Wandbilder und „bemalte“ Trafohäuser z.B. Furth im Wald oder im Rostocker Stadtbild

Künstler als Unternehmer – Kunst und Alltag

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Ich habe mit Interesse den Artikel von Bence Fritzsche „Kunst und Alltag“ in der Zeitschrift atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler 1 / 2011 S. 15 ff. Bence Fritzsche beschreibt das Vorgehen von Volker Linn, um für seine Kunst Aufträge zu akquirieren.  Für mich ein gutes Bespiel, denn ich bin der Meinung, Künstler sind Unternehmer. In dem Artikel Manchmal passen Sachen zusammen und ringen Respekt ab hatte einige Fragen zu dem Thema auf gerissen, umso schöner weitere Beispiele zum unternehmerischen Handeln von Künstler zu lesen.

In dem Artikel „Kunst und Alltag“ erzählt Bence Fritzsche die Geschichte, wie es Volker Linn gelungen ist, einen Auftrag  zu akquiriere. Seine Idee war es in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Energieversorger, die Wände von Trafostationen zu gestalten. Hier finden Sie die Pressemitteilung der EON: Premiere: Trafostation als Kunstobjekt – Künstler Volker Linn gestaltet erste Trafostation im E.ON Bayern Gebiet An dieser Pressemitteilung gefallen mir zwei Dinge besonders. Einmal habe ich ein wunderbares Bild vom Kunstobjekt Trafostation Furth im Wald gefunden und zum zweiten und dieses ist für den Künstler sicher viel wichtiger, hat die EON  angekündigt, mit Volker Linn weitere Stationen gestalten.

An dem Artikel ist für mich nicht die Idee Trafohäuser zu gestalten das Bemerkenswerte, denn hier gibt es seit Jahren hervorragende Beispiele, wie die Fotos aus dem Stadthafen von Rostock zeigen. Was für mich wirklich das Kreative an dem Vorgehen von Volker Linn ist, ist die Kombination von Beharrlichkeit und Flexibilität um zu einer Lösung zu kommen. Ich möchte Volker Linn alles Gutes für die weiteren Aufträge wünschen und Bence Fritzsche Dank für den Artikel sagen. Ich würde mich sehr freuen weitere solche alltäglichen Geschichten aus dem Berufsumfeld zu lesen.

Hier ein paar Beispiele von Wandmalerei und gestalteten Trafohäusern aus Rostock, die in den letzten 20 Jahren oder jüngsten Vergangenheit entstanden sind.  Ich mag die gezeigten Wandmalereien, denn sie  bringen Kunst und Alltag in Rostock auf eine wunderbare Art zusammen.

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P.S. ich hatte aus Rostock schon in zwei anderen Beiträgen über gute Projekte aus dem Bereich Wandmalerei und Graffiti berichtet. Hier die Links…

P.S.S.: Das eine Trafohaus steht an einer Straße mit dem Namen Lastadie. Wissen Sie was sich hinter diesem Begriff Lastadie verbirgt?

Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes? – Teil 2

Tax Programm – Ein Simulationsprogramm von Olaf Zimmermann

Ich hatte im den vergangenen Tagen einen Beitag unter der Überschrift „Es gibt keinen allgemeingültigen Maßstab für Kunst – Preise werden gemacht.“ geschrieben.  Aber einen Anhaltspunkt braucht man schon und deshalb habe ich nach der Anregung von Bence Fritzsche in dem Artikel „Der Kunst einen Preis geben“ S. 12 ff. in der Zeitschrift atlier das Programm TAX SIM getestet. Aus meiner Sicht habe ich einiges an Sinn und Unsinn gefunden.

In der Beschreibung heißt es:

Das Tax Sim simuliert den Verkaufspreis eines zwei dimensionalen Werkes. Idee des Programms ist es, durch die Veränderung der Parameter, die Änderung des Kunstverkaufspreises zu simulieren.

Damit sollte es doch das Interesse eines jeden Künstlers hervorrufen. Das Programm wurde immer wieder in Foren vorgestellt und diskutiert. Also hatte ich das Tax Programm vor einigen Jahren schon mal in der Hand genommen und es damals gleich wieder weggelegt, denn für einen Anfänger im Ausstellungsbetrieb ist es nicht geeignet.

Die Bewertung wird in erster Linie auf Grund von Informationen über den Künstler, seine Ausstellungstätigkeit und seiner Medienpräsenz vorgenommen. In der Slideshow sehen die Fragen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Bei den Fragen nach dem Künstler gibt es durchaus richtige Fragen, bei anderen habe ich arge Zweifel.

  • Fragen nach der Ausbildung ja – aber nur nach dem Kunststudium fragen, ist falsch. Denn gerade viele Autodidakten dominieren. Im Bereich Aquarell haben Bernhard Vogel, Ekkehardt Hofmann, Andreas Mattern, Martin Lutz kein abgeschlossenes klassisches Kunststudium und sind doch mit die wichtigsten Künstler auf ihrem Gebiet. Entsprechende Beispiele lassen sich auch in den anderen Bereichen der bildenden Kunst finden.
  • Warum die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse ein Kriterium ist, will sich mir auch nicht erschließen.
  • Auch die Frage nach den Gesamteinnahmen dürfte für die Bilder von Günter Grass, Udo Lindenberg, Armin Müller Stahl… u.a. irrelevant sein. Wenn diese bei den genannten Künstlern stimmt, dann sicher auch allen anderen. Oder 😉
  • Richtig sind die Fragen nach der Vertretung durch Galerien, Ankäufe durch Museen, Kunstpreise, Stipendien, der Zusammenarbeit mit Verwertungsgesellschaften u.a.

Sinnvoll ist für eine Bewertung nach der Ausstellungstätigkeit, der Teilnahme an Kunstmessen und dem Echo in der Öffentlichkeit zu fragen. Hier wird einfach vorausgesetzt, dass Künstler die über Jahre erfolgreich ausstellen, nicht die schlechteste Kunst erstellen.

Was mir jedoch fehlt, sind Fragen und die Bewertung von Ankäufen durch Stiftungen, Vereinen, der öffentlichen Hand, renommierte Unternehmen. Fragen zur Teilnahme an Wettbewerben jurierten Ausstellungen. Was nicht beachtet wird ist Ausstellungstätigkeit außerhalb von Galerien, Kunstvereinen und Museen. Ich habe fast das Gefühl, man muss schon froh sein, keine Minuspunkte zu bekommen.  Nicht lächeln – es gibt Minuspunkte.;-)

Dass das Programm nicht mehr ganz den heutigen Maßstäben entspricht, kann man daran fest machen, dass Medienpräsenz im TV, im Rundfunk, im WEB insbesondere Social Network gar nicht hinterfragt wird.

Nun dieses würde ich ja noch verschmerzen. Aber es gibt einen Punkt,

  • der ist entweder ein Fehler, der seit 1995 nicht erkannt wurde oder
  • der auf ganz viel Dünkel gegenüber anderen Medien als Öl- und Acryl auf Leinwand basiert.

Lassen Sie sich überraschen. Nur so viel sei gesagt, eine Leinwand kann gigantische Auswirkungen haben. 😉

Hier geht es zum Teil 3 in der Reihe “Wie ermittelt sich der Preis eines Kunstwerkes?”

atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler – April. 2010

Eine empfehlenswerte Ausgabe

Ich habe schon ab und zu über die Zeitschrift atelier geschrieben. Dieses Mal kann ich das Blatt nur empfehlen. Warum? Ganz einfach es sind einige Artikel und Informationen abgedruckt, zu denen ich Bezug habe, die mich interessieren.

Dieses sind wie immer die Auflistung von Wettbewerben, die Informationen über die Kunsthäuser und die Informationen zur Grauzone u.a. Von solchen Nachrichten konnte ich in letzter Zeit sogar alleine profitieren, als ich eine dubiose Anfrage per Mail bekommen hatte. Zwar brachte eine Frage im Artcafe schneller Hilfe als die Recherche, aber immer hin.

Nun was mir dieses Mal gefällt ist das Wettern gegen die Banken. Es passt so ein wenig in das Klischee, arme Künstler böse Banken.

Auf der Seite 32 steht ein kleiner Artikel „Publicity für lau“ über den Kunstpreis der Deutschen Bank „artist of the year“. Aber auch in dem Artikel „Der Kunst einen Preis geben“ S, 12 ff wird gegen die Banken gewettert. Nun ich kenne die Ursache nicht, aber für mich sind Banken, Sparkassen, Versicherungen, die Deutsche Börse, u.a. direkt oder über ihre Stiftungen recht große Förderer der Kunst. Die Sammlungen dieser Unternehmen sind beträchtlich und hier treffen sich dann ganz einfach Interessen. Künstler suchen potente Kunden, Sponsoren, die Unternehmen Felder für Öffentlichkeitsarbeit, gesellschaftliche Engagement und Wertanlage. Eine ideale Symbiose wenn funktioniert. Nun jeder hat halt seine Erfahrungen ….

Auch für die Preisträgerin „artist of the year“ wird sich die Sache lohnen, denn Wangechi Mutu bekommt eine Einzelausstellung im Deutschen Guggenheim. Eine solche Ausstellung ist mehr wert als ein“paar“ Euro Preisgeld. Also warum die Schelte? Und Warum wird das Packet für die Ausstellung und die damit verbundene Förderung und PR Arbeit nicht erwehnt? 😉

Nun mit Genuss habe ich auch wieder von Jürgen Raap den „Krieg unter Galeristen“ in Immenhagen gelesen. Aber die Wirklich Highlights sind für mich die Artikel von

  • RA Dr. Bruno Dix „Plagiat oder Doppelschöpfung“ S. 16 ff.
  • Katharina Knieß „Mit Konsequenz zum Erfolg“ S. 14 f. – ein guter Artikel zum Thema PR, Medienarbeit, Kontaktpflege …
  • Bence Fritzsche „Der Kunst einen Preis geben“ S. 12 ff.

Besonders hat mit der Artikel „Der Kunst einen Preis geben“ interessiert, doch hierzu demnächst mehr.

nochmal – 125 Jahre Binz – Kunstwettbewerb « Binzer Strand- und Badeleben »

Seit einiger Zeit ist die atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler“ Febr. / März in den Läden. Ich hatte dieses gemerkt ohne das Heft in der Hand zu haben und die Ursache zu kennen. Mit einem Mal verzeichnete ich wieder Zugriffe auf meinen Eintrag zum Kunstwettbewerb « Binzer Strand- und Badeleben >>.

Nun als ich die Zeitschrift durchblätterte konnte ich den Zusammenhang erkennen. Bence Fritzsche hatte einen Beitrag über diesen Wettbewerb geschrieben – „Vom Preis zur Sammlung“, S. 12 ff.
Meine Reaktionen auf diesen Artikel und den Wettbewerb sind „gespalten“. Ich habe mich ein wenig gefreut, etwas über den Kunstwettbewerb, die Motivation, den Entscheidungsprozess sowie der geplanten Entwicklung zu lesen. Ich hatte im Rahmen des Wettbewerbs eine Serie von Aquarellen zu diesem Thema erstellt und ein gewisses Interesse an dem Wettbewerb. 😉 Also nutze ich den Anlass und krame meine Aquarelle heraus, um sie hier noch einmal zu zeigen.

zaghafte Versuche
illustre Badegesellschaft
Koketterie einer Badenixe
Wie kalt ist das Wasser …?
Strandkorbwärter

Nun neben diesem Interesse an dem Artikel war ich ein wenig traurig. Warum? Die Ausschreibung des Wettbewerbes im Frühjahr 2009 war eine tolle Idee, die Anzahl der Künstler, die sich beteiligten stimmte, ….
Binz und die Region um Rügen kann zusätzliche Kulturangebote außerhalb der Saison gebrauchen. Wenn sich dann schon internationale Zugpferde wie z.B. Bernhard Vogel hat, sollte man etwas draus machen. Hierzu reicht aus meiner Sicht die kleine Notiz auf der Webseite von Binz und ein Bericht in der Ostseezeitung nicht aus.

So waren der wunderbare Beitrag auf der Seite Kreidefelsen und mein Beitrag in diesem Blog, die einzigen überregionlane Informationsquellen zu einem tollen Kunstbewerb. Ich hatte dann auf Nachfrage die weiteren Teilnehmer der Ausstellung aufgelistet. Umso bemerkenswerter, dass Bence Fritzsche jetzt nach 6 Monaten noch einen Artikel veröffentlicht. Besten Dank hierfür.

Hier kann ich nur eine ganz einfache Frage stellen: Was nützt der beste Wettbewerb mit der einer Ausstellung oder eine Sammlung wenn keiner hingeht. Ein wenig mehr Pressearbeit, Marketing sollte von den Verantwortlichen investiert werden, denn sonst sind alle Bemühungen aus Sicht der Entwicklung für Binz nichts wert.  Insbesondere wenn der Wettbewerb von der Agentur für Kommunikation Schubert & Schubert ins Leben gerufen wurde.

Wenn ich die Zeilen von Bence Fritsche zur Auswahl der Preisträger lese, und mich an die Ausstellung erinnere, kann ich heute immer noch nicht nachvollziehen was ein „Gelber Vogel im Brunnen auf der Terrasse am Meer mit Lorbeerkranz“ mit der Thematik des Wettbewerbes zu tun hat. Kreativ war für mich an diesem Werk, dass die Künstlerin Barbara Kussinger, das Wort Meer in der Werksbezeichnung unter gebracht hat. Aber zu sehen oder zu ahnen war das Meer nicht. Nun hier erschließt sich für mich „die erfrischend humorvolle künstlerische Allegorie“ nicht, die Bence Fritsche beschreibt. Nun ja …. Möge mir Frau Kussinger, meinen Kommentar nach sehen 😉 Aber in einem Interview in der Ostsee Zeitung vom 05.10.2009 sagte Frau Kussinger selbst

„Das Besondere: Sie hatte Binz noch nie besucht, als sie an dem Bild arbeitete. „Meine Motive entstehen überwiegend aus Ahnungen heraus“, erklärte die Künstlerin und fügte verschmitzt hinzu: „Als ich später Fotos von Binz sah, musste ich laut darüber lachen, wie nah ich mit meiner Stimmungsverdichtung an der Wirklichkeit dran war.“ Das Bild mit dem komplizierten Titel ist fast surrealistisch, im Mittelpunkt eine gelbe Badewannenplastikente, die Kussinger liebevoll „Möwenkönigin“ nennt.“

Hier geht es zu den Bilder der Preisträger:

  1. Bernhard Vogel
  2. Reza Momen Ashari
  3. Barbara Kussinger

Noch mal herzlichen Glückwunsch.

P.S:: Ich würde mir viel mehr solcher Wettbewerbe in Mecklenburg Vorpommern wünschen, aber dann mit der notwendigen Öffentlichkeitsarbeit und einem sinnvollen Marketing, dieses ist gar nicht so schwer 😉

Welche Zeitung / Zeitschrift …..

Ich habe mir mal wieder die Zeitschrift „atelier – Die Zeitschrift für Künstlerinnen und Künstler“ gekauft und ein wenig in der Ausgabe 05 / 2009 gestöbert. Nun mit der letzten Ausgabe war ich nicht zu frieden und wollte eigentlich dieses mal nichts zu der Ausgabe schreiben.

Aber das Leben spielt manchmal anders. Vor einigen Tagen bekam ich dann Post von Bence Fritzsche. Sie fragen wer ist Bence Fritzsche? Nun er ist Chefredakteur der Zeitschrift atelier und der KUNST:ART. Er ist über meinen Blog gestolpert. Nun ganz zu frieden war es mit meinem Post über die letzte Ausgabe nicht, insbesondere mit dem Vergleich zur Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“. Nun aus meiner Sicht zwei ganz unterschiedliche Formate für einen ganz verschiedenen Leserkreis. Ich glaube, ich bin einer der 3% die beide Zeitschriften lesen. Oder irre ich mich, dann würde ich mich über eine Info freuen, wer beide Zeitschriften liest und warum 😉

Aber der Mailverkehr mit Bence Fritsche hat zu mindestens dazu geführt, dass ich das Heft noch einmal zur Hand genommen und mir auf Basis unseres Mailverkehrs noch mal Gedanken zu den Artikeln gemacht habe. Hier ein paar Zeilen zum Heft 05 / 2009.

Mit viel Spaß habe ich wie immer die News aus Immenhagen gelesen. Dieses hat Jürgen Raap sich das Thema Talk-Show gegriffen. Auf der Seite 25 bedient er mit Augenzwingern viele Klischees in dem Artikel „Der Fernsehauftritt“. Nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie, wie sich Künstler in den Medien in Szene setzen sollten. Vergessen Sie alles was Sie vielleicht bei http://www.boesner.tv gesehen haben.

Gut und Informativ ist auch die Übersicht der Wettbewerbe und zweifelhaften Angebote in der Grauzone des Kunstgeschehens.

Wovor ich immer Respekt habe, sind Menschen, die etwas unternehmen, sich trauen So möchte ich noch auf den Artikel „Ausstellungsnetzwerk“ von Bence Fritsche auf der Seite 34 f hinweisen. Denn das Thema Produzentengalerien, Kuntsvereinigungen u.a. zur gemeinsamen Vermarktung ist ein spannendes. Ich habe z.B. in Leipzig an einem Beispiel gute Ansätze gesehen und musste dann doch als Beobachter erleben, wie sich auf Grund persönlicher Befindlichkeiten gute Ansätze nicht entwickeln konnten. Anders scheinbar der „artclub“ in Köln, der nach seiner Gründung im WEB und auch in einschlägigen Foren Werbung gemacht hatte. Er hat geschafft sich zu etablieren und will nun die nächsten Schritte gehen. Machen Sie sich ein Bild und stöbern Sie auf der WebSeite des artclubs. Es lohnt sich.  Nur habe ich leider keine Info mehr zur Zusammenarbeit gefunden. Aber Fragen kostet nichts und ich kenne zu mindestens eine sehr positives feedback auf der http://www.artcafe.de

Wo ich nur den Kopf geschüttelt habe,  ist der Artikel „Kunsthaus Tacheles von Geldgier bedroht“ von Helmut Lorscheid S. 12 f.. Warum ich den Kopf schütteln muß, ist ganz einfach. Das Kunsthaus soll versteigert werden und der Artikel ist recht populistisch aufgemacht. Warum? Der Autor wirft mit Begrifflichkeiten wie

• HSH Nordbank als Profiteur

• Fänge der HSH Nordbank

um sich. Nun ich habe keine Aktien der Bank und bin auch kein Angestellter des Hauses. Aber ich erinnere mich an zwei Sachen,

• wozu ein Bank da ist und

• dass man nicht im Glashaus sitzend mit Steinen schmeißen sollte.

Sorry, die Bank macht ihren Job, sowie jeder andere Makler, Investor oder Imobilienverwerter es gemacht hätte.  Nun gerade bei der HSH Nordbank schwer einzusehen, denn die negativen Schlagzeilen über die Bank gerade in diesen Tagen kaum zu übersehen. Aber statt mit den o.g. Begrifflichkeiten, hätte ich mir gewünscht, dass durch den Autor für eine positive Lösung für das Kunsthaus geworben wird. Sei wie am Ende des Artikels das Huas mit „Tacheles Anleihen“ zu unterstützen oder eine Empfehlung das Land Berlin sich einzuschalten, ein Sponsoringkonzept zu skizzieren und die Zeitschrift zu nutzen, um für eine andere Art der Zusammenarbeit zwischen Kunst und Unternehmen zu werben. Das Begriff Glashaus bekommt eine besondere Bedeutung in der Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Banken. Sind es nicht gerade Banken, Versicherungen u.a. die direkt oder über Stiftungen, Kunst finanzieren, fördern und so mit so manchen Künstler helfen durchs Leben zu kommen. Ich weiß sehr wohl, dass dieses nicht aus reiner Menschenliebe geschieht, aber im Leben sucht nun mal jeder seinen Vorteil. Aber warum nicht miteinander. Der Artikel weist berechtigt auf einen schwierigen Sachverhalt für das Kunsthaus Tacheles hin, aber trägt nichts zur Lösung bei, außer dicke Luft.

Nun mal sehen, was die nächste Ausgabe so bringt.

125 Jahre Binz – Kunstwettbewerb « Binzer Strand- und Badeleben »

Nun am vergangenen Wochenende waren wir auf Rügen unterwegs. Denn es wurde Zeit das Bild für den Kunstwettbewerb « Binzer Strand- und Badeleben » abzugeben.
Nun das Ganze lief ganz unspektakulär, einfach im Haus des Gastes Binz an der Tourist Info über den Tresen gereicht und weg war es. Die Mitarbeiterin hatte nur kontrolliert, ob Name und Anschrift drauf ist. Natürlich nicht 😉 Ich hatte die Unterlagen auf die Rückseite des Bildes geklebt und es in luftgeposterte Folie verpackt. Also noch fix eine Visitenkarten aufgeklebt. Nun bin ich gespannt, wie ein Flitzbogen, was passiert. So wie die Mitarbeiterin es gehandelt hat, nimmt sie hunderte Bilder pro Tag an und die Anzahl der Teilnehmer muss riesig sein ;-))))

Nun ja, dann kann ich nur auf Sympathie bei der Jury setzen:
1. Hanne Petrick, Malerin
2. Christoph Walentowski, Galerist
3. Bence Fritzsche, Chefredakteur des Kunstmagazins „Atelier“

Nun ja Hanne Petricks Bilder hatten wir zum ersten Mal in Warnemünde bewundert. Wirwaren insbesondere von den großformatigen farbenfrohen Pastellen begeistert. Danach hatten wir sie ein paar Mal in Ihrem Atelier besucht, immer wenn wir nach Arkona gefahren sind. Denn die Straße führt genau an ihrem blauen Haus vorbei. Aber wie es so ist, wir hätten uns vielleicht in bleibender Erinnerung bringen sollen 😉

Zu Christoph Walentowski, Galerist haben gar keine Beziehungen, aber dieses kann sich ja ändern. Nur habe ich, als ich über Udo Lindenbergs Likörelle in diesem Blog berichtet habe, wohl die falsche Galerie promotet. 😉

Bence Fritzsche, Chefredakteur des Kunstmagazins „Atelier“ kenn ich auch nicht persönlich. Aber ich habe über „seine“ Zeitschrift hier im Blog berichtet. Immer positiv ??? ;-)))

Also habe ich die besten Voraussetzungen, in engere Auswahl zu kommen, Teilnehmer der Ausstellung im Oktober oder gar Preisträger zu werden. Nun, was soll’s es hat Spaß gemacht, die kleine Serie von 5 Aquarelle zu dem Thema zu malen. Mal sehen, vielleicht geht es Ihnen dann ja auch so beim Betrachten der Bilder.

Ich stelle die Bilder dann mal in den nächsten Tagen Stück für Stück ein…. Wenn die Bilder der Jury nicht gefallen, gefallen sie vielleicht Ihnen.

P.S. wenn Sie vom 2. bis 31. Oktober 2009 in Binz sind, schauen Sie sich auf jeden Fall die Ausstellung im Foyer im Haus des Gastes an. Vielleicht sehen wir uns dann ja, denn die Auswahl wollen wir ja auf jeden Fall sehen.

P.S.S.: Wenn Sie wieder erwarten mein Bild nicht unter den 20 ausgestellten finden, merken Sie sich den Zeitraum 1. Mai – 30. Juni 2011 vor, denn dann werden wir unsere Bilder in der Galerie Lichtblick sowie die Galerie im oberen Foyer zeigen 😉