Spaziergang am Darßer Weststrand (c) Aquarell von Frank Koebsch

Spaziergang an Darßer Weststrand

Spaziergang an Darßer Weststrand

Ein Aquarell und ein Bericht über einen wunderschönen Strandausflug auf dem Darß

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Ich habe schon oft über die Begeisterung für den Ostseestrand berichtet. Dieses ist auch der Grund dafür, dass eine Vielzahl von Maritimen Aquarellen mit den Landschaften an der Ostsee entstanden sind. Heute möchte ich ein neues Aquarell vorstellen, das Bild „Spaziergang am Darßer Weststrand“.  Mein Bild ist nach den Fotos mehrerer winterlicher Ausflüge auf dem Darß entstanden. Der Winter der Ostsee bietet viele herrliche Motive und so sind wir bei unser Motivsuche oft zwischen dem winterlichen Ahrenshoop und den Dünen am Darßer Ort unterwegs. In der Vergangenheit hatte ich für die Begeisterung für die Wintermotive dort zum Beispiel die Aquarelle „Winter an der Ostsee“ und „Winter am Strand von Ahrenshoop“ gemalt. Will man von Ahrenshoop zum Darßer Ort entlang der Ostsee wandern, dann führt der Ausflug am Weststrand vorbei.  Es ist ein herrliches Stückchen Land direkt am wild romantischen Darßwald. Der Weststrand unterliegt ständigen Veränderungen durch die Strömungen, die Stürme und die Hochwasser. Die Ostsee trägt an diesem Küstenabschnitt viel Sand ab. Geleichzeitig setzen die Hochwasser und Stürme den Bäumen des Darßwaldes zu. So ergeben sich immer wieder neue Strandverläufe, die durch die umgestürzten Bäume einen ganz eigenen Charakter haben. Als dann im Januar die Winterstürme dem Weststrand zu gesetzt hatten, habe ich an einem sonnigen Tag die Chance genutzt und einen Spaziergang am Darßer Weststrand gemacht. Hier ein paar Schnappschüsse von dem Tag an der Ostsee. Passend zu den Möwenfotos vom Weststrand habe ich noch die Aquarelle „Na Kleine …“ und „Party am Strand“ hinzugefügt.

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Spaziergang am Darßer Weststrand (c) Aquarell von Frank Koebsch
Spaziergang am Darßer Weststrand (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Wie gefällt Euch mein neues Aquarell von der Halbinsel Fischland, Darß, Zingst?

Über ein Feedback würde ich mich freuen.  Das Aquarell „Spaziergang am Darßer Weststrand“ habe ich mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Echt Bütten Aquarellpapier Leonardo 600 g / m2 matt von Hahnemühle im Format 56 x 76 cm gemalt. An dem Motiv hatten mich das Spiel von Licht und Schatten im feuchten Sand und zwischen den Bäumen fasziniert. Um die die langen Schatten durch die tiefstehende Sonne zu realisieren haben ich mit den granulierenden Aquarellfarben von Schmincke gespielt. Die Kombination von Farbe und Papier sind wunderbare Farbverläufe für die Lichtstimmung in diesem maritimen Aquarell entstanden.

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Wenn Ihnen das Aquarell und die Fotos aus dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gefallen, dann habe ich noch zwei Tipps für Sie. 

Sie können das Aquarell „Spaziergang am Darßer Weststrand“ hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

Wenn Sie einmal gemeinsam mit mir auf dem Darß malen wollen, dann begleiten Sie mich doch auf der Malreise zu den Kranichen und den Hirschen an der Ostsee. Im Rahmen dieser Malreise sind wir dann unter anderem unterwegs auf dem Rundweg Darßer Ort, um die Natur pur zu entdecken und zu malen.


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Aquarell „Spaziergang am Darßer Weststrand“ im Format 56 x 76 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Spaziergang am Darßer Weststrand“ im Format 56 x 76 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

1.150,00 €

Blumen Aquarelle in neuen Look and Feel unsere Web Seite atelier-koebsch.de auf einem Laptop

Neue Look and Feel und neue technische Plattform

Neue Look and Feel und neue technische Plattform

für unserer Web-Seite www.atelier-Koebsch.de

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Mein letzter Blog Betrag ist vom 02. März 2021 und seit diesem Tag habe ich mich im Web rar gemacht. Kein Post auf Facebook, Instagram, Pinterest oder WhatsApp. Etwas, was man sich als Unternehmer eigentlich nicht leisten kann. Aber ich hatte zu dieser Zeit, angefangen mich um unserer Web-Seite zu kümmern. Vor gut fünf Jahren hatte ich uns damals neue Homepage www.atelier-koebsch.de vorgestellt. Der Grund war, dass unsere Anbieter seine Lösung abgekündigt. Damals hatten wir Zeit Bild für Bild eine neue Seite aufzubauen und die alte Seite, dann sterben zu lassen. Auch unser heutiger Anbieter epages hat seine alte Lösung abgekündigt. Es wird zwar noch Bugfixing u.a. betrieben, aber die Plattform entspricht nicht mehr heutige und morgigen Anforderungen. Die Plattform war in die Jahre gekommen, denn die Codes wurden zum Teil vor 13 Jahren erstellt. Die Erwartungen der Kunden haben sich verändert und Google stellt immer höhere Forderungen, für ein gutes Ranking oder anders gesagt:

 

User Experience und SEO sind stark verzahnt.

 

Welche Geräte nutzten die Besucher unserer Web Seite - atelier-koebsch.de

Dieses ergibt sich schon alle durch starkangestiegene Nutzung von mobilen Endgeräten, also sollte heute ein Responsive Webdesign Standard sein, damit der Nutzer immer egal welches Display (Laptops, Desktop-PCs, Tablets, Smartphones, TV oder sonstige) die Inhalte der Seiten optimal angezeigt bekommen. Immerhin haben im März 48% aller User über ein mobiles Endgerät auf unsere Web-Seite zu gegriffen. Google unterstützt diese Entwicklung hin zu mobilen Endgeräten seit Jahren durch eine entsprechende Indizierung.  Ab Mai 2021 schlägt dann der Mobile First Index in aller Härte zu. All dieses waren Gründe, warum den Bestandskunden von epages seit einigen Wochen ein Update auf die neue Plattform ePages Now angeboten wurde. Die Beschreibung für das Update las sich gut und ich machte mich an die Arbeit. Entstanden ist Seite mit frischerem „look and feel“ und mehr Bedienerfreundlichkeit entstanden.   Doch sehen Sie selbst oder noch besser stöbern Sie auf unserer Web-Seite.

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Von der Startseite aus bieten wir eine Verzweigung auf folgende Themenbereiche bzw. Produktgruppen:

Dieses entspricht der klassischen Linkstruktur, wie wir schon immer genutzt haben. Die Besucher unserer Homepage kommen zu

  • 65% über die organische Suche
  • 12% über soziale Medien, hier zu 99% von meinem Blog und Pinterest
  • 18% direkt
  • 3% Referral – über Links von anderen Seiten

Über die Suchmaschinen haben die Menschen, dann den Einstieg zu Seiten mit Aquarellen zu verschiedenen Themen wie Sommer Aquarelle, Frühlingsaquarelle, Winter Aquarelle, Rügen Aquarelle, Kranich Aquarelle u.a. oder zu einzelnen Bildern gewählt. Diese thematischen Landig pages haben wir beibehalten und versucht zu stärken. In der Beschreibung der Aquarelle finden die Besucher Informationen zu den einzelnen Bilder und Querverweise zu anderen Produkten. Die Navigation kann über die Menüstruktur und einzelne Grafiken erfolgen. Wir sind gespannt, wie das neue look an feel unserer Web-Seite angenommen wir. Über Ihr Feedback würden wir uns freuen. Hier noch ein paar Bilder von den verschiedenen Ansichten. 

 

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Wir sind mit dem Ergebnis zu frieden, aber dieses ist uninteressant, wenn die Menschen sich auf der Seite nicht wohlfühlen und Google Probleme auf der Seite findet. Nur der Preis dort hinzukommen war zu groß, denn wir haben über fünf Woche Tag für Tag mehrere Stunden an der Seite gearbeitet, Hier unsere

Erfahrungen mit dem Upgrade von epages.

 

Wir haben nach den Beschreibungen von epages wesentlich mehr von dem Update erwartet. Es ist ein Upgrade auf eine neuen Plattform aber keine Migration. Es wird zwar angekündigt, dass die Produkte übernommen werden. Da wir über 870 Produkte (Aquarelle, Karten, Kartenboxen, Kalender, Drucke, Malreisen, Kurse u.a.) eine willkommene Hilfe. Aber leider muss jedes Produkt händisch angefasst werden, da nicht die gleiche Datenstruktur benutzt wird. Ein Ärgernis ist auch, dass die Anforderungen an die Bildgrößen ohne Grund verändert wurden. Es gibt keine Möglichkeit die Texte und Bilder der einzelnen Seiten zu übernehmen. Das schlimmste jedoch ist, dass die Linkadresse nicht mehr die gleichen sind, wie vor dem Update und sich diese Adressen leider auch nicht mehr händisch ändern lassen. Dieses führt dazu, dass jedes Produkt, jede Seite eine neue Adresse hat. Das Ergebnis:

  • hunderte Bad Links in den Produktbeschreibungen und auf Unterseiten / Landigpages 
  • Wir haben alle Backlinks von Partnern, aus den Sozialen Medien und auch von meinem Blog verloren.
  • Keine Zoom-funktion mehr für die übernommenen Produktbilder, da wir Bilder verkaufen ist dieses besonders hart.
  • ….

Fazit bei der Entwicklung von ePages Now hat keiner an eine Migration gedacht und in Vorbereitung des Updates wurden auch nicht die Kunden gefragt, was unbedingt notwendig ist. Das was  epages seinen Kunden als Update anbietet, ist eine Katastrophe im Umgang mit den Kunden und für die Suchmaschinen Optimierung der vorhandenen Seiten. Von einem Update auf ePages now müssen wir aus den beschrieben Gründen abraten!  Es ist schade. 

Aus heutiger Sich muss ich sagen, dass ich zu naiv war, als wir mit dem Update begonnen haben. Nach für Wochen Arbeit für die neue Weg Seite werde ich mich jetzt noch auf die Suche nach den Bad Links auf der Web Seite und hier auf dem Blog machen. Neben Zeit, die wir in das Update investiert haben, werden wir auch noch viele hundert Euro Umsatz verlieren, das Google erst jedes Bild, jede Seite neu kennen lernen muss. ;-( 

Doch genug des Selbstmitleides, ab morgen wird wieder gemalt und ich werde auch wieder hier auf meinem Blog, auf Facebook, Instagram, Pinterest und WhatsApp über die schönen Seiten des Lebens, über neue Bilder, interessante Geschichten u.a. berichtet.

Tipps für die Suche nach Weihnachtsgeschenken

Tipps für die Suche nach Weihnachtsgeschenken

Unsere Vorschläge für einige Weihnachtsgeschenken für Aquarellliebhaber

 

Es weihnachtet. Nächster Sonntag heiß es Advent, Advent ein Lichtlein brennt und so dauert es nicht lange bis die Weihnachtsgeschenke unter dem Baum liegen. Haben Sie schon alle Geschenke zusammen? Wenn nein, dann schauen Sie doch einmal auf unsere Web Seite, denn dort haben wir einige Ideen für Weihnachtsgeschenke veröffentlicht. Dort finden Sie auch Postkarten und Faltkarten mit Umschlag aus dem Weihnachtsprogramm des Präsenz Verlages, um Grüße zum Advent und Weihnachtsfest zu versenden. Zu den Weihnachtsgeschenken für Aquarellliebhaber gehören kleine Präsente wie das Leporello „Weiße Weihnacht“, unser Kalender, die Geschenkboxen mit Karten und das Sternzeichenbuch. In den Tagen vor dem Weihnachtsfest steigt auch immer wieder das Interesse an unseren Aquarellen und Drucken von unseren Bildern. Dabei suchen die Menschen nicht nur Weihnachts- oder Winteraquarelle, sondern ihre Lieblingsmotive für ihr zuhause, ihre Geschäftsräume oder Ferienwohnungen. Wenn Kunden ein Bild für sich suchen, ist die Auswahl schon nicht einfach. Aber wenn man aber ein Bild verschenken will, muss man sich schon sicher sein, dass dem Beschenkten das Bild auch gefällt. Wenn Sie sich unsicher sind, gibt es die Möglichkeit, dass Sie einen Gutschein für ein Aquarell oder einen Druck verschenken. Zum Weihnachtsfest werden traditionell auch Malreisen oder Gutscheine für Malreisen verschenkt. Ich freue mich schon auf den Frühling, wenn es wieder möglich ist, gemeinsam an der Ostsee an der frischen Luft zu malen. Malreisen oder die passenden Gutscheine dafür sind ein ideales Geschenk und ein Ausblick in die Zeit, wo wieder Reisen und gemeinsam Freizeitaktivitäten möglich sind. Hier einige Bilder von unseren Tipps für Weihnachtsgeschenke.

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Vielleicht sind ja unsere Ideen von Weihnachtsgeschenken mit unserer Aquarellmalerei, dann besuchen doch unsere Web Seite, dort finden sie auch Informationen zu Lieferzeiten, damit die Geschenke pünktlich unter dem Weihnachtsbaum liegen.

Ergebnisse aus dem Workshop - Orchideen als Aquarell auf Leinwand mit Frank Koebsch bei boesner – Berlin Marienfelde (2)

Gegen den Novemberblues – Farbige Orchideen

Gegen den Novemberblues – Farbige Orchideen

Orchideenblüten als Aquarelle auf Leinwand

 

Graue Tage mit Nieselregel und Nebel gehören leider zum November. Dazu kommen noch die Einschränkungen durch die Corona Pandemie. Alle Veranstaltungen und so auch meine Aquarellkurse sind dem Lockdown zum Opfer gefallen. Ideale Voraussetzungen, um Trübsal zu blasen und sich dem Novemberblues hinzugeben. Eines meiner Rezepte gegen den Novemberblues ist das Malen, am besten gemeinsam mit anderen. Dieses ist auch der Grund warum ich im Herbst immer wieder zu Workshops: Aquarell auf Leinwand einlade. Bei den Aquarellen auf Leinwand können die Pigmente nicht in das Gesso einziehen, also haben diese Bilder eine höhere Leuchtkraft als bei Aquarellen auf Papier. Leuchtende Aquarellfarben sind genau das richtige Mittel gegen den Novemberblues und farbige Orchideen das passende Motiv für ein Aquarell auf Leinwand. Wenn ich im Herbst in Rostock und Umgebung Orchideen suche, dann führt mich mein Weg immer wieder zu Grönfingers. Es ist ein herrlicher Gartenfachmarkt mit einem umfangreichen Orchideenangebot. Auf der Suche nach Motiven für ein Orchideen Aquarell bin ich dort oft fündig geworden. So sind in der Vergangenheit die Blumen AquarelleOrchideentraum“ und „Frauenschuh“ entstanden. Zu dieser kleinen Serie von Aquarellen auf Leinwand gehört auch das Bild „Gegen der Novemberblues – Farbige Orchideen“. Entstanden ist dieses Bild mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf einer Leinwand im Format von 30 x 40 cm. Ich habe ganz bewusst einen „novembergrauen Hintergrund“ mit den Blättern und Blüten der Orchideen zu kombinieren. Mit den  gelben, orangen und roten Farben in den Blüten und dem Grün in den Laubblättern ist ein neuer Orchideentraum als Aquarell auf Leinwand als Kontrast zu den grauen Tagen im November entstanden.

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Gegen den Novemberblues - farbige Orchideenblüten (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch
Gegen den Novemberblues – farbige Orchideenblüten (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

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Das Bild habe ich bereits im vergangenen Jahr gemalt, in Vorbereitung des Workshop – Orchideen als Aquarell auf Leinwand mit Frank Koebsch bei boesner – Berlin Marienfelde.  Nun ist es wieder Herbst und der Titel meines Aquarells auf Leinwand „Gegen der Novemberblues – Farbige Orchideen“ passt mehr denn je in die Zeit. Aus diesem Grund zeige ich mit dem Aquarell auch die Schnappschüsse aus dem Aquarellkurs bei boesner Berlin. Es sind einfach wunderbare Erinnerungen, wenn man gemeinsam mit anderen Menschen malen kann.

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Auch in diesem Jahr wollte ich gemeinsam mit Malschülern Orchideen auf Leinwand malen, aber der Kurs musste ausfallen. Also ist es mein Tipp geben den Novemberblues, wenn das gemeinsame Malen in Kursen und Workshops nicht geht, malen Sie allein, mit Ihren Kindern, Enkeln oder holen Sie sich etwas Farbe nach Hause.

Falls Sie sich für die Aquarellmalerei auf Leinwand interessieren, dann schauen Sie doch einmal in die Zeitschrift Palette, denn hier habe ich in der Vergangenheit zwei Artikeln zu diesem Thema veröffentlicht. In dem Artikel „Ein Löwenzahn – Aquarell einmal anders“ können Sie u.a. erleben, wie das Löwenzahn AquarellDesensibilisierung 1“ Schritt für Schritt entstanden ist. In der Veröffentlichung „Malgrund – mal anders“ gehe ich der Frage nach: Auf welchen Materialien kann man mit Aquarellfarben malen? und zeige auch das Orchideen Aquarell „Frauenschuh“, dass ich auch auf einer Leinwand gemalt habe.

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Wenn Sie selbst nicht malen, vielleicht gefällt Ihnen dann mein Aquarell „Gegen der Novemberblues – Farbige Orchideen“, In diesem Fall können Sie das Bild hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


„Gegen den Novemberblues – Farbige Orchideen“ – ein Aquarell auf Leinwand im Format 30 x 40 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Gegen den Novemberblues – Farbige Orchideen“ auf Leinwand“ im Format 30 x 40 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

305,00 €

Die Aquarellfarbe perlt auf metallischen Oderflächen ab (c) Frank Koebsch

Auf welchen Materialien kann man mit Aquarellfarben malen?

Auf welchen Materialien kann man mit Aquarellfarben malen?

Gibt es interessante Alternative zum Aquarellpapier?

Es ist immer wieder spannend, wenn man sich mit verschiedenen Menschen über Malerei austauscht, dann wird die Aquarellmalerei wird in der Regel als Malerei auf Papier beschrieben. Wer sich damit beschäftigt weiß, dass das Aquarellpapier den Unterschied macht. Aber kann man nicht mit den Aquarellfarben auch auf anderen Malgründen zu arbeiten? In der Ölmalerei werden Bilder traditionell auf Leinwand, Holz oder Spanplatten, Papier oder Pappen, Metallen u.a. Materialien gemalt.  Wenn man genauer hinschaut, dann sind die Bezeichnungen „Malerei auf Leinwand, auf Holz, auf Metall“ ungenau. Die genannten Materialien sind nur die Trägerelemente. Gemalt wird in der Regel auf ein Gesso. Diese Grundierung wird auf die Trägermaterialien aufgetragen. Sie verhindert zum einen, dass die Farben zu sehr in den Untergrund einziehen. In anderen Fällen wird erst durch das Gesso ein Haften der Farben auf den Trägermaterialien möglich.

Schauen wir uns einmal folgende Bilder an. Was haben die Aquarelle „Abend in Sanitz“, „Alte Schmiede in Schwerin Mueß“, „Frauenschuh“, „Kirschblüten“, „Kirschblütenfest“, „Letzte Landung in Tegel“ und „x Generationen“ gemeinsam und was unterscheidet sie?

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Die Gemeinsamkeiten lassen sich schnell beschreiben. Es sind alles Aquarelle, die ich in den vergangenen Jahren mit meinen Pinseln und meinen Aquarellfarben von Schmincke gemalt habe. Aber ich kenne auch Künstler, die ihre Aquarellfarben mit Spachteln auftragen oder sprühen. Auch wenn ich von den Horadam Aquarellfarben von Schmincke überzeugt bin, gibt es auch anderen Aquarellfarben mit den man fantastische Bilder malen kann. Interessant wird bei meinen Beispielen für die Fragen:

oder

  • Auf welchen Materialien / Malgründen wurden die Aquarelle gemalt?

Die Bilder „Kirschblüten“ und „Letzte Landung in Tegel“ habe ich auf Aquarellpapier den Echt-Bütten Aquarellpapier Leonardo, matt von Hahnemühle erstellt. Die Bilder „Frauenschuh“ und „Kirschblütenfest“ sind Aquarelle auf Leinwand. Das Aquarell „x Generationen“ habe ich auf Aluminium gemalt. Die Bilder „Abend in Sanitz“ und „Alte Schmiede in Schwerin Mueß“ sind Beispiele von Aquarellen auf Zigarrenkistenbrettern.

Viele von Ihnen werden diese Alternativen für die Aquarellmalerei nicht kennen. Aber für mich sind diese Alternativen fantastische Möglichkeiten, denn egal ob der Malgrund ein Zigarrenkistenbrett, eine Leinwand, ein Blech aus einem beliebigen Metall, oder andere Materialen sind, gemalt wird immer auf einer Oberfläche, deren Eigenschaften durch das Gesso bestimmt wird. Ein weiterer Vorteil des Auftrags von Grundierungen ist, dass für die Aquarelle ein weißer Untergrund auf den farbigen Trägermaterialien geschaffen wird. Es macht mir immer wieder Spaß, mit diesen Möglichkeiten zu spielen. Ich male Aquarelle auf verschiedenen Untergründen und setze bei Bedarf auch Gesso und Strukturpasten ein. Durch das Ausprobieren anderer Materialien und Formate muss man sich, immer wieder auf andere Herausforderungen einlassen und kommt aus seinen eingefahrenen Gleisen heraus. Ich nutze hierfür von Schmincke den Aqua Grund fine oder grob. Damit sind die Eigenschaften für den Auftrag der Aquarellfarben auf allen Malgründen gleich. Ich hatte über meine

schon in verschiedenen Artikeln hier auf meinem Blog berichtet. Gegenüber dem Aquarellieren auf Papier braucht man nun etwas mehr Geduld. Das Papier saugt im Gegensatz zu dem Gesso einen Teil des wässrigen Farbauftrages auf und die Pigmente „verankern“ sich hierbei in dem Papier. Beim Malen auf dem AQUA Grund kann das Wasser nur über die Luft verdunsten. Damit ergeben sich längere Trocknungszeiten.  Nach dem Auftrocknen liegen alle Pigmente auf der Oberfläche des Gesso und haften nur auf Grund der Adhäsion. Es ergibt sich eine höhere Farbbrillanz gegenüber Arbeiten auf Papier und es ergeben sich wunderbare Verläufe. In meinem Blogartikel „Aquarelle als Grundlage für verschiedenen Stoffdesigns“ habe Hanka und ich mit Verläufen gespielt. Hanka hat Verläufe auf Aquarellpapier erzeugt und ich haben mit Verläufen auf Leinwänden gespielt. Die Verläufe auf Leinwand / einem Gesso sind unter Umständen viel zarten, großflächiger als auf dem Papier. In den oben gezeigten Aquarellen „Kirschblütenfest“ und „Abend in Sanitz“ bekommt man eine Ahnung von den Gestaltungsmöglichkeiten mit solchen Verläufen und der höheren Farbbrillanz. Beim Auftragen der weiteren Lasuren muss man auf Grund der geringen Haftung aufpassen, dass die darunterliegenden Farbschichten nicht wieder angelöst werden. Das fertige Aquarell wird dann mehrmals fixiert.

Gerade bei großen Formaten hat die Aquarellmalerei auf Alu-Dibond, Leinwänden o.a. ihre Vorteile, denn eine Rahmung hinter Glas entfällt. Eine Rahmung von großen Aquarellen hinter Glas ist teuer, schwer und das Glas ist beim Transport und Hängen der Bilder immer in Gefahr. Aus der Unabhängigkeit von einer Rahmung ergibt sich noch ein weiterer Vorteil. Bei Aquarellen auf Leinwand, Holz oder Metall kann man Bilder in jeder beliebigen äußeren Form darstellen. Es entsteht die Möglichkeit die Aussage eines Motivs eines Aquarells mit der äußeren Form und das Material zu unterstützen. Doch dieses ist eine neue Geschichte.

Um das Wissen und die Möglichkeiten der Aquarellmalerei auch anderen Menschen zur Verfügung zu stellen, habe ich dem Magazin Palette den Artikel

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Malgrund einmal anders

Interessante Alternativen zum Papier: Frank Koebsch zeigt, wie sich mittels Gesso farbenfrohe Aquarelle auf Aluminium, Holz und vielen anderen Materialien zaubern lassen.

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Außergewöhnliche Aquarellmalgründe - Frank Koebsch in der Palette 5 2020
Außergewöhnliche Aquarellmalgründe – Frank Koebsch in der Palette 5 2020

zur Veröffentlichung angeboten. In der Ausgabe 5 / 2020 des „Magazins für Künstler und Kunstinteressierte“ ist der Artikel erschienen. In dem Artikel stelle ich mein Aquarell auf Leinwand „Frauenschuh“, die Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern „Ahrenshooper Mühle“,Die alte Schmiede in Schwerin Mueß“, „Rostocker Nikolaikirche“, „Abendstimmung an der Ostsee“ und „Abend in Sanitz“ sowie das Aquarell auf Aluminium „x Generationen“ vor.

Für das Aquarell „Abend in Sanitz“ auf einem Zigarrenkistenbrett habe ich noch einmal vorgestellt, wie dieses Bild Schritt für Schritt entstanden ist. Als Highlight des Artikels ist die Beschreibung, wie meine Aquarellmalerei auf Aluminium zum Flughafen Tegel entstanden ist. Vielleicht habe ich Sie ja neugierig gemacht, dann schauen Sie doch einmal in den Artikel „Malgrund einmal anders“.

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Malgrund - mal anders – Frank Koebsch in der Palette 5 2020 - Seite 22 -23
Malgrund – mal anders – Frank Koebsch in der Palette 5 2020 – Seite 22 -23

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Wenn Sie diese Malerei interessiert, dann habe ich noch drei Tipps für Sie.

Aquarellkurs . Orchideen auf Leinwand
Aquarellkurs . Orchideen auf Leinwand

Aquarell - Frühling in Schwaan - auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Frühling in Schwaan – ein Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Frühling in Schwaan

Ein Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

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Vor einigen Tagen hatte ich das Bild „Hasen im Frühling“ gezeigt.  Heute möchte ich ein weiteres Frühlingsaquarell vorstellen, dieses Mal aber kein Tieraquarell sondern ein Bild aus einer kleinen Stadt Mecklenburgs. Das Aquarell „Frühling in Schwaan“ zeigt die Silhouette der Stadt zwischen Warnow und Beeke vom Park des Kunstmuseums aus.

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Frühling in Schwaan (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Frühling in Schwaan (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

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So mach ein Leser wird sich fragen:

 

Warum male ich Aquarelle mit Motiven aus Schwaan?

 

Die Antwort ist ganz einfach 😉. Ich bin gerne auf den Spuren der alten Meister unterwegs. Es ist spannend zu schauen, wie und wo die alten Meister gemalt haben. So hat mich manch ein Ausflug nach Schwaan geführt. Hier befand sich zwischen 1860 bis zum ersten Weltkrieg einer der norddeutschen Künstlerkolonien. Bei einigen der Ausflüge habe ich an Originalschauplätzen der Künstlerkolonie Aquarelle gemalt oder ich habe Workshops zum Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan organisiert. Wenn möglich habe ich versucht die Themen von Ausstellungen im Kunstmuseum Schwaan mit denen meiner Aquarellkurse zu kombinieren. So haben wir in der Zeit der Ausstellung „Mein Freund der Baum“ im Park hinter dem Kunstmuseum Aquarelle gemalt und uns für unsere Bilder in der Ausstellung der alten Meister Anregungen geholt. Der Park hinter dem Kunstmuseums bietet eine interessante Sicht auf die Silhouette mit den ehemaligen Ackerbürgerhäuser, der Kirche und der ehemalige Wassermühle in Schwaan. Also habe ich versucht dieses Motiv zu malen und entstanden ist diese Miniatur in Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett.

 

Aquarell - Frühling in Schwaan - auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch
Aquarell – Frühling in Schwaan – auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

 

Die zweite Frage, die sich bei diesem Bild ergeben kann, lautet:

 

Warum male ich die Miniatur nicht ganz klassisch auf Aquarellpapier, sondern auf als Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett?

 

Auch hierfür gibt es eine einfache Erklärung. Zu den Zeiten der Künstlerkolonien haben viele Künstler auf Zigarrenkistenbrettern gemalt. Die bekanntesten von Ihnen sind sicher Carl Spitzweg und Carl Malchin. Aber auch ein Maler der Künstlerkolonie Schwaan, Franz Bunke hatte auf diesem Malgrund mehrere Bilder realisiert. Ich bin auf diese Malerei aufmerksam geworden, als mich Frau Baumgart, die Museumpädagogin des Staatlichen Museums Schwerin eingeladen geladen hat, die Ausstellung „VON BARBIZON BIS ANS MEER. CARL MALCHIN UND DIE ENTDECKUNG MECKLENBURGS“ mit Aquarellkursen zu begleiten. So hatten ich in einem Kurs gemeinsam mit Malschülern am Schweriner See Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistenbrettern gemalt. Aber für mich gab es noch einen zweiten Grund auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs zu sein. Carl Malchin hat als Maler Landschaften und das Leben im Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert. Einige meiner Aquarelle aus Dörfern und Städten sowie  Landschaftsbilder sind an Malorten entstanden, an denen auch Carl Malchin gemalt hat. Obwohl er eine Lehre zum Geodäten in Schwaan absolvierte und bereits in dieser Zeit die Schweriner Maler Otto Dörr und Eduard Ehrke kennen lernte, ist mir leider kein Bild von Carl Malchin aus Schwaan bekannt.

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Ich habe dann aus Begeisterung für die Aquarellmalerei auf Zigarrenkistenbrettern und das Städtchen das Bild „Frühling in Schwaan“ gemalt. Wenn Ihnen mein Aquarell gefällt habe ich drei Tipps für Sie:

Wenn Sie es auch einmal ausprobieren wollen, auf einem Zigarrenkistenbrett zu malen, dann schauen Sie mal in das folgende Video.

 

 

Wenn Sie auch einmal mit mir auf den Spuren der „Alten Meister“ in Schwaan malen wollen, dann melden Sie sich doch zu dem Aquarellkurs „Hühner, Kühe oder Pferde als Aquarell malen“ am 12.09.2020 im Kunstmuseum Schwaan an. Wir werden Pferde, Kühe oder Hühner als Motiv entdecken, vor Ort skizzieren und fotografieren. Im Atelier des Kunstmuseum Schwaan haben wir die Möglichkeit, auf Basis unserer Skizzen und Fotos unsere Aquarelle zu malen. Gleichzeitig können wir in der Ausstellung „Auf dem Land – Das Tier in der Kunst“ schauen, wie die „alten Meister“ der Schwaaner Künstlerkolonie ihre Tiere gemalt haben und Anregungen für unsere Bilder übernehmen. Den Aquarellkurs können Sie in den nächsten Tagen über die Seite der VHS Rostock buchen.

 

Hühner, Kühe oder Pferde als Aquarell malen - Aquarellkurs mit FRank Koebsch am 12.09.2020 in Schwaan
Hühner, Kühe oder Pferde als Aquarell malen – Aquarellkurs mit FRank Koebsch am 12.09.2020 in Schwaan

 

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Frühling Schwaan“ hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf LeinwandAlu DibondAcrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Aquarell - Frühling in Schwaan - auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Aquarell „Frühling in Schwaan“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,3 x 22,5 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Frühling in Schwaan“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,3 x 22,5 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00

Am Hohen Ufer (c) Aquarell von Max Struwe

Plein Air Festival, Kühlungsborn – Aquarellmalerei an der Ostsee

Plein Air Festival, Kühlungsborn – Aquarellmalerei an der Ostsee

 

Aktuelle Informationen zum Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

 

Logo - Plein Air Festival - Malen an der Ostsee
Logo – Plein Air Festival – Malen an der Ostsee

Immer noch kämpfen wir gegen das Corona Virus und etliche beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung und der Landesregierung von Mecklenburg – Vorpommern sind bis zum 19. April terminiert. Aus diesem Grund hat gestern die Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn informiert, dass sie davon ausgeht, dass das Plein Air Festival vom 03. bis zum 10. Mai 2020 stattfindet. Ich würde mich riesig freuen, wenn wir nach dem 19. April 2020 diese Einschätzung aufrechterhalten können. Denn mit dem Start der Plein Air Saison sind für viele Malschüler und mich die Malreisen Faszination Ostsee und Rügen verbunden.  Jetzt heißt es Abstand halten und hoffen.

Ich hatte in den vergangenen Tagen und Wochen begonnen, die Dozenten für die Workshops in den ersten drei Tagen des Festivals vorzustellen. Ich hatte bereits Artikel über

Max Struwe
Max Struwe

veröffentlicht. Heute ich möchte ich Ihnen Max Struwe vorstellen. Max begleitet das Festival für Aquarellmalerei das erste Mal und ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit ihm. Der Grund hierfür ist ganz einfach, denn vor fast 20 Jahren hatte Max Hanka und mich bei unseren „ersten“ ernsthaften Schritten bei Aquarellmalerei begleitet. Ohne ihn würden unsere Aquarelle sicher anders aussehen. Heute sind Max und ich Kollegen und teilen unsere Leidenschaft den Umgang mit Aquarellfarben und –papier, für Aquarellkurse und Malreisen. Wir haben während der gesamten Zeit immer wieder Kontakt gehalten, uns gegenseitig besucht und uns ausgetauscht. Max hat z.B. immer wieder einmal unsere Ausstellungen besucht und ich hatte ab und zu Max in seinem Warnemünder Atelier besucht. Was mich bei einem solchen Besuch ganz besonders beeindruckt hatte, war das riesige Rügen Aquarell von Max. Er hatte auf 24 Blöcken mit dem Aquarellpapier Anniversary Edition von Hahnemühle in dem Format 30 x 40 cm dieses Motiv gemalt. Ein beeindruckendes Bild 😉. In diesem Jahr gestaltet Max Struwe bei unserem Festival den Workshop

 

Licht und Schatten im Aquarell

 

Hier die Beschreibung des Workshops:

“Sonnige und räumliche Aquarelle zu malen, ist das Ziel dieses Workshops an der Ostsee. Dies gelingt uns, indem wir die dunklen Schatten auf sonnenbeschienenen Wegen, Wiesen, Stränden, Steilküsten und Körpern bewusst sehen und sie entsprechend auf die hellen, in warmen Farben gehaltenen Farbflächen unserer Bilder setzen.

Die Bäderarchitektur Kühlungsborns und die alten Klostermauern in Bad Doberan geben uns neben den Motiven an der Ostsee besondere Möglichkeiten, um mit Licht und Schatten in den Aquarellen zu spielen.

Durch eine starke Differenzierung der Dunkelheiten auf einem sonnenbeschienenen Objekt wirkt dieses plastisch. Durch kühle, dunkle Schatten auf lichtem Untergrund entsteht der Eindruck eines Frühlingstages.”

 

Zur Einstimmung auf das Festival und den Workshop von Max Struwe zeige ich ein paar seiner Aquarelle, die an der Ostsee entstanden sind.

 

 

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Max Struwe den Austausch mit den anderen Kollegen und den vielen Besuchern des Plein Air Festival – Malen an der Ostsee – in Kühlungsborn. Die Idee für dieses Festival ist es, Menschen, die sich für das Malen und Zeichnen interessieren, zusammen zu führen und eine Plattform zum Lernen, Austausch und Ausstellen an der Ostsee zu geben. Im Rahmen der Festivalwoche bieten wir eine Vielzahl von Veranstaltungen, wie Workshops, Seminare, Vorträge, Vorführungen und als Höhepunkt eine Ausstellung in der Kunsthalle Kühlungsborn. Das Festival richtet sich

    • an Besucher, die Künstlern über die Schulter schauen, in Vorträge mehr über die Künstler und Kunst erfahren und die eine interessante Ausstellung besuchen wollen,
    • an Mal- und Zeichenschüler, die Ihr Wissen in einzelnen Workshops, Seminaren und Vorträgen erweitern, sich mit anderen Teilnehmern und Künstlern austauschen, die selbstständig an der Ostsee arbeiten und dann Ihre Zeichnungen und Bilder in der Kunsthalle ausstellen wollen,
    • an Künstler, die den Austausch mit Kollegen suchen und ihre Bilder, die im Rahmen der zwei Tage des freien Malens entstanden sind, in der Kunsthalle ausstellen wollen. Immerhin werden durch eine Jury drei Festivalpreise in Höhe von 1.000 Euro, 500 Euro und 250 Euro verliehen, die ein Pluspunkt in jeder Vita sind.

 

Nun ich freue mich auf dieses Event, denn Plein Air Malerei ist auf jeden Fall anstecken, sonst hätten wir nicht zum vierten Mal die Veranstaltung vorbereiten können. 😉

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Plein Air Festival in Kühlungsborn (c) Frank Koebsch
Plein Air Festival in Kühlungsborn (c) Frank Koebsch

Aquarell - Abend in Sanitz - auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Wie malt man Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern?

Wie malt man Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern?

z.B. das Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett „Abends in Sanitz“

Abend in Sanitz (c) Aquarell von Frank Koebsch auf einem Zigarrenkistenbrett
Abend in Sanitz (c) Aquarell von Frank Koebsch auf einem Zigarrenkistenbrett

Hanka und ich sind in Sanitz zuhause und so ist es nicht verwunderlich, dass nach und nach einige Aquarelle aus unserer Heimatgemeinde entstanden sind. In dem Artikel „Bi uns to hus“ habe ich viele dieser Bilder gezeigt. Dort zeige ich Aquarelle von der Kirche, der alten Schule,  Sommer-, Herbst-, Winterbilder und Landschaftsaquarelle mit Rapsfeldern, Rehen und Kranichen. All diese Bilde habe ich auf unterschiedlichen Aquarellpapieren gemalt.  Ganz anders das Aquarell „Abends in Sanitz“, welches ich heute vorstellen möchte. Dieses Bild habe ich auf einem Zigarrenkistenbrett gemalt. Es ist immer wieder spannend, Aquarelle auf unterschiedlichen Malgründen zu malen. Doch bevor ich etwas zu meinem neuen Bild sage, möchte ich erklären

Warum habe ich begonnen, Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern zu malen?

Die Ausstellung - Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs - im Staatlichen MUseum Schwerin (c) FRank Koebsch (2)
Die Ausstellung – Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs – im Staatlichen MUseum Schwerin (c) FRank Koebsch (2)

Das Staatliche Museum Schwerin hatte im vergangenen Jahr die Ausstellung „VON BARBIZON BIS ANS MEER. CARL MALCHIN UND DIE ENTDECKUNG MECKLENBURGS“ gezeigt. Durch Frau Baumgart, die Museumpädagogin des Museums wurde ich eingeladen, die Ausstellung mit Aquarellkursen zu begleiten. Es war aus zwei Gründen für mich eine interessante Einladung. Einmal hat Carl Malchin hat als Maler Landschaften und das Leben im Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert und so sind über 100 Jahre später auch viele meine Aquarelle auf Dörfern und Städten sowie  Landschaftsbilder an den Malorten entstanden, an denen auch Carl Malchin gemalt hat. Der zweite Punkt war der ungewöhnliche Malgrund. Da Carl MalchinCarl Spitzweg u.a. in ihrer Zeit etliche Bilder in kleinen Formaten auf Zigarrenkistenbretten gemalt wurden, war es die Idee von Frau Baumgart, diesen Malgrund für die Aquarellkurse im Museum auszugreifen. Die meisten Menschen denken bei Aquarellen an eine Malerei auf verschiedenen Papieren. Dass man mit Aquarellfarben auch auf anderen Medien wie LeinwändeAluminium, Holz u.a. malen kann, ist oft unbekannt. Es kommt wie bei jeder anderen Malerei, nur darauf an, dass man die Untergründe mit einem Gesso vorbehandeln sollte, wenn die Farben nicht haften oder zu sehr in das Material einziehen. Für meine Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern beschichte ich das Holz mit Aqua-Grund. Es ist immer wieder spannend Aquarelle als Malerei auf Zigarrenkistenbrettern aus zu führen. Die Bilder zeichnen im Vergleich zu Aquarellen auf Papier durch eine wesentlich höhere Leuchtkraft aus und man muss sich mit einem kleinen Format begnügen. Wenn ich auf Aquagrund male, dann nutze ich grundsätzlich Farben von Schmincke HORADAM, die ein ausreichen Haftbarkeit garantieren. Auch wenn sich das Verhalten der Aquarellfarben auf dem beschichteten Holz erheblich von den Verläufen auf den Aquarellpapieren unterscheidet, hat diese Malerei ihren eignen Reiz. Da die Pigmente der Farben nicht in das Gesso einziehen können, wie in die Aquarellpapiere, ergeben sich Bilder mit einen sehr hohen Leuchtkraft und wunderbaren Kontraste. In der Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Museum Schwerin hatten ich dann gemeinsam mit Malschülern in einem Aquarellkurs Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistenbrettern gemalt. Als Malort hatten wir uns das Freilichtmuseum in Schwerin Mueß ausgesucht, ein Ort an dem viele Bilder Malchin entstanden sind.

Für mein Aquarell „Abend in Sanitz“ habe ich aber die Spuren von Carl Malchin verlassen und habe wir ein Motiv ausgesucht, bei dem die Vorteile der Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern gut zur Geltung bringen kann.

Stimmungsvolle Abendhimmel erfordern ein hohes Maß an Leuchtkraft und Kontrast

Bereits in der Vergangenheit habe ich Aquarelle mit Motiven aus Sanitz gemalt, in denen ich versucht habe stimmungsvolle Himmel einzufangen. z.B. in den Bildern „Sonnenuntergang im Herbst“,  „Schneewolken über Sanitz“ und „Winterabend“.  Diese Bilder sind alle auf verschiedenen Aquarellpapieren entstanden. Für meinen Abendhimmel in einem Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett habe ich mir ein Motiv herausgesucht, das von der schönen Stimmung über der Silhouette mit der Sanitzer Kirche lebt. Diese Silhouette habe ich schon in verschiedenen Bildern dargestellt, wie z.B. in dem Aquarell „Wintertraum“. Mein Bild „Abends in Sanitz“ war das Kontrastprogramm zu dieser lieblichen Winterlandschaft. Doch sehen sie selbst.

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Nun zu der eigentlichen Frage: Wie malt man Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern?

Als erstes bin ich in die Zigarrenläden Rostocks gegangen und habe um Zigarrenkisten gebeten. Bei Tabakwaren Nitz in der Breiten Straße fand ich als Nichtraucher ein offenes Ohr und bekam einige der Zigarrenkisten aus Holz. Einige von diesen Kisten sind schon alleine ein kleines Kunstwerk. Gerade bei den traditionellen Marken nimmt die künstlerische Gestaltung der Zigarrenkiste oft direkten Bezug auf den Markennamen. Heute wird oft aus Kostengründen leider nicht mehr das Holz gestaltet, sondern die Kisten werden nach dem Nageln mit Papier beklebt. In dem Zigarrenlexikon finden Sie eine Übersicht und die Bezeichnungen der verschiedenen Papiere. Zum Bemalen eignen sich nur die Bretter des Deckels und des Unterbodens. Also werden die Kisten auseinandergebrochen. Meine Erfahrung ist, je beherzter Sie hierbei vorgehen, umso mehr Papier löst sich gleich von dem Holz. Doch Vorsicht, denn es kommen kleine Nägel zu Vorschein. Nägel und das lose Papier werden entfernt und die Bretter dann mit Sandpapier geschliffen, so dass wir das Holz ohne Rückstände von Leim und Papier nutzen können. Auf den mit Aqua Grund behandelten Brettern der Zigarrenkisten habe ich eine Vorzeichnung erstellt und dann Schritt für Schritt das Bild mit meine Aquarellfarben von Schmincke. Das Fließverhalten der Farben und der Trockenprozess unterscheidet sind wesentlich von dem Malen auf Papier. Die Erklärung hierfür ist recht einfach, bei Arbeiten auf dem Papier wird das Fließverhalten und der Trockenprozess wesentlich durch die Eigenschaften des Aquarellpapiers bestimmt. Je nach Papiermischung, Herstellungsprozess, Pressung und evt. einer Leimung nimmt das Papier beim Malen einen Teil des Wassers mit den Pigmenten der Farbe auf. Anders bei dem Malen auf Aqua Grund. Hier kann die wässrige Farbe nicht in den Untergrund einziehen und nur über die Luft trocknen. Da die Farbe nicht einziehen kann, ergeben sich Vor- und Nachteile bei der Malerei auf Aqua Grund. Die Pigmente liegen vollständig auf dem Untergrund und haften nach der Trocknung nur wenig auf der Aquagrund. Die Aquarellfarben leuchten wesentlich mehr als bei Arbeiten auf Papier. Auf  Grund der geringen Haftung der Pigmente erfordert das Malen mit Lasuren ein wenig Übung, denn man nicht mit weichen Pinseln und der nötigen Vorsicht arbeitet, lösen die unteren Farbschichten leicht an und vermischen sind mit den neu aufgetragenen Farben. Diese Eigenschaften muss man bei dieser Malerei nutzen und gerade die höheren Farbkontraste sind interessant für die Aquarellmalerei. Die Oberflächenstruktur des Aqua Grund kann man beeinflussen indem man verschiedene Medien (Aqua Grund grob oder fein) wählt oder bei der Art es Auftrages variiert. Es ist ein Auftrag mit Spachteln oder einer Rolle möglich. Ich habe mich beim Auftrag für eine Schaumstoffrolle entschieden, die als Ergebnis eine grobporige Oberflächenstruktur erzeugt. Hier ein paar Fotos von den einzelnen Schritten beim Malen des Aquarells „Abend in Sanitz“.

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Abend in Sanitz (c) Aquarell von Frank Koebsch auf einem Zigarrenkistenbrett
Abend in Sanitz (c) Aquarell von Frank Koebsch auf einem Zigarrenkistenbrett

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Nach dem Trocknen der Farben habe ich das Bild mehrmals mit Aquarell Fixativ von Schmincke fixiert, um ein Ablösen der Farben zu verhindern. Es hat Spaß gemacht, mit den Farben zu spielen, um die Stimmung des Abends in Sanitz einzufangen. Wenn Sie die Aquarelle „Sonnenuntergang im Herbst“ und „Abend in Sanitz“ vergleichen, sehen Sie den Unterschied zwischen der Aquarellmalerei auf Papier und dem mit Aquagrund behandelten Holz. Beide Bilder habe ich mit Horadam Aquarellfarben von Schmincke gemalt. Das Bild „Sonnenuntergang im Herbst“ habe ich auf dem auf dem Aquarellpapier „Leonardo, 600 g / m2 matt“ von Hahnemühle gemalt. Es ist ein Bütten Papier und die Farben können leicht in das Papier einziehen. Gerade bei den Blautönen in den beiden Bildern ist der Unterschied gut zu erkennen.

Wenn ich neue Bilder auf meinem Blog vorstellen, dann biete ich diese auch immer wieder zum Kauf an. Aber dieses Mal, geht dieses leider nicht. Das Aquarell „Abend in Sanitz“ und meine anderen Bilder auf Zigarrenkistenbrettern hatte ich im Rahmen des 23. Kunstsalons von Susanne Haun in Berlin ausgestellt, denn Susanne und ich hatte zu dem Kunstsalon „KUNST AUF ZIGARRENBRETTERN IM SINN VON SPITZWEG UND MALCHIN eingeladen. Susanne Haun hat interessante Zeichnungen und Collagen auf diesem Untergrund gestaltet. Aber mit der Farbwahl und dem Motiv meines Bildes habe ich sie begeistert und hat sie mein Aquarell auf dem Zigarrenkistenbrett „Abend in Sanitz“ erworben. Für mich eine wunderbare Anerkennung durch eine liebgewonnene Kollegin. 😉


Hier noch ein die Infos zu dem Aquarell auf Youtube.

Schneemann bauen im Park (c) Aquarell von Frank Koebsch

AQUARELLKURS: WANN WIRD ES WIEDER EINMAL RICHTIG WINTER

AQUARELLKURS: WANN WIRD ES WIEDER EINMAL RICHTIG WINTER

 

Vor einigen Tagen hatte ich hier auf meinem Blog das Aquarell „Der Weihnachtsmann Express“ veröffentlicht. Solche Weihnachtsaquarelle zeigen immer wieder märchenhafte Szenen. Wenn es weihnachtet kommt der Weihnachtsmann von draußen, vom Walde her und kommt der Weihnachtsmann und zieht mit seinem Schlitten durch eine schneebedeckte Landschaft, wie durch einen Wintertraum. Doch es gibt in den letzten Jahren immer weniger Tage, an denen der Winter an der Ostsee solche herrlichen Motive bietet. Dieses ist vielleicht auch der Grund, warum so viele Menschen von den Winterbildern Carl Malchins so begeistert sind.

 

WINTER IN DEN BILDERN VON CARL MALCHIN

 

Das Staatliche Museum Schwerin zeigt seit einem halben Jahr die Ausstellung „VON BARBIZON BIS ANS MEER – Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs“. Er hat von ca. 1870 bis 1920 die Landschaften und das Leben der Menschen in Mecklenburg-Vorpommerns dokumentiert. Er hat logischer Weise auch eine Vielzahl von Winterbildern gemalt, die mich immer wieder durch die besonderen Lichtstimmungen faszinieren.  Es war  spannend die Bilder von Carl Malchin während der Vernissage im Staatlichen Museum zu sehen, denn an vielen Orten an denen er in der Vergangenheit gemalt hat, sind auch etliche von meine Landschaftsaquarelle und viele Bilder aus Dörfern und Städten entstanden. Hier ein paar der Winterbilder von Carl Malchin und Schnappschüsse aus dem Museum.

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Es macht immer wieder Spaß, auf den Spuren der alten Meister unterwegs zu sein. So hatte ich mich sehr darüber gefreut, als Frau Baumgart, Museumspädagogin des Staatlichen Museum Schwerin mich eingeladen hatte, die Ausstellung mit einigen Aquarellkursen zu begleiten. Im September hatten wir auf den Spuren von Carl Malchin Landschaftsaquarelle am Schweriner See und im Museum gemalt. Als ich dann hörte, dass die Ausstellung bis zum 5. Januar 2020 verlängert wird, war es mein Vorschlag in einem Kurs Winteraquarelle zu malen. Meine Idee zu dem

 

Vorbereitungen für den Aquarellkurs: Wann wird es wieder einmal richtig Winter? 

 

in die Kreativwerkstatt des Staatlichen Museums einzuladen, denn ich bin von den Winterbildern von Carl Malchin begeistert. Es sind einmal die verschiedenen Farben, mit denen er den Schnee dargestellt hat und dann die eindrucksvollen Himmel, die eine wunderbare Winterstimmung in die Bilder zaubern. Um für die Malschüler diese Gestaltungsmöglichkeiten in einem Aquarell erlebbar zu machen, habe ich in Vorbereitung des Kurses das Aquarell „Schneemann bauen im Park“ gemalt. Hierzu habe ich mir ein wenig aufregendes Motiv ausgesucht. Ich hatte einmal im Februar 2017 die Möglichkeit im Park des Guthauses von Teutendorf ein paar Fotos zu machen. An dem Wintermorgen hatte es ganz wenig geschneit, es gab einen hellgrauen Himmel über den menschenleeren Park. Eigentlich keine Szene für ein schönes Winteraquarell. In meinen Erinnerungen gehören zu einem Wintertag mit frischem Schnee  – Kinder, die den Winter entdecken, Schneeengel machen und Schneemänner bauen und und … Damit es nicht nur ein Spaß von einigen Stunden ist, wäre es toll, wenn es weiter schneit. Um eine solche Stimmung zu transportieren, müssen Schneewolken und die richtige Lichtstimmung in dem Aquarell wieder gegeben werden. Ich habe dann, um die Wirkung der Himmel zu erklären, mich an dem Himmel aus dem Bild „Winterlandschaft mit Eisläufern“ von Carl Malchin orientiert. Doch sehen Sie selbst, wie aus einem Foto mit relativ langweiligem Wetter und Lichtverhältnissen, über eine Vorzeichnung, einer Anleihe bei dem alten Meister und etwas Fantasie ein stimmungsvolles Winterbild „Schneemann bauen im Park“ entstanden ist.

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Schneemann bauen im Park (c) Aquarell von Frank Koebsch
Schneemann bauen im Park (c) Aquarell von Frank Koebsch

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Neben der Gestaltung des Himmels, der Wahl von kalten Farbtönen für die Bäume und den Hintergrund, kommt es bei den Winterbildern auf die Gestaltung der Flächen mit dem Schnee an.  Wenn man sein Papier kennt, gibt es für das Weiß im Aquarell – eine Vielzahl von Lösungsansätzen für stimmungsvolle Aquarelle. In der Zeitschrift Palette hatte ich hierzu in der Vergangenheit einige Bespiele beschrieben. Wenn Ihr möchtet, schaut doch einmal in den Artikel „Das Weiß im Aquarell – Lösungsansätze für stimmungsvolle Aquarelle“.

Gemalt habe ich das Winterbild „Schneemann bauen im Park“ mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem  Aquarellpapier Leonardo 600  g/m2 matt von Hahnemühle.  Durch diese Kombination von Aquarellpapier und – farbe konnte ich die für das Bild notwendigen Verläufe und Kontraste erzeugen. Es hat Spaß gemacht, die Winterstimmung mit den spielenden Kindern beim Schneemann bauen in einem Aquarell einzufangen.

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Mit dieser Vorbereitung und meinen „alten“ Winteraquarellen wie „Schneewolken über Sanitz“, „Winter an der Ostsee“, „Brücke im winterlichen Park“, „Winterabend“ und „Das Dornenhaus im Winter“ haben wir uns dann am 30. November in Schwerin getroffen, um Winterbilder zu malen. Von Winter mit Frost und Schnee war auf dem Alten Garten, dem Platz vor dem Schloss und dem Staatlichen Museum in Schwerin weit und breit nichts zu ahnen. Nach einer Kennenlernrunde und einer Einführung begannen wir unseren

 

Aquarellkurs mit ENTDECKUNGEN IN DEN WINTER BILDERN VON CARL MALCHIN

 

Wir haben uns die Ausstellung sehr intensiv angeschaut, um an den Beispielen seiner Bilder zu erklären, wie Carl Malchin die Winterstimmung durch Farbwahl, Farbperspektive, das tiefstehende Licht, die Gestaltung des Himmels und die Motivwahl eingefangen hat. Es war ein spannender Besuch in der Ausstellung. Mit den Anregungen und etwas theoretischen Rüstzeug zur Aquarellmalerei haben wir uns, dann daran gemacht und haben unsere Winterbilder gemalt. Hier ein paar Schnappschüsse unseres Aquarellkurses.

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Es war ein spannender Tag mit unseren Aquarellen und den Entdeckungen in den Winterbildern von Carl Malchin. Da wir den Wunsch auf „Weiße Weihnacht“ auch dieses Jahr nicht erfüllt gekommen, sind die Winterbilder vielleicht eine schöne Einstimmung.  Wenn Sie Lust haben, nutzen Sie die Vorweihnachtszeit oder die Zeit zwischen den Jahren bis zum 05. Januar 2020, um auch das Staatliche Museum Schwerin zu besuchen.  Es lohnt sich, die Ausstellung zu Carl Malchin, ist die erfolgreichste Ausstellung der letzten 10 Jahre und es konnten bereits weit über 10.000 Besucher begrüßt werden.

Was trotzdem bleibt ist die Frage: WANN WIRD ES WIEDER EINMAL RICHTIG WINTER?

Wenn Ihnen mein Aquarell „Schneemann bauen im Park“ als Einstimmung auf den kommenden Winter gefällt, dann können Sie es auf unserer Web Seite oder hier auf dem Blog kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf LeinwandAlu DibondAcrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Schneemann bauen im Park (c) Aquarell von Frank Koebsch

Winteraquarell „Schneemann bauen im Park“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Winteraquarell „Schneemann bauen im Park“ im Format 36 x 48 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€440,00

Das Aquarell – Ahrenshooper Mühle – auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Die Ahrenshooper Mühle mit und ohne Boddenblick

Die Ahrenshooper Mühle mit und ohne Boddenblick

Auf den Spuren von Carl Malchin in Ahrenshoop

Das Staatliche Museum Schwerin eröffnet am 04. Juli 2019 die Ausstellung

VON BARBIZON BIS ANS MEER. CARL MALCHIN UND DIE ENT­DECKUNG MECKLEN­BURGS

Frau Baumgart, die Museumspädagogin des Staatlichen Museum Schwerin, hatte mich eingeladen, die Ausstellung mit zwei Aquarellkursen begleiten. Wir haben folgende Termine abgestimmt:

  • Aquarellkurs „Mecklenburger Landschaften“ am 24. August 2019 und
  • Aquarellkurs „Schweriner Stadtansichten“ am 05. Oktober 2019.

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Carl Malchin hat wie kein anderer Maler die Landschaft und das Leben der Menschen an der Ostsee von Ahrenshoop, über Rostock und Warnemünde, Wismar, Poel und Warnkenhagen an der Ostsee, in Schwerin und vielen anderen Orten Mecklenburgs in seiner Zeit dokumentiert. In Vorbereitung zu der Ausstellung und der Aquarellkurse habe ich mich auf die Spuren von Carl Malchin begeben. Es ist schwer nach über 100 Jahren noch die Originalmotive zu finden. Viele Motive, wie sie Carl Malchin gesehen und gemalt hat, gibt es leider heute nicht mehr.

Als gebürtiger Rostocker hatten mich die Stadtansichten Rostocks mit St. Nikolai von ihm interessiert. Ich habe den Gerber- und Fischerbruch besucht, die Straßen in den denen Carl Malchon damals die Skizzen für seine Bilder „Winter – Motiv aus Rostock“ und „Stadtansicht Rostock mit St. Nikolai“ erstellt hat. In Tradition von Carl Spitzweg,  Giovanni Fattori,  Théo van Rysselbergheund, Franz Bunke und Carl Malchin habe ich das Motiv als Malerei auf ZIgarrenkistendeckel  gemalt. Entstanden ist das Bild „Rostocker Nikolaikirche“, mein erstes Aquarell auf Zigarrenkistenbrettern.

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Bei der „Durchsicht“ der weiteren Bilder von Carl Malchin haben mich dann seine Motive mit den Mühlen fasziniert. Er hat z.B. die Wassermühlen in Langen-Brütz und Mühlen – Eichsen sowie das Bild „Sommerweg bei der Mühle mit Blick auf Schwerin“ und die Windmühle bei Ahrenshoop. Carl Malchin hat viele Motive auf dem Fischland in Wustrow, Althagen und Ahrenshoop gemalt und gilt deshalb als Urvater der Ahrenshooper Künstlerkolonie. Sein Bild „Boddenblick mit Mühle“ wird heute als Original im Kunstmuseum Ahrenshoop gezeigt. Leider kann man viele Motive und auch die Mühlen von Carl Malchin heute nicht mehr erleben. Selbst die Ahrenshooper Mühle wurde 1968 abgerissen, später wieder aufgebaut und im August 2016 neu eröffnet.  Hier einige wenige Bilder mit den Mühlen und Motiven vom Fischland von Carl Malchin.

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Frühlingsspaziergang auf dem Kunstpfad der Ahrenshooper Künstlerkolonie

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Heute ist die Ansicht der Mühle Teil des Kunstpfades in Ahrenshoop. Also haben wir auf den Weg zu einem Frühlingsspaziergang auf das Fischland gemacht und haben versucht die Motive von des alten Meisters zu entdecken. Gestartet sind wir im Hafen von Althagen und sind über den Weg am Bodden Richtung Lotsenberg gelaufen. Man sieht fast den gesamten Weg die Ahrenshoper Mühle hinten den Bäumen und Büschen und kommt dann über einen Weg über die Boddenwiesen zu einem Hinweisschild des Kunstpfades der Ahrenshooper Künstlerkolonie. Wenn man dann den Blick an dieser Stelle auf die Mühle und die Perspektive auf dem Bild „Boddenblick mit Mühle“ vergleicht, ist relativ schnell klar, dass der Landvermesser Carl Malchin nicht an diesem Ort stand. Auch Malchin zweites Bild „Windmühle bei Ahrenshoop“ aus dem Jahr 1891 zeigt einen Blick auf die Mühle, beim dem am Horizont der Bodden zu sehen ist. Der Originalstandorte mit den Perspektiven der Bilder sind heute verbaut. Bäume und Büsche versperren die Sicht über die Wiesen. Also schauen auf die Mühle ohne Boddenblick 😉. Es ist eine schöne Idee, mit dem Hinweisschildern auf die Motive und die Maler der Künstlerkolonie hinzuweisen. Für mich war es spannend, auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs zu sein und so habe ich das Motiv der „Ahrenshooper Mühle“ als Aquarell auf einem Zigarrenkistendeckel gemalt. Hier ein paar Schnappschüsse und mein neues Aquarell.

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Blick über die Boddenwiesen auf die Mühle in Ahrenshoop (c) FRank Koebsch (2)
Blick über die Boddenwiesen auf die Mühle in Ahrenshoop (c) FRank Koebsch (2)

Ahrenshhoper Mühle (c) Aquarell von Frank Koebsch auf einem Zigarrenkistenbrett
Ahrenshhoper Mühle (c) Aquarell von Frank Koebsch auf einem Zigarrenkistenbrett

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Wenn ich mir unsere Aquarelle auf unserer Web Seite anschaue, dann fällt auf, dass ich mich bisher mehr für die Wintermotive am Strand von Ahrenshoop begeistert habe. Es sind in der Vergangenheit Bilder, wie die Aquarelle „Winter an der Ostsee“,Winter am Strand von Ahrenshoop“ und  „Das Dornenhaus im Winter“, entstanden. Das Bild der Ahrenshooper Mühle ist mein erstes Landschaftsaquarell vom Fischland mit einem Frühlingsmotiv. So gesehen hat sich mein Ausflug auf den Spuren von Carl Malchin gelohnt.

Das Aquarell – Ahrenshooper Mühle – auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch
Das Aquarell – Ahrenshooper Mühle – auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Vielleicht haben Sie ja nach diesem Artikel Lust bekommen,  gemeinsam mit mir den Spuren von Carl Malchin zu folgen und die Aquarellmalerei auf Zigarrenkistenbrettern aufzuprobieren, dann buchen Sie doch einen der Aquarellkurse im Staatlichen Museum Schwerin. Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen die Motive von Carl Malchin nach über 100 Jahren neu zu entdecken.

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Ahrenshooper Mühle“ auf einem Zigarrenkistenbrett hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen.

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Ahrenshhoper Mühle (c) Aquarell von Frank Koebsch auf einem Zigarrenkistenbrett

Aquarell „Ahrenshooper Mühle“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,5 x 22 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Ahrenshooper Mühle auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,5 x 22 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

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