Archive

Posts Tagged ‘Aquarellpapier’

Löwenzahn Aquarelle sind immer wieder etwas besonders

Löwenzahn Aquarelle sind immer wieder etwas besonders

Ganz gewöhnlicher Löwenzahn © Aquarell von Frank Koebsch

.

Ich mag das Gelb des Löwenzahns und die Pusteblumen. Die ersten Blüten des Löwenzahns sind weit vor dem Osterspaziergang zu sehen und gehören zu den letzten Blumen im Herbst. Löwenzahn ist einfach unverwüstlich und schön. Aus dieser Begeisterung ist in den vergangenen Jahres eine Reihe von Löwenzahnaquarellen entstanden Wenn es um die  Löwenzahn Bilder geht, bin ich ein Wiederholungstäter. Deshalb möchte ich heute das neuste Aquarell in dieser Reihe vorstellen. Ich habe etwas für mich besonderes gemalt, einen ganz gewöhnlichen Löwenzahn ;-)

.

ganz gewöhnlicher Löwenzahn (c) Aquarell von Frank Koebsch

ganz gewöhnlicher Löwenzahn (c) Aquarell von Frank Koebsch

Die Löwenzahn Aquarelle gehören immer wieder zu den beliebtesten Bildern auf meinem Blog. So ist es auch nicht verwunderlich, dass diese Blumen und Blüten immer wieder in Aquarellkursen, wie z.B. hier im KTC nachgefragt werden.  Dann versuche ich immer zuerst ein wenig die Formen und die Farben des Löwenzahns zu erklären. Für viele Malschüler ist es immer wieder überraschend, dass ein Teil Löwenzahnblätter eine fast weinrote Färbung haben, die Stiele mehrfarbig und wie die einzelnen Blüten strukturiert sind. Durch den Einsatz dieser Details, ist es dann viel einfacher lebendige Löwenzahnbilder zu malen, denn dafür braucht es mehr, als nur das Gelb des Löwenzahns. Deshalb hatte ich konnte ich für Zeitschrift Palette in dem Artikel „Löwenzahn einmal anders“ beschreiben, wie meine Löwenzahnbilder entstehen, egal ob auf Papier oder als Aquarell auf Leinwand. Hier eine Auswahl der dort beschriebenen Bilder.

Das Aquarell „Ganz gewöhnlicher Löwenzahn“ ist zum Start einer Malreise auf Rügen entstanden. Wir hatten schlechtes Wetter und haben die Zeit genutzt. Gemalt habe ich das Bild mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier Britannia von Hahnemühle. Eine gute Kombination für solch ein Blumenaquarell.

Finden Sie nicht auch, dass der gewöhnliche Löwenzahn als Motiv für Malerei immer wieder etwas Besonderes ist?

Ein typisches Sommermotiv (c) Mohnaquarell von Frank Koebsch

Ein typisches Sommermotiv –

ein Mohnaquarell von Frank Koebsch

Mohn Aquarelle machen Spaß, aber auf die Dosis kommt es an

 

Ich mag den Sommer. Wenn bei den Frühlingsblühern und den Obstblüten zarte Farben vorherrschen, dann überwiegen jetzt satte Farbtöne bei den Blumen und Blüten. Egal ob Rosen oder Disteln – es sind typische Motive für Sommeraquarelle. Auch wenn Mohnaquarelle zu jeder Jahreszeit begeistern und regelmäßig die beliebtesten Bildern auf meinem Blog und im WEB sind, gehören die Mohnaquarelle für mich in den Zeitraum von Juni bis August.  So kam es, dass wir im Rahmen im Juni im letzten Aquarellkurses an der VHS Rostock zum Ausklang Mohnaquarelle gemalt haben. Wir haben mit einigen willkürlichen Verläufen in Rot für die Blüten, einem ersten zarten blauen Farbauftrag für den Himmel und einigen Spritzern in Orange und Grün für die Wiese begonnen. Nach dem erste Farbauftrag getrocknet ist, haben wir Schritt für Schritt in mehreren Farbschichten Nass in Nass und etlichen Lasuren meist in Negativtechnik das Motiv von Mohnblumen auf einer Wiese entwickelt. Der Gegensatz der Verläufe zu den harten Kanten, Farbkombination Grün – Rot als Komplementärfarben, das leuchtende Weiß der Kamillenblüten und unterschiedlichen  Nuancen von Hell und Dunkel im Bereich der Wiese machen dieses einfache Motiv interessant. Es entstand ein wunderbarer sommerlicher Farbtupfer. Solche Aquarelle sind eine willkommene Übung, um den Umgang mit den verschiedenen Techniken und der Farbe zu lernen. Aus diesem Grund ist eine solche Malerei insbesondere für Malschüler immer wieder eine willkommene Übung und gar eine gutes Motiv für Vorführungen.  Es ist einfach und eindrucksvoll wenn man mit den Aquarellfarben Mohnblüten auf ein Blatt zaubert.

.

Ein typisches Sommermotiv (c) Mohnaquarell von Frank Koebsch

Ein typisches Sommermotiv (c) Mohnaquarell von Frank Koebsch

.

Als Aquarellpapier habe ich für das Bild einen Block Hahnemühle “Britannia”, 300 g / m 2 , Matt im Format 30 x 40 cm gewählt. Gemalt habe ich mit meinen Schmincke Aquarellfarben, die mit der Wahl des Papiers gute Ergebnisse garantieren.

Egal ob  in Sommerrot, Lila oder kunterbunt  – Mohnblüten sind  wunderbare Motive bis in den Spätsommer hinein und ich mag diese kräftigen Farben des Sommers. Ich freue mich wenn ich den Mohn in den nächsten Wochen noch in den Sommergärten, an der Randlage der Felder bis vor der letzten Ernte zu sehen. Auch wenn ich zurzeit ganz andere Motive male, bleibe ich bei meiner Meinung Mohnaquarelle, sind typische Sommermotive.

Apfelblüten sind immer wieder eine Pracht (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Apfelblüten sind immer wieder eine Pracht –

.

Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Details der Apfelblüten

ein Spiel mit Lasuren und Strukturpaste auf Leinwand

.

Heute möchte ich ein Aquarell mit Apfelblüten vorstellen, dass bereits vor einigen Wochen entstanden ist. Wenn es um die Malerei geht, neige ich dazu Wiederholungtäter zu sein. Das heißt, wenn mir ein Motiv gefällt, male ich es mehrmals. So geht es mir mit den Obstblüten. Als ich Anfang Mai im Rahmen eine Malreise auf Rügen die Apfelblüte an der Ostsee erlebte, reifte der Vorsatz wieder einmal ein Aquarell mit Apfelblüten zu malen. Dieses Mal sollte es wieder ein Aquarell auf Leinwand sein, wie bei dem Apfelblütenbild „Erntevorbereitung“.  Bei  Dingen, die mir Spaß machen, teile ich diese gerne mit anderen Menschen. Deshalb habe ich in der Vergangenheit Malkurse zu Obstblüten und Workshops zum Aquarellieren auf Leinwand ausgerichtet, um auch andere Menschen für die Art der Aquarelle zu begeistern. Dieses Mal hatte ich die Idee im Rahmen von Kunst Offen in der Galerie Severina die Besuchern zu begeistern. Etliche Menschen haben an diesen Tagen wie die Fotografin Simone Sevenich gesehen, wie meine Aquarelle entstehen. Da Obstblüten wunderbare Motive für Aquarelle sind, möchte ich heute einige Fotos mit den Details des neuen Aquarells zeigen.

.

Apfelblüten sind immer wieder eine Pracht (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Apfelblüten sind immer wieder eine Pracht (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

.

Für meine Aquarelle auf Keilrahmen male ich ohne Aqua-Grund direkt ohne Ochsengalle oder andere Hilfsmittel direkt auf das Gesso der Leinwand. Wenn ich Aquarelle auf Leinwand male, dann nutze ich grundsätzlich Schmincke HORADAM, die ein ausreichen Haftbarkeit garantieren. Auch wenn sich das Verhalten der Aquarellfarben auf der Leinwand erheblich von den Verläufen auf den Aquarellpapieren unterscheidet, hat diese Malerei ihren eignen Reiz. Da die Pigmente der Farben nicht in das Gesso einziehen können, wie in die verschiedene Aquarellpapiere, ergeben sich Bilder mit einen sehr hohen Leuchtkraft und wunderbaren Kontraste. Ich habe für die weißen Apfelblüten ein wenig Strukturpaste aufgetragen, um den Eindruck der Wölbungen der Blüten zu verstärken. Alle anderen Bereiche des Bildes habe ich in einer Kombination von Nass in Nass und Negativmalerei mit einer Vielzahl von Lasuren heraus gearbeitet. Wer sich für das Malen von Aquarellen auf Leinwand interessiert, dem kann ich meinen Beitrag „Ein Löwenzahn-Aquarell mal anders“ über meine Löwenzahn Aquarelle auf Leinwand  in der Zeitschrift Palette & Zeichenstift  empfehlen. In dem Artikel „Blumen und Blüten in Aquarell“ der Palette können Sie einige Hinweise zur Gestaltung von floralen Aquarellen sehen. Bei Bedarf können Sie den  ersten Teil des Artikels als pdf Datei lesen. Hier der Link zu der Seite 30 und 31 der Zeitschrift:  Blumen und Blüten in Aquarell – S 30 eines Artikels von Frank Koebsch in der Palette 5 – 2014 und  Blumen und Blüten in Aquarell – S 31 eines Artikels von Frank Koebsch in der Palette 5 – 2014.

Vielleicht haben Sie ja auch einmal Lust bekommen, ein Aquarell mit Blüten oder Blumen zu malen, dann wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren. Oder kommen Sie doch mal in einen meiner Aquarellkurse. Ich werde es sich in den nächsten Monaten wieder einmal ausprobieren, denn Apfelblüten sind immer wieder eine Pracht ;-)

Die Barkassen und das Feuerschiff sind Wahrzeichen des Hamburger Hafens

Die Barkassen und das Feuerschiff

.

sind Wahrzeichen des Hamburger Hafens

.

Die Geschichte der Entstehung eines maritimen Aquarells mit dem Hamburger Feuerschiff

.

Bevor ich über unsere Ausstellungen in Bützow, Schwerin oder über unsere Reise mit der AIDA  o.a. berichte möchte ich endlich auch mal wieder ein Aquarell zeigen, welches ich in den letzten Wochen fertig gestellt habe. Begonnen hatte ich das Bild Wahrzeichen des Hamburger Hafens im Rahmen einer Malreise nach Hamburg im April 2015. Wir hatten mit Pinsel und Farbe Hamburg erkundet und haben in der Hafencity sowie an den Elbpromenaden über dem Hamburger Feuerschiff  Aquarelle gemalt. Wenn man an der Elbe in der Nähe des Hamburger Hafens an den Landungsbrücken malt, dann findet man wunderbare Motive für maritime Aquarelle. Im Rahmen der Malreise hatten es mir das knallrote Hamburger Feuerschiff umgeben von Barkassen vor der Silhouette der Hafencity angetan. Vor dem Feuerschiff lag die Barkasse Thomas Ehlers. Mit ihren grün gestrichenen Aufbauten und der der grünen Plane bildete die Barkasse einen wunderbaren Farbtupfer vor dem Rot des Feuerschiffes. Das Spiel der Komplementärfarben Rot und Grün sollte dem maritimen Aquarell vor der Silhouette mit der Elbphilharmonie  ein wenig mehr Pepp gegeben. Auch wenn es das Wetter im April mit uns gut meinte und wir mit den ersten Skizzen und Farbaufträgen für das Aquarell  mit dem Feuerschiff und der Barkasse recht gut vorankamen, konnte ich das Bild in Hamburg nicht fertig stellen. Nun meine Aufgabe auf den Malreisen ist es weniger selber Aquarelle zu malen, sondern den Malschülern zu helfen. Also habe ich mein Aquarellpapier eingepackt und das Bild später fertig gemalt. Wenn Sie meinen Blog ein wenig verfolgen, haben Sie vielleicht schon ein Foto von meinem maritimen Aquarell entdeckt. Ich hatte es im Rahmen von Kunst Offen in der Doberaner Galerie Severina fertig gestellt. Als Aquarellpapier habe ich für das Bild einen Block Hahnemühle “Britannia”, 300 g / m 2 , Matt im Format 30 x 40 cm gewählt. Gemalt habe ich mit meinen Schmincke Aquarellfarben, die mit der Wahl des Papiers gute Ergebnisse garantieren. Hier ein paar Fotos und das fertige Aquarell.

Wahrzeichen des Hamburger Hafens (c) Aquarell für Feuerschiff und Barkasse von Frank Koebsch

Wahrzeichen des Hamburger Hafens (c) Aquarell für Feuerschiff und Barkasse von Frank Koebsch

.

Vielleicht gefällt Ihnen ja das aktuelle Aquarell und Sie haben Lust mich auf eine der kommenden Malreise zu begleiten. Ich würde mich freuen ;-)

Die Blüten des Sebnitzer Flussteufels (c) Aquarell von Frank Koebsch

4. Juli 2015 6 Kommentare

Die Blüten des Sebnitzer Flussteufels (c) Aquarell von Frank Koebsch

für das Projekt: Die falsche Blume – Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger

.

Die Falsche Blume – Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger

Die Falsche Blume – Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger

Ich male gerne Aquarelle mit Blumen und Blüten, egal ob es Pusteblumen und Löwenzahn, Disteln, Rosen, Mohn, Obstblüten o.a. handelt. Ich habe meine Vorgehensweise beim Malen von Blumen und Blüten in Aquarell schon mehrmals hier auf meinem Blog und in der Zeitschrift Palette beschrieben. Aber vor einigen Monaten wurden Hanka und ich mit einer besonderen Herausforderung konfrontiert. Hermann August WeizeneggerProfessor für Industrial Design der FH Potsdam, hatte uns gebeten für sein Designmärchen „Die falsche Blume“ zu malen. Wir sollten für die „Titelmotive“ seines Märchens, die beiden Blumen – “Lore” und der “Sebnitzer Flussteufel” Aquarelle malen.  Ausgehend von dem Märchen über das Sebnitzer Blumenmädchens und der traditionelle Kunstblumenfertigung in der Sebnitz hat  Hermann August Weizenegger in Zusammenarbeit mit dem Kunstgewerbemuseum Dresden ein Ausstellungsprojekt entwickelt. Schritt für Schritt ist ihm gelungen, renommierten Hersteller wie die  Kristallglasmanufaktur TheresienthalCurt BauerWelter, Weissfee, und Meissen oder talentierte Handwerker, wie der Stuhlbauer Stefan Heinz, derParkettleger Gunter Ludwig, der Polsterer Robert Krebes oder der Glasingenieur Gotthard Petrick für das Projekt begeistern. Was entstand, ist ein wunderbares Projekt über die falsche Blume in Verbindung von Tradition und Moderne.

Da sich nicht für jede der Designideen der Projektbeteiligten Drucke aus einer Computersimulation oder Fotos der Kunstblumen eigneten, suchte Hermann August Weizenegger nach einer malerischen Umsetzung der beiden Kunstblumen aus dem Märchen. Er hatte im Web unsere Aquarelle zu verschiedenen Blumen und Blüten gefunden und uns dann beauftragt,  die Blumen des Märchens zu malen. So begann im Januar 2015 unserer Mitarbeit an dem Ausstellungsprojekt „Die Falsche Blume“. Hankas Aufgabe war es, Aquarelle für die Kunstblume „Lore“ zu malen. Ich durfte die zweite Kunstblume zu malen, den Sebnitzer Flussteufel.

.

Wie malt man einen Flussteufel?

.

Ich hatte als Vorlage die Seidenblume der Deutschen Kunstblumen Manufaktur Sebnitz, das Märchen von der falschen Blume und meine eigene Phantasie. In dem Märchen wird der Flussteufel nur einmal erwähnt. Hier ein paar Zeilen mit denen ich mein Aquarell des Sebnitzer Flussteufels vorgestellt habe:

„Nach einiger Überlegung habe ich mich dann entschieden, für die Teufelsblume mit harten Kontrasten darzustellen. Wenn die Blume Lore eine zarte, durchscheinende Darstellung verlangt, habe ich überlegt, welche Assoziationen es für die Teufelsblume geben kann. Meine Gedanken kreisten immer wieder um

  • widerstandsfähige, wehrhafte Pflanzen,
  • die zum Teil wuchern, ranken,
  • sich nicht so schnell ausrotten lassen,

wie die Hecke um das Dornröschenschloss, wie Disteln,  …. mit Dornen, Stacheln mit harten Blättern und Ranken. So bin ich eine kontrast- und konturenreiche Darstellung gekommen.“

Gemalt habe ich das Aquarell mit meinen Farben MISSION Gold Class Water Colours  von Mijello. Die Palette von Mijello mit den leuchtenden Farben kam den Anforderungen des Motivs sehr nahe. Mit der richtigen Wahl des Aquarellpapiers dem Hahnemühle Aquarellpapier Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt konnte wunderbare weiche Übergänge in den einzelnen Blütenblättern und einen guten Kontrast zwischen verschiedenen Blättern realisieren. Hier eine paar Schnappschüsse vom Entstehen des Aquarells.

.

Die Blüten des Sebnitzer Flussteufels (C) Aquarell von Frank Koebsch

Die Blüten des Sebnitzer Flussteufels (C) Aquarell von Frank Koebsch

.

Wie gefällt Ihnen mein teuflisches Gewächs? Das Feedback von Hermann August Weizenegger lautete wie folgt:

 

„… Wow, was für ein schönes Bild ich und das Atelier sind total begeistert! Sie haben alles richtig gemacht. Ich finde die Einzelblume ist jetzt wirklich zu einen dramatischen Gewächs geworden, ganz so wie ich es mir das auch vorstelle für das Märchen.  Herzlichen Dank. … Ich bedanke mich jetzt schon herzlich bei Ihnen beiden für die tolle Arbeit im Voraus …. Sie haben sowieso mehr als vereinbart gearbeitet, aber ich glaube Sie werden auch sehr stolz sein können, wenn sie dann die Ergebnisse sehen.“

 

Wir haben uns riesig über dieses Feedback gefreut, denn es ist eine tolle Anerkennung. Nun warten wir auf die Fotos und Berichte von der Ausstellungseröffnung, denn zu dieser Zeit waren wir noch auf unsere Urlaubstour – einmal Spitzbergen und zurück.

Wir freuen uns demnächst die Kunstblumen Bina und den Sebnitzer Flussteufel in der Ausstellung zu sehen.

Aquarelle von Hanka Koebsch für die Kunstblume „Lore“

9. Juni 2015 1 Kommentar

Aquarelle von Hanka Koebsch für die Kunstblume „Lore“

Unsere Aquarelle für das Projekt: Die Falsche Blume – Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger

 

Die Falsche Blume – Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger

Die Falsche Blume – Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger

Ich hatte in den vergangenen Tagen schon berichtet, dass Hermann August Weizenegger zu seinem Ausstellungsprojekt rund um das Märchen „Die falsche Blume“ verschiedene Projektpartner eingeladen hat. Ab dem 27. Juni 2015 wird die Ausstellung „Die falsche Blume – Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger“ im Schloss Pillnitz zu sehen sein. Ausgehend vom Märchen über die Blumenbinderin hat Prof. Hermann August Weizenegger gemeinsam mit der Kunstblumenmanufaktur in Sebnitz und seinen Studenten an der FH Potsdam die beiden Kunstblumen „Lore“ und den „Sebnitzer Flussteufel“ entworfen. In der Ausstellung im Kunstgewerbemuseum Dresden treffen nun Tradition und Moderne rund um die Sebnitzer Kunstblumen zusammen. Ausgehend von der traditionellen Fertigung und dem Wissen über die Kunstblumenherstellung in Sebnitz haben die anderen Projektpartner das Design der “falschen Blume” aufgegriffen. So werden demnächst im Schloss Pilnitz neben den Sebnitzer Blumen auch

zu sehen sein. Nicht für jede dieser Ideen eigneten sich Drucke aus einer Computersimulation oder Fotos der Seidenblumen. Hermann August Weizenegger hatte im Web unsere Aquarelle zu verschiedenen Blumen und Blüten gefunden und uns dann gebeten, die Kunstblumen als Aquarelle zu malen.

.

Die Kunstblume „Lore“ und Aquarelle von Hanka Koebsch

.

Hanka hat sich für ihre Aquarelle vom Designmärchen „Die Falsche Blume“ und den Mustern aus Sebnitz inspirieren lassen. Die Farben entsprechen der Beschreibung aus dem Märchen – mit viel Weiß, ganz zarten Gelbtönen, einem hellen Grün und den Flecken der Blutstropfen der Blumenmacherin Lore. Gemalt hat Hanka mit Aquarellfarben von Schmincke auf zwei verschiedenen Aquarellpapieren, um verschiedene Verläufe und Farbigkeiten für ihre Blumen Aquarelle zu erreichen. Einmal hat Hanka das Hahnemühle Leonardo – Echtbütten, 600 g/m², matt und einmal das Aquarellpapier Canson Fontenay 300 g/m², fine gewählt. Hier ein paar Schnappschüsse von der Kunstblume Lore und ihren Aquarellen.

.

.

Nun sind wir gespannt, wie ab dem 27.06.2015 die Ausstellung „Die falsche Blume – ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger“ in der Staatlichen Kunstsammlung Dresden aussehen wird und was aus unseren Blumen Aquarellen geworden ist.

Aquarellkurs mit viel dunkler Farbe und leuchtenden Spots

8. Juni 2015 4 Kommentare

Aquarellkurs mit viel dunkler Farbe & leuchtenden Spots

Aquarellbilder mit illuminierten Motiven

 

Es ist inzwischen Juni. Die Saison der Aquarellkurse an den Volkshochschule Rostock und VHS Schwerin sowie bei Heinr. Hünicke geht zu Ende und die Sommerpause beginnt. Über den letzten Malkurs in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Schwerin in diesem Semester, die Plein Air Malerei im Schosspark Wiligrad hatte ich ja bereits berichtet. Heute möchte ich noch einmal auf den letzten Kurs bei Heinrich Hünicke Rostock hinweisen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen von Hünicke hatte ich an einem Nachmittag zu dem Kurs „In der Nacht leuchten viele Motive ganz besonders“ eingeladen. Es sind oft ganz alltäglichen Szenen die in der Nacht eine ganz besondere Bedeutung durch die Scheinwerfer gekommen. Denken wir nur mal an eine Ballerina im Scheinwerferlicht, Kinder beim Laterne gehen, einen Sänger auf der Bühne, eine Silhouette unserer Städte, ein beleuchtetes technische Denkmal, Motive im Licht vorbeifahrender Autos oder oder ….

.

.

Die Idee des Aquarellkurses war es, illuminierten Motiven zu malen. Mehrere Herausforderungen warteten hierbei auf die Malschüler,

  • durch das Kunstlicht bekommen die zu malenden Objekte eine ganz andere Farbe,
  • Dinge, die wir tagsüber sehen und ganz wichtig erscheinen, verschwinden, weil sie gar nicht beleuchtet werden,
  • andere Objekte gewinnen an Dominanz, durch eine Spot o.a. und
  • man muss sich trauen, die Umgebung richtig dunkel zu malen.

Ich hatte für die Malschüler ein Motiv herausgesucht, dass alle Rostocker schon einmal gesehen haben, die Ansicht der Rostocker Altstadt bei Nacht. Zur Einstimmung hatte ich einige meiner Aquarelle mit Stadtanschichten u.a. mitgebracht. Um ein Gefühl für die notwendige Dunkelheit in der Umgebung der Motive zu bekommen, haben wir zuerst als Probe einen Schlepper im besonderen Licht gemalt. Besonders interessant ist es für die Malschüler auch immer wieder, wie unterschiedlich die Farbaufträge auf den verschiedenen Aquarellpapieren wirken. Gemalt haben wir dann auf einen Bogen 40 x 60 cm  Hahnemühle „Cornwall“, 450 g / m 2, matt. Als wir uns dann an die Silhouette Hansestadt bei Nacht gemacht haben, war eine der wesentlichen Aufgaben sich auf die wesentlichen Details zu konzentrieren. In dem Motiv lassen sich hunderte von Fenstern, Türen und andere Kleinigkeiten entdecken. Um nicht in ein Klein, Klein zu verfallen, habe ich vorgeschlagen, dass wir auf eine Bleistiftvorzeichnung verzichten. Es wurde für das Aquarell eine Vorzeichnung mit einem 40´er Flachpinsel in Ocker realisiert. Alles was wir an Details mit dem Pinsel nicht fassen konnten, viel weg. Mit ein wenig Mut und Hilfe haben die Malschüler aber die ersten Herausforderungen gemeistert und waren dann mit Spaß bei der Sache. Am Ende des Tages waren sie geschafft und glücklich über ihre Aquarelle. Doch sehen Sie selbst, hier ein paar Fotos aus dem Aquarellkurs bei Hein. Hünicke Rostock.

 


.

Dieses war der letzte Bericht über einen Malkurs vor der Sommerpause. Aber für mich geht es bald weiter mit einer sommerlichen Malreise nach Kühlungsborn. Vielleicht haben Sie ja nach diesem Artikel auch Lust bekommen, mal gemeinsam mit mir zu malen, dann kommen Sie doch ganz einfach mal mit zu eine Malreise an die Ostsee. Ich freue mich schon auf die kommenden Tage mit neuen Malschülern Anfang Juli ;-)

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 1.169 Followern an

%d Bloggern gefällt das: