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Posts Tagged ‘bildende Kunst’

Hahnemühle Kalender 2014

Hahnemühle Kalender 2014

Die Kalender Malwettbewerbe der vergangenen Jahre

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Unsere Kalender mit Aquarellen und Pastellen von 2008 - 2013 (c) Frank Koebsch

Unsere Kalender mit Aquarellen und Pastellen von 2008 – 2013 (c) Frank Koebsch

Ich mag Kalender, denn sie sind wunderbare Werbe- und Imageträger. Die Kalender mit unseren Aquarellen und Pastellen haben sich seit sechs Jahren zu begehrte Sammlerobjekte entwickelt. Aber eine noch viel größere Bekanntheit hat der Kalenderwettbewerb von Hahnmühle. Seit 2008 wird Jahr für Jahr ein Kalenderwettbewerb zu einem bestimmten Thema ausgelobt. Für den Kalenderwettbewerb 2013 wurden über 1.500 Aquarelle aus 22 Ländern eingesandt, eine wunderbare Resonanz. Die Wettbewerbe stehen / standen alle unter einem Thema und die Auswahl der Motive aus den eingesandten Motiven wird durch eine Jury vorgenommen. Hier finden Sie die Kalenderbilder aus den einzelnen Jahren zu den Themen 2008  „Stadt, Land, Fluss“, 2009 „Stillleben“,  2010 „Gärten und Alleen“, 2011 „Wasser, Wind und Wellen“, 2012 „Aquarelle abstrakt“ und 2013  „Kulinarisches“. Es ist für die ausgewählten Künstler eine wunderbare Chance ihre Malerei zu präsentieren. Ich freue mich immer wieder, wenn ich einen der begehrten Kalender zu gesandt bekomme und darin stöbern kann. Klar findet man immer wieder einen persönlichen Favoriten. Im Hahnemühle Kalender 2012 war es Mario Antonio Jiménez Orozco aus Mexiko mit seinem wunderbaren abstrakten Aquarell. 2013 heißt mein Favorit Eduardo Manuel Gea Martínez aus Murcia, mit dessen Aquarell das Kalenderblatt für den Januar 2013 gestaltet wurde. Neben der Präsentation auf den Kalender Blättern ist es für jeden Künstler auch interessant, eines seiner Bilder auf der Ankündigung des Kalenderwettbewerbes präsentieren zu können, denn mit diesem Motiv wirbt die Fa. Hahnemühle ein Jahr lang weltweit für den Kalender Wettbewerb. Im vergangenen Jahr zum Thema „Kulinarisches“ zeigte die Ankündigung für den Malwettbewerb ein Bild von Sven Brauer, der in der Vergangenheit bereits mehrere Kochbücher gestaltet hatte.

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Malwettbewerb „Musik“ für den Hahnemühle Kalender 2014

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Für den Malwettbewerb für den Kalender 2014 hat Hahnemühle das Thema „Musik“ gewählt. Für mich ist diese Kombination Malerei und Musik eine wunderbare Kombination. Ich bin total unmusikalisch. Aber die Sehnsucht zu verstehen, wie Musik entsteht, zu sehen wie Instrumente funktionieren, Menschen musizieren und zur Musik tanzen, hat mich dazu gebracht etliche Aquarelle mit Motiven wie Ballett, Tanz und  Jazz zu malen.

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Meine Jazz Aquarelle konnte ich schon in einigen Ausstellungen zeigen. Hier zu gehörten die Einzelausstellung „Jazz (aquarelle) in den Ministergärten“ in Berlin genauso wie die von mir als Künstler und Kurator organisierten Gemeinschaftsausstellungen „Jazz meets fine arts“  zum 40 Jahrestag der Eldenaer Jazz Evenings und die see more jazz in fine art“ in Rostock. Was alle Ausstellungen gemeinsam hatten, war die Begeisterung von der Besucher und der ausstellenden Künstler für die Kombination von bildenden Kunst und Musik. So ist es verständlich, dass ich mich über das neue Thema des  Kalender Wettbewerbs besonders freue.  Aber eine riesige Überraschung war es für mich, als die Verantwortlichen von Hahnemühle auf mich zu kamen und für die Ankündigung des Malwettbewerbs eines meiner Jazz Aquarelle gewählt haben. Mein Aquarellbild Saxophone 6 ist nun das Motiv für den internationalen Kalenderwettbewerbs von Hahnemühle.

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Hahnemühle Kalender und ein neuer Malwettbewerb Musik (c) Frank Koebsch

Hahnemühle Kalender und ein neuer Malwettbewerb Musik (c) Frank Koebsch

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Video - Jazz in Aquarell, Bilder von Frank Koebsch

Video – Jazz in Aquarell, Bilder von Frank Koebsch

Ich wünsche mir, dass sich viele Menschen dadurch inspirieren lassen, neue Musikbilder zu erstellen. Anregungen finden Sie vielleicht durch das Video Jazz in Aquarell. Ich bin auf die Einsendungen zu dem Wettbewerb gespannt und freue mich auf den neunen Kalender.

Ich möchte Sie einladen, sich an dem Malwettbewerb „Musik“ für den Hahnemühle Kalender 2014 zu beteiligen.

Fünfte Etappe unser Blogparade: Fragen zur Kunst #bfzkunst

5. Etappe unser  Blogparade: Fragen zur Kunst #bfzkunst

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In dieser Woche lädt Oliver Kohls zu einer Blogparade auf seinem Blog Küstenbilder. Oliver hatte die Idee ausgerechnet in unserer konzertierten Aktion im Internet folgende Frage zu stellen:

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Wie beeinflusst das Internet die kunstschaffenden und die kunsterlebenden Menschen?

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Ein Schlack, der Böses denkt. Das Internet kann zur Sucht werden oder wir können dort unsere Ressourcen verschwenden. Deshalb bittet Oliver weiter Fragen mit ihm in diesem Kontext zu diskutieren:

Zeitlicher Aufwand für einen Blog

Zeitlicher Aufwand für einen Blog

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Wie sieht es bei Euch aus? Wie viel Zeit verwendet Ihr täglich, um Euch zu präsentieren oder um Kunst zu erleben? Welchen Stellenwert hat das Internet für Euch beim Thema Kunst? Beeinflusst es Eure Arbeit oder Eurer Erleben von Kunst und wenn ja, wie? Lenkt es von Eurer Arbeit ab oder leidet ihr an einer Reizüberflutung?

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Wird bildende Kunst überbewertet ? (c) FRank Koebsch

Wird bildende Kunst überbewertet ? (c) FRank Koebsch

Ich bin gespannt auf die Diskussion. Die letzte Blogparade im Rahmen unserer Aktion: Fragen zur Kunst war spannend. Conny Niehoff  fragt auf ihrem Blog: Wird bildende Kunst überbewertet….? und drängen wir uns nicht zu sehr auf? Conny hat auf Ihrem Blog mehr als 84 Kommentare, Backlinks. Wenn ich es richtig verfolgt habe, hat Conny einige Kommentare gelöscht, da diese aus Ihrer Sicht nicht der Netiquette entsprachen. Schade. Interessant war, dass in diesem Zusammenhang u.a. mal wieder die Fragen diskutiert wurden, wie was ist Kunst und wer darf sich Künstler nennen. Mein Versuch auf die Fragen von Conny zu antworten, finden Sie hier.

Besonders interessant war für mich das feedback von Jürgen Clausen auf Google+. Jürgen Clausen schreibt,

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„… jeder spielt seine Rolle auf dieser Welt. Dann ist es doch auch wichtig, zu der eigenen Rolle zu stehen. Ich selbst versuche so etwas wie Gleichgewicht zu halten zwischen „ich nehme mich selbst wichtig genug“ und „bei all dem habe ich so viel Abstand zur Realität, dass ich meine eigene Rolle auch locker sehen kann“.

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Aus meiner Sicht eine sehr gute Meinung, um Dinge ernsthaft voranzutreiben und nicht verbissen zu agieren und sich nicht aufzudrängen. Danke Dir Jürgen 😉

Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst?

Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst?

Hier noch einmal die bisherigen Fragen unserer Aktion: Fragen zur Kunst.

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Zum Start unserer Aktion hatte Susanne Haun:

Wie wichtig ist für dich die Präsentation von Kunst? 

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Meine Überlegungen zu dieser Frage finden Sie in diesem Artikel.

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Was sind uns die Frauen in der Kunst wert?

Was sind uns die Frauen in der Kunst wert?

Ute Schätzmüller startete ihre Blogparade mit der Frage:

“Darf das Geschlecht der Künstler in der Rezeption und Beurteilung der Kunst eine Rolle spielen?” 

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Ich wählte für meinen Beitrag zu der Blogparade die Überschrift Starke und selbstbewusste Frauen Menschen braucht das Land.

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Ist Kunst Flucht aus der Realität oder die Aufarbeitung der Wirklichkeit ? (c) Frank Koebsch

Ist Kunst Flucht aus der Realität oder die Aufarbeitung der Wirklichkeit ? (c) Frank Koebsch

Jürgen Küster fragte:

“Bedeutet künstlerisches bzw. kreatives Schaffen Flucht aus der Realität? Oder ist es Aufarbeitung der uns umgebenden Wirklichkeit?

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Meine Antworten finden Sie in der Artikel Ist Kunst Flucht aus der Realität oder die Aufarbeitung der Wirklichkeit ?

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Sternzeichen Buch

Sternzeichen Buch

Nun ich bin gespannt, wie sich die Diskussion entwickeln wird.  😉 Ich brauche noch einige Zeit, um meine Antwort zu formulieren. Aber vielleicht fällt es Ihnen ja leichter, dann beteiligen Sie sich doch an der Blogparade. Es kann sich lohnen. .

Am Ende jeder Woche werden dann unter den Beteiligten an der Diskussion zwei Preise verlost. Der erste Preis wird den Künstlern zur Verfügung gestellt. Es ist eine kleine Zeichnung, eine Radierung, ein Pastell, ein Aquarell …. Der zweite Preis, ein Sternzeichen Buch wird von der Galerie Faszination Art bereitgestellt. Dieses Sternzeichen Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt der Galerie mit vier bildenden Künstlern und der Autorin Anette Pehnt. Hier die Übersicht der teilnehmenden Künstler und der Preise für die Blogparade.

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Start der Blogparade Künstler /  ausgelobter Preis Ausgelobter Preis
22.10.2012 Susanne Haun„Azalee“17 x 22 cm, Zeichnung Tusche auf Bütten
Azalee (c) Zeichnung von Susanne Haun
Azalee (c) Zeichnung von Susanne Haun
29.10.2012 Ute Schätzmüller„man, water“18 x 24 cm, Aquarellzeichnung auf Clairefontaine Bütten
man, water (c) Ute Schätzmüller
man, water (c) Ute Schätzmüller
04.11.2012 Jürgen Küstero.T.21 x 29,7 cm, Radierung/Gummidruck auf Bütten 160g
o.T. (c) Jürgen Küster
o.T. (c) Jürgen Küster
12.11.2012 Conny Niehoff„kleine expressive Landschaft“ca. 16 x 24 cm,  Mischtechnik auf Papier
kleine expressive Landschaft (c) Conni Niehof
kleine expressive Landschaft (c) Conni Niehof
19.11.2012 Oliver Kohls„Abendhimmel über Marschland“40 x 50cm, Pastell
Abendhimmel über Marschland (c) Oliver Kohls
Abendhimmel über Marschland (c) Oliver Kohls
26.11.2012 Frank KoebschFaszination Ballett # 1“10,5 x 15 cm, Miniatur in Aquarell
Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch
Faszination Ballett # 1 (c) FRank Koebsch

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Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen in der Blogparade: Fragen zur Kunst zu diskutieren.

Wird bildende Kunst überbewertet….? und drängen wir uns nicht zu sehr auf?

17. November 2012 4 Kommentare

Wird bildende Kunst überbewertet….?

und drängen wir uns nicht zu sehr auf?

 Blogparade: Fragen zur Kunst #bfzkunst

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Conny Niehoff hat als Teil unserer BlogparadeFragen zur Kunst eine interessante Frage gestellt. Sie fragt auf ihrem Blog: Wird bildende Kunst überbewertet….? und drängen wir uns nicht zu sehr auf? Ich muss für mich die Fragen teilen.

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Wird bildende Kunst überbewertet?

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Hm… Es gibt wohl kaum ein Begriff über den so viel diskutiert, geschrieben, geredet wurde wie über Kunst oder wer für sich die Bezeichnung Künstler in Anspruch nehmen darf. Warum ist dieses eigentlich so? Warum streiten ausgerechnet die „vermeintlichen“ Künstler, Kunsthistoriker, die Kuratoren, die Galeristen, die Sammler, die ……  Teilnehmer am Kunstmarkt am intensivsten über diese Fragen? So wie jetzt wir hier in dieser Blogparade 😉 Wen interessiert in dieser Art, die Frage eigentlich? Nehmen sich die Künstler vielleicht zu wichtig? Irgendwie bewege ich mich, ob ich es will oder nicht, auch in diesem Fragengestrüpp ohne klare Antworten zu haben. Ich kann nur immer wieder mit einem Augenzwingern das Buch „Das kann ich auch! Gebrauchsanweisung für moderne Kunst“ verweisen.

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Wird bildende Kunst überbewertet ? (c) FRank Koebsch

Wird bildende Kunst überbewertet ? (c) FRank Koebsch

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Wo beginnt Kunst ? (c) Frank Koebsch

Wo beginnt Kunst ? (c) Frank Koebsch

Ich glaube aber nicht, dass in unserer Gesellschaft, die Kunst überbewertet wird. Ich würde mir viel mehr wünschen, dass Kinder in den kreativen und musischen Bereichen kindgerecht gefördert werden, egal ob im Elternhaus, der Kita, der Schule oder oder …  Es sind oft die kleinen Dinge, die prägen. Ich fand es wunderschön mit unseren Kindern und den Kindern aus der Nachbarschaft in der Weihnachtszeit in der Küche zu werkeln, Plätzchen zu backen, sie anzumalen, Lebkuchenhäuser zu bauen und diese mit Zuckerguss zu verzieren und Weihnachtslieder zu singen. Sich als Erwachsener überraschen lassen, wenn die Kinder aus der Nachbarschaft gemeinsam eine eigene Weihnachtsgeschichte entwickeln, Kostüme gestalten und und ….Umso eindrucksvoller ist es für mich, dass sich heute diese jungen Erwachsenen immer noch unsere Küche in der Weihnachtszeit erinnern, egal ob sie heute malen, musizieren, gestalterisch tätig sind oder / und Rechtsanwalt werden, Physiotherapeut oder Handwerker, Ingenieur oder Versicherungskauffrau sind. Zusammen gestalterisch, kreativ, musisch tätig sein, gemeinsam die Welt entdecken, Phantasieren entwickeln, neues ausprobieren, lachen und weinen ist wichtig. Diese Erfahrungen sind wichtig, denn starke und selbstbewusste Menschen braucht das Land. Es können auch Menschen sein, die eine entwickelte Tätigkeit ausüben, die auf WissenÜbung,  WahrnehmungVorstellung  und Intuition gegründet ist. Denn wenn wir uns die Pisa Tests anschauen haben wir hier Nachholebedarf und nach Wikipedia sind dieses Künstler 😉

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… drängen wir uns nicht zu sehr auf?

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Meine Motive und Themen sind unverfänglich. Ich möchte keinen belehren oder argumentieren. Ich möchte in meinen Bilder ein Teil der Schönheit meiner Heimat zeigen, meine Begeisterung für die Musik und und… Es sind Bilder aus dem alltäglichen Leben, zwar mit kräftigen Farben, aber sie einen sich nicht in täglichen Leben zu dominieren sich auf zu drängen. Ich nutze viele Möglichkeiten meine / unsere Aquarelle und Pastelle zu präsentieren. Dazu gehören Ausstellungen, Presseveröffentlichungen, das Agieren im Web, auf unserer Homepage, diesem Blog, TwitterFacebookXinggoogle+Pinterest und und …. auch meine Aquarellkurse. Einzelne Projekte werden sogar auf separaten Webaustritten vorgestellt, wie zum Beispiel

Im Bereich der bildenden Kunst bin ich einer unter vielen, ganz viele.  Aber ich kann meine Erfahrung in den Bereichen Vertrieb und Business Development  nicht verleugnen. Ich versuche die Chancen zu nutzen, die ich habe und gehe die Dinge ernsthaft aber locker an.  Aus meiner Sicht würde ich es so umschreiben:

Ich unterbreite Angebote, aber ich dränge mich nicht auf, lasse weg, was mir suspekt ist.

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Lebenskunst – ist die Kunst des richtigen Weglassens

Lebenskunst – ist die Kunst des richtigen Weglassens

Es muss mir ja keiner im Social Web folgen, es muss keiner unsere Web Seite besuchen, es muss keine unsere Ausstellungen besuchen und die meisten Menschen machen es auch nicht. 😉 Aber wenn die Menschen zu mir kommen, freue ich mich über Feedback und wenn ich ihnen ein wenig von meiner Begeisterung mit geben kann.

Doch wie sehen Sie die Frage:

Wird bildende Kunst überbewertet….? und dränge ich mich zu sehr auf?

Vierte Etappe unser Blogparade: Fragen zur Kunst #bfzkunst

4. Etappe unser Blogparade: Fragen zur Kunst #bfzkunst

Die bisherigen Fragestellungen zur Kunst

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Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst?

Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst?

Seit drei Wochen veranstalten Susanne HaunUte SchätzmüllerJürgen KüsterConny NiehoffOliver Kohls und Frank Koebsch eine Blogparade  als konzertierten Aktion. In den vergangenen Wochen gab es bereits drei Diskussionsrunden mit einer regen Beteiligung. Hier noch einmal die bisherigen Fragen:

Zum Start unserer Aktion hatte Susanne Haun:

Wie wichtig ist für dich die Präsentation von Kunst? 

Meine Überlegungen zu dieser Frage finden Sie in diesem Artikel.

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Was sind uns die Frauen in der Kunst wert?

Was sind uns die Frauen in der Kunst wert?

Ute Schätzmüller startete ihre Blogparade mit der Frage:

“Darf das Geschlecht der Künstler in der Rezeption und Beurteilung der Kunst eine Rolle spielen?” 

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Ich wählte für meinen Beitrag zu der Blogparade die Überschrift Starke und selbstbewusste Frauen Menschen braucht das Land.

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Jürgen Küster fragte:

“Bedeutet künstlerisches bzw. kreatives Schaffen Flucht aus der Realität? Oder ist es Aufarbeitung der uns umgebenden Wirklichkeit?

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Ist Kunst Flucht aus der Realität oder die Aufarbeitung der Wirklichkeit ? (c) Frank Koebsch

Ist Kunst Flucht aus der Realität oder die Aufarbeitung der Wirklichkeit ? (c) Frank Koebsch

Jürgen hatte hierzu noch weitere Fragen gestellt und ich habe mich darauf eingelassen, zu versuchen, diese vielen Fragen zu antworten. Es war viel Arbeit, hat aber auch Spaß gemacht, seine eigenen Positionen zu den Fragen zu überdenken. Meine Antworten finden Sie in der Artikel Ist Kunst Flucht aus der Realität oder die Aufarbeitung der Wirklichkeit ?  Interessant war es auch, die Kommentare und Backlinks im Rahmen dieser Blogparade zu verfolgen. Gefreut hat mich dann auch die Auswertung und Zusammenfassung von Jürgen Küster, denn er schreibt in seinem Artikel „es endet und beginnt“:

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„Es war eine Herausforderung und Bereicherung zugleich, da es meine erste Blogparade war und die Kommentare doch viele Aspekte enthielten, die auch nach dieser Woche noch nachwirken. Ich habe viel Inhaltliches und einiges mehr an Kontakten mitgenommen.

Die Zugriffszahlen auf meinen Blog sind rasant in der vergangenen Woche gestiegen und erreichten Spitzenwerte, die ich dort bisher nicht kannte. Es gab 45 Posts zu meiner Frage, von 14 Autoren. ….“

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Besser kann man den Erfolg einer Blogparade nicht beschreiben. Oder? In dieser Woche starten wir in die vierte Etappe. Conny Niehoff hat sich von den bisherigen komplexen Fragestellungen inspirieren lassen 😉 und fragt deshalb

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Conny beschreibt auf Ihrem Blog einige Beispiele, um Ihre Fragestellung zu untermauern. Schauen Sie mal rein es lohnt sich und verspricht eine interessante Diskussion zu werden.

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Wird bildende Kunst überbewertet ? (c) FRank Koebsch

Wird bildende Kunst überbewertet ? (c) FRank Koebsch

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Sternzeichen Buch

Sternzeichen Buch

Nun ich bin gespannt, wie sich die Diskussion entwickeln wird.  😉 Ich brauche noch einige Zeit, um meine Antwort zu formulieren. Aber vielleicht fällt es Ihnen ja leichter, dann beteiligen Sie sich doch an der Blogparade. Es kann sich lohnen. .

Am Ende jeder Woche werden dann unter den Beteiligten an der Diskussion zwei Preise verlost. Der erste Preis wird den Künstlern zur Verfügung gestellt. Es ist eine kleine Zeichnung, eine Radierung, ein Pastell, ein Aquarell …. Der zweite Preis, ein Sternzeichen Buch wird von der Galerie Faszination Art bereitgestellt. Dieses Sternzeichen Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt der Galerie mit vier bildenden Künstlern und der Autorin Anette Pehnt. Hier die Übersicht der teilnehmenden Künstler und der Preise für die Blogparade.

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Start der Blogparade Künstler /  ausgelobter Preis Ausgelobter Preis
22.10.2012 Susanne Haun„Azalee“17 x 22 cm, Zeichnung Tusche auf Bütten
Azalee (c) Zeichnung von Susanne Haun
Azalee (c) Zeichnung von Susanne Haun
29.10.2012 Ute Schätzmüller„man, water“18 x 24 cm, Aquarellzeichnung auf Clairefontaine Bütten
man, water (c) Ute Schätzmüller
man, water (c) Ute Schätzmüller
04.11.2012 Jürgen Küstero.T.21 x 29,7 cm, Radierung/Gummidruck auf Bütten 160g
o.T. (c) Jürgen Küster
o.T. (c) Jürgen Küster
12.11.2012 Conny Niehoff„kleine expressive Landschaft“ca. 16 x 24 cm,  Mischtechnik auf Papier
kleine expressive Landschaft (c) Conni Niehof
kleine expressive Landschaft (c) Conni Niehof
19.11.2012 Oliver Kohls„Abendhimmel über Marschland“40 x 50cm, Pastell
Abendhimmel über Marschland (c) Oliver Kohls
Abendhimmel über Marschland (c) Oliver Kohls
26.11.2012 Frank KoebschFaszination Ballett # 1“10,5 x 15 cm, Miniatur in Aquarell
Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch
Faszination Ballett # 1 (c) FRank Koebsch

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Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen in der Blogparade: Fragen zur Kunst zu diskutieren.

Nächste Etappe unser Blogparade: Fragen zur Kunst #bfzkunst

30. Oktober 2012 4 Kommentare

Nächste Etappe unser Blogparade:

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Fragen zur Kunst #bfzkunst

Start durch die Blogparade auf dem Blog von Susanne Haun

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Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst? (c) Frank Koebsch

Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst? (c) Frank Koebsch

Seit vergangener Woche veranstalten Susanne Haun, Ute SchätzmüllerJürgen KüsterConny Niehoff, Oliver Kohls und ich die Blogparade : Fragen zur Kunst.  Wir haben diese Blogparade als konzertierte Aktion organisiert, um die Reichweite zu erhöhen. Susanne Haun hatte vergangene Woche die Diskussion zur Frage: Wie wichtig ist für dich die Präsentation von Kunst?  gestartet. Nach einer Woche konnte Susanne 78 Kommentare zu ihrem Beitrag verzeichnen. Dieses ist die Summe von Kommentaren, Backlinks und Antworten. Es war interessant die Beiträge zu der Diskussion zu verfolgen. Ich war so kess und habe für mich die Fragestellung ein wenig abgeändert: Wie wichtig ist für Dich die Präsentation von Kunst?

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Erfolg oder Misserfolg der Blogparade von Susanne Haun

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Blogparade als Marketinginstrument im Bereich der Kunst  (c) Frank Koebsch

Blogparade als Marketinginstrument im Bereich der Kunst (c) Frank Koebsch

Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Frage ist es natürlich interessant, ob sich der Aufwand für den Veranstalter der Blogparade lohnt. Nun das Ergebnis ist sicher in der Anzahl der Besucher, der Klicks oder dem Zuwachs an Abonnenten messbar. Diese Auswertung muss Susanne für sich erstellen. Was aber für mich beeindruckend ist, ist der Vergleich mit anderen Blogparade, die zur gleichen Zeit stattfinden und sich ebenfalls mit Fragestellungen im Bereich Kunst und Kultur beschäftigen. Auf dem Blog des Städel Museums wurde am 25. Oktober die Aktion COMMUNITY-ABEND MIT TWEETUP UND BLOGPARADE IM STÄDEL gestartet. Ich habe mich ebenfalls mit meinem Artikel an dieser Aktion beteiligt.  Ich habe eine angeregte Diskussion auf dem Blog des Städel Museums erwarten, halt unzählige Diskussionsbeiträge von anderen Museen, Kultureinrichtungen, renommierten Bloggern, ….  Es ist halt ein international anerkanntes Museum in Frankfurt am Main, einer der größten Städte Deutschland in der Metropolregion Rhein-Main mit 5,5 Millionen Einwohnern. Aber im Vergleich zu der Blogparade von Susanne fällt das Ergebnis dort sehr mager aus. Bis heute Abend waren es nur 19 Kommentare und Backlinks. Warum? Die Ursache ist aus meiner Sicht relativ einfach. Es reicht nicht groß und berühmt zu sein, man muss seine Chancen nutzen, sich Verbündete suchen, diese begeistern, mit Ihnen gemeinsam arbeiten und vor allem alle Kommentare und Backlinks beantworten. Wir hatten unsere Erfahrungen aus unserer ersten gemeinsamen  Blogparade „10 Fragen zur Kunst“  als Artikel Blogparaden als Marketinginstrument für die Bildende Kunst auf dem  Kulturmanagement Blog  von  Christian Henner-Fehr und als Interview  „Fragen zur Kunst – Diskussionen im Internet“ in der Zeitschrift atelier – Die Fachzeitschrift für Künstlerinnen und Künstler. Wenn man die Diskussion und die Ergebnisse aus dem Blog von Susanne Haun und des Städel Museums vergleicht, kann nur zum Schluss kommen, dass Susanne gemeinsam mit uns einen guten Job gemacht hat. Ich möchte mich bei allen Teilnehmern der Blogparade bedanken und den Gewinnern gratulieren. Seit heute hat Ute Schätzmüller ihre Diskussion auf ihrem Blog atelierscheune2012 gestartet. Ute fragt:

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“Darf das Geschlecht der Künstler in der Rezeption und Beurteilung der Kunst eine Rolle spielen?”

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Als ich den Artikel gelesen hatte, fühlte ich mich sofort in vergangene Jahrhunderte versetzt, als die Rolle der Frau gekennzeichnet war, durch Hexenverbrennungen, der Rolle Evas und nicht als Gleichberechtigte in der Familie, den Unternehmen, Gesellschaft, die ihr Leben alleine in beide Hände nimmt. Die erste Frage, die ich mir stellte war: Was sind uns die Frauen wert, insbesondere in der Kunst wert?

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Was sind uns die Frauen in der Kunst wert?  (c) Frank Koebsch

Was sind uns die Frauen in der Kunst wert? (c) Frank Koebsch

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Als erstes hat sich Susanne Haun an der Frage versucht und hat bereit den Artikel Frau? Mann? –> Kunst <– Rezipient  veröffentlicht. Eine interessante Herangehensweise 😉 Ich brauche noch einige Zeit, um meine Antwort zu formulieren. Aber vielleicht fällt es Ihnen ja leichter, dann beteiligen Sie sich doch an der Blogparade. Es kann sich lohnen.

Sternzeichen Buch

Sternzeichen Buch

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Am Ende jeder Woche werden dann unter den Beteiligten an der Diskussion zwei Preise verlost. Der erste Preis wird den Künstlern zur Verfügung gestellt. Es ist eine kleine Zeichnung, eine Radierung, ein Pastell, ein Aquarell …. Der zweite Preis, ein Sternzeichen Buch wird von der Galerie Faszination Art bereitgestellt. Dieses  Sternzeichen Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt der Galerie mit vier bildenden Künstlern und der Autorin Anette Pehnt. Hier die Übersicht der teilnehmenden Künstler und der Preise für die Blogparade.

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Start der Blogparade Künstler /  ausgelobter Preis Ausgelobter Preis
22.10.2012 Susanne Haun„Azalee“17 x 22 cm, Zeichnung Tusche auf Bütten
Azalee (c) Zeichnung von Susanne Haun
Azalee (c) Zeichnung von Susanne Haun
29.10.2012 Ute Schätzmüller„man, water“18 x 24 cm, Aquarellzeichnung auf Clairefontaine Bütten
man, water (c) Ute Schätzmüller
man, water (c) Ute Schätzmüller
04.11.2012 Jürgen Küstero.T.21 x 29,7 cm, Radierung/Gummidruck auf Bütten 160g
o.T. (c) Jürgen Küster
o.T. (c) Jürgen Küster
12.11.2012 Conny Niehoff„kleine expressive Landschaft“ca. 16 x 24 cm,  Mischtechnik auf Papier
kleine expressive Landschaft (c) Conni Niehof
kleine expressive Landschaft (c) Conni Niehof
19.11.2012 Oliver Kohls„Abendhimmel über Marschland“40 x 50cm, Pastell
Abendhimmel über Marschland (c) Oliver Kohls
Abendhimmel über Marschland (c) Oliver Kohls
26.11.2012 Frank KoebschFaszination Ballett # 1“10,5 x 15 cm, Miniatur in Aquarell
Faszination Ballett # 1 (c) Miniatur in Aquarell von FRank Koebsch
Faszination Ballett # 1 (c) FRank Koebsch

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Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen in der Blogparade: Fragen zur Kunst zu diskutieren.

Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst? #bfzKunst

25. Oktober 2012 15 Kommentare

Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst?  #bfzKunst

Blogparade: Fragen zur Kunst

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Susanne Haun hat unsere Blogparade : Fragen zur Kunst gestartet. Sie eröffnete am Montag unsere konzertierten Aktion mit sechs anderen Künstlern. Wir haben diese Form bewusst genutzt, da eine einfache Blogparade oft nach wenigen Beiträgen im Netz verebbt. Hierzu gehört, dass ich die Frage von Susanne genauso aufgreife, wie die kommenden Fragen der anderen Teilnehmer (Ute Schätzmüller, Jürgen Küster, Conny Niehoff und Oliver Kohls). Susanne Haun fragt

Wie wichtig ist für Dich die Präsentation von Kunst?

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Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst?

Wie wichtig ist die Präsentation von Kunst?

Ich habe eine Weile überlegt, was ich zu der Diskussion dieser Frage beitragen kann. Ich könnte über verschiedene Ausstellungen, Museen, Kunstkonzepte großer Künstler oder den Präsentationen der documenta zu wenden. Es wäre auch interessant über neue Konzepte wie die Facebook Party im Staatlichen Museum, dem Community-Abend mit Tweetup und Blogparade im Städel oder sich mit dieser Fragestellung an der Diskussion zu den (Schlüssel-) Erlebnisse mit dem Social Web z.B. auf dem Blog Kultur – Museo – Talk zu beteiligen. Ich könnte auch über meine Besuchen der Ausstellungen des MoMa in Berlin, der  Pinakothek der Moderne mit der Ausstellung von Neo Rauch,  der Tate Galerie in Liverpoll, der Galerien in London oder Dublin, der Frauenkirche und Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, des Vatikans mit der Sixtinische Kapelle und dem Petersdom, dem Besuch in Barcelona mit der „Sagrada Família“, Ausstellungen von Antoni GaudíPablo Picasso, Salvador Dali, oder oder …. berichten. Aber ich habe mich dagegen entschieden. Ich möchte lieber die Chance nutzen, mir die Frage zu beantworten

Wie wichtig ist für mich die Präsentation meiner Kunst?

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Die Antwort möchte ich gerne in verschiedene Teile aufsplitten, um so „eine“ bessere Antwort zu geben 😉 Die Präsentation meiner Kunst ist für mich aus verschiedenen Gründen sehr wichtig. Genauso wichtig wie der Prozess des Malens oder evt. so gar noch wichtiger. Mein Hauptgrund ist, das ich meine Begeisterung für das Aquarell mit anderen teilen möchte.

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Meine Aquarelle präsentieren z.B. meine Heimat

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Päckchen im Hafen (c) Aquarell mit Windjammern von FRank Koebsch

Päckchen im Hafen (c) Aquarell mit Windjammern von FRank Koebsch

Ich möchte mit meinen Blumen und Blüten am Ende des Winters helfen, den Winter auszutreiben. Mit meinen Bildern mit den Dörfern & Städten aus Mecklenburg Vorpommern, den Rügen und maritimen Aquarellen möchte ich meine Begeisterung für den Ostseestrand und das Land dahinter in die Welt tragen. Dazu gehört auch diese Bilder immer wieder auszustellen, egal ob in Hamburg, Berlin, Binz, Rostock, Bremen … und seit Jahren immer wieder einen Kalender zu gestalten.

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Ich präsentiere Kunst in eigenen Ausstellungsformaten

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Ich bin total unmusikalisch und habe mich von dem Saxophon Spiel unserer Tochter begeistern lassen. Seit dem male ich Jazz Aquarelle. Je mehr Jazz Bilder entstanden sind, wuchs auch der Wunsch, diese Aquarelle zu präsentieren. Meiner Meinung kann man Musik Bilder im direkten Zusammenhang zwischen bildender Kunst und Musik optimal zeigen. Hierzu gab es bei uns keine geeigneten Ausstellungskonzepte für meine Jazz Aquarelle. Also habe ich begonnen für die besten Jazz Festivals Mecklenburg VorpommernsAusstellungen zu gestalten.

Improvisation - Aquarell zum Thema Jazz von FRank Koebsch (c)

Improvisation – Aquarell zum Thema Jazz von FRank Koebsch (c)

Da Jazz von der Vielfalt der Musiker lebt, habe ich Künstler aus ganz Deutschland eingeladen, mit mir gemeinsam ihre Kunst zu präsentieren. So sind die Ausstellung Jazz meets Fine Art im Rahmen der Eldenaer Jazz Evenings in Greifswald, die Ausstellung see more jazz in fine art im Rahmen des Rostocker Jazz Festival see more jazz sowie die Ausstellung Jazz (Aquarelle) in den Ministergärten in der Landesvertretung von Mecklenburg Vorpommern in Berlin entstanden.  Bei diesen Ausstellungskonzepten bilden die Musik und die ausgestellten Aquarelle, Bilder, Fotografien und Zeichnungenfür die Präsentation eine Einheit. Bildende Kunst und Jazz ergänzen sich so in wunderbare Weise.

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Ich bringe für die Präsentation meiner Kunst Erfahrungen, Erinnerungen, Material und Form in einen Kontext

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Flügel eines Gleiters von Otto Lilienthal

Flügel eines Gleiters von Otto Lilienthal

Im Rahmen eines gemeinsamen Ausstellungsprojektes mit Susanne Haun und Christiane Weidner zur geplanten Schließung des Flughafens Berlin Tegel bin ich einen ganz anderen Weg gegangen. Wir haben in dem Projekt  Flughafen Berlin Tegel, eine Hommage  in Zeichnungen, Fotografien und Aquarellen unsere Eindrücke, Erfahrungen, Erlebnisse und Geschichten rund um den Flugplatz Tegel gezeigt. In bin in den vergangenen unzählige Male von Tegel geflogen und hiervor habe ich mich in diesem Kunstprojekt inspirieren lassen. Neben klassischen Aquarellen auf Papier bin den Weg gegangen Bilder auf Leinwand und Aluminium, den alten Materialien des Flugzeugsbaus zu malen.

Flughafen Berlin – Tegel (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Flughafen Berlin – Tegel (c) Aquarell auf Leinwand von Frank Koebsch

Bei dem Aquarell auf Leinwand zum Flughafen Tegel habe ich mich für die Keilrahmen von der Form eines Gleiters von Otto Lilienthal inspirieren lassen. Ich habe für die Präsentation meiner Erlebnisse und Erinnerungen das Aquarell mit  bestimmten Materialien und Formen in einen Kontext gebracht. Für mich eine gelungene Art um etwas mehr auszudrücken. Bei der Präsentation im Rahmen unserer Ausstellung zeigte sich jedoch, dass es für viele Betrachter Form und Inhalt nicht selbsterklärend sind. Dieses führt ganz schnell zur Frage: Wie sollte Kunst präsentiert werden?  Wie verständlich, wie abgehoben, wie erklärungsbedürftig sollte Kunst sein?

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Kunst sollte mit einem Lächeln präsentiert werden

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Sternzeichen Pfingstochse (c) Aquarell von FRank Koebsch

Sternzeichen Pfingstochse (c) Aquarell von FRank Koebsch

Mir macht es Spaß zu malen. Hier kommt mich schon mal diese oder jene Idee, die witzig sein könnte. Besonders ausgelebt habe ich dieses bei unserem Projekt Faszination Sternzeichen. Bei den Überlegungen zu meinen Sternzeichen hatte ich diesen oder jenen Einfall, um mit den Themen zu spielen. Besonders schön ist, dass sich dieses Schmunzeln beim Malen auch auf die Besucher unserer Ausstellungen transportieren lässt. Es macht riesigen Spaß die Menschen beim Betrachten der Sternzeichen Pfingstochsen, Sternzeichen (See) Löwe, des Sternzeichen Wassermännchen, … zu beobachten und sich mit Ihnen über die Idee hinter den Bildern zu unterhalten. Besonders freue mich in diesem Projekt gemeinsam mit drei anderen Künstlern (Petra Rau, Susanne Haun und Kerstin Mempel), der Autorin Annette Pehnt und Karsten Peters dem Galeristen der Galerie Faszination Art zusammen zu arbeiten.

Mit Spannung werden die Ergebnisse abgemessen (c) Christiane Weidner

Mit Spannung werden die Ergebnisse abgemessen (c) Christiane Weidner

Aus dieser Zusammenarbeit ist unser Sternzeichen Buch entstanden und wir haben viele Menschen in Ausstellungen zu Lächeln gebracht 😉 Besonders das  Kinderlachen wertet jede Ausstellung auf. So hat riesigen Spaß gemacht, die Kunst auf dem Flughafen Tegel, den Papierflieger  von Georg Kohlmaier in meinen Aquarellen immer wieder aufzugreifen und dann letztendlich mit den Kindern Papierflugzeuge zu basteln und zu bemalen. Der Kinderlärm in unserer Ausstellungund das Lachen der Kids war der beste Teil unserer Präsentation.

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Ich präsentiere meine Kunst gerne im WEB

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Mein Profil auf Facebook (c) Frank Koebsch

Mein Profil auf Facebook (c) Frank Koebsch

Wenn ich meine Begeisterung für das Aquarell mit anderen Menschen teilen möchte, muss ich meine Kunst zeigen, so zeigen, dass die Bilder für die Menschen schnell und einfach auffindbar sind. Ich kenne mich zwischen Pinsel und PC aus. So liegt es nahe diese Möglichkeiten zu nutzen. Ich präsentiere meine Kunst auf unser Webseite, über FacebookGoogle+TwitterPinterestXing und YouTube. Für große Ausstellungen werden separate Blogs angelegt. Das Zusammenspiel der genannten Präsentationen mit diesem Blog führt dazu, dass durch SEO meine Aquarelle im Netz sehr gut gefunden werden.

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Präsentation meiner Kunst in Ausstellungen

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Ausstellungseröffnung in der Galerie Faszination Art

Ausstellungseröffnung in der Galerie Faszination Art

Eine Präsentation im Internet ist gut und spannend. Man bekommt Feedback, kann diskutieren und Kunst verkaufen. Aber am wunderbarsten ist, gemeinsam mit den Menschen vor den Bildern zu stehen und mit ihnen sich über die Bilder auszutauschen. Im direkten Kontakt mit den Menschen vor den Originalen kann man die Begeisterung für seine Bilder am besten Teilen. Hierbei kommt es weniger darauf auf die Art des Ausstellungsortes an. Man kann in Bibliotheken, Sternwarten, Begegnungszentren, Einkaufspassagen, einem Institut für Kernfusion oft viel mehr Menschen erreichen als in einem Kunst Verein oder einer Galerie. Wichtig ist, dass das Konzept der Ausstellung passt. .

Präsentation meiner Kunst in der Presse

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Unsere Ausstellung in der Galerie Severina

Unsere Ausstellung in der Galerie Severina

Wenn es um das Teilen der Begeisterung geht, ist es wichtig die Präsentation seiner Kunst bekannt zu machen. Nach wie vor informieren sich die meisten Menschen in Zeitungen und Zeitschriften über Veranstaltungen, damit hat eine Pressemitteilung immer noch einen großen Wert. Den größten Erfolg hat man, wenn die Arbeiten im Internet und mit der Presse  verzahnt werden. Bei einer effektiven Präsentation in der Presse kommt es darauf an, in auflagenstarken Zeitungen regionalen oder überregionalen Zeitungen oder Zeitschriften zu präsentieren. Für unsere Ausstellung zum Flughafen Tegel ist es uns gelungen Veröffentlichungen in der Welt Kompakt, der Berliner Morgenpost, Zeitschrift „atelier“ u.a. zu realisieren. In Verbindung mit unserem Web Auftritt für diese Ausstellung eine wirkungsvolle Präsentation unserer Kunst mit einer riesigen Reichweite. Für andere Aktionen und Ausstellungen ist es sinnvoll, sich auf der Kulturseite oder im Rahmen der Veranstaltungstipps der regionalen Tageszeitungen oder lokalen Zeitschriften zu präsentieren.

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Ist ein Künster ein Unternehmer?

Ist ein Künster ein Unternehmer?

Zum Ende dieses Artikels möchte ich auf die Ursprungsfrage Wie wichtig ist für Dich die Präsentation von Kunst? zurück kommen. Es macht Spaß Motive zu entdecken, Aquarelle zu malen, Ausstellungen zu konzipieren und sich mit Menschen sich über andere Kunst auszutauschen. Aber Kunst muss man sich auch als Künstler leisten können. Für mich ist ein Künstler auch immer ein Unternehmerund deshalb sage ich es ganz unumwunden:

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Die Präsentation von Kunst ist für mich wichtig, um Geld zu verdienen.

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Beteiligen Sie sich doch auch an unsere Blogparade und beantworten die Frage:

Wie wichtig ist für Dich die Präsentation von Kunst?

Azalee (c) Zeichnung von Susanne Haun

Azalee (c) Zeichnung von Susanne Haun

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bis zum Ende der Woche. Unter allen Teilnehmern werden von Susanne Haun zwei Preise verlost. Der erste Preis ist die Tuschezeichnung „Azalee“ im Format 17 x 22 cm von Susanne Haun. Der zweite Preis, ein Sternzeichen Buch wird von der Galerie Faszination Art bereitgestellt. Dieses Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt der Galerie  mit vier bildenden Künstlern und der Autorin Anette Pehnt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Diskussion und viel Glück bei der Verlosung.

Kategorien:Aquarell, Ausstellungen, Malerei Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Blogparaden im Bereich der Kunst und Kultur

10. Oktober 2012 4 Kommentare

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Im April 2011 haben wir eine besondere Blogparade gestartet. Besonders war diese Blogparade in mehrfacher Hinsicht.

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Blogparade im Bereich der Kultur

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Blogparade als Marketinginstrument im Bereich der Kunst

Blogparade als Marketinginstrument im Bereich der Kunst

Blogparaden wurden zu dieser Zeit in vielen Bereich realisiert, aber nicht im Bereich der Kunst und Kultur. In den letzten Monaten hat sich dieses kaum geändert. Es gibt zwar immer mehr Blogs im Bereich der Kunst und Kultur, aber eine wirkliche Zusammenarbeit gibt es kaum. Doch gibt es sehr positive Entwicklungen. So gab es zum Beispiel im Februar 2012 folgenden Aufruf zur MUSEO-Blog-Parade 2012: Was ist Euer herausragendes Thema für 2012?

Aufgerufen waren Museen sowie Kulturinstitutionen. Die Museen haben ihr Arrangement in den letzten Monaten im Social Web verändert.  Im Februar 2011 hatte ich für Kultureinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und das Web2.0  ein recht düsteres Bild gezeichnet. Im September 2012 lud das Staatliche Museum Schwerin zu einer ersten facebook-Party face2face with art  ein. Der REPORT: Social Media für Museen hat hier die neueren Entwicklungen zusammengefasst. Diese Entwicklung ist ein Anfang, denn an der MUSEO-Blog-Parade haben sich (nur ?) 18 Kultureinrichtungen beteiligt. Der Blog von Christian Gries bietet eine Zusammenfassung der Teilnehmer und der Ergebnisse aus seiner Sicht.

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Aber wie steht es im Bereich des Social Web für bildende Künstler aus?

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Es ist erkennbar, dass sich im internet und den Diskussionen auf Kongressen kaum Beispiele über Gemeinschaftsprojekte im Bereich der Bildenden Künstler gibt. Auch der Bundesverband Bildender Künstler und die Landesverbände informieren kaum oder gar nicht über die Möglichkeiten und bieten keine oder nur unzureichende Möglichkeiten zur Weiterbildung. Viele bildende Künstler nutzen heute selbstverständlich Web Seiten, Facebook, Blogs, Twitter, Xing, Google+, Pinterest u.a. Aber es gibt nur sehr wenige bildende Künstler, die diese Medien zur Zusammenarbeit für gemeinsame Projekte und Ausstellungen nutzen. Aus meiner Sicht hat die Vernetzung einen sehr großen Wert. Vernetzung heißt für mich Austausch und Zusammenarbeit im Netz und realen Leben, arbeitsteiligen Agieren. Hier ist mir jede Idee, jeder Partner willkommen und ich freue mich immer wieder neue Dinge auszuprobieren. So hatte ich die

Blogparade: 10 Fragen zur Kunst

mit vorangetrieben.  Es war besonders interessant, dass 10 total unterschiedliche Menschen  im Netz zusammen arbeiteten. Es gab unter ihnen keinen einzigen, der alle Beteiligten persönlich kannten. Alle Beteiligten sind im Bereich der bildenden Kunst seit mehreren Jahren tätig – jeder auf seiner Art uns und Weise. Alle von uns waren in unterschiedlicher Weise im Bereich Social Media tätig. Klar alle von uns betrieben einen Blog, einige agierten auf Facebook aber kaum einer mit einer ausreichenden Reichweite auf Twitter schon gar nicht auf Google+ oder Pinterest. Was alle von uns auszeichnete, war die Neugier etwas Neues auszuprobieren. Hier noch einmal die Auflistung der beteiligten Künstler und die diskutierten Fragen.

Künstler Frage der Blogparade

Anzahl der Kommentare / eingehenden Links

Andreas Mattern Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten? 

97

Julia Tepasse Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?

45

Oliver Kohls  Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?

42

Conny Niehoff Sollte Kunst erschwinglich sein…?

146

Susanne Haun  Wer oder was ist ein Künstler und warum?

212

Anna Schüler   Ist die Malerei ein Auslaufmodel?

54

Frank Hess Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder benötigt sie einen Bezug oder Kontext?

112

Helen Königs Welche Bedeutung haben Vorlagen für ein eigenständiges Bild?

60

Roswitha Geisler Schafft Kunst Illusion?

77

Frank Koebsch Sind Aquarelle Kunst?

200

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Ergebnisse der Blogparade

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Was sehr interessant war, dass für das Feedback in den Blockparade nicht mit der Bekanntheit der Künstler einherging. Viel mehr kam es darauf an, die Menschen im Netz anzusprechen, sich zu beteiligen. Die Ergebnisse dieser Blogparade konnten sich sehen lassen. Es sind nicht nur die Klicks, die Kommentare und das Ranking sondern auch die Anerkennung und die Reputation im Web und der Presse. So wurden folgende Beiträge im Web

und der Artikel  „Fragen zur Kunst – Diskussionen im Internet“ von Dörte Rahming in der Zeitschrift atelier – Die Fachzeitschrift für Künstlerinnen und Künstler veröffentlicht. Den vollständigen Text des Artikels können Sie als pdf unter folgenden Links lesen (atelier 2011- 4 Fragen zur Kunst – Diskussion im Internet).  Eine wunderbare Change auf unsere Kunst aufmerksam zu machen.

Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch in der Zeitschrift atelier 2011 - 4

Interview von Susanne Haun und Frank Koebsch in der Zeitschrift atelier 2011 – 4

Die Ergebnisse der Blogparade und das Feedback bestärkten mich darin konsequent die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern zu suchen und für Ausstellungsprojekte das Web zu nutzen. Hier einige Beispiele dafür

Ich bin also Überzeugungstäter, wenn es um Themen und Projekte der Vernetzung geht. Die Ergebnisse und Aussagen des Trendbarometer Kreativwirtschaft 2012: Ausbau von Kooperationen als Schlüsselstrategie kann ich nur unterstreichen. So ist auch nicht verwunderlich, dass wir uns für die nächsten Tagen wieder an einer neuen Blogparade im Bereich der Kunst und Kultur versuchen werden 😉

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