5 - Farbauftrag für das Abendrot im Aquarell Abend am Nienhäger Gespensterwald (c) Frank Koebsch

Abend am Nienhäger Gespensterwald – als Motiv für eine Auftragsarbeit

Abend am Nienhäger Gespensterwald – als Motiv für eine Auftragsarbeit

Maritime Aquarelle mit Sonnenuntergangsstimmungen

Ich male gerne Motive mit Landschaften von der Ostsee. Etliche dieser Aquarelle sind Plein Air während der Malreisen auf die Insel Rügen oder nach Kühlungsborn entstanden. Andere maritime Aquarelle haben ich nach Ausflügen an die Küste nach Fotos gemalt. Irgendwann im August erhielt ich eine Mail, ob ich nicht Lust hätte, ein Aquarell mit einer Sonnenuntergangsstimmung vom Nienhäger Gespensterwald als Auftragsarbeit zu malen. Von der Idee war ich schnell zu begeistern. Abendstimmungen an der Ostsee und anderen Meeren sind für mich immer wieder tolle Motive. Egal ob beim Schiffe gucken in Warnemünde, bei der Beobachtung eines Lotsenboot bei Sonnenuntergang am Vinga Fyer, an Abenden am Darßer Ort, im Hafen von Gager oder am Strand von Kühlungsborn es ist immer wieder ein Erlebnis, wenn die untergehende Sonne die Motive in ein ganz besonderes Licht taucht.

Aquarelle und Fotos vom Nienhäger Gespensterwald

Aquarelle mit den Steilküsten der Ostsee, wie in Heiligendamm und auf Rügen am Reddevitzer Höft, Groß und Klein Zicker und Nienhagen und den Küstenwäldern an der Ostsee sind in meinen maritimen Aquarellen auch zu finden. Aber zu dem Nienhäger Gespensterwald habe ich eine ganz besondere Beziehung. Wir sind dort oft in dem Wald und am Strand unterwegs, denn es ist einfach herrlich dort spazieren zu gehen. Die Buchen in dem Küstenwald sind geformt vom Wind und Sturm über der Ostsee. Die Ursprünglichkeit wird dadurch unterstützt, dass das Gebiet seit Jahren unter Naturschutz steht. So ist es nicht verwunderlich, dass der Gespensterwald viele Liebhaber hat. Fotografen und Maler haben dort immer wieder versucht ganz besondere Lichtstimmungen bei Nebel und der tiefstehenden Sonne einzufangen. Je nach Jahreszeit und Licht verändert sich aus Aussehen des Waldes stark. Ich habe dort bereits viele Male gemeinsam mit Malschülern an der Ostsee oder auf der Steilküste gemalt. Einmal hat mich so gar der NDR nach Nienhagen begleitet. Hier ein paar Schnappschüssen von meinen Erlebnissen dort.

Meine Kunden hatten Ihre ganz eigenen Erlebnisse und Vorstellungen als Motiv von diesem herrlichen Fleckchen Küste an der Ostsee. Dieses begann schon mit dem Format des Bildes. Klar male ich auch einmal Miniaturen auf Aquarellpostkarten im Format 10,5 x 15 cm oder Zigarrenkistenbretter im Format 14,8 x 22 cm, aber die meisten Aquarelle entstehen bei mir in den Formaten 30 x 40 cm oder 36 x 48 cm. Wenn die Bilder größer werden sollen, dann wähle ich ganze oder halbe Blätter im Format 56 x 76 cm oder 38 x 46 cm. Aber diesen Mal wollten die Kunden ein gerahmtes Aquarell im Format von 74 x 94 cm.

Spaziergang am Darßer Weststrand (c) Aquarell von Frank Koebsch
Spaziergang am Darßer Weststrand (c) Aquarell von Frank Koebsch

Ein so großes Aquarell zu malen, hatte für mich einen besonderen Reiz, denn immer wieder ergibt sich die Frage: Wie groß ist das richtige Format für ein Aquarell? Wenn man sich die Aquarelle „Gespensterwald von Nienhagen“ und „Strandspaziergang bei Nienhagen“ in den Formaten 24 x 32 cm und 36 x 48 cm anschaut, dann geben diese kleinen Bilder nur wenig von dem Charme eines Küstenwaldes mit seinen bizarren Bäumen wieder. Dieses ist in dem Aquarell „Spaziergang am Darßer Weststrand“ mit dem Format 56 x 78 cm schon wesentlich besser gelungen. Eine größeres Blatt bietet bei der Gestaltung und Ausarbeitung eines Motives viel mehr Möglichkeiten. Doch schauen Sie selbst wie das

Aquarell „Abend am Nienhäger Gespensterwald

Schritt für Schritt entstanden ist. Da die Kunden das Motiv vorgegeben hatten, hat die Arbeit bei mir mit einem Vorschlag für die Rahmung und die Papierauswahl begonnen. Es gibt ganz verschiedenen Möglichkeiten Aquarelle zu rahmen.  Mit der Wahl des Rahmens und Passepartouts kann die Wirkung eines Bildes wesentlich beeinflusst werden und gleichzeitig kann zwischen der Umgebung des Bildes und dem Motiv vermittelt werden. Bei einem Bild in dieser Größe empfehle ich gerne Halbe Magnetrahmen. Diese Rahmen bringen die notwendige Stabilität mit und sehen mit den schmalen Holz- oder Metallleisten elegant aus. Unsere Kunden haben einen Halbe Magnetrahmen Classic mit einem Profil Alu 12, Edelstahl gebürstet und mit entspiegeltem Glas gewählt. Ich bin kein großer Freund von entspiegelten Gläsern, aber da das Bild im rechten Winkel zu großen Panoramafenstern hängen sollte, macht diese Wahl Sinn. Aus Passepartout wollten unsere Kunden verzichten. Sie wählten stattdessen einen schmalen weißen umlaufenen Rand zwischen dem Aquarell und dem Rahmen. Eine schlichte elegante Rahmung, die zu dem Einrichtungsstil der Kunden passte.

Die Suche nach dem richtigen Aquarellpapier war relativ einfach. Einmal gibt es für ein Bild in der Größe von 74 x 94 cm nur noch wenige Papierhersteller das passende Material liefern. Ich habe mich für ein LANA Aquarellpapier 640 g/m² matt entschieden.  Das Blatt habe ich aus einem Bogen 104 x 152 cm gerissen, so dass sich umlaufend die Anmutung eines Randes von Büttenpapier ergab. Es war eines der größten Bögen, die ich je verarbeitet hatte. Es war einfach interessant, die verschiedenen Papierformate aus unserem Materialvorrat mal zusammen zu legen. Die Papierformate reichten von 10 x 10 cm bis zu 104 x 152 cm. 

Bei der Wahl des Aquarellpapiers kommt es dann auf die verschiedenen Papiermischungen und die Oberflächen an, denn diese machen den Unterschiede im Zusammenspiel mit dem Farben und dem Wasser aus. Bei meiner Malerei, einem Zusammenspiel von Nass in Nass für die Verläufe und verschiedenen Lasuren für die Tiefen im Bild kommt mir eine matte Oberfläche des Papiers sehr entgegen. Ich habe die Aquarellpapiere bereits in der Vergangenheit austesten können. Das Lana Papier habe ich z.B. bei dem Wild Life AquarellParty am Strand“ und den Löwenzahn AquarellFarben der Sommerwiese“ u.a. ausprobieren. Nach einer Vorzeichnung bin ich dann mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf das Papier gegangen. Bei den großen Formaten wähle ich auch die passenden Aquarellpinsel und Farbbehälter. Mit den ½ Näpfchen aus meinem Aquarellkasten komme ich hierbei nicht weiter. Ich nutze dann statt der Näpfchen die Schminckefarben aus den Tuben. Für die großen Flächen nutzte ich 50er Pinsel der Serie 5080 von da Vinci. Die Pinsel liegen mir gut in der Hand und ich kann mit den Pinselhaaren aus den Synthetikfasern sehr gut die Farbaufträge realisieren und sanfte Farbübergangen realisieren. Die erste Herausforderung war das Anlegen des Himmels mit dem Blau in der Höhe, dem Orange über der Ostsee und den Wolken.

Nach dem Anlegen des Himmels habe ich begonnen, den Wald zu gestalten. Da die Flächen zwischen den Stämmen der Silberbuchen durch den Schatten des Waldes in Richtung Hintergrund immer dunkler werden, habe ich mit verschiedenen Grautönen diese Flächen angelegt. Hierbei konnte ich wunderbar mit den Verläufen in den verschiedenen Lasuren spielen und Schritt für Schritt habe ich in Negativtechnik die Baumstämme herausgearbeitet. Das Malen der Stämme auf dieser Art und Weise ist Fleißarbeit und man muss aufpassen, dass man noch den Wald vor lauter Bäumen sieht. 👍😊

Für das Anlegen des Laubdaches über den Stämmen habe ich verschiedene Techniken kombiniert. Die Untergründe für die weit entfernten Bäume habe ich flächig als Lasur angelegt und das Laub dann mit einem gespreizten Pinsel oder der Pinselspitze aufgetupft. Für das Laub der vorderen Bäume habe ich die Strukturen mit Gemüsenetzen in mehreren Schichten von verschieden Farbtönen aufgetragen. Ergänzt habe ich diese durch Lasuren, um Äste und Zweige in Negativtechnik herauszuarbeiten und verschiedene Spritztechniken. Das Laub auf diese Art zu malen, war eine reine Fleißarbeit.

Nach dem Laub habe ich die Baumriesen im Vordergrund gestaltet. Die Buchen werden ständig von dem Wind über der Ostsee geformt. Die Stürme haben etliche der alten Bäume entwurzelt, geknickt oder haben ihnen viele Äste geraubt. Lasur für Lasur habe ich die Stämme und Äste der Buchen gestaltet. Zum Abschluss habe ich durch das Granulieren mit einem „trockenen Pinsel“ etwas Struktur auf der Rinde angedeutet. Als ich dann zwischen den Bäumen, das erste Grün für die Vegetation am Waldboden eingebracht habe, veränderte sich die Stimmung im Bild. Die Flächen zwischen den Bäumen, die Bank und die Schatten habe ich mit verschiedenen Lasuren gestaltet. Gerade durch die Schatten ergaben sich die notwendigen Kontraste im Vordergrund des Aquarells. Spannend war es dann noch einmal, um die richtigen Farbtöne auf dem Weg und dem Sand am Strand sowie den Farbverlauf der Ostsee zu finden. Hierbei habe ich dann mit Wasser und meinen Aquarellfarben gespielt und ganz schnell wellte sich auch das 600 g/m2 schwere Papier. Nach dem Trockenen brachte ich nach und nach immer mehr Details wie die Wellen auf dem Wasser, die Gräser, die Baumwurzeln, die Gänse im Abendrot, die Personen im Hintergrund u.a. ein. Der Weg erhielt noch die notwendigen Schatten durch die Wölbung und die Baumwurzeln als Lasuren und etliche Spritzer für Steine und lose Erde. Ganz zum Abschluss habe ich dann die Person im Vordergrund gestaltet und mit einem Mal hatte sich das Motiv nach etlichen Stunden zusammengefügt.

Es hat Spaß gemacht, dass Aquarell „Abend am Nienhäger Gespensterwald“ in diesem Format zu malen. Spannend war es dann, das Aquarell zu rahmen und den Kunden zu präsentieren. Sie konnten zwar anhand der Fotos verfolgen, wie „Ihr“ Bild entstanden ist, aber wie das Original gerahmt an dem vorgesehenen Platz wird, ist dann doch noch einmal etwas ganz anderes. Hier das fertige Aquarell „Abend am Nienhäger Gespensterwald“

Abend am Nienhäger Gespensterwald (c) Aquarell von Frank Koebsch
Abend am Nienhäger Gespensterwald (c) Aquarell von Frank Koebsch

Noch einmal besten Dank an die Kunden für das Vertrauen, Ihren Auftrag umsetzen zu können. Vielleicht habe Sie auch ein Sehnsuchtsmotiv, dass Sie gemalt haben möchten. Wenn ja, sprechen Sie mich an, vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit, dass ich das Motiv in Ihrem Auftrag male.

Aquarell - Gemeinde Blankenhagen anno 1933 - auf einem Zigarrenkistenbrett (c) Frank Koebsch

Gemeinde Blankenhagen anno 1933 © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Gemeinde Blankenhagen anno 1933 © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Eine Auftragsmalerei für ein Geburtstagsgeschenk

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Wir freuen uns immer wieder, wenn unsere Aquarelle zu besonderen Anlässen gekauft und verschenkt werden. Ich hatte in der Vergangenheit schon ein paar Mal über solche Bilder berichtet, zum Beispiel über

Heute möchte ich das Aquarell „Gemeinde Blankenhagen anno 1933“ vorstellen, dass ich als Auftragsmalerei für einen Geburtstags gemalt habe. Einige meiner Landschaftsaquarelle und auch verschiedene Bilder aus den Dörfern und Städten Mecklenburg – Vorpommerns habe ich als Malerei auf Zigarrenkistenbrettern realisiert. Diese Aquarelle sind entstanden, als ich auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs war. So war ich auch auf dem Fischland – Darß – Zingst unterwegs und habe zu Beispiel die Ahrenshooper Mühle, den Kunstkarten und einige Motive im Freilichtmuseum Klockenhagen gemalt. Ich habe mir Zeit genommen, um das „Alte Mecklenburg“ in Klockenhagen zu erleben. Zwei der Aquarelle, die dort als Miniaturen auf einem Zigarrenkistenbrett entstanden sind, hatte eine Kundin als Geschenk für Ihre Mutter gekauft, da die alte Dame dort in der Nähe aufgewachsen ist. Die Aquarelle „Bauernhaus in Klockenhagen“ und „Museumsbetrieb bei der Bockwindmühle Klockenhagen“ hatten die Seniorin begeistert.

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Zum Geburtstag wurde ich nun gefragt, ob es möglich ist, ein weiteres Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett zu malen. Dieses Mal sollte es ein Motiv aus der Gemeinde Blankenhagen sein, welches die Rentnerin aus ihrer Kindheit kannte. Nun eine Ortsbesichtigung in Blankenhagen und eine Recherche im Web ergaben, dass die Dorfkirche und die renovierte Pfarrei als Motiv in Frage kamen. Nachdem ich einen Eintrag in das Festbuch zur 700-Jahrfeier der Gemeinde Blankenhagen mit einer Fotografie aus dem Jahr 1933 gefunden hatte, machte ich mich mit dieser alten Aufnahme und eigene Fotos für die Kirche und das Pfarrhaus an die Arbeit. Entstanden ist das Aquarell „Gemeinde Blankenhagen anno 1933“. Entstanden ist mein Bild in der Tradition der alten Meister wie Carl Spitzweg und Carl Malchin auf einem Zigarrenkistendeckel mit meinen Aquarellfarben von Schmincke. Ob dieses Bild dem Geburtstagskind gefallen wird?

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Gemeinde Blankenhagen anno 1933 © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch
Gemeinde Blankenhagen anno 1933 © Aquarell auf einem Zigarrenkistenbrett von Frank Koebsch

Rahmenauswahl für das Aquarell von der Alten Schule in Sanitz (c) Frank Koebsch (2)

Bi uns to hus – Aquarelle und Ausstellungen

Bi uns to hus – Aquarelle und Ausstellungen

Aquarelle aus Sanitz und der Region

Hanka und ich leben seit etlichen Jahren in Sanitz, eine Gemeinde östlich von Rostock. Die kleine Gemeinde ist unsere Heimat. Hier leben und malen wir. Viele unsere Aquarelle entstehen hier in unserem „Atelier“ und einige diese Bilder zeigen auch Motive aus Sanitz und der Umgebung. Wenn möglich versuchen wir Menschen mit einzubinden. Wenn möglich teilen wir unsere Freude an der Malerei mit anderen. Wir malen mit Kindern und zeigen unsere Bilder in kleinen Ausstellungen in der Region, wie in Bad Sülze, Griebenow, Bützow, Graal Müritz, Kühlungsborn, Groß Lüsewitz, Bad Doberan, … Unsere Ausstellungen tragen Namen „Bei uns entdeckt“ oder „Bi uns to hus“. Es ist spannend und schön den Menschen zu zeigen, welche Motive wir bei uns entdeckt haben, welche Augenblicke wir bei uns zuhause in unseren Aquarellen eingefangen haben. Hier einige meiner Bilder mit Landschaften und Szenen aus den Dörfern.

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Einige dieser Bilder haben bereits in der Vergangenheit ein neues zuhause gefunden. Andere Aquarelle hatten wir anderen im September zum See- und Parkfest in Groß Lüsewitz ausgestellt. Es war spannend, unsere Bilder Menschen aus Sanitz und Umgebung zu zeigen und sich mit ihnen über die Motive und die Geschichten hinter unseren Aquarellen zu unterhalten. Einer Besucherin der Ausstellung gefiel, was wir zeigten und erzählten. Das Ergebnis unserer Unterhaltung war, dass sie mich fragte, ob ich ihr Haus malen kann. Auftragsmalerei ist immer mit besonderen Herausforderungen verbunden, aber in diesem Fall hatte ich freie Hand und so ist das Aquarell von der alten Schule in Sanitz entstanden. Aus Fachwerkhaus aus dem Jahr 1835 befindet sich in der Fritz Reuter Str. 31 in unmittelbarer Umgebung der Sanitzer Kirche.  Das Gebäude habe ich sogar schon als unbedeutendes Detail im Hintergrund des Aquarells „Sanitzer Kirche im Sonnenlicht“ gemalt. Es war spannend ein Haus neu zu entdecken, am dem fast täglich vorbeigeht. Gemalt habe ich das Bild „Die alte Schule in Sanitz“mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Aquarellpapier von Hahnemühle „Cornwall“ 450 g/m2 rau im Format 30 x 40 cm. Aus meiner Sicht eine gute Kombination von Aquarellpapier und –farben um Verläufe, Details und Lasuren in diesem Herbstaquarell zu kombinieren.

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Die alte Schule in Sanitz (c) Aquarell mit einem Fachwerkhaus von Frank Koebsch
Die alte Schule in Sanitz (c) Aquarell mit einem Fachwerkhaus von Frank Koebsch

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Ich habe auf Wunsch der Kundin passend zu den Farben vom Herbst im Sanitz in einem Holzrahmen gerahmt. Die Kundin hat sich mit Ihrem Aquarell „Die alte Schule in Sanitz“ einen alten Wunsch erfüllt und freut sich über ihr ganz spezielles Weihnachtsgeschenk. Das Bild hat schon einen Platz in ihrer Wohnung gefunden. Es hat Spaß gemacht, wieder ein Aquarell mit einem Motiv aus Sanitz zu malen, wo wir zuhause sind.

Vielleicht haben Sie Interesse, dass ich für Sie auch ein Motiv male, dann finden Sie hier die Angebotsgrundlagen für Auftragsarbeiten von mir.

Ein Mohnaquarell als Geburtstagsgeschenk

Ein Mohnaquarell als Geburtstagsgeschenk

Sommerfeld (c) ein Mohn Aquarell von Frank Koebsch

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Ich habe mitten im Winter ein typisches Sommermotiv – ein Mohnaquarell gemalt. Das Bild ist im Februar nicht aus Sehnsucht nach den Farben des Sommers entstanden oder um der Winterblues zu vertreiben, sondern es war eine Auftragsmalerei zu einem 80. Geburtstag. Die Motivwahl ist für ein Geschenk nicht verwunderlich, denn die Mohnaquarelle gehören immer wieder zu den beliebtesten Bildern. Um mich auf den Sommer einzustimmen, habe ich meine Fotos z.B. vom Mohn an Feld- und Wiesenrändern herausgesucht. Es gibt aber genauso wunderbare Ecken in unserem Land mit riesigen wilden Mohnfeldern oder kleine beschaulichen Flecken mit Mohn in idyllischen Klostergärten. Bei der Suche nach einem Motiv in meinen Fotos musste ich feststellen, dass Mohnaquarelle zu jeder Jahreszeit begeistern können, es kommt nur auf die Dosis an 😉 Entstanden ist Aquarell „Sommerfeld“.

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Sommerfeld (c) ein Mohn Aquarell von Frank Koebsch
Sommerfeld (c) ein Mohn Aquarell von Frank Koebsch

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Gemalt habe ich das Mohnaquarell mit meinen Schmincke Aquarellfarben auf Hahnemühle Echt Bütten Aquarellkarton Leonardo   600 g/m2 matt. Aus meiner Sicht ist dieses eine gute Kombination von Aquarellpapier und –Farben für dieses Motiv. Einerseits konnte ich mit Verläufen und Lasuren, die nötigen Kontraste für die vorderen Mohnblüten, die Kapseln, die im Licht flirrenden Härchen an den Stielen zu realisieren. Gleichzeitig ermöglichte es mir für den Hintergrund immer diffuser zu werden, um ein wenig Tiefe zu erzeugen.

Ich freue mich immer wieder, wenn unsere Aquarelle zu ganz besonderen Anlässen gekauft oder in Auftrag gegeben werden. Es ist schon eine Auszeichnung für uns, wenn sich die Käufer unsere Bilder z.B. das Kranichaquarell „Hochzeit im Weiß“ ihrer Freundin zum Geburtstag 😉 oder Aquarelle aus Bad Doberan als Hochzeitsgeschenke, Maritime Aquarelle als Urlaubserinnerung und Weihnachtsgeschenk, Miniaturen als Nikolausgeschenk oder ein Motiv für die Verabschiedung einer Mitarbeiterin in den Ruhestand aussuchen. Die Menschen möchten Ihren Lieben ja etwas ganz besonderes Schenken und wenn dann ab und zu auf der Wunschliste eines unsere Aquarelle steht ist dieses einfach schön. Besonders interessant ist es dann, wenn wir auch noch Feedback von den Beschenkten bekommt und sieht, wo die Bilder ihren neuen Platz gefunden haben.

Das Mohnaquarell „Sommerfeld“ konnte ich persönlich überreichen und auch gleich aufhängen. Ich habe mich mindestens genauso gefreut, wie das Geburtstagskind ;-).

Faszination Kinderkarussell

Überlegungen zu einer neuen Serie von Aquarellen

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Nun nach einer Zeit mit Auftragsmalerei kann ich wieder einem freien Thema widmen. Am liebsten möchte ich wieder eine kleine Serie von Aquarellen, wie z.B. zu den Themen Disteln, Jazz oder  Ballett und Tanz erstellen. Doch zu welchem Thema – Winterbilder mit Schnee u.a. sind nicht so wirklich mein Ding, denn es überwiegt schon die Sehnsucht nach dem Frühling und ich möchte den Winter heute schon austreiben. Aber ich hatte schon einmal unter der Überschrift antizyklische Arbeiten im März typische Motive aus dem Herbst, Kinder beim Laternegehen gemalt. Nun wie wär´s denn mal mit einer Serie von Aquarellen von weiteren Kinderträumen. Kennen Sie auch die Faszination von den Karussells auf Kinder aber auch auf viele Erwachsene? Ich meine nicht die großen Fahrgeschäfte sondern wirklich die Karussells mit den Pferden und  kleinen Autos, Fahrrädern, Lokomotiven und und …. Meist denkt man an eigene Erlebnisse oder den Erlebnissen der Kinder auf einer Kirmes, einem Volksfest oder bei uns auf den Rostocker Weihnachtsmarkt zurück. Dort standen Nicki (unsere Tochter) und ich vor einigen Wochen mit einem Glühwein neben einem Kinderkarussell, die Lichter flimmerten und … Nun ich werde versuchen, in den Wochen ein paar Szenen aufs Papier zu zaubern. Vielleicht  lassen Sie sich ja auch von der Faszination anstecken.

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Ich habe mich ein wenig von dieser Faszination anstecken lassen und habe begonnen eine Serie von Aquarellen zu diesem Thema zu malen. Hier finden Sie die Links zu den Aquarellbildern

Aquarell auf Leinwand als Auftragsarbeit in Rottach Egern

Das Jägerhaus als Aquarell auf Leinwand

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Ich hatte in den vergangenen Tagen über einen neuen Auftrag für ein Aquarell aus Rottach Egern berichtet. Zur Einstimmung hatte ich den Garagenkomplex als Aquarell „Indian Summer am Tegernsee“ gemalt. Heute möchte ich Ihnen das Jägerhaus vorstellen. Für mich als Nordlicht von der Ostsee ist dieses ein wirklich ein wunderbares Haus am Tegernsee. Nach einem ersten  Aquarell auf Papier für das Jägerhaus habe ich entsprechend dem Wunsch meiner Auftraggeberin folgendes Aquarell auf Leinwand gemalt.

Das Jägerhaus in Rottach Egern (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch
Das Jägerhaus in Rottach Egern (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

P.S.: In diesem Beitrag finden Sie weitere Bilder, die als Auftagsmalerei entstanden sind.

P.S.S. Wenn Sie sich für Aquarelle auf Leinwand interessieren, finden Sie hier eine Auswahl von weiteren Motiven für diese Maltechnik.

Aquarell als Auftragsarbeit in Rottach Egern

Das Jägerhaus als Aquarell auf Papier

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Ich hatte in den vergangenen Tagen über einen neuen Auftrag für ein Aquarell aus Rottach Egern berichtet. Zur Einstimmung hatte ich den Garagenkomplex als Aquarell „Indian Summer am Tegernsee“ gemalt. Heute möchte ich Ihnen das Jägerhaus vorstellen. Für mich als Nordlicht von der Ostsee ist dieses ein wirklich ein wunderbares Haus am Tegernsee. Doch schauen Sie selbst …

Das Jägerhaus in Rottach Egern (c) Aquarell von Frank Koebsch
Das Jägerhaus in Rottach Egern (c) Aquarell von Frank Koebsch

P.S.: In diesem Beitrag finden Sie weitere Bilder, die als Auftagsmalerei entstanden sind.

Auftrag aus Rottach-Egern

Haus vom Ufer des Tegernsee

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Heute möchte ich das Motiv meiner nächsten Auftragsarbeit vorstellen. Ich habe die Aufgabe ein wunderschönes Haus aus Rottach-Egern, das Jägerhaus als Aquarell zu malen. Na mal sehen, wie ich das Thema angehe …

Jägerhaus in Rottach-Egern Auszug aus dem Exposé von REMAX
Jägerhaus in Rottach-Egern Auszug aus dem Exposé von REMAX

P.S.: In diesem Beitrag finden Sie weitere Bilder, die als Auftagsmalerei entstanden sind.

 

Auftragsarbeit in Aquarell auf Leinwand

Ein Haus in Großhöhenrain als Auftragsmalerei

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Nun ich habe es wirklich geschafft, die Auftragsmalerei  für das Haus in Großhöhenrain am dritten Advent fertig zu stellen. Jetzt ist die Aquarellfarbe auf der Leinwand gut durch getrocknet und ich habe das Bild mit einem Aquarell-Fixativ behandelt. Nun geht es gut verpackt auf die Reise in den Süden – Deutschlands. Das Bild wird begleitet von eine Vielzahl von Wünschen, möge das Aquarell den neuen Besitzern des Hauses Glück bringen.

Haus in Großhöhenrain (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch
Haus in Großhöhenrain (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

P.S. Hier finden Sie einen Artikel zu der Entstehungsgeschichte dieses Aquarells.
P.S.S.: In diesem Beitrag finden Sie weitere Bilder, die als Auftagsmalerei entstanden sind.

Auftragsarbeit in Aquarell

Ein Haus in Großhöhenrain als Auftragsmalerei

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Skizze Haus Großhöhenrain (c) Frank Koebsch (2)
Skizze Haus Großhöhenrain (c) Frank Koebsch (2)

Wenn Sie ab und zu in meinen Blog schauen, erinnern Sie sich vielleicht noch an den Beitrag „Wie male ich ein Haus?“ Ich hatte in den Artikel nur ein paar Skizzen für eine weitere Auftragsarbeit gezeigt. Die Skizzen waren Teil einer Auftragsmalerei auf Leinwand und ich möchte Ihnen heute zeigen, was zu mindestens erst einmal auf dem Papier entstanden ist.

Skizze Haus Großhöhenrain (c) Frank Koebsch (1)
Skizze Haus Großhöhenrain (c) Frank Koebsch (1)

Ich hatte in dem Artikel auf die verschiedenen Möglichkeiten der Vorarbeit verwiesen, wenn man das Motiv nicht alleine erkunden kann und das vorliegende Fotomaterial nicht die gewünschte Perspektive zeigt. Eine Möglichkeit ist  „einfache“ Fotomontage wie bei dem Auftrag des Doppelhauses in Weissach. Wenn die Fotos dieses aber auch nicht hergeben, muss man sich das Motiv in der gewünschten Perspektive auf dem Papier erarbeiten. Horizontlinie, Fluchtpunkte festlegen und losgeht. Wenn so ein zwei Skizzen vom Gesamtensemble entstanden sind und man  sich über die Bildaufteilung im Klaren ist, kann man die Skizze aufs Aquarellpapier übertragen und schnell die Farben setzen. Es geht ganz schnell 😉 wenn Sie wissen wollen wie schnell,  schauen Sie mal in die Artikelserie  Aquarell Haus am Tegernsee – Step by Step .

Doch zurück zu dem eigentlichen Anliegen, Ihnen zu zeigen, was aus meinen Skizzen geworden ist, hier erst einmal das Aquarell auf Papier als Zwischenschritt bevor ich auf die Leinwand gehen. Nun solche Zwischenschritte sind für die Abstimmung mit dem Auftragsgeber wichtig, da ich bei einer Orientierung nach den Fotos schon mal mit der Farbe und der räumlichen Anordnung daneben liegen kann. Wenn Sie das fertige Bild als Aquarell auf Leinwand sehen, werden Sie sicher ein paar Änderungen bemerken.

Haus in Großhöhenrain (c) Aquarell von Frank Koebsch
Haus in Großhöhenrain (c) Aquarell von Frank Koebsch

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P.S. Weitere Bilder, die als Auftragsarbeit entstanden sind, finden Sie hier.