Twitter und die Suchmaschinen

Meinung muss man unter Umständen schneller revidieren, als man denkt. Denn am 22.10.2009 kündigte Microsoft an, dass die neue Suchmaschine „bing“ neuerdings auch Twitter und Facebook auswerten wird. Nun wie zu erwarten zog Google bereits nach einer Stunde mit einer entsprechenden Ankündigung nach.
Damit ist es nicht nur interessant, wie viele User einem Twitter Account folgen oder einem Eintrag bei Facebook lesen. Nein „bing“ und Google werden morgen die entsprechenden Informationen in Twitter und Facebook auswerten und uns in den Suchergebnissen recht weit oben anbieten.

Welche Auswirkungen kann dieses haben? Bleiben wir ruhig bei dem Beispiel von Bernhard Vogel. Würde er als sehr bekannter Aqauarell Maler twittern, dass er z.B. der Kunstpreis in Binz gewonnen hat, würde „bing“ und Google bei dem Begriff Kunstpreis +Binz, die Twittermeldung im oberen Bereich der Suchergebnisse präsentieren. Also für einen Künstler eine durch aus signifikante Möglichkeit, wirkungsvolles Marketing zu betreiben.

Nun sollten diese Funktionen bei „bing“ und google aus dem Versuchstadium herauskommen, ist zu beobachten, was aus den Möglichkeiten wirklich wird. Zwei drei Aspekte sind damit für uns als Nutzer verbunden:

  • Gerade Twitterquellen haben sich in der Vergangenheit als nicht besonders vertrauenswürdig erwiesen, egal ob Fehlmeldungen zu Wahlergebnissen o.a. und damit müssen „bing“ und Google die Integrität der Quelle mit berücksichtigen, denn nichts ist schlimmer, als einer von beiden einer falschen Quelle aufsitzt. Es wird also schon ein Unterschied sein, ob wie angenommen Bernhard Vogel oder ich twittere ;-).
  • Die Verzahnung der WEB 2.0 Dienste nimmt immer mehr zu. Damit verlieren alte klassische Weboptimierungen an wert. Ich werde dieses noch an ein zwei anderen Beispielen zeigen, wie weit die Verzahnung geht.

Ergebnisse des Kunstwettbewerb « Binzer Strand- und Badeleben >>

Einen Urlaubstag haben wir genutzt, um einen Ausflug auf die Insel Rügen zu machen. Einmal mussten wir als Pflicht meine Bild aus Binz abholen. Den Nachmittag haben wir genutzt, um das herrliche Wetter auf Mönchgut zu genießen. Aber dieses ist schon wieder eine andere Geschichte.

Mit dem Bild „Illustre Badegesellschaft“ hatte ich mich an dem Kunstwettbewerb « Binzer Strand- und Badeleben » beteiligt und ich war natürlich gespannt, welche Bilder als Teilnehmer für die Ausstellung und Preisträger ausgewählt wurden.

Nun leider habe ich hierzu keine Pressenotiz oder Hinweise auf der Seite von Binz gefunden. Also war die Spannung groß. Ich habe für Sie ein paar Schnappschüsse zusammen gestellt. Es war schwer alle Bilder zu erfassen, da ein Teil vor Glasfenstern steht und im Gegenlicht ….

Eine Überraschung war es für mich, auf Platz 1 ein Aquarell zu finden. Ein sehr seltenes Ergebnis, was mich aber aus zwei Gründen gefreut hat. Einmal weil es von Bernhard Vogel ist und zum anderen weil ich selber mit Aquarellfarben versuche meine Bilder umzusetzen. Auf der Seite von Bernhard Vogel habe ich dann auch eine Quelle für die Preisverleihung gefunden.
Ich habe aber alle Ausstellungsteilnehmer notiert und auch mal deren Webseiten besucht. Die Nummern auf den Fotos entsprechen denen auf den Fotos. Ich habe mal zum Vergleich für Sie meine Bilder aus der Serie…. dazu gefügt.

Am besten verschaffen Sie sich alleine einen Eindruck, denn die Ausstellung ist noch bis Ende Oktober zu sehen.

Nr.

Künstler / Informationen zum Werk

1

Barnett, Paul

http://www.kwadrat-berlin.com/paul_barnett.html

Titel: „Girl Charging“

Öl auf Leinwand

2

Böhm-Silberhorn, Angelika

Titel: „Binzer Bade- und Strandleben um 6 Uhr morgens im April“

Öl auf Leinwand

3

Dicke, Nikola

http://www.nikoladicke.de/

Titel: „Meeresstille“

Kerzenruß auf Glas

4

Fleischmann, Sabine

Titel: „Eine Prise Salz“

Öl / Mischtechnik auf Nessel

5

Fuchs, Babara

http://www.barbarafuchs.kulturserver.de/

Titel: „66 lichter – binz“

Acryl auf Holz“

6

Günther, Renate M.F.

http://www.mannheim.de/io2/browse/webseiten/kultur/Kuenstler/g-i/guenter_renate.xdoc

Titel: „Durch die Zeit“

Realismus

7

Hatzel, Elena

http://www.rainbowsnail.de

Titel: „Wasser und Sand“

Acrylmischtechnik, 25 Einzelteile verschieden auslegbar

8

Henkel – Ludwig, Antje

http://www.atelier-antjehenkel.de

Titel: „Strandkorb 1902“

Acryl auf handgeschöpften Papier

9

Heyder, Barbara

Titel: „Binz – Seebrücke“

Mischtechnik auf Leinwand

10

Kirsch, Carola

http://www.carola-kirsch.de

Titel: „Ein Stück Himmel“

Mischtechnik auf Leinwand

11

Kussinger, Barbara

Preisträger

http://www.galerieroyal.de/?p=128

Titel: „Gelber Vogel in Brunnen auf der Terrasse am Meer und Lobeerkranz“

Eitempra und Öl

12

Momen Asna Ashari, Reza

Preisträger

http://siwikultur.de/khb/3/1/1965.htm

Titel: „Strandcafe“

Öl auf Leinwand

13

Rebl, Werner

Titel: „Kunterbunt“

Acryl auf Leinwand

14

Rudd, Cameron

http://www.cameronrudd.co.uk

Titel: „Teenage Widlife“

Öl auf Leinwand

15

Schlüter, Torsten

http://www.torsten-schlueter.de

Titel: „Strandquartet“

Kreide auf getönten Papier

16

Steinmetz, EvelynTitel: „Der Strankorb“

Acryl und Eitempra auf Leinwand

17

Vogel, Bernhard

Preisträger

http://www.bernhard-vogel.at

Titel: „Binz, Kurhaus mit Kolonaden“

Aquarell

18

Vogel, Peter

Titel: „Sommerabende Binz… und das Meer so blau, so blau…“

Öl auf Bütten, auf Holz gezogen

19

Zinke, Stephan

http://stephanzinke.de

Titel: „Susanne – Wäre die mal nach Binz gegangen“

Diptychon, Mischtechnik, Acryl und Pastell

Palette 4 / 2009 – Teil 2, Meine Gedanken zum Interview mit Bernhard Vogel

Ich habe den Artikel „Einblicke in die Gedanken und die Gefühlswelt des Malers Bernhard Vogel“ – Interview von Siegried Leitner,  in der Palette & Zeichenstift., Ausgabe 4 /2009 Nr. 84, S. 6 – 11“ zum Anlass genommen und mir ein paar Gedanken zum Maler Bernhard Vogel, meine Malerei  u.a. zu machen.

Meine Gedanken zu Bernhard Vogel…

Die meisten Leute, die sich länger mit dem Thema Aquarell beschäftigen kennen Bernhard Vogel. Er hat in den vergangenen Jahren ganz wesentlich mit geholfen ein „modernes“ Bild von der Aquarell Malerei zu schaffen. Eine Glanzleistung… Ich mag etliche Bilder von ihm, die Art und Weise der Darstellung, den Umgang mit Farben und Flächen, wie er Dinge abstrahiert… Andere Bilder sprechen mich nicht an, sie sind mir zu dunkel, zu unspezifisch…

Er hat berechtigt Erfolg und mit dem Erfolg kommen auch die Probleme. Er ist „allgegenwärtig“. Viele Bilder, gut und teuer, viele CDs, DVDs, viele Artikel in Zeitschriften, viele Maler, die sich seine Art zu malen angenommen haben oder nach ahmen…  Dieses kann auch zum Überangebot mutieren und gleichzeitig will und muss Bernhard Vogel auch etwas Neues schaffen. Doch noch trägt der Erfolg…

Das Interview macht  das Bild vom Menschen Vogel für mich sympathisch. Warum? Auf Seite 4 sagt er: „Ich kenne Kollegen, die fangen mit Begeisterung an und müssen dann aufhören. Ein Künstler kann nie sicher sein, von der Kunst leben zu können. Ein Künstler lebt immer mit dieser Ungewissheit. Mann muss Idealist, ein bisschen verrückt und risikobereit sein. (..) Ein Mittelmaß in der künstlerischen Welt hat keine Chance…“

Nun eigentlich sagt er etwas selbstverständliches, was auf jeden Selbstständigen, egal ob Handwerker, Gastwirt, Koch, Architekten oder Musiker zu trifft. Aber warum bekommt er dafür von mir Sympathiepunkte?  Ich kenne zu viele Künstler und insbesondere Maler,

  • die jammern nicht von der Kunst leben zu können,
  • die Unterstützung vom Staat fordern,
  • die Honorare für ihre Ausstellungstätigkeit per Gesetz haben wollen, denn alle anderen (vom Galeristen bis zur Toilettenfrau) würden ja an ihrer Kunst verdienen,
  • Musiker würden über die GEMA Geld bekommen und und…

Nun ich bin der Meinung Künstler sind Selbstständige, selbstständig in ihrer Kunst und selbstständig als Unternehmer. Hier unterscheidet sie nicht aber auch gar nichts aber auch gar nichts von einem Handwerker, Gastwirt, Koch, Architekten oder Musiker. Man muss gut sein und sein Produkt verkaufen können. Beim Vergleich mit den Musikern wird auch immer übersehen, wie viele Menschen gute Musik machen und wie wenige Künstler es schaffen, einen Vertrag bei einem Label und mehr als nur einen Titel in die Charts zu kommen, damit sich Konzertsäle füllen, Radio / TV und DJs ihre „Platten“  auflegen. Übrigens bekommen auch Fotografen und Maler für die Vermarktung ihrer Bilder Geld, wenn sie die Rechte wahrnehmen. Aber auch hier gilt, viele malen und nur wenige Maler sind gefragt. Warum auch immer? Ich habe Hochachtung vor jedem Selbstständiger, der es schafft seine Brötchen mit seinem Gewerbe zu verdienen.

Doch zurück zu dem Maler Bernhard Vogel.  Auf die Frage von Siegried Leitner auf Seite 7: „Was ist das Spannendste an der Malerei?“ sagt Bernhard Vogel: Das Spannendste ist immer das letzte Bild oder das gerade im Entstehen befindliche Bild. Es ist jedes Mal so spannend, dass ich weiter machen muss…“ Hier kann ich ihm nur beipflichten. So manches Mal merkt man bei Malen gar nicht, wie die Zeit verläuft und wenn man mit dem Bild zu frieden ist, fühlt man sich wie nach dem Joggen, voll von Endovinen und Glücksgefühlen…

Siegried Leitner fragt nach den Gefahren und den Grenzen in der Aquarelltechnik. Die Antwort von Bernhard Vogel: „Dass es nicht transparent ist, dass es tot gemalt wird, dass ist die Hauptgefahr. Die Gefahr, dass es bunt wird, ist auch sehr groß…“

Ja der Unterschied vom Aquarell im Vergleich zu anderen Techniken, wie Öl und Acryl liegt daran, dass Bilder stumpf, matt werden, die Farben an Leuchtkraft verlieren, wenn mehr als 4 Schichten über einander gelegt werden. Diesen Fehler hat wohl schon jeder mal gemacht. Dazu kommt noch, dass es Farbe „Weiß“ nur durch das freilassen auf dem Papier erzeugt werden kann. Vgl. Sie

Bunt, tja bunt waren meine ersten Bilder auch. Es musste jede leuchtende Farbe pur ins Bild… Erst nach und nach hat sich für der Farbkreis und das Thema der komplementäre Farben und der Tonwerte erschlossen. An das Thema Tonwerte hatte uns erst in letzter Zeit Astrid Volquardsen mit ihren Pastellen bewusst herangeführt. Was sagte Sie noch? Es kommt nicht darauf an ob die Farbe stimmt, damit ein Bild leuchtet, sondern dass die richtigen Tonwerte gewählt werden. Nun ja in diesem Sinne spricht sich auch Vogel aus und die meisten seiner Bilder leuchten.

Es gebe noch viel mehr über den Artikel oder Bernhard Vogel zu sagen… Aber vielleicht noch zwei Punkte. Ich schätze die Aquarelle von Bernhard Vogel wesentlich mehr als seine Mixed media Bilder oder Collagen. Ich mag die Transparenz und den Farbverlauf in den Flächen seiner Aquarellen, z.B. in den Aquarell „Pinzgau, Hohe Tauern“ und „Breitenbergham, alte Scheuen“.

Ich mag die Akte und Portrait von Vogel nicht besonders, auch wenn sie mich irgendwie faszinieren. Zu dem Thema Portrait sagt Bernhard Vogel auf Seite 11: „…Für mich liegt der künstlerische Auftrag auf keinen Fall im Abbilden von Personen. Durch meine Fantasie entsteht ein fast völlig neuer Mensch. (…) Ich möchte den Menschen nicht analysieren, das ist Kalkül, Dilettantismus.“

Nun hier bin ich doch ganz traditionell in meiner Auffassung. Ein Portrait sollte das wesentliche des portraitierten  Menschen wieder spiegeln. Sonst würde ich den Begrifft Portrait nicht verwenden wollen. Nun ja, wenn ich mir die Gesichter von  Harding Meyer und den Artikel dazu anschaue … Aber dieses ist schon wieder eine andere Geschichte…

Fazit: Das Interview von Siegried Leitner mit Bernhard Vogel ist gelungen. Gut gemacht !!! Ich kann nur empfehlen, lesen Sie es in gesamter Länge und schauen Sie die Bilder von Vogel an. Zu mindestens, wenn Sie noch nicht übersättigt sind ;-).

Palette 4 / 2009 – Teil 1, ein Überblick

Ich lese sehr gerne die Zeitschrift: Palette & Zeichenstift. Seit dem 12. Juli liegt die Ausgabe 4 / 2009 in den Zeitschriftregalen. Zu einigen Artikeln möchte ich meine Gedanken vorstellen, vielleicht ist dieses ja auch für den Leser meines Blocks interessant.

Als Aquarellist habe ich natürlich das Interview mit Bernhard Vogel sowie den Artikel „Architektur im Aquarell“ von Gerhard Hillmayr mit besonderem Interesse gelesen. Aber auch die Künstlerporträts von Wolfgang Traub und Klaus Schnocks-Meusen, die Berichte über van Gogh und Paul Gauguin und die Porträts von Harding Meyer habe ich mit Interesse gelesen.

Nicht gefallen haben mir die Bilder von David Hockney in der Palette. Warum?

Meine erste Reaktion war:

  • Ich glaube, wären die Bilder nicht so groß (z.B.: 2,74 x 3,65 m), würde kaum einer von ihnen Notiz nehmen. Sorry ein kesser Spruch, aber meine persönliche Einschätzung, denn die Bilder sprechen mich weder von der Arbeitsweise, Darstellung an.Aber ich will nicht anmaßend sein, denn wie heißt es so schön: „Kunst liegt im Auge des Betrachters – so sie denn gefunden wird…“ Also vielleicht liegt es ja auch an mir, dass ich die Kunst nicht erkenne. 😉

Nun ich bin heute immer noch nicht von seinen Bildern in der Palette begeistet. Aber der Mailaustausch mit Harding Meyer brachte mich dazu, über die Aussage und Formulierung nachzudenken. Warum?. Lesen Sie hier weiter ….

Demnächst mehr zu den einzelnen Artikeln….

Wie malt man Aquarell?

Diese Frage stelle ich mir immer wieder. 😉

In den vergandenen Tagen hat Google oder eine andere Suchmaschine jemanden mit dieser Frage auf meinen Blog abgeladen. hm…und nun? Eigentlich sollte ich mich freuen. Denn dieses ist ja einer der Gründe, warum ich den Blog eingerichtet habe. Ich will mit anderen meine Erfahrungen teilen. Aber ich werde diese Frage auf meinen Blog nicht umfassend beantworten können.

Warum? Ich habe schon ein wenig Beiträge und Fragen zu Papier, Rahmung, Anleitungen / Step by Step für meine Aquarelle geschrieben. Aber es sind nur Ausschnitte aus der großen Welt des Aquarells. Ich werde nie so malen wie Brunner, Funck, Hofmann, Kohler, Mattern, Vogel ….. (mögen mir die Großen des Aquarells verzeihen, dass ich mich mit Ihnen vergleiche 😉 ). Damit werden auch die eingesetzten Materialien und Techniken variieren. Es gibt von den eben genannten Malern eine Vielzahl mehr oder weniger guter Bücher, einige Zeitschriften, viele Lehrgänge und Akademien und alle beschäftigen sich mit dieser Frage: Wie malt man Aquarell?

Keiner hat den Stein des Weisen gefunden. Damit gibt es Platz für alle, die es probieren wollen und auch für mich.

Besonders interessant ist es, wenn Maler, die eigentlich im Acryl, Öl, Pastell ihre Heimat haben, etwas zum Aquarell sagen… Meist sollten Sie es sein lassen. Entschuldigung 😉 Aber ich meine es ernst mit dieser Aussage. Warum? Es fehlt Ihnen oft das Verständnis für das Medium „Wasserfarben“, Papier und die vielen anderen möglichen Materialien, die entsprechenden Techniken und schlicht die Übung.

Hier zu gibt es eine kleine Geschichte: Martin Mißfeldt war dabei zu den verschieden Kategorien – Speedpainting, Ölbilder, Aquarell, Gouache, Zeichnungen, Cartoon – Artikel für seine Homepage zu schreiben. Wie es so ist, hatte er die einzelnen Themen mal zur Diskussion gestellt. Bei dem Thema Aquarell – hm.. der erste Entwurf des Artikels war sehr flach. Martin Mißfeldt möge mir meine freche Aussage verzeihen. Klar, denn die Stärken die Martin Mißfeldt liegen auf anderen Feldern. Aber, nach und nach ist eine gute Seite zum Thema Aquarell entstanden und etwas konnte ich auch dazu beitragen (sie müssen nur auf seiner Seite nach ganz unter scrollen ;-)).

Die Moral der Geschicht: Auch gut ausgebildete Künstler, müssen sich immer wieder der Frage stellen: Wie malt man Aquarell?

Probieren Sie es, es lohnt sich. Aber lassen Sie sich nicht erzählen, Aquarell ist „nur“ etwas für Anfänger 😉

P.s. Suchen Sie Austausch zum Thema Aquarell nutzen Sie das Aquarellforum

Mohn – ein klassiches Motiv

Mohnblüten als Anregung

Eines der klassischen Motive in der Malerei ist Mohn. Dieses gilt auch für das Aquarell. Egal ob Oskar Koller, Eckard Funck, Bernhard Vogel und viele andere malten und malen Mohn. Kollers Mohnmotive werden z.Z. gerade auf Vasen, Tellern u.a. vermarktet.

Dieses Jahr habe ich keinen Mohn gemalt und nun sind die roten Blüten kaum noch zu finden. Bis vor kurzem konnten wir die Mohnblüten noch in Gärten, an Feldrändern und Wiesen in MV bewundern. Einige Wiesen und Feldern waren mir den roten Blüten überzogen. Wenn dazu von Kornblumen oder Kamille kommt ergeben sich wunderbare farbliche Nuancen eines wogenden Kornfeldes.

Zu einem gelten die Motive als faszinierend und bei anderen werden Sie als Kitsch angesehen. Was ist Ihre Meinung?

Ich werde in den nächsten Tagen Ihnen einige meiner Aquarelle mit dem Motiv Mohn vorstellen.

Aquarelle mit Mohnmotiven finden Sie hier.