Treffen der Generationen (c) ein Aquarell mit drei Schleppern von Frank Koebsch

Treffen der Generationen – ein Aquarell mit drei Schleppern

Treffen der Generationen – ein Aquarell mit zwei Traditionsschiffen und einem modernen Schlepper

Ein wenig Flair von den Ausfahrten der Museumsschiffe in meinen Aquarellen

Boote und Schiffe haben immer wieder eine ganz eigene Faszination. Wenn wir auf Malreisen an der Ostsee oder auf Rügen unterwegs sind, sind die Boote am Strand und in den kleinen Häfen begehrte Motive bei den Malschülern. Was mich persönlich noch mehr interessiert, ist das Schiffe gucken in Warnemünde, wenn die großen Pötte ein- oder auslaufen, selbst mit Kreuzliner unterwegs zu sein oder die maritimen Events wie die Hanse Sail. Gerade rund um die Hanse Sail sind in der Vergangenheit immer wieder Aquarelle mit verschiedenen Museumsschiffen entstanden, wie die Bilder „Päckchen im Hafen“,  „Match Race bei der Hanse Sail“, „Hanse Sail“, „Rückkehr von der Ausfahrt auf der Hanse Sail“ u.a. Es ist einfach toll zu sehen, wie Traditionsschiffe als technische Denkmale heute noch unterwegs sind und neben den hypermodernen Schiffen ihren ganz eignen Reiz haben. So ist auch die Idee für das Aquarell „Treffen der Generationen“ entstanden. Doch schauen Sie selbst, hier mein neues Bild mit drei Generationen von Schleppern bei der Ausfahrt in Warnemünde und meine anderen Bilder mit den Traditionsschiffen.

Treffen der Generationen (c) ein Aquarell mit drei Schleppern von Frank Koebsch
Treffen der Generationen (c) ein Aquarell mit drei Schleppern von Frank Koebsch

Aquarelle mit einem Rückblick über mehrere Generationen in die Geschichte der Technik

Das Aquarell „Treffen der Generationen“ ist das dritte Bild, welches ich vom Schlepper Petersdorf gemalt habe. Nach dem Besuch des Schleppers im Rostocker Stadthafen  hatte ich  die Idee Schlepper als Motiv für maritime Aquarelle und einem Aquarellkurs zu wählen. Das erste Aquarell in dieser kleinen Serie zeigt den „Schlepper Petersdorf im Stadthafen Rostock“. Für das zweite Bild habe ich eine fiktive Szene bei der Hanse Sail gewählt. Das Segelschulschiff Greif und der Schlepper kehren von einer Ausfahrt der Hanse Sail zurück. Der Schlepper Petersdorf ist heute ein Museumsschiff, welches von einem Verein gepflegt und funktionstüchtig gehalten wird. Das Schiff wurde 1957 auf der Warnow – Werft gebaut, es übernahm später die Aufgaben des Dampfschleppers Saturn. Irgendwann wurde dann der Schepper Petersdorf von einer neuen Generation der Arbeitsschiffe abgelöst. So entstand die Idee in einem maritimen Aquarell die zwei Traditionsschiffe und einen modernen Schlepper darzustellen. Für dieses dritte Schiff habe ich einen Schlepper der Fairplay Group gewählt. So ist mit den Schleppern SaturnPetersdorf und Fairplay 26 das Aquarell „Treffen der Generationen“ entstanden. Gemalt habe ich das Schlepper Aquarell mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf dem Hahnemühle Aquarellpapier Cornwall 450 g/m2 matt gemalt. Durch diese Kombination von Aquarellpapier und – farbe konnte ich die für das Bild notwendigen Verläufe und Kontraste erzeugen. In dem Youtube Video können Sie miterleben, wie das Aquarell „Treffen der Generationen“ entstanden ist.

Der Dampfschlepper „Saturn“ ist ein alter „Bekannter“. Das 1908 gebaute Schiff liegt heute als technisches Denkmal in Außengelände des Schifffahrtsmuseums Rostock. Dort hatte mich der Schlepper im Rahmen der Lichtklangnacht fasziniert. Es war ein herrlicher Anblick die Saturn als illuminiertes Motiv zu erleben und so hatte ich bereits 2009 die Saturn in meinem Aquarell „Schlepper im besonderen Licht“ gemacht. So war mein Aquarell „Treffen der Generationen“, die Chance den Dampfschlepper noch einmal auf die Reise zu schicken. Es ist nicht das erste Mal, dass ich versuche ein wenig technische Geschichte in einem Bild zu zeigen. Im Rahmen unseres Projektes zum Flughafen Tegel hatte ich in dem Aquarell „x Generationen“ eine Bandbreite von den Gleitern Otto Lilientals über die „Tante JU“ bis hin zum Airbus 380 vor der Silhouette des Flughafens Tegels zu zeigen.

Es macht immer wieder Spaß ein wenig in die Geschichte der Technik einzutauchen. Vielleicht kann ich mit meinen Aquarellen ein wenig von der Begeisterung für das Traditionsschiff Schlepper Petersdorf und die Hanse Sail transportieren. Wenn ja, dann haben Sie auch Interesse gemeinsam mit mir Boote und Schiffe als Aquarell zu malen. Dann nutzen Sie doch am 12. Juni 2021 von 10:00 bis 17:00 Uhr den

Online Aquarellkurs: Schlepper Petersdorf im Stadthafen Rostock

Bei Interesse melden Sie sich einfach über die Seite der VHS Rostock an. Ich würde mich freuen, gemeinsam mit Ihnen und den anderen Malschülern den Schlepper Petersdorf in dem Aquarellkurs zu malen. 

Langer Heinrich droht abzusaufen

Langer Heinrich droht abzusaufen – Ostseezeitung vom 15.12.2010

Rostock hat eigentlich viele Dinge, um die es von anderen Regionen beneidet wird. Die Ostsee vor der Tür und damit viele idyllische Flecken mit entsprechendem Flair, eine Geschichte die u.a. von der Hanse und der Entwicklung als Hafenstadt geprägt. Dazu gehören, dass auch  Backsteingotik und andere geschichtliche Zeugen, wie Industriedenkmäler u.a.

Nun eine dieser Ecke mit maritimern Flair in Rostock, ist der IGA Park mit dem Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum mit dem Traditionsschiff, dem Schwimmkran „Langen Heinrich§, dem Dampfschlepper  „Saturn“ und und … Einige Veranstaltungen, die dort mit recht großen Erfolg statt stattfinden ist die Lichtklangwoche

Langer Heinrich (c) Aquarell von Frank Koebsch
Langer Heinrich (c) Aquarell von Frank Koebsch

Schlepper im besonderen Licht (c) Aquarell vom Dampfschlepper Saturn von FRank Koebsch
Schlepper im besonderen Licht (c) Aquarell vom Dampfschlepper Saturn von FRank Koebsch

Nur habe ich den Eindruck, dass diese riesigen Vorteile und Potentiale der Stadt und der Region nicht gut genug genutzt werden. Wie kann es sonst passieren, dass ein Industriedenkmal der Schwimmkran „Langer Heinrich“ droht abzusaufen und zu einer akuten Gefährdung der Umwelt wird. Nun wen man den Artikel der OstseeZeitung vom 15.12.2010 liest erkennt man das politische Tauziehen um den Schwimmkran „Langer Heinrich“. Aber es die Geschichte ist in zweifacher Hinsicht nur die Spitze des Eisberges. Denn es wird seit Jahren gestritten, wie und wo ein übergreifendes Konzept für Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum aussehen kann. Wird der Standort Schmarler Warnowufers ausgebaut oder wird das Traditionsschiff, der Schwimmkran „Langer Heinrich“, der Dampfschlepper „Saturn“ u.a. wesentlich publikumswirksamer im Museumshafen bei der Haedgehalbinsel, in der Nähe der MS Georg Büchner, der MS Stubnitz, in Synergie mit dem Portalkran im Stadthafen und und…

Alt und Neu im Hafen (c) Aquarell aus dem Museumshafen von Frank Koebsch
Alt und Neu im Hafen (c) Aquarell aus dem Museumshafen von Frank Koebschen

Haedgehalbinsel 1 (c) Aquarell von FRank Koebsch
Haedgehalbinsel 1 (c) Aquarell von FRank Koebsch

Konzepte und Entscheidungen stehen aus, weil es keine wirksamen politischen Mehrheiten in Rostock gibt. Dieses ist zwar Bürgerwille aus den letzen Wahlen, aber ich glaube nicht, dass auch nur ein Rostocker den Politkern, das Mandat erteilt hat, nicht zu handeln.

Nun mein Appell an die Verantwortlichen ist es, endlich ein Konzept zu erarbeiten, um das bewahrenswerte auch zu bewahren und so in Szene zu setzen, so dass Besucher und Rostocker zukünftig das maritime Flair genießen und die geschichtlichen Zeugen bestaunen können.

P.S. Die Ironie der Geschichte ist, dass sich der Wert meiner Aquarelle vom „Langen Heinrich“, dem Dampfschlepper „Saturn“ erhöhen könnte, wenn der „Lange Heinrich“ wirklich absäuft 😉 oder wie wärs wenn die Stadt ein Rahmen bietet. um Maritime Bilder zu verkaufen, um einen Teil des Erlöses für die Erhaltung der Industriedenkmäler zu verwenden.

Vorfreude auf die Lichtklangnacht 2010

Aquarelle – mit ganz besonderem Licht

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Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir ...

Schlepper im besonderen Licht

Langer Heinrich

Die Lichtklangnacht im Rostocker IGA Park Rostock hat schon eine kleine Tradition. Es ist immer ein wunderbares Fest, mit Spielen für die Kinder, Theater, Gauklern und einem wunderbar illuminierten Park. Durch das Licht bekommt alles eine ganz neue Atmosphäre. Im vergangenen Jahr sind wir mit unserer einfachen Fotoausrüstung auf die Pirsch gegangen und haben ein paar Schnappschüsse gemacht. Mal sehen was uns in diesem Jahr gelingt und was sich dann aus diesen Bildern machen lässt. Durch die Stimmung und die Motive inspiriert, ist dann eine Reihe von Aquarellen entstanden. in Vorfreude auf das Fest am Wochenende habe ich diese Aquarelle wieder mal heraus gesucht.

Weitere Impressionen sowie das Programm der Lichtklangnacht finden Sie hier auf der offiziellen Web Seite. Viel Spaß am 20. und 21.08.2010  im IGA Park – Es lohnt sich 😉