Das war (mein) Kunst Offen 2014

Das war (mein) Kunst Offen 2014

Kunst Offen an Recknitz und in Rethwisch

.

Kunst Offen - Fluss - Kunst -Recknitz - Frank Koebsch
Kunst Offen – Fluss – Kunst -Recknitz – Frank Koebsch

Da ich gestern meine Ausstellung in Schwerin gehangen habe, komme ich erst  heute dazu über das Wochenende zu berichten. Das Pfingsten ist Vergangenheit und bei uns in Mecklenburg – Vorpommern wird an diesem Wochenende traditionell Kunst – Offen veranstaltet. Über 800 Künstler hatten ihre Atelier geöffnet, Ausstellungen und Aktionen organisiert. Seit  einigen Jahren beteilige ich mich auch an der Aktion und so habe ich schon oft über Kunst Offen berichtet. In den vergangenen Jahren war ich oft zu Kunst Offen in die Kunstscheue Rethwisch eingeladen. Es hatte sogar die Presse mit dem Artikel  Hereinspaziert und mitgemacht bei – Kunst offen mit Anna Zasulsky und Frank Koebsch darüber berichtet.  In diesem Jahr war ich „nur“ den Sonnabend in der Kunstscheune Rethwisch. Für den Sonntag hatte ich die Einladung vom Verein Land-Art – Kunst im Recknitztal e.V. und Bert Preikschat angenommen.  Der Verein hat eine wunderbare Aktion auf dem Gelände des JAM direkt an der Recknitz organisiert, an der sich bis zu 30 verschiedene Akteure  beteiligten, z.B.

Inga MomsenTh. Müllerchen & F. SchützeSonja HeyerAsta RutzkeMuriel Cornejo,César OlhagarayBERTOLOMEOSMaik Thomaß, Vera Simons-Schuchardt, Roland HartigAndrea KunathKarl-Heinz KlingerKarin SeitzPetra KorteJutta BarthFrank KoebschHundrichNando KallweitThomas ZimmermannMonika OrtmannPetra LewerenzJens ZygarKasia LewandowskaHelmut LemkeDirk KurratDiego Ludwig, Gotte GottschalkAndré Bonitz und weitere befreundete Künstler…

Einige von ihnen waren vor Ort in Bad Sülze, andere hatten wie Nando Kallweit ihre Exponate installiert. Ich hatte einige meiner Aquarelle, Drucke und Kleinigkeiten wie Kunstkarten und Sternzeichen Bücher ausgestellt und wie üblich ein wenig live vor Ort gemalt. Neben mir hatten Thomas Müllerchen und F. Schütze ihren Stand. Beide bieten mit ihrem Label Blaubild.de Fotografieren  in einer besonderen Art an. Sie nutzen CYANOTYPIE, um ihre Fotografien auf Papier u.a. Materialien zu drucken. Bei Aufbauen schaute ich den beiden schon über die Schulter und stellte fest, dass auch sie für ihre Drucke Aquarellpapiere von Hahnemühle verwenden. Für mich natürlich ein interessanter Fakt, denn die beiden haben für ihre Blaubilder viele Aquarellpapier getestet und nutzen heute Papiere mit einer rauen Oberfläche.

Neben den Fachgesprächen über verschiedenen Papieren, habe ich den Tag damit verbracht, mich bei den Besuchern vorzustellen und ihre Frage zu beantworten. Ideal war, dass neben vielen Menschen, die ihre Landpartie machten, auch Wassersportler von dem Geschehen angelockt wurden und den Kanuverleih Saline 7 auf dem Gebiet des JAM nutzten, um in die Welt von Kunst Offen einzutauchen. Es war ein ständiges Kommen und Gehen über den ganzen Tag. So manchen Besucher werde ich sicher in einer meiner Ausstellungen oder Aquarellkurse wieder sehen.

Ein weiteres Highlight war der Flaschenpostbriefkasten in der Recknitz – eine Installation von BERTOLOMEOS. Bert Preikschat hat das Geschehen, um seine Installation inszeniert, egal ob es sich um einen Drehtag mit dem NDR für Kunst Offen in Bad Sülze handelte oder eine Fotosession am Sonntag. Hierzu hat er ein Model mittels Bodypainting in eine Mischung zwischen gelber Wassernymphe und Christel von der Post verwandeln lassen. Die „Christel von der Post“ und BERTOLOMEOS waren schon ein Hingucken, als sich mitten in der Recknitz um den Flaschenpost Briefkasten kümmert. Ich bin ja gespannt, ob sich die Deutsche Post auch in den nächsten Tagen, um diesen Briefkasten kümmern wird 😉

Es was bin in den späten Nachmittagsstunden ein schönes Volksfest. Dann brachte WettermaikMAIK THOMAS die Nachricht, dass zwei Gewitterzellen in Anmarsch sind. Maik hat mit seinen Infos von wettertopia, dass meine Aquarelle Schaden genommen haben. Die Gewitter am Sonntagabend führten, dann auch dazu, dass das geplante Lichterfest an der Recknitz in Wasser fiel. Schade …

Ich möchte mich bei den Verantwortlichen des Vereins LandArt für die wunderbare Organisation bedanken. Es hat allen Besuchern und Mitwirkenden viel Spaß gemacht. Mal sehen, wo es mich zu Kunst Offen 2015 hin verschlägt, wenn die Möglichkeit besteht, werde ich sicher wieder einen Tag an Recknitz mit dem Verein LandArt verbringen.

Schnappschüsse aus unserer Ausstellung „Frühling im Land“

Schnappschüsse aus der Ausstellung „Frühling im Land“

Hanka und Frank Koebsch stellen im Salzmuseum Bad Sülze aus

.

Plakat für die Ausstellung von Hanka und Frank Koebsch in Bad Sülze
Plakat für die Ausstellung von Hanka und Frank Koebsch in Bad Sülze

Heute will ich endlich ein paar Fotos aus unserer Ausstellung „Frühling im Land“ im Salzmuseum in Bad Sülze zeigen. Hanka und ich zeigen Frühlingsaquarelle, wie Buschwindröchen, Magnolien und Kraniche. Wir haben auch einige Aquarelle mit Studien von verschiedenen Menschen gehangen.  Denn das Verhalten und Aussehen der Menschen verändert sich mit den ersten Sonnenstrahlen und der Wärme des Frühlings. Nicht um sonst, dichtete Goethe in seinem OsterspaziergangSie nimmt geputzte Menschen dafür.“ Ergänzt werden die Bilder durch einige Pastelle mit Landschaftsmotiven und Sternzeichen des Frühlings. Ergänzt werden unsere Frühlingsaquarelle durch Keramik von den Arbeitsgruppen der Umgebung. Aus unserer Sicht ist so eine gelungene Ausstellung entstanden.  Als dann auch noch einige Gäste zur Ausstellungseröffnung kamen, wir zu frieden ;-). Doch sehen Sie selbst … oder noch besser besuchen Sie doch in den nächsten Tagen unsere Ausstellung.

.

.

Wir möchten uns bei den Verantwortlichen des Museums und allen Gästen für den Nachmittag recht herzlich bedanken. Einige Gäste und kleine Ereignisse bleiben einem besonders in Erinnerung.  Hier ein paar Beispiele. Gefreut haben wir uns über den Besuch von Bert Preikschat.  Seine beleuchteten und inszenierten Spinnennetze hatten wir zum Beispiel bei der Lichtklangnacht 2010 im IGA Park kennen gelernt und konnten dann später seine Ausstellung  „Keine Kunst ohne Licht“ im Haus der Stadtwerke Rostock besuchen. In diesem Jahr werden wir gemeinsam das Kunstfest an der Recknitz im Rahmen von Kunst offen am Pfingstwochenende gestalten.

Ganz besonders gefreut haben Hanka und ich mich über den Besuch von Corinna und Jörg Kastner. Ich hatte im Herbst vergangenen Jahres Corinna Kastner auf Google+ kennen gelernt. Einmal sind mir Ihre Fotos von Wustrow und der Ostsee aufgefallen und dann natürlich ihre Ostsee Krimis. Seit dem stehen wir übers Netz in Verbindung.  Aber sie persönlich im Rahmen der Ausstellung kennen zu lernen, war schon toll. Eine weitere Überraschung war Corinnas Mann Jörg Kastner, denn unbekannter Weise stehen von ihm auch Bücher bei uns im Regal. Als Maler hatte ich mir natürlich mit dem Erscheinen seinen Roman Die Farbe Blau gekauft. Es war schön mit den beiden Hannoveranern Schriftstellern zu plaudern. 😉

Darüber hinaus, dauert es nicht lange und ich hatte im Rahmen der Ausstellungseröffnung meinen Pinsel in der Hand. Denn die Fragen zur Aquarellmalerei lassen sich am besten erklären, wenn man es einfach mal vormacht. Meine Farbkasten und kleine Malereien verzauberten seinen Teil der Zuhörer. Es hat Spaß gemacht mit den Besuchern über die Motive und die Malerei zu plaudern, die Zeit verging schnell. Wie immer kam ich während der Eröffnung gar nicht zum Fotografieren. Deshalb müssen wir uns bei Corinna Kastner und Bert Preikschat für die Schnappschüsse aus unserer Ausstellung „Frühling im Land“ ganz herzlich bedanken.

Die erste Veranstaltung der Lichtwoche 2010 in Rostock

Keine Kunst ohne Licht

.

Nun in der nächsten Woche ab den  01.09.2010 beginnt die Lichtwoche in Rostock. Ich freue mich auf das besondere Flair in der City und auch auf ein paar der kommenden Veranstaltungen. Hier finden Sie das Programm der Lichtwoche 2010. Nun ein wenig vorgezogen wurde am Freitag bereits die erste Veranstaltung im Rahmen der Lichtwoche im Haus der Stadtwerke Rostock eröffnet. Bert Preikschat hatte zur Eröffnung seiner Ausstellung „Keine Kunst ohne Licht“ eingeladen. Ich hatte einige Kunstobjekte von Bert Preikschat im Rahmen der Lichtklangnacht 2010 gesehen, denn er hatte dort u.a. die „Spinnennetze“ inszeniert. Dieses machte mich neugierig und ich versuchte nach meiner letzten Telefonaten mit Kollegen und Kunden einen Moment meine Nase in das Haus der Stadtwerke zu stecken. Rostock-Heute hat bereits einen sehr guten Artikel über die Ausstellung „Keine Kunst ohne Licht“ veröffentlicht. So kann ich kaum etwas Neues dazu beitragen, außer ein paar Fotos…. 😉

.

Hier ein paar weitere Links die zu Quellen über Bert Preikschat

P.S. Wir freuen uns bereits auf den Sommer 2011, denn dann werden wir zum dritten Mal im Haus der Stadtwerke ausstellen, bereits eine kleine Tradition 😉 Hier ein paar Schnappschüsse aus dem Jahr 2008 von unser letzen Ausstellung dort.