„Arts & money” – Wie lebe ich von meiner Kunst?

Creative Monday Nord – Netzwerken zwischen Rostock, Hamburg und Flensburg

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Frank Lemloh hatte im Rahmen seiner Tätigkeit für das RKW Kompetenzzentrum am 04. Juli zum 8. „Creative Monday Nord“ eingeladen. Einer der Programmpunkte war  eine Gesprächsrunde zum Thema „Arts & money”, Wie lebe ich von meiner Kunst? Der Creative Monday Nord begann auf dem Gelände des ehemaligen Dieselmotorenwerk  Rostock. Es gibt die Webseite http://www.dieselmotorenwerk.de/, die schon andeutet, dass auf dem Industriegelänge sich Ateliers angesiedelt haben. Rostock-heute hatte bereits in den vergangenen Monaten über die Atelier Eröffnung in der Erich Schlesinger Str. berichtet. Die Künstlergruppe Schaum (Wanja Tolko, Alexandra Lotz, Janet Zeugner, Tim Kellner,  Marc W1353L), Tanja Zimmermann, Barbara Kinzelbach, Felix Fugenzahn, Christoph Chciuk u.a. hatten uns einen Einblick in Ihre Ateliers gegeben. Danach ging es in die Frieda 23, die Kunstschule Rostock zur Diskussionsrunde „Arts & money” – Wie lebe ich von meiner Kunst?

Sehr interessant waren die Ausführungen von Christiane Limper (Künstlerin, Flensburg) und Dodo Adden (Kulturschaffender und Vorstand Frappant e.V. Hamburg).

Christiane Limper hat Freie Grafik an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Sie berichtete von der Kunst und Kulturinitiative Flensburg (KKI), ihre Arbeit im Rahmen von Projekten wie das MAP Maritime Art Project als Kulturbotschafterin, der Kunstaktion Fehlkauf, der Aktion „Um Antwort wird gebeten“ u.a. Eine ihre Aussagen war, dass sie seit einiger Zeit von der Kunst leben kann. Für mich klasse Stories, insbesondere wie sie sich schrittweise  auf Stipendien und bei Partnern beworben hat, um die Projekte zu ermöglichen. Was sie unterlassen hatte, war zu erwähnen, dass sie Meisterschülerin von A.R. Penck war. 😉

Dodo Addens Lebensgeschichte kommt ohne ein Kunststudium aus. Er bringt aber zusätzlich zu seiner Kreativität, die Freude am Erforschen, Ausprobieren und der Fähigkeit wirtschaftliche und Kreatives zu verbinden. Mit seinen Erfahrungen aus der Industrie, seiner Kreativität und seinen Managementfähigkeiten konnte und kann er durch die Arbeit in den Vorständen von SKAM und Frappant die Kulturlandschaft von Hamburg mitgestalten.

Leider waren in der Veranstaltung die Künstler unter sich. Ich hatte auf Grund meiner Erfahrungen im Marketing und Business Development mit zwei drei Fragen die Rolle eines möglichen Projektpartners  aus der Industrie, eines Geldgebers eingenommen. Aber außer Dodo Adden und Christiane Limper verfügte keiner der Anwesenden über Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Unternehmen.

Für mich ist aber gerade diese Zusammenarbeit zwischen der Kunstszene und der Industrie oder / und anderen Auftraggebern der Schlüssel, um von der Kunst zu leben. Beide Seiten können viel voneinander lernen. Für mich ist es wichtig, dass jeder Künstler auch ein Unternehmer sein muss. So passt der Artikel: Selbständig in kreativen Berufen – Wie man mit guten Ideen Geld verdient in der Süddeutschen Zeitung. Künstler müssen lernen sich mit Unternehmern zu unterhalten ;-). Aber auch Unternehmen können in Bezug Kreativität, vernetztes Arbeiten u.a. von den Künstlern lernen.

Ich bin auf die nächsten Creative Monday´s gespannt. Aber bei Diskussionsrunden „Arts & money”, müssen neben der Kunstseite auch Gesprächspartner von der MoneySeite dabei sein. Eine Herausforderung für Frank Lemloh und alle Beteiligten. Nun ich bin gespannt, ob ein Teil der Anregungen aufgegriffen werden.

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Hochschule für Musik und Theater – Kunstbörse 2010

Ausstellungsbesuch in der HMT Rostock

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Ich habe es geschafft und mir die Ausstellungsstücke der 18. Kunstbörse der OZ im Original angeschaut. Als Beweis hier ein paar Schnappschüsse. Ich hatte ja schon in den vergangenen Tagen meine Favoriten genannt. Auch nach den Besuch oder vielleicht gerade deshalb kann ich nur sagen, dass die Fotografien von Ulrich Rudolph für mich zu den besten der gezeigten Arbeiten gehören. Was natürlich auch immer wunderbar ist, ist die Atmosphäre in den Kreuzgängen des Katharinenstifts.

Meine Empfehlung nutzen Sie die Chance in den nächsten Tagen und schauen Sie sich die Arbeiten in Original an. Es lohnt sich.

P.S.: Weitere Informationen von der Vernissage finden Sie hier auf Rostock-Heute. Oder inzwischen ist auch die Sonderbeilage zur 18. Kunstbörse 2010 auf der Seite der OZ online. Die ausgestellten Werke können sie mäßiger Qualität unter diesem Link der OstseeZeitung sehen. Mein Tipp gehen Sie in die Hochschule für Musik und Theater, denn die Originale in der HMT sind ein Erlebnis.

Kunstbörse der OstseeZeitung in der HMT

18. Kunstbörse im Katharinenstift

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Innenhof der HMT (c) Frank Koebsch
Innenhof der HMT (c) Frank Koebsch

Die Hochschule für Musik und Theater im ehemaligen Katharinenstift in der Rostocker Altstadt ist eines der wichtigsten Kulturstandort Rostock. Einmal wegen der international anerkannten Ausbildung, nicht zuletzt wegen der hochkarätigen Professoren und der Mitarbeit von Armin Mueller-Stahl im Beirat der HMT.  Zum anderen auf Grund der Aufführungen und Konzerte der Studenten, Dozenten, Professoren und Gäste der HMT sowie der Ausstellungen in dem wunderbaren alten architektonischen Umfeld.

Eine der Ausstellungsreihen in der HMT ist die Kunstbörse der OstseeZeitung. Ab heute Abend sind die Bilder und Plastiken der 18. Kunstbörse in der HMT zu sehen. Die Vernissage findet am 15. November um 18 Uhr statt. Die Versteigerung am 04. Dezember 2010 ab 20 Uhr. Die 17. Kunstbörse war für mich eine Augenweide. Mal sehen, ob ich es in den nächsten Tagen schaffe mir in der Hochschule für Musik und Theater die Ausstellung anzusehen. Zurzeit muss ich als Information mit der Sonderbeilage der OstseeZeitung vom 12. November vorlieb nehmen, in der Portraits der 18 ausstellenden Künstler veröffentlicht wurden. Hier die Namen

vom Licht durchflutet - HMT (c) Frank Koebsch
vom Licht durchflutet - HMT (c) Frank Koebsch

Meine Favoriten nach der „Papierlage“ und dass was ich schon mal in der Vergangenheit gesehen habe sind Dieter Golzsche mit seinem Werk „Zu den Himmel segeln“ 2009, Feder, Aquarell, 30 x 30 cm und Ulrich Rudolph mit seiner Fotografie, Quellkopf bei Klocksin II, 2002, Inkjet-Print 2 / 10, 31,5 x 46 cm. Doch das Beste wird sein, Sie und ich wir machen uns alleine in der HMT ein eigenes Bild von der ausgestellten Kunst.