Wie „gut“ ist mein Blog im Vergleich?

Zwiespalt eines Bloggers

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Ein wenig ist man als Blogger immer im Zwiespalt, denn den Blog wollte ich doch für die Interessenten an der Malerei und für mich schreiben. Wenn ich ehrlich bin schiele ich doch immer mit mindestens einem Auge darauf, wo kommen die Besucher her, wie entwickeln sich die Zugriffzahlen, was machen andere in Ihren Blogs. Ich habe immer gedacht, es ist schwer mit Themen rund um mein Hobby die Aquarellmalerei, Ausstellungsorganisation und die Vernetzung dieses Blogs im Vergleich zu „Profi“Künstlern und Blogs mit politischen und anderen netzafinen Themen wie SEO mitzuhalten.

Mit Ehrfurcht schaue ich darauf, was

erreichen. Schnell ist klar, der Blog ist nur ein Teil, des Auftritts, des Wirkens der Personen dahinter ist. Edward B. Gordon hat seine Story aufgebaut, jeden Tag mindestens ein Bild zu malen, in Netz zu stellen und zu vermarkten.  Susanne Haun organisiert eine Menge Ausstellungen, managed gemeinsam mit Andreas Mattern die Druckwerkstatt K-02, wird von viele Galerien vertreten und und… Martin Missfeld mit einem Studium der Freie Kunst / Malerei an der Universität der Künste Berlin, Meister Schüler von Georg Baselitz hat seine Kunst und sein Verständnis über das WEB in das Unternehmenskonzept der Firma DUPLICON eingebracht und eines seiner Standbeine ist das Thema SEO für Bilder und Videos.

Wie kann ich mich mit meinem Hobby und meinem Blog  in die Ranking Listen einreihen, denn über die Ausstellungen, die Konzepte sind die drei oben genannten Menschen viel, viel bekannter. So wird der Suchbegriff „Edward B. Gordon” ca. 1.000mal und “Edward Gordon” 9.900mal pro Monat in Google eingegeben und Martin Mißfeld hat 28.000 Besucher und 47.000 Seitenaufrufe im seinem Blog. Zahlen, die ich nie erreichen kann. 😉

Nun aber eines ist heilsam und Balsam für meine arme Bloggerseele, denn im Rahmen eines Ranking von Mecklenburg Vorpommern, hat sich dieser Blog auf Platz drei befunden und ich habe gelernt, dass nicht alle SEO Blogs erfolgreicher sind. Martin Mißfeld hat auf den Blog von BOHNCORE verwiesen und gebeten mal eigene Zahlen zu nennen.

  • Artikel in November:         25
  • Kommentare:                   32 (und 32 Antworten ;-))))
  • Besucher                         4.380
  • Seitenaufrufe                   10.894
    • 2,49 Seiten – oder Bilderaufrufe pro Besucher
Zugriffszahlen auf einzelne Seiten und Artikel (c) Frank Koebsch
Zugriffszahlen auf einzelne Seiten und Artikel (c) Frank Koebsch

Auf welche Seiten und Artikel wie oft zugegriffen wurde, können Sie dem Bild Zugriffszahlen auf einzelne Seiten und Artikel entnehmen. Was sich bei mir sehr positiv auswirkt sind mehrere Faktoren:

  • Die Artikelserie zu Aquarellen mit Wintermotiven aus diesem und vergangenem Jahr passend zum Wetter. 😉
  • Viele Besucher nutzen die Möglichkeit, wenn sie denn schon mal meinen Blog gefunden haben und schauen in die thematischen Galerien oben auf der Seite an. 😉
  • Ein wesentlicher Besuchermagnet ist die Veröffentlichung der Kalenderblätter. Hierzu hatte ich ja schon berichtet. 😉

Einnahmen aus meinen Blog habe ich keine, denn ich wehre mich tapfer gegen die Veröffentlichung von Werbung und freue mich, über die Akzeptanz meines Blog, insbesondere über das Feedback zu meinen Bilder und die Kommunikation mit Menschen zu den veröffentlichten Beiträgen als Kommentar in dem Blog, über E-Mail oder die Foren, in den ich meine Beiträge ebenfalls einstelle.

Informationsverteilung durch Vernetzung meines Blogs
Informationsverteilung durch Vernetzung meines Blogs

Das Erreichen der veröfentlichten Zahlen ist das eine, der Wissenzuwachs, der Spaß bei Schreiben für den Blog, das Feedback von anderen wiegen viel schwerer. Nun genug der Nabelschau und dem Traum ein wirklich wichtiger Blogger zu werden, ich nutze den Rest des Abends zu malen, bevor ich die nächsten Tagen in Frankfurt und Bonn meinem Job nachgehe.

Twitter für den Bereich Malerei & Aquarell (2)

Ist Twitter eín schwarzes Loch?

Nun ich hatte in den vergangen Tagen einen Beitrag geschrieben, welche Tools ich für meine Kommunikation in Twitter einsetze. Aber damit habe ich nur bedingt die „Geheimnisse“ von Twitter ergründen können. Bei einem Besuch beim Buchladen meines Vertrauens ist mir dann das Twitterbuch entdeckt und gekauft. Für mich war der Vorteil dieses Büchleins, dass viele Dinge ganz einfach auf einer Seite geschildert wurden und  ich auf 265 Seiten einen recht guten Überblick bekam. Beim Durchblättern und probieren habe ich einige Dinge begriffen, die ich durch Probieren und lesen im WEB nicht so schnell hätte realisieren können.

Da ich aus der Welt von Foren, Blogs, Xing, Facebook, Qype… komme, hatte Twitter viele Dinge, die ich erste lernen musste. Diese hatten nichts mit Technik sondern mehr mit dem Umgang, dem Verhalten in Twitter… zu tun. Hier einige Dinge die ich lernen musste

Nun ich war gewohnt, über Beiträge, Inhalte zu diskutieren, dieses auch zeitversetzt – sprich auch wenn ein Beitrag in einem Forum, in einem Blog oder auch XING und Qype ein Tag oder gar Wochen alt ist. So werden Bilder in Kunstnet auch noch nach Wochen und Monate kommentiert. Ich finde in Blogs und Foren interessante Beiträge relativ einfach, weil diese nach Themen geordnet sind und sogar evt. die Anzahl der Clicks und Kommentare angezeigt werden, egal wie alt die Beiträge sind. Selbst in Facebook kann ich auf Fanseiten  Beiträge, Bilder, Kommentare, Hinweise zu Veranstaltungen aktuell aber auch in der Vergangenheit verfolgen.

Twitter muss im „Prinzip“ ohne alle dieses auskommen.  Denn Twitter verfügt über keine  Lockmittel (Bilder, Clickrate, Anzahl der Kommentare, längere Präsenz der Beiträge, …) an denen man sich orientieren kann. Ein Tweet besteht nur aus 140 Zeichen incl. Tags = Hashtags und Links und es gibt hiervon Unmengen, die alle unsexy aussehen. Im Twitterbuch entdeckte ich auf  S. 165 folgenden Text: 

„Ein wichtiges Merkmal von Twitter ist, dass – im Gegensatz zu E-Mails – keine Antworten nötig sind. Die Nachrichten müssen noch nicht einmal gelesen werden. Viele Twitterer betrachten Twitter als einen Strom von Nachrichten, den sie anzapfen, wenn sie gerade Lust haben.  …. Sofern Ihre Follower eine Nachricht von Ihnen nicht innerhalb von 5 Minuten nach dem Abschicken sehen, werden Sie sie wahrscheinlich überhaupt nicht lesen. …“

Ist Twitter ein schwarzes Loch ???
Ist Twitter ein schwarzes Loch ???

Nun in bin geneigt zu sagen, man senden seinen Tweet und verschwindet in einem großen schwarzen Loch und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand genau dieses kleine Nachricht aus dem Universum fischt, ist… verschwindend klein.

Die Konsequenz ist auch, dass wichtige Nachrichten, wie z.B. eine Ausstellungsankündigung mehrmals – zigmal- an verschiedenen Tagen zu verschiedenen Uhrzeiten, in einem anderen Kontext, wenn möglich mit einem etwas anderen Text gesendet werden müssen, um Follower und noch besser fremde Menschen zu erreichen, die evt.  die Ausstellung besuchen. Lohnt sich der Aufwand?

Unter folgenden Links finden Sie den ersten, den dritten und den vierten Teil in dieser Serie „Twitter für den Bereich Malererei & Aquarell„.

P.S.: Auf Twitter findet Ihr mich unter http://twitter.com/Frank8233