Kleine Amsel im Winterglück © Aquarell von Hanka Koebsch

Aquarelle als Beitrag für die Stunde der Wintervögel 2020.

Hanka und ich malen immer wieder mit viel Begeisterung Aquarelle von Gartenvögeln. Viele dieser Wild life Aquarelle mit den Vögeln sind im Winter entstanden und deshalb zeige ich diese

Aquarelle als Beitrag für die Stunde der Wintervögel 2020.

Unsere Aquarelle zeigen Amseln, Blaumeisen, Drosseln, Eisvögel, Gimpel, Kohlmeisen, Spatzen, Rotkehlchen, …  Diese Art der Blogbeiträge ist schon ein kleine Tradition, denn Jahr für Jahr zeige ich Aquarelle und Fotos für die Stunde der Wintervögel. Mit den Artikeln kann ich auf die Aktion des NABU´s aufmerksam machen und vielleicht durch das Zeigen der Aquarelle einigen Menschen die Angst nehmen, sie zu beteiligen kann. Die Stunde der Wintervögel ist eine Mitmachaktion in Deutschland und Österreich, um Daten über das Verhalten der Vögel sammeln, die sich im Winter hier aufhalten. Hierzu muss man innerhalb einer Stunde die Vögel im heimischen Garten oder Park beobachten, erkennen und zählen. In Gesprächen mit anderen, höre ich immer wieder, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, die Vögel zu erkennen. Hierfür präsentiert der NABU im WEB, in Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehsendungen die häufigsten Wintervögel und ich zeige halt  Wild life Aquarelle, Hier als Beispiel einige

Vögel in unsere Winteraquarellen.

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Neben den Spatzen, Rotkehlchen, Gimpel, Meisen  sind Amsel die häufigsten Wintervögeln. Hanka hat immer wieder die Amseln als Motiv für ihre Bilder wählt. So sind in der Vergangenheit die Aquarelle „Noch mehr Schnee?“, „Kaltes Buffet“ und „Wo bleibt es denn?“ u.a. entstanden. Die Erklärung für Hankas Vorliebe für die „Blackbirds“ ist ganz einfach zu erklären. Rund um unser Haus brüten jedes Jahr Amseln. Und sie verlassen uns auch im Winter nicht. Vom Küchenfenster aus können wir sie beim Fressen der Beeren beobachten. Einen so schönen Apfelbaum, wie auf diesem Bild, haben wir leider nicht. Ich habe vor vielen Jahren einmal den Moment, als der erste Schnee, auf den noch nicht abgeernteten Äpfeln lag, mit dem Fotoapparat eingefangen. Damals malte Hanka das Aquarell „Winteräpfel“, das bis heute auf vielen Postkarten und Drucken zu finden ist. In den vergangenen Tagen hat Hanka „unsere“ Amsel nun noch einmal in diesen Baum gesetzt. Vielleicht schmecken ihr die Äpfel genauso gut wie die Beeren, die sie bei uns nascht. Entstanden ist für die diesjährige Aktion der Stunde der Wintervögel das Aquarell „Kleine Amsel im Winterglück“. Gemalt hat Hanka das Bild auf Lana Aquarellpapier 640 g/m2 mit Aquarellfarben von Schmincke und Daniel Smith  sowie Aquarellstiften „Albrecht Dürer“ von Faber Castel für die Feinheiten im Gefieder der Amsel.

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Kleine Amsel im Winterglück © Aquarell von Hanka Koebsch
Kleine Amsel im Winterglück © Aquarell von Hanka Koebsch

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Vielleicht waren unsere Aquarelle ja eine kleine Anregung für Sie sich an der Aktion „Stunde der Wintervögel“ zu beteiligen. Wir würden uns freuen.

Wenn Sie Hankas Aquarell „Kleine Amsel im Winterglück“ mögen, dann können Sie dieses Bild hier auf meinem Blog oder unserer Web Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Kleine Amsel im Winterglück © Aquarell von Hanka Koebsch

Aquarell „Kleine Amsel im Winterglück“ im Format 38 x 56 cm

Bei Interesse können Sie das Aquarell „Kleine Amsel im Winterglück“ im Format 36 x 56 cm kaufen. Der Preis versteht sich incl. Porto innerhalb Deutschlands. Die Lieferzeit beträgt 10 Tage.

€540,00

Aquarelle und Fotos für die Stunde der Wintervögel 2019

Aquarelle und Fotos für die Stunde der Wintervögel 2019

Es macht immer wieder Spaß, Gartenvögel im Winter zu beobachten und zu malen.

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Vom 04. Bis zum 06. Januar laden der NABU und der LBV zur Stunde der Wintervögel ein. Wenn Sie sich für auch für die Gartenvögel begeistern, dann nehmen Sie doch die Einladung an. Beobachten Sie gemeinsam mit vielen anderen die Vögel und teilen Sie der Ergebnisse mit den Organisatoren. Wir werden uns auch an dieser Aktion beteiligen. Schauen wir mal, wo interessante Beobachtungen und Fotos machen können.  Vielleicht begeben wir uns ja auf Motivsuche in einem Naturparadies an der Peene bei Anklam, machen einen Spaziergang über die Felder bei Sanitz oder suchen Vögel im Winter an der Ostsee. Auf Basis unserer Erlebnisse und unserer Fotos haben wir in den letzten Jahren eine Vielzahl von Aquarelle von Wintervögeln gemalt. Einige von diesen Wild life Aquarellen  und Schnappschüsse möchte ich deshalb zu Stunde der Wintervögel vorstellen. Zu diesen Bildern gehören Rotkehlchen und Gimpel als Farbtupfer in den Winteraquarellen genauso wie Spatzen Aquarelle. Ebenfalls dürfen Meisen, Amseln und Drosseln am kalten Buffet nicht fehlen.

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Jahr für Jahr wächst diese Vogelschar als Anteil unserer Aquarelle. Als letztes Bild ist eine Miniatur in Aquarell hinzugekommen. Ich hatte eine Blaumeise als Aquarell im Format 10,5 x 15 cm gemalt. Dieses kleine Meisen Aquarell begeisterte kurz vor Weihnachten eine Kundin, die dieses Bild gemeinsam mit der Miniatur „Singschwan“ erworben hat. Ich bin gespannt, welche Vögel wir in den nächsten Tagen beobachten können. Vielleicht ist dann ja ein Motiv für eine Miniatur oder ein großes Aquarell als neuer Beitrag zu Stunde der Wintervögel dabei 😉.

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Blaumeise (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch
Blaumeise (c) Miniatur in Aquarell von Frank Koebsch

Motivsuche in einem Naturparadies an der Peene bei Anklam

Motivsuche in einem Naturparadies an der Peene

Unterwegs auf den Menzliner Deichpfaden an der Peene bei Anklam

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In der vergangenen Woche hatten wir phantastisches Winterwetter. Ich habe die Tage genutzt und war in der Natur unterwegs. Die Idee war es eine Wanderung an der Peene bei Anklam zu unternehmen und mit ein wenig Glück neue Motive für ein paar Winter Aquarelle oder Wild life Bilder zu finden. Ich hatte mich für den Rundkurs auf den Menzliner Deichpfaden entschieden. Dort werden in der warmen Jahreszeit eine Vielzahl von Natur- und Landschaftsführungen im Peenetal angeboten. Auf Grund der Artenvielfalt wird die Region an der Peene auch mit dem Begriff Amazonas des Nordens beworben.  Es lohnt sich wirklich Ausflüge zu unternehmen. Auf der Web Seite „Abendteuer Flusslandschaften“ finden Sie eine Vielzahl von geführten Tourangeboten. Ich habe es genossen, morgens alleine als erster den Spuren der Tiere zu folgen kann und ein paar schöne Motive mit der Kamera einzufangen. Gestartet bin ich hinter Menzlin auf dem Parkplatz des Kanuverleihs, um dann den gut sechs Kilometer langen Menzliner Deichpfaden zu folgen. Ich hatte Glück. Die Sonne schien auf den in der Nacht gefallenen Schnee und es war einfach die Spuren der Tiere zu finden. Gleichzeitig war es ein phantastisches Fotowetter. Hier ein paar Schnappschüsse von der Winterlandschaft an der Peene.

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Es lohnt sich den Naturlehrpfad an den Menzliner Deichpfaden mit seinen Aussichttürmen an den Wiesen, Poldern und der Peene bei Anklam zu erkunden. Auf dem ganzen Weg in der wunderschönen verschneiten Landschaft und dem Winterwald wurde ich von Amsel, Drosseln, Meisen, Schwänen, Silberreihern und Kranichen begleitet. Ich habe die Fotos mit einigen unserer Aquarelle ergänzt. Doch zu meinen Vogelbeobachtungen komme ich später, als erstes möchte ich über die Tiere berichten, die ich nicht gesehen habe.

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Spuren von Fischottern und Bibern zwischen Poldern und Peene

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Besonders beeindruckend waren für mich die vielen Wildwechsel. Ich konnte Spuren von Hirschen, Rehen und Wildschweinen genauso erkennen, wie ganz frische Spuren der Fischotter und Biber  zwischen Peene und den Poldern. Ganz klar Fischotter und Biber nutzen eigene Wege. Während bei den Ottern die Abdrücke der Pfoten gut zu erkennen sind, haben die Biber auf Ihren Wegen die Abdrücke ihre Pfoten durch ihren Schwanz verwischt. (Bitte aufpassen: Der Begriff Biberschwanz ist der Name für einen Dachziegel. Der Schwanz des Bibers heißt Kelle 😉 ) Der frische Schnee, die offenen Wasserstellen links und rechts der Wildwechsel ließen erkennen, dass einige Spuren sehr frisch waren. Dazu kam eine Geräuschkulisse mit knackenden Eis, Plantschen und brechenden Schilf, die ahnen lies, dass zu mindestens die Biber in der unmittelbaren Nähe waren. Hierfür sprachen auch die vielen gefällten und angenagten Bäume mit zum Teil frischen Bissspuren aus der Nacht. Von den Fischottern waren außer ihren eindeutigen Spuren im Schnee leider nichts weiter zu sehen oder zu hören, denn sie gehören zu den heimlichen Gesellen Mecklenburg – Vorpommerns. Ich erinnere mich noch gut an meinem Ausflug auf den Spuren der Fischotter auf dem Mönchgut und den Entdeckungstouren in anderen Regionen. Mich hat das verspielte und neugierige Wesen der heimlichen Otter schon immer fasziniert, so dass ich in der Vergangenheit schon zwei Aquarelle mit Fischottern gemalt hatte. Da ich leider keine Biber und Otter fotografieren konnte, habe ich meine beiden Aquarelle mit den Ottern unter die Schnappschüsse gemogelt. neben

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Es war ein wunderbarer Ausflug. Ein paar Schnappschüsse von Vögeln, die ich auf dieser Wanderung beobachten konnte, werde ich in den nächsten Tagen zeigen. Es werden sicher wieder auf Grundlage meiner Beobachtungen wieder neue Wild Life Aquarelle entstehen. Freuen Sie sich schon auf ein paar Fotos von Meisen, Schwänen, Silberreihern und Kranichen im Schnee von den Menzliner Deichpfaden an der Peene.

Kraniche überwintern immer öfter in MV

Kraniche überwintern immer öfter in MV

Schnappschüsse von einem Spaziergang über die Felder von Sanitz

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Seit Anfang Januar ist das Rufen der Kraniche auf den Feldern in der Nähe von Sanitz zu hören. Ich wäre gerne auf Entdeckungstour gegangen und hatte gerne die Kraniche beobachtet. Aber auf den Feldern steht das Wasser und selbst mit Gummistiefeln droht man hoffnungslos zu versacken. Die Bauern sind im Herbst wegen der Nässe gar nicht mehr auf die Felder gekommen. So sind auch viele Mais-, Zuckerrüben und Kartoffelfelder nicht umgebrochen worden. Aber was des einen Leid, ist des anderen Freud. Die Tiere freuen sich über dieses zusätzliche Nahrungsangebot. Auch für die Kraniche ist der Tisch gedeckt. Der Bauernverband spricht sogar davon, dass Mecklenburg-Vorpommern ein Schlaraffenland für Kraniche ist. Nun z.Z. stimmt diese Aussage sicher. Meine Vermutung war, dass die Kraniche auf den abgeernteten Maisfeldern bei Sanitz zu finden sind. Ich warte also auf ein wenig Frost, um nicht auf den nassen Äckern einzusacken. Als es dann einem Januarwochenende die Oberflächen angefroren waren, ging ich auf die Pirsch. Es war spannend für mich, wie viele Kraniche ich wohl beobachten kann.  Die Antwort hängt von vielen Faktoren ab. Im Januar 2015 hatte trotz Schnee und Eis überwinternde Kraniche beobachten können. Eine kurze Zeit überstehen die Kraniche auch bei harten Minustemperaturen. Im März 2013 war ich bei Schnee, Eis und Sturm auf den Spuren der Kraniche. In diesem Jahr hatte ich den Frühlingsanfang gemeinsam mit den Kranichen mitten in den Schneewehen verbracht. Je nach Wetter ist es durchaus möglich, dass Kraniche im Januar schon wieder nach Mecklenburg – Vorpommern zurückkehren und ich damit größere Gruppen der Vögel des Glücks beobachten kann. Bei den bisher milden Temperaturen erwartete ich eigentlich mehrere kleinen Gruppen der Vögel, denn die Ostsee Zeitung hatte nach einem Interview mit Hr. Dr. Nowald dem Leiter des Kranich Informationszentrum in Groß Mohrdorf berichtet, dass 1.000 Kraniche in MV überwintern. Die meisten Kraniche würden aus Niedersachsen gemeldet, wo schätzungsweise 20 000 Vögel beobachtet wurden, sagte Nowald. Mindestens 10 000 seien es in Brandenburg.  Also schnappte ich mir meine Kamera und unsere Hunde und ging auf die Pirsch über die Felder bei Sanitz.

 

Kraniche, Drosseln, Bussarde, Rehe sind ideale Motive

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Es war ein spannender Tag. Ich folgte dem Trompeten der Kraniche und entdeckte als erstes Drosseln auf den bereiften Feldern.  Besonders gefreut habe ich mich über die Wachholderdrosseln. Einmal weil sie unter den heimischen Drosselarten bei uns sehr selten geworden sind und zum anderen, weil sie eigentlich im Mittelmeerraum überwintern. Vielleicht war es ja ein gutes Zeichen für die Kranich Beobachtungen, wenn auch die Wachholderdrosseln bei uns überwintern. Bei uns dominieren die Amseln das Vorkommen der Drosseln. Die Amsel im Reif erinnert mich dann gleich wieder am Hanka´s Gartenvogel Aquarell „Noch mehr Schnee“. Die nächste Entdeckung war dann ein  Bussard in der Krone einer Tanne am Feldrand. Der Mäusebussard genoss die Sonne und posierte scheinbar für meine Kamera. Wenn ich wir die Schnappschüsse von dem Greifvogel anschaue, dass kann der Bussard vielleicht das nächste Motive für eine Wild Life Aquarell werden. Ich kam den Kranichen immer näher und froher Hoffnung die majestätischen Vögel gleich in der nächsten Senke zu entdecken. Denn überall auf den Feldern konnte ich die Maiskörnen und -kolben sowie die Spuren von Kranichen und Rehen sehen. Aber es kam anders. Die Kraniche flogen mit einem Mal auf und flüchteten. Ich konnte nur ein paar Schnappschüsse von dem Abflug der Vögel machen. Der Störenfried habe ich dann auch gleich in der Luft entdeckt. Ein Gleitschirmflieger hatte die Vögel aufgescheucht. Schade….. Aber die Sonne stand dann schon zu tief, um die Kraniche im letzten Licht des Tages an einer anderen Stelle zu beobachten. Also nutze ich die Chance die Rehe auf den Feldern in dem wunderschönen Licht zu beobachten.

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Ausstellung im Wildpark weiter zu sehen
Ausstellung im Wildpark weiter zu sehen

Auch wenn ich nur die Kraniche nur in der Luft gesehen habe, war es ein schöner Tag mit vielen schönen Motiven für unsere Aquarelle. Wenn Sie Lust haben unsere Wild Life und Kranich Aquarelle im Original zu sehen, dann empfehle ich Ihnen den Besuch unserer Ausstellung Wildes Land. Der Wildpark MV hat gerade unsere Ausstellung auf Grund des Interesses der Besucher bis zum 02. März 2018 verlängert.