Vorbereitungen für unsere Ausstellung „Farbspiele“ in Kunsthalle Kühlungsborn

Vorbereitungen für unsere Ausstellung „Farbspiele“

Unkreative Tage zwischen Bilderrahmen und Büroarbeit

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Plakat - Ausstellung Farbspiele von Hanka & Frank Koebsch in der Kunsthalle Kühlungsborn 2019 03 k
Plakat – Ausstellung Farbspiele von Hanka & Frank Koebsch in der Kunsthalle Kühlungsborn

Ich hatte vor etlichen Tagen unsere Ausstellung „Farbspiele“ in der Kunsthalle Kühlungsborn an gekündigt. Bereits vor dieser Ankündigung und all die Tage danach gab es kein Lebenszeichen von uns im Web. In den vergangenen Tagen brauchten wir einfach jede freie Minute für die notwendigen Vorbereitungen. Gestern am 16.03.2019 war es dann so weit, wir haben unsere Ausstellung eröffnet. Doch will ich hier im Netz der Reihe berichten. Also beginne ich mit den Vorbereitungen für unsere Ausstellung „Farbspiele“. Hanka und ich malen seit 20 Jahren und stellen seit vielen Jahren regelmäßig aus. Die Möglichkeit in der Kunsthalle Kühlungsborn, einem der renommiertesten Ausstellungsorte an der Ostsee unsere Aquarelle zeigen zu können, ist eine tolle Gelegenheit einen Überblick über Projekte und Ausstellungschwerpunkte aus den vergangenen Jahren zu präsentieren. Aber bevor man seine Bilder zeigen kann, gehören eine Vielzahl von ganz profanen Dingen zu einer Ausstellungsvorbereitung. Nach dem wir wussten, welche unserer Aquarelle wir auf welcher Wand der Kunsthalle Kühlungsborn präsentieren wollten, begann eine Inventur der vorhandenen Rahmen, Passepartouts und des notwendigen Kleinmaterials. Fehlendes Material musste bestellt werden. Als dann die bestellten Dinge wie Schneiderpuppen, Rahmen und neue Passepartouts geliefert wurden, glich unser Haus zeitweise einem Warenlager. Gleichzeitig wuchs die notwendige Büroarbeit für die Bestellung, die Buchhaltung, die Steuer, das Erstellen von Plänen, Listen, Preisschildern und und… Mit einem Mal wandelte sich der Inhalt eines ganz normalen Arbeitstages eines Aquarellisten und es wurde ein ganz alltäglicher Job wie für viele Selbstständige und Freiberufler aber nicht so, wie sich viele Menschen das Leben eines Künstlers vorstellen. Nach den Lieferungen hieß es dann, im Akkord Bilder rahmen. Wir wollten über 100 unserer Bilder präsentieren. Die kleinsten – die Miniaturen in Aquarell – haben das Format einer Postkarte und die großen Bilder präsentieren wir in Rahmen 70 x 100 cm. Um den Aufwand in Grenzen zu halten, haben sich Hanka und ich bereits vor Jahren auf Formate von Aquarellpapier, Passepartouts und Rahmen geeinigt. Bei der Rahmenauswahl beschränken wir uns auf zwei Firmen. In dem Bereich 30 x 40 cm bis 50 x 70 cm nutzen wir Aluwechselrahmen von Nielsen und bei Rahmen im Format 70 x 100 cm Magnetwechselrahmen von der Firma Halbe. Aber dieses war Routine für uns. Spannender war dann schon, der Umgang mit den Unikaten aus Stoffen, die nach unseren Aquarellen in dem Projekt „Die falsche Blume“ gestaltet wurden. Um die Garderobe aus dem Projekt mit Prof. Hermann August Weizenegger wirkungsvoll zu präsentieren hatten wir Schneiderpuppen geordert. Man lernt bei jeder Ausstellung etwas dazu. Am 12. März war es dann so weit, wir haben unsere Bilder zur Kunsthalle nach Kühlungsborn gebracht, vor die leeren Wände sortiert und ….

Doch halt, wie es weiter ging, darüber werde ich in den nächsten Tagen berichten. Hier ein paar Schnappschüsse von den Vorbereitungen für unsere Ausstellung „Farbspiele“.

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Die Ankündigung der Ausstellung Farbspiele von H&F Koebsch in der Kunsthalle Kühlungsborn (1)
Die Ankündigung der Ausstellung Farbspiele von H&F Koebsch in der Kunsthalle Kühlungsborn (1)

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Öffnungszeiten der Ausstellung von Hanka & Frank Koebsch in der Kunsthalle Kühlungsborn
Öffnungszeiten der Ausstellung von Hanka & Frank Koebsch in der Kunsthalle Kühlungsborn

Wenn Sie neugierig sind, wie die aktuelle Ausstellung aussieht, dann besuchen Sie doch in den nächsten Tagen die Kunsthalle Kühlungsborn, bevor ich den nächsten Artikel veröffentliche. Über ein Feedback würden wir uns sehr freuen. 😉 Für alle Interessenten hier die Öffnungszeiten für  unsere Ausstellung.

 

Ein ganz normaler Tag eines Aquarellisten (3)

Ein ganz normaler Tag eines Aquarellisten (3)

Hin und hergerissen zwischen Aquarellkurs, Ausstellungsvorbereitungen, Malen und … unserer Enkeltochter

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Linchen schläft (c) Aquarell von Hanka Koebsch
Linchen schläft (c) Aquarell von Hanka Koebsch

Zurzeit geht es beim mir ein wenig drunter und drüber. Unsere Enkeltochter ist zu Besuch und damit werden die Prioritäten neu verteilt und dieses in einer Woche, in der ich zwei Ausstellungen vorbereiten muss. Es ist eigentlich nichts spannendes nur der „alltägliche“ Ablauf. Es ist bereits der dritte Bericht dieser Art, denn ich hatte bereits im September  und November 2012 etwas über meine Tagesabläufe geschrieben. Heute wurde ich wieder mal gefragt, wie mein Tag denn so aussieht. Also versuche ich mal einen kleinen Einblick in meinen Tagesablauf zu geben.

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Menschen im Aquarell (c) Frank Koebsch
Menschen im Aquarell (c) Frank Koebsch

Heute Morgen hieß es Sachen packen, die Vorbereitungen, die ich gestern Abend für die Teilnehmer des Aquarellkurses in Schwerin zusammengestellt habe, ausdrucken und ab auf die Autobahn. Für die Kursteilnehmer versuche ich immer ein paar Seiten über das notwendige Handwerkszeug, die Theorie zum Thema, Beispiele unserer Aquarelle  zusammen zustellen. Danach geht es über ein Tafelbild und dem Vormalen /Vormachen an Lösungsvorschläge zum dem gewählten Thema zum Ausprobieren und Üben. Ein wenig wie Schule, die Lektionen bauen aus einander auf und die Kursteilnehmer erhalten Rüstzeug, wie Bausteine, die sie dann in freier Malerei mit einander kombinieren können. Heute ging es in dem Aquarellkurs um Menschen in den Bildern. Viele Bilder mit Landschaften, Städteansichten und maritime Motive sind menschenleer. 😉 Es hat Spaß gemacht mit den Malschülern Figuren aus Blatt zu zaubern und ihnen zu helfen immer lockerer zu werden und den Erfolg der anderen zu sehen. Das nächste Mal werden die Menschen in eine Stadtansicht oder eine Landschaft „einbauen“.

Einladungskarte Faszination Kraniche (c) FRank Koebsch
Einladungskarte Faszination Kraniche (c) FRank Koebsch

Auf dem Rückweg habe ich längs der Autobahn A20 nach Kranichen Ausschau gehalten, denn das Kranichinformationszentrum Groß Mohrdorf hatte ja schon in den letzten Tagen, das Kommen der Kraniche angekündigt. Es gibt einige Stellen an der Autobahn, an den man im Frühling und Herbst gut Kraniche beobachten könnte, wenn denn der Verkehr nicht wäre. Zwischen Zurow und Neukloster bestätigte es sich, die Kraniche sind da. Ich konnte ein, zwei Blicke auf die eine Gruppe von ca. 30 Kranichen werfen. Ein wunderbare Motivation für die Ausstellungseröffnung am Sonnabend im Rahmen des Projektes  Faszination Kraniche. Motivation, deshalb weil Bilderrahmen, Listenschreiben, Aufkleber drucken u.a  sind die Teile der Ausstellungsvorbereitungen, die am wenigsten Spaß machen und  schon so zwei / drei Tage Zeit kosten.

Listen, Etiketten, Vita (c) Frank Koebsch
Listen, Etiketten, Vita (c) Frank Koebsch

Nun ja das schlimmste dabei ist eigentlich, das ich mir vorgenommen habe noch ein Kranich Aquarell bis zur Ausstellung in der Galerie Faszination Art zu malen. Normaler Weise kein Problem, wenn nicht noch ein wenig Pressearbeit, das Versorgen von Veranstaltungskalendern u.a., das Beantworten von Mails, die Ausstellung für unsere Sternzeichen in der nächsten Woche und wenn da nicht noch Linchen wäre. Inzwischen ist unsere Enkeltochter schon 10 Monate alt und bestimmt mit ihrem Lächeln, wesentliche Teile des Familienlebens 😉 Jetzt wo Linchen schläft, kann ich mich ums WEB, das Bilderrahmen und das Malen meines Bildes kümmern.  Ob das noch etwas wird???? Na mal sehen, noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben.

Ein Kranich Aquarell entsteht (c) Frank Koebsch
Ein Kranich Aquarell entsteht (c) Frank Koebsch

Was meinen Sie, ob sich meine Malschüler, so den Tag eines Aquarellisten vorgestellt haben?

Ausstellungsvorbereitungen

Ausstellungsvorbereitungen

Kurz vor der Eröffnung unserer Ausstellung Farben des Nordens

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Einladungskarte für die Ausstellung von Hanka & Frank Koebsch - Farben des Nordens
Einladungskarte für die Ausstellung von Hanka & Frank Koebsch – Farben des Nordens

Es ist immer ein riesiger Aufwand eine Ausstellung vorzubereiten. Das normale Leben geht weiter und in den letzten Tagen vor der Vernissage häufen sich die Arbeiten. In der Regel haben wir lange vorher die Ausstellungsräume besichtig, vermessen und fotografiert. Die Auswahl der Bilder und die Hängung haben wird auf dem Laptop geplant. Wir sind vor Jahren schon dazu übergegangen, uns in der Papierauswahl in den Formaten zu beschränken. Damit können wir 95% unsere Aquarelle in Wechselrahmen 30 x 40cm, 40 x 50cm oder 50×60 cm mit den entsprechenden Passepartouts rahmen. Dann beginnt die Suche nach den auszustellenden Bildern und der Abgleich mit den vorhandenen Rahmen. Sind alle Aquarelle und Pastelle hier oder sind dieses zur Kommission bei einem Partner?  In der Regel sind dann eine Woche vor der Ausstellung alle Bilder hier. Die Aquarelle werden dann nach und nach gerahmt. Die Folge ist, in allen Ecken stehen Bilder rum ;-). Es sind die Werkslisten für die Ausstellung mit der realisierten Rahmung abzugleichen, Etiketten zu erstellen und zu drucken, der Hefter mit dem Infomaterial und die Vita zum Hängen zu aktualisieren und und … Am Tag bevor die Hängung erfolgt, ist das Chaos der Ausstellungsvorbereitung am größten. Die gerahmten Werke werden mit Bilderecken und Luftpolsterfolie verpackt. Auch wenn der Betreiber der Ausstellungsräume versichert, dass Seile, Harken und Werkzeug vorhanden sind, checken wir unsere Bilderharken und sonstige Dinge. Wenn dann am Ausstellungsort alle Bilder gehangen sind, herrscht bei uns endlich wieder ein wenig mehr Ordnung. Schnell noch einmal im Kopf durch gehen,  ob der Presseverteiler passte, ob alle relevanten Betreiber der Web Seiten informiert wurden, wer von den eingeladenen Gästen Rückfragen hatte, …. dann zieht ein wenig Ruhe ein, bis es heißt Umziehen zur Ausstellungseröffnung  😉

Doch hierzu mehr nach der Eröffnung unserer Ausstellung Farben des Nordens in der Internationalen Begegnungszentrum Rostock e.V. der Universität Rostock morgen am 11.05.2012 um 19.00 Uhr.

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Wir würden uns über den Besuch von Ihnen morgen zur Vernissage oder in den nächsten Tagen in der Ausstellung freuen. Aber damit herrscht nach den Ausstellungsvorbereitungen so etwas wie die Ruhe vor dem Sturm 😉

Rückschau auf zwei Jahre Bloggen

Mein Blog ist zwei Jahre alt geworden

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Nun es ist schon ein kleines Jubiläum. Mein Blog ist am 29. Mai zwei Jahre alt geworden. Wenige Tage nach dem Sie Artikel oder Bilder dieses Blogs 200.000 Mal geklickt haben. In dem Artikel 200.000 Clicks – Ein Grund für ein Dankeschön habe ich einige an Statistik veröffentlich:

Farben des Sommers (c) Aquarell von Frank Koebsch
Farben des Sommers (c) Aquarell von Frank Koebsch

Ich habe mir deshalb das Aquarell Farben des Sommers, welches Sie am meisten angeklickt haben, als Geburtstaggruß für meinen Blog gegriffen.

Die oben genannten Fragen, das sind mehr oder weniger die Dinge, die Sie an meinem Blog interessieren. Fragen, die ich mir stelle sind folgende

  • Was hat mir der Blog gebracht?
  • Warum blogge ich immer noch?
  • Haben sich meine Ziele für den Blog verändert?

Nach über 728 Artikeln – über zwei Jahre fast jeden Tag einer 😉 und nach über 1.318 Kommentaren sind diese Fragen relevant. Zum ersten Jahrestages meines Blogshatte ich bereits einen Rückblick auf meine Motivation und die Ziele gewagt.  Was also liegt näher sich die Zeilen aus dem vergangenen Jahr noch einmal anzuschauen.

Anzahl der Artikel und Kommentare nach zwei Jahren (c) Frank Koebsch
Anzahl der Artikel und Kommentare nach zwei Jahren (c) Frank Koebsch

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Mein erster Beitrag heißt Blogemenia und ich hatte mir damals folgende Fragen zum Thema Bloggen gestellt:

  • Muss man da mit machen?
  • Was verliert man, gewinnt man?
  • Sinn oder Unsinn?
  • Für wen schreibt man einen Blog?
  • Für sich, für andere?

Nach einem Jahr muss ich, diese Fragen waren / sind gar nicht so schlecht  . Warum?

Muss man bloggen? Die Antwort lautet eindeutig nein.

Was verliert man? Es besteht die Gefahr, dass man Zeit verliert…

Was gewinnt man? Wenn man den Blog für sich schreibt, versucht Dinge aufzugreifen, zu beschreiben, die einen interessieren. Das Schreiben und Formulieren kann helfen, sich über verschiedene Dinge klar zu werden.  Die Anregungen für die einzelnen Beiträge bekommen ich beim Malen, den Fragen zur Ausstellungsvorbereitung, den Diskussionen in den verschiedenen Foren,  beim Lesen der Presse, von anderen Quellen im WEB und nicht zu letzt im Erleben im alltäglichen Leben, den Gesprächen Tag für Tag und natürlich in meinem Job. Das Schreiben hilft mir andere Sichten zu begreifen und und … Dieses kann es auch für die Leser authentisch und interessant sein.Aber wenn man versucht, seinen Blog nach vermeintlichen Wünschen eines „statistischen Lesers“ auszurichten, glaube ich, wird  man mit der Bloggerei Lebenszeit verlieren… Dann sind die Beiträge nicht authentisch und auch nicht mehr interessant. Oder?

Sinn oder Unsinn? Nun im Rückblick, gibt es Beiträge, die würde ich heute nicht mehr schreiben… Aber das Bloggen macht Sinn für mich, denn ich habe mehr gewonnen als Zeit geopfert. Gewonnen auch durch die Kommunikation mit den Lesern meines Blogs, aber dadurch, dass ich die die Beiträge konsequent in Facebook und einigen anderen Foren zur Diskussion stelle. Gewonnen dadurch, dass ich Erfahrungen hier in meinen Job einsetzen kann.

Für wen schreibt man einen Blog? Für sich, für andere? Ich schreibe den Blog für mich und freue mich, wenn ich vielleicht einigen Lesern etwas bieten kann oder andere zum Nachdenken oder Schmunzeln bringe.

Ich möchte diesen Zeilen eigentlich nichts hinzufügen, außer dass mit der Zeit der Blog, die Inhalte zu einem wesentlichen Marketinginstrument für meine Malerei u.a. geworden ist. Hieran haben Sie als Leser mit Ihren Reaktionen, Kommentaren und Mails einen nicht unwesentlichen Beitrag.
Danke für Ihr Feedback.