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Die Ahrenshooper Mühle mit und ohne Boddenblick

Die Ahrenshooper Mühle mit und ohne Boddenblick

Auf den Spuren von Carl Malchin in Ahrenshoop

 

Das Staatliche Museum Schwerin eröffnet am 04. Juli 2019 die Ausstellung

VON BARBIZON BIS ANS MEER. CARL MALCHIN UND DIE ENT­DECKUNG MECKLEN­BURGS

Frau Baumgart, die Museumspädagogin des Staatlichen Museum Schwerin, hatte mich eingeladen, die Ausstellung mit zwei Aquarellkursen begleiten. Wir haben folgende Termine abgestimmt:

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Carl Malchin hat wie kein anderer Maler die Landschaft und das Leben der Menschen an der Ostsee von Ahrenshoop, über Rostock und Warnemünde, Wismar, Poel und Warnkenhagen an der Ostsee, in Schwerin und vielen anderen Orten Mecklenburgs in seiner Zeit dokumentiert. In Vorbereitung zu der Ausstellung und der Aquarellkurse habe ich mich auf die Spuren von Carl Malchin begeben. Es ist schwer nach über 100 Jahren noch die Originalmotive zu finden. Viele Motive, wie sie Carl Malchin gesehen und gemalt hat, gibt es leider heute nicht mehr.

Als gebürtiger Rostocker hatten mich die Stadtansichten Rostocks mit St. Nikolai von ihm interessiert. Ich habe den Gerber- und Fischerbruch besucht, die Straßen in den denen Carl Malchon damals die Skizzen für seine Bilder „Winter – Motiv aus Rostock“ und „Stadtansicht Rostock mit St. Nikolai“ erstellt hat. In Tradition von Carl Spitzweg,  Giovanni Fattori,  Théo van Rysselbergheund, Franz Bunke und Carl Malchin habe ich das Motiv als Malerei auf ZIgarrenkistendeckel  gemalt. Entstanden ist das Bild „Rostocker Nikolaikirche“, mein erstes Aquarell auf Zigarrenkistenbrettern.

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Bei der „Durchsicht“ der weiteren Bilder von Carl Malchin haben mich dann seine Motive mit den Mühlen fasziniert. Er hat z.B. die Wassermühlen in Langen-Brütz und Mühlen – Eichsen sowie das Bild „Sommerweg bei der Mühle mit Blick auf Schwerin“ und die Windmühle bei Ahrenshoop. Carl Malchin hat viele Motive auf dem Fischland in Wustrow, Althagen und Ahrenshoop gemalt und gilt deshalb als Urvater der Ahrenshooper Künstlerkolonie. Sein Bild „Boddenblick mit Mühle“ wird heute als Original im Kunstmuseum Ahrenshoop gezeigt. Leider kann man viele Motive und auch die Mühlen von Carl Malchin heute nicht mehr erleben. Selbst die Ahrenshooper Mühle wurde 1968 abgerissen, später wieder aufgebaut und im August 2016 neu eröffnet.  Hier einige wenige Bilder mit den Mühlen und Motiven vom Fischland von Carl Malchin.

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Frühlingsspaziergang auf dem Kunstpfad der Ahrenshooper Künstlerkolonie

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Heute ist die Ansicht der Mühle Teil des Kunstpfades in Ahrenshoop. Also haben wir auf den Weg zu einem Frühlingsspaziergang auf das Fischland gemacht und haben versucht die Motive von des alten Meisters zu entdecken. Gestartet sind wir im Hafen von Althagen und sind über den Weg am Bodden Richtung Lotsenberg gelaufen. Man sieht fast den gesamten Weg die Ahrenshoper Mühle hinten den Bäumen und Büschen und kommt dann über einen Weg über die Boddenwiesen zu einem Hinweisschild des Kunstpfades der Ahrenshooper Künstlerkolonie. Wenn man dann den Blick an dieser Stelle auf die Mühle und die Perspektive auf dem Bild „Boddenblick mit Mühle“ vergleicht, ist relativ schnell klar, dass der Landvermesser Carl Malchin nicht an diesem Ort stand. Auch Malchin zweites Bild „Windmühle bei Ahrenshoop“ aus dem Jahr 1891 zeigt einen Blick auf die Mühle, beim dem am Horizont der Bodden zu sehen ist. Der Originalstandorte mit den Perspektiven der Bilder sind heute verbaut. Bäume und Büsche versperren die Sicht über die Wiesen. Also schauen auf die Mühle ohne Boddenblick 😉. Es ist eine schöne Idee, mit dem Hinweisschildern auf die Motive und die Maler der Künstlerkolonie hinzuweisen. Für mich war es spannend, auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs zu sein und so habe ich das Motiv der „Ahrenshooper Mühle“ als Aquarell auf einem Zigarrenkistendeckel gemalt. Hier ein paar Schnappschüsse und mein neues Aquarell.

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Blick über die Boddenwiesen auf die Mühle in Ahrenshoop (c) FRank Koebsch (2)

Blick über die Boddenwiesen auf die Mühle in Ahrenshoop (c) FRank Koebsch (2)

Ahrenshhoper Mühle (c) Aquarell von Frank Koebsch auf einem Zigarrenkistenbrett

Ahrenshhoper Mühle (c) Aquarell von Frank Koebsch auf einem Zigarrenkistenbrett

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Wenn ich mir unsere Aquarelle auf unserer Web Seite anschaue, dann fällt auf, dass ich mich bisher mehr für die Wintermotive am Strand von Ahrenshoop begeistert habe. Es sind in der Vergangenheit Bilder, wie die Aquarelle „Winter an der Ostsee“,Winter am Strand von Ahrenshoop“ und  „Das Dornenhaus im Winter“, entstanden. Das Bild der Ahrenshooper Mühle ist mein erstes Landschaftsaquarell vom Fischland mit einem Frühlingsmotiv. So gesehen hat sich mein Ausflug auf den Spuren von Carl Malchin gelohnt.

Das Aquarell – Ahrenshooper Mühle – auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Das Aquarell – Ahrenshooper Mühle – auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Vielleicht haben Sie ja nach diesem Artikel Lust bekommen,  gemeinsam mit mir den Spuren von Carl Malchin zu folgen und die Aquarellmalerei auf Zigarrenkistenbrettern aufzuprobieren, dann buchen Sie doch einen der Aquarellkurse im Staatlichen Museum Schwerin. Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen die Motive von Carl Malchin nach über 100 Jahren neu zu entdecken.

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Ahrenshooper Mühle“ auf einem Zigarrenkistenbrett hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen.

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Ahrenshhoper Mühle (c) Aquarell von Frank Koebsch auf einem Zigarrenkistenbrett

Aquarell „Ahrenshooper Mühle“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,5 x 22 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Ahrenshooper Mühle auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,5 x 22 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00

Malerei auf Zigarrenkistendeckel

14. Juni 2019 2 Kommentare

Malerei auf Zigarrenkistendeckel

Auf den Spuren von Carl Malchin, Carl Spitzweg u.a. Künstlern, die auf Zigarrenkisten malten

 

Im Januar dieses Jahres bekam ich einen überraschenden Anruf von Birgit Baumgart. Frau Baumgart arbeitet als Museumspädagogin im Staatlichen Museum Schwerin  und ist die Ansprechpartnerin für Veranstaltungen wie Malkurse im Museum. Wir haben gemeinsam mehrmals Aquarellkurse in der Kreativwerkstatt der Galerie Alte und Neue Meister des Museums Schwerin organisiert. Sie hatte mich in dem Telefonat gefragt, ob ich Lust hätte die Ausstellung von Carl Malchin vom 5. Juli bis zum 6. Oktober 2019 mit Aquarellkursen zu begleiten. Nur die Sache hatte einen Haken. Die Idee von Frau Baumgart war es, dass wir im Rahmen der Kurse Aquarelle auf Zigarrenkistendeckel malen. Ich habe mit meinem Wissen, wie man Aquarelle auf Leinwand und Aluminium malen kann, und meiner Begeisterung für Carl Malchin spontan zu gesagt.

Viele Leser werden sich fragen:

Warum Bilder auf Zigarrenkisten Deckel?

 

Carl Malchin hat Zigarrenkisten bemalt (c) Frank Koebsch (1)

Nun die Antwort ist relativ einfach. Zu Lebzeiten von Carl Malchin (1838 – 1923) war angesagt, Zigarren zu rauchen. Es war ein Zeichen der damaligen Lebensart, zeugte von einem gewissen Wohlstand, Männlichkeit und Genuss am Leben. Ich erinnere mich noch an die Zeiten, in den ich selbst geraucht habe. 😉 Viele Maler und Künstler der damaligen Zeit waren passionierte Zigarrenraucher. Als Beispiele fallen wir sofort Zeichnungen und Fotos von Hinrich Zille und Wilhelm Busch mit ihren Zigarren ein. Für einen Maler habe die Zigarrenkisten noch einen anderen unschlagbaren Vorteil, sie bestanden aus gut abgelagertem Holz. Damit waren sie ein preiswerter und für einen Zigarrenraucher ein fast immer verfügbarer Malgrund. So haben in der Vergangenheit eine Vielzahl vom Malern auf dem Holz der Zigarrenkisten gemalt. Carl Spitzweg ist wahrscheinlich der bekannteste Maler, der ein Teil seiner Ölbilder auf Zigarrenkisten malt. Bei einigen der Bilder ergibt sich auf Größe die Vermutung, dass es sich bei dem Malgrund, um Zigarrenkistendeckel handeln konnte. Bei anderen gibt es eindeutige Beschreibungen über die Art des verwendeten Malgrundes. Hier einige Beispiele der Bilder von Carl Spitzweg:

Weitere Maler die Zigarrenkistendeckel malten, waren Giovanni Fattori,  Théo van Rysselberghe und als weiterer der Mecklenburger Franz Bunke z.B. seinem Bild „Weihnachten“ im Format 12 x 21 cm auf einem Zigarrenkistendeckel. Carl Malchin hat 147 Bilder auf solchen kleinen Holztafeln |1| gemalt, z.B. die Bilder „Dorfmotiv aus Neu Brenz“, „Wassermühle in Langen-Brütz“ und „Kornverladen an der Ostsee bei Boltenhagen“. Hier ein paar der Bilder auf Zigarrenkisten Deckel.

Die Ölskizzen von Carl Malchin liegen zum Abtransport bereit. Sie sollen restauriert werden und einen einheitlichen Rahmen bekommen © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen

Es ist schon spannend, wie und auf welche Medien Carl Malchin und seine Kollegen ihre Bilder gemalt haben. In der Ölmalerei werden sehr oft Keilrahmen mit unterschiedlichster Bespannung, Pappen, Holzplatte, Papiere als Malgründe genutzt. Jeder akzeptiert dieses. Doch wenn ich erzähle, dass man auch Aquarelle auf Leinwand, Holz und Metall malen kann, dann werde ich oft fragend angesehen. Dabei ist die Erklärung ganz einfach. Die Maluntergründe werden mit einem Gesso gehandelt, damit die Farben auf den verschiedenen Flächen haften. Dieses machen Ölmaler genauso wie Aquarellisten. Wenn Sie sich für dieses Thema interessieren, dann schauen Sie doch einmal auf folgende Artikel, denn ich hatte in der Vergangenheit für die Zeitschrift Palette die Möglichkeiten von Strukturpasten und Gesso und über die Aquarellmalerei auf Leinwand beschrieben.

Zur Vorbereitung der neuen Aquarellkurse im Staatlichen Museum Schwerin gab es zwei Aufgaben für mich. Einmal wollte ich mir die Motive und Malorte von Carl Malchin in Erinnerung rufen und neu entdecken. Für mich eine tolle Aufgabe, denn Carl Malchin hatte viele Landschaften und das damalige Leben im Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert.

Zum anderen ich musste ich alles zum Thema

 

Aquarellmalerei auf Zigarrenkistenbrettern

 

vorbereiten.  Als erstes bin ich in die Zigarrenläden Rostocks gegangen und habe um Zigarrenkisten gebeten. Bei Tabakwaren Nitz in der Breiten Straße fand ich als Nichtraucher ein offenes Ohr und bekam einige der Zigarrenkisten aus Holz.

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Um eine Holzplatte zu gewinnen, habe ich die Kisten auseinander gebrochen, die Papierverpackung und die Aufkleber entfernt. Dieses gelingt bei den Böden der Kisten kaum und so verstand ich auch, warum bei der Beschreibung der alten Meister oft Bildern auf Deckeln einer Zigarrenschachtel gesprochen wurde. Die Reste der Verpackung werden dann mit feinem Sandpapier entfernt. Nach dem Entstauben der Bretter habe ich mit einer Rolle als Gesso Aqua Grund fein von Schmincke mehrmals aufgetragen und aushärten lassen. Als erste Motiv für die Aquarellmalerei auf Zigarrenkistenbrettern habe ich ein Stadtansicht Rostocks mit St. Nikolai gewählt. Carl Malchin hatte dieses Motiv mindestens zweimal gemalt. Einmal gibt es das Bild „Winter – Motiv aus Rostock“ aus dem Jahr 1898 und dann das Bild „Blick auf die Nikolaikirche“ aus den Jahren 1907 / 1908. Ich selbst hatte die Nikolaikirche ebenfalls mehrmals gemalt. Mit der Erfahrungen aus meinen Aquarellen „Bei der Lohmühle“, „Stadtmauer bei der Nikolaikirche“ und der Miniatur „Nikolaikirche Rostock“ habe ich mich dann an mein erstes Motiv auf mein erstes Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett gewagt.

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Auf den mit Aqua Grund behandelten Brettern der Zigarrenkisten habe ich ein Vorzeichnung erstellt und dann Schritt für Schritt das Bild mit meinen Aquarellfarben von Schmincke ausgearbeitet. Das Fließverhalten der Farben und der Trockenprozess unterscheidet sind wesentlich von dem Malen auf Aquarellpapier. Die Erklärung hierfür ist recht einfach, bei Arbeiten auf dem Papier wird das Fließverhalten und der Trockenprozess wesentlich durch die Eigenschaften des Aquarellpapiers bestimmt. Je nach Papiermischung, Herstellungsprozess, Pressung und evt. einer Leimung nimmt das Papier beim Malen einen Teil des Wassers mit den Pigmenten der Farbe auf. Anders bei dem Malen auf Aqua Grund. Hier kann die wässrige Farbe nicht in den Untergrund einziehen und nur über die Luft trocknen. Da die Farbe nicht einziehen kann, ergeben sich Vor- und Nachteile bei der Malerei auf Aqua Grund. Die Pigmente liegen vollständig auf dem Untergrund und haften nach der Trocknung nur wenig auf der Aquagrund. Die Aquarellfarben leuchten wesentlich mehr als bei Arbeiten auf Papier. Auf  Grund der geringen Haftung der Pigmente erfordert das Malen mit Lasuren ein wenig Übung, denn man nicht mit weichen Pinseln und der nötigen Vorsicht arbeitet, lösen die unteren Farbschichten leicht an und vermischen sind mit den neu aufgetragenen Farben.

Diese Eigenschaften muss man bei dieser Malerei nutzen und gerade die höheren Farbkontraste sind interessant für die Aquarellmalerei. Die Oberflächenstruktur des Aqua Grund kann man beeinflussen indem man verschiedene Medien (Aqua Grund grob oder fein) wählt oder bei der Art es Auftrages variiert. Es ist ein Auftrag mit Spachteln oder einer Rolle möglich. Ich habe mich beim Auftrag für eine Schaumstoffrolle entschieden, die als Ergebnis eine grobporige Oberflächenstruktur erzeugt. Hier ein paar Fotos von den einzelnen Schritten beim Malen des Aquarells „Rostocker Nikolaikirche“ auf einem Zigarrenkistenbrett.

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Rostocker Nikolaikirche © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Rostocker Nikolaikirche © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

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Aquarelle von der Rostocker Nikolaikirche auf einem Zigarrenkistenbrett und als Aquarellpostkarte (c) Frank Koebsch

Aquarelle von der Rostocker Nikolaikirche auf einem Zigarrenkistenbrett und als Aquarellpostkarte (c) Frank Koebsch

Nach dem Trocknen der Farben habe ich das Bild mehrmals mit Aquarell Fixativ von Schmincke fixiert, um ein Ablösen der Farben zu verhindern. Es hat Spaß gemacht, dieses kleine Aquarellbild zu malen. In dem Foto „Aquarelle von der Rostocker Nikolaikirche auf einem Zigarrenkistenbrett und als Aquarellpostkarte“ ist auch gut der Unterschied in der Wirkung der Aquarellfarben auf Papier und Aqua Grund zu erkennen. Die Miniatur „Nikolaikirche Rostock“ habe ich auf einer Aquarellpostkarte von Hahnemühle gemalt. Hier ist ein Teil der Pigmente in das Papier eingezogen. Damit ergibt sich eine andere Farbwirkung als im Aquarell „Rostocker Nikolaikirche“ auf der Aqua Grund und dem Zigarrenkistendeckel.

Vielleicht haben Sie ja nach diesem Artikel Lust bekommen,  gemeinsam mit mir den Spuren von Carl Malchin zu folgen und die Aquarellmalerei auf Zigarrenkistenbrettern aufzuprobieren, dann buchen Sie doch einen der Aquarellkurse im Staatlichen Museum Schwerin. Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen die Motive von Carl Malchin nach über 100 Jahren neu zu entdecken.

Das Aquarell „Rostocker Nikolaikirche“ auf einem Zigarrenkistenbrett ist leider schon verkauft, aber Sie können über unsere Web Seite gerne eine Reproduktion erwerben.

 


|1| Lisa  Jürß: Carl Malchin – Ein Maler aus Mecklenburg, edition fischerhuder kunstbuch, ISBN 987-3-88132-246-1, S.18

Rückblick auf unsere Ausstellung „Farbspiele“

19. Mai 2019 2 Kommentare

Rückblick auf unsere Ausstellung „Farbspiele“

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Unsere Ausstellung – Farbspiele in der Kunsthalle Kühlungsborn © Frank Koebsch

Unsere Ausstellung – Farbspiele in der Kunsthalle Kühlungsborn © Frank Koebsch

In den letzten Tagen und Wochen bin ich leider nicht dazu gekommen, meinen Blog zu pflegen. Ich war viel unterwegs und etliche Ereignisse haben mich gefordert. Gemeinsam mit Malschülern hatte ich im Rahmen der Malreise Faszination Ostsee mit Malschülern in Kühlungsborn und Umgebung gemalt. Gleich danach haben wir während der Malreise Faszination Rügen das Mönchgut malerisch erkundet. Einen Tag später konnte ich das Plein Air Festival – Malen an der Ostsee – eröffnen. In der tollen Festivalwoche war es dann noch meine Aufgabe unsere Ausstellung „Farbspiele“ in der Kunsthalle Kühlungsborn abzubauen.  Ich werde versuchen, in den nächsten Tagen und Wochen über all diese Ereignisse zu berichten. Beginnen möchte ich jedoch mit einem besonderen Rückblick auf unsere Ausstellung in der Kunsthalle Kühlungsborn. Eine positive Berichterstattung in der Presse ist wichtig. Die Norddeutsche Neuste Nachrichten hatte mit dem Artikel „Premiere mit – Farbenspiel“ und die Ostsee Zeitung mit der Veröffentlichung „Aquarelle ins Rampenlicht gerückt“ auf die Ausstellung mit unseren Aquarellen verwiesen. Aber auch der Blitz hatte unter der Überschrift

 

Farbspiele in Kühlungsborn – eine Ausstellung mit Aquarellen von Hanka & Frank Koebsch

 

und Hankas Wild life AquarellGrüße aus Kanada“ über unsere Ausstellung berichtet.

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Farbspielereien in Kühlungsborn – Blitz 2019 03 24 k

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Nach den Pressestimmen und der Eröffnung unser Ausstellung Farbspiele waren wir sehr gespannt darauf, wie die Menschen zwischen Vernissage und Abbau die Menschen unsere Ausstellung war genommen haben. Neben Mails, Telefonaten und Gesprächen mit den Besuchern ist das Gästebuch der Ausstellung eine mögliche Quelle hierfür. Also habe ich den Inhalt des Gästebuches fotografiert.

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Das Gästebuch der Ausstellung – Farbspiele – Aquarelle von Hanka & FRank Koebsch – in der Kunsthalle Kühlungsborn

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Hanka und ich waren sehr über die vielen Einträge erstaunt. Es war schön zu lesen, was Freude, Malschüler, Kollegen und unbekannte Besucher über unsere Ausstellung geschrieben haben. Besonders schön war es die Zeilen von Regina Möller und Max Struwe zu lesen. Max hat Hanka und mich bei unseren ersten Versuchen der Aquarellmalerei begleitet. Eine Überraschung waren die Zeilen von Georg Karlstetter, denn er kennt viele unserer Aquarelle von seiner Arbeit bei Präsenz Verlag. Die Zusammenarbeit mit dem Verlag ist für uns eine wunderbare Erfolgsgeschichte. Um so schöner war es, dass Georg Karlstetter sich Zeit für den Besuch der Ausstellung, die Zeilen im Gästebuch, ein paar Fotos und Mails genommen hat.

Doch sehen Sie selbst, hier ein Foto von Georg Karlstetter und das

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Feedback aus dem Gästebuch der Kunsthalle Kühlungsborn.

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Einblick in die Ausstellung Farbspiele von Hanka & FRank Koebsch in der Kunsthalle Kühlungsborn (c) Georg Karlstetter

Einblick in die Ausstellung Farbspiele von Hanka & FRank Koebsch in der Kunsthalle Kühlungsborn (c) Georg Karlstetter

 

Uns hat es Spaß gemacht unsere Aquarelle in der Kunsthalle Kühlungsborn auszustellen. Wir möchten uns bei dem Team der Kunsthalle um Franz N. Kröger, allen Besuchern der Ausstellung und das Feedback aus den vielen Gesprächen, den Mails und den Einträgen des Gästebuches bedanken. Wir wünschen den neuen Besitzern der verkauften Aquarelle viel Freude mit unseren Bildern.

Wie heißt es so schön, wenn es Ihnen gefallen hat, erzählen Sie es weiter, wenn es etwas zu verbessern gibt, erzählen Sie es uns 😉 .

 

Abends bei den Rehen im Winterwald

12. Februar 2019 2 Kommentare

Abends bei den Rehen im Winterwald

Rehe als Motive für meine Wild life Aquarelle

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In den vergangenen Wochen und Monaten habe ich Rehe als Motive für meine Wild life Aquarelle entdeckt. Bisher hatte ich „nur“ die größeren Rothirsche gemalt, denn diese hatte bei den Ausflügen in Natur in Mecklenburg Vorpommern als Konzertteilnehmer im Herbst und Wahrzeichen an der Ostsee erlebt. Aber nach und nach habe ich auch die kleinste unserer Hirscharten, die Rehe als Motive für meine Wild life Aquarelle wahrgenommen. Seit dem Sommer sind die AquarelleKuck mal, wer da kuckt“, „Rehe im letzten Licht des Tages“ und „Rehe im Winterwald“ entstanden. Egal ob ich die Tiere im Sommer, Herbst oder Winter beobachtet habe, war es spannend die grazilen Rehe zu malen. Hier die bisherigen Bilder.

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Bei meinen Streifzügen in den letzten Wochen über die Felder und Wiesen unserer Gemeinde habe ich immer wieder in den Abendstunden Sprünge von Rehwild beobachten können. Richtigen Winter mit richtig viel Schnee hatten wir ja leider nicht. Also herrschten trotz leichtem Frost und etwas Weiß von den wenigen Schneeflocken graue und blaue Farbtöne vor. Aber gerade diese Szenen mit den Rehen in dem diffusen Licht am Abend hatten ihren Reiz.

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Stück für Stück wuchs die Idee ein weiteres Aquarell mit Rehen im letzten Licht des Tages zu malen und so entstand das Bild

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Abends bei den Rehen im Winterwald (c) Aquarell von Frank Koebsch.

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Gemalt habe ich das Winteraquarell mit meinen Aquarellfarben von Schmincke. Doch dieses Mal habe ich stark granulierende Farben ausgesucht. Durch die krissligen Strukturen der blauen, grauen und braunen Farbtöne habe ich versucht, das diffuse Licht des Abendstimmung in dem Wald und die winterliche Kälte einzufangen. Damit die granulierenden Aquarellfarben ihre Wirkung richtig entfalten können, habe ich nach dem richtigen Aquarellpapier gesucht. Ich habe mich dann für das Leonardo 600 g/m2 matt von Hahnemühle entschieden. Farben und Papier entfalten eine wunderbare Wirkung für das Winteraquarell mit den Rehen. In der folgenden Slide Show können Sie in einzelnen Schritten erleben, wie das Aquarell „Abends bei den Rehen im Winterwald“ entstanden ist.

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Abends bei den Rehen im Winterwald (c) Aquarell von FRank Koebsch

Abends bei den Rehen im Winterwald (c) Aquarell von FRank Koebsch

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Es war spannend wie sich das Aquarell entwickelte. Ich hatte ja einige Wochen zu vor, das Bild „Rehe im Winterwald“ veröffentlicht. Beide Bilder sind auf dem gleichen Papier mit granulierenden Farben entstanden. Aber ich habe andere Farben gewählt und die machen auf dem gleichen Papier in der Aquarellmalerei den Unterschied. Doch dazu später in einem anderen Artikel mehr.

Wenn Ihnen das Motiv des Aquarells „Abends bei den Rehen im Winterwald“ gefällt, dann können Sie das Bild hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite  Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

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Abends bei den Rehen im Winterwald (c) Aquarell von FRank Koebsch

Wild Life Aquarell „Abends bei den Rehen im Winterwald“ im Format 56 x 78 cm

Bei Interesse können Sie das Wild Life Aquarell „Abends bei den Rehen im Winterwald“ im Format 56 x 78 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

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P.S.S.: Wenn Sie Interesse an weiteren solchen Beschreibungen, wie Aquarelle Step by Step entstehen, haben, hier ein paar weitere Beispiele:

Meisen als Motive für unsere Aquarelle

Meisen als Motive für unsere Aquarelle

Gartenvögel wie Blaumeisen und Kohlmeisen in unseren Aquarellen

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Vor einigen Tagen hatte ich Aquarelle und Fotos zur Stunde der Wintervögel veröffentlicht. In der  Sammlung unserer Gartenvogel Aquarelle findet man auch Bildern von Drosseln, Amseln, Rotkehlchen und Gimpeln. Aber am häufigsten kann man bei uns im Garten, den Parks und der freien Natur Spatzen und Meisen beobachten. So ist es nicht verwunderlich, dass in der Vergangenheit etliche Aquarelle mit den häufigsten Meisenarten entstanden sind. In dem Aquarell „Entdecker“ habe ich zwei Kohlmeisen gemalt. Ganz anders die Bilder „Sonniger Herbst“, „Lagebesprechung“, „Blaumeise“, „Beobachter“ und „Blaumeisen genießen die Frühlingsonne“ …  Obwohl die Kohlmeisen viel häufiger sind, haben Hanka und ich fast nur die etwas kleine Blaumeisen gemalt. Warum auch immer. Hier ein paar Fotos und unsere Aquarelle mit diesen Gartenvögel.

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Blaumeise am Futterring © eine Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

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Im Rahmen der Aktion – Stunde der Gartenvögel hatte ich die Zeit genutzt, um Vögel zu beobachten und zu malen. So sind damals zwei Miniaturen als Aquarellmalerei entstanden. Einmal habe ich ein Rotkehlen und dann eine Blaumeise am Futterring gemalt. Für beide Winteraquarelle von der Vogelfütterung in unserem Garten habe ich meinen Aquarellfarben von Schmincke genutzt. Als Aquarellpapier für die Miniatur habe ich eine Aquarellpostkarte von Hahnemühle im Format 10,5 x 15 cm gewählt. Es hat Spaß gemacht, die beiden kleinen Wild Life Aquarelle zu malen.

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Ein Rotkehlchen und eine Blaumeise als Miniatur in Aquarell (c) Frank Koebsch

Ein Rotkehlchen und eine Blaumeise als Miniatur in Aquarell (c) Frank Koebsch

Blaumeise am Futterring (c) eine Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Blaumeise am Futterring (c) eine Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

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Wenn Ihnen das Motiv der Miniatur in Aquarell „Blaumeise am Futterring gefällt, dann können Sie das Bild hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

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Blaumeise am Futterring (c) eine Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Miniatur in Aquarell „Blaumeise am Futterring“ im Format 10,5 x 15 cm

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Aquarellmalerei – Das Papier macht den Unterschied

4. September 2018 5 Kommentare

Aquarellmalerei – Das Papier macht den Unterschied

Auch bei der Wahl des Aquarellpapiers gilt: Probieren geht über studieren

 

Hurra ich habe Post 😉 Passend zum Start der Aquarellkurse und Malreisen im September habe ich ein Paket von Hahnemühle bekommen. Ich habe Probenblätter von verschiedenen Aquarellpapieren erhalten.

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Mit Hilfe der Probepapiere versuche ich immer wieder Fragen und Hilfeschreie von Malschülern und Interessenten zu beantworten, wie z.B.:

In meinen Aquarellkursen, Malreisen sowie anderen Veranstaltungen testen wir dann gemeinsam verschiedene Aquarellpapiere. Durch das Malen von ganz einfachen Motiven, wie Äpfeln, Herbstblättern, Möwen, Kerzen, Blüten auf verschiedenen Papieren mit einer unterschiedlichen Oberflächen und Dicken kann man sehr gut erleben, dass es auch bei der Aquarellmalerei heißt, das Papier macht den Unterschied.  Durch Anfassen, Malen, Ausprobieren erlebt man schnell, dass die Papiermischung, die Papieroberflächen (rau, matt, fein, satiniert, hot-pressed, cold-pressed, …) eine weit aus größere Rolle spielen als die Dicke oder das Gewicht der Papiere. Auch bei der Wahl des Aquarellpapiers gilt: Probieren geht über studieren 😉 Wenn man das gleiche Motiv schnell hinter einander auf unterschiedlichen Papier malt, kann man erleben, dass beim Aquarell das Ergebnis ganz wesentlich vom Papier abhängt.  Für alle die doch vor dem Malen sich in das Thema einlesen wollen, habe ich noch einen Tipp. Ich habe in der Zeitschrift „Palette& Zeichenstift“, den Artikel „Auf der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier“ geschrieben. Hier können Sie den Auszug aus dem Artikel „Auf der Suche nach dem richtigen Aquarellpapier“ in der Palette 4 – 2016 auch als pdf lesen.

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Hier einige Tipp´s zur Suche nach dem richtigen Aquarellpapier:

  • Gehen Sie zum Papierhändler Ihres Vertrauens oder zu Ihrem Mallehrers / Dozenten lassen Sie sich Proben von verschiedenen Aquarellpapieren geben und probieren Sie einfache Motive auf unterschiedlichen Papieren aus. Am besten versuchen Sie es in ihrer Malgruppe. Dann können Sie die Ergebnisse der verschiedenen Maler auf den Papieren vergleichen und schnell erkennen, welche Ergebnisse dem Papier oder dem Maler „geschuldet“ sind.

  • Nutzen Sie die zwei / drei Papiere, auf denen Sie sich am wohlsten fühlen. Ich wähle von meinen „Lieblingspapieren“ immer das passende. Je nach Stimmung – ob ich zart oder kontrastreich malen möchte, je nach Motiv – ob ich ein Portrait oder eine Nebellandschaft malen möchte, wähle ich eines meiner Aquarellpapiere.

  • Bleiben Sie Ihren Papieren (eine Weile) treu, um die Möglichkeiten des Aquarellpapiers auszuschöpfen, um zu wissen, wie Wasser und Farben auf dem Papier reagieren. Dann können Sie sich auch an neue Motive und Herausforderungen wagen und müssen nicht jedes Mal mit den Überraschungen eines Papiers „kämpfen“.

  • Bleiben Sie neugierig, lassen Sie sich auch einmal überraschen und probieren Sie immer wieder einmal neue Aquarellpapiere aus oder malen Sie auch einmal Aquarelle auf Leinwand, Aluminium oder oder …. Es kann sich lohnen.

  • Investieren Sie in gutes Aquarellpapier. Nichts ist schlimmer, wenn die Aquarell misslingen, weil man versucht hat, am Papier zu sparen. Beachten Sie, das Papier ist immer das teuerste an der Aquarellmalerei. Gute Pinsel halten viele Jahre. Mit einem Näpfchen oder einer Tube Aquarellfarbe, kann man viele Bilder malen.

  • Ich kaufe Markenware (verschiedene Hahnemühle- und Lanapapiere), dann habe ich eine verlässliche Qualität.

Doch genug der Worte, da ein Bild mehr sagt als 1.000 Wort sagt, habe ich ein paar Fotos mit meiner Arbeitsweise mit Probeblättern von verschiedenen Aquarellpapieren herausgesucht.

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Vielleicht konnte ich Sie neugierig machen und Sie haben Lust, auch einmal verschiedene Aquarellpapiere auszuprobieren. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei und freue mich auf Ihr Feedback. 😉

 

 

Landschaftsaquarelle vom Mönchgut

Landschaftsaquarelle vom Mönchgut

Blick über den Bodden auf die Zickerschen Berge

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Flyer Malreise Faszination Rügen 2017 - 2019

Flyer Malreise Faszination Rügen 2017 – 2019

In den vergangenen Wochen hatte ich bereits über zwei Etappen der Malreise Faszination Rügen im Mai berichtet. Einmal haben wir Fischerboote am Strand von Baabe gemalt und an einem anderen Tag waren in Groß Zicker unterwegs und haben die Blütenpracht in der Boddenstraße eingefangen.  Heute möchte ich von einem weiteren Tag der Malreise auf der Insel berichten und ein neues Rügen Aquarell vor stellen.  Im Rahmen der Malreisen starten wir von Middelhagen aus und erkunden das Mönchgut und den Rest der Insel. Was mich immer wieder an dem Mönchgut fasziniert, sind  die hüglige Landschaft, mit den vielen Boddenküsten und Stränden an der Ostsee. Es ist eine wunderbare Region, um Landschaftsaquarelle zu malen. Auf den vergangenen Reisen haben wir unsere Motive z.B. auf den Zisckerschen Bergen mit der Sicht auf die Granitz gefunden, haben von der Göhrener Kirche aus die Aussicht auf das Mönchgut, den Blick auf den Bodden bei Middelhagen, die Steilküste von Klein Zicker, als den Bodden, die Having und das Cliff bei Alt Reddewitz gemalt. Die Landschaftsmalerei auf dem Mönchgut macht immer wieder Spaß und es sind einige schöne maritime Aquarelle entstanden. Besonders interessant war es, dass eines dieser Aquarelle mit einer Landschaft des Mönchguts ihren Besitzer in den USA gefunden hat.

Für unser neues Rügen Aquarell sind wir auf die „Berge“ von Klein Zicker geklettert. Vor dort aus hat am an verschiedene Punkten eine Aussicht über den angrenzenden Bodden. Wir haben und bei Sonnenschein ein Plätzchen mit der Aussicht auf Groß Zicker und die Zickerschen Alpen gesucht.  Es ist schon toll auf dieser Art den Frühling auf Rügen erleben zu können. Wir standen für unsere Plein Air Malerei aus einer Wiese mit Schlüsselblumen und den vertrockneten Disteln aus dem vergangenen Jahr. An diesem schönen Platz blieben wir nicht lange allein. Unsere ersten Besucher waren Schafe auf der Suche nach frischen Futter. Dann kamen immer mehr Menschen, die genauso wie wir eine gute Aussicht auf Groß Zicker suchten. Nach einer Vorzeichnung haben wir Farben auf das Blatt gebracht hatten, schwatzten wir mit den Menschen und freuten uns über die Fortschritte bei unserer Aquarellmalerei. Aber nicht ist beständig bei der Malerei im Freien, wenn das Wetter nicht mitspielt. Von Stralsund kommend zog ein Gewitter über das Wasser und wir konnten unsere Bild Boddenblick auf Groß Zicker nicht vor Ort fertig stellen. In solchen Fällen haben wir die Chance unsere Aquarelle in den Ferienwohnungen „to Hus“ der Familie Grünheid fertigt stellen. An diesem Tag der Malreise ist das maritime Landschaftsaquarell „Blick über den Bodden auf die Zickerschen Berge“, Gemalt habe ich dieses Bild mit meinen Aquarellfarben von Schmincke.  Als Aquarellpapier  habe ich das Echt Bütten Papier Turner 300 g/m2 matt von Hahnemühle gewählt. Eine Kombination von Farbe und Papier hilft die weichen Verläufe und notwendigen Kontraste für die Landschaft auf dem Mönchgut zu realisieren. Doch sehen Sie selbst, hier ein paar Schnappschüssen von dem Tag unserer Malreise und das Aquarell „Blick über den Bodden auf die Zickerschen Berge“.

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Blick über den Bodden auf die Zickerschen Berge (c) Möngut Aquarell von Frank Koebsch

Blick über den Bodden auf die Zickerschen Berge (c) Möngut Aquarell von Frank Koebsch

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Für alle Interessenten der Landschaftsmalerei vom Mönchgut und der Insel Rügen habe ich noch ein paar weitere Aquarelle herausgesucht.

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Wenn Sie sich für das Aquarell „Blick über den Bodden auf die Zickerschen Berge“ gefällt, dann habe ich folgende Tipps für Sie:


Blick über den Bodden auf die Zickerschen Berge (c) Möngut Aquarell von Frank Koebsch

Aquarell „Blick über den Bodden auf die Zickerschen Berge“ im Format 30 x 40 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Blick über den Bodden auf die Zickerschen Berge“ im Format 30 x 40 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€305,00

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