Wie beeinflusst das Internet die kunstschaffenden und die kunsterlebenden Menschen?

Wie beeinflusst das Internet die kunstschaffenden und die kunsterlebenden Menschen?

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5. Etappe unser  Blogparade: Fragen zur Kunst #bfzkunst

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Zurzeit haben wir uns als sechs Künstler (Susanne HaunUte SchätzmüllerJürgen KüsterConny NiehoffOliver Kohls und Frank Koebsch) zusammen gefunden und veranstalten die  Blogparade: Fragen zur Kunst #bfzkunst.  In dieser Woche lädt Oliver Kohls zu einer Blogparade auf seinem Blog Küstenbilder ein. Oliver hatte die Idee ausgerechnet in unserer konzertierten Aktion im Internet folgende Frage zu stellen:

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Ein Schlack, der Böses denkt. Das Internet kann zur Sucht werden oder wir können dort unsere Ressourcen verschwenden. Deshalb bittet Oliver weiter Fragen mit ihm in diesem Kontext zu diskutieren:

Zeitlicher Aufwand für einen Blog
Zeitlicher Aufwand für einen Blog

Wie sieht es bei Euch aus? Wie viel Zeit verwendet Ihr täglich, um Euch zu präsentieren oder um Kunst zu erleben? Welchen Stellenwert hat das Internet für Euch beim Thema Kunst? Beeinflusst es Eure Arbeit oder Eurer Erleben von Kunst und wenn ja, wie? Lenkt es von Eurer Arbeit ab oder leidet ihr an einer Reizüberflutung?

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Nun ich habe mich bereits mehrmals mit ähnlichen Fragestellungen auseinander gesetzt. Ein Teil meiner Herangehensweise habe ich in den letzten Tagen beschrieben und zwar im Rahmen der Blogparade von Susanne Haun Wie wichtig ist für dich die Präsentation von Kunst?.  Um meine Malerei zu präsentieren, spielt neben unserer Homepage, den Ausstellungen und Presseartikeln dieser Blog und weitere Aktivitäten im Netz eine wichtige Rolle.

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Gründe, um einen Blog zu betreiben

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Gründe einen Blog zu betreiben
Gründe einen Blog zu betreiben

Ich bin für meine Malerei am 29.05.2009 mit dem Bloggen angefangen. Seit dem diesem Tag nimmt mein Blog eine wesentlichen Rolle in meinem Leben ein. Ich habe heute mehr als 1.111 Artikel veröffentlicht. Wenn ich etwas mache, dann mit Ehrgeiz und allen Konsequenzen, um mit meinen Blogs erfolgreich zu sein. Der Aufwand, um fast täglich einen Artikel für diesen Blog zu schreiben, Bilder einzupflegen, die Unterseiten zu aktualisieren u.a. beträgt eine bis 1,5 Stunden. Es ergibt sich die Frage: Lohnt sich der Aufwand für einen Blog?  Neben der Freude über meine Malerei zu berichten, hier eine Aufstellung mit den Gründen warum ich blogge.

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Zeitlicher Aufwand für das Social Networking

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Verweildauer im Social WEB
Verweildauer im Social WEB

Wenn es um Kommunikation, Networking / Zusammenarbeit, Kampagnenmanagement geht, dann ist es konsequent mit den Inhalten des Blogs auch in das Social Networking zu gehen. Ich habe mir die aktuellen Zahlen für die Verweildauer im Social Web angeschaut [1] und [2]. Ich habe mir natürlich nur die Netzwerke angeschaut auf denen ich aktiv bin. Im Mittel ist jeder User pro Tag 38 Minuten auf Facebook, 24 Minuten auf YouTube, 17 Minuten auf Twitter, 12 Minuten auf  google+, 8 Minuten auf Xing, 3 Minuten auf Pinterest. In Summe wären dieses 1 Stunde und 42 Minuten.

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[1] Twitter-Nutzer teilen am ehesten aktiv Beiträge  [2] Pinterest: Traffic-Schleuder ohne Urheber

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Marketing im Internet

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Addiert man den zeitlichen Aufwand für meinen Blog, mit dem Verweildauer in Social WEB ergeben sich ca. 3 Stunden pro Tag, die ich im Netz arbeitete. Manchmal macht es Spaß im Internet unterwegs zu sein, manchmal habe ich die Nase voll und es ist eine Last, dann es ist toll, ein paar Tage ohne Internet, Handy und Fernsehen zu leben.

Aber ich verstehe das Bloggen, Twittern, Xingen, Facebooken, … wirklich als Arbeit, als Marketing für unsere Ausstellungen, die Aquarellkurse, unser Sternzeichen Buch u.a. Zu den drei Stunden kommt, dann noch weitere Zeit hinzu, um im Web nach Ausstellungslokationen, Partnern und Material zu stöbern, um zuschauen was andere Künstler machen, das Beantworten von Mails,  Buchhaltung, Bewerbungen u.v.m. Wenn man sich so einen Tagesablauf eines Aquarellisten anschaut, kann es schon Unmenge Zeit sein, die ich vor dem Laptop verbringe. Als Künstler hofft man natürlich auf viel mehr kreative Zeit. Aber auf Grund meiner Tätigkeit im Vertrieb, Business Development weiß ich das die Gesamtheit der Marketing Kosten gut und gerne 80% und mehr des Aufwandes für ein Produkt, egal ob es sich um ein Bild, eine Ausstellung, ein Konsumprodukt u.a. betragen können 😉

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Möglichkeiten für die Kunst im Internet

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Die Tätigkeit im Internet prägt schon mein Leben ganz entscheidend. Aber ohne das Netz wären auch nicht diese tollen Ausstellungen, diese wunderbaren Augenblicken zustande gekommen, die ich im realen Leben und im Internet mit vielen Menschen teilen konnte.

Besucher unserer Ausstellung (c) Christiane Weidner 6
Besucher unserer Ausstellung zum Flughafen Berlin Tegel (c) Christiane Weidner

Schnappschüsse von der Ausstellungseröffnung (c) Frank Koebsch (8)
Schnappschüsse von der Ausstellungseröffnung in der Galerie Faszination Art (c) Frank Koebsch

Besucher der Vernissage 7 (c) Ullli Schwenn
Besucher der Ausstellung jazz meets fineart (c) Ulli Schwenn

Neben den eigenen Angeboten im Internet, konsumiere ich auch. Nach unseren Besuchen von Ausstellungen des MOMA, der Tate Galery in der Hafencity Liverpools,  der Sagrada Família, der Kunstsammlungen in Dresden, Besuchen in London und und … nutze ich das Internet, wie z.B. die APP der  Kunstsammlung der Deutschen Bank und das Google Art Project, um mich über Ausstellungen und Künstler zu informieren. Wunderbare Möglichkeiten und Inspirationen, die ich ohne Internet nie sehen würde und so viele Dinge an denen ich ohne das Internet vorbei gegangen wäre.

Hafencity von Liverpool mit der Tate Galerie (c) Frank Koebsch
Hafencity von Liverpool mit der Tate Galerie (c) Frank Koebsch

Übersicht - App Deutsche Bank Art Works
Übersicht – App Deutsche Bank Art Works

Sagrada Família (c) Frank Koebsch
Sagrada Família (c) Frank Koebsch

Bei solchen Fragestellungen über das Internet ist es wie bei allen Dingen im Leben, es kommt auf die Dosis an. Welche Erfahrungen haben Sie mit  der Kunst im Internet?

Die App zur Kunstsammlung der Deutschen Bank

Die App zur Kunstsammlung der Deutschen Bank

App Deutsche Bank Art Works

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Start der App - Deutsche Bank Art Works

Ich hatte in der Vergangenheit immer wieder einmal Berührungspunkte zur Deutschen Bank. Zum einen weil mich beruflich die Kommunikationstechnologie der Bank interessierte und zum anderen weil ich immer mehr Kunst und Kultur an meinem Dienststandort Frankfurt entdeckte. So war es ein glücklicher Zufall, 2006 einen Vortrag von Friedhelm Hütte im Rahmen einer Ausstellungseröffnung beim VOEB in Bonn über die Kunstsammlung der Deutschen Bank zu hören. Im Rahmen des Vortrages bekamen wir eine Einführung in die Geschichte der Kunstsammlung. Es war interessant zu hören, von welchen Gesichtspunkten sich die Deutsche Bank bei ihren Ankäufen leiten lässt und wie sie mit der Kunst umgeht. Seit dem habe ich immer wieder die Veröffentlichungen über die Sammlung der Deutschen Bank verfolgt.

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Übersicht - App Deutsche Bank Art Works
Übersicht – App Deutsche Bank Art Works
Deutsche Künstler - App Deutsche Bank Art Works
Deutsche Künstler – App Deutsche Bank Art Works

In den vergangenen Tagen wurde ich auf die App Deutsche Bank Art Works  aufmerksam. Ich habe dann am Wochenende in aller Ruhe mit der Android Version auf meinem Samsung Galaxy die Sammlung in den Frankfurter Türmen der Deutschen Bank erkundet. Die App macht den Einstieg leicht. Das Intro zeigt die Hochhäuser und blendet dann zur Anordnung der Sammlung in den Etagen über.

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Diese Übersicht mit ihrer farblichen Gestaltung verführt dazu, die einzelnen Bereiche zu erkunden. Ich bin mit dem Feld „Deutschland“ gestartet und war sehr erfreut, unter anderem auf Neo Rauch zu treffen.

Information über Neo Rauch - App Deutsche Bank Art Works
Information über Neo Rauch – App Deutsche Bank Art Works

Ich konnte im Sommer 2010 eine Ausstellung von Neo Rauch in München besuchen und war gespannt auf die Informationen und die Werke in der Sammlung. O.k. nach dem Klick auf dem Namen des Künstlers öffnet sich eine Seite mit einer kurzen Vorstellung der Künstler. Für eine App auf einem Smartphone das richtige Maß an Informationen. Also weiter zu dem Kunstwerken von Neo Rauch.

Der Punkt unten auf der Seite suggerierte mir, es existiert nur eine Seite und so war meine Erwartung, dass ich über die Buttonleiste oben auf dem Display unter „Kunstwerke“ die Bilder von Neo Rauch finden würde. Welch eine Überraschung – ich landete auf einer Seite mit Kunstwerke der asiatischen Künstler. Wie weiter? Also mit der Returntaste zurück zu Neo Rauch. Noch mal nach unten gescrollt, die Menütaste gedrückt … Irgendwann habe ich dann versucht, ob links oder rechts eine weitere Seite vorhanden ist. Das Scrollen nach links brachte den Zugang zu der Seite mit den  Kunstwerken von Neo Rauch.

Kunstwerke über Neo Rauch - App Deutsche Bank Art Works
Kunstwerke über Neo Rauch – App Deutsche Bank Art Works
Die Weiche von Neo Rauch - App Deutsche Bank Art Works
Die Weiche von Neo Rauch – App Deutsche Bank Art Works

Durch Berühren der einzelnen Werke werden diese mit Beschreibung aufgeblendet. Zwischen den einzelnen Bildern kann man gut durch Scrollen nach links und rechts wechseln. Bei Bedarf kann man die einzelnen Bilder zoomen. Mit der Return Taste kommt man wieder auf die Übersichtsseite der Kunstwerke. Bei genauem Hinsehen entdeckte ich unten auf dieser Übersichtsseite zwei Punkte als Hinweis, dass  zwei Seiten zu Neo Rauch existieren. Auf der Infoseite der Künstler wird der Punkt für diese Seite in der gleichen Farbe dargestellt wie der Hintergrund der Infoseite. Damit geht bei Künstlern mit nur einer Seite mit Kunstwerken der Hinweis auf die weiteren Seiten im Textteil verloren.  In diesem Fall würde ich mir eine weitere Steuerungstaste wünschen.

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Information über Tobias Rehberger - App Deutsche Bank Art Works
Information über Tobias Rehberger – App Deutsche Bank Art Works
Aquarell auf Bütten von Tobias Rehberger - App Deutsche Bank Art Works
Aquarell auf Bütten von Tobias Rehberger – App Deutsche Bank Art Works

Bei anderen Künstlern mit mehreren Werksseiten wie z.B. Tobias Rehberger gibt es dieses Problem nicht. Also hatte ich einen schlechten Einstieg in die App gewählt. Nun ging die Entdeckungstour erst richtig los. Bei Tobias Rehberger interessierten mich natürlich seine „in der Manier eines Hobbymalers“ erstellten Aquarelle, wie es in dem Infotext der App heißt.

Übersicht asiatischer Künstler - App Deutsche Bank Art Works
Übersicht asiatischer Künstler – App Deutsche Bank Art Works
Beschreibung für die Gegenwartskunst in Asien und Pazifik - App Deutsche Bank Art Works
Beschreibung für die Gegenwarts- kunst in Asien und Pazifik – App Deutsche Bank Art Works

Danach wechselte ich über die Übersichtsseite nach „Asien / Pazifik“ landete auf einer Seite mit der Auflistung der in der Sammlung vertretenden Künstler. Da ich mich mit den Künstlern dieser Region wenig auskenne, habe ich mir über die Infozeile (i) eine Beschreibung für die Gegenwartskunst in „Asien /Pazifik“ anzeigen lassen. Die Beschreibung erleichterte mir den Zugang zu den Werken und den ausstellenden Künstler dieser Region.

Über das Auswahlmenü oder auf den Seiten kann man auch direkt zu den ausgestellten Kunstwerken wechseln und durch Scrollen in eine beliebige Region kommen.

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Menüsteuerung - App Deutsche Bank Art Works
Menüsteuerung – App Deutsche Bank Art Works
Foto von Zwelethu Mthethwa - App Deutsche Bank Art Works
Foto von Zwelethu Mthethwa – App Deutsche Bank Art Works
Werke der Sammlung aus Afrika und dem Nahen Osten - App Deutsche Bank Art Works
Werke der Sammlung aus Afrika und dem Nahen Osten – App Deutsche Bank Art Works

Fasziniert haben mich sofort die ausdrucksstarken Fotografien des südafrikanischen Fotografen und Malers Zwelethu Mthethwa.  Spätestens an dieser Stelle war es interessant auszuprobieren, wie die App in soziale Netzwerke eingebunden ist. Über die Menütaste kann man weitere Funktionen aufrufen.  Je nach Seite bekommt man ein Auswahlmenü angeboten – beim Betrachten der einzelnen Kunstwerke bietet das Menü vier Auswahlfelder.

Über die Funktion „Share“  kann man die einzelnen Werke auf Facebook teilen und kommentieren. „Scan“ erlaubt das Scannen der QR – Codes an den einzelnen Werken. Eine gute Funktion wenn man in der Ausstellung unterwegs ist und weitere Informationen zu den einzelnen Bildern haben möchte. Hat man mittels QR Code das Bild gefunden, bringt die Menüauswahl den Nutzer auch zur Infoseite des Künstlers.

Über den Menüpunkt  „Info“ bekommt man Informationen zum Engagement für die Gegenwartskunst der Deutschen Bank, zum Impressum, zu den Bildnachweisen, dem Copyright und zu anderen notwendigen Informationen.

Übersicht - App Deutsche Bank Art Works
Übersicht – App Deutsche Bank Art Works
Art works – auf 60 Etagen - App Deutsche Bank Art Works
Art works – auf 60 Etagen – App Deutsche Bank Art Works
Besucher Information - App Deutsche Bank Art Works
Besucher Information – App Deutsche Bank Art Works

Wozu ich etwas länger gebraucht habe, war die Suche nach den Informationen über Öffnungszeiten, Möglichkeiten einer Führung u.a. Zu diesen Informationen kommt  man recht umständlich über das graue Feld „Art works – auf 60 Etagen“ in der Übersicht. Dieses Feld habe ich wirklich erst nach intensiver Suche berührt.

Dabei sind hier sehr wichtige Informationen zu finden. Ein Video, im dem Friedhelm Hütte eine Einführung in die Sammlung der Deutschen Bank und die Ausstellung am Standort Frankfurt gibt. Ich habe das Video mit großem Interesse geschaut.  Der Text dieser Seite gibt einen Auszug der Informationen wieder. Erst wenn man sich nicht von dem Video ablenken lässt und im Text nach ganz unten scrollt, findet man zwei weitere  Links zur  „Besucher Information“ und einer „Umgebungskarte“.

Fazit:

Die App ist wunderbar geeignet, um sich über die ausgestellten Werke in der Türmen der Deutschen Bank zu informieren. Die App kann gut vor dem Besuch oder während des Ausstellungsbesuches genutzt werden.

Warum ich trotz Suchens auf der Seite von Neo Rauch nach den Kunstwerken zu dieser Aussage gekommen bin, ist ganz einfach. Wenn ich einen anderen Künstler als Einstieg gewählt hätte, wäre dieses nicht passiert. Die App lässt sich sehr einfach bedienen.  Was wirklich schade ist, – das Video von Friedhelm Hütte über die Sammlung und insbesondere die Besucherinformationen sind sehr schwer zu finden. Was nützt die beste App, wenn mögliche Besucher nicht den Weg in eine der Führungen durch die Ausstellung finden.

Aber insgesamt wünsche ich mir viel mehr solche informativen und gut gemachten Apps für Museen, Ausstellungen und Sammlungen.

Viel Spaß beim Ausprobieren der App zur Kunstsammlung der Deutschen Bank

Social Networking in der Kunst – Qype –

Qype ist für mich eines der unterschätzten Tools, wenn es um Social Networking geht. Es steht immer noch in dem Ruf, man hier werden nur Handwerker und Zahnärzte bewertet.
Nun ja, so ist Qype auch gestartet und wurde groß mit einer eigenen wilden und starken Community, die Qype puschten. Irgendwann ist Qype seinen Kinderschuhen entwachsen, musste mehr Geld verdienen, seriöser auch für Geschäftskunden werden und hat damit die Regeln verändert. Zu diesem Zeitpunkt haben in mehreren Wellen und mit viel Diskussion die alten Qyper der ersten und zweiten Stunde sich Qype getrennt, denn sie empfanden es nicht mehr als ihre Plattform. Deshalb finden Sie auch noch heute etliche Negativmeinungen zu Qype im WEB.

Aber das ist Schnee von gestern. Wie kann Qype heute Künstlern helfen?

Für mich ist dieses im Wesentlichen folgender Punkt, die Vernetzung über die APIs

Qype hat eine Architektur, die wirklich gut überlegt ist. Qype war eine der ersten Plattformen die API offen legten und sich so mit in viele andere Tools und Plattformen vernetzten.

Hier zwei Beispiele:

Da die Ergebnisse in den Suchmaschinen sich ändern können habe ich für das Beispiel ein Screen shot erstellt.

Geben Sie mal in GOOGLE den Suchbegriff „Galerie Rostock“.  In diesem Fall bietet Ihnen die Suchmaschine die Ergebnisse im Bild 1 an. Jeder Galerist und Künstler sollte versuchen, dass seine Galerie und sein Ausstellungort auf Platz 1 steht. 😉 Nun ist Ihnen schon mal auf gefallen, dass die Einträge mit einer Bewertung immer recht weit oben stehen? Der Fakt ist, dass Bewertungen eine immer größere Bedeutung bekommen, wenn es um das Ranking bei den Suchmaschinen u.a. geht. Doch wo hat Google die Bewertungen her? Unter anderem aus Qype – wenn Sie dann in unserem Fall auf die Bewertung der Galerie Klosterformat gehen, sehen Sie das Bild 2 und einen entsprechenden Eintag eines Qypers 😉 Nun Sie sind skeptisch, probieren Sie es aus….

Gut und wo wurde Qype noch integriert? Das Netz wirk mobil, spätestens seit der Werbung zum IPhone ist dieser Gedanke in jedes Wohnzimmer eingezogen. Das IPhone oder jedes andere Gerät dieser Klasse bietet Ihnen die Möglichkeit sich in jeder Stadt zu orientieren. Sie suchen z.B. ein Indisches Restaurant, den nächsten EC Automaten oder eine Galerie. Dann können Ihnen Applikationen / Apps wie Radar. Die Applikation haben viele und nutzen Sie auch. Was passiert?  Radar holt sich die Einträge aus Qype.

Nun Wunder sollte man nicht erwarten, denn Qype ist nur so gut, wie die Einträge darin und dieses ist regional unterschiedlich. Aber man sollte seine Chancen nutzen.. Warum nicht in Qype Eintrag zu seinen Ausstellungsorten, Event posten? Wer die Möglichkeiten nicht nutzt ist selber schuld. Klar bietet Qype auch die Möglichkeit Community u.a. zu Themen zu bilden, neue Menschen kennen zu lernen. Aber dann müssen diese Communities auch gepflegt werden.

Qype kann darüber hinaus sehr gut mit den Accounts in Facebook, my Space, bestehenden Blogs wie unter wordpress verbunden werden, was natürlich den Pflegeaufwand der Tools erheblich minimiert. Bilder können aus Flickr importiert werden.

Doch bei einem muss, man wie auch bei den anderen Social Networks und WEB 2.0 Tools, aufpassen. Social Networks leben davon, dass Informationen, Einträge geteilt werden. Also wenn Sie Bilder und Inhalte einstellen, lesen Sie sich die AGBs u.a. durch, denn in der Regel, werden Bilder und Inhalte weiter verteilt, z.B. über die genannten API, aber die Betreiben schließen auch eine Benutzung zu Werbezwecken nicht aus. Auch nach Löschung der Accounts haben die Betreiber das Recht Bilder und Inhalte weiter zu nutzen.