Aquarell - Gemeinde Blankenhagen anno 1933 - auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Gemeinde Blankenhagen anno 1933 © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Gemeinde Blankenhagen anno 1933 © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Eine Auftragsmalerei für ein Geburtstagsgeschenk

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Wir freuen uns immer wieder, wenn unsere Aquarelle zu besonderen Anlässen gekauft und verschenkt werden. Ich hatte in der Vergangenheit schon ein paar Mal über solche Bilder berichtet, zum Beispiel über

Heute möchte ich das Aquarell „Gemeinde Blankenhagen anno 1933“ vorstellen, dass ich als Auftragsmalerei für einen Geburtstags gemalt habe. Einige meiner Landschaftsaquarelle und auch verschiedene Bilder aus den Dörfern und Städten Mecklenburg – Vorpommerns habe ich als Malerei auf Zigarrenkistenbrettern realisiert. Diese Aquarelle sind entstanden, als ich auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs war. So war ich auch auf dem Fischland – Darß – Zingst unterwegs und habe zu Beispiel die Ahrenshooper Mühle, den Kunstkarten und einige Motive im Freilichtmuseum Klockenhagen gemalt. Ich habe mir Zeit genommen, um das „Alte Mecklenburg“ in Klockenhagen zu erleben. Zwei der Aquarelle, die dort als Miniaturen auf einem Zigarrenkistenbrett entstanden sind, hatte eine Kundin als Geschenk für Ihre Mutter gekauft, da die alte Dame dort in der Nähe aufgewachsen ist. Die Aquarelle „Bauernhaus in Klockenhagen“ und „Museumsbetrieb bei der Bockwindmühle Klockenhagen“ hatten die Seniorin begeistert.

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Zum Geburtstag wurde ich nun gefragt, ob es möglich ist, ein weiteres Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett zu malen. Dieses Mal sollte es ein Motiv aus der Gemeinde Blankenhagen sein, welches die Rentnerin aus ihrer Kindheit kannte. Nun eine Ortsbesichtigung in Blankenhagen und eine Recherche im Web ergaben, dass die Dorfkirche und die renovierte Pfarrei als Motiv in Frage kamen. Nachdem ich einen Eintrag in das Festbuch zur 700-Jahrfeier der Gemeinde Blankenhagen mit einer Fotografie aus dem Jahr 1933 gefunden hatte, machte ich mich mit dieser alten Aufnahme und eigene Fotos für die Kirche und das Pfarrhaus an die Arbeit. Entstanden ist das Aquarell „Gemeinde Blankenhagen anno 1933“. Entstanden ist mein Bild in der Tradition der alten Meister wie Carl Spitzweg und Carl Malchin auf einem Zigarrenkistendeckel mit meinen Aquarellfarben von Schmincke. Ob dieses Bild dem Geburtstagskind gefallen wird?

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Gemeinde Blankenhagen anno 1933 © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Gemeinde Blankenhagen anno 1933 © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Aquarell - Kunstkaten Ahrenshoop - auf einem Zigarrenkistenbrett (c) FRank Koebsch

Kunstkaten – Ahrenshoop

Kunstkaten – Ahrenshoop

und andere Motive für Aquarelle aus Ahrenshoop und dem Fischland

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Mich führen immer wieder ganz unterschiedliche Gründe nach Ahrenshoop. Einmal ist es der Besuch von Freunden, meine Begeisterung für den Ostseestrand und viele Spaziergänge im Frühling auf dem Fischland oder im Winter an der Ostsee oder Musikveranstaltungen in der Klanggalerie „Das Ohr“ mit Konzerten „Jazz meets Classic – Mann trifft Frau“ mit Ulrike Mai und  Lutz Gerlach oder Veranstaltungen wie die NDR Jazztime life mit Pasternack & Band sowie Joachim Boeskens. Im vergangenen Jahr gab es aber noch einen anderen Grund in Ahrenshoop unterwegs zu sein. Das Staatliche Museum Schwerin zweigte die Ausstellung „Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs“.  Carl Malchin hat als Maler die Landschaften und das Leben in Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert. Viele Bilder die Carl Malchin plein air gemalt hat, sind auf kleinen Holzbrettern / Zigarrenkistenbrettern entstanden. Die Malerei auf Zigarrenkistenbrettern war damals recht verbreitet. Dieses war auch der Grund, warum Birgit Baumgart – die Museumspädagogin des Staatlichen Museums Schwerin mich gebeten hat, die Ausstellung mit Aquarellkursen zu begleiten und so habe ich z.B.. gemeinsam mit Malschülern Landschaftsaquarelle Zigarrenkistenbretten am Schwerin See und Winteraquarelle im Museum gemalt. In dieser Zeit war ich oft auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs und so führte mich auch mein Weg nach Ahrenshoop. Carl Malchin hat dort bereits vor der Gründung der Künstlerkolonie dort gemalt. Viele seine Bilder zeigen die Mühlen von Ahrenshoop und Umgebung.  Angeregt durch das Schaffen von Carl Malchin habe ich ebenfalls einige dieser Motive gemalt. So sind die Aquarelle „Ahrenshooper Mühle“, „Frühling an der Ahrenshooper Mühle“, „Bockwindmühle in Freilichtmuseum Klockenhagen“ und „Museumsbetrieb bei der Bockwindmühle Klockenhagen“ entstanden. Es gibt außer den Mühlen noch eine Vielzahl von Motiven, die Carl Malchin dort gemalt hat. Er hat immer wieder in den kleinen Fischerdörfern die Häuser und Katen der Fischer und Bauer gemalt. Hierzu könnten aus heutiger Sicht die typischen reetgedeckten Häusern, wie den heutigen Kunstkaten, das Dornenhaus, Bauernhäuser aus Klockenhagen, der Inselgarten in Wustrow uvam. gehören. Auch wenn der Kunstkaten erst 1909 eröffnet wurde und Carl Malchin oft in früheren Jahren auf dem Fischland unterwegs war habe ich im Sinne der alten Meister den Kunstkaten als Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett gemalt. Es hat immer wieder Spaß gemacht, Bilder aus Städten und Dörfern sowie Landschaftsaquarelle an Malorten der alten Meister zu malen. Hier mein Aquarell auf einem ZigarrenkistenbrettKunstkaten Ahrenshoop“ und meine Bilder von Fischland.

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Kunstkaten Ahrenshoop (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Kunstkaten Ahrenshoop (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

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Es macht immer Spaß, mit meinen Aquarellfarben auf anderen Malgründen als Aquarellpapiere zu malen. So male ich wieder Aquarelle auf Leinwand, Aluminium, Zigarrenkistenbrettern u.a. Materialien.  Wenn Sie wissen wollen, wie man Aquarelle auf Zigarrenkistenbretten malt, dann lesen doch bitte den gleichlautenden Artikel oder schauen Sie in dieses Video.

Bei Interesse können Sie das Aquarell auf dem Zigarrenkistenbrett „Kunstkaten – Ahrenshoop hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf LeinwandAlu DibondAcrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.
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Kunstkaten Ahrenshoop (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Aquarell „Kunstkaten – Ahrenshoop“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14 x 18,8 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Kunstkaten – Ahrenshoop“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14 x 18,8 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00

Aquarell – Stadtansicht von Schwaan – auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Stadtansicht von Schwaan (c) ein Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett

Stadtansicht von Schwaan

ein Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett

Heute möchte ich ein weiteres Aquarell aus Schwaan vorstellen. In die kleine Stadt zwischen Beeke und Warnow locken mich immer wieder zwei Dinge. Einmal liegt sie landschaftlich schön und bei Spaziergängen längs der Warnow und rund um die Stadt kann man immer wieder schöne Motive entdecken. Und zum zweiten kann man hier auf den Spuren der alten Meister der Künstlerkolonie Schwaan unterwegs sein. Es ist immer wieder spannend an den Originalschauplätzen der Künstlerkolonie Aquarelle zu malen. So sind z.B. meine Aquarelle „Schwaan – Bild im Bild“ und „Frühling in Schwaan“ entstanden. Ich versuche auch anderen Menschen davon zu begeistern, Schwaan zu besuchen und auf den Spuren der Künstlerkolonie zu erkunden. Hierfür lade ich pro Jahr in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Schwaan und der VHS Rostock zu Aquarellkursen nach Schwaan ein. Im vergangenen Jahr habe wir zum Beispiel passend zu der Ausstellung „Mein Freund der Baum“ im der Kunstmühle Schwaan, in einem Aquarellkurs Bäume in dem Park hinter dem Museum gemalt. Von dem kleinen Park hat man eine wunderbare Sicht, auf die ehemalige Wassermühle, die Ackerbürger Häuser und die Kirche von Schwaan. Diese Silhouette von Schwann war für mich ein interessantes Motiv und ich habe es bereits in dem Aquarell „Schwaan im Frühling“ gemalt. Aber oft lohnt es sich Motive noch einmal von einem anderen Blickwinkel aus und in einem anderen Format noch einmal zu malen und so ist meine „Stadtansicht von Schwaan“ als Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett entstanden. Doch sehen Sie selbst, hier meine Aquarelle und ein paar Schnappschüsse aus Schwaan.

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Stadtansicht von Schwaan (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von FRank Koebsch
Stadtansicht von Schwaan (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von FRank Koebsch

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Einige von Ihnen werden, vielleicht stutzig geworden sein, wenn ich im Zusammenhang mit dem Aquarell „Stadtansicht von Schwaan“ von einer Malerei auf einem Zigarrenkistendeckel geschrieben habe. Die meisten Menschen kennen Aquarelle als Arbeiten auf Papier. Aber man kann mit Aquarellfarben, genauso wie mit Öl und Acryl auf fast jeden Untergrund malen. Wenn die Farben auf den Untergründen nicht haften oder von dem Untergrund Übermaßen aufgesaugt werden, verwenden mal eine Grundierung. In der Regel wird ein Maler mit seinen Farben niemals auf einer unbehandelten Leinwand arbeiten. Die verschiedenen Stoffe auf dem Keilrahmen werden mit einer Grundierung, einem Gesso vorgestrichen, damit haften die Farben besser und werden von dem Gewebe nicht aufgesaugt. Mit den entsprechenden Grundierungen habe ich in der Vergangenheit immer wieder Aquarelle auf Leinwand und Aluminium gemalt. Diese Möglichkeiten habe ich mir auch zunutze gemacht, um die MinitaturenFrühling in Schwaan“ und „Stadtansicht von Schwaan“ auf einem Zigarrenkistenbrett zu malen. Wenn es Sie interessiert, wie ein Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett entsteht, dann schauen Sie doch einem meinen Blog Artikel oder dieses Video.

Es gibt mehrere Gründe, warum ich etliche meiner Aquarelle nicht auf Papier gemalt habe. Einer davon ist, dass Aquarelle auf Leinwand, Aluminium, Holz mit einer entsprechenden Vorbehandlung des Untergrundes eine höhere Leuchtkraft haben, als Arbeiten auf Papier. Aber für meine Begeisterung für die Malerei auf Zigarrenkistenbrettern ist Frau Baumgart, die Museumspädagogin des Schweriner Staatlichen Museums, Schuld 😉. Ab den 4. Juli 2019 wurde im Staatlichen Museum Schwerin die Ausstellung „Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs“ gezeigt und Frau Baumgart hatte mich eingeladen diese Ausstellung von Carl Malchin mit Aquarellkursen zu begleiten. Carl Malchin hat als Maler von ca. 1870 bis 1920 Landschaften und das Leben in Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert. Ganz viele Bilder hat Malchin auf kleinen Holztafeln wie die Zigarrenkistenbrettern gemalt. So war es die Idee von Frau Baumgart, dass wie diesen Maluntergrund in den Kursen ebenfalls nutzen. So sind z.B. in einem Aquarellkurs am Schweriner See etliche Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistenbrettern entstanden. In Vorbereitung zu diesen Aquarellkursen in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Museum Schwerin war ich oft auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs. Für mich war diese Zeit total interessant, denn viele meiner Landschaftsaquarelle und Bilder aus den Dörfern und Städten sind an den gleichen oder ähnlichen Malorten entstanden, an denen auch der Carl Malchin gemalt hatte. So sind Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern mit Motiven aus Ahrenshoop, Rostock, Schwerin Mueß, Schwerin, dem Freilichtmuseum Klockenhagen, Warnemünde, … entstanden. Doch was hat Schwaan mit Carl Malchin zu tun, denn ich kenne kein Bild von ihm was dort entstanden ist. Aber aus der Seite des Kunstmuseums Schwaan ist folgendes zu lesen:

Carl Malchin, 1838 in Kröpelin geboren, wurde in Schwaan von Ingenieur Krüger zum Landvermesser ausgebildet und arbeitete dann drei weitere Jahre hier. Während dieser Zeit lernte er die Schweriner Maler Eduard Ehrke und Otto Dörr kennen, die in der mecklenburgischen Kleinstadt Naturstudien betrieben. Malchin zeichnete mit ihnen vor der Natur, sammelte somit seine ersten künstlerischen Erfahrungen in Schwaan und entdeckte hier vermutlich seine Liebe zur Malerei.

So wäre es möglich, dass Carl Malchin lange vor der offiziellen Gründung der Künstlerkolonie eine solche Stadtansicht von Schwaan bei einem Spaziergang an der Beeke hinter der Wassermühle gesehen, skizziert oder gemalt hat. Aus Begeisterung für die Kunst auf Zigarrenkistenbrettern Carl Malchin, Spitzweg u.a. Zeitgenossen sowie meinen tollen Erlebnissen in Schwaan habe diese Silhouette gemalt.

Vielleicht haben Sie auch einmal Lust mit mir auf den Spuren der „Alten Meister“ in Schwaan zu malen, dann melden Sie sich doch zu dem Aquarellkurs „Hühner, Kühe oder Pferde als Aquarell malen“ am 12.09.2020 im Kunstmuseum Schwaan an. Wir werden Pferde, Kühe oder Hühner als Motiv entdecken, vor Ort skizzieren und fotografieren. Im Atelier des Kunstmuseum Schwaan haben wir die Möglichkeit, auf Basis unserer Skizzen und Fotos unsere Aquarelle zu malen. Gleichzeitig können wir in der Ausstellung „Auf dem Land – Das Tier in der Kunst“ schauen, wie die „alten Meister“ der Schwaaner Künstlerkolonie ihre Tiere gemalt haben und Anregungen für unsere Bilder übernehmen. Den Aquarellkurs können Sie in den nächsten Tagen über die Seite der VHS Rostock buchen.

Hühner, Kühe oder Pferde als Aquarell malen - Aquarellkurs mit FRank Koebsch am 12.09.2020 in Schwaan
Hühner, Kühe oder Pferde als Aquarell malen – Aquarellkurs mit FRank Koebsch am 12.09.2020 in Schwaan

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Stadtansicht von Schwaan hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf LeinwandAlu DibondAcrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Aquarell – Stadtansicht von Schwaan – auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Aquarell „Stadtansicht von Schwaan“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,3 x 22,5 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Stadtansicht von Schwaan" auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,3 x 22,5 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00

Aquarell - Frühling in Schwaan - auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Frühling in Schwaan – ein Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Frühling in Schwaan

Ein Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

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Vor einigen Tagen hatte ich das Bild „Hasen im Frühling“ gezeigt.  Heute möchte ich ein weiteres Frühlingsaquarell vorstellen, dieses Mal aber kein Tieraquarell sondern ein Bild aus einer kleinen Stadt Mecklenburgs. Das Aquarell „Frühling in Schwaan“ zeigt die Silhouette der Stadt zwischen Warnow und Beeke vom Park des Kunstmuseums aus.

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Frühling in Schwaan (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Frühling in Schwaan (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

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So mach ein Leser wird sich fragen:

Warum male ich Aquarelle mit Motiven aus Schwaan?

Die Antwort ist ganz einfach 😉. Ich bin gerne auf den Spuren der alten Meister unterwegs. Es ist spannend zu schauen, wie und wo die alten Meister gemalt haben. So hat mich manch ein Ausflug nach Schwaan geführt. Hier befand sich zwischen 1860 bis zum ersten Weltkrieg einer der norddeutschen Künstlerkolonien. Bei einigen der Ausflüge habe ich an Originalschauplätzen der Künstlerkolonie Aquarelle gemalt oder ich habe Workshops zum Aquarellieren auf den Spuren der Maler der Künstlerkolonie Schwaan organisiert. Wenn möglich habe ich versucht die Themen von Ausstellungen im Kunstmuseum Schwaan mit denen meiner Aquarellkurse zu kombinieren. So haben wir in der Zeit der Ausstellung „Mein Freund der Baum“ im Park hinter dem Kunstmuseum Aquarelle gemalt und uns für unsere Bilder in der Ausstellung der alten Meister Anregungen geholt. Der Park hinter dem Kunstmuseums bietet eine interessante Sicht auf die Silhouette mit den ehemaligen Ackerbürgerhäuser, der Kirche und der ehemalige Wassermühle in Schwaan. Also habe ich versucht dieses Motiv zu malen und entstanden ist diese Miniatur in Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett.

Aquarell - Frühling in Schwaan - auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch
Aquarell – Frühling in Schwaan – auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Die zweite Frage, die sich bei diesem Bild ergeben kann, lautet:

Warum male ich die Miniatur nicht ganz klassisch auf Aquarellpapier, sondern auf als Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett?

Auch hierfür gibt es eine einfache Erklärung. Zu den Zeiten der Künstlerkolonien haben viele Künstler auf Zigarrenkistenbrettern gemalt. Die bekanntesten von Ihnen sind sicher Carl Spitzweg und Carl Malchin. Aber auch ein Maler der Künstlerkolonie Schwaan, Franz Bunke hatte auf diesem Malgrund mehrere Bilder realisiert. Ich bin auf diese Malerei aufmerksam geworden, als mich Frau Baumgart, die Museumpädagogin des Staatlichen Museums Schwerin eingeladen geladen hat, die Ausstellung „VON BARBIZON BIS ANS MEER. CARL MALCHIN UND DIE ENTDECKUNG MECKLENBURGS“ mit Aquarellkursen zu begleiten. So hatten ich in einem Kurs gemeinsam mit Malschülern am Schweriner See Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistenbrettern gemalt. Aber für mich gab es noch einen zweiten Grund auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs zu sein. Carl Malchin hat als Maler Landschaften und das Leben im Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert. Einige meiner Aquarelle aus Dörfern und Städten sowie  Landschaftsbilder sind an Malorten entstanden, an denen auch Carl Malchin gemalt hat. Obwohl er eine Lehre zum Geodäten in Schwaan absolvierte und bereits in dieser Zeit die Schweriner Maler Otto Dörr und Eduard Ehrke kennen lernte, ist mir leider kein Bild von Carl Malchin aus Schwaan bekannt.

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Ich habe dann aus Begeisterung für die Aquarellmalerei auf Zigarrenkistenbrettern und das Städtchen das Bild „Frühling in Schwaan“ gemalt. Wenn Ihnen mein Aquarell gefällt habe ich drei Tipps für Sie:

Wenn Sie es auch einmal ausprobieren wollen, auf einem Zigarrenkistenbrett zu malen, dann schauen Sie mal in das folgende Video.

Wenn Sie auch einmal mit mir auf den Spuren der „Alten Meister“ in Schwaan malen wollen, dann melden Sie sich doch zu dem Aquarellkurs „Hühner, Kühe oder Pferde als Aquarell malen“ am 12.09.2020 im Kunstmuseum Schwaan an. Wir werden Pferde, Kühe oder Hühner als Motiv entdecken, vor Ort skizzieren und fotografieren. Im Atelier des Kunstmuseum Schwaan haben wir die Möglichkeit, auf Basis unserer Skizzen und Fotos unsere Aquarelle zu malen. Gleichzeitig können wir in der Ausstellung „Auf dem Land – Das Tier in der Kunst“ schauen, wie die „alten Meister“ der Schwaaner Künstlerkolonie ihre Tiere gemalt haben und Anregungen für unsere Bilder übernehmen. Den Aquarellkurs können Sie in den nächsten Tagen über die Seite der VHS Rostock buchen.

Hühner, Kühe oder Pferde als Aquarell malen - Aquarellkurs mit FRank Koebsch am 12.09.2020 in Schwaan
Hühner, Kühe oder Pferde als Aquarell malen – Aquarellkurs mit FRank Koebsch am 12.09.2020 in Schwaan

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Frühling in Schwaan“ hier auf dem Blog oder unserer Web Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf LeinwandAlu DibondAcrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Aquarell - Frühling in Schwaan - auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Aquarell „Frühling in Schwaan“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,3 x 22,5 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Frühling in Schwaan“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,3 x 22,5 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00

Aquarell - Schweriner Schleifmühle - auf einem Zigarrenkistenbrett (c) FRank Koebsch

Schweriner Schleifmühle – ein Aquarell auf einem Zigarrenkistendeckel

Schweriner Schleifmühle – ein Aquarell auf einem Zigarrenkistendeckel

Auf den Spuren der Wassermühlen von Carl Malchin

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Ich hatte in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder berichtet, dass ich auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs war. Hierfür gab es mehrere Gründe. Carl Malchin hat als Maler Landschaften und das Leben im Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert.  Spannend war für mich, dass an vielen Orten an denen Carl Malchin gemalt hat, auch einige meiner Landschaftsaquarelle und meine Bilder aus Dörfern und Städten entstanden sind. Als dann das Staatliche Museum Schwerin die Ausstellung „Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs“ gestaltete wurde durch Frau Baumgart eingeladen, diese Ausstellung mit Aquarellkursen zu begleiten. Es war spannend, denn Carl Malchin hatte viele seiner Bilder und Ölskizzen auf Zigarrenkistenbrettern gemalt. Diese Malerei auf Zigarrenkistendeckeln sollte dann auch Bestandteil der Aquarellkurse sein. Es ist kein Problem mit Aquarellfarben auch auf anderen Materialien als Aquarellpapier zu malen. Hierzu ist es nur notwendig den Untergrund mit Aqua Grund vorzubereiten. Hierzu hatte ich ausreichend Erfahrungen, denn bei meinen Aquarellen auf Leinwand und Aluminium sind ähnliche Vorbereitungen notwendig. Ich hatte in dem Artikel „Möglichkeiten von Gesso und Strukturpasten im Aquarell“ die Grundlagen für diese Malerei beschrieben. Aber für meine Aquarelle auf Leinwand und Aluminium hatte ich grundsätzlich größere Formate gewählt und keine Miniaturen gemalt. Jedes Format hat egal ob klein oder groß hat seine Herausforderungen.  So sind nach etlichen Ausflügen auf den Spuren von Carl Malchin einige Miniaturen / Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern entstanden. Carl Malchin hat immer wieder Mühlen, als wichtige Landmarken und wichtige Produktionsanlagen seiner Zeit gemalt. Also habe ich mich auf den Weg zu einigen Windmühlen gemacht und den Museumsbetrieb bei der Bockwindmühle in Klockenhagen und die Ahrenshooper Mühle auf Zigarrenbrettern gemalt. Aber Carl Malchin hat auch Wassermühlen gemalt, wie z.B. die Wassermühle in Langen-Brütz und die Wassermühle und Kirche zu Mühlen – Eichsen. Als ich wir auch Gedanken über ein Aquarell mit einer Wassermühle nach dachte, stellt ich ganz schnell fest, dass  weder die Wassermühle in Langen-Brütz noch die in Mühlen-Eichsen heute noch existieren. Aber in Schwerin, dem späteren Wohnort und der Wirkungsstätte von Carl Malchin, gibt es die wunderbar rekonstruierte SchleifmühleDer Stadtgeschichts- und Museumsverein Schwerin e.V. MUSEUMSVEREIN SCHWERIN e. V. kümmert sich u.a. um die Pflege und den Ausbau der Schweriner Schleifmühle. Das Gebäude liegt am Ausfluss des Faulen Sees in unmittelbarer Nähe des Schloss- und Burggartens in dem Carl Malchin oft gemalt hat. Meines Wissens hat er die Schweriner Schleifmühle aber nie gemalt. Aber für mich war die Mühle ein willkommenes Motiv für ein Aquarell. Hier die Bilder von den Wassermühlen von Carl Malchin, ein paar Schnappschüsse und mein Aquarell von der Schweriner Schleifmühle.

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Schweriner Schleifmühle (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Schweriner Schleifmühle (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

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Gemalt habe ich das Aquarell „Schweriner Schleifmühle“ mit meinen Aquarellfarben von Schmincke in Anlehnung an den alten Meister auf einem Zigarrenkistenbrett. Ich freue mich, dass ich mit dieser Malerei auch andere Menschen begeistern konnte, wie z.B. im dem Aquarellkurs in Schwerin Mueß, wo wir Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistenbrettern gemalt haben. Dort ist auch gemeinsam mit Susanne Haun, die Idee entstanden die

KUNST AUF ZIGARRENBRETTERN IM SINN VON SPITZWEG UND MALCHIN

einem breiteren Publikum vorzustellen. Deshalb laden wir – Susanne Haun als Zeichnerin und ich als Aquarellist – Sie am Dienstag den 18. Februar 2020 um 18.00 Uhr zu einem Kunstsalon in die die Atelierräume von Susanne Haun in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin ein. Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

KunstSalon mit Sussane Haun und FRank Koebsch - Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin
KunstSalon mit Sussane Haun und FRank Koebsch – Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin

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P.S. Wenn Sie sich für mein Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett „Schleifmühle Schwerin“ interessieren, dann können Sie dieses Bild hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

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Schweriner Schleifmühle (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Aquarell „Schweriner Schleifmühle“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,8 x 22 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Schweriner Schleifmühle“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,8 x 22 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00

Aquarell - Alte Schmiede in Schwerin Mueß - auf einem Zigarrenkistenbrett (c) FRank Koebsch

Die Alte Schmiede in Schwerin Mueß

Die Alte Schmiede in Schwerin Mueß

und die Malerei auf Zigarrenkistenbrettern

Es ist immer wieder spannend, auf Entdeckungstour zu gehen, um Motive zu erkunden und zu malen. Hierbei gibt es Orte, die faszinieren mich immer wieder. Ein solcher Ort ist für mich das Freilichtmuseum Schwerin Mueß. Bereits 2013 hatte ich dort in Schwerin einen Aquarellkurs vorbereitet und dann später gemeinsam mit Malschülern in Mueß gemalt. Als im vergangenen Jahr das Staatliche Museum Schwerin die Ausstellung „VON BARBIZON BIS ANS MEER. CARL MALCHIN UND DIE ENTDECKUNG MECKLENBURGS“ zeigte und ich diese Ausstellung mit Aquarellkursen begleiten sollte, war ich auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs. Die Motivation hierfür war ganz einfach. Carl Malchin hatte zu seiner Zeit die Landschaften und das Leben in Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert und an vielen seiner Malorte habe auch ich Landschaftsaquarelle sowie Bilder aus Dörfern und Städten gemalt. Einer der Orte an dem Carl Malchin immer wieder gemalt hat war Schwerin Mueß. Ihn faszinierte das Leben der Dorfbevölkerung und die wunderwaren reetgedeckten Häuser dort. Dieses war für mich der konkrete Anlass wieder einmal das Freilichtmuseum Schwerin Mueß zu besuchen,  nach Motiven Ausschau zu halten und gemeinsam mit Malschülern Landschaftsaquarelle am Ufer der Schweriner Sees zu malen. Bei so viel Begeisterung für einen Malort mit seinen verschiedenen Motiven ist es auch nicht verwunderlich, dass einige meiner Aquarelle dort entstanden sind. Ein Gebäude, dass mich dort immer wieder fasziniert, ist die „Alte Schmiede in Schwerin Mueß“ mit den alten Werkzeugen und der Esse.

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Alte Schmiede in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem ZIgarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Alte Schmiede in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem ZIgarrenkistenbrett von Frank Koebsch

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Das Aquarell „Alte Schmiede auf in Schwerin Mueß ist nur eines der Bilder, die ich dort gemalt haben. Entstanden sind u.a. die AquarelleFachwerkscheune in Schwerin Mueß“, „Regedecktes Fachwerkhaus in Schwerin Mueß – Hufe II“  und „Schweriner See bei Mueß“.  Hier meine Aquarelle aus Schwerin Mueß und ein paar Schnappschüsse von der alten Schmiede.

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Wenn Sie sich die Motive näher anschauen werden Sie feststellen, dass drei der genannten Bilder Miniaturen in Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett. Diesen Malgrund haben im 19. Jahrhundert einige der Alten Meister genutzt und so sind etliche Malereien auf Zigarrenkistendeckeln entstanden. Diese Idee hatte ich auf Anregung von Frau Baumgart vom Staatliche Museum Schwerin für meine Aquarelle, die auf den Spuren von Carl Malchin entstanden sind und einige Aquarellkurse aufgegriffen. Zigarrenkistenbretter sind für mich eine willkommene Abwechslung zu meinen Bildern auf Aquarellpapier. Besonders schön ist, dass ich auch andere Menschen für diesen Maluntergrund begeistern konnte. Deshalb laden wir – Susanne Haun und ich – Sie am Dienstag den 18. Februar 2020 um 18.00 Uhr zu einem Kunstsalon in die die Atelierräume von Susanne Haun in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin ein.

KunstSalon mit Sussane Haun und FRank Koebsch - Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin
KunstSalon mit Sussane Haun und FRank Koebsch – Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin

Für den 23. Kunstsalon im Atelier Susanne Haun haben wir als Thema

KUNST AUF ZIGARRENBRETTERN IM SINN VON SPITZWEG UND MALCHIN

gewählt. Aus unserer Sicht ein spannendes Feld, denn Susanne hat auf Ihrem Blog in dem Artikel „Raus aus der Komfortzone – rein in die Fläche!“  über einige Arbeiten auf Zigarrenkistenbrettern vorgestellt.

WIR WÜRDEN UNS FREUEN, WENN SIE ZEIT NEHMEN UNSEREN KUNSTSALON AM 18. FEBRUAR 2020 UM 18.00 UHR BESUCHEN,  SICH  MIT EINER ZEICHNUNG ODER MALEREI AUF EINEM ZIGARRENKISTENBRETT AN DER AUSSTELLUNG BETEILIGEN ODER ES GEMEINSAM MIT UNS AN DIESEM ABEND AUSPROBIEREN. 😉

P.S. Wenn Sie sich für mein Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett „Die Alte Schmiede in Schwerin Mueß“ interessieren, dann können Sie dieses Bild hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Alte Schmiede in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem ZIgarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Aquarell „Die Alte Schmiede in Schwerin Mueß“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14 x 22 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Die Alte Schmiede in Schwerin Mueß“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14 x 22 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00

KunstSalon mit Sussane Haun und FRank Koebsch - Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin

Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin

Einladung zum 23. Kunstsalon im Atelier von Susanne Haun

 

Susanne Haun und ich kennen uns seit vielen Jahren und haben immer wieder Kontakt gehalten, uns gegenseitig besucht, uns ausgetauscht, unsere Erfahrungen mit anderen geteilt und so manche Aktion im Web und Ausstellungen gemeinsam realisiert. Im September des vergangenen Jahres hatten wir die Idee, wieder einmal gemeinsam eine Ausstellung zu realisieren. Deshalb laden wir – Susanne Haun als Zeichnerin und ich als Aquarellist – Sie am Dienstag den 18. Februar 2020 um 18.00 Uhr zu einem Kunstsalon in die die Atelierräume von Susanne Haun in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin ein.

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KunstSalon mit Sussane Haun und FRank Koebsch - Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin
KunstSalon mit Sussane Haun und FRank Koebsch – Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin

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Als Thema haben wir die

 

Kunst auf Zigarrenbrettern im Sinn von Spitzweg und Malchin

 

gewählt. Wie kommt man als Zeichnerin und als Aquarellist auf die Idee eine Ausstellung und eine Diskussion zur Malerei von Spitzweg und Malchin zu realisieren? Nun Susanne hat auf Ihrem Blog in dem Artikel „Raus aus der Komfortzone – rein in die Fläche!“  über Ihre ersten Arbeiten auf Zigarrenkistenbrettern vorgestellt. Ich war in den Letzten Wochen oft auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs. Carl Malchin hat als Maler die Landschaften und das Leben in Mecklenburg in Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert. Etliche meiner Landschaftsaquarelle sowie Bilder auf Dörfern und Städten an Orten entstanden sind, an den auch Carl Malchin gemalt hat.  So war es für mich spannend die Ausstellung „VON BARBIZON BIS ANS MEER. CARL MALCHIN UND DIE ENTDECKUNG MECKLENBURGS“ zu Carl Malchins Bilder im Staatlichen Museum Schwerin zu besuchen. Carl Malchin, Carl Spitzweg und Kollegen haben damals viele Bilder auf Zigarrenkistendeckeln gemalt. Viele Maler und Künstler der damaligen Zeit waren passionierte Zigarrenraucher. Als Beispiele fallen wir sofort Zeichnungen und Fotos von Hinrich Zille und Wilhelm Busch mit ihren Zigarren ein. Für einen Maler habe die Zigarrenkisten noch einen anderen unschlagbaren Vorteil, sie bestanden aus gut abgelagertem Holz. Damit waren sie ein preiswerter und für einen Zigarrenraucher ein fast immer verfügbarer Malgrund. So haben in der Vergangenheit eine Vielzahl vom Malern auf dem Holz der Zigarrenkisten gemalt. Carl Spitzweg ist wahrscheinlich der bekannteste Maler, der ein Teil seiner Ölbilder auf Zigarrenkisten malt. Bei einigen der Bilder ergibt sich auf Größe die Vermutung, dass es sich bei dem Malgrund, um Zigarrenkistendeckel handeln konnte. Bei anderen gibt es eindeutige Beschreibungen über die Art des verwendeten Malgrundes.

 

Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern

 

Es ist schon spannend, wie und auf welche Medien Carl Malchin und seine Kollegen ihre Bilder gemalt haben. In der Ölmalerei werden sehr oft Keilrahmen mit unterschiedlichster Bespannung, Pappen, Holzplatte, Papiere als Malgründe genutzt. Jeder akzeptiert dieses. Doch wenn ich erzähle, dass man auch Aquarelle auf Leinwand, Holz und Metall malen kann, dann werde ich oft fragend angesehen. Dabei ist die Erklärung ganz einfach. Die Maluntergründe werden mit einem Gesso gehandelt, damit die Farben auf den verschiedenen Flächen haften. Dieses machen Ölmaler genauso wie Aquarellisten. Wenn Sie sich für dieses Thema interessieren, dann schauen Sie doch einmal auf folgende Artikel, denn ich hatte in der Vergangenheit für die Zeitschrift Palette die Möglichkeiten von Strukturpasten und Gesso und über die Aquarellmalerei auf Leinwand beschrieben. So war es spannend als mich, als Frau Baumgart, die Museumspädagogin des Staatlichen Museums Schwerin, den Vorschlag macht, dass ich die Ausstellung von Carl Malchin mit Aquarellkursen begleite. In einem der Aquarellkurse haben wir im Museum Winteraquarelle auf Papier und in einem anderen der Kurse Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistenbrettern in Schwerin Mueß gemalt. Auf den Spuren von Carl Malchin und in Vorbereitung dieser Aquarellkurse habe ich einige Miniaturen in Aquarell auf solchen Brettern entstanden. Einige dieser Aquarelle zeigen Motive aus Ahrenshoop, aus dem Freilichtmuseum Klockenhagen, Rostock oder Schwerin.  Hier einige meiner Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern.

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Nach dem gemeinsamen Besuch der Ausstellung von Carl Malchin in Schwerin hatten Susanne Haun und ich die Idee, im Rahmen eines Kunstsalon einen Einblick in die Kunst von Spitzweg und Malchin sowie unsere Zeichnungen und Aquarelle auf Zigarrenkistenbrettern zu geben und mit Ihnen die Gestaltungsmöglichkeiten verschiedene Mal- und Zeichenuntergründen zu diskutieren und auszuprobieren.

Wir würden uns freuen, wenn Sie Zeit nehmen unseren Kunstsalon am 18. Februar 2020 um 18.00 Uhr besuchen,  sich  mit einer Zeichnung oder Malerei auf einem Zigarrenkistenbrett an der Ausstellung beteiligen oder es gemeinsam mit uns an diesem Abend ausprobieren. 😉

 

Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß - Hufe II (c) Aquarell von FRank Koebsch

Reetgedeckte Fachwerkhäuser sind wunderbare Motive

Wenn man in den Dörfern und Städten Norddeutschlands unterwegs ist, entdeckt man schnell:

Reetgedeckte Fachwerkhäuser sind wunderbare Motive

Der Grund dafür scheint ein ganz einfacher zu sein. Diese Häuser haben ihren ganz eigenen Charme und können auf Grund ihres Alters viele Geschichten erzählen. Dieses hat in der Vergangenheit und Gegenwart immer wieder Menschen begeistert, so dass heute etliche diese Häuser noch erhalten sind und in verschiedenster Weise genutzt werden. Diese Begeisterung ist auch der Grund dafür, dass die reetgedeckten Fachwerkhäuser über viele Jahrzehnte immer wieder Motive von Malern und Fotografen waren und sind. Wenn man an Mecklenburg – Vorpommern denkt, dann hat in der Vergangenheit neben den vielen Malern der Künstlerkolonien in Ahrenshoop und Schwaan Carl Malchin etliche dieser Häuser gemalt. Carl Malchin hat von ca. 1870 bis 1920 die Landschaften und das Leben in MV dokumentiert. Einige seiner wunderbaren Bilder zeigen z.B. Katen und Bauernhäuser aus Schwerin Mueß. Ich habe in der Vergangenheit ebenfalls oft gemeinsam mit Malschülern im Rahmen von Aquarellkursen in Schwerin Mueß  gemalt. In den vergangenen Monaten war ich oft auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs und  so war es logisch, dass ich auch wieder gemeinsam mit Malschülern Aquarelle in Schwerin Mueß gemalt habe. Bei meinen Ausflügen dorthin sind immer wieder verschiedene Aquarelle entstanden, wie die Bilder der „Alten Schmiede …“, „Schweriner See …“ „Fachwerkscheune in Schwerin Mueß“. Bei diesen Bildern handelt es sich um Malereien auf Zigarrenkistendeckeln. Heute möchte ich jedoch ein Aquarell eines Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß auf Papier vorstellen. Bei jedem meiner Ausflüge nach Mueß habe ich das Haus Hufe II gewundert. Es ist ein Fachwerkhaus außerhalb des Freilichtmuseums, welches Begeisterung für das alte reetgedeckte Bauernhaus durch eine Familie liebevoll restauriert wurde. Für mich ist es eines der schönsten Häuser in dieser traditionellen Bauweise und so ist in den letzten Wochen das

Aquarellbild „Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß – Hufe II“

entstanden.

Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß - Hufe II (c) Aquarell von FRank Koebsch
Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß – Hufe II (c) Aquarell von FRank Koebsch

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Wer sich für das Haus interessiert, findet einige Informationen auf einer Tafel direkt vor dem Eingang. Im Web findet man leider nur einen Hinweis auf Facebook von Birgit Hesse. Die heutige Landtagspräsidentin Birgit Hesse hatte im Mai 2018 als Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur dem Eigentümer des Hauses Herrn Dr. Kannt die Denkmalplakette für das Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß – Hufe II überreicht. Gemalt habe ich mein Bild von dem alten Bauernhaus mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier von Hahnemühle „Cornwall“ 450 g/m2 rau im Format 36 x 48 cm. Aus meiner Sicht eine gute Kombination von Aquarellpapier und –farben um Verläufe, Details und Lasuren in diesem Bild zu kombinieren.

Bei den Motiven mit den reetgedeckten Bauernhäusern bin ich ein Wiederholungstäter 😉 So habe ich zum Beispiel im Winter in Ahrenshoop das Dornenhaus und im Frühling in Wustrow das Aquarell „Inselgarten“ gemalt. Bei meinen Rügen Aquarellen finden Sie viele Motive von meinen Malreisen auf die Insel.  Wir sind dann meist auf dem Mönchgut unterwegs und entdecken z.B. die Motive in längs der Boddenstraße von Groß Zicker. So habe ich einige Male das Pfarrwitwenhaus dort gemalt, denn dieses Haus ist eines der beliebtesten Motive auf dem Möchgut. Neben dem Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker mit seinem wunderschönen Garten sind dort aber auch Aquarelle entstanden wie „Blütenpracht in der Boddenstraße …“ und „Blühende Gärten in Groß Zicker“ mit alten reetgedeckten Häusern der Insel. Neben den Bildern von Häusern aus Mueß, dem Fischland Darß und Rügen Aquarellen gesellen sich noch Häuser, Scheunen und Katen aus dem Freilicht Museum Klockenhagen. Es gibt immer wieder spannende Motive für Aquarelle aus unseren Dörfern und Städten. Hier ein paar

Schnappschüsse von meinen Ausflügen und einige meiner Aquarelle mit den Reetgedeckte Fachwerkhäuser und Bauernhäusern.

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Wenn Ihnen die Bilder gefallen, dann habe ich noch zwei Tipps für Sie.


Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß - Hufe II (c) Aquarell von FRank Koebsch

Aquarell „Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß – Hufe II“ im Format 36 x 48 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwerin-Mueß - Hufe II“ im Format 36 x 48 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€440,00

Aquarell - Fachwerkscheune in Schwerin Mueß - von Frank Koebschauf einem Zigarrenkistenbrett

Auf den Spuren von Carl Malchin

Ich war in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder unterwegs

Auf den Spuren von Carl Malchin

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Hierfür gab es zwei Gründe. Carl Malchin hat als Maler die Landschaften und das Leben in Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert und an vielen Malorten, an denen er gearbeitet hat, sind auch einige meiner Landschaftsaquarelle und meine Bilder aus den Dörfern und Städten entstanden. Frau Baumgart, Museumspädagogin hatte mich eingeladen die Ausstellung „Von Barbizon bis ans Meer“ von Carl Malchin im Staatlichen Museum Schwerin, mit Aquarellkursen zu begleiten. Also habe ich viele Malorte von Carl Machin besucht und habe mich aus heutiger Sicht mit den Motiven beschäftigt. Ich habe mich mit den Stadtansichten Rostocks mit St. Nikolai, der Ahrenshooper Mühle mit uns ohne Boddenblick, den Motiven im Freilichtmuseum Klockenhagen, in Schwerin Mueß u.a. beschäftigt und die Motive als Aquarell zu malen. Während dieser Zeit sind u.a. die Bilder „Bockwindmühle im Freilichtmuseum Schwerin“, „Frühling an der Ahrenshooper Mühle“, „Schneemann bauen im Park“ und „Nikolaikirche Rostock“ auf verschiedenen Aquarellpapieren entstanden. Wenn man sich auf den Spuren von Carl Malchin, Carl Spitzweg u.a. begibt stellt man fest, dass einige der kleineren Bilder dieser Zeit Malereien auf Zigarrenkistenbrettern sind. Carl Malchin hat hunderte kleine Ölbilder und Skizzen auf kleinen Holzbrettern gemalt. Diese kleinen Formate sind ein interessantes Format und Malgrund für Aquarelle. Also habe ich einige der Motive als Miniatur auf Zigarrenkisten gemalt, wie z.B. die Bilder „Museumsbetrieb bei der Bockwindmühle Klockenhagen“, „Schweriner See bei Mueß“, „Ahrenshooper Mühle“ und „Rostocker Nikolaikirche“. Heute möchte ich zwei weitere Miniaturen als Aquarell auf Zigarrenkistenbrettern vorstellen Viele der Bilder von Carl Malchin zeigen Szenen aus Dörfern und Städten aus der Zeit von 1870 bis 1920. Meine beiden neuen Bilder zeigen deshalb auch Motive aus den Freilichtmuseen Klockenhagen und Schwerin-Mueß. Eines der

Aquarelle auf einem Zigarrenkistenbrett

zeigt ein „Bauernhaus in Klockenhagen“ und das andere Bild eine „Fachwerkscheune in Schwerin-Mueß“. Hier die neuen und bekannten Aquarelle auf den Zigarrenkistenbrettern.

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Fachwerkscheune in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Fachwerkscheune in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Bauernhaus Klockenhagen (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von FRank Koebsch
Bauernhaus Klockenhagen (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von FRank Koebsch

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Heute ist die Malerei auf Zigarrenkistenbrettern etwas Besonderes. Aber zu Lebzeiten von Carl Malchin (1838 – 1923) war angesagt, Zigarren zu rauchen. Es war ein Zeichen der damaligen Lebensart, zeugte von einem gewissen Wohlstand, Männlichkeit und Genuss am Leben. Ich erinnere mich noch an die Zeiten, in den ich selbst geraucht habe. 😉 Viele Maler und Künstler der damaligen Zeit waren passionierte Zigarrenraucher. Als Beispiele fallen wir sofort Zeichnungen und Fotos von Hinrich Zille und Wilhelm Busch mit ihren Zigarren ein. Für einen Maler habe die Zigarrenkisten noch einen anderen unschlagbaren Vorteil, sie bestanden aus gut abgelagertem Holz. Damit waren sie ein preiswerter und für einen Zigarrenraucher ein fast immer verfügbarer Malgrund. So haben in der Vergangenheit eine Vielzahl vom Malern auf dem Holz der Zigarrenkisten gemalt. Carl Spitzweg ist wahrscheinlich der bekannteste Maler, der ein Teil seiner Ölbilder auf Zigarrenkisten malt. Bei einigen der Bilder ergibt sich auf Größe die Vermutung, dass es sich bei dem Malgrund, um Zigarrenkistendeckel handeln konnte. Bei anderen gibt es eindeutige Beschreibungen über die Art des verwendeten Malgrundes. Was damals eine kostengünstige Lösung für eine guten Malgrund war, würde man heute als Upcycling verklären.  Für mich war die Malerei auf Zigarrenkisten eine Möglichkeit sich den alten Meistern wie Carl Malchin zu nähern. Ich hatte versucht, diese Begeisterung für diese Art der Malerei an andere weiter zu geben. Eine der Möglichkeiten hierzu war der Malkurs: Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistenbrettern. An diesem Tag waren wir in Schwerin Mueß und im Staatlichen Museum Schwerin auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs. Einer der Teilnehmer an diesem Aquarellkurs war Wolfgang Bergt. Wolfgang zeichnet und malt seit vielen Jahren Öl. Er hat sich viele Fähigkeiten und Wissen durch das Studium der alten Meister angeeignet. So war für mich sein Feedback zu dem Kurs und der Aquarellmalerei auf Zigarrenkisten spannend. Wolfgang Bergt hatte mir nach dem Workshop folgende Zeilen geschickt.

Kunstwissenschaftler wissen: Aquarellpigmente müssen so fein sein, dass sie von den Papierfasern absorbiert werden. So kann das „duftige“ Aussehen eines guten Aquarells entstehen.

Aquarell und Papier gehören nach allgemeiner Meinung zusammen, denn anders als bei der Öl- oder Temperamalerei, wo das Mal- oder Bindemittel die Pigmente aneinander und an die Grundierung bindet, haben hier die Bindemittel nur eine Schutzfunktion, um ein Gerinnen oder Flocken der Pigmente zu verhindern. Um weiße Flächen oder Lichter zu erzielen, lässt man den Papierton unberührt stehen.

Zum Aquarellgrund Papier findet man in der Wikipedia: „Das zum Aquarellieren geeignete Papier muss saugfähig, mit einer rauen Textur versehen und dennoch glatt genug sein, dass sich die im Wasser gelösten Farbpigmente gleichmäßig verteilen und anhaften können. … Seltener sind textile Malgründe wie Seide oder Leinwand. Aquarellartige Bilder auf nicht saugendem Untergrund verlangen den Einsatz alternativer Farben (zum Beispiel Acryl) oder besonderer Haft- und Bindemittel.“

Als ich von dem geplanten Aquarellkurs auf Zigarrenkistenholz von Frank Koebsch und dem Museum Schwerin erfahren hatte, war ich daher skeptisch: Aquarell auf Holz? Das ist doch ein Widerspruch. Auf den Spuren von Carl Malchin, der plein air auf Zigarrenkistendeckeln gemalt hatte, sollten Mecklenburger Landschaften aquarelliert werden.

Zigarrenkistenholz ist sogar ungrundiert hervorragend geeignet, draußen schnelle Ölskizzen anzufertigen. Das hatte ich ausprobiert.

Für Aquarelle ist Papier dagegen das beste Material. Skeptisch und neugierig habe ich neben sieben anderen Künstlerinnen und einem weiteren Maler an dem Workshop teilgenommen.

Schweriner See (c) Aquarell von Wolfgang Bergt auf einem Zigarrenkistenbrett
Schweriner See (c) Aquarell von Wolfgang Bergt auf einem Zigarrenkistenbrett

Unbestritten stimmt die ganze Theorie. Aber Frank Koebsch ist es gelungen, einen neuen Weg zu beschreiten. Das Holz wird natürlich weiß grundiert. Dabei kann man schon Einfluss auf die Struktur nehmen. Beim Malen muss man beachten, dass das Wasser nicht über den Untergrund abgeleitet werden kann, sondern verdunsten muss. Das dauert etwas länger. Zum Schluss wird das Bild mit einem matten Fixativ stabilisiert. So braucht es auch kein Passepartout und kein Glas, sondern kann wie ein Tafelbild präsentiert werden.

Vielleicht war ich Zeuge bei der Entstehung eines neuen Genres.

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Danke Wolfgang für Dein Feedback und Dein Aquarell vom Schweriner See. 😉

Am 05. Januar 2020 dem Tag der Finissage der Ausstellung „Von Barbizon bis ans Meer“ gibt es die Möglichkeit, dass Sie als Besucher des Staatlichen Museums neben den Bildern von Carl Malchin auch die Ergebnisse der Aquarellkurse und einige meiner Bilder bewundern können.

Wenn Sie sich für die Aquarelle auf den Zigarrenkistenbrettern „Bauernhaus in Klockenhagen“ und „Fachwerkscheune in Schwerin-Mueß“ interessieren, dann können Sie diese Bilder hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Fachwerkscheune in Schwerin Mueß (c) Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Aquarell „Fachwerkscheune in Schwerin-Mueß“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,5 x 22,5 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Fachwerkscheune in Schwerin-Mueß“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,5 x 22 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€125,00

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Aquarell - Museumsbetrieb bei der Blockwindmühle Klockenhagen - von Frank Koebsch auf einem ZIgarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Aquarell – Museumsbetrieb bei der Blockwindmühle Klockenhagen

Aquarell – Museumsbetrieb bei der Blockwindmühle Klockenhagen

Auf den Spuren von Carl Malchin – Mühlen in Mecklenburg – Vorpommern

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Heute ich möchte ich ein weiteres Aquarell vorstellen, das in den vergangenen Monaten entstanden ist, als ich auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs war. Carl Malchin hat Landschaften und das Leben in Mecklenburg – Vorpommern dokumentiert und hat hierbei etliche Bilder als Malerei auf Zigarrenkistendeckel erstellt. Auf Einladung des Staatlichen Museums Schwerin, das am 04. Juli 2019 die Ausstellung „Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs“ eröffnet hat, konnte ich gemeinsam mit Malschülern im Rahmen eines Aquarellkurses  Landschaftsaquarelle auf Zigarrenkistenbretten in Schwerin Mueß und der Kreativwerkstatt des Staatlichen Museums malen.  In Vorbereitung auf die Aquarellkurse und die Ausstellung von Carl Malchin im Staatlichen Museum Schwerin  habe ich auch das Freilichtmuseum Klockenhagen besucht, denn dort wird mit dem Slogan „Erleben Sie das alte Mecklenburg“ geworben. Dort lassen sind z.B. wunderbare Motive für Bilder mit reetgedeckten Häusern und einer Bockwindmühle finden. Ich habe diese Möglichkeit genutzt und dort vor Ort Aquarelle mit Ansichten von Dörfern gemalt.  Das erste Bild welches ich dort plein Air gemalt hatte, war das Aquarell „Bockwindmühle im Freilichtmuseum Klockenhagen“. Es war ein wunderbarer sonniger Tag, den viele Besucher genauso wie ich nutzten, um den Museumsbetrieb bei der Bockwindmühle Klockenhagen zu erleben. Als ich mein Aquarell von der Mühle im Format 30 x 40 cm malte, fuhr immer wieder ein Pferdefuhrwerk durch mein Blickfeld und Besucher spazierten durch das Museum. Ich habe eine kleine Pause beim Malen genutzt und haben ein paar Fotos und eine Skizze von der Szene gemacht. Zuhause habe ich dann auf Basis meine Skizze und den Fotos diese Miniatur in Aquarell von der Bockwindmühle in Klockenhagen auf einem Zigarrenkistenbrett gemalt.

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Museumsbetrieb bei der Blockwindmühle Klockenhagen (c) Aquarell auf einem ZIgarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Museumsbetrieb bei der Blockwindmühle Klockenhagen (c) Aquarell auf einem ZIgarrenkistenbrett von Frank Koebsch

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Es hat Spaß gemacht Miniatur in Aquarell vom „Museumsbetrieb bei der Bockwindmühle Klockenhagen zu malen. Das Bild reiht sich in die Reihe der Aquarelle ein, die im Rahmen meiner Ausflüge auf den Spuren von Carl Malchin entstanden sind, wie meine Bilder von der Ahrenshooper Mühle, der Rostocker Nikolaikirche und dem Schweriner See bei Mueß. Aber noch spannender ist es, die heutige Ansicht der Mühlen mit den Motiven von Carl Malchin zu vergleichen. Während ich in meinen Aquarellen, Spaziergänger bei Sonnenschein eingefangen habe, hat Carl Malchin in seinen  Bildern mit den Wasser- und Windmühlen die Landbevölkerung in täglichen Arbeitsleben gemalt. Es liegen über 100 Jahre Abstand zwischen den Entstehungszeitpunkten der Bilder und das Leben hat sich gravieren geändert. Zu Zeiten Carl Malchins waren die Mühlen wichtige Produktionsstätten, heute sind sie Teile eines Museums, Cafés, Ausstellungsorte, Ferienwohnungen, Wohnhäuser, o.a.. Hier ein paar

Bilder von Mühlen in Mecklenburg – Vorpommern.

von „damals“ und heute..

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Es ist spannend sich auf den Spuren der alten Meister zu begeben. Wenn Sie sich auch für Landschaftsmotive, Bilder aus den Städten und Dörfern interessieren, dann habe ich noch zwei Tipps für Sie.

Kommen Sie doch am 30. November 2019 in das Staatliche Museum Schwerin. Entdecken Sie gemeinsam mit uns in einer Führung durch die Ausstellung über Carl Malchin die wunderbaren Winterbilder Malchins und malen Sie in dem Aquarellkurs

WANN WIRD ES WIEDER EINMAL RICHTIG WINTER? ENTDECKUNGEN IN DEN BILDERN VON CARL MALCHIN 

gemeinsam mit uns Winteraquarelle in der Kreativ Werkstatt des Museums.

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Wenn Sie sich für das Aquarell „Museumsbetrieb bei der Bockwindmühle Klockenhagen“ interessieren, dann können Sie hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.

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Museumsbetrieb bei der Blockwindmühle Klockenhagen (c) Aquarell auf einem ZIgarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Aquarell „Museumsbetrieb bei der Blockwindmühle Klockenhagen“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,5 x 22 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Museumsbetrieb bei der Blockwindmühle Klockenhagen“ auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 14,5 x 22 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

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