Binzer Strand- und Badeleben – Die Saison geht zu Ende

Auch für wirklich Wagemutige geht die Badesaison zu Ende, denn die Sonne verliert an Kraft und die Ostsee wird immer kühler. Wie kalt ist das Wasser…?

Wie kalt ist das Wasser ...?
Wie kalt ist das Wasser ...?

Diesen Titel trägt auch mein letztes Aquarell auch dieser Serie. 😉

Ich hatte eines meiner Aquarelle aus dieser Serie bei dem Wettbewerb des Ostseebades eingereicht. Nun gestern kam dann auch Post von der Kurverwaltung. Leider entsprach die Antwort nicht meinen Erwartungen und Träumen. 😉 Ich zitiere aus dem Brief: „74 Bilder unterschiedlicher Art nahmen an dem Wettbewerb teil. Ihr Beitrag gehört leider nicht zu den ausgesuchten Werken. Wir danken Ihnen …..“

Nun ja, wir werden uns Anfang Oktober die Ausstellung anschauen und uns mal die Bilder der „Konkurrenten“ ansehen. Glückwunsch für die Auserwählten…

Anregungen für das Strand & Badeleben

Ich hatte in den vergangenen Tagen Ihnen einige Aquarelle zu diesem Thema vorgestellt. Ich möchte Ihnen aber auch verraten, wo ich einen Teil der Anregungen her habe.

Wenn Sie Lust haben besuchen Sie doch mal das Stadt- und Bädermuseum in Bad Doberan. Es gibt einige Kleinigkeiten und Motive zu entdecken. Hier habe ich auch den Badekarren für mein Aquarell illustre Badegesellschaft und andere Anregungen entdeckt.

Am besten Sie kombinieren den Besuch auch mit einer Einkehr in das Torhaus gegenüber. Ein netter kleiner Laden mit lecker Kaffee und Kuchen. Der Kuchen ist selbst gebacken und die Käsetorte eine Köstlichkeit.

illustre Badegesellschaft
illustre Badegesellschaft

Binzer Strand- und Badeleben – Teil 4

Bei dem Aquarell “ illustre Badegesellschaft“ist mir die Kombination der Bäderarchitektur mit den Strandleben vor 125 Jahren am besten gelungen. Auf jeden Fall sitzt die Dame im weißen Kleid wie selbst verständlich in einem Strandkorb der Gegenwart 😉 vor einer Silhouette, wie sie heute in Binz „fast“ real ist.

Nun ja – aber auch den Badekarren können Sie heute noch bewundern, denn ich habe für diesen eine Anleihe im Doberaner Bädermuseum genommen.

Dieses Bild ist für mich wieder ein Spiel mit der Zeit, mit vergangenen, bewahrten und heutigen Bildelementen.

illustre Badegesellschaft
illustre Badegesellschaft

P.S.: mit diesem Bild habe ich mich bei dem Wettbewerb beworden, drücken Sie mir die Daumen

Binzer Strand- und Badeleben – Teil 3

Das dritte Bild in dieser Serie, zeigt wieder nur Personen und Gegenstände, wie die typischen Badekarren und Strandkörbe aus einer Zeit vor 125 Jahren. Bei Recherche bin ich tatsächlich auf eine Zeit gestoßen, wo man mit leichten Anzügen und Kleidern in den Strandkörben Platz nahm. Wenn es ins Wasser gehen sollte, dann hieß es entweder Umziehen in den Badekarren oder ab in die getrennten Schwimmbäder, die aus Holz in die Ostsee gebaut wurden. Die Karren und die Schwimmbäder waren so ausgerichtet, dass man die Badenden von der Seeseite nicht einsehen konnte. Da lobe ich mir den heutigen Badebetrieb, am besten FKK …

Aber egal, bei kalten Wasser sind zu jeder zeit die ersten Versuche zaghaft und etwas steif 😉

zaghafte Versuche
zaghafte Versuche

Binzer Strand- und Badeleben – Teil 2

Binzer Strand- und Badeleben – Teil 2

Strandkorbwärter © Aquarell von Frank Koebsch

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Das zweite maritime Aquarell in dieser Serie „Binzer Strand- und Badeleben“ ist mit dem Abstand von gut 6 Wochen entstanden. Es zeigt die alte Seebrücke von Binz, die typischen zeitlosen Fischerboote, alte und neue Strandkörbe sowie zwei Männer mit einem „Alterunterschied“ von über 100 Jahren, deren Geschäft die Vermietung der Standkörbe ist…

Ein Spiel

  • mit Gegenständen, Gebäuden, Menschen, die aus einer Zeit vor über einhundert Jahren stammen ,
  • mit Strandkörben und Menschen aus der heutigen Zeit,
  • verbunden über die zeitlosen Fischerboote und die sich scheinbar nie ändernden Ostsee….

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Strandkorbwärter
Strandkorbwärter (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Es hat Spaß gemacht, dass Aquarell mit den Menschen vom Meer, der Seebrücke und den Booten zu malen. Entstanden ist das maritime BildStrandkorbwärter„.

Binzer Strand- und Badeleben – Teil 1

Wie besprochen möchte ich Ihnen die Bilder aus dieser Serie vorstellen.

Dieses Aquarell „Koketterie einer Badenixe“ ist das Bild, welches ich als erstes gemalt habe. Hier bin ich mit der Architektur, der Anzahl der Personen noch vorsichtig gewesen. Aber durch Farbgebung ist es mir recht gut gelungen, das Flair der „alten guten“ Badezeit um die vorletzte Jahrhundertwende einzufangen. Oder was meinen Sie?

Koketterie einer Badenixe
Koketterie einer Badenixe

125 Jahre Binz – Kunstwettbewerb « Binzer Strand- und Badeleben »

Nun am vergangenen Wochenende waren wir auf Rügen unterwegs. Denn es wurde Zeit das Bild für den Kunstwettbewerb « Binzer Strand- und Badeleben » abzugeben.
Nun das Ganze lief ganz unspektakulär, einfach im Haus des Gastes Binz an der Tourist Info über den Tresen gereicht und weg war es. Die Mitarbeiterin hatte nur kontrolliert, ob Name und Anschrift drauf ist. Natürlich nicht 😉 Ich hatte die Unterlagen auf die Rückseite des Bildes geklebt und es in luftgeposterte Folie verpackt. Also noch fix eine Visitenkarten aufgeklebt. Nun bin ich gespannt, wie ein Flitzbogen, was passiert. So wie die Mitarbeiterin es gehandelt hat, nimmt sie hunderte Bilder pro Tag an und die Anzahl der Teilnehmer muss riesig sein ;-))))

Nun ja, dann kann ich nur auf Sympathie bei der Jury setzen:
1. Hanne Petrick, Malerin
2. Christoph Walentowski, Galerist
3. Bence Fritzsche, Chefredakteur des Kunstmagazins „Atelier“

Nun ja Hanne Petricks Bilder hatten wir zum ersten Mal in Warnemünde bewundert. Wirwaren insbesondere von den großformatigen farbenfrohen Pastellen begeistert. Danach hatten wir sie ein paar Mal in Ihrem Atelier besucht, immer wenn wir nach Arkona gefahren sind. Denn die Straße führt genau an ihrem blauen Haus vorbei. Aber wie es so ist, wir hätten uns vielleicht in bleibender Erinnerung bringen sollen 😉

Zu Christoph Walentowski, Galerist haben gar keine Beziehungen, aber dieses kann sich ja ändern. Nur habe ich, als ich über Udo Lindenbergs Likörelle in diesem Blog berichtet habe, wohl die falsche Galerie promotet. 😉

Bence Fritzsche, Chefredakteur des Kunstmagazins „Atelier“ kenn ich auch nicht persönlich. Aber ich habe über „seine“ Zeitschrift hier im Blog berichtet. Immer positiv ??? ;-)))

Also habe ich die besten Voraussetzungen, in engere Auswahl zu kommen, Teilnehmer der Ausstellung im Oktober oder gar Preisträger zu werden. Nun, was soll’s es hat Spaß gemacht, die kleine Serie von 5 Aquarelle zu dem Thema zu malen. Mal sehen, vielleicht geht es Ihnen dann ja auch so beim Betrachten der Bilder.

Ich stelle die Bilder dann mal in den nächsten Tagen Stück für Stück ein…. Wenn die Bilder der Jury nicht gefallen, gefallen sie vielleicht Ihnen.

P.S. wenn Sie vom 2. bis 31. Oktober 2009 in Binz sind, schauen Sie sich auf jeden Fall die Ausstellung im Foyer im Haus des Gastes an. Vielleicht sehen wir uns dann ja, denn die Auswahl wollen wir ja auf jeden Fall sehen.

P.S.S.: Wenn Sie wieder erwarten mein Bild nicht unter den 20 ausgestellten finden, merken Sie sich den Zeitraum 1. Mai – 30. Juni 2011 vor, denn dann werden wir unsere Bilder in der Galerie Lichtblick sowie die Galerie im oberen Foyer zeigen 😉

Post aus Binz

Hurra, ich habe Post aus Binz bekommen 😉
Ich hatte ja vor einigen Wochen geschrieben, dass ich mit beim Kunstwettbewerb « Binzer Strand- und Badeleben » beworben hatte. Nun kam von der Kurverwaltung die Bestätigung, über meine Teilnahme. Also ist der zweite Schritt für diesen Kunstwettbewerb getan. Nur habe ich die Bilder noch nicht fertig.
Warum? Hm… in der freien Zeit versuche die Bilder für die gemeinsame Ausstellung mit Frank Hess und Andreas Mattern in Berlin fertig zu bekommen. Wir hatten uns leichtfertig auf acht Bilder von jedem geeinigt. Also werde ich irgendwann Nachtschichten einlegen müssen…

Kunstwettbewerb « Binzer Strand- und Badeleben »

Fast in der letzten Minute habe ich mich zu dem Wettbewerb anlässlich des 125. Jahrestages des Seebad Binz angemeldet.

Hier ein Auszug aus meiner Bewerbung:
Eine unserer letzten Ausstellungen hatte den Titel „Augenblicke in MeckPom“, denn (fast) alle unsere Bilder haben Augenblicke, Schnappschüsse aus unserem Land festgehalten. Es sind oft die Kleinigkeiten in unserem Leben, die Blumen am Feldrand, die Brandung der Ostsee, eine Möwe, ein Blick in die Landschaft oder unsere Städte, ein Musikstück u.a., die uns täglich wunderbare Augenblicke schenken.

Aber als ich die Ausschreibung zu diesem Wettbewerb in die Händen hielt, musste ich lächeln. Ich bin zwar an der Ostsee aufgewachsen und als Jugendlicher nicht vom Strand und dem Meer wegzubekommen, aber solche Motive hatten mich bisher nicht gelockt. Was kann man zu einem solchen Thema auf Papier bringen? Was eignet sich als Motiv zu einem 125jährigen Jubiläum eines Ostseebades? Nach ein paar Tagen des Stöberns in der Bibliothek und dem Internet stand der Entschluss fest: Warum probiere ich es nicht mit Figuren in typischer Bademode, den Badekarren, den Standkörben in neu arrangierten Szenen? Warum nutze ich nicht für die Darstellung das typische Sepia oder Grau der alten Fotografien, kombiniere dieses mit einer farblichen Darstellung von heutigem…..Durch die Farben der alten Fotografien verbunden mit dem Blau des Himmels, dem Weiß der Bäderarchitektur, dem Blaugrün der Ostsee und weiteren Farbtupfer entstanden und entstehen Aquarelle, die die ruhigen und quirligen Aspekte des Ostseebades Binz widerspiegeln.

Lassen Sie sich überraschen, in den nächsten Wochen, stelle ich die ersten Bilder ein.