Ist Graffiti Kunst? – Teil 2

Wandmalerei

Ist Graffiti Kunst? – diese Frage diskutierte der NDR MV in der letzten Woche recht kontrovers mit seinen Hörern und Zuschauern. Durch die Diskussion im NRD angeregt, habe ich einfach mal bei meiner nächsten Fahrt nach Rostock die Kamera mitgenommen und habe geschaut, was es an gute Graffitis zu entdecken gibt. Nun ich hätte eigentlich, erwartet ein paar mehr nicht genehmigte Graffitis in der Innenstadt von Rostock u.a. zu entdecken sind, aber ich habe auch nicht wirklich gesucht. In der KTV – Kröpeliner Torvorstadt gibt es wunderbare Ecken mit guten Graffitis aber dieses muss dann eine extra Tour werden. Was mit auf meinen Weg begegnet ist, sind wunderbar Fassadenbilder, die es in Rostock gibt. Diese Wandmalerei hat eine lange Tradition und wurde gerade in der letzten Jahren wieder belebt, da die Energierunternehmen in Auftrag gegeben haben, die Trafohäuschen zu gestalten und hier sind tolle Sachen entstanden.
Wir hatten mal das Glück einige der „Sprayer“ auf ein wenig besser kennen zu lernen. Einer der ersten war Christian Pursch bei unserer Ausstellung in der Galerie Kunststoff in Wismar. Auf seiner WEB Seite finden Sie Klasse Wandbilder, Graffitis, Logos, Wand Tattoos und …
Hier stellt sich für mich keine Frage: Die gezeigten Bilder sind Kunst 😉

P.S: Sprayer achten in der Regel Bilder anderer, dieses gilt aber wohl nicht für alle Mitbürgen. Schauen Sie mal bei Bild 2 genauer hin 😉 Pfui

P.S.S.: Eine Sammlung echt guter Graffitis gibt es auf dieser Seite

Sponsoring – bei der Ausstellung „Pinsel trifft Kettensäge“

Nach dem wir uns in der Galerie kunststoff vorgestellt hatten, ergab sich die Situation, dass es wir als Künstler die Vernissage organisieren sollten. Hm… damit kamen auch die Kosten auf uns zu. Nun ja wir handeln nach dem Grundsatz, dass Ausstellungen uns als Künstler außer dem Aufwand für die Rahmung, das Hängen, das Marketingkonzept nichts kosten darf.

Da stand also die Frage, warum gewinnen wir nicht einen Partner, der Interesse hat uns zu unterstützen und selbst an der Ausstellung zu partizipieren. Also machten wir uns Gedanken zum Thema Sponsoring und überlegten, was wir wollten und was wir bieten konnten.

Was wir wollten war schnell beschrieben:

  • Die Kosten für die Vernissage decken.
  • Die Kosten für Plakate und Flyer decken.
  • Einen Partner gewinnen mit dessen Namen wir mehr Besucher locken konnten.

Doch was hatten wir zu bieten:

  • ein gutes Ausstellungskonzept 😉
  • Werbemöglichkeiten über die Website der Galerie, unser eigene Website sowie eine separate Website für die Ausstellung,
  • Werbemöglichkeiten auf Plakaten und Flyern,
  • Werbemöglichkeiten im Kontext mit der Ausstellung und Kunst,
  • eine Analyse zur Zielgruppe, die durch die Galerie und uns angesprochen wird,

Nach Überlegungen, wer zu „uns“ passt, habe ich ein Sponsoringkonzept zusammen gestellt und ich den Kontakt zur HanseSektkellerei Wismar gesucht. Unsere Ideen und Möglichkeiten passten zu den Vorstellungen der HanseSektkellerei.

Was haben wir gemeinsam erreicht:

  • einen Beitrag im regionalen Kabelfernsehen,
  • Presseveröffentlichungen,
  • Werbung
    • mit 1.000 Flyer
    • mit 20 Plakaten an exponierten Standorten, wie Theater, Touristinformation, ….
    • auf der Website der Ausstellung – 17.000 Besucher im Zeitraum der Ausstellung
    • auf der Website von uns – mehr als 180 Besucher pro Tag
    • auf der Website der Galerie kunststoff
    • Produktpräsentation von Uhle Sekt während der Ausstellungseröffnung,

Aus unserer Sicht können wir sagen, durch das Sponsoring haben wir nicht nur die Kosten gedeckt, sondern durch die Zusammenarbeit mit einem renommierten Unternehmen auch eine höhere Reputation erreicht. Für uns eine gelungene Zusammenarbeit und so wie das Feedback der HanseSektkellerei war es ein lohnender Versuch. Hier ein paar Bilder ….