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Ausstellung Faszination Kraniche in der Naturschutzstation Schwerin

22. Oktober 2016 1 Kommentar

Ausstellung Faszination Kraniche

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in der Naturschutzstation Schwerin

Kranich Aquarelle bei NABU Schwerin am Zippendorfer Strand

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Der Herbst ist Kranich Zeit. Es ist immer wieder toll den Vogelzug zu beobachten. Nicht um sonst gehören die Kraniche zu den sieben Naturwundern von Mecklenburg – Vorpommern. In den vergangenen Jahren habe ich immer wieder die Vögel des Glücks immer wieder z.B. am Schaalsee, am Darßer Ort, im Müritz Nationalpark, auf Rügen und Ummanz beobachtet. Aus der Faszination für die Kraniche sind mit der Zeit immer wieder Kranich Aquarelle entstanden. Um meine Begeisterung und die Faszination für die Kraniche mit anderen Menschen zu teilen, organisiere ich Aquarellkurse, Malreisen zu den Kranichen und zeige auch immer wieder auch meine Aquarelle in verschiedenen Ausstellungen. Um auf den notwenigen Umwelt- und Artenschutz für die Vögel hinzuweisen, arbeite ich bei diesen Aktionen immer wieder mit Partnern zusammen.  Seit einigen Tagen sind eine Auswahl meiner Kranich Aquarelle in einer Ausstellung am Darßer Ort zu sehen. Diese Ausstellung im Natureum auf dem Darß habe ich in Zusammenarbeit mit dem Meereskundemuseum in Stralsund und dem Kranichschutz Deutschland realisiert. Gestern habe ich eine neue Ausstellung mit meiner Kranich Aquarellen in Schwerin gehangen. In diesem Fall arbeitete ich mit dem NABU Schwerin im Interesse für die Kraniche zusammen.  In der Naturschutzstation Schwerin hat der NABU für diesen Herbst eine Ausstellung und andere Veranstaltungen organisiert. Hier ein paar Schnappschüsse vom Hängen der Ausstellung und aus den Räumen der Naturschutzstation.

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Leider hatte ich mit meinem Aquarell „Vögel des Glücks“ gestern kein Glück, denn eine Galerieschiene ist samt dem gerahmten Bild abgestürzt. Aber auch defekte Rahen und Scheiben gehören manchmal zu den Ausstellungen dazu. Das Schöne an der Ausstellung in der Naturschutzstation am Zippendorfer Strand sind die Kombinationen, die sich ergeben. Einmal die Ausstellung der Exponate, wie die ausgestopften Kraniche, die Dinge aus dem Lebensraum der Kraniche, die unterschiedlichen Federn von Vögel, viel Wissenswertes zum Leben der Kraniche und viele Beispiele zum gemeinsamen Leben der Menschen und der Kraniche, wie die Informationen zum Tourismus und den Kranichen. Ich habe mich gefreut hier Partner von mir wieder zu sehen. Ich war im Rahmen einer Malreise zu den Kranichen in den vergangenen Tagen unterwegs im Müritz Nationalpark und habe die Malreise gemeinsam mit dem Nationalpark Service Federow und dem Nationalparkhotel Kranichrast gestaltet. Es ist schön, dass der NABU auf solche Angebote in der Ausstellung aufmerksam macht.

Für alle die es ein wenig malerischer mögen, runden meine Kranich Aquarellen und die Angebote die Ausstellung in der Naturschutzstation ab. Hier noch einmal die Ankündigungstexte für die Ausstellung, mit einem Vortrag und einem Aquarellkurs.

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Ausstellung „Faszination Kraniche“

Hochzeit in Weiß (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

Hochzeit in Weiß (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

Mit Aquarellen von Frank Koebsch vom 22. Oktober 2016 bis Dezember 2016

Die Balz im Frühling und der Zug der Kraniche im Herbst gehören zu den schönsten Naturschauspielen in Mecklenburg Vorpommern.  Von diesem Zauber der Natur inspiriert, hat Frank Koebsch in den vergangenen Jahren Kranich Aquarelle gemalt, die in verschiedenen Ausstellungen gezeigt wurden. Aus dem Feedback entstand die Idee, das Ausstellungsprojekt Faszination Kraniche zu gestalten. Bestandteil des Projektes ist es, die Faszination für die Kraniche mit anderen Menschen zu teilen, sie auf die Belange des Arten- und Umweltschutzes und die Schönheit unserer Natur aufmerksam zu machen. Um solche Veranstaltungen realisieren zu können, arbeitet Frank Koebsch in diesem Projekt mit Partnern wie dem Kranichschutz Deutschland, der Fa. Hahnemühle, u.a. zusammen. Mit 10% der Verkaufserlöse aus den Ausstellungen wird der Kranichschutz Deutschland unterstützt.

Da Kraniche Zugvögel sind, lag der Gedanke nahe, die Ausstellungen wandern zu lassen. Die Kranich Aquarelle von Frank Koebsch wurden bereits in Bad Sülze, Bützow, Graal Müritz, Hamburg, Rostock, Schwerin, im Biospärenreservat Schaalsee und in Zusammenarbeit mit dem Meereskundemuseum Stralsund im NATUREUM am Darßer Ort ausgestellt.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf dem Blog http://faszinationkraniche.wordpress.com/.

Multi Media Vortrag Faszination Kraniche

Faszination Kraniche (c) Aquarell von Frank Koebsch

Faszination Kraniche (c) Aquarell von Frank Koebsch

Am 03.11.2016 um 18.00 Uhr in der Naturschutzstation Schwerin am Zippendorfer Strand

Der Kranichzug im Frühling und Herbst ist eines der schönsten Naturschauspiele in Mecklenburg – Vorpommern.  Es ist ein wunderschönes Erlebnis, die Kraniche zu beobachten – wenn sie mit lautem Trompeten an den Sammelplätzen rasten und ihre Tänze aufführen.

Auf Grund der Faszination für die Kraniche hat Frank Koebsch in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Aquarellen mit den Vögeln des Glücks gemalt. In Ergänzung zu der Ausstellung „Faszination Kraniche“ in der Naturschutzstation Schwerin wird Frank Koebsch in einem Media Vortrag über seine Erlebnisse mit den Vögeln berichten und Ihnen zeigen, wie die Kranichbilder entstanden sind.  Lassen Sie sich durch Geschichten, Fotos und Aquarelle von der Faszination für die Kraniche anstecken.

Einen ersten Eindruck können Sie sich in dem Video „Kraniche in Aquarell“ gewinnen.

Aquarellkurs: Faszination Kraniche

Majestätisch © ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

Majestätisch © ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

Am 05.11.2016 von 10.00 Uhr bis 17.30 Uhr in der Naturschutzstation Schwerin am Zippendorfer Strand

Der Kranichzug im Herbst ist eines der schönsten Naturereignisse in Mecklenburg Vorpommern. Das ist der Anlass für die Ausstellung „Faszination Kraniche“ ab dem 22. Oktober 2016 mit Aquarellen von Frank Koebsch  in der Naturschutzstation Schwerin. In Zusammenarbeit mit dem NABU und dem Künstler lädt die VHS Schwerin Sie zu dem Aquarellkurs „Faszination Kraniche“ ein. Zur Einstimmung des Tageskurses wird Herr Koebsch von seinen Kranich Beobachtungen und der Entstehung seiner Kranich Aquarelle in einem Multivisionsvortrag berichten. Anschließend werden wir die Vögel des Glücks in stimmungsvollen Aquarellen malen. Der Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Der Kurs ist ab sofort über die Seite der VHS Schwerin buchbar.

Ich freue mich schon auf die Besucher in der Ausstellung, dem Vortrag oder das gemeinsame Malen von Kranichen mit Ihnen in der Naturschutzstation Schwerin.

P.S. Für alle Interessenten, die mit mir Kraniche malen wollen und nicht nach Schwerin kommen können, habe ich in den nächsten Wochen noch ein weiteres Angebot. Am 11.11.2016 von 14:00 bis 18:00 Uhr haben Boesener Hamburg und ich noch einen Aquarellkurs „Faszination Kraniche“ organisiert. Es werden sich schöne Herbstwochen mit den Kraniche. 😉

Pinterest für meine Aquarelle und mich eine Erfolgsstory? – Teil 1

27. August 2014 11 Kommentare

Pinterest für meine Aquarelle & mich eine Erfolgsstory?  

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Teil 1: Die Entwicklung von Pinterest

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Noch ein weiteres Social Network pflegen… ?

Noch ein weiteres Social Network pflegen… ?

Pinterest machte in den USA von sich reden und logischer Weise schwappte der Hype zu mindestens in den Diskussionen der Medien und in Netz auch nach Deutschland. Aber die Euphorie ebbte immer mehr an, zu mindestens was die die Entwicklung im deutschsprachigen Raum  betrifft. Im Mai 2012 hatte ich für mich versucht die Frage zu klären, welche Chancen und Risiken sich für mich bei einer Nutzung von Pinterest ergeben. 2013 war Pinterest bei der Häufigkeit der Nutzung von sozialen Netzwerken in Deutschland immer noch eine Nullnummer. Auch im März 2014 wurde noch immer die Frage gestellt: Pinterest in Deutschland – Erfolgreich oder Rohrkrepierer? Die Antwort war abwartend. Die Erfolgsgeschichten die auf  der Seite Pinnerportraits oder die Success Stories von Pinterest veröffentlicht wurden, waren geprägt durch den Heimatmarkt Amerika. Das Ranking der Top 5 Länder mit dem höchsten Anteil vom Traffic vom Pinterest.com aus dem Mai 2014 zeigt, dass über 61% des Traffic auf die USA und Kanada konzentrieren. Aber auf dem amerikanischen Markt bezogen, haben sich die Besucherzahlen auf pinterest.com von 2011 bis 2014 rasant entwickelt. Damit hat sich Pinterest in kürzester Zeit zu einer erfolgreichen Social Media Plattform für B2B Vermarkter gemausert. Wenn die Vermarkter Pinterest. nutzen müssen auch die Kunden Pinterest angenommen haben. Die Statistik „Größte Social Networks nach Anzahl der monatlichen aktiven Nutzer (MAU) im 1. Quartal 2014“ zeigt, dass Pinterest weltweit 136 Millionen Nutzer hat.

Ein Zehntel der Nutzer von Facebook ?!. Was Pinterest aus Sicht der Analysten weiterhin interessant macht ist, dass dieses Netzwerk weiterwächst und auch weiterhin in Know How und Technologien wie die Meassingfunktion investiert. Was bleibt, ist die Frage:

Lohnt sich der Aufwand für Pinterest?

Was macht es sinnvoll, bei „nur“ einem Zehntel der Nutzer von Facebook und 40% der Nutzer von Google+ noch weitere Zeit in ein weiteres Netzwerk zu investieren. Meine Motivation war eine ganz einfache. Ich male Aquarelle. Wenn ich meine Bilder, Aquarellkurse und Malreisen vermarkten und auf Ausstellungen aufmerksam machen möchte, muss sich doch etwas mit einem Socialen Netzwerk etwas anfangen lassen, in dem 140 Millionen Menschen Bilder sammeln und auf Pinnwände hängen. Als ich die Story „Die Vogue zeigt, wie man mit Pinterest Traffic macht“ las, wurde ich neugierig, ob sich mein Arrangement auf Pinterest auch bezahlt gemacht hat.  Auf meinem Blog https://frankkoebsch.wordpress.com/ gibt es mittlerweile 1.550 Beiträge mit ca. 26.350 Aquarellen, Grafiken und Fotos. Eigentlich eine ideale Voraussetzung, um erfolgreich auf Pinterest zu sein, oder? Seit ca. 2 Jahren teile ich zuerst zaghaft und dann immer konsequenter täglich Bilder auf Pinterest. Ich versuche die Informationen rund um meine Aquarellmalerei auf Facebook und den anderen Netzwerken zu teilen. Warum? Im Rahmen des Workshops „Kunst um Kommunikation im WEB“ in Zusammenarbeit mit der Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft, Vorträgen im Rahmen des Treffpunkts Kulturmanagement, der Kreativsaison Mecklenburg Vorpommern u.a.  habe ich dargestellt, wie ich meine Informationen verteile, um im WEB gefunden zu werden, um mit Menschen zu kommunizieren, um den Künstler  Frank Koebsch bekannt zu machen und letztendlich um über das Internet Bilder zu verkaufen.

Neben dem Veröffentlichen der eigenen Bilder, stöbere ich vermehrt auch nach Bildern, die mich interessieren und sortiere diese auf eigene Pinwände. Bei dem Jahresrückblick 2013 konnte ich zum ersten Mal feststellen, dass immer mehr Menschen über meine Pins auf meinen Blog zu greifen. Gleichzeitig werden immer mehr meiner Bilder weitergepinnt. Beides sind sichere Zeichen, dass ich mit meinen Aquarellen und  Fotos auf Pinterest Menschen erreichen kann. Die drei Grafiken Refferer für Zugriffe auf den Blog zeigen, dass immer mehr Menschen über Pinterest auf meinen Blog kommen. Im letzten Quartal von Mai bis Juli 2014 war Pinterest nach den Suchmaschinen und Facebook die drittwichtigste Quelle der Zugriffe auf meinen Blog. Damit lohnt es sich, noch mal genauer Hinzuschauen, was die Menschen auf Pinterest an meinen Bildern interessiert. Doch dieses ist wird ein weiterer Artikel.

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Referrer für Zugriffe auf meinen Blog frankkoebsch wordpress Mai - Juni 2014

Referrer für Zugriffe auf meinen Blog frankkoebsch wordpress Mai – Juni 2014

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P.S. Für alle Menschen, die überlegen sich auch Pinterest zu engagieren, gibt es eine gute Nachricht: Pinterest kommt nach Deutschland und will in Deutschland wachsenEs gibt seit August 2014 ein deutsches Pinterestteam. Ich bin gespannt, wie dieses Team Pinterest in deutschsprachigen Raum beflügeln wird. Geleitet wird das Berliner Büro vom vom Ex-Verlagsleiter der G+J-Wirtschaftsmedien: Jan Honsel, einem Profi im Bereich der Medien. Passend zu dieser Entwicklung kursieren die passenden Veröffentlichungen, wie z.B. Pinterest wächst in Deutschland um 160% und die Pinterest Nutzung in Deutschland schnell hoch. Also wer überlegt sich hier zu engagieren, dann ist vielleicht genau jetzt die richtige Zeit.

Was machen Kraniche im Schnee?

14. März 2013 6 Kommentare

Was machen Kraniche im Schnee?

Nachbarn im Anflug (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

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erste Besucher der Ausstellung Faszination Kraniche (c) Maike Josupeit (1)

erste Besucher der Ausstellung Faszination Kraniche (c) Maike Josupeit

Anfang März sind bei frühlinghaftem Wetter bereits einige tausend Kraniche in Norddeutschland angekommen. Das Wetter hat uns und die Kraniche überrascht. Der Neuschnee bis zu 30 cm und Nachfrösten bis zu minus 18 Grad setzen den Vögeln arg zu. Dieses war die Situation bei der Eröffnung der Ausstellung Faszination Kraniche in der Galerie FASZINATION ART  am vergangenen Sonnabend. Beim Betrachten der Kranich Aquarelle fragten mich viele Besucher, was die Kraniche bei diesem Wetter machen, denn es sind 70.000 Kraniche im „warmen“ Spanien gestartet, um nach Deutschland und Skandinavien zurück zu kehren. Der Schnee zwingt die Kraniche zur Pause. Über 3000 Kraniche machen derzeit Rast im Bereich des Leinepolders zwischen Hollenstedt und Salzderhelden. Dort sind die Vögel wunderbar z.B. vom Beobachtungspunkt im Vogelschutzgebiet Leinepolder zu beobachten. Durch den Wintereinbruch leiden die Zugvögel unter dem Wetterumschwung, es ist die reinste Zitterpartie für die Kraniche. Dr. Nowald  vom Kranichinformationszentrum in Groß Mohrdorf  beschrieb die Situation der Vögel wie folgt „Sie stehen stoisch in windgeschützten Ecken, hinter Hecken und an Waldrändern und versuchen, möglichst wenig Energie zu verbrauchen.“ So kann man z.Z. immer wieder größere Gruppen der Zugvögel auf den Feldern beobachten, denn die Kraniche warten auf wärmeres Wetter. Es sind wunderbare Motive auf den Schneeflächen. Ich habe am Dienstag auf dem Rückweg von meinem Aquarellkurs die Kraniche von der Autobahn zwischen Wismar und Doberan gesehen. Leider kann man zum Fotografieren nicht einfach auf der Autobahn halten. Susanne Haun hat heute aber auf dem Weg zu unser Sternzeichen Ausstellung in Bad Doberan die Vögel ebenfalls entdeckt, so dass ich die Hoffnung habe, die Kraniche noch einmal in Ruhe beobachten zu können. Solche Kranichbeobachtungen sind für mich Grundlage für meine Aquarelle. Ich habe das Glück, dass direkt in der Nähe unserer Gemeinde mehrere Kranichpaare brüten, so können wir in der Regel Kraniche beim Nachbarn am Zaun beobachten. Solche Szenen mit den Kranichen im Frühling verleiten mich immer wieder dazu neue Kranich Aquarelle zu malen. Eines dieser Bilder, das in den letzten Wochen in Vorbereitung für das Projekt Faszination Kraniche entstandenen ist, nimmt auf die Kraniche in unserer Nachbarschaft Bezug. In dem Aquarell „Nachbarn im Anflug“ habe ich meine Erinnerungen an die majestätischen Vögel aus dem vergangenen Jahr einfließen lassen.

Nachbarn im Anflug (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

Nachbarn im Anflug (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

Das Kranich Aquarell habe ich auf Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, rau 600 g/m² – 100% Hadern von Hahnemühle gemalt. Ich male gerne auf den Papieren von Hahnemühle und umso mehr freut es mich, dass sich der Papierhersteller mit seiner Umweltinitiative Green Rooster engagiert und das Ausstellungsprojekt Faszination Kraniche als Partner unterstützt. Das Bild scheint mir gut gelungen zu sein, denn Karsten Peters der Galerist der Galerie FASZINATION ART konnte dieses Aquarell zusammen mit einem weiterem Bild bereits vor der offiziellen Eröffnung verkaufen. Eine wunderbare Wertschätzung 😉

Diesen Erfolg teilen Karsten Peters und ich, denn im Rahmen des Projektes teilen wir 10% der Verkaufserlöse  mit dem Kranichschutz Deutschland. Wenn Sie meine Kranich Aquarelle im Original sehen wollen und mehr über das Projekt sowie die Zusammenarbeit mit dem Kranichschutz Deutschland erfahren wollen, kommen Sie doch einfach bis zum 04. April 2013 in die Galerie FASZNATION ART. Gerne erkläre ich Ihnen auch, Was machen Kraniche im Schnee?

Die App zur Kunstsammlung der Deutschen Bank

Die App zur Kunstsammlung der Deutschen Bank

App Deutsche Bank Art Works

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Start der App - Deutsche Bank Art Works

Ich hatte in der Vergangenheit immer wieder einmal Berührungspunkte zur Deutschen Bank. Zum einen weil mich beruflich die Kommunikationstechnologie der Bank interessierte und zum anderen weil ich immer mehr Kunst und Kultur an meinem Dienststandort Frankfurt entdeckte. So war es ein glücklicher Zufall, 2006 einen Vortrag von Friedhelm Hütte im Rahmen einer Ausstellungseröffnung beim VOEB in Bonn über die Kunstsammlung der Deutschen Bank zu hören. Im Rahmen des Vortrages bekamen wir eine Einführung in die Geschichte der Kunstsammlung. Es war interessant zu hören, von welchen Gesichtspunkten sich die Deutsche Bank bei ihren Ankäufen leiten lässt und wie sie mit der Kunst umgeht. Seit dem habe ich immer wieder die Veröffentlichungen über die Sammlung der Deutschen Bank verfolgt.

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Übersicht - App Deutsche Bank Art Works

Übersicht – App Deutsche Bank Art Works

Deutsche Künstler - App Deutsche Bank Art Works

Deutsche Künstler – App Deutsche Bank Art Works

In den vergangenen Tagen wurde ich auf die App Deutsche Bank Art Works  aufmerksam. Ich habe dann am Wochenende in aller Ruhe mit der Android Version auf meinem Samsung Galaxy die Sammlung in den Frankfurter Türmen der Deutschen Bank erkundet. Die App macht den Einstieg leicht. Das Intro zeigt die Hochhäuser und blendet dann zur Anordnung der Sammlung in den Etagen über.

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Diese Übersicht mit ihrer farblichen Gestaltung verführt dazu, die einzelnen Bereiche zu erkunden. Ich bin mit dem Feld „Deutschland“ gestartet und war sehr erfreut, unter anderem auf Neo Rauch zu treffen.

Information über Neo Rauch - App Deutsche Bank Art Works

Information über Neo Rauch – App Deutsche Bank Art Works

Ich konnte im Sommer 2010 eine Ausstellung von Neo Rauch in München besuchen und war gespannt auf die Informationen und die Werke in der Sammlung. O.k. nach dem Klick auf dem Namen des Künstlers öffnet sich eine Seite mit einer kurzen Vorstellung der Künstler. Für eine App auf einem Smartphone das richtige Maß an Informationen. Also weiter zu dem Kunstwerken von Neo Rauch.

Der Punkt unten auf der Seite suggerierte mir, es existiert nur eine Seite und so war meine Erwartung, dass ich über die Buttonleiste oben auf dem Display unter „Kunstwerke“ die Bilder von Neo Rauch finden würde. Welch eine Überraschung – ich landete auf einer Seite mit Kunstwerke der asiatischen Künstler. Wie weiter? Also mit der Returntaste zurück zu Neo Rauch. Noch mal nach unten gescrollt, die Menütaste gedrückt … Irgendwann habe ich dann versucht, ob links oder rechts eine weitere Seite vorhanden ist. Das Scrollen nach links brachte den Zugang zu der Seite mit den  Kunstwerken von Neo Rauch.

Kunstwerke über Neo Rauch - App Deutsche Bank Art Works

Kunstwerke über Neo Rauch – App Deutsche Bank Art Works

Die Weiche von Neo Rauch - App Deutsche Bank Art Works

Die Weiche von Neo Rauch – App Deutsche Bank Art Works

Durch Berühren der einzelnen Werke werden diese mit Beschreibung aufgeblendet. Zwischen den einzelnen Bildern kann man gut durch Scrollen nach links und rechts wechseln. Bei Bedarf kann man die einzelnen Bilder zoomen. Mit der Return Taste kommt man wieder auf die Übersichtsseite der Kunstwerke. Bei genauem Hinsehen entdeckte ich unten auf dieser Übersichtsseite zwei Punkte als Hinweis, dass  zwei Seiten zu Neo Rauch existieren. Auf der Infoseite der Künstler wird der Punkt für diese Seite in der gleichen Farbe dargestellt wie der Hintergrund der Infoseite. Damit geht bei Künstlern mit nur einer Seite mit Kunstwerken der Hinweis auf die weiteren Seiten im Textteil verloren.  In diesem Fall würde ich mir eine weitere Steuerungstaste wünschen.

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Information über Tobias Rehberger - App Deutsche Bank Art Works

Information über Tobias Rehberger – App Deutsche Bank Art Works

Aquarell auf Bütten von Tobias Rehberger - App Deutsche Bank Art Works

Aquarell auf Bütten von Tobias Rehberger – App Deutsche Bank Art Works

Bei anderen Künstlern mit mehreren Werksseiten wie z.B. Tobias Rehberger gibt es dieses Problem nicht. Also hatte ich einen schlechten Einstieg in die App gewählt. Nun ging die Entdeckungstour erst richtig los. Bei Tobias Rehberger interessierten mich natürlich seine „in der Manier eines Hobbymalers“ erstellten Aquarelle, wie es in dem Infotext der App heißt.

Übersicht asiatischer Künstler - App Deutsche Bank Art Works

Übersicht asiatischer Künstler – App Deutsche Bank Art Works

Beschreibung für die Gegenwartskunst in Asien und Pazifik - App Deutsche Bank Art Works

Beschreibung für die Gegenwarts- kunst in Asien und Pazifik – App Deutsche Bank Art Works

Danach wechselte ich über die Übersichtsseite nach „Asien / Pazifik“ landete auf einer Seite mit der Auflistung der in der Sammlung vertretenden Künstler. Da ich mich mit den Künstlern dieser Region wenig auskenne, habe ich mir über die Infozeile (i) eine Beschreibung für die Gegenwartskunst in „Asien /Pazifik“ anzeigen lassen. Die Beschreibung erleichterte mir den Zugang zu den Werken und den ausstellenden Künstler dieser Region.

Über das Auswahlmenü oder auf den Seiten kann man auch direkt zu den ausgestellten Kunstwerken wechseln und durch Scrollen in eine beliebige Region kommen.

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Menüsteuerung - App Deutsche Bank Art Works

Menüsteuerung – App Deutsche Bank Art Works

Foto von Zwelethu Mthethwa - App Deutsche Bank Art Works

Foto von Zwelethu Mthethwa – App Deutsche Bank Art Works

Werke der Sammlung aus Afrika und dem Nahen Osten - App Deutsche Bank Art Works

Werke der Sammlung aus Afrika und dem Nahen Osten – App Deutsche Bank Art Works

Fasziniert haben mich sofort die ausdrucksstarken Fotografien des südafrikanischen Fotografen und Malers Zwelethu Mthethwa.  Spätestens an dieser Stelle war es interessant auszuprobieren, wie die App in soziale Netzwerke eingebunden ist. Über die Menütaste kann man weitere Funktionen aufrufen.  Je nach Seite bekommt man ein Auswahlmenü angeboten – beim Betrachten der einzelnen Kunstwerke bietet das Menü vier Auswahlfelder.

Über die Funktion „Share“  kann man die einzelnen Werke auf Facebook teilen und kommentieren. „Scan“ erlaubt das Scannen der QR – Codes an den einzelnen Werken. Eine gute Funktion wenn man in der Ausstellung unterwegs ist und weitere Informationen zu den einzelnen Bildern haben möchte. Hat man mittels QR Code das Bild gefunden, bringt die Menüauswahl den Nutzer auch zur Infoseite des Künstlers.

Über den Menüpunkt  „Info“ bekommt man Informationen zum Engagement für die Gegenwartskunst der Deutschen Bank, zum Impressum, zu den Bildnachweisen, dem Copyright und zu anderen notwendigen Informationen.

Übersicht - App Deutsche Bank Art Works

Übersicht – App Deutsche Bank Art Works

Art works – auf 60 Etagen - App Deutsche Bank Art Works

Art works – auf 60 Etagen – App Deutsche Bank Art Works

Besucher Information - App Deutsche Bank Art Works

Besucher Information – App Deutsche Bank Art Works

Wozu ich etwas länger gebraucht habe, war die Suche nach den Informationen über Öffnungszeiten, Möglichkeiten einer Führung u.a. Zu diesen Informationen kommt  man recht umständlich über das graue Feld „Art works – auf 60 Etagen“ in der Übersicht. Dieses Feld habe ich wirklich erst nach intensiver Suche berührt.

Dabei sind hier sehr wichtige Informationen zu finden. Ein Video, im dem Friedhelm Hütte eine Einführung in die Sammlung der Deutschen Bank und die Ausstellung am Standort Frankfurt gibt. Ich habe das Video mit großem Interesse geschaut.  Der Text dieser Seite gibt einen Auszug der Informationen wieder. Erst wenn man sich nicht von dem Video ablenken lässt und im Text nach ganz unten scrollt, findet man zwei weitere  Links zur  „Besucher Information“ und einer „Umgebungskarte“.

Fazit:

Die App ist wunderbar geeignet, um sich über die ausgestellten Werke in der Türmen der Deutschen Bank zu informieren. Die App kann gut vor dem Besuch oder während des Ausstellungsbesuches genutzt werden.

Warum ich trotz Suchens auf der Seite von Neo Rauch nach den Kunstwerken zu dieser Aussage gekommen bin, ist ganz einfach. Wenn ich einen anderen Künstler als Einstieg gewählt hätte, wäre dieses nicht passiert. Die App lässt sich sehr einfach bedienen.  Was wirklich schade ist, – das Video von Friedhelm Hütte über die Sammlung und insbesondere die Besucherinformationen sind sehr schwer zu finden. Was nützt die beste App, wenn mögliche Besucher nicht den Weg in eine der Führungen durch die Ausstellung finden.

Aber insgesamt wünsche ich mir viel mehr solche informativen und gut gemachten Apps für Museen, Ausstellungen und Sammlungen.

Viel Spaß beim Ausprobieren der App zur Kunstsammlung der Deutschen Bank

Die Kunst sich so zu vernetzen, dass man von der Kunst leben kann

26. Juli 2011 2 Kommentare

Vernetzung ist und war eine der wirtschaftlichen Grundlagen

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Ich beginne mich immer mehr damit zu beschäftigen, wie kann man, wie kann ich mit meiner Kunst leben. So hatte Ich in den vergangenen Tagen und Wochen zwei Artikel mit den Überschriften

und

veröffentlicht. In den vergangen Tagen gab es zwei weitere Interessante Pressemitteilung zu den Themen Kunst und Kulturpolitik in Rostock oder Mecklenburg Vorpommern, doch der Reihe nach.

Der Artikel „Arme Künstler im Nordosten Deutschland“ ist entstanden auf der Basis von Pressemeldungen über die Studie der Hochschule Neubrandenburg. Die Studie kann auf der Seite Studie mit kulturvollen Einblicken eingesehen und runtergeladen werden. Eine der Kernaussagen der Studie war für mich:

  • Es fehlt an der Vernetzung der Künstler unter einander und zu anderen Wirtschaftszweigen.
Vernetzung als wirtschaftliche Grundlage (c) Frank Koebsch

Vernetzung als wirtschaftliche Grundlage (c) Frank Koebsch

Gerade die Beispiele die von Christiane Limper (Künstlerin, Flensburg) und Dodo Adden (Kulturschaffender und Vorstand Frappant e.V. Hamburg) im Rahmen des Creative Monday Nord – Netzwerken zwischen Rostock, Hamburg und Flensburg zeigten wie wichtig die Vernetzung der Künstler untereinander, das Interagieren mit möglichen Partnern in der Politik und möglichen Geldgebern ist. Nun aber genau dieses hat sich weder bei den Künstlern, den Verantwortlichen der Kreise und der Länder etabliert. Hier ein Beispiel aus Rostock:

Am 05. und 06.07.2011 erschienen zwei Meldungen zur ersten Kulturfabrik in Rostock. Gemeint war aber nicht die Kulturfabrik, An der Jägerbäk 22 als Partyzone sondern die ersten Kulturfabrik im Rathaus. Der Ostsee Anzeiger und das Online Magazin Rostock – Nachrichten brauchten gleichlautende Meldung zu der ersten Kulturfabrik im Rathaus. In den Artikeln kann man u.a. folgendes lesen:

  • „Rostock hat sich auf den Weg zu seinen Kulturleitlinien gemacht.“
  • „Kulturleitlinien haben dann den größten Erfolg, wenn sie von unten her entwickelt werden, und so hatte der Kulturausschuss der Hansestadt 40 Rostockerinnen und Rostocker aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen zu einer Auftaktdebatte in die Halle des Rathauses geladen, um einen Gesprächsprozess zu beginnen, Meinungen und Vorschläge mitzunehmen, vor allem aber um zuzuhören.“
  • „Das erste Fazit lautet, dass das ansonsten breite und vielfältige Rostocks Kulturangebot vor allem unter dem Fehlen von Vernetzung und Kommunikation, aber auch unter dem unbefriedigenden Marketing leidet.“

Gegen die Arbeit und die Analyse ist nichts einzuwenden. Außer, wenn man der Aussage von Tim Kellner Mitglied der Künstlergruppe Schaum folgt, dass kein Künstler zu dieser Kulturfabrik eingeladen war, noch die entsprechenden Information im Vorab erfolgte. Es wurde also wieder einmal über die Kunst, die Kultur gesprochen und diskutiert und es werden Beschlüsse vorbereitet ohne die Künstler, die Kulturstätten mit einzubeziehen. 😉

Nun, dass es an einem Marketing- und Kommunikationskonzept für die Kultureinrichtungen fehlt ist bekannt und zeigt sich an jeder Ecke. Dieses macht es den Einwohnern und Besuchern der Region um Rostock schwer sich über das Kulturangebot zu informieren. Gleichzeitig macht es den Kultureinrichtungen schwer sich wirkungsvoll zu vermarkten. Aus diesem Grund gestaltet die Produzentengalerie artquarium die Seite Kulturscheibe.de – ein Terminfenster aus Rostock über Ausstellungen und andere kulturelle Events. Einen weiteren Teilaspekt hatte ich in dem Artikel Kultureinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und das Web2.0 herausgearbeitet. Die Kultureinrichtungen sind zu wenig im Web vertreten und nutzen das Thema Social Media unzureichend für die Kommunikation mit den Besuchern oder Kulturinteressierten. Für die Kommunikation untereinander werden die Bereiche des WEBs schon gar nicht genutzt. Ein ganz einfaches Beispiel hatten wir mit unserer konzertierten Marketing Aktion: 10 Fragen zur Kunst aufgezeigt. Solche Aktionen lassen sich auch für die Lange Nacht der Museen in MV, für den Start der Theater in die neue Spielzeit oder die Aktion Kunst heute realisieren. Wenn man denn will. Denn solche Aktionen lassen sich nicht verordnen. Sie müssen durch den Willen ein Thema voranzutreiben und eine Vernetzung der Teilnehmer untereinander getragen werden.

Für mich bestätigt sich eines immer mehr, die Vernetzung und das vernetzte Arbeiten der Künstler und Kultureinrichtungen untereinander sowie mit weiteren Partnern sind eine der Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit. Hierzu gehört dann auch sich in die nächste Kulturfabrik Rostocks oder des eine Veranstaltung des neuen Großkreises um Rostock herum einzuladen. Oder ? 😉

Hahnemühlekalender Wettbewerb „Gärten & Alleen“

Gestern lief die Einsendefrist für den o.g. Wettbewerb ab und meine Mails sind unterwegs. Hahnemühle als einer der renommierten Papierhersteller startet jedes zweite Jahr in Deutschland diesen Wettbewerb. Eingereicht werden sollen, unveröffentlichte Aquarelle auf Hahnemühlepapier und am Ende wird ein exklusiver Kalender erstellt.
Ich hatte mich bereits im Jahr 2007 beteiligt und hatte es in die Runde der Finalisten geschafft. Nun tue ich mich mit dem Thema „Gärten und Alleen“ schwer. Blumen und Blüten ja… aber Gärten & Alleen hm…???
Nun sind mir immer wieder die Bauerngärten vor den Reed gedeckten Häusern auf Rügen und dem Darss in Erinnerung. Bauerngarten in Middelhagen

Also habe ich meinen Block Bamboo Mixed Media, ein säurefreies Papier aus Bambus und Hadern hervorgekramt und versucht einige Bilder mit typischen Motiven von Gärten aus dem Norden auf die Blätter zu zaubern. Na mal sehen, ob diese auch dem Geschmack und Auffassungen der Jury entsprechen. Ich kann diese Bilder leider erst nach dem Wettbewerb im Herbst zeigen. Aber es war eine Erfahrung mal auf diesem Papier zu malen. Doch dieses ist schon wieder eine andere Geschichte…
Wenn Sie diese Zeilen lesen, drücken Sie mir einfach die Daumen für den Wettbewerb.

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