Lenzrosen versteckt im Schnee (c) Aquarell von Frank Koebsch

Christ- und Lenzrosen im ersten Schnee des Winters

Christ- und Lenzrosen im ersten Schnee des Winters

Aber in der Dezembersonne kommen die Blüten dann doch besser zur Geltung

Es gibt ihn noch den Schnee. Als wir gestern aufwachten, war alles mit einer Schneedecke von wenigen Zentimetern bedeckt. In unserem Garten konnte ich Ende Dezember Rosen, Christ- und Lenzrosen im Schnee und Eis entdecken. Rosen als Eisblumen sind immer wieder eine Augenweide. Aber die Rosen haben als frostige Schönheiten haben nur noch wenige Tage Zeit sich zu präsentieren, denn sie sind nicht resistent gegen die eisigen Temperaturen. Ganz anders sieht es mit den Christrosen und ihren verwandten die Lenzrosen aus, denn durch den „eingebauten Forstschutz“ erfreut uns ihr Farbspiel bis in der Frühling. Ich habe gestern die Chance genutzt und in unserem Garten ein wenig zu fotografieren. Die Christrosen waren vereist und fast vollständig vom ersten Schnee in diesem Winter versteckt. Doch wenige Stunden hatte die Sonnen den weißen Zauber wieder getaut und die Christ- und Lenzrosen präsentierten sich in alter Schönheit. Bis dann irgendwann im Februar oder März die Frühlingsonne die ersten Blüten lockt und  Schneeglöckchen, Krokusse, die Winterlinge und Märzenbecher sich hervorwagen,  sind die  Lenz- und Christrosen die einzigen Blumen und Blüten, die unseren Garten verschönern. Dieses ist sicher auch der Grund, warum Hanka und ich in den letzten Jahren immer wieder Blumenaquarellen mit diesen Blüten gemalt haben. Ich habe passen zu den Fotos aus unserem Garten habe ich unsere Winteraquarelle mit den Christ- und Lenzrosen herausgesucht.

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Wenn Hanka und ich gleiche und ähnliche Motive malen, dann entstehen schon unterschiedliche Aquarelle. Während Hanka in ihrem Aquarell „Christrosen“ und der gleichnamigen Miniatur ganz zart die Umgebung der Blüten gestaltet, arbeite ich in den Aquarellen „Lenzrosen im Schnee“, „Lenzrosen versteckt im Schnee“ und „Christrosen – Farbspiel des Frühlings“ viel grafischer und mit mehr Kontrasten in der Umgebung der Blüten. Es ist immer wieder interessant die unterschiedliche Gestaltungsweise zu sehen. Spannend wird es dann, wenn wir beide an einem Bild Hand anlegen. Das Aquarell „Farbspiele in den Lenzrosen“ ist eines der ganz wenigen Bilder, an denen wir gemeinsam gemalt haben. 😉

An der Ostsee war der Schnee in den letzten Dezembertagen war nur eine Episode von einigen Stunden. Die Pendler werden sagen zum Glück. Aber viele anderen Menschen sehnen sich nach ein paar Tagen mit Schnee, Frost und Sonnenschein. Ich würde auch riesig über ein paar Wintertage mit Schnee und Eis freuen, vielleicht würden dann auch wieder neue Aquarelle mit den Christ- und Lenzrosen aus unserem Garten entstehen.

Wenn Sie auch Freude an diesen Blüten im Winter haben, habe ich noch zwei Tipps für Sie. Schauen Sie doch einmal auf unsere Web Seite, dort finden Sie die Motive der Aquarelle „Farbspiele der Lenzrosen“ und „Christrosen“ als Postkarten und Faltkarten mit Umschlag und auch unsere Aquarelle. Bei Interesse können Sie hier auf dem Blog und unserer Web Seite auch das Aquarell „Lenzrosen im Schnee“ kaufen.


Aquarell „Lenzrosen im Schnee“ im Format 24 x 32 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Lenzrosen im Schnee“ im Format 24 x 32 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

205,00 €

Hahnemühle Kalender 2014

Hahnemühle Kalender 2014

Die Kalender Malwettbewerbe der vergangenen Jahre

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Unsere Kalender mit Aquarellen und Pastellen von 2008 - 2013 (c) Frank Koebsch
Unsere Kalender mit Aquarellen und Pastellen von 2008 – 2013 (c) Frank Koebsch

Ich mag Kalender, denn sie sind wunderbare Werbe- und Imageträger. Die Kalender mit unseren Aquarellen und Pastellen haben sich seit sechs Jahren zu begehrte Sammlerobjekte entwickelt. Aber eine noch viel größere Bekanntheit hat der Kalenderwettbewerb von Hahnmühle. Seit 2008 wird Jahr für Jahr ein Kalenderwettbewerb zu einem bestimmten Thema ausgelobt. Für den Kalenderwettbewerb 2013 wurden über 1.500 Aquarelle aus 22 Ländern eingesandt, eine wunderbare Resonanz. Die Wettbewerbe stehen / standen alle unter einem Thema und die Auswahl der Motive aus den eingesandten Motiven wird durch eine Jury vorgenommen. Hier finden Sie die Kalenderbilder aus den einzelnen Jahren zu den Themen 2008  „Stadt, Land, Fluss“, 2009 „Stillleben“,  2010 „Gärten und Alleen“, 2011 „Wasser, Wind und Wellen“, 2012 „Aquarelle abstrakt“ und 2013  „Kulinarisches“. Es ist für die ausgewählten Künstler eine wunderbare Chance ihre Malerei zu präsentieren. Ich freue mich immer wieder, wenn ich einen der begehrten Kalender zu gesandt bekomme und darin stöbern kann. Klar findet man immer wieder einen persönlichen Favoriten. Im Hahnemühle Kalender 2012 war es Mario Antonio Jiménez Orozco aus Mexiko mit seinem wunderbaren abstrakten Aquarell. 2013 heißt mein Favorit Eduardo Manuel Gea Martínez aus Murcia, mit dessen Aquarell das Kalenderblatt für den Januar 2013 gestaltet wurde. Neben der Präsentation auf den Kalender Blättern ist es für jeden Künstler auch interessant, eines seiner Bilder auf der Ankündigung des Kalenderwettbewerbes präsentieren zu können, denn mit diesem Motiv wirbt die Fa. Hahnemühle ein Jahr lang weltweit für den Kalender Wettbewerb. Im vergangenen Jahr zum Thema „Kulinarisches“ zeigte die Ankündigung für den Malwettbewerb ein Bild von Sven Brauer, der in der Vergangenheit bereits mehrere Kochbücher gestaltet hatte.

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Malwettbewerb „Musik“ für den Hahnemühle Kalender 2014

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Für den Malwettbewerb für den Kalender 2014 hat Hahnemühle das Thema „Musik“ gewählt. Für mich ist diese Kombination Malerei und Musik eine wunderbare Kombination. Ich bin total unmusikalisch. Aber die Sehnsucht zu verstehen, wie Musik entsteht, zu sehen wie Instrumente funktionieren, Menschen musizieren und zur Musik tanzen, hat mich dazu gebracht etliche Aquarelle mit Motiven wie Ballett, Tanz und  Jazz zu malen.

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Meine Jazz Aquarelle konnte ich schon in einigen Ausstellungen zeigen. Hier zu gehörten die Einzelausstellung „Jazz (aquarelle) in den Ministergärten“ in Berlin genauso wie die von mir als Künstler und Kurator organisierten Gemeinschaftsausstellungen „Jazz meets fine arts“  zum 40 Jahrestag der Eldenaer Jazz Evenings und die see more jazz in fine art“ in Rostock. Was alle Ausstellungen gemeinsam hatten, war die Begeisterung von der Besucher und der ausstellenden Künstler für die Kombination von bildenden Kunst und Musik. So ist es verständlich, dass ich mich über das neue Thema des  Kalender Wettbewerbs besonders freue.  Aber eine riesige Überraschung war es für mich, als die Verantwortlichen von Hahnemühle auf mich zu kamen und für die Ankündigung des Malwettbewerbs eines meiner Jazz Aquarelle gewählt haben. Mein Aquarellbild Saxophone 6 ist nun das Motiv für den internationalen Kalenderwettbewerbs von Hahnemühle.

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Hahnemühle Kalender und ein neuer Malwettbewerb Musik (c) Frank Koebsch
Hahnemühle Kalender und ein neuer Malwettbewerb Musik (c) Frank Koebsch

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Video - Jazz in Aquarell, Bilder von Frank Koebsch
Video – Jazz in Aquarell, Bilder von Frank Koebsch

Ich wünsche mir, dass sich viele Menschen dadurch inspirieren lassen, neue Musikbilder zu erstellen. Anregungen finden Sie vielleicht durch das Video Jazz in Aquarell. Ich bin auf die Einsendungen zu dem Wettbewerb gespannt und freue mich auf den neunen Kalender.

Ich möchte Sie einladen, sich an dem Malwettbewerb „Musik“ für den Hahnemühle Kalender 2014 zu beteiligen.

Aquarell abstrakt zum Beispiel ein Windflüchter

Ein abstraktes Ostseeaquarell

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Hahnemühle Kalender Wettbewerb 2012
Hahnemühle Kalender Wettbewerb 2012

Vor einigen Tagen berichtete ich von einem Gespräch zum Thema abstrakte Aquarelle und habe als Beispiel ein Kranich Aquarell gezeigt. Hintergrund des Gespräches waren einfach Fragen und Überlegungen zu dem aktuellen Kalenderwettbewerb der Fa. Hahnemühle.  Der diesjährige Malwettbewerb von Hahnemühle steht unter der Überschrift „Aquarell abstrakt“. Als weitere mögliches Beispiel eine Abstraktion möchte ich heute mein Aquarell „Windflüchter“ zeigen. Ich male in der Regel sehr realistisch, aber es gibt Punkte an denen ich nicht weiterkomme, an denen ich das Motiv für mich nicht erschließe kann. Dann hilft es mir, das Motiv stark zu vereinfachen und mit einfachen Formen und Linien eine Umsetzung zu versuchen. Auf die Frage hin 2) Bist Du schon mal an einen Punkt gekommen, wo Du das malen aufgeben wolltest?  habe ich die Geschichte des Aquarells „Windflüchter“ in dem Interview von Regine Rost mit mir erzählt 😉

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Windflüchter (c) Aquarell von Frank Koebsch
Windflüchter (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Manchmal ergeben sich so Aspekte, die einen in seiner Malweise weiterbringen. Dieses kann dann wirklich ein größerer Schritt sein und die Art und Weise an Motive heranzugehen verändert sich. Während ich diese Zeilen schreibe, muss ich an die Blogparade von Andreas Mattern denken. Andreas Mattern stellt die Frage

Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten? – Frage von Andreas Mattern

Meine Antwort in dem Artikel zur der Blogparade war:

Ich versuche bei der Malerei genauso, wie anderen Feldern zielorientiert zu arbeiten.  Aber bei der Malerei – wenn ich ehrlich bin, verschwindet auch dieses oder jenes Blatt im Papierkorb oder in einer Mappe ohne gezeigt zu werden.

Das Aquarell „Windflüchter“ und seine Geschichte passen hier genau rein.

Wenn mein Beispiel für ein abstraktes Aquarelle gefällt, beteiligen Sie sich doch an dem noch laufenden Kalenderwettbewerb von Hahnemühle oder an der Blogparade von Andreas Mattern. In beiden Fällen können Sie interessante Preise gewinnen. Andreas verlost am Sonntag den 24.04.2011 folgenden Druck und ein Überraschungspaket von Hahnemühle. Mitmachen lohnt sich ;-).

Andreas Mattern„Prag 2“Farbradierungen/Aquatinta3 Platten, auf Hahnemühle Kupferdruckpapier15 x 20 cm, 2010

Prag (c) Farbradierung Aquatinta von Andreas Mattern
Prag (c) Farbradierung Aquatinta von Andreas Mattern