Was ist Lebenskunst?

Als Ergänzung zu unserer Blogparade: 10 Fragen zur Kunst

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Hanka, meine Frau, hat mir zum Herrentag einen Radiergummi geschenkt. Ein ganz besonderes Stück, eine besondere Überraschung, denn es ist ein Radiergummi von PAPER & POETRY, edel eingepackt und beschriftet.

Lebenskunst – ist die Kunst des richtigen Weglassens,

Coco Chanel

Beschreibung des Radiergummis: Ein Radiergummi aus Kautschuk. Für Dichter und Denker. Alltagshelden und liebenswerte Kollegen. Für Rechtschreibkünstler, Streber und Fehlerteufel. Zum radieren und entfernen, zum auslöschen und korrigieren.

Lebenskunst – ist die Kunst des richtigen Weglassens
Lebenskunst – ist die Kunst des richtigen Weglassens

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, bei solchen Geschenken 😉

Weitere Fragen zur Kunst finden Sie in unserer gemeinsamen Blogparade: 10 Fragen zur Kunst. Diese Woche fragt Rosi GeislerSchafft Kunst Illusion? Nun ein Radiergummi kann bei dieser Fragestellung wenig helfen. Oder?

Schauen Sie mal auf den Blog von Rosi Geisler und beteiligen Sie sich an der Diskussion, es lohnt sich, denn am Sonntag wird Rosi ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und ihre Zeichnung verlosen.

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Roswitha Geisler„Jimi Hendrix – Hush“   wasservermalte Pastellstifte, Graphit und Tinte auf Bütten von Hahnemühle 30 x 21 cm,Größe der Zeichnung       ca. 15 x 15 c 
Jimi Hendrix - Hush (c) Zeichnung von Rosie Geißler
Jimi Hendrix – Hush (c) Zeichnung von Rosie Geißler

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

Kunst Offen in der Töpferei Beseler

Besuch in der Töpferei Beseler

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Ich hatte Pfingstmontag den Artikel Landpartie zu Kunst offen 2011 am Pfingstwochenende geschrieben und versprochen, noch ein wenig über die Orte zu schreiben, die uns am besten gefallen hatten. Sicher kann man bei Kunst offen auch ins Blaue fahren, aber wir versuchen uns immer vorher ein wenig über die Web Seite von Kunst offen zu informieren. Wir versuchen neues zu entdecken und oder bei uns bekannten Künstler rein zu schauen. Einmal haben wir das Atelier Bunter Scherben besucht und zum anderen haben wir uns die Töpferei Beseler für einen Besuch ausgesucht.

Die Arbeiten der Töpferei Beseler kennen wir schon eine Weile. Ulrike & Sven Beseler als Betreiber der Töpferei Beseler sind auch regelmäßig auf dem Rostocker Kunsthandwerkermarkt und dem Kunsthandwerker Weihnachtsmarkt in der Petrikirche Rostock vertreten. Was lag also näher, die Töpferei der beiden kennen zu lernen.

Einige Dinge haben es uns besonders angetan, also werden wir wohl noch nach Kuchelmiss in den Töpferweg fahren 😉

P.S. Hier ein paar Tipps zu Orten, die wir im vergangenen Jahr im Rahmen von Kunst offen besucht hatten.

P.P.S. Töpferkunst und bunte Scherben sind eine recht reale Kunst. Keine Illusion 😉 Aber Rosie Geisler stellt genau dieses in Frage. Sie fragt in ihrer Blogparade Schafft Kunst Illusion?

Schauen Sie mal auf den Blog von Rosi Geisler und beteiligen Sie sich an der Diskussion, es lohnt sich, denn am Sonntag wird Rosi ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und ihre Zeichnung verlosen.

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Roswitha Geisler„Jimi Hendrix – Hush“   wasservermalte Pastellstifte, Graphit und Tinte auf Bütten von Hahnemühle 30 x 21 cm,Größe der Zeichnung       ca. 15 x 15 c
Jimi Hendrix - Hush (c) Zeichnung von Rosie Geißler
Jimi Hendrix – Hush (c) Zeichnung von Rosie Geißler

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

Kunst Offen im Atelier Bunter Scherben

Besuch im Atelier Bunter Scherben

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Ich hatte Pfingstmontag den Artikel Landpartie zu Kunst offen 2011 am Pfingstwochenende geschrieben und versprochen, noch ein wenig über die Orte zu schreiben, die uns am besten gefallen hatten. Sicher kann man bei Kunst offen auch ins Blaue fahren, aber wir versuchen uns immer vorher ein wenig über die Web Seite von Kunst offen zu informieren. Wir versuchen neues zu entdecken und oder bei uns bekannten Künstler rein zu schauen.  Dieses Mal hatten wir uns vorgenommen das Atelier Bunter Scherben zu besuchen. Die Arbeiten des Ateliers Bunter Scherben kennen wir schon eine Weile. Hanka hatte mir schon wunderbare Espresso Tassen aus dem Atelier geschenkt. Doreen Scheibe und Mirko Fischer als Betreiber des Ateliers Bunter Scherben sind auch regelmäßig auf dem Rostocker Kunsthandwerkermarkt und dem Kunsthandwerker Weihnachtsmarkt in der Petrikirche Rostock vertreten. Was lag also näher, das Atelier der beiden kennen zu lernen, wenn wir schon täglich Espresso aus ihren Tassen trinken ;-). Also führte uns unsere Landpartie nach Bellin bei Krakow in das Atelier Bunter Scherben mindestens eine weitere Espresso Tasse zu kaufen.

P.S. Hier ein paar Tipps zu Orten, die wir im vergangenen Jahr im Rahmen von Kunst offen besucht hatten.

P.P.S. Töpferkunst und bunte Scherben sind eine recht reale Kunst. Keine Illusion 😉 Aber Rosie Geisler stellt genau dieses in Frage. Sie fragt in ihrer Blogparade Schafft Kunst Illusion?

Schauen Sie mal auf den Blog von Rosi Geisler und beteiligen Sie sich an der Diskussion, es lohnt sich, denn am Sonntag wird Rosi ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und ihre Zeichnung verlosen.

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Roswitha Geisler„Jimi Hendrix – Hush“   wasservermalte Pastellstifte, Graphit und Tinte auf Bütten von Hahnemühle 30 x 21 cm,Größe der Zeichnung       ca. 15 x 15 c
Jimi Hendrix - Hush (c) Zeichnung von Rosie Geißler
Jimi Hendrix – Hush (c) Zeichnung von Rosie Geißler

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

Neute Etappe unserer Blogparade: 10 Fragen zur Kunst

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Wir starten in die neunte Etappe unserer gemeinsamen Blogparade: 10 Fragen zur Kunst, gemeinsam weil wir diese Blogparaden als konzertierte Aktion aufgesetzt haben. Auf den Seiten der Rostocker Startups, der Blogpatenschaften, der stARTconference und des Kulturmanagement Blogs konnten wir über das Grundanliegen unseres Vorhabens berichten. Nach den Blogparaden von

schreibt  Rosi auf ihrem Blog:

Schafft Kunst Illusion?

Sollten sich Bilder zuerst dazu bekennen, Bilder zu sein, und dann zugeben, dass jedes Bild eine Täuschung ist, eine Illusion, nichts anderes als ein bemaltes Objekt? Ein Gemälde stellt etwas Wirkliches dar, aufgrund dessen der Künstler die Illusion schafft. Das heißt, dass die Idee, die ein Maler zu verwirklichen trachtet, etwas Rea­les besitzt, die Wirkung, die hieraus resultiert, sich jedoch nicht mehr mit der Realität deckt. Also schafft der Künstler mit Hilfe der Wirklichkeit ein illusionäres Spiel um seiende und scheinende Existenz. Oder?

Schauen Sie mal auf den Blog von Rosi Geisler und beteiligen Sie sich an der Diskussion, es lohnt sich, denn am Sonntag wird Rosi ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und ihre Zeichnung verlosen.

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Roswitha Geisler„Jimi Hendrix – Hush“   wasservermalte Pastellstifte, Graphit und Tinte auf Bütten von Hahnemühle 30 x 21 cm,

Größe der Zeichnung       ca. 15 x 15 c

 

Jimi Hendrix - Hush (c) Zeichnung von Rosie Geißler
Jimi Hendrix - Hush (c) Zeichnung von Rosie Geißler

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

Welche Bedeutung haben Vorlagen für ein eigenständiges Bild?

Die achte Etappe unserer Blogparade: 10 Fragen zu Kunst

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Helen Königs hat Anfang der Woche in ihrer Blogparade gefragt: „Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?” Spielt es eine Rolle ob ich z.B als Vorlage direkt vor der Natur male/zeichne, eine fremde oder eigene Fotografie nutze, nach einer Skizze arbeite, aus erinnerten und inneren Bildern schöpfe, oder Verschiedenes mixe? Sollte die Wahl der Herangehensweise auch ein Kriterium für den Wert eines Bildes sein? Oder können die unterschiedlichen Methoden, wonach ein gemaltes oder gezeichnetes Bild entsteht, gleichwertig nebeneinander stehen; zählt nur das Ergebnis?

Göhrener Aussicht (c) Aquarell von Frank Koebsch
Göhrener Aussicht (c) Aquarell von Frank Koebsch

Nur ca. 10% meiner Aquarelle entstehen vor Ort, plein air. Es macht riesigen Spaß in besondere, wenn man zusammen mit anderen malt, wie z.B. hier an der Stadtmauer von Rostock mit Andreas Mattern und Frank Hess oder hier auf einer Malreise auf Rügen mit Oskar Brunner. Das Malen vor Ort hat seine Vorteile, die Eindrücke beim Malen vor Ort sind intensiver. Der Maler wird durch den Gesamteindruck beeinflusst, das Licht, Wind, der Geruch, die Geräuschkulisse beeinflussen die Gesamtwahrnehmung. Das Malen vor Ort ist ursprünglicher und hat einen sehr großen Einfluss auf das entstehende Bild. Als ein Beispiel für eine solche Arbeitsweise habe ich das Aquarell Göhrener Aussicht eines meiner Rügen Aquarelle ausgesucht. Hier finden Sie ein paar Fotos die beim Malen des Aquarells entstanden sind.

Aber das Malen vor Ort hat auch seine Nachteile. Man muss Zeit und Muße haben. Wer schon mal mit Wind, Regen, Mücken, Hitze, Kälte beim Malen gekämpft hat, schätzt dann auch die Arbeit zuhause oder im Atelier. Viele unterschätzen auch das sich veränderte Licht im Laufe des Tages und wundern sich, dass einen unbeteiligten Betrachter sofort auffällt, dass etwas mit Licht und Schatten im Bild nicht stimmt 😉 Das Malen plein air macht Sinn bei Landschaftsmalerei, Bilder von Dörfern und Städten u.a. Doch bei sich stets ändernden Motiven für meine Aquarelle, wie Kraniche, Möwen, Kindern auf einem Karussell, Aquarelle mit Motiven aus dem Bereich Ballett und Tanz oder Jazz macht es Sinn vor Ort zu skizzieren oder zu fotografieren. Ich zeichne und skizziere nach meiner Einschätzung zu wenig. Ich  erkunde meine Motive mit meinen Kameras und sammle die Fotos auf meiner Festplatte. Dann irgendwann wenn ich Lust auf dieses Motiv habe, setze ich mit den Fotos auseinander. Ich arbeite wenn es immer geht mit eigenen Fotos. Weil ich durch die Beschäftigung mit meinen Fotos einen Teil des Gesamteindruckes, das Licht, Wind, der Geruch, die Geräuschkulisse, die Stimmung,… wieder  abrufen kann.

Die ersten Blüten der Magnolie (c) Aquarell von Frank Koebsch
Die ersten Blüten der Magnolie (c) Aquarell von Frank Koebsch

Eine Geschichte, die in diesem Zusammenhang für meine Arbeitsweise typisch ist, ist die Entstehung des Aquarells Die ersten Blüten der Magnolie. Ich hatte in einem Interview erzählt, wie dieses Bild entstanden ist. Ich hatte die Nase voll von dem Grau des Winters, sehnte mich nach dem Frühling, habe meine Fotos im ICE nach München rausgesucht und im Hotel, das Aquarell gemalt.

Indian Summer am Tegernsee (c) Aquarell von FRank Koebsch
Indian Summer am Tegernsee (c) Aquarell von FRank Koebsch

Manchmal, z.B. bei Auftragsarbeiten, arbeite ich auch mit fremden Fotos. Dieses fällt mir dann schon schwer und brauche eine ganze Zeit, um in das Motiv hineinzukommen. Aber manchmal ergeben sich doch gute Ergebnisse wie hier das Aquarell Indian Summer am Tegernsee 😉 Fotos ermöglichen, wenn man nicht für die Auftragsarbeit vor Ort sein kann und einen guten Standort für ein Bild wählen kann auch, die Möglichkeiten von Montagen. Mit Erfahrung, künstlerischer bei der Motivgestaltung und einer Einarbeitung können so auch nach fremden Fotos gute Aquarelle entstehen.

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Schauen Sie mal auf den Blog von Helen Königs und beteiligen Sie sich an der Diskussion, es lohnt sich, denn am Sonntag wird Helen ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und ihr Acryl auf Pizzakarton verlosen.

Helen Königs„Strandhaus 6″,Acryl auf Pizzakarton; genäht auf  Passepartout, 15 x 15 cm, 2011

Strandhaus (c) Acryl auf Pizzakarton Helen Königs
Strandhaus (c) Acryl auf Pizzakarton Helen Königs

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler + Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

Achte Etappe unserer Blogparade: 10 Fragen zur Kunst

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Wir starten in die achte Etappe unserer gemeinsamen Blogparade: 10 Fragen zur Kunst, gemeinsam weil wir diese Blogparaden als konzertierte Aktion aufgesetzt haben. Auf den Seiten der Rostocker Startups, der Blogpatenschaften, der stARTconference und des Kulturmanagement Blogs konnten wir über das Grundanliegen unseres Vorhabens berichten. Nach den Blogparaden von

startet heute Helen Königs ihre Blogparade: ”Welche Bedeutung haben Vorlagen für ein eigenständiges Bild?”

Hellen schreibt  auf ihrem Blog:

„Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?” Spielt es eine Rolle ob ich z.B als Vorlage direkt vor der Natur male/zeichne, eine fremde oder eigene Fotografie nutze, nach einer Skizze arbeite, aus erinnerten und inneren Bildern schöpfe, oder Verschiedenes mixe? Sollte die Wahl der Herangehensweise auch ein Kriterium für den Wert eines Bildes sein? Oder können die unterschiedlichen Methoden, wonach ein gemaltes oder gezeichnetes Bild entsteht, gleichwertig nebeneinander stehen; zählt nur das Ergebnis?

Wenn es Sie interessiert, wie Helen Königs an ihre Kunst geht schauen Sie sich doch mal dieses Video an. Ich habe mich köstlich amüsiert 😉

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Schauen Sie mal auf den Blog von Helen Königs und beteiligen Sie sich an der Diskussion, es lohnt sich, denn am Sonntag wird Helen ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und ihr Acryl auf Pizzakarton verlosen.

Helen Königs„Strandhaus 6″,Acryl auf Pizzakarton; genäht auf  Passepartout, 15 x 15 cm, 2011

Strandhaus (c) Acryl auf Pizzakarton Helen Königs
Strandhaus (c) Acryl auf Pizzakarton Helen Königs

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

Freud und Leid eines Malers ;-)

Die Lust und Freude sich mit Motiven auseinander zu setzen

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Kraniche mit Frühlingsgefühlen (c) Aquarell von Frank Koebsch
Kraniche mit Frühlingsgefühlen (c) Aquarell von Frank Koebsch

Ich hatte bereits vor einigen Tagen unter der Überschrift Flüchtige Kranichaquarelle  geschrieben, dass ich nicht so rechtes Glück mit meinen Kranich Aquarellen habe. Sie bleiben meist nicht lange bei mir, denn Kraniche sind Zugvögel. Leider hat mich schon wieder ein Aquarell verlassen. In Vorbereitung für unsere kommende Ausstellung habe ich bei unseren zurzeit laufenden Ausstellungen im Kunsthof  Gresenhorst und in der Galerie Lichtblick und dem Foyer im Haus des Gastes des Ostseebades Binz nach gefragt, ob Bilder verkauft wurden. Unsere Betreuer der Ausstellung Hanka & Frank Koebsch zeigen Pastelle und Aquarelle in Binz teilten uns dann mit, dass das Aquarell Kraniche mit Frühlingsgefühlen verkauft wurde. Wie immer liegen Freud und Leid des Malers bei dem Verkauf eines Aquarells recht nahe. Wenn man ein Bild mag, ist es schade, dass es so schnell binnen einiger Wochen einen Käufer gefunden hat. Gleichzeitig brauchen wird das Geld… 😉

Ich finde es klasse, dass sich Menschen für unsere Aquarelle und Pastelle begeistern und sie auch kaufen, denn damit wird die These, dass die Malerei ein Auslaufmodell ist, widerlegt.

Als Überschrift habe ich bewusst „Die Lust und Freude sich mit Motiven auseinander zu setzen“ gewählt, denn Frank Hess fragt in seiner Blogparade  „Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder benötigt sie einen Bezug oder Kontext?“. Er fragt weiter

Ist es weniger Kunst, wenn der Maler vielleicht einfach nur Lust hatte dieses oder jenes so zu malen, weil es ihm gerade gefiel und es in seinen Augen als Komposition so paßte?

Meine Kranich Aquarelle in den letzten Wochen habe ich gemalt, weil ich von der Beobachtungen Kraniche in diesem Frühling fasziniert war und so konnte ich einige Motive von den wunderbaren Vögeln mit unserer Kamera einfangen. Sie merken bereits an meiner Wortwahl: Wunderbare Vögel, Faszination, dass es mir die Kraniche wirklich angetan hatten. So sind die Kranich Aquarelle aus der puren Lust und der Begeisterung für die Natur im Frühling entstanden und mit dem Wunsch beim Aquarellieren verschiedene Papiere und Formate für die Motive auszuprobieren.

Genauso erging es mir bei der Serie von Aquarellbilder „Faszination Karussell“. Mich faszinierte die Stimmung auf den Karussells, das Leuten der Augen der Kinder, das Eintauchen der Kinder in eine andere Welt und so sind eine Vielzahl von Aquarellen zu diesem Thema aus der puren Lust entstanden. Lust zu versuchen etwas von dieser Stimmung, dem Agieren der Kinder, von meiner Faszination auf das Blatt zu bringen.

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Jazz in Aquarell, Malerei von Frank Koebsch - ein Video auf Youtube
Jazz in Aquarell, Malerei von Frank Koebsch - ein Video auf Youtube
Video - Aquarell einer Distel von Frank Koebsch - step by step
Video - Aquarell einer Distel von Frank Koebsch - step by step

Ich habe mich immer wieder von meiner Lust motivieren lassen, Serien von Bildern zu malen, egal ob es sich um die wunderbare Welt der Disteln handelt oder der Sehnsucht als unmusikalischer Maler sich mit Themen der Musik, wie Tanz und  Ballett oder Jazz auseinander zu setzen.

Lust etwas zu malen, die Sehnsucht nach etwas was ich nicht kann, die Faszination von Motiven sind für mich eine starke Motivation Aquarelle zu malen.

Aber was heißt „schön“ – schön kitschig? Schön im Sinne lieblich? Nun in diese Schubladen passen meine Bilder nicht (hoffe ich  ) Ich mag es schon kräftiger im Spiel mit den Farben und Kontrasten. Schön ist es wenn andere Menschen, das Typische der Motive, der Personen in meinen Bildern wieder erkennen. In diesem Sinne bemühe ich mich….

Bei den Kranich Aquarellen scheint das Ergebnis meiner Mühe so zu sein, dass es die Menschen die Bilder mögen, die Aquarelle schön finden …

Kranich (c) Miniatur in Aquarell von FRank koebsch
Kranich (c) Miniatur in Aquarell von FRank koebsch

P.S. Wenn Sie sich für Kranichmotive interessieren, dann habe ich noch einen Hinweis für Sie. Sie können im Rahmen unserer Blogparade10 Fragen zur Kunst die links abgebildete Kranich  Miniatur in den nächsten Wochen gewinnen. Doch bis zum kommenden Sonntag läuft noch die Blogparade von Frank Hess mit der Frage: „Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder benötigt sie einen Bezug oder Kontext?“. Es lohnt sich, schauen Sie mal auf den Blog von Frank und beteiligen Sie sich, denn am Sonntag wird Frank ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und seine Zeichnung verlosen.

Frank Hess„Tulpenvase“Zeichnung 30 x 20 cm,Tusche auf Bütten, 2011

 

Tulpenvase (c) Zeichnung von Frank Hess
Tulpenvase (c) Zeichnung von Frank Hess

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

Siebte Etappe unserer Blogparade: 10 Fragen zur Kunst

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Wir starten in die siebte Etappe unserer gemeinsamen Blogparade: 10 Fragen zur Kunst, gemeinsam weil wir diese Blogparaden als konzertierte Aktion aufgesetzt haben. Auf den Seiten der Rostocker Startups, der Blogpatenschaften, der stARTconference und des Kulturmanagement Blogs konnten wir über das Grundanliegen unseres Vorhabens berichten. Nach den Blogparaden von

startet heute Frank Hess seine Blogparade: „Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder benötigt sie einen Bezug oder Kontext?“

 

Frank schreibt auf seinem Blog:

Beim Betrachten von Kunstwerken kommt irgendwann die Frage,
„…was wollte der Künstler damit audrücken…?“ Aber ist das so wichtig?
An der Mona Lisa wird heute noch umhergerätselt und der Kunsthandel ist voll mit Büchern,
in welchen diverse Arbeiten bis in das kleinste Detail interpretiert werden.
Ist es weniger Kunst, wenn der Maler vielleicht einfach nur Lust hatte dieses oder jenes so zu malen,
weil es ihm gerade gefiel und es in seinen Augen als Komposition so paßte?

Für das Wort „Schön“ können natürlich alle entsprechenden Synonyme verwendet werden,
da ja doch nicht wenige Künstler allergisch auf dieses Wort reagieren.
Meine Meinung dazu dann in den kommenden Tagen. Jetzt bin ich auf Kommentare gespannt!

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Schauen Sie mal auf den Blog von Frank Hess und beteiligen Sie sich an der Diskussion, es lohnt sich, denn am Sonntag wird Frank ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und seine Zeichnung verlosen.

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Frank Hess„Tulpenvase“Zeichnung 30 x 20 cm,Tusche auf Bütten, 2011

 

Tulpenvase (c) Zeichnung von Frank Hess
Tulpenvase (c) Zeichnung von Frank Hess

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

Blogparade Teil 6: Ist die Malerei ein Auslaufmodell?

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Anna schreibt auf ihrem Blog:

In einem Artikel der Zeit online über Klara Lidén, fand ich diesen Satz

—-Lediglich um das Zeichnen und Malen scheint sie einen Bogen zu machen, und sie tut gut daran. Denn das klassische Arbeiten auf Papier und Leinwand gilt allgemein als ausgereizt, ja altmodisch.—

Ist die Malerei tatsächlich altmodisch, ein abgelaufenes Kunstmodell, ausgereizt?

Mittlerweile malt fast jeder. In Kursen kann man seine eigne Kunstwerke erstellen, die sich dann gut im Wohnzimmer machen. Leinwände und Farben gibt es bei Aldi oder Lidl zu Billigpreisen und tausende Freizeitkünstler drängen auf den Markt.

Täten wir also alle gut daran, nach neuen Ausdrucksformen zu suchen….?

Nun ich male sehr gerne, nicht Tag für Tag doch sehr oft, deshalb finde ich die Fragestellung von Anna interessant.

Die Malerei als Ganzes hat das Recht altmodisch zu sein 😉 Die  Höhle von Lascaux enthält die älteste bekannte Höhlenmalerei aus dem Zeitraum zwischen 17.000 und 15.000 v. Chr. Spätestens seitdem haben kreative Menschen die Malerei immer wieder neu erfunden. Althergebrachte Lehrmeinungen wurden immer wieder über den Haufen geworfen, Studenten überflügelten ihre Meister. Autodidakten verdrängten Studierte. Aus nationalen Märkten und Kunstszenen wurde ein sich gegenseitig beeinflussendes Gesamtgebilde. Hier ein paar Beispiele der jüngsten Entwicklung Kubismus à Dadaismus à Surrealismus à  Expressionismus à Neue Sachlichkeit  à Konstruktivismus à Abstrakte Malerei à Tachismus à Informel.

Durch die Digitalisierung entstanden neue Kunstformen sei es Speedpainiting oder seinen es Mischformen von Malerei auf Leinwand, Papier wird digitalisiert und bearbeitet oder Motive werden auf dem PC bearbeitet, erschaffen und dann im letzten Stadium mit Feder, Pinsel, Tusche, Farbe und Spray „vervollständigt“.  Was Bestand haben wird und wie es weiter geht, oder ob sich die klassische Malerei auf dieses Weise abschaffen wird, weil jeder auf seinem IPhone zeichnet oder mit der Art Academy für Nintendo malt.

Ich glaube nicht daran, dass die Malerei auf diese Art in der digitalen Welt verschwinden wird. Ich hatte bereits in der Diskussion mit Günter Stadler den Vergleich mit dem Kochen angebracht. Es gab eine Zeit in der Selberkochen immer mehr durch  Fertigprodukte abgelöst wurden. Die Fertiggerichte haben einen nie Stand erreicht, dass viele sich nur noch aus der Tiefkühltruhe ernährten und nicht mehr kochen können oder wollen. Seit einiger Zeit erleben Kochlehrgänge, Kochshows, das gemeinsame Kochen mit Freuden einen Boom. Viele wollen das ursprüngliche bei Kochen erleben, nicht gleich eine Hausschlachtung, aber sie möchten die Zutaten, schmecken, fühlen und erleben, wie etwas neues aus den Zutaten entsteht. Hierbei wird nicht nur nach Rezept gekocht, sondern ausprobiert, immer wieder neu Kreationen erstellt… Essen wie gemalt 😉 Eine ähnliche Entwicklung nimmt das Stricken. Vor einigen verpönt – boomt heute die Strickerei.

Aus meiner Sicht wird dieses auch mit der Malerei so sein. In einer immer technisierten und digitalisierten Welt entsteht die Sehnsucht selbst zu wissen, zu fühlen, selbst Hand anzulegen… selbst die Oberfläche der Leinwand, der Papiere zu spüren, zu erfahren, wie verschieden Farben, Pastelle u.a. auf den Untergründen reagieren. Mit dieser Sehnsucht nach den archaischen Erleben und Handeln und der Kreativität des Menschen wird die klassische Malerei nicht verschwinden. Es werden sicher neue Wege gesucht und gefunden, es werden vielleicht auch immer mehr Menschen wieder malen, genauso wie Kochen, Stricken, Heimwerkern… Es wird sich ändern und wir Maler werden uns mit ändern, immer wieder neues probieren 😉 Vielleicht male ich morgen auf dünne Folien, die bei Lichtwechsel ihr Farbe ändert, aber ich möchte dabei den Geruch der Farben, das Ineinanderlaufen der Farben, das Gefühl des Material haben. Ich werde malen, archaisch, die Frage ist nur womit.

Ich finde es schön, dass ich hieran nicht zweifle, denn ich hatte mich bereits vor fast zwei Jahren in  dem Artikel Welche Rolle wird bildende Kunst in der Zukunft haben? in ähnlicher Weise geäußert. Oder es liegt daran, dass es sogar Affen gelingt, mir Ihrer Malerei Erfolg zu haben 😉

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Ist die Malerei ein Auslaufmodel ?
Ist die Malerei ein Auslaufmodel ?

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Bis heute läuft noch die Blogparade von Anna Schüler mit der Frage: „Ist die Malerei ein Auslaufmodel?“. Es lohnt sich, schauen Sie mal auf den Blog von Anna und beteiligen Sie sich, denn am Sonntag wird Anna ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und ihre Tuschearbeit verlosen.

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Anna Schüler„Zwischen den Zeiten VI“Format A4,Tusche auf Bütten, 2010  Zwischen den Zeiten VI (c) Tusche auf Bütten von Anna Schüler

Zwischen den Zeiten VI (c) Tusche auf Bütten von Anna Schüler

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler

Fliegender Kranich – eine Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Flüchtige Kranichaquarelle 😉

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Ausstellungsankündigung für die Galerie Lichtblick und Haus des Gastes in Binz
Ausstellungsankündigung für die Galerie Lichtblick und Haus des Gastes in Binz

Ich habe festgestellt, dass sich meine Kranichaquarelle nicht so lang bei mir bleiben, wie andere Aquarellbilder. Kraniche sind halt Zugvögel. 😉 Ich habe bei der Vorbereitung unsere Ausstellung: Hanka & Frank Koebsch zeigen Pastelle und Aquarelle festgestellt, dass sehr viele Kranichbilder kontinuierlich über die Jahre nachgefragt wurden. Damit kann ich leider nicht mit unendlich vielen Kranichmotiven in den kommenden Ausstellungen aufwarten, wie sich dieses einige Besucher meines Blogs oder von Foren wünschen. Nun zwei Kranichaquarelle habe ich noch nicht gezeigt. Ein größeres Bild ist noch in der Entstehung. Aber eine neue Miniatur kann ich Ihnen heute zeigen. Die Aquarellmalerei ist auf einer  Aquarellpostkarte von Hahnemühle im Format 10,5 x 15 cm entstanden und zeigt wieder einen Kranich im Flug.

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Kranich im Flug 2 (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch
Kranich im Flug 2 (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

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Kranich (c) Miniatur in Aquarell von FRank koebsch
Kranich (c) Miniatur in Aquarell von FRank koebsch

P.S. Wenn Sie sich für Kranichmotive interessieren, dann habe ich noch einen Hinweis für Sie. Sie können im Rahmen unserer Blogparade10 Fragen zur Kunst die links abgebildete Kranich  Miniatur in den nächsten Wochen gewinnen. Doch bis zum kommenden Sonntag läuft noch die Blogparade von Anna Schüler mit der Frage: „Ist die Malerei ein Auslaufmodel?“. Es lohnt sich, schauen Sie mal auf den Blog von Anna und beteiligen Sie sich, denn am Sonntag wird Anna ein Überraschungspaket der Fa. Hahnemühle und ihre Tuschearbeit verlosen.

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Anna Schüler„Zwischen den Zeiten VI“Format A4,Tusche auf Bütten, 2010  Zwischen den Zeiten VI (c) Tusche auf Bütten von Anna Schüler

Zwischen den Zeiten VI (c) Tusche auf Bütten von Anna Schüler

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Hier finden Sie noch einmal alle Teilnehmer der Aktion: 10 Fragen zur Kunst

Großstadtheidi + Hellen Königs + Frank Hess + Anna Schüler Conny Niehoff + Andreas Mattern + Susanne Haun + Oliver Kohls + Frank Koebsch + Rosi Geisler