Besuch bei Boeing in Everett und unser erster Tag in Vancouver

Besuch bei  Boeing in Everett und unser erster Tag in Vancouver

Unsere Reise nach Alaska und Kanada

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Nach unserem Aufenthalt in Seattle mit Besuchen im EMP-Museum und Chihuly Garden & Glass Seattles sowie des Pioneer Square haben wir uns auf den Weg nach Vancouver gemacht. Am Vormittag  haben wir einen Stopp in Everett gemacht, um uns bei Boeing anzuschauen, wie die Flugzeug für die Hin- und Rückreise gebaut worden sind.

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Future of Flight Aviation Center & Boeing Tour

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Boeing produziert bei Everett einen wesentlichen Teil seiner zivilen Flugzeuge und bietet eine Besichtigungstour durch die Produktionshallen an. Startpunkt einer solchen Tour ist das Future of Flight Aviation Center mit einer interessanten Ausstellung, einem gutsortierten Shop, einen Café, …. Die Besichtigung beginnt mit einem typischen Promotionfilm in dem Aviation Center und dann geht es mit einem Bus auf das Produktionsgelände. Leider sind Kameras verboten, für alle die sich einen besseren Eindruck verschaffen wollen, den kann ich die offizielle Fotostrecke auf Flickr und die Videos zum Bau einer Boeing 747-8 und der 787 Delivery Factory Tour in Everett verweisen. Es ist schon eindrucksvoll zu sehen, wie in dem Gebäude mit dem weltweit größten Volumen (13.385.378 Kubikmeter) die Flugzeuge gebaut werden. Schnell stellt man auch als Besucher fest, welche Welten zwischen den Bauweise der Boeing 747 (Erstflug 1969) und eines Dreamliners 787 liegen. Nun ich habe vielleicht ein wenig genauer hingeschaut, denn für unser Ausstellungsprojekt zum Flughafen Tegel hatte ich ja einige meiner Aquarelle auf Flugzeughaut – Leinwand und Aluminium gemalt 😉

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Wer sich dafür interessiert, wie Flugzeuge gebaut werden, sollte bei passender Gelegenheit das Future of Flight Aviation Center und die Boeing Tour besuchen. Danach ging es mit unserem Bus weiter nach Kanada in Richtung Vancouver.

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Unser erster Spaziergang in Vancouver – Bummeln in Gastown

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Eingecheckt haben wir im Faimont Hotel Vancouver. Ein wunderbares Hotel mit einem „typischen“ Flair der „alten“ amerikanischen / kanadischen Hotels. Aber wir haben am Nachmittag die Chance genutzt und haben einen ersten Spaziergang unternommen. Von dem Fairmont Hotel ging es vorbei an den Schachspielern vor der Vancouver Artgallery zum Canada Place am Hafen. Hier am Wasser fühlten wir uns wieder ein wenig heimisch und haben die Aussicht auf Gastown, das Burrard Inlet, der Skyline am Hafen und und … genossen. Besonders fasziniert waren für uns die vielen Starts und Landungen der Wasserflugzeuge im Hafen. Schon klasse so mitten in der Stadt landen und starten zu können. Unser Weg führte weiter nach Gastown. Es ist ein wunderbarer Stadtteil und der sich längs der Waterstreet parallel zum Hafen erstreckt. Gastown ist einer der ältesten Stadtteile Vancouvers und wurde in den vergangenen Jahre Stück für Stück wiederbelebt. Heute lädt Gastown zum Bummeln zwischen Boutiquen, Restaurants, Galerien und Straßenkünstlern ein. Wir haben es genossen, bis wir an Steam Clock vorbeikamen, denn hier wurden wir durch eine „Melodie“ aus unserer Beschaulichkeit gerissen. Es ist wohl die weltweilt einzige Dampfuhr. Die vier Pfeifen spielen zu jeder Viertelstunde (mit viel Phantasie) den  Westminsterschlag. Ein netter Geck. Nach unserem Dinner in der „The old Spaghetti Factory“, ein klasse Lokal, haben wir uns wieder auf den Weg zu unserem Hotel gemacht. Zum zweiten Mal an diesem Tag erregte Musik unsere Aufmerksamkeit, denn mit einem Mal marschierten Dudelsack Spieler über die Kreuzung und bauten sich vor der Vancouver Artgallery neben bei einem roten Teppich auf. Nach den Dudelsack Spielern taucht noch ein berittener Mounty mit seinem Hund auf. Für uns ein wunderbares Fotomotiv, denn die Uniform der Royal Canadian Mounted Police ist schon ein Hingucker. Es war schon spät und nach wenigen Minuten verzauberte das verbleidende Licht Vancouver.

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Die Stimmung der blauen Stunde mit dem Licht an den Glasfassaden und auf den Straßen war ein schöner Abschluss unseres Bummels durch Gastown und den Hafen Vancouvers

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Hier finden Sie die Andere Etappen unsere Alaska und Kanada Reise.

Flug nach Seattle

Flug nach Seattle

Unsere Reise nach Alaska und Kanada

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Ich hatte in den vergangenen Tagen ein paar Grüße aus Alaska und Kanada auf meinem Blog veröffentlicht. Es war eine wunderbare Reise und ich werde in den nächsten Wochen von unseren Erlebnisse dort berichten. Aber wie heißt es so schön, jede noch so große Reise beginnt mit dem ersten Schritt. In unserem Fall war es die Zugfahrt von der Ostsee nach Frankfurt und dann der Flug von Frankfurt nach Seattle. Wir sind dann mit Condor mit einer Boeing 767-300  fast 11 Stunden geflogen. Bei schönem Wetter bestätigte sich, dass über den Wolken die Freiheit grenzenlos ist. Bei schönem Wetter konnten wir die Gletscher Grönlands, die Eisfelder des Polarmeeres,  dem arktischen Ozean, das Ellesmere Island und und … sehen.

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Aber letztendlich waren wir froh, dass  der Flug nach Seattle zu Ende ging 😉

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Hier finden Sie die Andere Etappen unsere Alaska und Kanada Reise.