Gewinnen Sie einen Hahnemühlekalender 2014

Gewinnen Sie einen Hahnemühlekalender 2014

Drei Kalender für das Jahr 2014

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Kalender 2014 von Hanka & Frank Koebsch
Kalender 2014 von Hanka & Frank Koebsch

Ich hatte das Glück und durfte in den vergangenen Monaten mit einigen meiner Aquarelle die Entstehung von drei Kalendern begleiten. Einmal haben meine Frau und ich wieder einen Kalender mit unseren Aquarellen herausgegeben. Der Präsenz Verlag, der Kunstkarten mit Motiven unserer Blumen Aquarelle herausgibt, hat einen Ausschnitt meines Aquarells Frühlingserwachen  als Motiv für die 19. Kalenderwoche des Gebetekalenders 2014 des Verlages ausgesucht. Dieses ist eine riesige Anerkennung gemeinsam mit Michael ApitzJörgen HabedankDieter HechtOskar Koller, Renate Meneke, Friederike RaveThomas Schmid und Jens Wolf in einem Kalender abgedruckt zu werden. Das spannendste Kalenderprojekt war jedoch der Wettbewerb für den

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Hahnemühle Kalender 2014.

Malwettbewerb für den Hahnemühle Kunstkalender 2014
Malwettbewerb für den Hahnemühle Kunstkalender 2014

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Ich durfte den Hahnemühle Kalenderwettbewerb zum Thema „Musik“ ein wenig begleiten, denn für die Einladung zu diesem Wettbewerb wurde eines meiner Jazz Aquarelle ausgewählt. Mein Aquarell Saxophone 6 schmückte die Ankündigung des Wettbewerbs. In der Pressemitteilung wurde neben einem Statement zu der Entstehung meiner Jazz Aquarelle noch ein Foto von der Entstehung des Aquarellbildes Konzentration, pp  aufgenommen. Neben diesen Anregungen hatte ich noch einige weitere Ideen für den Kalenderwettbewerb geliefert. Danach wurde es spannend. Wie wird die Beteiligung an dem Wettbewerb aussehen? Als erstes hatte Hahnemühle 50 Finalisten des Kalenderwettbewerbs veröffentlicht. Es war eine kleine aber feine Auswahl, denn in der Pressemitteilung zum Kalender heißt es:

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Fast 700 Bilder von 350 Künstlern aus 29 Ländern sind beim internationalen Kalenderwettbewerb 2013 zum Thema ‚Musik’ eingegangen. Aquarelle, Acrylbilder, Collagen, Zeichnungen, Pastelle bis hin zu Drucken im Linolschnitt zeigen Instrumente, Musiker, Konzertszenen oder Tänze. 

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Jeder hatte sicher seine eigenen Favoriten in dem Hahnemühle Kalenderwettbewerb 2014.  Vor einigen Tagen hat wurde nun endlich das Ergebnis des Wettbewerbs veröffentlicht. Die Preisträger sind Carlos Alberto de Gois, Flavia Pinheiro Bernardes, Robert Bink, Petra Romahn, Patrice Baffou, Claudia Meinicke, Desmond Clague, Matusz Kielczynski, Dieter Ulrich,  Helga Ingeborg Kraus, Vera Raybaut und Konstantin Sterkhov. Ihre Bilder sind nun auf den Kalenderblättern des Hahnemühle Kalenders zu sehen.

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 Ich möchte den Gewinnern des Kalenderwettbewerbs  gratulieren. Es sind klasse Bilder. Hahnemühle hat eine wunderbare Auswahl getroffen. Jeder Gewinner hat seine eigene Technik und Handschrift. Der Kalender hat außer dem Thema noch weitere Parallelen zur Musik. Hahnemühle hat mit dem Wettbewerb 12 Solisten zu einem Orchester zusammen gefügt, eine tolle Leistung ;-).

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Gewinnen Sie einen Hahnemühle Kalender  

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Die Hahnemühle Kalender kann man nicht kaufen. Wenn Ihnen der Kalender gefällt und Sie einen dieser Schmuckstücke haben wollen, müssen Sie Ihrem Glück vertrauen. Entweder können Sie vom 15. bis 22. Dezember 2013 auf der Hahnemühle Web Seite an einer Verlosung teilnehmen oder

Gewinnen Sie auf meinem Blog am 23. Dezember einen von drei Kalendern. Wie? Ganz einfach, hinterlassen Sie bis zum 22.12.2013 24.00 Uhr einen Kommentar zu diesem Blogartikel. Ich werde am 23.12.2013 dann unter den Teilnehmern drei Kalender verlosen. Ich wünsche Ihnen viel Glück 😉

P.S.: innerhalb Deutschland übernehme ich für die Gewinner die Portokosten. Außerhalb der BRD muss ich die Kosten leider in Rechnung stellen.

Hahnemühle Kalender 2014
Hahnemühle Kalender 2014

Palette 4 / 2009 – Teil 2, Meine Gedanken zum Interview mit Bernhard Vogel

Ich habe den Artikel „Einblicke in die Gedanken und die Gefühlswelt des Malers Bernhard Vogel“ – Interview von Siegried Leitner,  in der Palette & Zeichenstift., Ausgabe 4 /2009 Nr. 84, S. 6 – 11“ zum Anlass genommen und mir ein paar Gedanken zum Maler Bernhard Vogel, meine Malerei  u.a. zu machen.

Meine Gedanken zu Bernhard Vogel…

Die meisten Leute, die sich länger mit dem Thema Aquarell beschäftigen kennen Bernhard Vogel. Er hat in den vergangenen Jahren ganz wesentlich mit geholfen ein „modernes“ Bild von der Aquarell Malerei zu schaffen. Eine Glanzleistung… Ich mag etliche Bilder von ihm, die Art und Weise der Darstellung, den Umgang mit Farben und Flächen, wie er Dinge abstrahiert… Andere Bilder sprechen mich nicht an, sie sind mir zu dunkel, zu unspezifisch…

Er hat berechtigt Erfolg und mit dem Erfolg kommen auch die Probleme. Er ist „allgegenwärtig“. Viele Bilder, gut und teuer, viele CDs, DVDs, viele Artikel in Zeitschriften, viele Maler, die sich seine Art zu malen angenommen haben oder nach ahmen…  Dieses kann auch zum Überangebot mutieren und gleichzeitig will und muss Bernhard Vogel auch etwas Neues schaffen. Doch noch trägt der Erfolg…

Das Interview macht  das Bild vom Menschen Vogel für mich sympathisch. Warum? Auf Seite 4 sagt er: „Ich kenne Kollegen, die fangen mit Begeisterung an und müssen dann aufhören. Ein Künstler kann nie sicher sein, von der Kunst leben zu können. Ein Künstler lebt immer mit dieser Ungewissheit. Mann muss Idealist, ein bisschen verrückt und risikobereit sein. (..) Ein Mittelmaß in der künstlerischen Welt hat keine Chance…“

Nun eigentlich sagt er etwas selbstverständliches, was auf jeden Selbstständigen, egal ob Handwerker, Gastwirt, Koch, Architekten oder Musiker zu trifft. Aber warum bekommt er dafür von mir Sympathiepunkte?  Ich kenne zu viele Künstler und insbesondere Maler,

  • die jammern nicht von der Kunst leben zu können,
  • die Unterstützung vom Staat fordern,
  • die Honorare für ihre Ausstellungstätigkeit per Gesetz haben wollen, denn alle anderen (vom Galeristen bis zur Toilettenfrau) würden ja an ihrer Kunst verdienen,
  • Musiker würden über die GEMA Geld bekommen und und…

Nun ich bin der Meinung Künstler sind Selbstständige, selbstständig in ihrer Kunst und selbstständig als Unternehmer. Hier unterscheidet sie nicht aber auch gar nichts aber auch gar nichts von einem Handwerker, Gastwirt, Koch, Architekten oder Musiker. Man muss gut sein und sein Produkt verkaufen können. Beim Vergleich mit den Musikern wird auch immer übersehen, wie viele Menschen gute Musik machen und wie wenige Künstler es schaffen, einen Vertrag bei einem Label und mehr als nur einen Titel in die Charts zu kommen, damit sich Konzertsäle füllen, Radio / TV und DJs ihre „Platten“  auflegen. Übrigens bekommen auch Fotografen und Maler für die Vermarktung ihrer Bilder Geld, wenn sie die Rechte wahrnehmen. Aber auch hier gilt, viele malen und nur wenige Maler sind gefragt. Warum auch immer? Ich habe Hochachtung vor jedem Selbstständiger, der es schafft seine Brötchen mit seinem Gewerbe zu verdienen.

Doch zurück zu dem Maler Bernhard Vogel.  Auf die Frage von Siegried Leitner auf Seite 7: „Was ist das Spannendste an der Malerei?“ sagt Bernhard Vogel: Das Spannendste ist immer das letzte Bild oder das gerade im Entstehen befindliche Bild. Es ist jedes Mal so spannend, dass ich weiter machen muss…“ Hier kann ich ihm nur beipflichten. So manches Mal merkt man bei Malen gar nicht, wie die Zeit verläuft und wenn man mit dem Bild zu frieden ist, fühlt man sich wie nach dem Joggen, voll von Endovinen und Glücksgefühlen…

Siegried Leitner fragt nach den Gefahren und den Grenzen in der Aquarelltechnik. Die Antwort von Bernhard Vogel: „Dass es nicht transparent ist, dass es tot gemalt wird, dass ist die Hauptgefahr. Die Gefahr, dass es bunt wird, ist auch sehr groß…“

Ja der Unterschied vom Aquarell im Vergleich zu anderen Techniken, wie Öl und Acryl liegt daran, dass Bilder stumpf, matt werden, die Farben an Leuchtkraft verlieren, wenn mehr als 4 Schichten über einander gelegt werden. Diesen Fehler hat wohl schon jeder mal gemacht. Dazu kommt noch, dass es Farbe „Weiß“ nur durch das freilassen auf dem Papier erzeugt werden kann. Vgl. Sie

Bunt, tja bunt waren meine ersten Bilder auch. Es musste jede leuchtende Farbe pur ins Bild… Erst nach und nach hat sich für der Farbkreis und das Thema der komplementäre Farben und der Tonwerte erschlossen. An das Thema Tonwerte hatte uns erst in letzter Zeit Astrid Volquardsen mit ihren Pastellen bewusst herangeführt. Was sagte Sie noch? Es kommt nicht darauf an ob die Farbe stimmt, damit ein Bild leuchtet, sondern dass die richtigen Tonwerte gewählt werden. Nun ja in diesem Sinne spricht sich auch Vogel aus und die meisten seiner Bilder leuchten.

Es gebe noch viel mehr über den Artikel oder Bernhard Vogel zu sagen… Aber vielleicht noch zwei Punkte. Ich schätze die Aquarelle von Bernhard Vogel wesentlich mehr als seine Mixed media Bilder oder Collagen. Ich mag die Transparenz und den Farbverlauf in den Flächen seiner Aquarellen, z.B. in den Aquarell „Pinzgau, Hohe Tauern“ und „Breitenbergham, alte Scheuen“.

Ich mag die Akte und Portrait von Vogel nicht besonders, auch wenn sie mich irgendwie faszinieren. Zu dem Thema Portrait sagt Bernhard Vogel auf Seite 11: „…Für mich liegt der künstlerische Auftrag auf keinen Fall im Abbilden von Personen. Durch meine Fantasie entsteht ein fast völlig neuer Mensch. (…) Ich möchte den Menschen nicht analysieren, das ist Kalkül, Dilettantismus.“

Nun hier bin ich doch ganz traditionell in meiner Auffassung. Ein Portrait sollte das wesentliche des portraitierten  Menschen wieder spiegeln. Sonst würde ich den Begrifft Portrait nicht verwenden wollen. Nun ja, wenn ich mir die Gesichter von  Harding Meyer und den Artikel dazu anschaue … Aber dieses ist schon wieder eine andere Geschichte…

Fazit: Das Interview von Siegried Leitner mit Bernhard Vogel ist gelungen. Gut gemacht !!! Ich kann nur empfehlen, lesen Sie es in gesamter Länge und schauen Sie die Bilder von Vogel an. Zu mindestens, wenn Sie noch nicht übersättigt sind ;-).