierig geworden sind und mehr über unsere Malerei wissen wollen, dann habe ich noch einen Tipp für Sie. In dem Palette Magazin, dass ab Mitte September erscheint, berichten Hanka und ich über unsere Aquarelle mit granulierenden Farben. Wenn Sie nicht nur über unsere Malerei informiert werden wollen, dann schauen Sie doch in das aktuelle Heft der Palette oder abonnieren Sie einfach die Zeitschrift über die Web Seite des Verlages.

 

Skibbel - Kühlungsborner Strand von Sonja Jachichsen

Sonja Jannichsen erfasst besondere Momente Plein Air

Sonja Jannichsen erfasst besondere Momente Plein Air

Die Zeitschrift Palette berichtet über sieben Künstlern und ihrem Umgang mit der Freiluftmalerei.

 

Ich freue mich auf den Start in die Plein Air Saison, wann immer dieses auch sein wird. Es ist einfach immer wieder spannend und schön gemeinsam mit anderen Menschen in der Natur zu malen. Nicht umsonst biete ich seit einigen Jahren Malreisen auf Rügen, rund um Kühlungsborn, zu den Kranichen und Hirschen an der Ostsee oder zu den Kranichen im Müritz Nationalpark an. Um meine Begeisterung für die Plein Air Malerei an der Ostsee mit anderen zu teilen, organisiere ich gemeinsam mit der Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn und der Kunsthalle Kühlungsborn das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee.

ave des Date - Plein Air 2021 - Malen an der Ostsee
Save des Date – Plein Air 2021 – Malen an der Ostsee

 

Aber bis zum geplanten Start des Festivals am 02. Mai 2021 gibt es noch einige Unwägbarkeiten durch die Pandemie. Also habe ich in den letzten Wochen einige meiner Kollegen nach ihren Erfahrungen mit der Freiluftmalerei gefragt. Sonja Jannichsen (Aquarellistin), Susanne Mull (Pastellmalerin)Max Struwe (Aquarellist)Jens Hübner (Urban Skechter), Thomas Freund (Ölmaler) und Hinrich JW Schüler (Acryl Maler) haben mir in Interviews und mit Geschichten ihre Erfahrungen und ihren Umgang mit der Plein Air Malerei in der Arbeit berichtet.  Entstanden ist der Artikel PLEIN-AIR-MALEREI – MOMENTE ZWISCHEN GLÜCK UND BERUFSRISIKO“  in der Ausgabe 01 / 2021 der Zeitschrift „Palette“.

 

In dem Artikel der Palette konnte leider nur eine Kurzfassung veröffentlicht werden, so dass ich auf meinem Blog versuchen werde, meine Kollegen mehr „Platz“ zu bieten und allen Interessierten an deren Erfahrungen teilhaben zu lassen. So berichtete in einem Blog Artikel Susanne Mull über die Vor- und Nachteile der Plein Air Malerei aus Sicht einer Pastellmalerin und in einem anderen Blogartikel erzählt Thomas Freund über seine Erlebnisse bei der Plein Air Malerei. Heute möchte ich möchte ich noch Sonja Jannichsen aus Risum-Lindholm / Nordfriesland zum Wort kommen lassen.

Während ich versuche, mir Tage oder mehrere Stunden für die Malerei in der Natur frei zu schaufeln, um ein oder zwei Aquarelle zu malen, lässt sich Sonja Jannichsen durchaus von der Situation zum Zeichnen oder Malen „verleiten“. Hierzu hat sie folgende Situation beschrieben:

 

Sonja Jannichsen – Farbe ist der Seele Nahrung

 

„Mein Blick fällt in die Ferne. Stille ist zu hören. Ganz weit am Horizont kreischen Möwen. Ein lei­ses Lüftchen spielt mit meinen Haaren. Und dann diese Farben. Blau zu Ocker, Indigo zu Zitro­nengelb. Das muss ich einfach malen! Mein ganzes Equipment jetzt aufzubauen und ein Aquarell von dieser Stimmung zu malen ist jetzt zu zeitintensiv, nein, die Stimmung ist JETZT da. Wie ist sie in einer halben Stunde? Bis dahin kann sich schon alles verändert haben. Mit wenigen Handgriffen ist meine schmale Outdoorausrüstung fürs Zeichnen, Sketchen und Colorieren aufgebaut. Das Einfangen von Situationen, Stimmungen und Farben kann sofort be­ginnen. Vielleicht wird daraus später ein Aquarell, vielleicht auch nicht. Egal. Ich kann JETZT und HIER malen, solange ich will. So schnell wie sie aus- ist sie auch wieder eingepackt und verstaut. Meine Seele ist glücklich, denn „Farbe ist der Seele Nahrung“ und ich bin es somit auch.“

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Sonja Jannichsen (c) Benedikt Ziegler
Sonja Jannichsen (c) Benedikt Ziegler

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Hier einige „Aquarelle“ und Skibbel von Sonja Jannichsen, die ideal zu ihren Zeilen passen.

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Ideal wäre es Sonja bei Ihrem Wirken zu beobachten. Also zeige ich Ihnen ein paar Fotos von unseren gemeinsamen Plein Air Festivals, bei denen Sonja als Dozentin einen Teil ihrer Erfahrungen weitergegeben hat.

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Vielleicht haben die Schilderung von Sonja Jannichsen ja Ihr Interesse geweckt, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel der Palette oder am besten begleiten Sie meine Kollegen und mich beim Plein Air Festival vom 02. bis zum 09. Mai 2021 in Kühlungsborn. Wir würden uns freuen und eines kann ich Ihnen verraten, gemeinsam an der Ostsee zu malen und auszustellen macht einfach Spaß.

Passt Ihnen dieser Termin nicht, dann würde ich mich freuen, mit Ihnen im Rahmen einer meiner Malreisen zu malen.